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Elektrotechnik ecadeplanwscad

KI-Assistent für EPLAN/WSCAD: Stromlaufpläne schneller erstellen

KI schlägt Betriebsmittelauswahl, Schaltschrankbelegung und Verdrahtungspläne direkt im E-CAD-Tool vor, Konstruktionszeit deutlich reduziert, Normkonformität automatisch geprüft.

⚡ Auf einen Blick
Problem
Elektrokonstrukteure wiederholen in jedem Projekt dieselben Makros, suchen manuell nach passenden Betriebsmitteln im Katalog und prüfen Verdrahtungsregeln per Augenschein, obwohl ein großer Teil der Schaltplaninhalte projektübergreifend ähnlich ist.
KI-Lösung
KI-Copilot direkt im E-CAD (WSCAD ELECTRIX AI 2026, seit Oktober 2024 produktiv verfügbar; EPLAN bewirbt einen eigenen Copilot, Reifegrad vor dem Kauf prüfen) analysiert Projektanforderungen, schlägt Komponenten aus dem eigenen Gerätekatalog vor, übernimmt Makro-Platzierung und prüft Verdrahtungsregeln gegen IEC 60617.
Typischer Nutzen
Weniger Zeit für Komponentensuche, Makro-Platzierung und Schrankaufbau, laut Herstellerfallstudie bei WAGO 50 % kürzere Projektlaufzeiten; Regelverstöße fallen während der Eingabe auf statt im Review; Einarbeitungszeit neuer Konstrukteure verkürzt.
Setup-Zeit
8–14 Wochen Gerätekatalog-Aufbau + Teamschulung nötig
Kosteneinschätzung
WSCAD Neukauf ca. 8.000–20.000 € Jahr 1; Bestandskunden: Katalog intern
wscaduniverse-Katalog kostenlos nutzenWSCAD ELECTRIX AI direkt im E-CADEPLAN mit Cogineer/eBUILD, Copilot-Reifegrad prüfen
Worum geht's?

Es ist Mittwoch, 10:41 Uhr.

Thomas Berger öffnet das neue Projekt: Sondermaschine für einen Lebensmittelhersteller in Wolfsburg, Lieferdatum in elf Wochen, rund 600 Schaltplanseiten. Er scrollt durch die Anforderungsliste und schätzt: Mindestens 60 % davon hat er so oder ähnlich schon gebaut. Motorabgänge, Sicherheitskreise, 24-V-Versorgungen, ein paar kundenspezifische Besonderheiten. Er öffnet seine Makro-Bibliothek und beginnt zu suchen. Makro 14B-Motorabgang-Siemens. Makro 14B-Motorabgang-Siemens-updated-2024-final. Makro 14B-Motorabgang-Siemens-updated-2024-final-v2.

Welche Version ist die aktuelle? Er fragt den Kollegen, der gerade im Urlaub ist.

Zwei Stunden später hat Thomas den richtigen Motorabgang identifiziert, die Stückliste für Schaltschrank 1 halbfertig, und ist sich nicht sicher, ob die verwendeten Siemens-Komponenten noch lieferbar sind. Das prüft er jetzt manuell im Gerätekatalog. Weitere 40 Minuten.

Das Projekt hat noch 599 Seiten vor sich.

Für Unternehmen

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Das echte Ausmaß des Problems

Eine typische Elektrokonstrukteurin im Sondermaschinenbau verbringt je nach Komplexität 4 bis 8 Stunden je Schaltschrankprojekt damit, Makros zu suchen, Katalogkomponenten manuell zu prüfen und Querverweise per Augenschein zu kontrollieren, bevor sie auch nur eine einzige neue Seite gezeichnet hat. Hinzu kommen Fehler bei der Normkonformitätsprüfung, die erst beim Kunden-Review auftauchen.

Das strukturelle Problem: In Schaltplanprojekten im Maschinenbau ist ein großer Teil der Inhalte projektübergreifend ähnlich, Thomas schätzt für sein Projekt 60 Prozent: Standardschaltungen für Motorschutz, Sicherheitskreise nach EN ISO 13849, Signalversorgungen, SPS-Ein-/Ausgabemodule. Eine belastbare Branchenzahl dafür gibt es nicht. Trotzdem wird fast alles neu gesucht, neu konfiguriert, neu dokumentiert. Die Bibliothek wächst mit jeder Version, die Pflege hinkt hinterher, und neuen Konstrukteuren fehlt der Überblick über bewährte Makros komplett.

Konkrete Konsequenzen, die sich in Maschinenbau-Betrieben regelmäßig zeigen:

  • Einarbeitungszeit neuer Elektrokonstrukteure: 6–12 Monate bis zur vollständigen Eigenständigkeit, weil Makro-Wissen implizit ist
  • Fehlerrate: Inkonsistente Querverweis-Bezeichnungen und veraltete Komponentenversionen in Stücklisten produzieren Nacharbeit in der Montage
  • Fachkräftemangel: Mit weniger Konstrukteuren müssen mehr Projekte parallel laufen, die Zeit für sorgfältige Katalogpflege fehlt
  • Revisionsdruck: Kundenwünsche kurz vor Lieferung zwingen zu Änderungen auf 20–30 Seiten gleichzeitig; ohne automatisierte Querverweis-Aktualisierung entstehen Fehler

EPLAN schätzt das Zeitersparnis-Potenzial durch Automatisierung solcher Routineaufgaben auf bis zu 40 Prozent, gemeint sind Tätigkeiten, die kein echtes Ingenieururteil erfordern: Komponentensuche, Benennung, Normformatierung, Querverweiszählung. Das ist eine Herstellereinschätzung, keine unabhängige Erhebung.

Mit vs. ohne KI, ein ehrlicher Vergleich

KennzahlOhne KI-CopilotMit KI-Copilot im E-CAD
Komponentensuche, Katalogprüfung, Querverweise je Projekt4–8 Std. (Richtwert)ein Bruchteil davon, KI-Vorschlag + Bestätigung, wie viel, zeigt die Pilotmessung
NormkonformitätsprüfungManuell, oft erst im ReviewAutomatisch während der Eingabe
Gerätekatalog-Fehler in StücklisteHäufig (veraltete Artikel)Selten, KI prüft Verfügbarkeit
Schaltschranklayout-Entwurf4–6 Std. manuell2–10 Min. Generierung laut Hersteller, danach Anpassung von Hand
Makro-Wiederverwendungein Teil der möglichen Fälledeutlich höher, weil die KI passende Makros vorschlägt (Richtwert, nicht gemessen)
Einarbeitungszeit neue Konstrukteure6–12 Monatekürzer, weil die KI Makro-Kontext erklärt, wie viel, ist nicht belegt
Projektlaufzeit gesamt (WAGO, intern berichtet)Basis−50 % ¹

¹ WAGO GmbH & Co. KG berichtet durchschnittlich 50 % kürzere Projektlaufzeiten mit WSCAD ELECTRIX AI; Baader Automatisierung GmbH & Co. KG meldet bis zu 80 % Beschleunigung in der Projektabwicklung, beide Werte aus einer von WSCAD veröffentlichten Fallstudie (2025), nicht unabhängig geprüft.

Einschätzung auf einen Blick

Zeitersparnis, sehr hoch (5/5)
Dieser Use Case liefert eine der direktesten und am besten messbaren Zeitersparnisse der Elektrotechnik-Kategorie. WAGO berichtet in einer Herstellerfallstudie 50 % kürzere Projektlaufzeiten; unabhängige Messungen dazu haben wir nicht gefunden, und rechnerisch landen die Richtwerte aus der Tabelle eher bei 8–14 Stunden je Projekt. Das liegt daran, dass der Copilot genau dort eingreift, wo Konstrukteure die meiste Zeit vergeuden: Komponentensuche, Makro-Platzierung und Querverweispflege. Das sind wiederholbare Tätigkeiten, die direkt automatisierbar sind, ohne Umweg über ein separates System.

Kosteneinsparung, hoch (4/5)
WSCAD ELECTRIX AI ist im laufenden SMI-Wartungsvertrag enthalten, kein separates KI-Add-on-Kauf nötig. Wer bereits eine WSCAD-Lizenz mit aktiver SMI hat, bekommt den Copilot ohne Mehrkosten. EPLAN-Nutzer realisieren die Automatisierung heute sicher über Cogineer/eBUILD (Einrichtungsaufwand ca. 15–30 Tage Inhouse) und prüfen, was der beworbene Copilot in ihrem Lizenzumfang schon kann. Der Nutzen ergibt sich über Konstruktionsstunden: Bei 8–14 Stunden Einsparung je Projekt, 6 Projekten im Monat und rund 55 € Arbeitgeberkosten je Stunde sind das 2.600–4.600 € an Konstruktionskapazität im Monat (Rechnung unten), Geld erst, wenn damit zusätzliche Projekte durchgehen.

Schnelle Umsetzung, niedrig (2/5)
Das ist der entscheidende Bremser: Bevor ein KI-Copilot im E-CAD produktiv helfen kann, muss der firmenspezifische Gerätekatalog vollständig, konsistent und auf dem aktuellen Stand sein. Das ist in den meisten Betrieben ein eigenständiges Projekt von 8–14 Wochen. Hinzu kommt die Schulungszeit, Konstrukteure müssen verstehen, wann sie dem KI-Vorschlag vertrauen dürfen und wann nicht. Wer einen sauberen, gepflegten Katalog hat, startet in 4–6 Wochen. Die meisten starten mit dem Katalog.

ROI-Sicherheit, hoch (4/5)
Der Nutzen ist direkt messbar: Du kannst Projektzeiten vorher und nachher vergleichen. WAGO hat das getan. Die einzige Unsicherheit ist die Qualität des Eingangs-Datenmaterials, ein lückenhafter Gerätekatalog limitiert den Copilot systematisch. Wer den Katalog vorbereitet hat, kann den ROI mit hoher Sicherheit kalkulieren. Nicht ganz 5, weil die Gerätekatalog-Abhängigkeit einen Vorbereitungsaufwand schafft, der in manchen Betrieben unterschätzt wird.

Skalierbarkeit, mittel (3/5)
Der KI-Assistent wächst mit jeder neuen Makro-Bibliothek und jedem neuen Projekttyp. Das ist real, aber nicht ohne Pflege. Jede neue Gerätefamilie, die ihr in Projekten einsetzt, muss erst in den Katalog aufgenommen werden, bevor der Copilot sie vorschlagen kann. Skalierung ist möglich, aber kein Selbstläufer.

Richtwerte, stark abhängig von vorhandenem Gerätekatalog, Projektfrequenz und Lizenzstatus.

Was der KI-Assistent konkret macht, und was das System wirklich tut

Ein E-CAD-KI-Copilot ist kein separates KI-Werkzeug, das ihr neben dem Schaltplanprogramm laufen lasst. Er ist in der Konstruktionssoftware selbst integriert und reagiert auf das, was ihr gerade zeichnet.

Konkrete Funktionen bei WSCAD ELECTRIX AI 2026 (produktiv verfügbar seit Oktober 2024):

  • Komponentenvorschlag aus dem Gerätekatalog: Du tippst “Motorschutzschalter 7,5 kW Siemens” in die Eingabe, der Copilot schlägt passende Artikel aus wscaduniverse.com (2,2+ Millionen Bauteile) vor, prüft gleichzeitig die Lieferverfügbarkeit und platziert das Symbol direkt in den Plan
  • Makro-Mehrfachplatzierung per Sprachbefehl: “Platziere Motorabgang-Makro 5× in der Unterstation 2”, der Copilot setzt die Makros mit korrekter Zählung und automatischen Querverweisen
  • PDF-Import und Konvertierung: Alte Stromlaufpläne als PDF importieren, KI wandelt sie in bearbeitbare, strukturierte Modelle um, Pflichtsymbolerkennung nach IEC 60617, kein manuelles Nachzeichnen
  • Automatisches Schaltschranklayout: Aus einem fertigen Stromlaufplan erzeugt das Foundation Model in 2–10 Minuten einen normierten Schaltschrankaufbau inklusive Komponentenplatzierung, DIN-Schienen, Kabelkanäle und thermischer Auslegung, was vorher 4–6 Stunden Handarbeit war
  • Regelprüfung während der Eingabe: Das System prüft Verdrahtungsregeln nach IEC 60617 und VDE-Normen kontinuierlich, nicht erst beim manuellen Review am Ende

Konkrete Funktionen bei EPLAN Electric P8 mit Cogineer/eBUILD (verfügbar, aber kein “Copilot” im Wortsinn):

EPLAN-Nutzer können ähnliche Automatisierung über Cogineer (Makro-Generierung aus Konfigurationsmasken) und eBUILD (Cloud-basierte Schaltplan-Generierung im Browser) erreichen. Das erfordert aber eine mehrmönatige Vorbereitungsphase zur Makro-Bibliothek und ist eher “Konfiguration” als “KI-Assistent im Dialog”. Den generativen Copilot, den EPLAN auf der Hannover Messe 2025 demonstriert hat, enthielt die EPLAN Plattform 2026 zum Start noch nicht. Inzwischen bewirbt EPLAN ihn auf der Startseite als KI-Lösung für die Elektrokonstruktion, welche Funktionen davon produktreif sind, solltest du dir vor einer Entscheidung zeigen lassen.

Was tatsächlich ausgeliefert wird, und was noch nicht

Dieser Punkt ist wichtiger als er klingt: Die Marketingkommunikation beider Hersteller läuft dem tatsächlichen Produktstand teils weit voraus.

WSCAD ELECTRIX AI, produktiv verfügbar: WSCAD hat Mitte September 2024 die erste Version des KI-Copiloten ausgeliefert. Seit Oktober 2024 ist er in allen WSCAD-Produkten mit aktiver SMI enthalten. Die Version ELECTRIX AI 2026 (seit November 2025) hat die Foundation Models für Schaltschrankaufbau hinzugefügt. Das ist ein echtes, kaufbares, produktives Werkzeug.

Einschränkung WSCAD: Der Copilot nutzt im Hintergrund OpenAI und Perplexity AI. Das bedeutet, dass Konstruktionsdaten, die du eingibst, über US-Server verarbeitet werden können. Für Betriebe mit Geheimhaltungsvereinbarungen (NDA mit Kunden) oder Projekte in sicherheitskritischen Bereichen (Verteidigung, Kernkraft) muss das vorher mit dem WSCAD-Vertrieb geklärt werden.

EPLAN Copilot, Reifegrad offen: Was EPLAN auf der Hannover Messe 2025 als “Copilot” demonstriert hat (generativer KI-Assistent, der aus einer Stückliste Schaltschrankkomponenten vorschlägt), war in der EPLAN Plattform 2026 zum Start nicht enthalten. EPLAN selbst hatte das angekündigt: “Der EPLAN Copilot wird in der EPLAN Plattform 2026 noch nicht enthalten sein.” Stand Juni 2026 positioniert EPLAN den Copilot auf der Startseite als KI-Funktion, ein Teil davon dürfte noch im Preview-Kanal laufen. EPLAN-Nutzer sollten konkrete Projektplanungen erst darauf stützen, wenn sie die Funktionen im eigenen Lizenzumfang gesehen haben.

Was EPLAN-Nutzer heute konkret tun können:

  • Cogineer und eBUILD für Makro-basierte Schaltplan-Generierung nutzen (kein Dialog-Copilot, aber substanzielle Automatisierung)
  • Zeit- und Qualitätsgewinne durch konsequenten Makro-Aufbau realisieren, das setzt allerdings einen 2–3 monatigen Bibliothek-Aufbau voraus
  • Den Copilot-Stand bei EPLAN im eigenen Lizenzumfang prüfen lassen oder ernsthaft WSCAD als Alternative evaluieren

Datenvorbereitung: Warum der Gerätekatalog alles entscheidet

Dies ist der kritischste und am häufigsten unterschätzte Teil eines KI-Copilot-Projekts im E-CAD.

Ein KI-Assistent kann nur das vorschlagen, was im Gerätekatalog steht. Und er schlägt es nur korrekt vor, wenn die Daten vollständig, konsistent und aktuell sind. Das klingt banal, ist aber in der Praxis das häufigste Scheitermuster.

Was in typischen Katalogen fehlt:

  • Geräte, die seit Jahren im Einsatz sind, aber nie digital erfasst wurden
  • Mehrfacheinträge für dasselbe Bauteil unter verschiedenen Artikelnummern
  • Veraltete Versionen, bei denen das Nachfolgemodell nicht verknüpft ist
  • Fehlende Schaltzeichen nach IEC 60617 oder falsche Symbole aus alten DIN-Versionen
  • Kabelquerschnitte und Klemmenbezeichnungen ohne hinterlegte Berechnungsparameter

Was das für euren Copilot-Einsatz bedeutet:

Wer heute einen sauberen, aktuellen Katalog mit 80–90 % der regelmäßig verwendeten Betriebsmittel hat, kann in 4–6 Wochen produktiv mit dem Copilot arbeiten. Wer den Katalog von Grund auf aufbauen muss, plant realistisch 8–14 Wochen ein, das ist kein WSCAD- oder EPLAN-Problem, sondern ein Datenpflege-Projekt.

Die gute Nachricht: wscaduniverse.com stellt 2,2 Millionen Bauteildatensätze von 450+ Herstellern kostenlos zur Verfügung, vollständige Schaltzeichen, Artikelnummern, 3D-Modelle. Für die meisten Standardkomponenten (Siemens, ABB, Phoenix Contact, Rittal, Weidmüller) müsst ihr heute nichts mehr selbst einpflegen. Was ihr pflegen müsst: Euer firmenspezifisches Makro-Set und die Sonderkomponenten, die ihr für eure Kunden verbaut.

Konkrete Werkzeuge, was wann passt

WSCAD ELECTRIX mit AI Copilot, nach unserem Stand die E-CAD-Lösung mit dem am längsten produktiv verfügbaren KI-Copilot direkt in der Konstruktionsumgebung. Für mittelständische Maschinenbauer und Schaltschrankbauer, die nicht zwingend native EPLAN-Daten liefern müssen. Kosten: Kauflizenz ab ca. 3.000 € (Basismodul) bis 8.000+ € (Vollausbau) einmalig, plus 18–22 % SMI/Jahr, der KI-Copilot ist im SMI-Preis enthalten. Für Firmen, die bereits eine WSCAD-Lizenz mit aktiver SMI haben: Keine Mehrkosten.

EPLAN Electric P8 mit Cogineer/eBUILD, für den DACH-Standard, wenn eure Kunden native EPLAN-Projektdaten fordern. Automatisierung läuft über Makro-Konfigurationen, kein Dialog-Copilot. Einstieg mit Cogineer: mehrmonatiger Bibliothek-Aufbau nötig, danach erhebliche Produktivitätsgewinne. Kosten: Subscription ab ca. 3.500–5.000 €/Jahr/Seat plus Implementierungsaufwand für Makro-Bibliothek. Generativer Copilot: beworben, Reifegrad vor dem Kauf prüfen.

Generative KI als Ergänzung ( ChatGPT , Claude ), für Aufgaben außerhalb des E-CAD-Workflows: Kunden-Anforderungslisten analysieren, technische Beschreibungen übersetzen, Schaltplan-Kommentare formulieren, Normen-Texte zusammenfassen. Kein direkter Copilot-Ersatz für die Konstruktionsumgebung, aber ein nützliches Werkzeug für die Vor- und Nachbereitung.

Zusammenfassung: Wann welcher Ansatz

  • Du nutzt bereits WSCAD mit aktiver SMI → Sofort ELECTRIX AI einschalten, kein Zusatzkauf nötig
  • Du musst native EPLAN-Daten liefern → EPLAN + Cogineer für Makro-Automatisierung jetzt, Copilot-Funktionen testen, sobald sie in eurem Lizenzumfang produktiv sind
  • Du startest neu und hast freie Wahl → WSCAD ernsthafte Option prüfen, laut unseren Toolseiten etwa 30–40 % günstiger als eine vergleichbare EPLAN-Konfiguration
  • Du willst Sonderkomponenten-Bibliothek aufbauen → wscaduniverse.com kostenlos nutzen (auch ohne WSCAD-Lizenz)

Datenschutz und Datenhaltung

Die Datenschutzlage unterscheidet sich je nach Werkzeug erheblich und ist für Betriebe mit Geheimhaltungsvereinbarungen entscheidend.

WSCAD ELECTRIX AI : WSCAD ist ein deutsches Unternehmen (Bergkirchen bei Dachau). Konstruktionsdaten liegen lokal auf euren Systemen. Der KI-Copilot nutzt im Hintergrund jedoch OpenAI und Perplexity AI, wodurch Eingaben über US-Server verarbeitet werden können. Ob das für eure Standardprojekte unkritisch ist, entscheiden eure Kundenverträge: Viele Geheimhaltungsvereinbarungen im Maschinenbau untersagen die Weitergabe an Dritte, und ein KI-Dienst im Hintergrund ist ein Dritter. Wer Projekte für Kunden mit strengen Geheimhaltungsvereinbarungen oder in sicherheitskritischen Branchen (Verteidigung, Kernkraft) bearbeitet, sollte die KI-Funktionen ausschalten oder die Frage mit WSCAD vertraglich klären. Der DSGVO-AVV für Cloud-Funktionen ist auf Anfrage erhältlich, für Konstruktionsdaten entscheidet aber die Geheimhaltungsklausel, nicht der AVV.

EPLAN Electric P8 : EPLAN GmbH (Monheim am Rhein, Friedhelm Loh Group) ist ebenfalls ein deutsches Unternehmen. Cloud-Dienste laufen auf Microsoft Azure in Europa. Cogineer und eBUILD verarbeiten keine Konstruktionsdaten in der Cloud, soweit ihr sie als Konfigurationsmasken nutzt, die Daten bleiben lokal. Für den Copilot lass dir die Datenhaltung vor dem Einsatz schriftlich erklären, eine veröffentlichte Architektur haben wir nicht gefunden.

Empfehlung für Betriebe mit NDA-Projekten: Schaltet die KI-Cloud-Features von WSCAD für Projekte mit strikten Geheimhaltungsanforderungen explizit aus, bis WSCAD eine On-Premise-KI-Option anbietet. Bei EPLAN ist das durch die lokale Cogineer-Konfiguration kein akutes Problem.

Klingt das nach eurem Alltag? Ob sich dieser Use Case bei euch rechnet, klären wir im Erstgespräch: 30 Minuten, kostenlos.

Erstgespräch anfragen

Was es kostet, realistisch gerechnet

WSCAD ELECTRIX AI (Neukauf, Einzelarbeitsplatz):

  • Lizenz: 3.000–8.000 € einmalig, je nach Modulauswahl (Electrical allein vs. Electrical + Cabinet)
  • SMI-Wartung: 600–1.800 €/Jahr (18–22 %, beinhaltet KI-Copilot)
  • Einrichtungskosten Gerätekatalog: 5–20 Tage intern oder 3.000–8.000 € externer Dienstleister
  • Schulung: 2–3 Tage pro Konstrukteur, ca. 1.500–2.500 €/Person bei WSCAD-Akademie
  • Gesamtaufwand Jahr 1 (1 Arbeitsplatz): rund 8.000–20.000 € (Summe der Posten mit externem Katalog-Aufbau)

WSCAD ELECTRIX AI (für BESTANDSKUNDEN mit aktiver SMI):

  • Keine Lizenzkosten für KI-Copilot, er ist im SMI enthalten
  • Einrichtungskosten Gerätekatalog: Gleich wie oben
  • Gesamtaufwand: Hauptsächlich Gerätekatalog-Aufbau intern + Schulung

EPLAN Electric P8 mit Cogineer (Neukauf, Einzelarbeitsplatz):

  • Subscription: ca. 3.500–5.000 €/Jahr (Electric P8 Compact)
  • Implementierung Makro-Bibliothek: 20–60 Tage intern oder 5.000–20.000 € extern
  • Schulung: 5 Tage Grundlagen + 2 Tage Aufbau, ca. 2.000–4.000 €/Person
  • Gesamtaufwand Jahr 1 (1 Arbeitsplatz): rund 10.000–30.000 € (Summe der Posten mit externer Makro-Bibliothek)

Was du dagegenrechnen kannst: Ein Elektrokonstrukteur mit 45 € Bruttostundenlohn kostet mit Arbeitgeberanteil rund 55 € je Stunde. Spart der Copilot je Projekt 8–14 Stunden (4–8 Stunden Komponentensuche und Querverweise plus 4–6 Stunden Schrankaufbau, Richtwerte aus der Tabelle, keine Messung) und macht euer Betrieb 6 Projekte im Monat, sind das 48–84 Stunden, rund 2.600–4.600 € Konstruktionskapazität im Monat. Die Zahl gilt für den Betrieb, nicht je Konstrukteur: Wer sie mit der Zahl der Konstrukteure multipliziert, zählt dieselben Projekte mehrfach.

Kapazität ist kein Geld auf dem Konto, die Gehälter laufen weiter. Zu Geld wird sie, wenn ihr damit Projekte annehmt, die ihr sonst ablehnen oder mit Überstunden erkaufen müsstet, was bei Fachkräftemangel in der Elektrokonstruktion oft der Fall ist. Unter dieser Bedingung sind die 8.000–20.000 € Jahr-1-Kosten für einen neuen WSCAD-Arbeitsplatz nach zwei bis acht Monaten zurück, für Bestandskunden mit SMI entfällt der größte Teil davon.

Typische Einstiegsfehler

1. Mit dem Tool starten, bevor der Gerätekatalog bereit ist. Der häufigste und teuerste Fehler. Viele Betriebe schalten den KI-Copiloten ein, erhalten schlechte oder keine Vorschläge, und schlussfolgern: “Das funktioniert nicht für uns.” Tatsächlich funktioniert es nicht wegen eines fehlenden oder veralteten Gerätekatalogs, nicht wegen des Copiloten selbst. Die Lösung: Zunächst 4–8 Wochen investieren, um die Top-50 verwendeten Betriebsmittelfamilien vollständig in den Katalog einzupflegen. Erst dann den Copilot einschalten.

2. Die EPLAN-Copilot-Roadmap für heute einplanen. Der generative KI-Copilot von EPLAN war in der Plattform 2026 zum Start nicht enthalten, und Stand Juni 2026 ist offen, welche Teile produktreif sind. Wer ein konkretes Projekt (Einführung, Prozessumstellung, Investitionsplanung) auf “EPLAN AI” stützt, ohne die Funktionen im eigenen Lizenzumfang gesehen zu haben, plant auf ungesichertem Fundament. Falls ihr heute EPLAN-Nutzer seid und schnell einen Copilot wollt, prüft ernsthaft WSCAD als Alternative, oder nutzt Cogineer für Makro-basierte Automatisierung, was sofort verfügbar ist.

3. Den Copilot auf alle Projekttypen gleichzeitig loslassen. Ein Betrieb, der drei verschiedene Maschinentypen baut (Verpackung, Fördertechnik, Prüfstand), sollte den Copilot zuerst an einem einzigen Maschinentyp einführen, für den die Makro-Bibliothek gut gepflegt ist. Erst wenn dort die Ergebnisqualität überzeugend ist, d. h. 80 % der KI-Vorschläge werden unverändert übernommen, weitet man den Einsatz aus. Wer alle Projekttypen auf einmal einbezieht, erkrankt an inkonsistenter Qualität und verliert das Vertrauen des Teams.

4. Den Wartungsaufwand unterschätzen. Ein KI-Copilot im E-CAD ist so gut wie sein Gerätekatalog, und der altert. Neue Komponentengenerationen, auslaufende Artikel, geänderte Normen: ohne eine namentlich benannte Person, die den Katalog monatlich überprüft und aktualisiert, wird das System nach 12–18 Monaten zunehmend unzuverlässig. Wer diese Zuständigkeit nicht vorab definiert, baut auf Sand.

Was mit der Einführung wirklich passiert, und was nicht

Der Copilot selbst ist nicht das Schwierige. Das Schwierige ist das, was drumherum passiert.

Die Makro-Diskussion. Jeder erfahrene Elektrokonstrukteur hat seine eigenen Makros und seine eigene Vorstellung davon, wie ein Motorabgang “richtig” aussieht. Ein KI-Copilot setzt voraus, dass es einen firmeninternen Standard gibt, ein Makro für Motorabgang 7,5 kW Siemens, nicht drei. Diese Standardisierungsdiskussion hätte früher geführt werden müssen und wird jetzt durch das Copilot-Einführungsprojekt erzwungen. Das ist unangenehm, aber wertvoll. Wer diese Diskussion scheut, sollte den Copilot-Start verschieben, bis sie geführt ist.

Die Vertrauensfrage. Konstrukteure mit 10+ Jahren Erfahrung werden einem KI-Vorschlag anfangs nicht automatisch vertrauen, zu Recht. Sie kennen die Ausnahmen, die Kundenspezifika, die Situationen, in denen der “Standard” nicht passt. Sinnvoller Umgang damit: Der Copilot schlägt vor, der Konstrukteur entscheidet, und zwar bewusst, nicht als Durchklick-Reflex. Dieser Prozess sollte explizit kommuniziert werden.

Der echte Gewinner. Den größten Nutzwert erwarten wir nicht bei den Veteranen, sondern bei Konstrukteuren mit 2–5 Jahren Erfahrung: Sie kennen die Makros noch nicht vollständig, müssen viel nachfragen, brauchen lang für die Komponentenauswahl. Der Copilot kompensiert genau diesen impliziten Erfahrungsvorsprung. Das beschleunigt nicht nur die Einzelleistung, sondern auch die Einarbeitung neuer Mitarbeitender, eine konkrete Antwort auf den Fachkräftemangel.

Was die Einführung unterstützt:

  • Eine “Pilotphase” von 4–8 Wochen mit einem ausgewählten Projekttyp, messbare Vorher-/Nachher-Zeiten
  • Ein Konstrukteur als “Katalog-Owner” mit 15 % seiner Zeit für Pflege und Aufräumen der Datenbasis
  • Team-Einigung auf Standard-Makros pro Schaltungstyp vor dem ersten Copilot-Einsatz
  • Eine explizite “Vertrauen-aber-prüfen”-Regel für alle KI-Vorschläge in den ersten drei Monaten

Realistischer Zeitplan mit Risikohinweisen

PhaseDauerWas passiertTypisches Risiko
Katalog-InventurWoche 1–2Bestandsaufnahme aller verwendeten Betriebsmittelfamilien; priorisieren nach HäufigkeitMehr Lücken als erwartet, Umfang unterschätzt
Katalog-Aufbau Top 50Woche 3–8wscaduniverse-Import + firmenspezifische Makros standardisierenStandardisierungsdiskussion blockiert Fortschritt
Schulung Copilot-GrundfunktionenWoche 7–92 Tage pro Konstrukteur; Pilotprojekt anlegenCopilot schlägt zu viel Unbekanntes vor, noch mehr Katalog nötig
Pilotbetrieb 1 MaschinentypWoche 9–14Konstruktion mit Copilot; Zeit stoppen; Qualität bewertenAkzeptanzprobleme im Team, zu wenig Mitnahme in Vorphase
Rollout weitere Maschinentypenab Woche 15Schritt für Schritt; je 2–3 Wochen pro ErweiterungKatalog für neuen Typ unvollständig

Realistische Erwartung: Wer heute startet und einen moderaten Gerätekatalog hat, kann nach 14 Wochen produktiv sein. Wer von Null anfängt, plant eher 20–24 Wochen.

Häufige Einwände, und was dahintersteckt

„Wir nutzen EPLAN, und der hat doch auch KI.”
Teilweise. Der EPLAN Copilot ist auf der Hannover Messe 2025 vorgestellt worden, war in der EPLAN Plattform 2026 zum Start nicht enthalten und wird inzwischen beworben, der Reifegrad ist offen. Was EPLAN heute hat, ist Cogineer (Makro-Generierung aus Konfigurationsmasken) und eBUILD (Cloud-Schaltplan-Generator), substanzielle Werkzeuge, aber kein Dialog-Copilot. Wer heute konkrete Ergebnisse will, hat bei EPLAN Electric P8 sicher den Cogineer-Weg (aufwändig, mächtig) und prüft parallel, was der Copilot im eigenen Lizenzumfang schon kann.

„Unsere Kunden verlangen native EPLAN-Daten, wir können nicht wechseln.”
Das ist ein valides Argument. Wenn euer Ökosystem (Kunden, Zulieferer, Fertigungs-IT) auf EPLAN aufgebaut ist, ist ein Wechsel zu WSCAD kein Vorschlag, der sich innerhalb eines Projekts rechnet. Der Weg für EPLAN-Nutzer ist Cogineer/eBUILD jetzt, den Copilot prüfen, sobald er im eigenen Lizenzumfang produktiv ist. Die Einsparung kommt, wenn auch etwas verzögert.

„Unser Gerätekatalog ist ein Chaos, das ist kein guter Zeitpunkt.”
Genau andersrum: Der Druck, den Katalog aufzuräumen, hat bisher in vielen Betrieben gefehlt. Ein Copilot-Projekt schafft einen konkreten, messbaren Anlass, und die Aufräumarbeit zahlt sich auch unabhängig vom KI-Copilot aus (sauberere Stücklisten, weniger Montage-Fehler, bessere Ersatzteilbeschaffung). Es ist ein guter Zeitpunkt, weil es jetzt eine lohnende Motivation gibt.

„Wie sicher sind unsere Konstruktionsdaten?”
Bei WSCAD: Die Projektdaten liegen lokal bei euch. Der Copilot schickt Eingaben und Kontext an OpenAI/Perplexity, je nach Eingabe also Komponentennamen und Schaltkreis-Kontext. Was genau übertragen wird, lass dir von WSCAD schriftlich geben, bevor ihr NDA-Projekte damit bearbeitet. Bei EPLAN Cogineer: Die Konfigurationsmasken laufen lokal, kein Datentransfer nach außen.

Woran du merkst, dass das zu dir passt

Du baust Schaltschrankanlagen für Kunden im Maschinenbau und:

  • Deine Konstrukteure verbringen mehr als 30 % ihrer Projektzeit mit Komponentensuche und Querverweispflege
  • Ihr habt 5+ Schaltschrankprojekte pro Monat, von denen mehr als die Hälfte ähnliche Schaltkreistypen enthält
  • Euer Gerätekatalog deckt mindestens 60 % der regelmäßig verwendeten Betriebsmittel digital ab
  • Einarbeitungszeit neuer Konstrukteure ist ein spürbares Problem, und ihr habt oder braucht bald jemanden neuen
  • Ihr nutzt bereits WSCAD mit aktiver SMI-Wartung (dann ist der Copilot heute kostenlos)

Wann es sich noch nicht lohnt, drei harte Ausschlusskriterien:

  1. Weniger als 3 Schaltschrankprojekte pro Monat. Der Einrichtungsaufwand (Gerätekatalog-Aufbau, Schulung, Makro-Standardisierung) amortisiert sich bei geringer Projektfrequenz erst nach 2–3 Jahren. Wenn ihr 1–2 Projekte im Monat habt, ist der ROI zu unsicher, erst den Katalog aufräumen, dann entscheiden.

  2. Gerätekatalog ist nicht vorhanden oder besteht hauptsächlich aus handgepflegten Einzel-Makros ohne Struktur. Dann ist der erste Schritt kein Copilot-Projekt, sondern ein Daten-Projekt. Investiert 4–8 Wochen in wscaduniverse-Importe und Makro-Standardisierung, dann ist der Copilot ein logischer zweiter Schritt.

  3. Alle eure Kunden fordern native EPLAN-Projektdaten, und ihr nutzt bereits EPLAN. Wechsel zu WSCAD rechnet sich dann kurzfristig nicht. Nutzt Cogineer/eBUILD für EPLAN-basierte Automatisierung und prüft den EPLAN Copilot, sobald er in eurem Lizenzumfang produktiv ist. Das ist kein Ausschluss vom Nutzen, nur vom aktuell verfügbaren Weg.

Das kannst du heute noch tun

Wenn du WSCAD ELECTRIX mit aktiver SMI nutzt: Öffne heute die Copilot-Funktion in der aktuellen Version, in einem Testprojekt, nicht in einem Kundenprojekt unter Geheimhaltung (siehe Datenschutz oben). Sie ist bereits aktiviert, keine Installation, kein Zusatzkauf. Stell eine einfache Anfrage: “Füge Motorschutzschalter 4 kW Siemens ein.” Beobachte, was vorgeschlagen wird. Wenn der Vorschlag passt, hast du den ersten Praxisbeweis in 2 Minuten.

Wenn du EPLAN nutzt oder neu startest: Geh auf wscaduniverse.com und erstelle ein kostenloses Konto. Die Bauteilbibliothek mit 2,2 Millionen Artikeln ist kostenlos zugänglich, auch ohne WSCAD-Lizenz. Ladet euch die Bauteile herunter, die ihr am häufigsten verwendet, und prüft die Datenqualität. Das ist der erste Schritt für jeden KI-Copilot-Einsatz, unabhängig vom Tool.

Für die Anforderungsanalyse eines konkreten Projekts, bevor ihr die E-CAD-Software öffnet, hilft dieser Prompt:

Anforderungsanalyse vor der E-CAD-Konstruktion
Du bist Elektrokonstruktions-Assistent für [FIRMENNAME]. Ich beschreibe eine Maschinenanlage. Analysiere die Anforderungen und liste auf: 1. Welche Standardschaltkreistypen (Motorabgänge, Sicherheitskreise, Versorgungen) wahrscheinlich benötigt werden 2. Welche IEC/VDE-Normen für diese Schaltkreistypen relevant sind (IEC 60617, EN 60204-1, EN ISO 13849, EN 62061) 3. Welche Informationen ich noch brauche, bevor ich mit der ECAD-Konstruktion beginne Maschine: [MASCHINENBESCHREIBUNG EINFÜGEN] Kundenvorgaben: [KUNDENSPEZIFIKATIONEN EINFÜGEN, z.B. SPS-Hersteller, Spannungsebenen, Schutzklassen]
Funktioniert mit ChatGPT, Claude, Gemini
Beispiel-Ausgabe

Mitarbeiter:in

Verpackungsmaschine für Lebensmittel, 8 Antriebe zwischen 1,1 und 22 kW, Siemens SPS, Performance Level PLd nach EN ISO 13849 für Sicherheitskreise, Einspeisung 400V/50Hz, IP54 Schaltschrank

KI-Assistent

Analyse der Konstruktionsanforderungen: **Schaltkreistypen die du brauchst:** - 8× Motorabgang (Motorschutzschalter + Schütz oder Sanftanlasser, je nach Größe) - Mindestens 1× Sicherheitskreis PLd (Not-Halt-Kette, Schutztüren, Lichtvorhang) - 24V-DC-Versorgung für SPS und Sensorik - 400V-Einspeisung mit Hauptschalter und Überspannungsschutz - Siemens ET200/S7-1500 SPS-Anbindung **Relevante Normen:** - EN 60204-1: Elektrische Ausrüstung von Maschinen, die zentrale Norm für diesen Schaltplan, inklusive Schutzleitersystem - IEC 60617: Schaltzeichen für alle Betriebsmittel - EN 61439-1/-2: Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen (Schrank-Auslegung) - EN ISO 13849-1: Sicherheit von Maschinen, Berechnung des Performance Level - IEC 62061: Funktionale Sicherheit, alternative Bewertung über SIL - Rechtsrahmen: Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, für Maschinen, die ab dem 20.01.2027 in Verkehr gebracht werden, die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230. Prüfe beim Liefertermin, welcher Rahmen gilt **Fehlende Informationen für den Konstruktionsstart:** - Anlaufhäufigkeit der Antriebe (für Schützdimensionierung) - Kabelwege und maximale Kabellängen (Spannungsfall-Berechnung) - Schaltschrank-Einbauort und Umgebungstemperatur (IP54 bekannt, aber Temperatur?) - Kundenspezifikation: Welcher Siemens-Baukasten (S7-1500 ET200 SP oder MF-/HF-Module)? Quelle: Analyse auf Basis der Anforderungsbeschreibung, für Normkonformität immer mit aktuellem Normtext prüfen.

Quellen & Methodik

  • WAGO, 50 % kürzere Projektlaufzeiten mit ELECTRIX AI: WSCAD GmbH, Fallstudie “KI multipliziert die Wirkung von Ingenieuren” (2025), wscad.com/ki-multipliziert-die-wirkung-von-ingenieuren/, Hersteller-publizierte Case Study; nicht unabhängig geprüft, aber konkrete Kundennennung.
  • Baader Automatisierung, bis zu 80 % Beschleunigung: Gleiche Quelle; zweiter Kundenbericht in derselben WSCAD-Fallstudie.
  • EPLAN Copilot nicht in EPLAN Plattform 2026 enthalten: EPLAN GmbH, Pressemitteilung “Erste Einblicke in die neue Eplan Plattform 2026” (2025), eplan.com/de-de, bestätigt in der Plattform-Ankündigung; Copilot als separates, noch nicht terminiertes Produkt kommuniziert.
  • EPLAN, bis zu 40 % Zeitersparnis-Potenzial: EPLAN GmbH, “AI-Driven Industrial Automation” (2025), eplan.com/de-de/ueber-uns/innovations/, Herstellereinschätzung, keine unabhängige Studie.
  • WSCAD ELECTRIX AI 2026, Features: elektrotechnik.vogel.de, “Revolution in Schaltschrankplanung durch Electrix AI 2026” (2025); WSCAD GmbH, Produktseite electrix-ai-2026.
  • WSCAD mit OpenAI/Perplexity im Hintergrund: WSCAD ELECTRIX Tool-Profil, ki-syndikat.de (Stand April 2026).
  • Preisangaben WSCAD und EPLAN: laut unseren Toolseiten (Stand Juni 2026), dort aus Anwenderberichten und Angeboten zusammengetragen; offizielle Listenpreise werden von beiden Herstellern nicht publiziert. WSCAD kostet in Vollausstattung etwa 60–70 % einer vergleichbaren EPLAN-Konfiguration.
  • EPLAN Copilot, Stand Juni 2026: EPLAN-Startseite, abgerufen für unsere Toolseite am 13.06.2026: Copilot als KI-Lösung für die Elektrokonstruktion beworben.
  • “Bis zu 40 %“-Schätzung: siehe EPLAN-Quelle oben, eine Herstellereinschätzung. Eine unabhängige Branchenerhebung dazu haben wir nicht gefunden, die früher hier genannten VDMA-Berichte ließen sich nicht zuordnen.

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Frieda Funke

Konzeptentwicklerin

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