Zapier
Zapier Inc.
Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.
Zapier im Team einführen? KI-Training anfragen
Zapier ist die No-Code-Automatisierungsplattform mit über 9.000 App-Konnektoren, KI-Agenten, Copilot und MCP-Anbindung für Claude und ChatGPT. Einsteigerfreundlich und kostenlos startbar, aber teuer bei hohem Volumen und ohne EU-Datenspeicherung in jedem Plan.
Kosten: Kostenlos bis 100 Aufgaben/Monat, Professional ab 19,99 USD/Monat (750 Aufgaben, jährliche Zahlung, laut Zapier 33 % Ersparnis), Team ab 69 USD/Monat (25 Nutzer), Enterprise auf Anfrage. Zaps, Tables, Forms und Zapier MCP in allen Plänen enthalten, ein MCP-Toolaufruf verbraucht zwei Aufgaben. Agents-Add-on: Free 400 Aktivitäten/Monat, Pro 33,33 USD/Monat bei jährlicher Zahlung für 1.500 Aktivitäten. Zapier SDK kostenlos, solange die Beta läuft. Stand 3. Oktober 2026.
Kategorien
Stärken
- 9.000+ App-Konnektoren, die größte Integrationsauswahl am Markt
- Zapier Copilot baut komplette Zaps aus einer Beschreibung in natürlicher Sprache
- Zapier Agents (2024/2025), autonome KI-Agenten, die Aufgaben aktiv übernehmen statt nur Trigger-Aktion abzuarbeiten
- Zapier MCP verbindet ChatGPT, Claude, Cursor direkt mit allen 9.000 Apps, ohne Code
- Canvas visualisiert mehrstufige Workflows als Diagramm, gut für Planung im Team
- Sehr große Vorlagenbibliothek und ausgereifte Dokumentation
Einschränkungen
- Teuerste Option bei höherem Volumen, Make.com bietet ein Vielfaches an Operationen für ähnliches Geld
- Aufgaben-basiertes Pricing wird intransparent: Mehrstufige Zaps und KI-Schritte verbrauchen schnell viele Tasks
- Oberfläche ausschließlich auf Englisch
- Daten liegen auf AWS-Servern in den USA, eine reine EU-Speicherung bietet Zapier in keinem Plan an
- Agents sind ein separater, kostenpflichtiger Add-on und in den Standardplänen nur sehr begrenzt nutzbar
- Komplexe Zaps werden bei vielen Schritten brüchig, Fehler in einem Schritt brechen den ganzen Lauf ab
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du startest zum ersten Mal mit Automatisierung und willst den einfachsten Einstieg
- Du brauchst eine der 9.000 Integrationen, die andere Tools nicht haben
- Du willst KI-Modelle (Claude, ChatGPT) per MCP an deine Geschäftsapps anbinden
- Du willst aus vorgefertigten Vorlagen schöpfen statt von null zu starten
- Du experimentierst mit autonomen KI-Agenten, ohne selbst Code zu schreiben
Wann nein
- Du automatisierst mit hohem Volumen, Make.com ist dann erheblich günstiger
- Du verarbeitest DSGVO-sensible Daten und brauchst EU-Speicherung, Zapier speichert ausschließlich in den USA
- Du brauchst komplexe mehrstufige Workflows mit Verzweigungen und Schleifen
- Du bevorzugst eine deutschsprachige Benutzeroberfläche
- Du willst volle Datenkontrolle und Self-Hosting (dann eher n8n)
Kurzfazit
Zapier hat sich vom reinen Automatisierungstool zur KI-Workflow-Plattform entwickelt: Copilot baut Zaps aus einem Satz, Agents übernehmen ganze Aufgaben, und Zapier MCP verbindet Claude oder ChatGPT mit über 9.000 Apps. Der Einstieg ist kostenlos (100 Tasks im Monat), Professional startet bei 19,99 USD. Das aufgabenbasierte Pricing wird mit jedem KI-Schritt teurer, ab einigen tausend Tasks ist Make.com günstiger. Eine EU-Datenspeicherung bietet Zapier in keinem Plan an.
Für wen ist Zapier?
Einsteiger ohne technischen Hintergrund: Zapier ist nach wie vor der einfachste Weg in die Automatisierung. Der Copilot baut Zaps aus einer kurzen Beschreibung („Wenn neue Gmail-Mail mit ‚Rechnung’ eintrifft, erstelle eine Aufgabe in ClickUp”), die Step-by-Step-Assistenten führen durch jede Verbindung, Fehlermeldungen sind klar formuliert.
Teams mit KI-Ambition, aber ohne Entwickler: Wer ChatGPT, Claude oder Gemini in echte Geschäftsprozesse einbinden will, und nicht nur im Browser-Tab nutzen, bekommt mit Zapier MCP und Agents die einfachste Brücke zwischen Chat und CRM, zwischen LLM und Lieferkette.
Marketing- und Vertriebsteams: Lead-Anreicherung, Ticket-Routing, Newsletter-Automatisierung, Social-Media-Crossposting, die typischen Marketing-Workflows sind als Vorlagen in Minuten einsatzbereit. Mit AI Fields in Zapier Tables lassen sich Datensätze automatisch klassifizieren oder zusammenfassen.
Nutzer von Nischen-Apps: Zapier hat 9.000+ Konnektoren, die breiteste Abdeckung am Markt. Für seltene Tools, die Make.com oder n8n nicht kennen, ist Zapier oft die einzige einfache Option.
Berater und Operations-Teams: Mit Canvas lässt sich ein Workflow erst visuell planen, im Team durchsprechen und dann in einen Zap überführen. Für Prozessdokumentation gleichermaßen brauchbar.
Weniger geeignet für: Unternehmen mit hohem Automatisierungsvolumen (Make.com ist dann günstiger), DSGVO-kritische Prozesse, die eine Speicherung in der EU verlangen, Teams mit komplexer Verzweigungslogik (Make.com-Canvas und n8n-Logik sind dafür stärker), und alle, die Self-Hosting brauchen.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Aufgaben/Monat | Highlights |
|---|---|---|---|
| Free | 0 USD | 100 | 9.000+ Konnektoren, Copilot, unbegrenzte Zaps/Tables/Forms, MCP-Zugriff, zweistufige Zaps |
| Professional | ab 19,99 USD/Monat (jährliche Zahlung) | ab 750, skaliert in Stufen bis 2 Mio. | Mehrstufige Zaps, unbegrenzte Premium-Apps, Webhooks, AI Fields, Filter und Pfade |
| Team | ab 69 USD/Monat (jährliche Zahlung) | skaliert | 25 Nutzer, geteilte Zaps und Ordner, geteilte App-Verbindungen, SAML SSO, Premier-Support |
| Enterprise | Auf Anfrage | individuell, Annual Tasks | Unbegrenzte Nutzer, erweiterte Admin- und App-Kontrollen, Observability, Technical Account Manager |
Preise laut Zapier-Preisseite in USD, abgerufen am 3. Oktober 2026. Die Seite lässt auch andere Währungen wählen, darunter EUR; diese Beträge haben wir nicht ausgelesen. Bei jährlicher Zahlung spart man laut Zapier 33 % gegenüber monatlicher Zahlung.
Add-ons (separat kostenpflichtig):
Zapier bietet Agents und Chatbots als eigenständige Add-ons mit eigenen Preisstaffeln an. Agents Free erlaubt 400 Aktivitäten im Monat, Agents Pro kostet 33,33 USD im Monat bei jährlicher Zahlung (400 USD im Jahr) für 1.500 Aktivitäten, Agents Enterprise gibt es auf Anfrage. Chatbots Free erlaubt zwei Chatbots. Die Preise hat Zapier zuletzt mehrfach umgestellt, prüf sie vor dem Kauf auf der Preisseite.
Zapier MCP und Zapier SDK: MCP ist in allen Plänen enthalten, jeder MCP-Toolaufruf verbraucht aber zwei Tasks aus deinem Kontingent. Neu ist das Zapier SDK, mit dem du die 9.000+ Apps aus eigenem Code, aus KI-Coding-Agenten oder von der Kommandozeile ansprichst. Es ist laut Preisseite kostenlos, solange die Beta läuft; Zapier will vor Ende der Beta und vor Preisänderungen informieren.
Einordnung: Der Free-Plan ist ein echter Showroom: Zaps, Copilot, MCP, Tables und Forms laufen kostenlos, allerdings nur mit 100 Tasks/Monat. Das reicht für Tests, nicht für reale Geschäftsprozesse. Neu ist die Plan-Bündelung: Tables, Forms und Zapier MCP gehören inzwischen auf Free, Pro und Team ohne Aufpreis zum Plan, Zapier positioniert das Paket explizit als „AI-Orchestrierungsplattform”. Professional startet bei 19,99 USD für 750 Tasks bei jährlicher Zahlung (laut Zapier 33 % günstiger als monatlich) auf einer gestaffelten Skala, die mit jeder Volumenstufe teurer wird. Das wirkt günstig im Einstieg, aber sobald du KI-Schritte einbaust (jeder Aufruf ist ein Task), steigt der Verbrauch schnell. Wer monatlich 10.000+ Operationen verarbeitet, ist bei Make.com mit demselben Budget weit besser bedient. Team lohnt sich erst ab fünf bis zehn Personen mit geteilten Workflows.
Stärken im Detail
9.000+ Konnektoren, die breiteste Abdeckung am Markt. Zapier integriert mehr Apps als jeder Wettbewerber. Von etablierten Tools wie HubSpot, Salesforce und Mailchimp bis zu Nischenanwendungen wie Calendly, Typeform oder branchenspezifischen Tools, fast jede App, die eine API hat, ist auf Zapier verfügbar. Für seltene Kombinationen ist Zapier oft der einzige Weg.
Zapier Copilot baut Zaps aus natürlicher Sprache. Statt Trigger und Aktionen Schritt für Schritt aus Menüs auszuwählen, beschreibst du den gewünschten Workflow in einem Satz, Copilot generiert den Zap, schlägt die richtigen Apps vor und konfiguriert die Felder. Das senkt die Einstiegshürde noch mal deutlich gegenüber dem ohnehin schon einfachen klassischen Builder. Für Anfänger ein echter Beschleuniger; erfahrene Nutzer bauen schneller manuell.
Zapier Agents, autonom statt linear. Klassische Zaps folgen einem starren Schema: Trigger → Aktion. Agents sind das Gegenmodell: Du beschreibst ein Ziel („Qualifiziere neue Leads aus dem Webformular und reagiere passend”), gibst dem Agenten Zugriff auf Apps und Wissensquellen, und der Agent entscheidet selbst, welche Schritte sinnvoll sind. Das ist eine andere Klasse von Automatisierung, agentisch statt regelbasiert. Aktivitäten werden separat gezählt; ein begrenztes Kontingent ist gratis, der produktive Einsatz läuft über ein kostenpflichtiges Add-on.
Zapier MCP verbindet KI-Modelle direkt mit Apps. MCP (Model Context Protocol, ursprünglich von Anthropic) ist der Industriestandard, wie KI-Modelle auf externe Werkzeuge zugreifen. Zapier MCP macht alle 9.000+ Konnektoren in einem Schritt für Claude, ChatGPT oder Cursor verfügbar, ohne Code, ohne API-Schlüssel-Bastelei. Setup dauert rund fünf Minuten. Das ist die wahrscheinlich schnellste Methode, einer KI „Hände” zu geben.
Canvas visualisiert komplexe Prozesse. Statt Zaps nur als lineare Liste zu sehen, lässt sich der Gesamtfluss in Canvas als Diagramm planen, mit Verzweigungen, parallelen Pfaden und Annotationen für Stakeholder. Das ist weniger ein Ausführungstool als ein Planungs- und Dokumentationswerkzeug, hilft aber besonders Operations-Teams, einen Workflow erst gemeinsam zu durchdenken und dann zu bauen.
Riesige Vorlagenbibliothek und ausgereifte Dokumentation. Tausende vorgefertigte Zaps und ausführliche, gut strukturierte Hilfedokumente, bei kaum einem anderen Automatisierungstool findet man so schnell eine fertige Lösung für gängige Probleme.
Schwächen ehrlich betrachtet
Aufgaben-basiertes Pricing wird intransparent. Eine einzelne Zap-Ausführung mit fünf Schritten verbraucht fünf Tasks, und jeder KI-Schritt zählt zusätzlich. Wer einen scheinbar harmlosen „Wenn neue Mail, dann KI-Zusammenfassung und ins CRM”-Zap zehnmal pro Stunde laufen lässt, hat in einer Woche schnell die 750 Tasks des kleinsten Professional-Plans aufgebraucht. Bei Make.com kosten 10.000 Operationen einen Bruchteil davon. Das macht Zapier bei wachsendem Volumen schnell unwirtschaftlich.
US-Server in jedem Plan, auch in Enterprise. Zapier speichert Daten laut eigener Datenschutz-FAQ auf AWS-Servern in den USA. Die Frage nach einer reinen EU-Speicherung beantwortet Zapier dort knapp: Das wird nicht unterstützt. Die Übermittlung stützt sich auf das EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln. Für DSGVO-sensible Prozesse, Kundendaten, HR-Daten, Finanz- und Gesundheitsdaten, ist das ein echtes Hindernis, das sich auch mit einem größeren Plan nicht lösen lässt. Make.com bietet eine EU-Region schon im Standardplan.
Komplexe Logik bleibt mühsam. Zapier denkt in linearen Schritten. Verzweigungen (Pfade) sind erst ab Professional verfügbar, parallele Ausführung gibt es praktisch nicht, Schleifen werden über Hilfskonstruktionen gebaut. Wer komplexe Entscheidungsbäume oder mehrstufige Datenverarbeitungen abbilden will, ist bei Make.com’s visuellem Canvas oder bei n8n deutlich besser bedient.
Komplexe Zaps werden brüchig. Je mehr Schritte ein Zap hat, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo ein Feld fehlt, ein API-Call timeoutet oder eine App ihre Schnittstelle ändert. Ein einziger Fehler bricht den ganzen Lauf ab, und ohne aktive Überwachung merkst du es oft erst Tage später. Robuste Produktivworkflows brauchen explizite Fehlerbehandlung, die Zapier nur eingeschränkt anbietet.
Agents-Add-on ist separat zu zahlen. Wer Zapier Agents ernsthaft einsetzen will, braucht ein kostenpflichtiges Add-on zusätzlich zum Plan. Das Gratis-Kontingent reicht für Experimente, aber nicht für produktive Nutzung. Das ist transparent kommuniziert, aber gerade kleine Teams unterschätzen die Gesamtkosten gerne.
Kein Deutsch. Oberfläche, Dokumentation, Support, alles auf Englisch. Für Teams ohne technisches Englisch kann das ein echtes Hindernis sein.
Agents sind technisch noch jung. Autonome Agenten klingen mächtig, sind aber in der Praxis (auch bei Zapier) noch wackelig: unerwartete Entscheidungen, Endlosschleifen bei unklaren Zielen, höhere Kosten als geplant. Vor produktivem Einsatz immer mit klaren Leitplanken und manueller Freigabe testen.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Mehr Volumen bei geringerem Preis willst | Make.com |
| Komplexe Workflows mit Verzweigungen und Schleifen brauchst | Make.com |
| EU-Datenspeicherung brauchst | Make.com (EU-Region einstellbar) |
| Volle Datenkontrolle und Self-Hosting willst | n8n |
| KI-Modelle direkt anbinden (ohne Automatisierungsplattform) willst | Claude oder ChatGPT mit eigenen MCP-Servern |
Zapier und Make.com sind direkte Konkurrenten. Zapier gewinnt beim Einstieg, bei der App-Abdeckung und mittlerweile auch bei der KI-Integration (Copilot, Agents, MCP); Make.com gewinnt beim Preis-Leistungs-Verhältnis und bei der Workflow-Komplexität. Viele Teams starten mit Zapier und wechseln zu Make.com, sobald das Volumen wächst. n8n ist die Open-Source-Alternative für Teams, die Self-Hosting brauchen oder maximale Datenhoheit wollen.
So steigst du ein
Schritt 1: Account anlegen und Copilot ausprobieren. Geh auf zapier.com, erstelle einen kostenlosen Account (keine Kreditkarte) und nutze als erstes den Copilot: Beschreibe einen Workflow in einem Satz („Wenn jemand mein Typeform-Formular ausfüllt, erstelle einen Kontakt in HubSpot und sende mir eine Slack-Nachricht”). Copilot generiert den Zap-Vorschlag, du verbindest deine Accounts, testest live, fertig. So bekommst du in 10 Minuten dein erstes Ergebnis.
Schritt 2: Einen KI-Schritt einbauen. Erweitere einen bestehenden Zap um einen Claude- oder ChatGPT-Schritt: Eingangsdaten (z. B. der E-Mail-Text) als Prompt-Variable, Ausgabe (Klassifikation, Zusammenfassung, Antwortentwurf) als Variable für den nächsten Schritt. So entsteht KI-gestützte Verarbeitung ohne eine Zeile Code. Beachte: Jeder KI-Schritt verbraucht Tasks, bei hohem Volumen rechnen.
Schritt 3: MCP einrichten oder einen Agent bauen. Für KI-affine Nutzer: Aktiviere Zapier MCP und verbinde Claude oder ChatGPT direkt mit deinen Apps, danach kann das Modell im Chat E-Mails versenden, CRM-Einträge anlegen oder Slack-Nachrichten senden. Alternativ: Lege einen Zapier Agent an, gib ihm ein Ziel, ein paar Wissensquellen und Zugriff auf relevante Apps, und beobachte, wie er Aufgaben autonom abarbeitet. Beides solltest du erst gegen ein Test-Konto laufen lassen, bevor produktive Daten ins Spiel kommen.
Ein konkretes Beispiel
Eine Agentur in Köln (12 Mitarbeitende, Performance-Marketing) automatisiert ihren Lead-Qualifizierungsprozess mit Zapier Agents: Ein neues Anfrageformular trifft ein → der Agent prüft die Webseite des Interessenten via Web-Search, gleicht das Unternehmen mit der internen ICP-Definition ab, klassifiziert den Lead als A/B/C → erstellt einen entsprechend angereicherten Eintrag in HubSpot, hängt eine Notiz mit der Begründung an, weist A-Leads automatisch dem zuständigen Account Manager zu und sendet einen Slack-Hinweis. Was das Team früher 15–20 Minuten pro Anfrage kostete (manuelles Recherchieren und Eintragen), läuft jetzt in unter zwei Minuten ab. Bei rund 60 Anfragen pro Woche spart das knapp 14 Stunden monatlich. Kosten: Professional-Plan ab 19,99 USD plus Agents Pro für 33,33 USD im Monat, beides bei jährlicher Zahlung; die 1.500 Agenten-Aktivitäten reichen für das Anfragevolumen, das Task-Kontingent des Professional-Plans muss zum Volumen der übrigen Zaps passen. Sensible Felder werden vor jedem CRM-Schreiben nochmal manuell freigegeben.
Nicht sicher, ob Zapier zu euch passt?
Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: AWS-Server in den USA, für alle Pläne; auch personenbezogene Kundendaten werden dort gespeichert
- EU-Datenresidenz: Nicht verfügbar, in keinem Plan. Zapier schreibt in der Datenschutz-FAQ wörtlich, eine reine EU-Speicherung werde nicht unterstützt
- Rechtsgrundlage für den Transfer: Zertifizierung unter dem EU-US Data Privacy Framework (einschließlich UK- und Schweiz-Erweiterung)
- Datennutzung: Zapier verwendet Zap-Daten nicht für Modelltraining; bei KI-Schritten gilt der Datenschutz des jeweils gewählten Modellanbieters (OpenAI, Anthropic, Google) zusätzlich
- Agents und MCP: Hier fließen Daten zusätzlich an die verbundenen LLM-Anbieter. Vor produktivem Einsatz Datenschutz-Folgenabschätzung durchführen
- AVV: Zapier stellt ein eigenes Data Processing Addendum mit Standardvertragsklauseln bereit, unterschreibt aber keine kundeneigenen AVV-Vorlagen
- Empfehlung für Unternehmen: Keine DSGVO-sensiblen Daten (Kundendaten, HR-Daten, Gesundheitsdaten) durch Zaps leiten, solange die US-Übermittlung nicht mit dem Datenschutzbeauftragten geklärt ist. Für DSGVO-kritische Prozesse Make.com mit EU-Region oder n8n als Self-Hosting-Option wählen, ein größerer Zapier-Plan ändert am Speicherort nichts. Vor dem Einsatz Datenschutzbeauftragten konsultieren
Gut kombiniert mit
- Make.com, viele Teams nutzen beides parallel: Zapier für gut dokumentierte Standardprozesse und schnelle Prototypen, Make.com für komplexe mehrstufige Workflows mit Verzweigungslogik und hohem Volumen
- Claude, über Zapier MCP direkt anbindbar; Claude bekommt damit Zugriff auf Gmail, Slack, HubSpot, Salesforce und 9.000 weitere Apps und kann Aufgaben über die reine Chat-Antwort hinaus ausführen
- HubSpot, Leads aus Formularen, E-Mails und Webseiten automatisch ins CRM übertragen, Kontakte bei Ereignissen aktualisieren, Sales-Sequenzen anstoßen, die häufigste Zapier-Kombination im B2B
Häufige Fragen zu Zapier
Was kostet Zapier?
Der Free-Plan kostet nichts und enthält 100 Tasks im Monat. Professional beginnt bei 19,99 USD im Monat für 750 Tasks, Team bei 69 USD im Monat für bis zu 25 Nutzer, jeweils bei jährlicher Zahlung, Enterprise gibt es auf Anfrage. Agents kosten als Add-on zusätzlich 33,33 USD im Monat für 1.500 Aktivitäten (Stand 3. Oktober 2026, Preise in US-Dollar).
Wie zählt Zapier Tasks?
Zapier rechnet nach Tasks ab: Ein Zap mit fünf Schritten verbraucht pro Lauf fünf Tasks, und jeder KI-Schritt zählt mit. Ein Toolaufruf über Zapier MCP verbraucht zwei Tasks. Bei wachsendem Volumen wird Zapier dadurch schnell teuer.
Ist Zapier DSGVO-konform?
Nur eingeschränkt. Zapier speichert alle Daten auf AWS-Servern in den USA, eine reine EU-Speicherung gibt es laut eigener Datenschutz-FAQ in keinem Plan, auch nicht in Enterprise. Der Transfer stützt sich auf das EU-US Data Privacy Framework, Zapier stellt ein eigenes Data Processing Addendum mit Standardvertragsklauseln bereit, unterschreibt aber keine kundeneigenen AVV-Vorlagen. Für sensible Kunden-, HR- oder Gesundheitsdaten sind Make.com mit EU-Region oder n8n im Self-Hosting die bessere Wahl.
Zapier oder Make.com, was ist besser?
Zapier gewinnt beim Einstieg, bei der App-Abdeckung mit über 9.000 Konnektoren und bei der KI-Integration mit Copilot, Agents und MCP. Make.com gewinnt beim Preis-Leistungs-Verhältnis, bei komplexen Workflows und mit einer wählbaren EU-Region. Viele Teams starten mit Zapier und wechseln, sobald das Volumen wächst.
Gibt es Zapier auf Deutsch?
Nein. Oberfläche, Dokumentation und Support sind ausschließlich auf Englisch.
Unser Fazit
Zapier verdient 4 von 5 Sternen. Mit der Erweiterung zu Copilot, Agents, MCP und Canvas hat sich das Tool in den letzten zwei Jahren von einer reinen Trigger-Aktion-Plattform zu einer ernsthaften KI-Workflow-Schicht entwickelt, und ist damit für Nicht-Entwickler die wahrscheinlich beste Brücke zwischen Sprachmodell und Geschäfts-App. Den fünften Stern kosten der hohe Preis bei wachsendem Volumen, das mit jedem KI-Schritt schwerer kalkulierbare Task-Pricing, die fehlende EU-Datenspeicherung in jedem Plan und die immer noch begrenzte Eignung für komplexere Workflows. Zapier ist der beste Einstieg, aber wer skaliert, schaut sich Make.com oder n8n parallel an.
Was wir bemerkt haben
- 2023, Zapier führte „Tables” (No-Code-Datenbank) und „Interfaces” (einfacher UI-Builder) ein und positioniert sich als Plattform über reine Automatisierung hinaus. Beide Features sind heute reifer und in Free- und Professional-Plänen inklusive.
- 2023–2024, Mehrfache Preisanpassungen: Der Professional-Plan wurde von einem Festpreis (49 USD/2.000 Tasks) auf eine gestaffelte Skala ab 19,99 USD/Monat für 750 Tasks umgestellt. Wirkt günstiger im Einstieg, ist bei höherem Volumen aber nicht günstiger geworden. Gleichzeitig wurde der kostenlose Plan auf 100 Aufgaben/Monat gedeckelt, frühere Limits waren großzügiger.
- 2024, Zapier veröffentlichte den Copilot, der Zaps aus einer Beschreibung in natürlicher Sprache baut. Damit hat Zapier eine zentrale UX-Hürde der Automatisierung beseitigt und sich vor Make.com positioniert.
- 2024, Aus dem 2023 angekündigten Zapier Central wurde Zapier Agents, autonome KI-Agenten, die Aufgaben selbstständig planen und ausführen statt nur Trigger-Aktion-Schemata abzuarbeiten. Inzwischen als eigenständiges, kostenpflichtiges Add-on positioniert (Free: 400 Aktivitäten/Monat, Pro: 33,33 USD/Monat für 1.500 Aktivitäten).
- 2025, Zapier MCP veröffentlicht (zunächst als Beta): Ein einziger Endpunkt, mit dem Claude, ChatGPT, Cursor oder beliebige andere MCP-fähige KI-Modelle direkten Zugriff auf alle 9.000 Zapier-Konnektoren bekommen. Das ist strategisch bedeutsam, Zapier positioniert sich als „Werkzeug-Layer” für KI-Agenten, nicht nur als klassisches iPaaS.
- 2025, Canvas wird zum vollwertigen Planungswerkzeug: KI-gestütztes Diagramm für mehrstufige Workflows, gut für Team-Reviews und Prozessdokumentation, weniger für die direkte Ausführung gedacht.
- Juni 2026, Plan-Bündelung bestätigt: Zaps, Tables, Forms und Zapier MCP sind jetzt auf Free, Pro und Team ohne Aufpreis im selben Plan enthalten. Zapier nennt das Paket auf der Preisseite nicht mehr „Automatisierung”, sondern explizit „AI-Orchestrierungsplattform”, ein klares Signal, dass die KI-Schicht ins Zentrum der Positionierung rückt. Tables und Forms waren früher separate bzw. Pro-gebundene Bausteine.
- Juni 2026, Die App-Anzahl liegt bei 9.000+ Konnektoren. Eine native EU-Datenresidenz für Standardpläne gibt es weiterhin nicht, diese Lücke ist seit Jahren unverändert und ein Grund, warum europäische DSGVO-sensible Workflows oft auf Make.com oder n8n umziehen.
- Oktober 2026, Korrektur zur EU-Datenresidenz: Wir hatten geschrieben, Zapier biete sie auf Enterprise-Ebene auf Anfrage an. Laut Zapiers Datenschutz-FAQ gibt es eine reine EU-Speicherung in keinem Plan, alle Daten liegen auf AWS-Servern in den USA. Neu auf der Preisseite: das Zapier SDK, mit dem Entwickler und KI-Coding-Agenten die 9.000+ Apps aus eigenem Code ansprechen, kostenlos während der Beta. Außerdem weist Zapier aus, dass jeder MCP-Toolaufruf zwei Tasks verbraucht.
Quellen
- Zapier – Plans & Pricing. https://zapier.com/pricing (abgerufen am 2026-10-03). Free „$0 /month“, „Zaps, Tables, and Forms included (100 tasks per month)“; Professional „Starting from $19.99 /month“, Team „Starting from $69 /month“ mit 25 users und SAML SSO; „Pay yearly (Save 33%)“; Plattform „No-code automation across 9,000+ apps“. Agents Free 400 activities per month, Agents Pro „$400 billed annually $33.33 /month“ für 1,500 activities. „One MCP tool call uses two tasks from your Zapier plan's quota.“ „Zapier SDK lets anyone securely interact with Zapier's ecosystem of 9,000+ apps from their own code, agents, or command-line tools“, „Zapier SDK is free while in beta.“.
- Zapier – Data Privacy (FAQ). https://zapier.com/legal/data-privacy (abgerufen am 2026-10-03). „Zapier hosts data in AWS servers located in the United States“. „Is there an option to have my data stored only within the EU? Zapier does not support this option.“ Zertifiziert unter dem EU-US Data Privacy Framework; DPA auf der Data-Processing-Addendum-Seite mit Standardvertragsklauseln, „Zapier can’t sign DPAs from other companies“..
- Zapier MCP. https://zapier.com/mcp (abgerufen am 2026-06-14). Zapier MCP verbindet KI-Tools mit 9.000+ Apps; in allen Plänen enthalten..
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Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.
Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.
Preise geändert, Feature veraltet oder etwas fehlt?
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