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HubSpot

HubSpot Inc.

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All-in-One CRM- und Marketing-Plattform mit dauerhaft kostenlosem CRM-Kern und tief integrierter Breeze-AI-Suite. Verbindet Marketing, Vertrieb und Kundenservice auf einer Datenbasis — beliebt bei KMU mit Inbound-Marketing-Fokus, drastisch teurer sobald Professional nötig wird.

Kosten: CRM dauerhaft kostenlos (bis 2 Nutzer); Starter ab 15 €/Sitz/Monat (9 € bei Jahreszahlung); Professional ab 792 €/Monat (3 Sitze) + 2.930 € Onboarding-Pflicht; Enterprise ab 3.300 €/Monat (5 Sitze) + 6.830 € Onboarding-Pflicht. Breeze AI teilweise kostenlos, Agenten verbrauchen kostenpflichtige HubSpot Credits.

Stärken

  • Dauerhaft kostenloses CRM für unbegrenzte Kontakte (bis 2 Nutzer) — ohne Kreditkarte und ohne Ablaufdatum
  • Breeze AI: Copilot, Agenten (Customer, Prospecting, Content, Data) und Intelligence in alle Hubs eingebettet
  • All-in-One: Marketing, Vertrieb und Kundenservice mit gemeinsamer Datenbasis — kein Datensilo
  • Deutschsprachige Oberfläche, deutscher Support, EU-Datenhosting in Frankfurt verfügbar
  • Über 1.700 native Integrationen (Salesforce, Slack, WordPress, Zapier, Make, Outlook, Gmail)

Einschränkungen

  • Massiver Preissprung: Starter (9–15 €/Sitz) → Professional (792 €/Monat) ohne mittlere Stufe
  • Pflicht-Onboarding-Gebühren bei Professional (2.930 €) und Enterprise (6.830 €) — werden im Verkaufsprozess oft erst spät offengelegt
  • Funktionsfragmentierung über Hubs — wer Marketing UND Vertrieb professionell will, zahlt zweimal
  • Breeze Agents verbrauchen HubSpot Credits — Kosten sind nutzungsabhängig und schwer planbar
  • EU-Hosting verfügbar, aber bei Account-Erstellung wählbar und für bestehende Accounts nur eingeschränkt nachträglich migrierbar

Passt gut zu

KMU mit Inbound-Marketing-Strategie Marketing-Teams für E-Mail-Kampagnen und Lead-Nurturing B2B-Vertriebsteams mit Deal-Pipeline-Management Unternehmen die Marketing und Vertrieb in einer Plattform verwalten wollen Service-Teams mit Wunsch nach KI-gestützter Ticket-Automatisierung

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du willst CRM, E-Mail-Marketing und Vertriebspipeline in einem Tool ohne IT-Aufwand
  • Du verfolgst eine Inbound-Marketing-Strategie mit Content, Landing Pages und Lead-Nurturing
  • Das Team ist klein genug, dass das kostenlose CRM ausreicht — und du später organisch wächst
  • Du willst KI-Automatisierung (Breeze Agents) für Customer Service oder Prospecting testen

Wann nein

  • Du brauchst professionelle Marketing-Automatisierung mit kleinem Budget — Professional ist zu teuer
  • Du verarbeitest hochsensible DSGVO-Daten und willst kein US-Mutterunternehmen im Datenpfad
  • Du hast einen sehr komplexen Enterprise-Vertrieb mit vielen Stakeholdern — Salesforce ist dann besser
  • Du suchst nur ein einfaches CRM ohne Marketing-Funktionen — Pipedrive ist günstiger

Kurzfazit

HubSpot ist die stärkste All-in-One-Plattform für Inbound-Marketing und CRM — und der Einstieg ist mit dem dauerhaft kostenlosen CRM bewusst niedrigschwellig gehalten. Die seit Herbst 2024 ausgerollte Breeze-AI-Suite (Copilot, Agenten, Intelligence) ist tief in die bestehenden Hubs eingebettet und macht HubSpot zu einer der KI-gewichtigsten Marketing-Suiten am Markt. Wer Marketing, Vertrieb und Kundenservice auf einer Datenbasis bündeln will und EU-Hosting in Frankfurt nutzt, findet hier kaum eine bessere Option. Die Schwäche bleibt brutal klar: Sobald du den Starter-Plan verlässt, wird HubSpot teuer — Professional kostet ab 792 €/Monat, dazu kommen Pflicht-Onboarding-Gebühren von 2.930 €. Für reine CRM-Nutzung ohne Marketing gibt es günstigere Alternativen.

Für wen ist HubSpot?

KMU mit Inbound-Marketing-Fokus: HubSpot wurde für genau diesen Fall gebaut. Content-Marketing, Lead-Generierung via Landing Pages, E-Mail-Nurturing, automatische Lead-Qualifizierung — alles aus einer Hand. Wer diesen Weg gehen will, hat hier das vollständigste Werkzeug, inklusive Breeze AI Content Agent und AI Blog Writer für die Texterstellung.

B2B-Vertriebsteams: Das kostenlose CRM bietet Deal-Pipeline, E-Mail-Tracking, Meeting-Links und Aktivitäts-Tracking. Mit Breeze Prospecting Agent kommt KI-gestützte Account-Beobachtung und automatisierte Erstansprache dazu. Für Teams unter zehn Personen reicht der Funktionsumfang oft dauerhaft aus — wenn man auf erweiterte Sequenzen verzichten kann.

Marketing-Teams, die E-Mail-Automatisierung aufbauen wollen: E-Mail-Sequenzen, Lead-Scoring, Segmentierung nach Verhalten — das sind HubSpots Kernkompetenzen. Im Starter-Plan bekommst du die Grundlagen, im Professional die volle Automation-Power inklusive A/B-Tests und KI-generierten Betreffzeilen.

Customer-Service-Teams: Mit Breeze Customer Agent automatisiert HubSpot inzwischen einen großen Teil eingehender Support-Anfragen über alle Kanäle (Chat, E-Mail, Knowledge Base). Für Service-Operationen mit hohem Anfrage-Volumen ist das ein echter Hebel — aber abrechnung über HubSpot Credits.

Unternehmen, die aus Tabellenkalkulationen herauswachsen: HubSpot ist der klassische Upgrade-Pfad von “Kontakte in Excel” zu echtem CRM. Import per CSV, direkte Gmail-/Outlook-Verbindung, sofortige Pipeline-Visualisierung — in einem Nachmittag aufgesetzt.

Weniger geeignet für: Enterprise-Vertrieb mit komplexen Procurement-Prozessen und vielen Stakeholdern (Salesforce ist mächtiger), reine CRM-Nutzer ohne Marketing-Bedarf (Pipedrive ist günstiger), und Branchen unter strengem Berufsgeheimnis (Recht, Medizin), die ein US-Mutterunternehmen im Datenpfad ausschließen müssen.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Free0 €CRM mit unbegrenzten Kontakten (bis 2 Nutzer), Deal-Pipeline, E-Mail-Tracking, Meeting-Links, Live-Chat, Formulare, Breeze Copilot
Starter15 €/Sitz/Monat (9 € bei Jahreszahlung)E-Mail-Marketing (2.000 Sends/Monat), einfache Automationen, Landing Pages, HubSpot-Branding entfernen, AI Email Writer
Professionalab 792 €/Monat (3 Core Seats) + 2.930 € OnboardingVollständige Automatisierung, A/B-Tests, Custom Reports, Lead-Scoring, AI Content Remix, Marketing Attribution, Breeze Agents (Credit-basiert)
Enterpriseab 3.300 €/Monat (5 Core Seats) + 6.830 € OnboardingCustom Objects, Revenue Attribution, erweiterte Berechtigungen, Sandbox, Single Sign-On, alle Breeze Agents
Breeze IntelligencenutzungsabhängigDatenanreicherung pro Kontakt, Buying-Intent-Signale, Account-Daten — verbraucht HubSpot Credits
HubSpot Creditsje nach PaketWerden für Breeze-Agent-Nutzung verbraucht (Customer Agent, Prospecting Agent, Data Agent)

Einordnung: Das kostenlose CRM reicht für viele KMU mit kleinem Team dauerhaft aus — und der mitgelieferte Breeze Copilot ist eine echte Aufwertung gegenüber dem Stand vor 2024. Starter (9–15 €/Sitz) ist sinnvoll für E-Mail-Marketing und einfache Automationen. Der Sprung zu Professional ist die zentrale Hürde: 792 €/Monat plus 2.930 € einmalige Onboarding-Pflicht ergeben im ersten Jahr 12.434 € — eine Investition, die nur trägt, wenn du Inbound-Marketing wirklich systematisch betreibst. Breeze Agents werden nicht pauschal abgerechnet, sondern verbrauchen Credits — das macht Kosten variabel und für Controller schwerer planbar.

Stärken im Detail

Das kostenlose CRM ist ehrlich kostenlos. Kein Ablaufdatum, keine versteckten Kontakt-Limits, keine Kreditkartenpflicht. Enthalten sind Deal-Pipeline, E-Mail-Tracking, Meeting-Buchungslinks, Live-Chat und Kontaktformulare. Seit Herbst 2024 ist außerdem Breeze Copilot dauerhaft kostenlos enthalten — ein KI-Assistent, der direkt im HubSpot-Interface mit deinen CRM-Daten arbeitet. Kein anderes CRM bietet diesen Funktionsumfang ohne Kosten.

Breeze AI hebt HubSpot in eine neue Liga. Die Suite besteht aus drei Komponenten: Breeze Copilot (allgegenwärtiger KI-Assistent), Breeze Agents (spezialisierte Agenten für Customer Service, Prospecting, Content, Daten) und Breeze Intelligence (Datenanreicherung mit Buying-Intent-Signalen). Anders als bei vielen Wettbewerbern ist KI nicht ein separates Modul, sondern in jedes Hub eingebaut — AI Blog Writer im Content Hub, AI Email Writer und Content Remix im Marketing Hub, Conversation Intelligence im Sales Hub. Die Funktionen sind anwendungsorientiert, nicht spielerisch.

All-in-One-Datenbasis ist der echte strategische Vorteil. Marketing, Vertrieb und Kundenservice arbeiten auf denselben Kontaktdaten — kein Datensilo. Ein Marketing-Lead wird zu einem Vertriebskontakt, der zur Service-Anfrage wird — und alle Teams sehen die vollständige Geschichte. Das eliminiert das häufigste Koordinationsproblem zwischen Abteilungen und macht Workflows wie “Vertrieb meldet Win → Marketing pausiert Nurture-Sequenz → Service löst Onboarding-Mail aus” trivial einrichtbar.

Deutschsprachige Plattform und EU-Hosting. Die gesamte Oberfläche ist auf Deutsch verfügbar, ebenso Dokumentation und Telefon-/Chat-Support. HubSpot betreibt seit 2022 ein Rechenzentrum in Frankfurt (AWS eu-central-1), das EU-Datenresidenz erlaubt. Bei Account-Neuanlage kann die Region gewählt werden — für KMU ohne Englisch-affines IT-Team und mit DSGVO-Anforderungen ein echter Pluspunkt gegenüber Salesforce-Konkurrenten ohne klare EU-Region.

Über 1.700 native Integrationen. Salesforce, Slack, WordPress, Zapier, Make, Outlook, Gmail, LinkedIn — fast jedes relevante Business-Tool hat einen offiziellen Connector. Das macht HubSpot zur natürlichen Mitte eines Tool-Stacks, in den später Spezialwerkzeuge eingebunden werden, statt zur Insellösung.

Schwächen ehrlich betrachtet

Der Preissprung zu Professional ist massiv und ohne Zwischenstufe. Zwischen Starter (9–15 €/Sitz) und Professional (792 €/Monat für 3 Sitze) liegt eine Lücke, die HubSpot bewusst nicht schließt. Wer über einfache E-Mail-Marketing-Automation hinaus will — A/B-Tests, komplexe Workflows, erweiterte Berichte, Custom Properties — muss sofort 792+ €/Monat bezahlen. Es gibt keine “Plus”-Stufe für Teams, die mehr als Starter, aber weniger als Enterprise-Funktionalität brauchen.

Pflicht-Onboarding-Gebühren überraschen viele Käufer. Bei Professional kommen einmalig 2.930 €, bei Enterprise 6.830 € hinzu. Diese Gebühren stehen nur als Kleingedrucktes in der Preisseite und werden im Verkaufsgespräch oft erst spät erwähnt. Effektiv kostet Professional im ersten Jahr: 792 × 12 + 2.930 = 12.434 € — eine Zahl, die selten so klar kommuniziert wird. Onboarding ist Pflicht, der Preis ist nicht verhandelbar (außer im Tausch gegen längere Vertragslaufzeit).

Funktionsfragmentierung zwischen Hubs. Wer Marketing UND Sales UND Service professionell nutzen will, zahlt für jeden Hub separat. Marketing Hub Professional 792 €/Monat plus Sales Hub Professional plus Service Hub Professional summieren sich schnell auf 1.500–2.500 €/Monat — und Bundle-Rabatte sind erst auf Anfrage verhandelbar. Die “All-in-One”-Erzählung stimmt nur für die kostenlose CRM-Basis und Starter, nicht für Professional.

Breeze Agents verbrauchen Credits — Kosten werden variabel. Die KI-Agenten (Customer, Prospecting, Data) sind nicht pauschal abgerechnet, sondern verbrauchen HubSpot Credits pro Aktion (Konversation, Recherche, Outreach). Bei hohem Volumen kann das zu signifikanten Zusatzkosten führen, die im Voraus schwer kalkulierbar sind. Für Controller, die Festkosten brauchen, ist das ein Problem.

EU-Hosting ist nicht der Standard und die Migration ist eingeschränkt. Zwar gibt es seit 2022 ein Frankfurter Rechenzentrum, aber die EU-Region muss bei Account-Erstellung gewählt werden. Bestehende US-Accounts können nicht ohne Weiteres in die EU migriert werden — das wird als manueller Migrationsprozess durch HubSpot-Support angeboten, ist aber zeitaufwendig und nicht für jeden Plan verfügbar. Für Branchen unter Berufsgeheimnis bleibt das ein Risikopunkt: Auch bei EU-Hosting bleibt HubSpot ein US-Mutterunternehmen, womit US-Behördenzugriff (CLOUD Act) nicht vollständig auszuschließen ist.

Funktionstiefe in Nischenbereichen begrenzt. HubSpot ist breit, nicht immer tief. Wer komplexes Account-Based-Marketing, sehr granulare Permission-Modelle, Branchen-spezifisches CRM (z. B. für Maklerbüros, Werkstätten) oder anspruchsvollen Field Service braucht, stößt an Grenzen. Spezialisierte Tools schlagen HubSpot in ihrem Kernbereich oft.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Nur ein einfaches CRM ohne Marketing brauchstPipedrive
Günstigeres E-Mail-Marketing ohne CRM willstBrevo
Enterprise-Vertrieb mit komplexen Prozessen verwaltestSalesforce
KI-gestützte Marketing-Workflows ohne Plattform-Lock-inZapier oder Make.com
Newsletter-Tool mit echtem deutschem DSGVO-FokusMailchimp (mit Vorbehalt) oder Brevo

Erwähnenswert ohne eigenes Tool-Profil: ActiveCampaign (sehr starke Marketing-Automation für KMU, günstiger als HubSpot Professional), Zoho CRM Plus (All-in-One-Konkurrent aus Indien mit aggressiver Preispolitik) und Microsoft Dynamics 365 Sales (für Microsoft-365-zentrierte Unternehmen). HubSpot bleibt die stärkste Option für integriertes Inbound-Marketing, wenn du bereit bist, in Professional zu investieren — und wenn nicht, ist die kostenlose CRM-Basis bereits ein faires Angebot.

So steigst du ein

Schritt 1: Mit dem kostenlosen CRM starten. Erstelle einen Account auf hubspot.de — ohne Kreditkarte, ohne zeitliche Begrenzung. Importiere bestehende Kontakte aus Excel oder verbinde Gmail/Outlook direkt. Wichtig: Wähle bei der Account-Erstellung das EU-Rechenzentrum (Frankfurt), wenn DSGVO eine Rolle spielt — eine spätere Migration ist aufwendig.

Schritt 2: Pipeline und E-Mail-Tracking aktivieren. Definiere fünf bis sieben Deal-Stages von “Erstkontakt” bis “Abschluss” und lege für jede Stage typische Aktivitäten fest. Aktiviere E-Mail-Tracking (Einstellungen → Tracking) — du siehst in Echtzeit, wann ein Interessent deine E-Mail öffnet oder auf einen Link klickt. Teste Breeze Copilot im CRM: Stell ihm Fragen wie “Welche Deals stehen diese Woche zum Abschluss an?” oder “Fasse mir die letzten zehn Aktivitäten für Kontakt X zusammen” — der Assistent ist im Free-Plan inklusive.

Schritt 3: Starter-Funktionen ausprobieren, bevor du Professional kaufst. Bei Bedarf 30 Tage Marketing Hub Starter testen: E-Mail-Sequenzen für Lead-Nurturing, Landing Pages, Lead-Scoring. Der AI Email Writer generiert Entwürfe direkt im Editor. So lernst du den Wert der bezahlten Features kennen, bevor du entscheidest, ob die Professional-Investition (12.434 € im ersten Jahr) gerechtfertigt ist. Den Sprung machst du erst, wenn Starter mehrfach an Grenzen stößt — nicht aus Marketing-FOMO.

Ein konkretes Beispiel

Ein B2B-Softwareanbieter aus Hamburg mit 8 Vertriebsmitarbeitenden nutzt HubSpot als zentrales CRM und Marketing-Tool. Vor HubSpot wurden Leads in Excel verwaltet — Follow-ups fielen aus, wenn jemand im Urlaub war. Nach der Einführung des kostenlosen CRM plus Marketing Hub Starter (rund 120 €/Monat für die aktiven Marketing-Sitze, EU-Hosting Frankfurt) stieg die Demo-Buchungsrate von 12 % auf 19 %. Automatische E-Mail-Sequenzen reaktivieren Leads, die seit 30 Tagen nicht geantwortet haben. Breeze Copilot beantwortet Routinefragen direkt im CRM (“Welche offenen Deals haben heute Aktivität?”), Breeze AI Email Writer reduziert die Zeit pro Akquise-Mail von 8 auf 2 Minuten. Ein Vertriebsmitarbeitender spart schätzungsweise 4 Stunden Verwaltungsaufwand pro Woche. Die vollständige Investition: 120 €/Monat plus gelegentliche HubSpot-Credits — deutlich unter dem Schwellenwert, ab dem Professional nötig würde.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: EU-Rechenzentrum in Frankfurt (AWS eu-central-1) seit 2022 verfügbar — muss bei Account-Erstellung gewählt werden, sonst US-Standard. Bestehende Accounts können nur mit Migrationsantrag wechseln.
  • Anbieter: HubSpot Inc., Cambridge MA (USA) — auch bei EU-Hosting bleibt das Mutterunternehmen US-amerikanisch (CLOUD Act relevant).
  • Datennutzung: HubSpot nutzt Kundendaten standardmäßig nicht für KI-Modelltraining; Breeze-AI-Eingaben werden laut Anbieter nicht ins Foundation-Modell-Training zurückgespielt. Aggregierte Telemetrie für Produktverbesserung wird ausgewertet.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): DPA für alle bezahlten Pläne standardmäßig verfügbar; für Free-Plan auf Anfrage. Zertifizierungen: SOC 2 Type II, ISO 27001, ISO 27018.
  • Datenlöschung: DSGVO-konforme Kontaktlöschung direkt aus dem CRM; automatische Löschregeln (z. B. nach Aufbewahrungsfrist) konfigurierbar.
  • Empfehlung für Unternehmen: EU-Hosting bei Account-Erstellung wählen und dokumentieren. Consent-Management über HubSpots eingebaute GDPR-Tools abbilden. Für Branchen unter Berufsgeheimnis (Anwälte, Ärzte, Banken) mit Datenschutzbeauftragtem klären, ob HubSpot trotz EU-Hosting die Anforderungen erfüllt — das US-Mutterunternehmen bleibt ein Risikofaktor.

Gut kombiniert mit

  • Salesforce — für Unternehmen, die aus HubSpot herauswachsen: HubSpot bleibt für Marketing und Inbound, Salesforce übernimmt komplexere Enterprise-Vertriebsprozesse. Native Zwei-Wege-Synchronisation existiert.
  • Zapier oder Make.com — HubSpot-Workflows mit externen Tools verbinden: neuer Deal automatisch als Slack-Nachricht, Webinar-Anmeldung als HubSpot-Kontakt, Stripe-Zahlung als Deal-Update. Erweitert HubSpot um alles, was nicht direkt integriert ist.
  • Brevo — wenn HubSpots E-Mail-Versandkosten bei großen Newsletter-Listen zu hoch werden: Brevo als günstigeren Mass-Mail-Versender parallel nutzen, mit HubSpot über Zapier oder native Integration synchronisieren.

Unser Testurteil

HubSpot verdient 4 von 5 Sternen. Das dauerhaft kostenlose CRM, die seit 2024 tief integrierte Breeze-AI-Suite und die echte All-in-One-Logik für Marketing, Vertrieb und Service sind echte Stärken — kombiniert mit deutschem Support und EU-Hosting in Frankfurt ist HubSpot für KMU im DACH-Raum eine sehr seriöse Option. Den fünften Stern kosten der drastische Preissprung von Starter zu Professional, die unangenehmen Pflicht-Onboarding-Gebühren (2.930 €/6.830 €), die Funktionsfragmentierung zwischen Hubs und die Tatsache, dass Breeze Agents über variable Credits abgerechnet werden. Wer Inbound-Marketing konsequent verfolgt und in professionelle Automatisierung investieren kann, bekommt hier das vollständigste Tool am Markt. Wer nur ein CRM oder günstiges E-Mail-Marketing sucht, sollte gezielter und günstiger schauen.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026 — HubSpot kommuniziert seine Preise im DACH-Raum jetzt durchgängig in Euro: Starter ab 9 € (Jahreszahlung) bzw. 15 € monatlich pro Sitz, Professional ab 792 €/Monat, Enterprise ab 3.300 €/Monat. Die Onboarding-Pflichtgebühren liegen bei 2.930 € (Pro) und 6.830 € (Enterprise) — sie tauchen weiterhin nur als Sternchen-Hinweis in der Preistabelle auf.
  • Herbst 2024–2025 — HubSpot rollte die Breeze-AI-Suite in drei Wellen aus: zuerst Breeze Copilot (kostenlos im CRM), dann Breeze Agents (Customer, Prospecting, Content, Data) und zuletzt Breeze Intelligence für Datenanreicherung. Die Agenten verbrauchen HubSpot Credits — eine bewusste Abkehr vom reinen Sitz-basierten Pricing.
  • Oktober 2025 — HubSpot übernahm XFunnel, um KI-gestützte Antwort-Maschinen-Optimierung (AEO/LLM-SEO) in die Plattform zu integrieren. Das adressiert einen Trend, der für Inbound-Marketing zunehmend wichtig wird: Sichtbarkeit nicht nur in Google, sondern auch in Antworten von ChatGPT, Gemini und Perplexity.
  • September 2025 — HubSpot wurde als “Leader” im Gartner Magic Quadrant für B2B Marketing Automation Platforms eingestuft — ein Marktindikator, der die Positionierung gegenüber Marketo und Salesforce Marketing Cloud bestätigt.
  • 2022 — HubSpot eröffnete sein EU-Rechenzentrum in Frankfurt (AWS eu-central-1). Das war eine Reaktion auf wachsenden DSGVO-Druck im DACH-Markt — die Migration bestehender US-Accounts in die EU-Region bleibt allerdings bis heute ein manueller Prozess mit Vorlaufzeit.
  • Laufend — Die Pflicht-Onboarding-Gebühren bei Professional und Enterprise werden von Käufern regelmäßig als überraschende Zusatzkosten kritisiert. Sie gelten weiter, sind weiter nicht prominent ausgewiesen und sind weiter Verhandlungsmasse nur in Kombination mit längerer Vertragslaufzeit.

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