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Freemium Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig 🇺🇸 US-Server Zuletzt geprüft: September 2026

ChatGPT

OpenAI

4/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

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ChatGPT im Team einführen? KI-Training anfragen

ChatGPT von OpenAI ist der meistgenutzte KI-Assistent weltweit, im Free-Plan kostenlos mit Werbung und ab Plus für 23 EUR im Monat werbefrei. Stark für Textarbeit, Code, Analyse und Recherche, mit dem breitesten Modell- und Feature-Spektrum am Markt. Für DSGVO-sensible Unternehmen gilt: in den Business-Plänen werden Eingaben laut OpenAI nicht zum Training genutzt, ein AVV/DPA ist verfügbar, Datenresidenz gibt es aber erst ab Enterprise.

Kosten: Kostenlos (GPT-5.6 Luna, seit August 2026 in Deutschland mit Werbung), Go 8 EUR/Monat (ebenfalls mit Werbung), Plus 23 EUR/Monat, Pro ab 103 EUR/Monat, Business 25 USD/Nutzer/Monat (Standard-Sitz, 20 USD bei Jahresabrechnung; früher ChatGPT Team), Enterprise auf Anfrage

Kategorien

Stärken

  • Breitestes Einsatzspektrum, Texte, Code, Recherche, Bild, Daten, Sprache
  • Standardmodell in allen Plänen ist GPT-5.6 Luna, ab Plus kommen GPT-6 Astra und GPT-5.6 Sol dazu
  • Projects bündeln Dateien, Anweisungen und Verläufe je Aufgabe, in allen Plänen inklusive Free
  • Deep Research erstellt mehrstufige, quellenbelegte Berichte in Minuten
  • ChatGPT Agent und Codex führen Aufgaben im Browser und in der Sandbox eigenständig aus
  • Memory speichert Präferenzen über Gespräche hinweg, Canvas erlaubt direktes Bearbeiten

Einschränkungen

  • Halluziniert weiterhin bei Faktenangaben, strukturelles Modellproblem, kein Bug
  • Seit August 2026 zeigen Free und Go auch in Deutschland Werbung, werbefrei wird es erst ab Plus
  • In allen Consumer-Plänen (Free, Go, Plus, Pro) werden Eingaben für das Training genutzt, solange du nicht aktiv widersprichst
  • Datenresidenz in der EU gibt es in keinem Consumer- und keinem Business-Plan, nur in Enterprise, Edu, Healthcare und der API
  • Kontextfenster im Free-Plan mit 27K Tokens sehr knapp, das sind rund zwölf Seiten Eingabe
  • Produktroadmap ist sprunghaft: Atlas-Browser im August 2026 abgeschaltet, Custom GPTs sollen in allen Plänen auslaufen

Passt gut zu

Einsteiger KMU Textarbeit Entwickler Brainstorming Recherche

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du willst Texte, E-Mails oder Zusammenfassungen schnell und in hoher Qualität erstellen
  • Du suchst einen vielseitigen KI-Assistenten ohne technisches Vorwissen
  • Du brauchst KI-Unterstützung für Code, Datenanalyse, Bild und Recherche in einem Tool
  • Du willst Projects für wiederkehrende Aufgaben einrichten, die gibt es auch im kostenlosen Plan

Wann nein

  • Du verarbeitest sensible Mandanten- oder Patientendaten ohne Business- oder Enterprise-Plan
  • Du brauchst garantiert quellenbasierte Fakten ohne Halluzinationsrisiko
  • Du willst Daten zwingend in der EU halten, das geht erst ab Enterprise
  • Du analysierst primär sehr lange Dokumente (NotebookLM oder Claude sind dort stärker)

Kurzfazit

ChatGPT ist der meistgenutzte KI-Assistent weltweit und für die meisten Alltagsaufgaben die naheliegende erste Wahl. Der kostenlose Plan läuft auf GPT-5.6 Luna, zeigt in Deutschland aber seit August 2026 Werbung, werbefrei wird es erst ab Plus für 23 Euro. Das Spitzenmodell GPT-6 Astra gibt es ebenfalls ab Plus. Wer beruflich mit vertraulichen Daten arbeitet, braucht Business, für EU-Datenresidenz sogar Enterprise. Für quellenbelegte Recherche bleibt Perplexity besser, für lange Dokumente Claude.

Für wen ist ChatGPT?

Einsteiger: ChatGPT ist der einfachste Einstieg in die KI-Welt. Die Oberfläche ist intuitiv, der Account in Minuten eingerichtet, und der kostenlose Plan liefert mit GPT-5.6 Luna sofort brauchbare Ergebnisse, inzwischen mit unbegrenzten Textchats. Kein anderes Tool hat eine so flache Lernkurve. Rechne im Free-Plan allerdings mit Werbung und mit einem knappen Kontextfenster von 27.000 Tokens.

Schreibende und Content-Teams: Für Texterstellung, Entwürfe, Umformulierungen, Social-Media-Posts und Newsletter ist ChatGPT die Standardlösung. Projects erlauben es, einen Markenstil oder Schreibstil dauerhaft zu hinterlegen, inklusive hochgeladener Beispieltexte und Tonalitätsleitfaden.

Entwickler: Code schreiben, debuggen, erklären lassen, ChatGPT ist im Entwickleralltag etabliert. Codex, der agentische Coding-Modus, übernimmt ganze Aufgaben in einer isolierten Sandbox. Canvas erlaubt das direkte Bearbeiten von Code im Chat. Für reine IDE-Integration sind aber Cursor oder GitHub Copilot näher dran.

KMU und Teams: Ab dem Business-Plan (bis August 2025 als ChatGPT Team bekannt) steht ein abgesicherter Workspace zur Verfügung, bei dem Eingaben laut OpenAI nicht für Training genutzt werden. Business beginnt bei zwei Nutzern. SSO, Admin-Konsole und geteilte Projects machen das Team-Management praktikabel, Werbung gibt es hier keine.

Analysten und Forscher: Deep Research durchsucht das Netz tiefgehend und erstellt strukturierte Berichte mit Quellenangaben. Datenanalyse mit Datei-Upload (CSV, Excel, PDF) erlaubt direkte Auswertung im Chat. Für M&A-Vorabprüfungen, Marktanalysen und Wettbewerbsbeobachtung ist das ein echter Produktivitätshebel.

Weniger geeignet für: Wer quellenbelegte Recherche braucht (Perplexity), wer mit langen Verträgen oder Akten arbeitet (Claude oder NotebookLM), wer eine reine IDE-Coding-Integration sucht (Cursor, Copilot), und wer in einer DSGVO-strengen Branche ohne Enterprise-Budget arbeitet.

Preise im Detail

PlanPreis (pro Monat)Was du bekommst
Free0 EURGPT-5.6 Luna mit unbegrenzten Textchats (Missbrauchsschutz vorbehalten), Suche, Canvas, Projects, begrenzte Bildgenerierung, Memory, begrenzter Datei-Upload. Kontextfenster 27K Tokens. Seit August 2026 auch geplante Aufgaben: bis zu drei aktive, höchstens einmal am Tag (Android Headlines, 26.08.2026). Mit Werbung, keine eigenen GPTs anlegbar
Go8 EURAlles aus Free plus mehr Nachrichten mit Tools, mehr Uploads, mehr Bilder, längeres Memory. Zum Anlegen eigener GPTs siehe den Hinweis unten. Kontextfenster 54K Tokens. Ebenfalls mit Werbung
Plus23 EURAlles aus Go plus GPT-6 Astra und GPT-5.6 Sol, Deep Research, mehr geplante Aufgaben (bis zu fünf aktive, feste Uhrzeiten), Sites, erweiterte Codex-Nutzung, früher Zugang zu neuen Features. Kontextfenster 54K (Instant) bzw. 256K (Reasoning). Werbefrei
Proab 103 EURAlles aus Plus plus 5-fache Nutzung, GPT-5.6 Sol Pro, maximale Codex- und Deep-Research-Limits, unbegrenzte Bildgenerierung. Kontextfenster 128K (Instant) bzw. 400K (Reasoning)
Business25 USD/Nutzer (20 USD bei Jahresabrechnung), Premium-Sitz 125 USD (100 USD jährlich)Bis August 2025 als ChatGPT Team bekannt. Geteilter Workspace mit ChatGPT Work und Codex, Admin-Konsole, kein Training auf Business-Daten, SSO, geteilte Projects, ab 2 Nutzern, werbefrei. Kontextfenster 54K (Instant) bzw. 256K (Reasoning)
EnterpriseAuf AnfrageAlles aus Business plus erweiterte Sicherheits- und Compliance-Optionen, Audit-Logs, höhere Limits, AVV/DPA und als einziger dieser Pläne Datenresidenz in der EU
APInach VerbrauchToken-basierte Abrechnung, laut OpenAI kein Training auf API-Eingaben, Datenresidenz für berechtigte Kunden verfügbar

Einordnung: Der Free-Plan läuft auf GPT-5.6 Luna und ist mit unbegrenzten Textchats für gelegentliche Nutzung erstaunlich leistungsfähig. Der Preis dafür ist seit August 2026 auch in Deutschland Werbung, und das Kontextfenster von 27.000 Tokens reicht für etwa zwölf Seiten Eingabe. Der Go-Plan für 8 EUR hebt Limits und Kontextfenster an, bringt aber die Werbung mit, OpenAI weist das auf der Preiskarte selbst aus. Werbefreiheit beginnt erst bei Plus für 23 EUR, und dort liegen auch GPT-6 Astra, Deep Research und die 256K Reasoning-Kontext. Pro ab 103 EUR lohnt sich nur bei täglicher Intensivnutzung. Business ist die richtige Wahl für Unternehmen, weil Eingaben dort laut OpenAI nicht für Training genutzt werden, und der Plan beginnt bei zwei Nutzern. Die Sitzpreise für Business geben wir unter Vorbehalt an: Die deutsche Preisseite hat uns die Ziffern im Business-Reiter nicht gezeigt, in unseren Abrufen am 17. September und am 3. Oktober 2026 blieben die Preisfelder leer, nur die Fußnote „2+ Nutzer:innen, jährlich abgerechnet” stand da. Gegen eine OpenAI-Seite gegenprüfen konnten wir die Beträge deshalb nicht. Wer Daten zwingend in der EU halten muss, kommt an Enterprise nicht vorbei, Datenresidenz ist weder in den Consumer-Plänen noch in Business enthalten. Preise und Planinhalte ändern sich häufig, die Preisseite auf chatgpt.com bleibt die verlässliche Quelle.

Stärken im Detail

Das breiteste Einsatzspektrum aller KI-Tools. ChatGPT ist kein Spezialist, und das ist seine Stärke. Texte schreiben, Code generieren, Bilder erstellen, Daten analysieren, im Web suchen, Aufgaben automatisieren, Sprachgespräche führen: alles in einer Oberfläche. Für Teams, die mit einem einzigen Tool den größten Teil ihrer KI-Bedürfnisse abdecken wollen, ist das ein realer Vorteil gegenüber dem Werkzeugkasten aus fünf Spezialwerkzeugen.

Projects bündeln Kontext, Custom GPTs laufen aus. Du legst einen Arbeitsbereich an, lädst Dateien hoch, hinterlegst Anweisungen, und alle Konversationen darin teilen sich diesen Kontext. Für „Mandant Müller”, „Produktrelaunch Q3” oder „Vertriebsangebote” ist das der praktischere Hebel, und Projects gibt es in allen Plänen, auch im kostenlosen. Ob du in einem privaten Konto überhaupt noch ein neues GPT anlegen kannst, beantwortet OpenAI derzeit widersprüchlich: Die Preisseite führt „Create & share GPTs” für Go, Plus und Pro als enthalten und nur für Free als nicht enthalten, das Hilfe-Center schreibt dagegen, neue GPTs könnten nur noch Business-, Enterprise- und Edu-Arbeitsbereiche erstellen (beide abgerufen am 17. September 2026). Praktisch ist die Frage zweitrangig: OpenAI hat am 11. September 2026 angekündigt, Custom GPTs über alle Pläne hinweg abzuschaffen und einen Migrationspfad zu Plugins anzubieten. Für etwas Neues sind sie damit ohnehin die falsche Grundlage. Bestehende GPTs bleiben bis zum jeweiligen Stichtag nutzbar. In der deutschen Business-Tabelle steht am 3. Oktober 2026 noch „GPTs erstellen und teilen”, daneben gibt es inzwischen eine eigene Zeile „Plugins”.

Deep Research geht tiefer als normale Suche. Statt eine Frage zu beantworten, führt Deep Research mehrere Recherche-Runden durch, wertet Dutzende Quellen aus und erstellt einen strukturierten Bericht mit Quellenangaben. Praktisch für Marktanalysen, Technologie-Scans, regulatorische Recherche oder Due-Diligence-Vorbereitungen. Im Pro-Plan sind die Limits deutlich höher.

ChatGPT Agent, Browser-Automatisierung. Der ChatGPT Agent kann Webseiten eigenständig bedienen: Formulare ausfüllen, Recherchen durchführen, Buchungen vorbereiten. In der Praxis noch holprig, aber bei klar definierten, repetitiven Aufgaben (Lieferantenpreise vergleichen, Termine abstimmen) bereits nützlich. Für Pro-Nutzer mit hohen Limits am ehesten produktiv einsetzbar.

Memory und Canvas verbessern den Alltag. Memory merkt sich auf Wunsch dauerhaft Präferenzen, Schreibstil, Kontext zur Branche und Rolle, und reduziert damit den Wiederhol-Aufwand pro Konversation erheblich. Canvas öffnet längere Texte und Code in einem zweispaltigen Editor neben dem Chat, sodass du gezielt Absätze markieren und überarbeiten kannst, statt den ganzen Text neu zu generieren.

Ein klar gestaffelter Modellbaukasten. GPT-5.6 Luna ist seit dem 6. August 2026 das Standardmodell und in jedem Plan verfügbar, auch im kostenlosen. Ab Plus kommen GPT-6 Astra und GPT-5.6 Sol dazu, GPT-5.6 Sol Pro bleibt dem Pro-Plan vorbehalten. GPT-6 Astra wird seit dem 3. September 2026 ausgerollt und ist noch nicht für alle Organisationen freigeschaltet. Wichtig für Power-User: Seit dem 14. September 2026 schaltet ChatGPT in Plus und Pro nicht mehr automatisch vom schnellen Instant-Modus in den Denk-Modus um, du wählst das jetzt selbst im Modell-Menü. Die Vergleichstabelle für Business und Enterprise führt inzwischen zusätzlich GPT-6.1 Sol, GPT-6 Sol und GPT-6 Luna (Stand 3. Oktober 2026). Wie sich diese drei auf Plus und Pro verteilen, konnten wir an diesem Tag nicht prüfen.

Schwächen ehrlich betrachtet

Halluzinationen sind das Grundproblem, und bleiben es. ChatGPT kann Fakten falsch angeben, Zitate erfinden oder Gesetze fehlinterpretieren, und das mit voller Überzeugung. Das ist kein Fehler, der in Zukunft vollständig verschwindet, sondern ein strukturelles Merkmal von Sprachmodellen. Der Denk-Modus reduziert die Häufigkeit, eliminiert sie aber nicht. Für alles, was Faktengenauigkeit erfordert (Recht, Medizin, Buchhaltung, Steuerberatung), gilt: immer selbst prüfen oder Perplexity ergänzend nutzen.

Werbung im kostenlosen Plan, und im günstigsten bezahlten gleich mit. Seit August 2026 zeigt ChatGPT auch in Deutschland Anzeigen, betroffen sind Free und Go. Die Anzeigen stehen unter der Antwort, sind als gesponsert gekennzeichnet und in Europa zunächst nicht personalisiert, in Gesprächen zu Gesundheit oder Politik erscheinen sie nicht. Trotzdem ist das ein Bruch: Wer 8 Euro im Monat für Go zahlt, bekommt Werbung mitgeliefert, OpenAI schreibt das auf die Preiskarte. Werbefrei wird es erst ab Plus.

Datenschutz in den Consumer-Plänen unbefriedigend. In Free, Go, Plus und Pro werden Eingaben für das Modell-Training genutzt, ein Opt-out ist möglich, aber nicht die Voreinstellung. Wer vertrauliche Unternehmensdaten, Mandanteninformationen oder personenbezogene Daten eingibt, sollte vorher die Datenschutzeinstellungen prüfen. In Business, Enterprise, Edu, Healthcare und der API wird laut OpenAI nicht auf Eingaben trainiert. Das ist eine Hürde, die andere Anbieter (Anthropic, Mistral) sauberer gelöst haben.

EU-Datenresidenz erst ab Enterprise. Die Preistabelle ist an dieser Stelle eindeutig: Datenresidenz gibt es in Free, Go, Plus und Pro nicht, und auch der Business-Plan bringt sie nicht mit. Laut OpenAIs Seite zu Geschäftsdaten können nur berechtigte Kunden aus Enterprise, Edu, Healthcare und der API sensible Inhalte in Europa speichern lassen. Für eine Kanzlei oder Praxis mit drei Leuten, die keinen Enterprise-Vertrag stemmt, ist das die harte Grenze, an der die Prüfung endet.

Modellauswahl und Plan-Tiers sind unübersichtlich geworden. Free, Go, Plus, Pro, Business, Enterprise, dazu allein in der Business-Tabelle GPT-5.6 Luna, GPT-5.6 Sol, GPT-5.6 Sol Pro, GPT-5.6 Terra, GPT-6 Astra, GPT-6 Sol, GPT-6 Luna und GPT-6.1 Sol, jedes mit eigener Planzuordnung. Selbst aktive Nutzer verlieren den Überblick, was im eigenen Plan tatsächlich enthalten ist. Seit September 2026 schaltet ChatGPT in Plus und Pro auch nicht mehr automatisch in den Denk-Modus, du musst das selbst steuern.

Produktroadmap ist sprunghaft. Der Browser ChatGPT Atlas wurde am 9. August 2026 abgeschaltet, angekündigt keine fünf Wochen vorher, Lesezeichen und Verlauf wanderten nicht automatisch mit. Die Sora-App war im April 2026 an der Reihe, Gruppenchats im Juli, und Custom GPTs stehen auf der Liste. Wer eine geschäftskritische Workflow-Architektur auf einem ChatGPT-Feature aufbaut, sollte einkalkulieren, dass es nicht dauerhaft existiert.

Spezialdisziplinen sind nicht die Kernstärke. Für hochkomplexe Logikprobleme, sehr lange Dokumentenanalysen oder differenziertes literarisches Schreiben sind spezialisierte Tools (Claude für Analyse und Schreibqualität, Copilot/Cursor für IDE-Coding, Perplexity für quellenbasierte Recherche) oft besser. Die breite Aufstellung bedeutet auch: nirgendwo der allerbeste, sondern überall sehr solide.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Recherche mit nachprüfbaren Quellen brauchstPerplexity
Lange Dokumente und differenzierte Texte verarbeitestClaude
Tiefe Quellen-Analyse einer festen Dokumentenmenge brauchstNotebookLM
Code-fokussiert in einer IDE arbeitestCursor oder GitHub Copilot
Microsoft-365-Integration brauchstMicrosoft 365 Copilot

Erwähnenswert ohne eigenes direktes Pendant: Gemini für tiefe Google-Workspace- und YouTube-Integration, Mistral als europäische Foundation-Alternative, DeepSeek mit aggressivem Open-Source-Preis-Leistungs-Verhältnis. ChatGPT bleibt der Allrounder mit dem breitesten Feature-Spektrum, die Spezialisten sind in ihrer Disziplin oft besser, aber kaum eines der Tools deckt so viele Anwendungen unter einer Oberfläche ab.

So steigst du ein

Schritt 1: Auf chatgpt.com einsteigen und Custom Instructions hinterlegen. Geh auf chatgpt.com und richte unter Einstellungen → Personalisierung deine Custom Instructions ein. Hinterlege einmalig deine Branche, Rolle und Präferenzen, z. B. „Ich bin Steuerberater in einer 10-Personen-Kanzlei in München. Antworte präzise, formell und mit Verweis auf relevante Paragrafen, sofern bekannt.” Das verbessert jede Konversation, ohne dass du den Kontext jedes Mal neu eingeben musst.

Schritt 2: Projects statt Einzelchats nutzen. Lege für jeden wiederkehrenden Kontext (Mandanten, Produkte, laufende Recherchen) ein Project an. Lade relevante Dateien hoch, hinterlege spezifische Anweisungen, alle Chats darin teilen diesen Kontext. Das ist der Hebel, mit dem ChatGPT vom Spielzeug zum Werkzeug wird, und Projects gibt es schon im kostenlosen Plan. Custom GPTs solltest du für neue Aufbauten nicht mehr wählen, OpenAI hat ihre Abschaffung über alle Pläne hinweg angekündigt.

Schritt 3: Deep Research und Codex gezielt einsetzen. Statt eine schnelle Frage zu stellen, formuliere bei komplexen Recherchen explizit „Mach eine Deep-Research-Recherche zu …”, du bekommst nach 5 bis 15 Minuten einen mehrseitigen Bericht mit Quellen. Für Entwickler lohnt der Blick auf Codex (laut OpenAI in allen Plänen enthalten, planbar nutzbar ab Plus): Statt Code-Snippets zu kopieren, gibst du eine Aufgabe in eine Sandbox und lässt sie autonom abschließen.

Lieber mit einer konkreten Aufgabe anfangen? Deine Nebenkostenabrechnung mit ChatGPT prüfen führt dich mit dem kostenlosen Plan in 20 Minuten zu einer Liste auffälliger Posten. Die Prompts aus Dein Anschreiben mit KI, das nicht nach KI klingt funktionieren ebenfalls in ChatGPT. Drei weitere Anleitungen arbeiten mit demselben kostenlosen Plan an Papier, das ohnehin bei dir liegt: dein Arbeitszeugnis prüfen bis zur Note und zur Änderungsbitte, deinen Arztbefund verstehen bis zur Fragenliste für den Termin, und aus 40 Seiten Skript einen Lernzettel machen samt Selbsttest.

Schritt 4 für Unternehmen: Datenschutz vor Rollout klären. Wenn mehrere Mitarbeitende ChatGPT nutzen sollen, ist Plus die falsche Wahl, auch für KMU. Geh direkt auf Business, in diesem Plan werden Eingaben laut OpenAI nicht zum Training genutzt, und schließe einen AVV/DPA ab. Wenn deine Daten zwingend in der EU bleiben müssen, hört die Prüfung bei Business allerdings auf: Datenresidenz bietet OpenAI nur berechtigten Enterprise-, Edu-, Healthcare- und API-Kunden an. Für alle anderen lohnt der Vergleich mit Mistral, das die EU-Verarbeitung als Standard fährt.

Ein konkretes Beispiel

Ein Vertriebsleiter in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen aus Stuttgart (45 Mitarbeitende) nutzt ChatGPT Business täglich für Angebotskommunikation. Er hat ein Project „Angebotsentwürfe” eingerichtet, in das Produktdatenblätter, Preisliste, Standardklauseln und Beispielangebote der letzten zwölf Monate hochgeladen sind. Wenn ein Interessent anfrägt, fügt er die Kerninformationen ein, und bekommt in 30 Sekunden einen professionellen Angebotsentwurf, der zu 80 Prozent fertig ist. Das Anpassen und Versenden dauert weitere fünf bis zehn Minuten. Vorher: 30 Minuten pro Angebot. Heute: zehn Minuten. Bei rund 60 Angeboten pro Monat sind das gut 20 Stunden Zeitersparnis. Sensible Kundendaten gehen über den Business-Plan, der das Training auf Eingaben deaktiviert hat, vor dem Wechsel von Plus auf Business war das ein klares Compliance-Problem.

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Erstgespräch anfragen

DSGVO & Datenschutz

  • Datenresidenz: Laut Preistabelle gibt es sie in Free, Go, Plus und Pro nicht. OpenAIs Seite zu Geschäftsdaten nennt als berechtigte Kunden für die Speicherung in den USA, Europa, Großbritannien, Japan, Kanada, Südkorea, Singapur, Australien, Indien und den VAE ausschließlich Enterprise, Edu, Healthcare und die API-Plattform. Der Business-Plan ist hier nicht dabei.
  • Datennutzung Free, Go, Plus, Pro: Eingaben werden für das Modell-Training genutzt, die Preistabelle weist für alle vier Pläne „Opt-out available” aus. Der Widerspruch läuft über Einstellungen und Datenkontrollen und muss aktiv gesetzt werden.
  • Datennutzung Business, Enterprise, Edu, Healthcare, API: Eingaben werden laut OpenAI standardmäßig nicht für Training genutzt.
  • Werbung: In Free und Go werden Anzeigen ausgespielt, in Europa zunächst ohne Personalisierung. Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu bleiben werbefrei. Für Konten von unter 18-Jährigen und in Gesprächen zu Gesundheit, psychischer Gesundheit oder Politik erscheinen keine Anzeigen.
  • Datenlöschung: Über die Kontoeinstellungen möglich, eine Exportfunktion für die eigenen Konversationsdaten ist vorhanden.
  • Memory: Kann deaktiviert werden, Inhalte sind über die Memory-Verwaltung einsehbar und löschbar.
  • Empfehlung für Unternehmen: Ab dem Business-Plan für alle Anwendungen mit Unternehmensdaten, dort wird laut OpenAI nicht auf Eingaben trainiert. Sobald der Speicherort selbst reguliert ist (Berufsgeheimnis, Gesundheitsdaten, Behörden), reicht Business nicht: Dann führt der Weg über Enterprise oder über einen Anbieter, der die EU-Verarbeitung ohne Sondervertrag liefert.

Gut kombiniert mit

  • Perplexity, Perplexity recherchiert mit Quellen, ChatGPT verarbeitet die Ergebnisse zu Texten, Präsentationen oder Berichten weiter. Die Stärken ergänzen sich, ohne dass eines der Tools überflüssig wird.
  • Make.com, Automatisiert ChatGPT-Aufrufe in Workflows: eingehende E-Mails klassifizieren, automatische Antwortentwürfe generieren, Daten aus Formularen verarbeiten. Über die OpenAI-API in Make.com lässt sich vieles ohne Code erschlagen.
  • Canva, ChatGPT schreibt den Text, Canva setzt ihn visuell um, für Social Posts, Präsentationen oder Marketingmaterial. Für Bildgenerierung im Markenkontext oft praktischer als ChatGPTs eingebaute Bildfunktion.

Häufige Fragen zu ChatGPT

Was kostet ChatGPT im Monat?

Der Free-Plan kostet nichts. Go kostet 8 EUR, Plus 23 EUR und Pro ab 103 EUR im Monat. Business liegt bei 25 USD je Nutzer und Monat, bei Jahresabrechnung bei 20 USD, Enterprise gibt es nur auf Anfrage. Die Business-Beträge nennen wir unter Vorbehalt, weil die deutsche Preisseite sie bei unseren Abrufen im September und Oktober 2026 nicht angezeigt hat.

Zeigt ChatGPT in Deutschland Werbung?

Ja, seit August 2026 in den Plänen Free und Go, also auch im bezahlten Go-Plan für 8 EUR. In Europa sind die Anzeigen zunächst nicht personalisiert. Werbefrei bleiben Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu.

Kann ich ChatGPT im Unternehmen DSGVO-konform nutzen?

Nimm dafür mindestens den Business-Plan: Dort werden Eingaben laut OpenAI nicht zum Training genutzt, und ein AVV/DPA ist verfügbar. In Free, Go, Plus und Pro wird auf deinen Eingaben trainiert, solange du nicht aktiv widersprichst. Datenresidenz in der EU gibt es erst ab Enterprise, der Business-Plan bringt sie nicht mit.

Ab wie vielen Nutzern gibt es ChatGPT Business?

Business beginnt bei zwei Nutzern. Du bekommst einen geteilten Workspace mit Admin-Konsole, SSO und geteilten Projects, ohne Werbung und ohne Training auf euren Geschäftsdaten. Sobald mehrere Mitarbeitende ChatGPT nutzen sollen, sind einzelne Plus-Konten die falsche Wahl, auch in kleinen Firmen.

ChatGPT oder Claude, was ist besser?

ChatGPT ist der Allrounder mit dem breitesten Funktionsumfang, von Bildgenerierung über Deep Research bis zum Agent, der Webseiten selbst bedient. Für lange Dokumente und differenzierte Texte ist Claude die stärkere Wahl, für Recherche mit nachprüfbaren Quellen Perplexity.

Unser Fazit

ChatGPT verdient 4 von 5 Sternen. Als vielseitigster KI-Assistent ist er für die meisten Anwender die logische erste Wahl, mit echter Tiefe in Textarbeit, Recherche, Code und Datenanalyse. Den fünften Stern verliert er durch das Halluzinationsproblem (strukturell nicht lösbar), durch die EU-Datenresidenz, die erst ab Enterprise zu haben ist, durch das Training-Opt-out, das in allen Consumer-Plänen erst aktiv gesetzt werden muss, und seit August 2026 durch Werbung, die jetzt auch den günstigsten bezahlten Plan trifft. Wer ChatGPT professionell und datenschutzbewusst einsetzen will, kommt um den Business-Plan nicht herum, denn dort wird laut OpenAI nicht auf Eingaben trainiert. Für DSGVO-strenge Branchen mit zwingender EU-Datenresidenz reicht auch Business nicht, dann bleiben Enterprise oder eine Alternative mit dokumentiertem EU-Hosting.

Was wir bemerkt haben

  • Februar 2023, ChatGPT Plus für 20 USD/Monat eingeführt. Bis heute der Sweetspot-Tarif für Einzelnutzer.
  • Dezember 2024, Pro-Plan für 200 USD/Monat eingeführt, zusammen mit den ersten Reasoning-Modellen. Erste klar zweistufige Premium-Stufe oberhalb von Plus.
  • August 2025, GPT-5 veröffentlicht mit Router-System: Das System wählt automatisch zwischen schnellem und denkendem Modell. Für Einsteiger einfacher, für Power-User intransparenter, weil nicht immer sichtbar ist, welche Variante gerade antwortet.
  • August 2025, ChatGPT Team in ChatGPT Business umbenannt (29. August), reine Namensänderung, der Plan selbst blieb unverändert.
  • 2025, ChatGPT Go als günstigerer Plan eingeführt, zunächst in Indien (₹399/Monat). Hebt vor allem die Limits gegenüber dem Free-Plan an, lässt aber Premium-Features wie Deep Research weg. Preis und Verfügbarkeit unterscheiden sich je nach Land, der genaue Funktionsumfang ist regional verschieden.
  • Februar 2026, Werbung im kostenlosen Plan startet als Test in den USA für eingeloggte Erwachsene in Free und Go. Im Lauf des Jahres folgen Kanada, Australien, Neuseeland und Großbritannien.
  • April 2026, Sora-App eingestellt. Erinnert daran, dass nicht jedes OpenAI-Feature dauerhaft Bestand hat.
  • 9. Juli 2026, Atlas wird zur Abschaltung angekündigt, der Browser stellte am 9. August 2026 den Betrieb ein. Lesezeichen, offene Tabs und Verlauf wurden nicht automatisch übernommen, Nutzer mussten Cookies und Passwörter selbst in die ChatGPT-Desktop-App und die Lesezeichen nach Chrome exportieren. Fünf Wochen Vorlauf für einen Browser, in dem Menschen ihren Alltag organisiert hatten.
  • 6. August 2026, GPT-5.6 Luna wird Standardmodell für Free und Go, zusammen mit unbegrenzten Textchats und einem neuen Think-Button. Limits gelten weiter für Uploads, Bilder und Tools.
  • August 2026, Werbung erreicht Deutschland. OpenAI kündigt am 18. August die Ausweitung auf 31 europäische Länder inklusive Deutschland an, Start laut Ankündigung in der Woche darauf, einen exakten Starttag nennt OpenAI nicht. Free und Go zeigen seither Anzeigen, zunächst ohne Personalisierung. Bemerkenswert ist weniger der Free-Plan als der Go-Plan: Hier zahlst du 8 Euro im Monat und bekommst trotzdem Werbung, OpenAI weist das auf der Preiskarte selbst aus.
  • 3. September 2026, GPT-6 Astra wird eingeführt, zunächst für eine begrenzte Zahl von Organisationen und noch nicht allgemein verfügbar. In der Preistabelle steht es für Plus und Pro.
  • 11. September 2026, OpenAI kündigt an, Custom GPTs in allen Plänen auslaufen zu lassen, mit Migrationspfad zu Plugins. Ob Go, Plus und Pro bis dahin noch neue GPTs anlegen dürfen, beantwortet OpenAI selbst widersprüchlich (Preisseite ja, Hilfe-Center nein, siehe oben). Für neue Aufbauten ist die Technologie so oder so die falsche Wahl.
  • 14. September 2026, das automatische Umschalten in den Denk-Modus entfällt für Plus und Pro. Wer Reasoning will, wählt es jetzt selbst im Modell-Menü aus.
  • September 2026 (Faktencheck), Neuanmeldungen für den Pro-Tarif zu 200 USD sind pausiert, bestehende Abos laufen weiter. Die deutsche Preisseite führt Pro als „ab 103 EUR”. Stand 17. September 2026.
  • Oktober 2026 (Faktencheck), die Vergleichstabelle für Business und Enterprise führt neu ChatGPT Work, eine Zeile „Dot” mit dem Vermerk „Business Premium” und eine eigene Zeile „Plugins”, dazu GPT-6 Sol, GPT-6 Luna und GPT-6.1 Sol. Die Preise der Privatkunden-Pläne, die Stufen des Pro-Tarifs und die Business-Preise in Euro konnten wir am 3. Oktober 2026 nicht neu prüfen, OpenAIs Hilfe-Center mit den Release Notes war für uns an diesem Tag nicht abrufbar. Die Angaben dazu haben den Stand vom 17. September 2026.
  • Laufend, OpenAI passt Plan-Inhalte, Preise, Limits und Modellverfügbarkeiten häufig an, ohne das immer eindeutig zu kommunizieren. Die offizielle Pricing- und Release-Notes-Seite bleibt die einzige verlässliche Quelle, selbst aktive Nutzer verlieren sonst den Überblick.

Quellen

  1. OpenAI – ChatGPT Preise, Reiter Business und Enterprise (deutsche Ansicht). https://chatgpt.com/de-DE/pricing/?type=team (abgerufen am 2026-10-03). Vergleichstabelle Business und Enterprise führt die Modelle GPT-6.1 Sol, GPT-6 Astra, GPT-6 Sol, GPT-6 Luna, GPT-5.6 Sol, GPT-5.6 Sol Pro, GPT-5.6 Terra, GPT-5.6 Luna und GPT-5 Thinking Mini; Kontextfenster GPT Instant 54.000 (Business) und 128.000 (Enterprise), GPT Reasoning 256.000 in beiden; Zeilen „ChatGPT Work“, „Dot“ mit dem Vermerk „Business Premium“, „Plugins“, weiterhin „GPTs erstellen und teilen“; Business mit „benutzerdefinierten Team-Agenten-Plugins“ und standardmäßig ohne Training auf Geschäftsdaten; Enterprise „Unterstützt Datenresidenz in zehn Regionen“. Die Preisfelder im Business-Reiter blieben beim Abruf leer, sichtbar war nur die Fußnote „2+ Nutzer:innen, jährlich abgerechnet“.
  2. OpenAI – ChatGPT Preise (deutsche Ansicht). https://chatgpt.com/pricing/ (abgerufen am 2026-09-17). Free 0 EUR mit unbegrenzten Textchats in GPT-5.6 Luna, Go 8 EUR/Monat mit dem Hinweis „This plan may include ads“, Plus 23 EUR/Monat, Pro ab 103 EUR/Monat; GPT-6 Astra und GPT-5.6 Sol erst ab Plus, GPT-5.6 Sol Pro nur in Pro; Kontextfenster GPT Instant 27K (Free), 54K (Go und Plus), 128K (Pro), GPT Reasoning 256K (Go und Plus), 400K (Pro); „Create & share GPTs“ im Free-Plan nein, in Go, Plus und Pro ja; Projects in allen Plänen; Training mit Opt-out in allen Consumer-Plänen; Datenresidenz in keinem Consumer-Plan; Business-Pläne ab 2 Nutzern.
  3. OpenAI – ChatGPT Release Notes. https://help.openai.com/en/articles/6825453-chatgpt-release-notes (abgerufen am 2026-09-17). Atlas am 9. Juli 2026 zur Abschaltung angekündigt und am 9. August 2026 eingestellt; am 11. September 2026 angekündigte Abschaffung der Custom GPTs über alle Pläne hinweg mit Migrationspfad zu Plugins; GPT-5.6 Luna seit 6. August 2026 Standardmodell für Free und Go; GPT-6 Astra seit 3. September 2026 begrenzt ausgerollt; Werbe-Rollouts in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Großbritannien; Neuanmeldungen für den Pro-Tarif zu 200 USD pausiert.
  4. OpenAI – Geschäftsdaten und Datenresidenz. https://openai.com/business-data/ (abgerufen am 2026-09-17). Keine Trainingsnutzung von Eingaben aus Business, Enterprise, Edu, Healthcare und API; Datenresidenz in den USA, Europa, Großbritannien, Japan, Kanada, Südkorea, Singapur, Australien, Indien und den VAE nur für berechtigte Enterprise-, Edu-, Healthcare- und API-Kunden.
  5. OpenAI: ChatGPT Ads expands across Europe. https://openai.com/index/chatgpt-ads-expands-across-europe/ (abgerufen am 2026-09-17). Ankündigung vom 18. August 2026, Ausweitung von ChatGPT Ads auf 31 europäische Länder inklusive Deutschland in der Woche darauf, ohne exakten Starttag; Anzeigen nur in Free und Go, Plus, Pro und Enterprise bleiben werbefrei.
  6. OpenAI-Hilfe: Ads in ChatGPT. https://help.openai.com/en/articles/20001047-ads-in-chatgpt (abgerufen am 2026-09-17). Anzeigen nur in Free und Go, keine in Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu, keine für Konten unter 18, keine in temporären Chats; im EWR und der Schweiz zunächst keine personalisierten Anzeigen; Steuerung unter Einstellungen > Ad Controls.
  7. basicthinking – ChatGPT startet Werbung in Deutschland (Sekundärquelle). https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/25/chatgpt-startet-werbung-in-deutschland/ (abgerufen am 2026-09-17). Werbestart in Deutschland am 24. August 2026 in den Plänen Free und Go, insgesamt 31 europäische Länder, in Europa zunächst ohne Personalisierung; Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu bleiben werbefrei, unter 18-Jährige sehen keine Anzeigen. Sekundärquelle, weil die OpenAI-Hilfeseite zu Werbung für uns nicht abrufbar war.
  8. HORIZONT – ChatGPT zeigt Werbung jetzt auch in Deutschland (Sekundärquelle). https://www.horizont.net/medien/nachrichten/openai-chatgpt-zeigt-werbung-jetzt-auch-in-deutschland-235449 (abgerufen am 2026-09-17). Werbung in Deutschland ab Ende August 2026 in Free und Go, Plus, Pro, Enterprise, Business und Education bleiben werbefrei, Anzeigen zunächst nicht personalisiert.

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