HubSpot
HubSpot Inc.
Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.
HubSpot im Team einführen? KI-Training anfragen
HubSpot ist eine All-in-One-Plattform für Vertrieb, Marketing und Service mit dauerhaft kostenlosem CRM und eingebauten Breeze-KI-Agenten. Seit Herbst 2026 gilt eine einzige Plattformpreisliste je Lizenz, beliebt bei KMU mit Inbound-Marketing-Fokus, spürbar teurer ab Professional durch Pflicht-Onboarding und guthabenbasierte KI-Agenten.
Kosten: Eine Plattformpreisliste für Vertrieb, Marketing und Service statt getrennter Hub-Preise. Kostenlos: 0 €/Monat für bis zu 2 Benutzer. Starter: 7 €/Monat/Lizenz bei jährlicher Abrechnung als zeitlich begrenzter Aktionspreis (65 % Rabatt, rechnerisch 20 € regulär), bis zu 10 Benutzer, 5.000 HubSpot-Guthaben/Monat. Professional: 90 €/Monat/Lizenz, zusätzliche Lizenzen 90 €, 10.000 Guthaben/Monat, Onboarding Pflicht. Enterprise: 175 €/Monat/Lizenz, zusätzliche Lizenzen 175 €, 15.000 Guthaben/Monat, Onboarding Pflicht. Monatliche Abrechnung wählbar (zuletzt am 18. September 2026 bestätigt: Starter 10 €, Professional 100 € je Lizenz). Onboarding-Beträge und den Preis für zusätzliches Guthaben nennt die Preisseite nicht mehr. Netto oder brutto nennt die Preisseite nicht. Stand 3. Oktober 2026.
Kategorien
Stärken
- Dauerhaft kostenloses CRM für bis zu 2 Benutzer, ohne Kreditkarte und ohne Ablaufdatum, Breeze-Assistent inklusive
- Breeze-KI in allen Stufen: Breeze-Assistent kostenlos, ab Starter Agent Hub und Agent-Designer, ab Professional Customer, Prospecting, Content und Nurture Agent
- Eine Preisliste für Vertrieb, Marketing und Service: alle Bereiche auf einer Datenbasis, kein Datensilo und keine getrennten Hub-Verträge mehr
- Deutschsprachige Oberfläche, deutscher Support, EU-Datenhosting in Frankfurt verfügbar
- Über 1.700 native Integrationen (Salesforce, Slack, WordPress, Zapier, Make, Outlook, Gmail)
Einschränkungen
- Großer Preissprung: Starter 7 € (Aktionspreis, rechnerisch 20 € regulär) zu Professional 90 € je Lizenz und Monat, ohne Zwischenstufe
- Pflicht-Onboarding bei Professional und Enterprise, den Betrag nennt die Preisseite seit der Umstellung nicht mehr
- Keine Einzelpreise je Hub mehr auf der Preisseite: wer nur Vertrieb oder nur Marketing braucht, sieht keine schlankere Option
- Breeze-Agenten verbrauchen HubSpot-Guthaben, der Nachkaufpreis steht nicht mehr auf der Preisseite, Kosten sind schwer planbar
- EU-Hosting verfügbar, aber bei Account-Erstellung wählbar und für bestehende Accounts nur eingeschränkt nachträglich migrierbar
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du willst CRM, E-Mail-Marketing und Vertriebspipeline in einem Tool ohne IT-Aufwand
- Du verfolgst eine Inbound-Marketing-Strategie mit Content, Landing Pages und Lead-Nurturing
- Das Team ist klein genug, dass das kostenlose CRM oder Starter mit bis zu 10 Benutzern ausreicht
- Du willst KI-Agenten für Kundenservice, Prospecting oder Lead-Nurturing in deinem CRM einsetzen
Wann nein
- Du brauchst professionelle Marketing-Automatisierung mit kleinem Budget, Professional plus Pflicht-Onboarding ist dann zu teuer
- Du verarbeitest hochsensible DSGVO-Daten und willst kein US-Mutterunternehmen im Datenpfad
- Du hast einen sehr komplexen Enterprise-Vertrieb mit vielen Stakeholdern, Salesforce ist dann besser
- Du suchst nur ein einfaches CRM ohne Marketing-Funktionen, Pipedrive ist günstiger
Kurzfazit
HubSpot ist die stärkste All-in-One-Plattform für Inbound-Marketing und CRM im KMU-Segment. Das CRM bleibt für bis zu 2 Benutzer dauerhaft kostenlos, und Stand Oktober 2026 gilt eine einzige Plattformpreisliste für Vertrieb, Marketing und Service: Starter 7 € (Aktionspreis), Professional 90 €, Enterprise 175 € je Lizenz und Monat bei jährlicher Abrechnung. Teuer wird es ab Professional durch Pflicht-Onboarding und Breeze-Agenten, die Guthaben verbrauchen. Wer nur ein CRM braucht, fährt mit Pipedrive günstiger.
Für wen ist HubSpot?
KMU mit Inbound-Marketing-Fokus: HubSpot wurde für genau diesen Fall gebaut. Content-Marketing, Lead-Generierung via Landing Pages, E-Mail-Nurturing, automatische Lead-Qualifizierung, alles aus einer Hand. Wer diesen Weg gehen will, hat hier das vollständigste Werkzeug, ab Professional inklusive Content Agent und Nurture Agent für Texterstellung und Lead-Pflege.
B2B-Vertriebsteams: Das kostenlose CRM bietet Deal-Pipeline, E-Mail-Tracking, Meeting-Links und Aktivitäts-Tracking. Ab Professional kommt der Prospecting Agent für KI-gestützte Account-Beobachtung und Erstansprache dazu. Für Teams bis zehn Personen deckt Starter den Alltag oft dauerhaft ab, wenn man auf erweiterte Automatisierung verzichten kann.
Marketing-Teams, die E-Mail-Automatisierung aufbauen wollen: E-Mail-Kampagnen, Segmentierung nach Verhalten, Automatisierungen direkt aus Datensätzen, das sind HubSpots Kernkompetenzen. Starter liefert zielgerichtete E-Mail-Kampagnen und KI-gestützte CRM-Segmente, Professional die erweiterte Automatisierung inklusive A/B-Tests und Marketing-Studio für die Kampagnenplanung.
Customer-Service-Teams: Mit dem Customer Agent automatisiert HubSpot einen großen Teil eingehender Support-Anfragen über Chat, E-Mail und Wissensdatenbank. Für Service-Operationen mit hohem Anfrage-Volumen ist das ein echter Hebel, die Abrechnung läuft aber über HubSpot-Guthaben.
Unternehmen, die aus Tabellenkalkulationen herauswachsen: HubSpot ist der klassische Upgrade-Pfad von “Kontakte in Excel” zu echtem CRM. Import per CSV, direkte Gmail-/Outlook-Verbindung, sofortige Pipeline-Visualisierung, in einem Nachmittag aufgesetzt.
Weniger geeignet für: Enterprise-Vertrieb mit komplexen Procurement-Prozessen und vielen Stakeholdern (Salesforce ist mächtiger), reine CRM-Nutzer ohne Marketing-Bedarf (Pipedrive ist günstiger), und Branchen unter strengem Berufsgeheimnis (Recht, Medizin), die ein US-Mutterunternehmen im Datenpfad ausschließen müssen.
Preise im Detail
HubSpot verkauft Vertrieb, Marketing und Service seit Herbst 2026 über eine gemeinsame Plattformpreisliste. Getrennte Tabellen für Marketing Hub und Sales Hub zeigt die deutsche Preisseite nicht mehr.
| Version | Preis bei jährlicher Abrechnung | Benutzer | HubSpot-Guthaben | Was laut HubSpot dazukommt |
|---|---|---|---|---|
| Kostenlos | 0 €/Monat | bis zu 2 | keins ausgewiesen | CRM, Ticket-Zuweisung, Breeze-Assistent |
| Starter | 7 €/Monat/Lizenz (zeitlich begrenzt, 65 % Rabatt, rechnerisch 20 € regulär) | bis zu 10 | 5.000 pro Monat | Zielgerichtete E-Mail-Kampagnen, Automatisierungen aus Datensätzen, KI-gestützte CRM-Segmente, Agent Hub, Agent-Designer |
| Professional | 90 €/Monat/Lizenz, jede zusätzliche Lizenz 90 € | je Lizenz | 10.000 pro Monat | Erweiterte Automatisierung, A/B-Tests, Helpdesk, Marketing-Studio, Sichtbarkeit in KI-Suchmaschinen, Content, Nurture, Customer und Prospecting Agent; Onboarding Pflicht |
| Enterprise | 175 €/Monat/Lizenz, jede zusätzliche Lizenz 175 € | je Lizenz | 15.000 pro Monat | Benutzerdefinierte Objekte, Sandbox-Account, Single-Sign-On, Steuerung von Datenzugriff und Bearbeitungsrechten; Onboarding Pflicht |
Preise laut deutscher HubSpot-Preisseite, abgerufen am 3. Oktober 2026 aus Deutschland. Voreingestellt ist die jährliche Abrechnung, eine monatliche Abrechnung lässt sich umschalten. Die Monatspreise der neuen Liste konnten wir nicht selbst auslesen; am 18. September 2026 lagen sie bei 10 € (Starter) und 100 € (Professional) je Lizenz. Ob Mehrwertsteuer hinzukommt, sagt die Preisseite nicht.
Was die Preisseite nicht mehr nennt: Für Professional und Enterprise ist ein Onboarding weiter Pflicht, einen Betrag weist HubSpot aber nicht mehr aus. Bis September standen dort feste Beträge je Hub, zuletzt 1.470 € für Sales Hub Professional und 2.930 € für Marketing Hub Professional. Auch der Preis für zusätzliches Guthaben fehlt, im September waren es 9 € je 1.000 Einheiten bei jährlicher Zahlung. Beides solltest du vor Vertragsabschluss schriftlich anfragen.
Einordnung: Das kostenlose CRM reicht für viele KMU mit kleinem Team dauerhaft aus, der Breeze-Assistent ist inklusive. Starter ist mit 7 € je Lizenz derzeit günstig, aber der Rabatt ist ausdrücklich zeitlich begrenzt, rechne langfristig mit 20 €. Der Sprung zu Professional bleibt die zentrale Hürde, ist durch die Umstellung auf Lizenzpreise für kleine Teams aber kleiner geworden: Drei Lizenzen kosten 270 € im Monat, im ersten Jahr also 3.240 € bei jährlicher Abrechnung, dazu das Pflicht-Onboarding, dessen Höhe du erst im Angebot erfährst. Ob Kapazitäten wie die Zahl der Marketing-Kontakte oder E-Mail-Sendungen extra kosten, zeigt die Übersicht nicht. Breeze-Agenten verbrauchen Guthaben, das macht die Kosten variabel und für Controller schwerer planbar.
Stärken im Detail
Das kostenlose CRM ist ehrlich kostenlos. Kein Ablaufdatum, keine Kreditkartenpflicht, bis zu zwei Benutzer. Enthalten sind Deal-Pipeline, E-Mail-Tracking, Meeting-Buchungslinks, Live-Chat und Kontaktformulare. Dazu kommt der Breeze-Assistent (bis 2026 unter dem Namen Breeze Copilot), ein KI-Assistent, der direkt im HubSpot-Interface mit deinen CRM-Daten arbeitet. Kein anderes CRM bietet diesen Funktionsumfang ohne Kosten.
Breeze-KI ist in jede Stufe eingebaut. Der Breeze-Assistent hilft laut HubSpot “überall in HubSpot”, ab Starter kommen Agent Hub und Agent-Designer dazu, mit denen du eigene Agenten zusammenstellst. Ab Professional stehen die fertigen Agenten bereit: Customer Agent für den Support, Prospecting Agent für die Akquise, Content Agent für Texte und Nurture Agent für die Lead-Pflege. Neu ist die Funktion “In KI-Suchmaschinen gefunden werden”, die auf Sichtbarkeit in KI-Antworten zielt (Answer Engine Optimization). KI ist bei HubSpot kein separates Modul, sondern Teil der Plattform.
Eine Preisliste, eine Datenbasis. Marketing, Vertrieb und Kundenservice arbeiten auf denselben Kontaktdaten, kein Datensilo. Ein Marketing-Lead wird zu einem Vertriebskontakt, der zur Service-Anfrage wird, und alle Teams sehen die vollständige Geschichte. Seit der Umstellung auf die Plattformpreisliste musst du dafür auch keine getrennten Hub-Verträge mehr kombinieren. Workflows wie “Vertrieb meldet Abschluss, Marketing pausiert Nurture-Sequenz, Service löst Onboarding-Mail aus” sind trivial einrichtbar.
Deutschsprachige Plattform und EU-Hosting. Die gesamte Oberfläche ist auf Deutsch verfügbar, ebenso Dokumentation und Telefon-/Chat-Support. HubSpot betreibt seit 2022 ein Rechenzentrum in Frankfurt (AWS eu-central-1), das EU-Datenresidenz erlaubt. Bei Account-Neuanlage kann die Region gewählt werden, für KMU ohne Englisch-affines IT-Team und mit DSGVO-Anforderungen ein echter Pluspunkt.
Über 1.700 native Integrationen. Salesforce, Slack, WordPress, Zapier, Make, Outlook, Gmail, LinkedIn, fast jedes relevante Business-Tool hat einen offiziellen Connector. Das macht HubSpot zur natürlichen Mitte eines Tool-Stacks, in den später Spezialwerkzeuge eingebunden werden, statt zur Insellösung.
Schwächen ehrlich betrachtet
Der Preissprung zu Professional bleibt groß und ohne Zwischenstufe. Zwischen Starter (7 € als Aktionspreis, rechnerisch 20 € regulär) und Professional (90 € je Lizenz) liegt mehr als das Vierfache des regulären Preises. Wer erweiterte Automatisierung, A/B-Tests oder die fertigen Breeze-Agenten will, muss diesen Schritt gehen. Immerhin: Seit HubSpot je Lizenz abrechnet statt im Paket mit mehreren Basislizenzen, zahlen kleine Teams nur für die Plätze, die sie wirklich brauchen.
Das Pflicht-Onboarding ist jetzt weniger transparent als vorher. Für Professional und Enterprise schreibt HubSpot ein kostenpflichtiges Onboarding vor, nennt den Betrag auf der neuen Preisseite aber nicht mehr. Bis September standen dort vierstellige Beträge je Hub. Wer Professional plant, erfährt die tatsächlichen Kosten des ersten Jahres also erst im Angebot. Lass dir Onboarding und Guthaben-Nachkauf vor der Unterschrift schriftlich beziffern.
Keine Einzelpreise je Hub mehr. Die Preisseite zeigt nur noch die Plattformliste “Vertrieb. Marketing. Service. Alles zusammen.” Wer nur einen Bereich braucht, etwa reines Vertriebs-CRM mit Sequenzen, sieht keine schlankere Option und muss beim Vertrieb nachfragen. Und ob Kapazitäten wie Marketing-Kontakte oder Versandvolumen über die Lizenz hinaus extra kosten, verrät die Übersicht nicht.
Breeze-Agenten verbrauchen Guthaben, Kosten werden variabel. Die KI-Agenten sind nicht pauschal abgerechnet, sondern verbrauchen HubSpot-Guthaben pro Aktion. Enthalten sind 5.000 (Starter), 10.000 (Professional) und 15.000 (Enterprise) Einheiten pro Monat. Was eine Agenten-Konversation verbraucht und was Nachkaufen kostet, steht nicht auf der Preisseite. Für Controller, die Festkosten brauchen, ist das ein Problem.
EU-Hosting ist nicht der Standard und die Migration ist eingeschränkt. Zwar gibt es seit 2022 ein Frankfurter Rechenzentrum, aber die EU-Region muss bei Account-Erstellung gewählt werden. Bestehende US-Accounts können nicht ohne Weiteres in die EU migriert werden, das wird als manueller Migrationsprozess durch HubSpot-Support angeboten. Für Branchen unter Berufsgeheimnis bleibt das ein Risikopunkt: Auch bei EU-Hosting bleibt HubSpot ein US-Mutterunternehmen, womit US-Behördenzugriff (CLOUD Act) nicht vollständig auszuschließen ist.
Funktionstiefe in Nischenbereichen begrenzt. HubSpot ist breit, nicht immer tief. Wer komplexes Account-Based-Marketing, sehr granulare Berechtigungsmodelle, branchenspezifisches CRM (etwa für Maklerbüros oder Werkstätten) oder anspruchsvollen Außendienst braucht, stößt an Grenzen. Spezialisierte Tools schlagen HubSpot in ihrem Kernbereich oft.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Nur ein einfaches CRM ohne Marketing brauchst | Pipedrive |
| Günstigeres E-Mail-Marketing ohne CRM willst | Brevo |
| Enterprise-Vertrieb mit komplexen Prozessen verwaltest | Salesforce |
| KI-gestützte Marketing-Workflows ohne Plattform-Lock-in | Zapier oder Make.com |
| Newsletter-Tool mit echtem deutschem DSGVO-Fokus | Brevo |
Erwähnenswert ohne eigenes Tool-Profil: ActiveCampaign (sehr starke Marketing-Automation für KMU), Zoho CRM Plus (All-in-One-Konkurrent aus Indien mit aggressiver Preispolitik) und Microsoft Dynamics 365 Sales (für Microsoft-365-zentrierte Unternehmen). Mailchimp ist als reines Newsletter-Tool ebenfalls eine Option, allerdings mit US-Hosting. HubSpot bleibt die stärkste Option für integriertes Inbound-Marketing, wenn du bereit bist, in Professional zu investieren, und wenn nicht, ist die kostenlose CRM-Basis bereits ein faires Angebot.
So steigst du ein
Schritt 1: Mit dem kostenlosen CRM starten. Erstelle einen Account auf hubspot.de, ohne Kreditkarte, ohne zeitliche Begrenzung. Importiere bestehende Kontakte aus Excel oder verbinde Gmail/Outlook direkt. Wichtig: Wähle bei der Account-Erstellung das EU-Rechenzentrum (Frankfurt), wenn DSGVO eine Rolle spielt, eine spätere Migration ist aufwendig.
Schritt 2: Pipeline und E-Mail-Tracking aktivieren. Definiere fünf bis sieben Deal-Stages von “Erstkontakt” bis “Abschluss” und lege für jede Stage typische Aktivitäten fest. Aktiviere E-Mail-Tracking (Einstellungen, Tracking), du siehst in Echtzeit, wann ein Interessent deine E-Mail öffnet oder auf einen Link klickt. Teste den Breeze-Assistenten im CRM: Stell ihm Fragen wie “Welche Deals stehen diese Woche zum Abschluss an?” oder “Fasse mir die letzten zehn Aktivitäten für Kontakt X zusammen”, er ist in der kostenlosen Version enthalten.
Schritt 3: Starter ausschöpfen, bevor du Professional kaufst. Starter bringt E-Mail-Kampagnen, Automatisierungen aus Datensätzen, KI-gestützte Segmente und den Agent-Designer für bis zu zehn Benutzer. So lernst du den Wert der bezahlten Funktionen kennen, bevor du entscheidest, ob Professional mit 90 € je Lizenz plus Pflicht-Onboarding gerechtfertigt ist. Hol dir vorher ein schriftliches Angebot mit Onboarding-Betrag und Guthaben-Nachkaufpreis. Den Sprung machst du erst, wenn Starter mehrfach an Grenzen stößt, nicht aus Angst, etwas zu verpassen.
Ein konkretes Beispiel
Ein B2B-Softwareanbieter aus Hamburg mit 8 Vertriebsmitarbeitenden nutzt HubSpot als zentrales CRM und Marketing-Tool. Vor HubSpot wurden Leads in Excel verwaltet, Follow-ups fielen aus, wenn jemand im Urlaub war. Das Team bucht Starter für alle acht Mitarbeitenden: zum Aktionspreis 56 € im Monat bei jährlicher Abrechnung (8 Lizenzen zu 7 €), zum regulären Preis rechnerisch 160 €, EU-Hosting Frankfurt. Damit liegt es unter der Grenze von zehn Benutzern. Nach der Einführung stieg die Demo-Buchungsrate von 12 % auf 19 %. Automatische E-Mail-Kampagnen reaktivieren Leads, die seit 30 Tagen nicht geantwortet haben, und der Breeze-Assistent beantwortet Routinefragen direkt im CRM (“Welche offenen Deals haben heute Aktivität?”). Ein Vertriebsmitarbeitender spart schätzungsweise 4 Stunden Verwaltungsaufwand pro Woche. Professional mit acht Lizenzen würde 720 € im Monat plus Onboarding kosten, dieser Schritt lohnt sich für das Team erst, wenn es die fertigen Breeze-Agenten oder A/B-Tests wirklich braucht.
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Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: EU-Rechenzentrum in Frankfurt (AWS eu-central-1) seit 2022 verfügbar, muss bei Account-Erstellung gewählt werden, sonst US-Standard. Bestehende Accounts können nur mit Migrationsantrag wechseln.
- Anbieter: HubSpot Inc., Cambridge MA (USA), auch bei EU-Hosting bleibt das Mutterunternehmen US-amerikanisch (CLOUD Act relevant).
- Datennutzung: HubSpot nutzt Kundendaten standardmäßig nicht für KI-Modelltraining; Breeze-Eingaben werden laut Anbieter nicht ins Foundation-Modell-Training zurückgespielt. Aggregierte Telemetrie für Produktverbesserung wird ausgewertet.
- Auftragsverarbeitung (AVV): DPA für alle bezahlten Versionen standardmäßig verfügbar; für die kostenlose Version auf Anfrage. Zertifizierungen: SOC 2 Type II, ISO 27001, ISO 27018.
- Datenlöschung: DSGVO-konforme Kontaktlöschung direkt aus dem CRM; automatische Löschregeln (etwa nach Aufbewahrungsfrist) konfigurierbar.
- Empfehlung für Unternehmen: EU-Hosting bei Account-Erstellung wählen und dokumentieren. Consent-Management über HubSpots eingebaute DSGVO-Werkzeuge abbilden. Für Branchen unter Berufsgeheimnis (Anwälte, Ärzte, Banken) mit Datenschutzbeauftragtem klären, ob HubSpot trotz EU-Hosting die Anforderungen erfüllt, das US-Mutterunternehmen bleibt ein Risikofaktor.
Gut kombiniert mit
- Salesforce, für Unternehmen, die aus HubSpot herauswachsen: HubSpot bleibt für Marketing und Inbound, Salesforce übernimmt komplexere Enterprise-Vertriebsprozesse. Native Zwei-Wege-Synchronisation existiert.
- Zapier oder Make.com, HubSpot-Workflows mit externen Tools verbinden: neuer Deal automatisch als Slack-Nachricht, Webinar-Anmeldung als HubSpot-Kontakt, Stripe-Zahlung als Deal-Update. Erweitert HubSpot um alles, was nicht direkt integriert ist.
- Brevo, wenn HubSpots E-Mail-Versand bei großen Newsletter-Listen zu teuer wird: Brevo als günstigeren Massenversender parallel nutzen, mit HubSpot über Zapier oder native Integration synchronisieren.
Häufige Fragen zu HubSpot
Was kostet HubSpot?
Das CRM ist für bis zu 2 Benutzer kostenlos. Bei jährlicher Abrechnung kostet Starter derzeit 7 € je Lizenz und Monat (zeitlich begrenzter Rabatt, regulär rechnerisch 20 €), Professional 90 € und Enterprise 175 €. Für Professional und Enterprise kommt ein Pflicht-Onboarding dazu, dessen Betrag HubSpot nicht mehr auf der Preisseite nennt (Stand 3. Oktober 2026).
Kann ich den Marketing Hub oder Sales Hub noch einzeln kaufen?
Die deutsche Preisseite zeigt keine Einzelpreise je Hub mehr, sondern eine Plattformliste für Vertrieb, Marketing und Service zusammen. Wenn du nur einen Bereich brauchst, frag beim HubSpot-Vertrieb nach, ob es dafür ein eigenes Angebot gibt.
Ist der KI-Assistent von HubSpot kostenlos?
Ja, der Breeze-Assistent (früher Breeze Copilot) ist schon in der kostenlosen Version enthalten. Die spezialisierten Agenten wie Customer Agent oder Prospecting Agent gibt es erst ab Professional, und sie verbrauchen HubSpot-Guthaben.
Wie viele Benutzer kann ich mit HubSpot Starter anlegen?
Laut Preisseite bis zu 10 Benutzer, die kostenlose Version erlaubt bis zu 2. In Professional und Enterprise buchst du zusätzliche Lizenzen zum jeweiligen Lizenzpreis dazu.
Unser Fazit
HubSpot verdient 4 von 5 Sternen. Das dauerhaft kostenlose CRM mit Breeze-Assistent, die in jede Stufe eingebaute Breeze-KI und die echte All-in-One-Logik für Marketing, Vertrieb und Service sind echte Stärken. Die neue Plattformpreisliste macht Professional für kleine Teams günstiger, weil du nur noch die Lizenzen bezahlst, die du brauchst. Kombiniert mit deutschem Support und EU-Hosting in Frankfurt ist HubSpot für KMU im DACH-Raum eine sehr seriöse Option. Den fünften Stern kosten der große Sprung von Starter zu Professional, das Pflicht-Onboarding, dessen Betrag HubSpot inzwischen gar nicht mehr veröffentlicht, und die Abrechnung der Agenten über variables Guthaben ohne ausgewiesenen Nachkaufpreis. Wer Inbound-Marketing konsequent verfolgt, bekommt hier das vollständigste Tool am Markt. Wer nur ein CRM oder günstiges E-Mail-Marketing sucht, sollte gezielter und günstiger schauen.
Was wir bemerkt haben
- Oktober 2026, HubSpot hat die getrennten Preistabellen für Marketing Hub und Sales Hub durch eine einzige Plattformpreisliste ersetzt: “Vertrieb. Marketing. Service. Alles zusammen.” Die Umstellung fiel zwischen unsere Prüfungen am 18. September und am 3. Oktober. Professional kostet jetzt 90 €, Enterprise 175 € je Lizenz und Monat bei jährlicher Abrechnung. Für kleine Marketing-Teams wird Professional damit deutlich billiger: Drei Lizenzen kosten 270 € im Monat, das alte Marketing-Paket mit drei Basislizenzen kostete fast das Dreifache. Die Enterprise-Lizenz liegt dagegen über dem bisherigen Sales-Hub-Preis. Das enthaltene Guthaben stieg auf 5.000, 10.000 und 15.000 Einheiten pro Monat (vorher 500, 3.000 und 5.000 im Sales Hub), Onboarding-Beträge und Nachkaufpreis für Guthaben stehen nicht mehr auf der Seite. Der kostenlose KI-Assistent heißt dort jetzt Breeze-Assistent statt Breeze Copilot, neu aufgeführt sind Agent Hub, Agent-Designer und Nurture Agent.
- September 2026, Sales Hub ergänzt, geprüft auf der deutschen Preisseite, damals noch mit eigenen Tabellen je Hub: Im Sales Hub Starter ab 7 € je Lizenz und Monat bei Jahreszahlung, 10 € monatlich, Listenpreis 20 €; Professional ab 90 € (100 € monatlich) plus 1.470 € Pflicht-Onboarding; Enterprise plus 3.420 €. Im Marketing Hub galten Paketpreise mit drei (Professional) und fünf (Enterprise) Basislizenzen plus 2.930 € beziehungsweise 6.830 € Onboarding.
- Juni 2026, HubSpot kommuniziert seine Preise im DACH-Raum durchgängig in Euro: Starter regulär 20 €/Sitz/Monat, als Aktion ab 7 € beworben, Professional und Enterprise im Marketing Hub als Paket mit 3 beziehungsweise 5 Core Seats. Die Onboarding-Pflichtgebühren tauchten nur als Sternchen-Hinweis in der Preistabelle auf. Breeze-Tools und Agenten werden über HubSpot Credits abgerechnet, damals 9 € pro 1.000 Credits.
- Herbst 2024–2025, HubSpot rollte die Breeze-AI-Suite in drei Wellen aus: zuerst Breeze Copilot (kostenlos im CRM, inzwischen Breeze-Assistent), dann Breeze Agents (Customer, Prospecting, Content, Data) und zuletzt Breeze Intelligence für Datenanreicherung. Die Agenten verbrauchen HubSpot Credits, eine bewusste Abkehr vom reinen Sitz-basierten Pricing.
- Oktober 2025, HubSpot übernahm XFunnel, um KI-gestützte Antwort-Maschinen-Optimierung (AEO/LLM-SEO) in die Plattform zu integrieren. Auf der Preisseite vom Oktober 2026 taucht das als Professional-Funktion “In KI-Suchmaschinen gefunden werden” auf.
- September 2025, HubSpot wurde als “Leader” im Gartner Magic Quadrant für B2B Marketing Automation Platforms eingestuft, ein Marktindikator, der die Positionierung gegenüber Marketo und Salesforce Marketing Cloud bestätigt.
- 2022, HubSpot eröffnete sein EU-Rechenzentrum in Frankfurt (AWS eu-central-1). Das war eine Reaktion auf wachsenden DSGVO-Druck im DACH-Markt, die Migration bestehender US-Accounts in die EU-Region bleibt allerdings bis heute ein manueller Prozess mit Vorlaufzeit.
- Laufend, Die Pflicht-Onboarding-Gebühren bei Professional und Enterprise werden von Käufern regelmäßig als überraschende Zusatzkosten kritisiert. Seit der Umstellung im Herbst 2026 nennt HubSpot den Betrag gar nicht mehr öffentlich.
Quellen
- HubSpot – Preisübersicht Plattform (deutsche Seite). https://www.hubspot.de/pricing/ (abgerufen am 2026-10-03). Abgerufen aus Deutschland, eine einheitliche Plattformtabelle unter „Vertrieb. Marketing. Service. Alles zusammen.“ statt getrennter Hub-Tabellen. Voreingestellt „Jährliche Abrechnung“ mit Schalter „Zur monatlichen Abrechnung wechseln“. Kostenlos „0 €/Monat“, „Bis zu 2 Benutzer“. Starter „7 €/Monat/Lizenz“, „Zeitlich begrenzt · 65 % Rabatt“, „Bis zu 10 Benutzer“, 5.000 Guthaben pro Monat. Professional „90 €/Monat/Lizenz“, „Zusätzliche Lizenzen 90 €/Monat/Lizenz“, 10.000 pro Monat. Enterprise „175 €/Monat/Lizenz“, „Zusätzliche Lizenzen 175 €/Monat/Lizenz“, 15.000 pro Monat. „Für Professional- oder Enterprise-Versionen ist der Kauf eines Onboardings erforderlich“, ohne Betrag. Kein Preis je 1.000 Guthaben, kein Hinweis auf Mehrwertsteuer. KI-Funktionen: Breeze-Assistent, Agent Hub, Agent-Designer, Content Agent, Nurture Agent, Customer Agent, Prospecting Agent, Data Agent, ab Professional „In KI-Suchmaschinen gefunden werden“, „A/B-Tests für Ihre Inhalte durchführen“, „Kampagnen mit Marketing-Studio planen und erstellen“; ab Enterprise „Objekte speziell für Ihr Unternehmen erstellen“, „Änderungen mit einem Sandbox-Account testen“, Single-Sign-On..
- HubSpot – Preise Sales Hub (deutsche Seite, Stand vor der Umstellung). https://www.hubspot.de/pricing/sales (abgerufen am 2026-09-18). Abgerufen aus Deutschland, Währung „EUR (€)“, damals noch eigene Sales-Hub-Tabelle. Bei „Jährlich zahlen“: Starter „Ab 7 €/Monat/Lizenz“ mit durchgestrichenem Listenpreis „20 €/Monat/Lizenz“, 500 HubSpot-Guthaben; Professional „Ab 90 €/Monat/Lizenz“ (durchgestrichen 100 €), 3,000 HubSpot-Guthaben; Enterprise mit Lizenzpreis und 5,000 HubSpot-Guthaben. Bei „Monatlich zahlen“: Starter 10 €, Professional 100 € pro Monat und Lizenz. „Die angegebenen Kosten beinhalten nicht das erforderliche einmalige Professional-Onboarding für eine Gebühr von 1.470 €“, für Enterprise „3.420 €“. „9,00 € pro 1.000 Guthabeneinheiten bei [jährlicher] Zahlung“..
- HubSpot – Preise Marketing Hub (deutsche Seite, Stand vor der Umstellung). https://www.hubspot.de/pricing/marketing (abgerufen am 2026-09-18). Abgerufen aus Deutschland, damals noch eigene Marketing-Hub-Tabelle. Professional als Paketpreis „Enthält 3 Basislizenzen“, Enterprise „Enthält 5 Basislizenzen“. Onboarding-Pflicht „2.930 €“ (Professional) und „6.830 €“ (Enterprise)..
- HubSpot – DSGVO & Datenschutz. https://www.hubspot.com/data-privacy/gdpr (abgerufen am 2026-06-13). Keine gesetzliche Pflicht zur EU-Datenspeicherung; Datentransfer außerhalb der EU mit Schutzmaßnahmen möglich, Anbieter HubSpot Inc. (USA).
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Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.
Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.
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