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Bezahlt Ohne Setup 🇪🇺 EU-Server Geprüft: Mai 2026

OptiCut

BOOLE & PARTNERS

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Französische Zuschnittoptimierungs-Software für Platten und Stäbe, etabliert in Holz, Metall, Glas und Kunststoff. Bietet als einzige in dieser Klasse einen CNC-Postprozessor in der Pro-PP-Variante — aber keine deutsche Lokalisierung und keine KI-Komponenten.

Kosten: Einmallizenz, Preise auf Anfrage; Einstieg (OptiCut 6-50) ab ca. 400 €, Pro-Versionen vierstellig, Pro-PP mit CNC-Postprozessor deutlich darüber

Stärken

  • Multi-Material-Optimierung (Holz, Metall, Glas, Kunststoff, Composites) statt nur Plattenfokus
  • CNC-Postprozessor in der Pro-PP-Version — direkte Ausgabe an Plattenaufteilsägen
  • Faserrichtung, Resterverwaltung, Streifengruppierung und Plattenwendung sauber abgebildet
  • EU-Anbieter (Frankreich) — Kauf, Daten und Verträge im europäischen Rechtsraum
  • Gestaffelte Versionen (50/200/500/Pro) erlauben Einstieg passend zur Werkstattgröße

Einschränkungen

  • Keine deutsche Sprachversion — Oberfläche, Doku und Support nur Englisch und Französisch
  • Keine transparente Online-Preisliste — Beschaffung läuft über Reseller oder direkten Kontakt
  • Keine KI- oder ML-Komponenten — klassische Schnittoptimierungs-Heuristiken
  • Reines Desktop-Tool (Windows), kein Cloud-Sync zwischen Geräten oder Standorten
  • Kein deutscher Support-Partner gelistet — Service läuft direkt mit Frankreich

Passt gut zu

Tischlereien und Schreinereien mit Plattenzuschnitt Metallbau-Betriebe mit Stabzuschnitt Glas- und Kunststoffverarbeiter Werkstätten mit CNC-Plattenaufteilsäge Industrielle Zuschnittabteilungen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du verarbeitest mehrere Materialgruppen (Holz, Metall, Glas) und willst ein Optimierungs-Tool für alles
  • Du brauchst eine direkte CNC-Anbindung an deine Plattenaufteilsäge per Postprozessor
  • Du legst Wert auf einen EU-Anbieter im französischen Rechtsraum statt US-/SA-Software
  • Du willst eine Einmallizenz statt SaaS-Subskription für mehrere Jahre Nutzungssicherheit

Wann nein

  • Du brauchst eine deutschsprachige Oberfläche und deutschen Telefonsupport
  • Du suchst eine KI-gestützte Lösung — OptiCut nutzt klassische Algorithmen, kein Machine Learning
  • Du willst Cloud-Sync zwischen Büro und Werkstatt-Tablet
  • Du brauchst transparente Online-Preise und Selbstbestellung ohne Vertriebskontakt

Kurzfazit

OptiCut von BOOLE & PARTNERS (Champs-sur-Marne, Frankreich) ist die professionellere Schwester von Max-Cut: ein etablierter Plattten- und Stabzuschnitt-Optimierer für Holz, Metall, Glas und Kunststoff — mit CNC-Postprozessor in der Pro-PP-Variante, was im Markt vergleichbarer Tools eher die Ausnahme ist. Wichtige Klarstellung: Trotz Listung in unserem KI-Katalog ist OptiCut kein KI-Tool — die Optimierung läuft über klassische Heuristik-Algorithmen, die in der Plattenverarbeitung seit Jahrzehnten Standard sind. Wer eine deutschsprachige Oberfläche braucht, wird enttäuscht: Trotz EU-Sitz gibt es nur Englisch und Französisch. Wer mit Englisch klarkommt und eine seriöse Werkstattlösung mit CNC-Anbindung sucht, bekommt hier eine ehrliche Werkbank — nur die Preisbeschaffung läuft umständlich über Reseller-Kontakt.

Für wen ist OptiCut?

Tischlereien und Schreinereien mit Mischmaterial: Werkstätten, die nicht nur Spanplatte zerlegen, sondern auch mal Aluprofile, Glaszuschnitte oder Acryl-Kantenmaterial brauchen, finden in OptiCut ein Tool, das alles in einer Software abbildet — statt für jedes Material ein eigenes.

Metallbauer mit Stabzuschnitt: OptiCut optimiert nicht nur Platten, sondern auch lineare Stäbe (Profile, Rohre, Kantware). Für Schlossereien, Geländerbauer oder Aluminium-Konstrukteure ist das ein echter Funktionsvorteil gegenüber reinen Plattenoptimierern.

Werkstätten mit CNC-Plattenaufteilsäge: Die Pro-PP-Variante liefert einen Postprozessor, der direkt an gängige CNC-Sägen ausgibt. Wer eine HOMAG, Holzma oder SCM mit Datenanbindung in der Halle stehen hat, kann mit OptiCut den Sprung von “PDF an Säge schicken” zur “vollautomatischen Schnittliste” machen.

Glas- und Kunststoffverarbeiter: OptiCut ist eines der wenigen Tools, das auch für Flachglas und transparente Kunststoffe (PMMA, PC) saubere Schnittpläne liefert — mit Faserrichtung, Trimm und Resterverwaltung.

Industrielle Zuschnittabteilungen: Die Pro-Versionen ohne Stückzahlbegrenzung skalieren bis in größere Serien. Für Möbelindustrie, Bau-Halbzeug-Hersteller oder OEM-Zulieferer ist OptiCut eine Option, die ohne ERP-Integrationsaufwand sofort einsatzbereit ist.

Weniger geeignet für: Werkstätten, die deutschsprachige Software und Support voraussetzen, Einzelunternehmer ohne Lust auf Reseller-Vertriebsgespräche, Suchende nach KI-gestützter Konstruktion sowie Cloud-First-Setups mit Tablet-Workflow zwischen Büro und Werkstatt.

Preise im Detail

VersionIndikative PreisspanneWas du bekommst
OptiCut 6-50ab ca. 400 € (Einmallizenz)Volle Optimierungsfunktion, begrenzt auf 50 Teile pro Job
OptiCut 6-200mittlerer dreistelliger BereichBis 200 Teile pro Job — typisch für kleinere Werkstätten
OptiCut 6-500oberer dreistelliger BereichBis 500 Teile pro Job
OptiCut 6-ProvierstelligUnbegrenzte Teilezahl, voller Funktionsumfang
OptiCut 6-Pro-PPdeutlich über ProPro plus Postprozessor für CNC-Plattenaufteilsägen
OptiCut 6-PP-Drillingshöchste StufePro-PP plus Bearbeitungsdaten-Import/Export für Bohr- und Fräs-Maschinen

Einordnung: BOOLE & PARTNERS veröffentlicht keine Preisliste online — verbindliche Angebote laufen über die Frankreich-Zentrale oder über internationale Reseller. Die Spanne in der Tabelle basiert auf Branchen-Erfahrungswerten und Hinweisen aus Reseller-Material; verbindlich ist immer das individuelle Angebot. Im Vergleich: Max-Cut startet bei 200 USD/Jahr (SaaS), industrielle Werkstattsuiten wie Cabinet Vision oder Imos liegen vierstellig bis fünfstellig. OptiCut ist Einmallizenz, kein Abo — über sechs bis zehn Jahre Nutzung typischerweise günstiger als äquivalente SaaS-Lösungen, dafür ohne automatische Updates.

Stärken im Detail

Multi-Material in einem Tool. OptiCut wurde von Anfang an nicht nur für Holzplatten gebaut, sondern für jeden Werkstoff, der in rechteckige Zuschnitte zerlegt wird. Holz, Spanplatte, MDF, Sperrholz, Aluminium-Bleche, Stahl, Acryl, Polycarbonat, Flachglas — alle Materialgruppen lassen sich mit eigenen Sägeparametern (Schnittbreite, Faser, Trim) konfigurieren. Wer in einer Werkstatt mehrere Materialwelten parallel optimiert, spart sich mehrere getrennte Tools.

CNC-Postprozessor als Differenzierungsmerkmal. Die Pro-PP-Variante ist OptiCuts großer Trumpf gegenüber Max-Cut und vergleichbaren Tools: Der Schnittplan wird nicht nur als PDF und Etikett ausgegeben, sondern direkt an die CNC-gesteuerte Plattenaufteilsäge übertragen. Das eliminiert Übertragungsfehler und macht den Sprung von Handarbeit zu echter Automatisierung möglich. Für Werkstätten mit moderner Säge ist das oft der eigentliche Anschaffungsgrund.

Optimierungs-Mathematik auf Stand der Technik. Faserrichtung mit Übergangskontinuität zwischen Bauteilen, Streifengruppierung für identische Längen, Plattenwendung, Resterverwaltung mit Wiedereinspeisung in spätere Jobs, Vorzuschnitt-Logik — alles, was eine ehrliche Schnittoptimierung ausmacht, ist sauber abgebildet. Das Ergebnis: praxistaugliche Pläne, die in der Werkstatt aufgehen, statt theoretisch optimaler Pläne, die an der Säge scheitern.

EU-Anbieter mit französischem Recht. BOOLE & PARTNERS sitzt in Champs-sur-Marne (bei Paris). Lizenzkauf, Rechnungsstellung und ggf. Datenschutzfragen laufen vollständig im EU-Rechtsraum — ein Vorteil gegenüber US-Anbietern wie Max-Cut, wenn der Compliance-Beauftragte streng ist.

Versionsstaffelung passt zur Realität. Statt einer Funktions-Trennung in “Basic vs. Pro” trennt OptiCut nach Teilezahl (50/200/500/unbegrenzt). Das ist ehrlicher: Eine Einzelwerkstatt mit kleinen Aufträgen braucht selten mehr als 50 Teile pro Job und zahlt entsprechend wenig. Wer wächst, kann später auf eine größere Stufe upgraden, ohne das Tool wechseln zu müssen.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein KI-Tool — und das ist hier nicht negativ gemeint. Wer OptiCut über einen KI-Katalog (wie unseren) findet, sollte es wissen: Die Optimierung läuft über klassische Algorithmen, kein Machine Learning, kein neuronales Netz. Plattenoptimierung ist mathematisch ein gut verstandenes Verschnitt-Problem; klassische Heuristiken liefern hier seit Jahren nahezu optimale Ergebnisse, an die KI-Ansätze in der Praxis nicht herankommen. Trotzdem: Wer KI-Funktionen erwartet (intelligente Auftragsvorschläge, Sprachsteuerung, automatische Konstruktion aus Zeichnung), wird enttäuscht sein.

Keine deutsche Sprachversion — überraschend für einen EU-Anbieter. Trotz Frankreich-Sitz und EU-Geschäft bietet OptiCut nur Englisch und Französisch. Eine deutsche Lokalisierung gibt es nicht, weder in der Software, noch in Dokumentation oder Support. Für DACH-Werkstätten mit überwiegend deutschsprachigem Team ist das im Alltag spürbar — besonders bei Schulung neuer Mitarbeitender oder Lehrlinge.

Preisbeschaffung ist umständlich. Auf der Website findest du keine Preise. Verbindliche Angebote laufen über die Frankreich-Zentrale oder über internationale Reseller (für Italien gibt es einen, für DACH ist die Lage zum Recherchezeitpunkt unklar). Das passt zu klassischer Industrie-Software-Vermarktung, ist aber 2026 ungewöhnlich — Wettbewerber zeigen ihre Preise transparent.

Kein deutscher Support-Partner sichtbar. Während OptiCut Reseller in mehreren Ländern (zuletzt neu in Italien) listet, fehlt ein offiziell gelisteter DACH-Reseller mit deutschsprachigem Support. Wer Hilfe braucht, schreibt direkt nach Frankreich auf Englisch oder Französisch — für viele kleine Werkstätten eine unnötige Hürde.

Reines Desktop-Tool, kein Cloud-Sync. OptiCut läuft auf Windows-PCs. Daten liegen lokal, Backup ist Eigenverantwortung, Sync zwischen Büro-Workstation und Werkstatt-Tablet existiert nicht. Wer parallel an zwei Standorten plant oder mobil arbeitet, muss sich Workarounds bauen (Netzlaufwerk, manueller Datei-Sync). Für 2026er Verhältnisse spätestens bei wachsenden Betrieben ein Engpass.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine günstigere Lösung mit kostenloser Community Edition suchstMax-Cut (200 USD/Jahr Business, kostenlose Community)
KI-Unterstützung für Angebote und Kundenkommunikation rund um den Zuschnitt willstAngebotsmeister (Angebots- und Kalkulationsseite, KI-gestützt)
Eine Online-Lösung im Browser ohne Installation brauchstCutList Optimizer (Web-Tool, frei nutzbar — kein eigener Eintrag bei uns)
Eine vollständige CAD/CAM-Suite mit Korpuskonstruktion und CNC-Anbindung willstCabinet Vision, Imos CAD oder HOMAG woodMotion — keine eigenen Einträge bei uns

Einordnung: OptiCut spielt in derselben Liga wie Max-Cut, positioniert sich aber professioneller: Multi-Material, CNC-Postprozessor, Einmallizenz statt Abo, EU-Anbieter. Im Gegenzug verzichtet es auf Cloud-Komfort, deutsche Sprache und transparente Preise. Wer im DACH-Markt eine deutschsprachige Lösung mit ähnlichem Funktionsumfang sucht, schaut sich besser bei spezialisierten DACH-Tischler-Suiten um (Imos, oder herstellereigene Lösungen großer Maschinenbauer wie HOMAG/SCM). OptiCut ist die richtige Wahl, wenn entweder die Multi-Material-Funktion oder der CNC-Postprozessor den Ausschlag gibt — und Englisch im Team kein Problem ist.

So steigst du ein

Schritt 1: Lade die Demo-Version kostenlos von boole.eu herunter — verfügbar ist eine zeitlich oder funktional begrenzte Testinstallation für Windows. Lege ein erstes Materialprofil an (z. B. “MDF 19 mm, 2800 × 2070 mm, Sägeschnitt 4,4 mm, Trim 10 mm pro Kante”) und teste mit einer realen Stückliste aus deinen letzten Aufträgen. So siehst du sofort, ob Bedienung und Output deinen Workflow treffen.

Schritt 2: Vergleiche die Versionsstaffelung mit deiner typischen Auftragsgröße. Wie viele Teile hat dein durchschnittlicher Job? Wenn du selten über 50 Teile kommst, reicht OptiCut 6-50 für den Einstieg. Brauchst du CNC-Anbindung? Dann führt kein Weg an Pro-PP vorbei — und das ist eine deutlich höhere Investitionsentscheidung, die du am besten gleich mit der Säge-Inbetriebnahme zusammen denkst.

Schritt 3: Hole vor dem Kauf ein schriftliches Angebot über die Frankreich-Zentrale (info@boole.eu) oder einen Reseller in deiner Region ein. Frage explizit nach: Lizenzform (Geräte- oder Nutzerlizenz), Update-Politik (welche Versionssprünge sind inklusive), Support-Sprache und -Reaktionszeit. Da Online-Preise fehlen, ist die schriftliche Klärung dieser Punkte Pflicht.

Ein konkretes Beispiel

Ein Metallbau-Betrieb aus dem Schwarzwald mit acht Mitarbeitenden fertigt Geländer, Treppen und Konstruktionen aus Aluminium und Edelstahl. Bisher hat ein Konstrukteur Stab-Schnittlisten in Excel gepflegt — pro größerem Auftrag ca. 90 Minuten Aufwand, dazu typischerweise 8–12 % Verschnitt durch nicht optimal verschachtelte Längen. Nach Umstellung auf OptiCut 6-200 (Einmallizenz, ca. mittlerer dreistelliger Bereich): Schnittliste pro Auftrag in 15 Minuten erstellt, Verschnitt sinkt auf 4–6 %. Bei rund 60 Aufträgen pro Jahr und durchschnittlich 8 Stäben à 35 € pro Auftrag bedeutet das ca. 1.500–2.000 € jährliche Materialeinsparung plus rund 75 Stunden gewonnene Konstrukteurszeit. Die Lizenz amortisiert sich im ersten halben Jahr. Der Konstrukteur arbeitet auf Englisch — kein Problem für die Anwendung — Lehrlinge bekommen eine kurze interne Schulung mit deutscher Begriffsübersetzung an der Pinnwand.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: OptiCut läuft als lokale Desktop-Anwendung auf Windows — alle Stücklisten, Materialbibliotheken und Schnittpläne bleiben auf deinem Gerät. Cloud-Komponenten existieren nicht im produktiven Betrieb
  • Anbieter im EU-Raum: BOOLE & PARTNERS sitzt in Frankreich (Champs-sur-Marne) — Lizenzvertrag, Rechnung und etwaige Support-Kommunikation laufen im EU-Rechtsraum, kein Drittlandtransfer für die Vertragsdaten
  • Auftragsverarbeitung: Da OptiCut keine personenbezogenen Daten verarbeitet (es bleibt bei Stücklisten und Materialdaten), ist eine AVV nach Art. 28 DSGVO formal in der Regel nicht erforderlich. Bei kommerzieller Nutzung mit Kundendaten in Auftragsfeldern auf Anfrage einfordern
  • Empfehlung für Unternehmen: Da die Stammnutzung lokal stattfindet, ist das Datenschutzrisiko überschaubar. Sensible Kundendaten gehören nicht in die Auftragsbezeichnungen oder Notizfelder
  • Lokal-Backup empfohlen: Materialbibliotheken und gespeicherte Aufträge regelmäßig sichern — bei Geräteverlust kein Cloud-Restore möglich, da kein Cloud-Backup-Dienst seitens BOOLE & PARTNERS existiert

Gut kombiniert mit

  • Angebotsmeister — übernimmt die Angebots- und Kundenkommunikationsseite mit KI-Unterstützung; OptiCut liefert die Materiallisten und Plattenkosten, Angebotsmeister formt daraus das fertige, kundenfreundliche Angebot inkl. Korrespondenz
  • Max-Cut — als parallele Lösung in einer Mehrstandort-Werkstatt: Hauptbetrieb mit OptiCut + CNC-Anbindung, Filiale oder Aufmaßstand mit kostenloser Max-Cut Community Edition für die Vorerfassung
  • Klassische Handwerker-Office-Tools (deutsche Buchhaltung, ERP-Anbindung) — OptiCut liefert die Stücklisten, Schnittkosten und Materialwerte, die in Buchhaltung und Auftragsverwaltung weiterverarbeitet werden

Unser Testurteil

OptiCut bekommt 3 von 5 Sternen. Es ist ein professioneller, funktional sehr breit aufgestellter Zuschnittoptimierer mit echter Differenzierung in zwei Punkten: Multi-Material (statt nur Holz) und CNC-Postprozessor (statt nur PDF-Ausgabe). Punktabzug gibt es für die fehlende deutsche Lokalisierung trotz EU-Sitz, das intransparente Online-Preismodell, die fehlende Cloud-Funktion und das Fehlen eines sichtbaren deutschen Reseller-Partners. Den Stern für KI-Funktionen verliert OptiCut nicht — denn es behauptet auch nicht, eines zu sein. Wer einen ernstzunehmenden Plattenoptimierer mit CNC-Anschluss sucht und Englisch im Team funktioniert, bekommt eine bewährte, langlebige Software. Wer auf deutschsprachige Bedienung oder echte KI-Funktionen Wert legt, ist anderswo besser aufgehoben.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026 — Wir haben OptiCut bei der Verifizierung bewusst als Nicht-KI-Tool eingeordnet — analog zur Schwester-Software Max-Cut. Die Optimierung läuft über klassische Heuristik-Algorithmen, nicht über Machine Learning. In unserem Katalog landet das Tool als “Produktionsplanung”, nicht als “KI-Werkzeug”. Wer in dieser Kategorie sucht, soll wissen, dass “Optimierung” hier nichts mit AI zu tun hat — und das ist vollkommen in Ordnung, weil klassische Verfahren bei Plattenzuschnitt mathematisch nahezu optimal arbeiten.
  • Mai 2026 — Wir haben die zuvor in unserem Stub gesetzte Aussage germanSupport: true korrigiert. Auf der offiziellen Website von BOOLE & PARTNERS sind als Sprachen ausschließlich Englisch und Französisch verfügbar; eine deutsche Software-Oberfläche oder Doku ist nicht auffindbar. Wer auf einer Messe deutschsprachigen Vertrieb erlebt hat, sollte vor dem Kauf schriftlich klären, in welcher Sprache Support, Updates und Doku tatsächlich kommen.
  • 2026 — BOOLE & PARTNERS hat einen neuen Reseller in Italien angekündigt, gleichzeitig wurden PolyBoard 8 (mit neuem Quote-Feature) und OptiNest 3 (mit QR-Code-Unterstützung) veröffentlicht. Das Unternehmen pflegt seine Produktlinie aktiv weiter — ein gutes Zeichen für Werkstätten, die langfristig auf OptiCut setzen wollen.
  • Preisliste fehlt im Web — Anders als bei modernen SaaS-Anbietern veröffentlicht BOOLE & PARTNERS keine Preise online. Die in unserer Tabelle genannten Spannen sind Branchen-Schätzwerte und nicht offiziell bestätigt. Für eine Investitionsentscheidung immer das individuelle Angebot einholen.

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