Zuschnitt24
L & P Software Marketing GmbH
Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.
Tool öffnenOnline-Dienst für Plattenzuschnitt-Optimierung ab 2,50 Euro im Monat: Excel-Stückliste per E-Mail einreichen, Schnittplan und Mengenliste in 2 bis 3 Minuten als PDF zurückbekommen. Klassischer Optimierungsalgorithmus (Cutting-Stock-Heuristik), keine KI, daher bei uns als adjacent (KI-nah, kein KI-Kern) eingeordnet.
Kosten: 90 Tage kostenlos testen (3 Optimierungen/Woche). Danach Basis 2,50 €/Monat (3 Optimierungen/Woche, 1 Adresse), Light 3,90 €/Monat (9/Woche, 1 Adresse), Pro von 7,00 €/Monat (15/Woche, 2 Adressen) bis 10,00 €/Monat (45/Woche, 5 Adressen). Preise netto zzgl. MwSt, kein Abo, Laufzeit endet zum 31.12. des laufenden Jahres, bei 12 Monaten Laufzeit 2 Monate gratis.
Kategorien
Stärken
- Extrem günstig: 2,50 bis 10,00 € im Monat, öffentlich ausgewiesene Preisliste
- Schnelle Bearbeitung: Schnittplan und Mengenliste in 2 bis 3 Minuten per E-Mail zurück
- 90 Tage kostenloser Test mit 3 Optimierungen pro Woche, ohne Zahlungsdaten
- Kein Abo, Laufzeit endet automatisch zum 31.12., keine stille Verlängerung
- Deutscher Anbieter, deutscher Support, Excel-Workflow ohne Software-Installation
- Prüffunktion für Materialdaten und Teileliste vor dem Versand
Einschränkungen
- Keine KI-Komponenten, klassische Operations-Research-Heuristik (Cutting-Stock-Optimierung)
- Workflow per E-Mail-Versand der Excel-Datei wirkt 2026 antiquiert, keine Web-Oberfläche, keine API
- Optimierungen sind wochenweise gedeckelt und ohne Übertrag, ein Auftragsstau kostet dich das Kontingent
- Keine direkte CNC-Sägen-Anbindung oder Postprozessor-Export für Maschinensteuerung
- Keine Bibliotheksfunktion für wiederkehrende Korpus-Konstruktionen
- Preisliste liegt nur als PDF vor, kein Self-Service-Checkout
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du schneidest gelegentlich Platten zu und willst dafür keine Software kaufen und pflegen
- Dein Budget für Optimierung liegt bei ein paar Euro im Monat, nicht bei ein paar hundert
- Excel gehört ohnehin zu deinem Arbeitsalltag, eine neue Oberfläche willst du nicht lernen
- Du willst ohne Zahlungsdaten drei Monate lang ausprobieren, ob sich das rechnet
Wann nein
- Du brauchst KI, Bilderkennung oder eine Prognosefunktion, hier steckt keine drin
- Deine Säge soll den Schnittplan direkt übernehmen, dafür fehlt der Maschinen-Export
- Du optimierst täglich und mehrfach, dann bremsen dich die Wochenkontingente
- Kanten, Maserungsrichtung und Reststückverwaltung müssen tief konfigurierbar sein
Kurzfazit
Zuschnitt24 ist ein Plattenzuschnitt-Optimierer im denkbar schlichtesten Gewand: Du trägst deine Stückliste in eine Excel-Vorlage ein, schickst die Datei per E-Mail hin und bekommst zwei bis drei Minuten später Schnittplan und Mengenliste als PDF zurück. Dahinter steckt die L & P Software Marketing GmbH aus Wettstetten bei Ingolstadt, die auch die Desktop-Programme 1aOpt und KVHOpt anbietet.
Der Preis ist der eigentliche Aufreger: 2,50 € im Monat für den Einstieg, 10,00 € für die größte Stufe mit 45 Optimierungen pro Woche und fünf Nutzern, jeweils netto und ohne Abo-Falle. Dafür bekommst du keinerlei Komfort: keine Web-Oberfläche, keine Schnittstelle, keine Maschinenanbindung und keine KI. Die Optimierung ist klassische Operations Research, eine Cutting-Stock-Heuristik, wie sie in dieser Domäne seit Jahrzehnten Standard ist. Wir führen die Seite deshalb als adjacent, also KI-nah ohne KI-Kern: ehrlich gekennzeichnet, aber voll sichtbar für alle, die genau nach so etwas suchen.
Für wen ist Zuschnitt24?
Kleine Tischlereien und Schreinereien. Der klassische Fall: drei bis acht Leute in der Werkstatt, ein paar Möbelaufträge im Monat, kein Budget und keine Lust für ein Softwareprojekt. Für 3,90 € im Monat bekommst du neun optimierte Schnittpläne pro Woche, das deckt den Bedarf der meisten kleinen Betriebe.
Metallbau, Kunststoffverarbeitung und Ladenbau. Der Dienst ist nicht auf Holz beschränkt. Bleche, Aluminium, Kunststoffplatten bis hin zu Folien und Papier lassen sich genauso optimieren, solange sich die Aufgabe als Platten- oder Längenzuschnitt beschreiben lässt.
Betriebe, die eine Zweitmeinung zur eigenen Software wollen. Wer eine teure Werkstattsoftware im Haus hat, aber am Verschnitt zweifelt, kann für ein paar Euro im Monat gegenrechnen lassen. Das ist ein ungewöhnlicher, aber legitimer Einsatz.
Hobbywerkstätten und Ein-Personen-Betriebe. Die 90-Tage-Testphase mit drei Optimierungen pro Woche kostet nichts und verlangt keine Zahlungsdaten. Für den Bau einer Einbauküche oder eines Regalsystems reicht das komplett.
Weniger geeignet für: industrielle Fertiger mit Plattenaufteilsägen, die den Schnittplan direkt in die Maschine laden wollen. Ebenso wenig für alle, die ein KI-Werkzeug suchen. Und für Betriebe, die täglich mehrfach optimieren, sind die Wochenkontingente ein Ärgernis.
Preise im Detail
| Tarif | Optimierungen | Nutzer | Preis |
|---|---|---|---|
| Test | 3 pro Woche, 90 Tage | 1 E-Mail-Adresse | 0 € |
| Basis | 3 pro Woche | bis 1 E-Mail-Adresse | 2,50 €/Monat |
| Light | 9 pro Woche | bis 1 E-Mail-Adresse | 3,90 €/Monat |
| Pro | 15 pro Woche | bis 2 E-Mail-Adressen | 7,00 €/Monat |
| Pro | 25 pro Woche | bis 3 E-Mail-Adressen | 8,00 €/Monat |
| Pro | 35 pro Woche | bis 4 E-Mail-Adressen | 9,00 €/Monat |
| Pro | 45 pro Woche | bis 5 E-Mail-Adressen | 10,00 €/Monat |
Einordnung: Alle Preise sind netto zzgl. MwSt. Wichtig sind die Nebenbedingungen: Die Optimierungen gelten wochenweise ohne Übertrag, ungenutzte Kontingente verfallen also. Es handelt sich ausdrücklich um kein Abo, die Laufzeit endet immer zum 31.12. des laufenden Jahres, und bei zwölf Monaten Laufzeit gibt es zwei Monate gratis. Im Vergleich zu Desktop-Optimierern ist Zuschnitt24 ein Kleinstbetrag: OptiCut startet als Einmallizenz bei rund 400 €, die Pro-Versionen liegen vierstellig, und Max-Cut verlangt für die Business Edition rund 200 USD im Jahr je Gerät. Selbst die größte Zuschnitt24-Stufe kostet im Jahr weniger als ein einziger vermurkster Plattenzuschnitt. Der Haken liegt nicht beim Preis, sondern beim Funktionsumfang.
Stärken im Detail
Der Preis ist kaum zu unterbieten. 2,50 € für den Basis-Tarif und 10,00 € für die größte Pro-Stufe sind Beträge, bei denen sich eine Wirtschaftlichkeitsrechnung erübrigt. Eine einzige gesparte Spanplatte im Quartal trägt das Jahresbudget. Dass der Anbieter die Preisliste offen als PDF veröffentlicht, statt “auf Anfrage” zu schreiben, ist in dieser Nische keine Selbstverständlichkeit.
Kein Abo, keine stille Verlängerung. Die Laufzeit endet automatisch zum 31.12. des laufenden Jahres. Du musst nicht kündigen, du musst verlängern, wenn du weitermachen willst. Für kleine Betriebe, die schlechte Erfahrungen mit automatisch verlängerten Softwareverträgen gemacht haben, ist das ein echtes Argument.
Der Test ist ernst gemeint. 90 Tage mit drei Optimierungen pro Woche, ohne Zahlungsdaten und ohne Verpflichtung. Das sind rund 39 Schnittpläne, mit denen du realistisch beurteilen kannst, ob der Dienst zu deinem Ablauf passt. Die meisten Anbieter geben dir zwei Wochen.
Kein Setup, keine Installation, keine Schulung. Vorlage herunterladen, Stückliste eintragen, absenden. Wer Excel bedienen kann, kann Zuschnitt24 bedienen. Es gibt keine Software auf dem Werkstattrechner, keine Lizenzserver, keine Updates und keinen IT-Aufwand. In einer Branche, in der der Chef abends selbst die Rechner betreut, ist das mehr wert als eine schicke Oberfläche.
Prüffunktion vor dem Versand. Die Excel-Vorlage enthält eine Funktion, die Materialdaten und Teileliste auf Plausibilität prüft, bevor du absendest. Das fängt genau die Tippfehler ab, die sonst als unbrauchbarer Schnittplan zurückkommen und ein Kontingent verbrennen.
Schwächen ehrlich betrachtet
Der E-Mail-Workflow ist 2026 aus der Zeit gefallen. Datei anhängen, absenden, warten, Antwort öffnen, PDF speichern. Es gibt keine Web-Oberfläche mit Upload, keine Auftragshistorie im Browser, keine API und keine Anbindung an dein Warenwirtschaftssystem. Funktional geht das in Ordnung, aber jeder Zwischenschritt ist Handarbeit, und die Datei liegt am Ende in einem Mailpostfach statt in einer Projektakte.
Wochenkontingente ohne Übertrag. Optimierungen verfallen am Wochenende. Wer drei ruhige Wochen und dann eine volle hat, zahlt im Zweifel für eine größere Stufe, als er im Schnitt braucht. Rechne mit deiner Auftragsspitze, nicht mit deinem Durchschnitt.
Kein Maschinen-Export. Der Schnittplan kommt als PDF. Wer eine CNC-gesteuerte Plattenaufteilsäge betreibt und den Plan direkt in die Steuerung laden will, findet hier keinen Postprozessor. Genau an dieser Stelle beginnt der Vorsprung von HOMAG intelliDivide, das den Weg bis in die Maschine durchzieht und dafür ein Vielfaches kostet.
Keine Bibliothek für wiederkehrende Konstruktionen. Wer denselben Korpus in fünf Varianten baut, tippt die Stückliste jedes Mal neu oder pflegt sich selbst eine Excel-Sammlung. Eine Bauteilbibliothek, wie sie Desktop-Programme mitbringen, gibt es nicht.
Keine KI, trotz Optimierung im Namen. Optimierung ist hier Mathematik, kein maschinelles Lernen. Das ist für die Aufgabe völlig richtig, eine Cutting-Stock-Heuristik ist verlässlicher und nachvollziehbarer als ein neuronales Netz. Für unseren KI-Katalog heißt es trotzdem: Zuschnitt24 gehört hier redaktionell nicht in die Empfehlungsliste, sondern in die ehrliche Einordnung.
Der Auftritt wirkt vernachlässigt. Die Website ist auf einem Homepage-Baukasten gebaut, die Preisliste steckt in einem PDF, einen Self-Service-Checkout gibt es nicht. Das Produkt läuft, aber es macht keinen Eindruck von aktiver Weiterentwicklung.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du das willst | Nimm |
|---|---|
| Cloud-Optimierung mit mehreren Varianten und direktem Weg in die Säge | HOMAG intelliDivide |
| Desktop-Optimierer mit voller Kontrolle über Kanten, Maserung und Reststücke | Max-Cut |
| Günstigen Desktop-Optimierer mit Etiketten- und Maschinen-Export | OptiCut |
| Planung, Angebot und Stückliste in einem statt reiner Optimierung | Winner Flex |
Die ehrliche Einordnung: Max-Cut und OptiCut sind funktional deutlich reicher, wollen dafür aber installiert und gelernt werden. OptiCut liegt als Einmallizenz ab rund 400 € aufwärts, Max-Cut rechnet je Gerät und Jahr ab und hat daneben eine kostenlose Community Edition. Beide arbeiten ebenfalls mit klassischen Optimierungsverfahren und sind damit genauso wenig KI-Werkzeuge wie Zuschnitt24. HOMAG intelliDivide spielt in einer anderen Liga und rechtfertigt sich erst, wenn eine Plattenaufteilsäge im Betrieb steht. Zuschnitt24 ist die Wahl für alle, die unterhalb dieser Schwelle bleiben wollen.
So steigst du ein
- Test anmelden und Vorlage holen. Registrierung mit Bestätigungsmail dauert rund zwei Minuten. Danach lädst du die Excel-Musterdatei herunter. Nimm dir gleich beim ersten Mal einen echten, abgeschlossenen Auftrag vor, keinen Testfall, sonst weißt du hinterher nicht, ob sich der Dienst rechnet.
- Stückliste sauber aufbauen und prüfen lassen. Trag Plattenformate, Teile, Mengen und die Zuschnittparameter ein und nutze die eingebaute Prüffunktion für Materialdaten und Teileliste, bevor du absendest. Jede fehlerhafte Einreichung kostet dich eine Optimierung aus dem Wochenkontingent.
- Verschnitt gegenrechnen, dann Tarif wählen. Vergleiche über drei bis vier Aufträge, wie viel Material der optimierte Plan gegenüber deiner bisherigen Aufteilung spart. Erst mit dieser Zahl entscheidest du, ob Basis für 2,50 € reicht oder ob du direkt in die Pro-Stufe mit mehreren Nutzern gehst. Weil die Laufzeit ohnehin zum 31.12. endet, ist ein zu klein gewählter Tarif kein Drama, du korrigierst ihn bei der nächsten Verlängerung.
Ein konkretes Beispiel
Eine Schreinerei in Ostwestfalen mit sechs Mitarbeitenden baut überwiegend Einbaumöbel. Bisher teilt der Meister die Platten selbst auf, mit Bleistift, Zollstock und Erfahrung. Bei einem typischen Auftrag mit 60 Teilen aus 19-mm-Spanplatte braucht er dafür etwa 45 Minuten und landet bei sieben Platten.
Mit Zuschnitt24 trägt der Geselle die Teile in die Excel-Vorlage ein, das dauert rund 20 Minuten, und schickt sie ab. Drei Minuten später liegt der Schnittplan im Postfach: sechs Platten statt sieben. Bei einem Plattenpreis von etwa 45 € netto sind das 45 € gespart, dazu eine knappe halbe Stunde Meisterzeit, die in der Werkstatt mehr wert ist als im Büro. Bei drei solchen Aufträgen im Monat trägt sich der Light-Tarif für 3,90 € rechnerisch um ein Vielfaches.
Was der Betrieb dabei in Kauf nimmt: Der Plan liegt als PDF im Mailpostfach und wird an der Säge ausgedruckt. Es gibt keine Übergabe an eine Maschinensteuerung und keine Historie, in der man den Zuschnitt eines Auftrags von vor zwei Jahren wiederfindet. Für diese Werkstattgröße ist das verkraftbar, ab der ersten Plattenaufteilsäge mit Steuerung ist es der Punkt zum Wechseln.
DSGVO & Datenschutz
- Anbieter: L & P Software Marketing GmbH mit Sitz in Wettstetten (Bayern). Deutscher Vertragspartner, deutsches Recht, deutscher Support.
- Übertragungsweg: Die Stückliste geht als Excel-Datei per E-Mail an eine Anbieteradresse und kommt als PDF zurück. Standard-E-Mail ist auf dem Transportweg nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt.
- Welche Daten fließen: In einer Stückliste stehen Materialien, Maße und Mengen, in der Regel keine personenbezogenen Daten. Wer Kundennamen oder Objektadressen als Auftragsbezeichnung in die Datei schreibt, verschickt sie unnötigerweise mit. Nutze neutrale Auftragsnummern.
- Konto und Kontingent: Für das Optimierungskonto hinterlegst du je Tarif eine bis fünf E-Mail-Adressen. Mehr Nutzerdaten verlangt der Dienst nicht.
- AVV: Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist öffentlich nicht dokumentiert. Wer die Verarbeitung sauber dokumentieren muss, sollte ihn vor der Buchung ausdrücklich anfordern.
- Einordnung: Für reine Zuschnittdaten ist das Risiko gering, der deutsche Anbieter und der lokale Rechtsrahmen sind ein Vorteil. Wer aber ohnehin eine Datenschutz-Dokumentation führt, sollte den E-Mail-Weg darin ehrlich abbilden, statt ihn als “interne Datei” zu behandeln.
Gut kombiniert mit
- Winner Flex, wenn die Planung ohnehin am Rechner entsteht. Aus der Möbel- oder Küchenplanung fällt die Teileliste bereits an, sie muss nur noch in die Zuschnitt24-Vorlage übertragen werden. Damit vermeidest du die doppelte Eingabe, die sonst der größte Zeitfresser im Ablauf ist.
- Plancraft, für alles rund um den Auftrag. Angebot, Aufmaß, Rechnung und Zeiterfassung laufen dort, Zuschnitt24 liefert den Materialbedarf aus der Mengenliste, mit dem du kalkulierst. Die beiden Werkzeuge überschneiden sich nicht, sie ergänzen sich an genau einer Stelle.
- ChatGPT oder ein vergleichbarer Assistent, für den Papierkram um den Auftrag herum. Angebotstexte, Kundenmails, Leistungsbeschreibungen: Das ist der Teil der Werkstattarbeit, in dem KI heute tatsächlich etwas beiträgt, während der Zuschnitt selbst besser bei der klassischen Mathematik bleibt.
Unser Fazit
Zuschnitt24 bekommt 3 von 5 Sternen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist auffällig gut: Für 2,50 bis 10,00 € im Monat bekommst du eine funktionierende Zuschnittoptimierung mit Antwortzeiten von zwei bis drei Minuten, ohne Installation, ohne Abo und mit einer 90-Tage-Testphase, die diesen Namen verdient. Für kleine Werkstätten, die bisher mit Bleistift und Erfahrung aufteilen, ist das ein ehrlicher Fortschritt zum Nulltarif-Budget.
Die fehlenden Sterne kosten der Ablauf und der Funktionsumfang. Ein E-Mail-Anhang als einzige Schnittstelle ist 2026 schwer zu verteidigen, die Wochenkontingente ohne Übertrag passen schlecht zu einem Handwerksbetrieb mit ungleicher Auslastung, und ohne Maschinen-Export, Bauteilbibliothek und Auftragshistorie endet der Nutzen an der Werkstatttür. Dazu kommt, dass wir hier keinerlei KI bewerten, sondern eine solide Heuristik. Wer mehr braucht, zahlt bei Max-Cut, OptiCut oder HOMAG intelliDivide deutlich mehr und bekommt deutlich mehr. Wer weniger braucht, findet kaum ein günstigeres Angebot.
Was wir bemerkt haben
- Juli 2026, Preiskorrektur: Anders als wir hier zuvor geschrieben haben, veröffentlicht der Anbieter seine Preise sehr wohl, allerdings nur als PDF-Preisliste abseits der Hauptnavigation. Belegt sind Basis 2,50 €, Light 3,90 € und vier Pro-Stufen von 7,00 € bis 10,00 € im Monat, jeweils netto. Unsere frühere Aussage “konkrete Monatspreise nicht öffentlich” war falsch und ist korrigiert.
- Juli 2026, Auch die Tarifstruktur war bei uns ungenau beschrieben: Basis steht für 3 Optimierungen pro Woche, Light für 9. Zuvor stand hier “light ab ca. 3 bis 9 Optimierungen/Woche”, was zwei Tarife zu einem verschmolzen hat.
- Juli 2026, Anbieter präzisiert: Hinter Zuschnitt24 steht die L & P Software Marketing GmbH aus Wettstetten bei Ingolstadt, die daneben die Desktop-Programme 1aOpt und KVHOpt vertreibt. Zuvor führten wir hier “Zuschnitt24” als Firmenname.
- Juli 2026, Angebot erneut geprüft: Zuschnitt24 ist bestätigt ein reiner Optimierungs-Dienst (Excel-Stückliste per E-Mail rein, Schnittplan als PDF raus), kein physischer Zuschnitt-Shop und kein KI-Produkt. Wir ordnen die Seite als adjacent ein, sie bleibt voll sichtbar. Gleiche redaktionelle Linie wie Max-Cut und OptiCut.
- Juli 2026, Der Workflow läuft weiterhin per E-Mail-Versand der Excel-Datei: Vorlage herunterladen, Stückliste eintragen, per Mail zurück, Antwort als PDF in 2 bis 3 Minuten. Keine moderne Web-Oberfläche mit Browser-Upload, keine API. Funktional ausreichend, aber 2026 spürbar antiquiert.
- Seit Mitte 2016, Der Pro-Tarif mit mehreren Nutzern existiert laut Anbieter seit Mitte 2016. Seither sind uns keine nennenswerten Funktionsänderungen aufgefallen, das Produkt wirkt stabil und zugleich eingefroren.
Quellen
- Zuschnitt24 – Preisliste basis/light/pro (PDF). https://www.zuschnitt24.de/.cm4all/uproc.php/0/Zuschnitt24%20basis%20light%20pro%20Preisliste.pdf?cdp=a&_=18c3e664920 (abgerufen am 2026-07-25). Basis 3 Optimierungen/Woche, bis 1 E-Mail-Adresse, 2,50 EUR/mtl.; Light 9/Woche, bis 1 Adresse, 3,90 EUR/mtl.; Pro 15/Woche, bis 2 Adressen, 7,00 EUR/mtl.; 25/Woche, bis 3 Adressen, 8,00 EUR/mtl.; 35/Woche, bis 4 Adressen, 9,00 EUR/mtl.; 45/Woche, bis 5 Adressen, 10,00 EUR/mtl. Wochenweise Optimierungen ohne Übertrag, kein Abo, Laufzeit endet zum 31.12. des laufenden Jahres, bei 12 Monaten Laufzeit 2 Monate gratis, Preise netto zzgl. MwSt. Anbieter laut PDF: L & P Software Marketing GmbH, Am Hasel 1 b, D-85139 Wettstetten. Leistungsumfang: Excelformat .xls/.xlsm, Optimierungskonto für 1 bis 5 E-Mail-Adressen, Prüf-Funktion der Materialdaten und Teileliste, Schnittplan und Mengenliste als PDF..
- Zuschnitt24 – Startseite und Ablauf. https://www.zuschnitt24.de/Startseite/ (abgerufen am 2026-07-25). Vierstufiger Ablauf: Registrierung mit Bestätigungsmail (ca. 2 Minuten), Musterdatei herunterladen, Stückliste eintragen, Exceldatei an verschnittoptimierung@zuschnitt24.com senden. 'Sie erhalten die Mengenliste mit Schnittpläne in 2 - 3 Minuten zurück.' Kostenlose Testphase: 3 Optimierungen pro Woche für 90 Tage, danach läuft die Anmeldung ab, Verlängerung optional..
- Zuschnitt24 – Vorwort. https://zuschnitt24.de/Vorwort/ (abgerufen am 2026-07-25). Optimierung für Platten und Profile in xls- und xlsm-Zuschnittlisten; Materialien 'Holz, Metall wie z.B.: Bleche, Aluminium oder Kunststoffe bis Folien, Papier'. Der Anbieter führt daneben die Desktop-Programme 1aOpt und KVHOpt. Zuschnitt24 pro existiert seit Mitte 2016..
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