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Freemium Low-Code 🇪🇺 EU-Server Geprüft: Mai 2026

Make.com

Celonis (ehemals Integromat)

4/5
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Visueller No-Code/Low-Code-Automatisierungsbuilder. Verbindet 3.000+ Apps per Drag-and-drop in Szenarien — mit nativen Modulen für OpenAI, Claude und Gemini sowie seit 2025 generell verfügbaren Make AI Agents.

Kosten: Kostenlos bis 1.000 Operationen/Monat, Core ab 9 USD/Monat (10.000 Ops), Pro ab 16 USD/Monat, Teams ab 29 USD/Monat, Enterprise auf Anfrage

Stärken

  • Visueller Canvas-Editor zeigt Workflows als Diagramm — übersichtlicher als die Listenansicht von Zapier
  • 3.000+ App-Konnektoren, davon 400+ KI-Integrationen (OpenAI, Claude, Gemini, Mistral, Azure OpenAI, Vertex AI)
  • Make AI Agents seit 2025 generell verfügbar — adaptive Agenten direkt im Builder ohne Code
  • EU-Rechenzentrumsregion verfügbar — DSGVO-konformer Betrieb möglich (AWS-Infrastruktur)
  • Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis: ab 9 USD/Monat für 10.000 Operationen
  • Leistungsfähige Fehlerbehandlung mit Retry-Logik und Error-Routes — ohne Code

Einschränkungen

  • Oberfläche ausschließlich auf Englisch — kein deutschsprachiges UI, kein deutschsprachiger Support
  • Komplexe Szenarien mit 20+ Modulen werden auf dem Canvas schnell unübersichtlich
  • Kein Echtzeit-Trigger im Free-Plan — Szenarien laufen dort nur geplant (mindestens 15-Minuten-Intervalle)
  • Operationen-/Credit-Modell ist im Voraus schwer zu kalkulieren — jeder App-Aufruf zählt
  • Dokumentation und Community kleiner als bei Zapier; manche Konnektoren weniger tief integriert

Passt gut zu

KMU ohne Entwicklerressourcen E-Mail-Automatisierung CRM-Workflows KI-Integration Günstige Zapier-Alternative

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du willst ohne Code Apps und Tools miteinander verbinden
  • Du automatisierst wiederkehrende Prozesse mit mittlerem bis hohem Volumen
  • Du baust KI-Workflows mit ChatGPT, Claude oder Gemini als Verarbeitungsschritt
  • Du suchst eine günstigere Alternative zu Zapier mit visuellem Editor und EU-Hosting

Wann nein

  • Du brauchst Echtzeit-Trigger ohne Verzögerung im kostenlosen Plan
  • Du verarbeitest hochsensible Daten und benötigst eine On-Premises-Lösung
  • Du bevorzugst deutschsprachige Benutzeroberflächen und Tutorials
  • Du suchst eine Open-Source-Lösung, die du selbst hosten kannst (dann eher n8n)

Kurzfazit

Make.com ist die beste Wahl für alle, die visuelle Automatisierungsworkflows mit KI-Schritten aufbauen wollen, ohne Code zu schreiben — und dabei mehr Kontrolle brauchen als Zapier bietet. Der Canvas-Editor, in dem Workflows als Diagramm dargestellt werden, ist ein echter Vorteil gegenüber der schlichten Listenansicht der Konkurrenz. Wer einfachste 2-Schritt-Automationen sucht, findet mit Zapier einen sanfteren Einstieg. Wer aber KI-Bausteine einbauen, Verzweigungen nutzen oder mit den seit 2025 verfügbaren Make AI Agents arbeiten will, ist bei Make.com besser aufgehoben — und spart dabei noch Geld. Schwächen: Englische Oberfläche, manchmal unübersichtliches Canvas bei großen Szenarien und ein Preismodell, das in der Praxis schwer zu kalkulieren ist.

Für wen ist Make.com?

Kleinunternehmen und KMU ohne IT: Der ideale Anwendungsfall. E-Mails automatisch klassifizieren, Formulareinsendungen ins CRM übertragen, Rechnungen verarbeiten — all das ohne eine Zeile Code. Der Free-Plan reicht für erste Experimente, der Core-Plan ab 9 USD/Monat für professionelle Prozesse.

Marketing-Teams: E-Mail-Workflows, Lead-Nurturing-Sequenzen, Social-Media-Automatisierungen. Make.com verbindet Mailchimp, HubSpot, Brevo und Dutzende andere Marketing-Tools mit wenigen Klicks — und reichert sie über native KI-Module um Klassifikation, Übersetzung oder Textgenerierung an.

Operationsmanager und Process Owner: Wer abteilungsübergreifende Prozesse automatisieren will (z. B. neue Bestellung → Lager informieren → Rechnung erstellen → Buchhaltung updaten), braucht die Verzweigungs- und Fehlerbehandlungslogik, die Make.com besser beherrscht als einfachere Tools. Die seit 2024 hinzugekommene Visualisierungsoberfläche „Make Grid” hilft, das Gesamtportfolio im Blick zu behalten.

KI-Workflow-Baumeister: Make.com hat über 400 KI-Konnektoren — OpenAI (ChatGPT, Whisper, Sora), Anthropic Claude, Google Vertex AI (Gemini), Azure OpenAI, Mistral. Mit den seit 2025 generell verfügbaren Make AI Agents lassen sich zudem adaptive Agenten direkt im Builder konfigurieren, die ihre Schritte selbst entscheiden statt einem starren Pfad zu folgen.

Weniger geeignet für: Entwickler (direktere API-Integrationen via Code sind flexibler), Nutzer, die ausschließlich auf Deutsch arbeiten wollen, Unternehmen mit On-Premises-Anforderungen sowie Teams, die ein Open-Source-Tool zur Selbsthosting bevorzugen — dafür ist n8n die naheliegende Wahl.

Preise im Detail

PlanPreisOperationen/MonatHighlights
Free0 USD1.000Visueller Builder, 3.000+ Apps, geplante Ausführung (Min. 15 Min.), Make AI Agents
Coreab 9 USD/Monatab 10.000Unlimitierte aktive Szenarien, geplante Ausführung im Minutentakt, Make-API-Zugang
Proab 16 USD/Monatab 10.000Prioritätsausführung, Custom Variables, vollständige Execution-Log-Suche
Teamsab 29 USD/Monatab 10.000Team-Rollen, geteilte Szenario-Templates, Teamverwaltung
EnterpriseAuf AnfrageIndividuellCustom Functions, Enterprise-App-Integrationen, 24/7-Support, erweiterte Compliance, längere Log-Aufbewahrung

Alle Pläne werden in USD abgerechnet; bei jährlicher Zahlung gibt es 15 % Rabatt. Operationen (mittlerweile auch „Credits” genannt) sind modular: jede App-Aktion in einem Szenario zählt als eine Operation. Höhere Stufen mit mehr Operationen lassen sich innerhalb jedes Plans dazu buchen.

Einordnung: Der Free-Plan reicht für erste Workflows mit wenig Volumen — und ist auch deshalb interessant, weil Make AI Agents seit 2025 in allen Plänen verfügbar sind, also auch zum Testen. Wer professionell automatisiert (täglich Szenarien mit 10+ Schritten), braucht mindestens Core. Pro lohnt sich, wenn Prioritätsausführung und ausführliches Logging wichtig sind. Der Teams-Plan macht erst ab 3+ Personen Sinn, die gemeinsam an Szenarien arbeiten. Enterprise wird Pflicht, sobald AVV mit individuellen SLAs, längere Log-Aufbewahrung oder dedizierte Sicherheits-Reviews gefragt sind.

Stärken im Detail

Der Canvas-Editor ist Make.coms wichtigstes Alleinstellungsmerkmal. Jeder Workflow wird als visuelles Diagramm angezeigt: Module als Kreise, Verbindungen als Linien, Verzweigungen als sichtbare Pfade. Was in Zapier eine unsichtbare Listenstruktur ist, sieht man bei Make.com auf einen Blick. Das macht das Debugging von Fehlern deutlich einfacher und das Verstehen fremder Workflows intuitiver — auch ein neuer Mitarbeiter erkennt in Sekunden, was ein Szenario tut.

Über 3.000 App-Konnektoren mit über 400 nativen KI-Modulen. Make.com war früher als Zapier mit dedizierten OpenAI-, Claude- und Gemini-Modulen ausgestattet. Inzwischen reicht die Palette von ChatGPT, Whisper und Sora über Anthropic Claude, Google Vertex AI (Gemini), Azure OpenAI bis Mistral. Das bedeutet: Keine Umwege über HTTP-Requests, sondern fertig konfigurierbare Bausteine. KI-gestützte Automatisierungen — eingehende E-Mails klassifizieren, Tickets priorisieren, Zusammenfassungen erstellen, Bilder analysieren — sind in Minuten aufgebaut.

Make AI Agents als adaptive Bausteine im Workflow. Seit 2025 sind die Make AI Agents in allen Plänen verfügbar. Im Unterschied zu klassischen Szenarien folgen sie keinem starren Pfad, sondern entscheiden anhand von Zielen und Daten selbst, welcher der konfigurierten Tools sie als Nächstes nutzen. Make liefert dazu ein „step-by-step logging”, mit dem sich nachvollziehen lässt, warum der Agent sich für welchen Schritt entschieden hat — wichtig für die Praxis, in der nichts hassenswerter ist als eine Black-Box-Automatisierung. Mit dem Make MCP Server lassen sich externe Agenten zudem standardisiert an Make-Workflows andocken.

EU-Datenhosting ist verfügbar. Make.com läuft auf AWS-Infrastruktur in privaten VPCs und bietet eine EU-Region für die Datenverarbeitung. Für europäische Unternehmen mit DSGVO-Anforderungen ist das ein erheblicher Vorteil gegenüber Zapier, das standardmäßig US-basiert arbeitet. ISO-27001-Zertifizierung und SOC-2-Type-II-Berichte sind verfügbar.

Fehlerbehandlung ist durchdacht. Jedes Modul kann mit Error-Handler-Routen versehen werden: Was passiert, wenn ein API-Aufruf fehlschlägt? Make.com erlaubt Retry-Logik, alternative Pfade oder Benachrichtigungen — ohne Code. Das ist für produktive Geschäftsprozesse entscheidend. Mit der seit 2024 ausgebauten Oberfläche „Make Grid” lässt sich zudem das gesamte Automatisierungs-Portfolio einer Organisation überwachen — wer welche Szenarien wann betreibt, wo es Fehler oder Engpässe gibt.

Schwächen ehrlich betrachtet

Nur auf Englisch. Die gesamte Oberfläche, die Dokumentation, der Support — alles auf Englisch. Wer kein technisches Englisch liest, wird hier öfter stolpern. Deutschsprachige Tutorials gibt es vereinzelt von Drittanbietern, aber keine offizielle Lokalisierung. Auch die seit 2025 verstärkt vermarkteten KI-Agenten-Features sind ausschließlich auf Englisch dokumentiert.

Komplexe Szenarien werden unübersichtlich. Der Canvas-Editor ist eine Stärke — bis ein Szenario 25+ Module hat. Dann wird die Zeichenfläche zur Herausforderung. Verschachtelte Schleifen, mehrere Fehlerrouten, parallele Äste: Das kann selbst erfahrene Nutzer überfordern. Modulare Struktur mit Unter-Szenarien und der Make Grid helfen, erfordern aber eine bewusste Architekturentscheidung im Vorfeld.

Free-Plan läuft nicht in Echtzeit. Szenarien im kostenlosen Plan werden nur geplant ausgeführt — der kürzeste Intervall ist 15 Minuten. Wer sofortige Reaktionen braucht (neue Lead-Eintragung → sofort E-Mail), muss mindestens auf Core upgraden. Das ist kein Make-spezifisches Problem (Zapier hat ähnliche Beschränkungen), aber für Einsteiger eine häufige Stolperfalle.

Operationen-Modell ist tricky. Das Credit-/Operationen-Modell klingt einfach, ist aber in der Praxis tückisch: Jede App-Aktion zählt. Bei einem 5-Schritt-Szenario, das 100-mal täglich läuft, verbraucht man 15.000 Operationen im Monat — also schon mehr, als Core inklusive hat. Das im Voraus zu kalkulieren erfordert Erfahrung; und wer KI-Agenten nutzt, deren Schrittanzahl variabel ist, kann die Kosten erst recht schwer prognostizieren.

Manche Konnektoren sind shallower als bei Zapier. Make hat 3.000+ Apps, aber nicht jede Integration ist gleich tief. Bei spezialisierten Marketing- oder HR-Tools fehlen manchmal Felder oder Trigger, die Zapier abdeckt. Wer eine seltene Nischen-App anbinden will, sollte vor der Entscheidung kurz prüfen, ob alle benötigten Aktionen verfügbar sind.

Kundensupport mit gemischten Bewertungen. Im Free- und Core-Plan ist der Support ausschließlich per Ticket und auf Englisch. Antwortzeiten sind unter 24 Stunden okay, aber bei komplexen Szenario-Problemen oft oberflächlich. Wer kritische Workflows betreibt, sollte mindestens Pro nutzen — oder bei Enterprise auf 24/7-Support setzen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Einfachste 2-3-Schritt-Automationen ohne Lernkurve willstZapier
Eine in Microsoft 365 integrierte Lösung brauchstMicrosoft 365 Copilot
Eine Open-Source-Alternative selbst hosten willstn8n (nicht auf unserer Seite)
Direkte LLM-Programmierung mit Code statt Builder bevorzugstOpenAI oder Claude per API

Make.com vs. Zapier: Make ist günstiger pro Operation, visueller im Editor und stärker bei mehrstufigen Logikflüssen. Zapier hat etwas mehr Integrationen, ist im Onboarding einsteigerfreundlicher und bietet ausgereiftere App-Konnektoren bei Marketing-Tools. Make.com vs. n8n: Make ist gehostet und gemanagt mit polierterer UI; n8n ist Open Source, selbst hostbar und entwicklerfreundlicher. Make.com ist der Sweet Spot zwischen Einfachheit und Leistung — leistungsfähiger als Zapier, zugänglicher als Code. Für KMU mit wachsenden Automatisierungsanforderungen ist es die erste Wahl.

So steigst du ein

Schritt 1: Erstelle einen kostenlosen Account auf make.com — keine Kreditkarte nötig. Lege beim Setup die Datenspeicherregion auf EU fest, falls dir DSGVO-konforme Verarbeitung wichtig ist. Der Free-Plan mit 1.000 Operationen/Monat reicht für erste Szenarien.

Schritt 2: Starte mit einem 2-Modul-Szenario: z. B. „Wenn ein neues Kontaktformular ausgefüllt wird → sende eine E-Mail.” Ziehe die zwei App-Blöcke auf die Canvas, verbinde sie per Linie, konfiguriere die Felder per Klick. Erster Lauf in unter 20 Minuten möglich.

Schritt 3: Ergänze einen KI-Baustein zwischen Trigger und Aktion. Make.com hat native OpenAI-, Claude- und Gemini-Module: Eingehender E-Mail-Text → GPT klassifiziert das Anliegen (Buchungsanfrage / Reklamation / allgemeine Info) → je nach Kategorie läuft ein anderer Workflow. Wer einen Schritt weiter gehen will, ersetzt die starre Klassifikations-Kette durch einen Make AI Agent, der selbst entscheidet, welches Tool er als Nächstes nutzt. Das ist der Moment, wo Make.com seinen vollen Nutzen entfaltet.

Ein konkretes Beispiel

Ein Hotelbetrieb in der Pfalz erhält täglich 30–50 Anfrage-E-Mails über verschiedene Kanäle. Mit Make.com läuft jetzt ein dreistufiger Workflow: Neue E-Mail kommt rein → Make sendet den Text an die OpenAI-API → GPT klassifiziert (Buchungsanfrage / Reklamation / allgemeine Info) und schlägt eine Antwort vor → der Antwortvorschlag landet als Entwurf im Postfach. Das Empfangspersonal prüft und sendet mit einem Klick. Die manuelle Bearbeitungszeit pro E-Mail sank von 8 auf 2 Minuten — bei gleichbleibender Antwortqualität. Monatliche Kosten für Make.com: 16 USD (Pro-Plan), die OpenAI-Kosten kommen mit ca. 4 USD obendrauf. Für 2026 plant der Betrieb, das Klassifikations-Modul durch einen Make AI Agent zu ersetzen, der bei einfachen Buchungsanfragen direkt den Verfügbarkeits-Check und die Bestätigung selbst übernimmt — Pilot läuft im Free-Plan-Test.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: EU-Region beim Account-Setup wählbar — Daten bleiben in europäischen AWS-Rechenzentren (private VPCs). US-Region ist Standard, wenn nicht aktiv umgestellt
  • Datenverarbeitung: Make.com verarbeitet alle Daten, die durch Szenarien fließen. Bei sensiblen Inhalten (Kundendaten, Zahlungsinformationen) muss das in der Datenschutz-Folgenabschätzung bedacht werden — gerade wenn KI-Module Daten an OpenAI, Anthropic oder Google weiterreichen
  • Auftragsverarbeitung: AVV (Data Processing Agreement) ist verfügbar — für Enterprise-Kunden standardmäßig, für kleinere Pläne auf Anfrage über den Support
  • Zertifizierungen: SOC 2 Type II, SOC 3 (öffentlich verfügbar), ISO 27001
  • Datenlöschung: Execution-Logs werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht; im Enterprise-Plan länger konfigurierbar
  • Empfehlung für Unternehmen: EU-Region beim Account-Setup aktivieren, AVV abschließen, keine unnötigen Kundendaten durch Szenarien leiten. Für DSGVO-kritische Prozesse (Gesundheitsdaten, Finanzdaten) rechtliche Beratung einholen — und beachten, dass die nachgeschalteten KI-Module (OpenAI, Claude, Gemini) eigene Datenschutz-Bedingungen haben

Gut kombiniert mit

  • ChatGPT / Claude — als KI-Gehirn im Workflow: Make.com übernimmt die Datenlogistik, die KI die inhaltliche Verarbeitung von Texten, E-Mails und Formularen
  • HubSpot — neue CRM-Kontakte automatisch anlegen, E-Mails zuordnen, Follow-up-Tasks erstellen und Lead-Scores aktualisieren
  • Brevo — Newsletter-Anmeldungen aus Formularen direkt in Brevo-Listen übertragen und Double-Opt-in-Prozesse auslösen

Unser Testurteil

Make.com verdient 4 von 5 Sternen. Der visuelle Canvas-Editor, das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis, die seit 2025 in allen Plänen verfügbaren AI Agents und die EU-Hosting-Option sind echte Stärken, die es Zapier vorziehen lassen. Den fünften Stern kosten die englischsprachige Oberfläche, das manchmal unübersichtliche Canvas bei komplexen Workflows, der teils gemischte Support und das Operationen-Preismodell, das für Einsteiger schwer zu kalkulieren ist. Für KMU, die mehr wollen als simple 2-Schritt-Automationen — und die bereit sind, sich auf eine englische Oberfläche einzulassen — ist Make.com 2026 die richtige Wahl.

Was wir bemerkt haben

  • 2020 — Celonis hat Integromat (das spätere Make.com) übernommen, nicht erst 2022. Die häufige Verwechslung kommt daher, dass die Marken-Umbenennung von Integromat zu Make.com im Februar 2022 erfolgte. Die Übernahme selbst lag knapp zwei Jahre früher.
  • Februar 2022 — Integromat wurde zu Make.com umbenannt. Wer nach „Integromat” sucht, landet heute auf Make.com — die Plattform ist identisch, nur der Name hat sich geändert. Einige ältere Tutorials und Anleitungen beziehen sich noch auf den alten Namen.
  • 2024 — Make hat den Schritt von einzelnen Szenarien zur unternehmensweiten Workflow-Übersicht gemacht: Mit „Make Grid” kam eine Visualisierungsoberfläche, die das gesamte Automatisierungs-Portfolio einer Organisation in Echtzeit anzeigt — Agenten, Apps, Workflows mit Live-Analytics. Für mittelständische und größere Kunden ist das ein zentrales Argument geworden.
  • 2025 — Make AI Agents sind generell verfügbar geworden — und zwar in allen Plänen, auch im Free-Tier. Damit positioniert sich Make.com nicht mehr nur als „Workflow-Automatisierung”, sondern explizit als Agenten-Plattform. Gleichzeitig wurde der Make MCP Server eingeführt, mit dem externe Agenten standardisiert auf Make-Workflows zugreifen können — Make adoptiert hier den von Anthropic etablierten MCP-Standard.
  • Februar 2026 — „Next generation”-Update für die AI Agents angekündigt, unter anderem mit tieferer Slack-Integration. Die Roadmap deutet darauf hin, dass Make stärker in Richtung agentenbasiertes Process Mining geht — was zur Mutter Celonis passt. Eine sichtbare Verschmelzung mit Celonis-Produkten gibt es aber weiterhin nicht; Make bleibt eigenständige Marke.
  • Mai 2026 — Die Preise sind seit Jahren stabil bei 9 / 16 / 29 USD für Core / Pro / Teams (Basis 10.000 Operationen). Auffällig: Make rechnet weiterhin in USD ab, auch für EU-Kunden — eine native EUR-Abrechnung gibt es nicht. Wer Pricing-Volatilität fürchtet, sollte das im Hinterkopf behalten.

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