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DELMIA

Dassault Systèmes

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Manufacturing-Plattform von Dassault Systèmes innerhalb der 3DEXPERIENCE-Welt. Bündelt MES (Apriso), APS (Quintiq), Feinplanung (Ortems) und ERP für KMU (DELMIA Works). Schwergewicht für Automobil, Luftfahrt und komplexe diskrete Fertigung.

Kosten: Enterprise-Lizenzen ab ca. 100.000 €/Jahr, Implementierungen typischerweise mehrere hunderttausend bis Millionen Euro, Preise nur auf Anfrage

Kategorien

Stärken

  • Tiefe Integration zwischen MES, APS und Virtual Twin im 3DEXPERIENCE-Ökosystem
  • Quintiq-Optimierung löst selbst extrem komplexe Planungsprobleme mit Millionen Nebenbedingungen
  • Große installierte Basis bei deutschen OEMs und Tier-1-Zulieferern, bewährt im Serienbetrieb
  • EU-Hosting über Microsoft Azure möglich, inklusive deutscher AVV-Optionen für Enterprise-Kunden
  • Virtual Twin Experience verbindet Produktdaten (CATIA) nahtlos mit Produktionsdaten

Einschränkungen

  • Preise ausschließlich auf Anfrage, Einstieg faktisch nie unter sechsstelligem Invest
  • Implementierung dauert üblicherweise 12–24 Monate und erfordert Partner-Integratoren
  • Steile Lernkurve, spezialisierte Admins und Entwickler nötig
  • Für KMU unter ~500 Mitarbeitern fast immer überdimensioniert
  • DELMIA Works (IQMS) hat eine andere Architektur als der Rest und wirkt im Portfolio isoliert

Passt gut zu

Großserienfertigung Automotive Luft- und Raumfahrt Komplexe Supply-Chain-Planung Konzerne mit 3DEXPERIENCE-Landschaft Globale Multi-Werk-Steuerung

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du betreibst komplexe diskrete Fertigung in mehreren Werken und brauchst eine einheitliche MES-Schicht
  • Du nutzt bereits CATIA, ENOVIA oder die 3DEXPERIENCE-Plattform und willst Engineering und Shopfloor verbinden
  • Du hast extrem komplexe Planungsprobleme (Crew-Scheduling, Kapazitätsoptimierung über viele Werke), die Standard-APS nicht lösen
  • Du musst regulierte Produktion (Aerospace, Medizintechnik, Automotive IATF 16949) lückenlos dokumentieren

Wann nein

  • Du bist ein Mittelständler unter 200 Mitarbeitern, Siemens Opcenter Execution Foundation, Körber Werum oder ein MES-Startup passt besser
  • Du brauchst eine schnelle, schlanke MES-Einführung in wenigen Monaten
  • Dein Budget für MES-Software und Einführung liegt unter ~500.000 €
  • Du hast kein internes IT-Team oder keinen Systemintegrator, der DELMIA-Projekte stemmen kann

Kurzfazit

DELMIA ist die Manufacturing-Marke von Dassault Systèmes und eine der technisch tiefsten Plattformen im Markt, mit einem entsprechend hohen Preis und Implementierungsaufwand. Die Stärke liegt in der Kombination aus MES (Apriso), hochoptimierender Planung (Quintiq) und Virtual Twin. Für Konzerne mit komplexer Serienfertigung und bestehender 3DEXPERIENCE-Landschaft ist DELMIA konkurrenzlos, gerade deutsche Automobil- und Luftfahrtunternehmen setzen seit Jahren darauf. Für alle anderen ist es in der Regel überdimensioniert: SAP Digital Manufacturing, Siemens Opcenter oder Körber Werum sind oft pragmatischer.

Für wen ist DELMIA?

Automobilkonzerne und Tier-1-Zulieferer: DELMIA Apriso ist in deutschen OEM-Werken und bei Zulieferern weit verbreitet. Die Kombination aus Werksübergreifender Standardisierung (“Global Process Management”) und harter Rückverfolgbarkeit nach IATF 16949 ist der Kernanwendungsfall.

Luft- und Raumfahrt: Dassault Systèmes kommt historisch aus der Luftfahrt (Rafale-Jet, Airbus). DELMIA liefert hier Planung, Shopfloor-Steuerung und Virtual Twin in einer konsistenten Datenwelt mit CATIA und ENOVIA, der eigentliche Grund, warum Airbus und Boeing-Zulieferer auf die Plattform setzen.

Komplexe Supply-Chain-Planer: DELMIA Quintiq wird für Optimierungsprobleme eingesetzt, an denen Standard-APS-Systeme scheitern: globale Crew-Scheduling-Probleme, Mehrwerke-Kapazitätsplanung mit Millionen Variablen, mathematisch harte Rütteloptimierung.

3DEXPERIENCE-Bestandskunden: Wer bereits CATIA, ENOVIA oder SIMULIA einsetzt, bekommt mit DELMIA die Shopfloor-Ebene in derselben Plattform, inklusive gemeinsamer Nutzerverwaltung, PLM-Daten und Cloud-Infrastruktur.

Großer Mittelstand (1.000+ Mitarbeiter) mit mehreren Werken: Hier beginnt DELMIA wirtschaftlich zu funktionieren, darunter ist das Verhältnis von Lizenzkosten zu Produktionsvolumen selten gesund.

Weniger geeignet für: Mittelständler unter 200 Mitarbeitern, Prozessindustrie mit chemischen Rezepturen (Körber Werum oder AVEVA sind dort besser), Unternehmen ohne dediziertes IT- und OT-Team, und alle, die ein schlankes MES in unter sechs Monaten ausrollen wollen.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
DELMIA Works (IQMS)ab ca. 1.500 €/Nutzer/JahrManufacturing-ERP mit MES, MRP und Qualität für kleinere und mittlere Fertiger, Einstiegsprodukt der Marke
DELMIA Aprisosechsstellig aufwärts pro WerkEnterprise-MES mit Global Process Management, Qualität, Wartung, Materialsynchronisation
DELMIA Quintiqsechsstellig aufwärtsAPS mit mathematischer Optimierung, Supply-Chain-Planung, Workforce-Planning
DELMIA Ortemsfünf- bis sechsstelligFeinplanung/Scheduling für Werke, typischerweise kombiniert mit Apriso
Implementierung300.000 € – mehrere Millionen €Einführungsprojekt über 12–24 Monate, meist mit zertifizierten Partnern

Einordnung: Dassault Systèmes veröffentlicht keine Listenpreise, alle Zahlen basieren auf typischen Projekterfahrungen aus der DACH-Region. Realistisch sollten Unternehmen mit einem Gesamtinvest von mindestens 500.000 € für das erste Werk rechnen, inklusive Lizenzen, Implementierung, Schulung und Hardware. Für einen globalen Konzern mit 20+ Werken liegen Programme regelmäßig im zweistelligen Millionenbereich. Wer DELMIA evaluiert, sollte auch an die jährlichen Wartungskosten (ca. 18–22 % der Lizenz) und den laufenden Bedarf an spezialisierten Beratern denken.

Stärken im Detail

Apriso ist eines der reifsten MES-Systeme am Markt. Die Funktionen für Global Process Management, also das Vereinheitlichen von Produktionsprozessen über Dutzende Werke, sind Industriestandard bei deutschen OEMs. Produktionsaufträge, Qualitätsprüfungen, Wartungsfenster und Material-Synchronisation laufen in einer konsistenten Datenschicht, die sich tief in SAP ERP einbinden lässt.

Quintiq löst Planungsprobleme, an denen andere scheitern. Die Optimierungsengine basiert auf einer eigenen Modellierungssprache (Quill) und verarbeitet Problemstellungen, die klassische MILP-Solver überfordern: Crew-Pairings bei Fluggesellschaften, Paletten-Routing in europaweiten Logistiknetzen, Mehrwerke-Kapazitätsplanung bei Saisonprodukten. In der DACH-Region sind Kunden wie DHL, PostNL und Großkunden im Schienenverkehr öffentlich bekannt.

Virtual Twin Experience ist echter Vorteil, wenn das Ökosystem passt. Weil DELMIA auf der gleichen 3DEXPERIENCE-Plattform wie CATIA läuft, sind Konstruktionsdaten, Fertigungsstücklisten und Shopfloor-Daten nicht nur verknüpft, sondern identisch. Simulationen einer Produktionslinie ziehen die tatsächlichen CAD-Modelle, was Zeit spart und Fehlerquellen reduziert. Für Unternehmen ohne CATIA ist dieser Vorteil allerdings weitgehend hypothetisch.

EU-Hosting ist möglich und dokumentiert. Die 3DEXPERIENCE-Cloud läuft auf Microsoft Azure und kann in EU-Regionen gehostet werden. Dassault Systèmes bietet für Enterprise-Kunden Auftragsverarbeitungsverträge nach DSGVO-Standard an. Das ist in dieser Preisklasse selbstverständlich, aber gegenüber US-First-Anbietern wie PTC ThingWorx trotzdem ein relevantes Differenzierungsmerkmal.

Industrial AI in Quintiq 2024/2025. Dassault hat Machine-Learning-Komponenten in die Optimierung integriert: Die Planungsengine lernt aus historischen Daten, welche Constraints in der Praxis wirklich binden und welche nur theoretisch, das beschleunigt Lösungszeiten für komplexe Probleme erheblich.

Schwächen ehrlich betrachtet

Die Einstiegshürde ist enorm. Anders als bei SAP Digital Manufacturing Cloud oder modernen MES-Startups gibt es keinen schlanken Einstieg. Jedes Projekt braucht ein Kernteam aus Dassault-Beratern oder zertifizierten Integratoren (Accenture, Capgemini, TCS), und die erste Produktiv-Linie geht selten vor dem 12. Projektmonat live. Für Unternehmen, die schnell handeln müssen, ist das ein echtes Problem.

Das Portfolio wirkt historisch gewachsen statt konsistent. Apriso, Quintiq und DELMIA Works stammen aus separaten Akquisitionen (Apriso 2013, Quintiq 2014, IQMS 2018) und die Integration ist bis heute unterschiedlich tief. Vor allem DELMIA Works steht architektonisch weitgehend abseits der 3DEXPERIENCE-Plattform, wer mit Works anfängt und später migrieren will, macht im Prinzip eine Neueinführung.

Lizenzstruktur und Preise sind intransparent. Dass jede Information “auf Anfrage” kommt, ist bei Enterprise-Software normal, bei DELMIA aber besonders ausgeprägt. Evaluationen dauern Monate, Preise schwanken stark je nach Verhandlungsposition, und Vergleichsangebote sind ohne externe Berater kaum sauber zu erstellen.

Die User-Experience wirkt stellenweise veraltet. Apriso-Oberflächen sehen in vielen Werken aus wie aus dem Windows-XP-Zeitalter, funktional, aber nicht modern. Dassault arbeitet an einer 3DEXPERIENCE-nativen UX, der Rollout in Bestandsinstallationen dauert aber Jahre.

Starke Bindung an das 3DS-Ökosystem. Je tiefer DELMIA integriert ist, desto schwieriger wird ein späterer Wechsel. Das ist bei allen MES-Plattformen so, aber die Plattformbindung bei Dassault Systèmes gilt in der Branche als besonders eng.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Bereits tief in SAP steckst und dort bleiben willstSAP Digital Manufacturing Cloud
Stark im Siemens-Automatisierungsumfeld bist (TIA, WinCC)Siemens Opcenter
Pharma, Medizintechnik oder Life Sciences fertigstKörber Werum PAS-X
Prozessindustrie oder Versorger bistAVEVA MES
Im Rockwell/Allen-Bradley-Umfeld arbeitestRockwell FactoryTalk ProductionCentre
Einen schlanken MES-Einstieg für den Mittelstand willstGFOS MES

DELMIA ist kein Generalist, und auch keine Lösung für schnelle Einführungen. Wer die Plattform wählt, entscheidet sich bewusst für Tiefe, Skalierung und Integration mit CATIA/ENOVIA. Für pragmatischere Einführungen passen andere Anbieter besser.

So steigst du ein

Schritt 1: Definiere den Scope klar. DELMIA ist kein Tool, das du nebenbei einführst, du brauchst einen klaren Business Case. Typische Einstiegspunkte: ein einzelnes Leitwerk als Pilot (Apriso), ein dediziertes Planungsproblem (Quintiq) oder die Ablösung einer bestehenden MES-Altlast. Sprich mit Dassault Systèmes Deutschland oder einem Integrator (z.B. Kinetic, Atos, Accenture) über ein Scoping-Projekt, rechne mit 6–8 Wochen, bevor überhaupt ein belastbares Angebot steht.

Schritt 2: Plane die Architekturentscheidung früh. On-Premise oder 3DEXPERIENCE Cloud auf Azure? EU-Region oder globale Instanz? Wer sich später um DSGVO-Themen nicht streiten will, klärt das mit dem eigenen Datenschutzbeauftragten und dem Dassault-Account-Team vor Vertragsunterzeichnung, inklusive AVV und Subprozessor-Liste.

Schritt 3: Baue internes Know-how auf, nicht nur extern. DELMIA-Implementierungen scheitern regelmäßig daran, dass nach dem Go-Live die Berater verschwinden und das interne Team die Plattform nicht weiterentwickeln kann. Plane von Anfang an 2–3 interne Vollzeit-Rollen (Process Owner, Apriso-Entwickler, Data Integration) und schicke sie in die offiziellen DELMIA-Trainings, ohne das interne Team wird die Plattform zur Dauerbaustelle.

Ein konkretes Beispiel

Ein deutscher Automobilzulieferer mit 12 Werken in Europa und Asien (ca. 8.000 Mitarbeiter, Sitz Baden-Württemberg) führt DELMIA Apriso ein, um die MES-Landschaft zu vereinheitlichen: Bisher laufen in jedem Werk unterschiedliche Systeme (Siemens, Hausentwicklungen, ältere Wonderware-Installationen), was Qualitäts-Reporting in Richtung OEM-Kunden wie VW, BMW und Stellantis erschwert. Das Programm läuft über drei Jahre, das Gesamtvolumen liegt bei rund 14 Millionen Euro, davon knapp die Hälfte Lizenzen, der Rest Integration durch Accenture und interne Projektressourcen. Nach dem zweiten Werk stabilisiert sich der Rollout-Takt auf etwa 4 Monate pro Standort. Ergebnis nach drei Jahren: einheitliche PPAP-Dokumentation, 30 % weniger Audit-Aufwand bei OEM-Reviews und eine gemeinsame KPI-Basis für Produktionsleiter-Meetings. Hätte SAP Digital Manufacturing Cloud auch gereicht? Wahrscheinlich, aber das Unternehmen nutzt bereits CATIA im Engineering, und die Virtual-Twin-Integration war der ausschlaggebende Punkt.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: 3DEXPERIENCE Cloud auf Microsoft Azure, EU-Regionen (Frankfurt, Niederlande) verfügbar für Enterprise-Kunden
  • On-Premise weiter möglich: Apriso und Ortems können auch vollständig in Kundenrechenzentren betrieben werden, für hochregulierte Branchen (Verteidigung, Luftfahrt) relevant
  • AVV: Auftragsverarbeitungsverträge nach DSGVO-Standard verfügbar; Datenschutzbeauftragter bei Dassault Systèmes Deutschland ansprechbar
  • Subprozessoren: Microsoft Azure als primärer Cloud-Anbieter, weitere Subprozessoren-Listen über den 3DS Trust Center einsehbar
  • Schrems II: Für reine EU-Deployments unkritisch, bei Mischinstanzen (z.B. zentrale Analytics in den USA) ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung zwingend
  • Empfehlung für Unternehmen: Vor Vertragsunterzeichnung AVV, Subprozessor-Liste und Hosting-Region schriftlich fixieren; bei Verteidigungs- oder ITAR-relevanten Produktionen On-Premise- oder Souveränitäts-Deployment verhandeln

Gut kombiniert mit

  • SAP S/4HANA, DELMIA Apriso wird in der Praxis fast immer eng an SAP ERP angebunden, Aufträge und Rückmeldungen fließen über Standard-Konnektoren; ohne diese Kopplung verliert die MES-Schicht den Bezug zum Unternehmensprozess
  • CATIA, die Engineering-zu-Manufacturing-Brücke ist der eigentliche Differenziator: Konstruktionsdaten aus CATIA fließen ohne Übersetzung in DELMIAs Virtual Twin
  • ENOVIA, als PLM-Rückgrat der 3DEXPERIENCE-Plattform liefert ENOVIA die Stücklisten- und Änderungsstände, auf denen Apriso und Quintiq aufsetzen

Unser Testurteil

DELMIA bekommt von uns 3 von 5 Sternen, das ist keine Abwertung der technischen Qualität, sondern eine Einordnung der Zugänglichkeit. Für die Zielgruppe (Großkonzerne mit komplexer Serienfertigung und 3DEXPERIENCE-Ökosystem) ist DELMIA ganz klar 5 Sterne wert. Aber wir bewerten Tools nach der Gesamtabwägung: Die Einstiegshürde, die Intransparenz bei Preisen, das lange Rollout-Fenster und die zerklüftete Portfolio-Landschaft ziehen zwei Sterne ab. Wer DELMIA evaluiert, sollte mindestens drei Alternativen (SAP DMC, Siemens Opcenter, branchenspezifisch Körber oder AVEVA) parallel anfragen, der Preisunterschied allein zwischen den Angeboten kann leicht siebenstellig sein.

Was wir bemerkt haben

  • 2024, Dassault Systèmes hat das Konzept Virtual Twin Experience aggressiv als Dachmarke positioniert: Was vorher über mehrere Produktsprachen lief (3D Simulation, Digital Manufacturing), wird jetzt konsistent unter einem Begriff geführt. Für Bestandskunden wenig neu, für Neukunden klarer zu verstehen.
  • 2024–2025, In DELMIA Quintiq sind Machine-Learning-Komponenten für die Optimierung produktiv gegangen: Die Engine lernt aus historischen Plandurchläufen, welche Constraints praktisch binden, und beschleunigt dadurch Lösungszeiten spürbar, ein Vorteil, der in klassischen MILP-Solvern schwer abzubilden ist.
  • 2018 / bis heute, Die 2018 übernommene IQMS wurde zu DELMIA Works umbenannt, bleibt technisch aber eine eigene Plattform. Wer mit Works startet und später auf Apriso wechseln will, sollte einplanen, dass das faktisch ein zweites Projekt ist.
  • Laufend, Preise für DELMIA sind weiterhin intransparent. Angebote gleicher Unternehmen können sich je nach Dassault-Account-Team um Faktor 2 unterscheiden, externe MES-Berater oder Benchmark-Services sind bei Vertragsverhandlungen praktisch Pflicht.
  • 2024, Die 3DEXPERIENCE-Plattform ist in deutschen Azure-Regionen (Frankfurt) verfügbar; Dassault bietet AVVs und Subprozessor-Listen an. Damit ist DELMIA formal DSGVO-tauglich, für ITAR- oder Verteidigungsprojekte bleibt On-Premise-Hosting der sichere Weg.

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Arthur Atlas

KI-Analyst

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