Patterno
Patterno GmbH
Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.
Tool öffnenPatterno durchsucht 4.677 europäische Vergabeportale mit KI und prüft jede Ausschreibung einzeln gegen dein Firmenprofil, Einstieg ab 99 € im Monat. Die Plattform der Patterno GmbH aus Hamburg besteht aus zwei Modulen: HIT für die Suche, BID für die Dokumentenanalyse und die KI-gestützte Angebotserstellung. Gehostet wird auf Google Cloud in Frankfurt, die semantische Suche läuft über Google Gemini. Preise stehen offen auf der Website, einen kostenlosen Plan gibt es nicht.
Kosten: Starter 99 €/Monat (89 € im Jahresabo, 1 Nutzer, 2 Suchprofile, ab 3 Qualifizierungen/Monat, 2 Regionen, landesweit auf Anfrage); Team 299 €/Monat (269 €, 3 Nutzer, 5 Suchprofile, ab 20 Qualifizierungen, 1 Land); Scale 499 €/Monat (449 €, 5 Nutzer, 10 Suchprofile, ab 50 Qualifizierungen, EU-weit); Enterprise 2.499 €/Monat (2.249 €, Kontingente individuell). Zusatznutzer 29 €/Monat, zusätzliches Suchprofil 19 €/Monat, zusätzliche Qualifizierungen als Monatspaket von +5 für 50 € bis +100 für 250 € (10 € bis 2,50 € pro Stück, zubuchbar zu Starter, Team und Scale). 10 % Rabatt bei Jahres-, 20 % bei Zweijahresvorauszahlung, alle Preise netto zzgl. MwSt. Kein kostenloser Plan, keine öffentlich ausgewiesene Probephase.
Kategorien
Stärken
- Mit 4.677 angebundenen Vergabeportalen in 29 Ländern die breiteste europäische Quellenabdeckung, die wir in dieser Kategorie belegt gefunden haben
- KI prüft laut Anbieter jede Ausschreibung einzeln inhaltlich gegen das Firmenprofil, nicht nur per Vektorähnlichkeit oder Stichwortfilter
- BID-Modul analysiert Vergabeunterlagen (100+ Seiten in 30 Sekunden) und markiert K.-o.-Kriterien mit Seitenverweis
- Angebotserstellung ist tatsächlich vorhanden: PDF, Word und Excel aus dem KI-Chat, inklusive Anschreiben und Eigenerklärungen, laut Plan-Matrix ab dem Scale-Plan
- Vollständige Preisliste online, sogar der Enterprise-Plan hat einen Listenpreis, kein Vertriebsgespräch nötig, um die Kosten zu kennen
- Deutscher Anbieter mit Sitz in Hamburg, deutschsprachige Oberfläche und deutscher Support, Kernhosting auf Google Cloud in Frankfurt
Einschränkungen
- Kein kostenloser Plan und keine auf der Preisseite ausgewiesene Probephase, der Einstieg kostet 99 €/Monat
- Die europaweite Abdeckung, das eigentliche Alleinstellungsmerkmal, gibt es erst im Scale-Plan ab 499 €/Monat, Starter deckt 2 Regionen ab (landesweit auf Anfrage)
- Kleine Qualifizierungs-Kontingente in den unteren Plänen: ab 3 pro Monat im Starter, ab 20 im Team. Nachkauf ist als Monatspaket möglich, verteuert den Plan aber (+5 für 50 € bis +100 für 250 €)
- Angebotstexte und Dokumenten-Generierung sind laut Plan-Matrix erst ab Scale enthalten, Formular-Befüllung und ein Kontingent an Angebots-Erstellungen nur im Enterprise-Plan
- Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist nur im Enterprise-Plan (2.499 €/Monat) als individueller Vertrag ausgewiesen, für Starter, Team und Scale nicht, und die Datenschutzerklärung nennt keinen
- US-Dienste im Stack (Supabase, Vercel, Cloudflare, Resend, PostHog), abgesichert über EU-Standardvertragsklauseln, damit kein reiner EU-Stack
- Junges Unternehmen, zum Prüfzeitpunkt fanden wir keine unabhängigen öffentlichen Nutzerbewertungen
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du willst europaweit ausschreiben und nicht nur auf deutschen Vergabeportalen suchen
- Du brauchst neben der Suche auch die Analyse der Vergabeunterlagen und, ab dem Scale-Plan, die Angebotserstellung im selben Werkzeug
- Dein Auftragsvolumen rechtfertigt mindestens 499 €/Monat für die EU-Abdeckung
- Du willst Preise sehen, bevor du mit dem Vertrieb sprichst
Wann nein
- Du willst kostenlos starten und erst nach ein paar Wochen entscheiden
- Du suchst ausschließlich in Deutschland, dann zahlst du für Reichweite, die du nicht nutzt
- Du brauchst einen Auftragsverarbeitungsvertrag, willst dafür aber nicht in den Enterprise-Plan für 2.499 €/Monat wechseln oder erst verhandeln
- Du bearbeitest nur wenige Ausschreibungen im Jahr, dann trägt schon der Grundpreis sich nicht
Kurzfazit
Patterno ist eine KI-Ausschreibungsplattform aus Hamburg mit ungewöhnlich großer Reichweite: 4.677 Vergabeportale aus 29 Ländern, eine KI, die jede Ausschreibung einzeln gegen dein Firmenprofil prüft, und ein Dokumentenmodul, das 100+ Seiten in 30 Sekunden auf K.-o.-Kriterien scannt. Teuer ist sie auch: Einstieg 99 €/Monat, europaweite Abdeckung erst ab 499 €/Monat, kein kostenloser Plan. Gehostet wird auf Google Cloud in Frankfurt. Wer nur Deutschland braucht, fährt mit VergabePilot günstiger.
Für wen ist Patterno?
Unternehmen mit europäischem Vertriebsgebiet: Das ist der eigentliche Grund, Patterno überhaupt anzusehen. Wer Aufträge in Italien, Polen oder Frankreich sucht, steht in Deutschland vor einem Werkzeugproblem: Die meisten Anbieter hören bei den deutschen Vergabeportalen plus TED auf. Patterno gibt auf seiner Abdeckungsseite 4.677 Portale in 29 Ländern an, mit den größten Beständen in Italien (1.319), Polen (1.091) und Frankreich (1.027). Diese Reichweite ist im Scale-Plan ab 499 €/Monat freigeschaltet.
Bid-Teams, die Recherche und Angebot in einem Werkzeug wollen: Patterno ist zweiteilig aufgebaut. HIT sucht und qualifiziert, BID analysiert die Vergabeunterlagen und erzeugt daraus Dokumente: Angebote als PDF, Anschreiben und Eigenerklärungen als Word-Datei, Leistungsverzeichnisse als Excel. Damit deckt Patterno den Schritt ab, an dem reine Suchdienste enden. Achte dabei auf die Planstufe: Dokumenten-Analyse und KI-Chat sind laut Plan-Matrix in allen Plänen enthalten, Angebotstexte und Dokumenten-Generierung erst ab Scale, das automatische Befüllen von Vergabeformularen nur im Enterprise-Plan.
Pharma, Bau, IT und Beratung: Der Anbieter führt eigene Branchenseiten für Pharma, Bau und Handwerk, IT und Digitalisierung, Consulting und Industrie. Konkret werden branchenspezifische Prüfungen genannt: VOB-Konformität im Bau, Rabattvertragsprüfung in der Pharmabranche. Das sind genau die Stellen, an denen ein generischer Dokumenten-Chat nicht weiterhilft.
Einkaufsentscheider, die Preise sehen wollen: Patterno legt alle vier Pläne offen, inklusive eines Listenpreises für Enterprise. In einem Markt, in dem “auf Anfrage” die Regel ist, kannst du hier ohne Vertriebsgespräch rechnen.
Weniger geeignet für: Unternehmen, die ausschließlich in Deutschland ausschreiben, sie zahlen für Reichweite, die sie nicht nutzen. Ebenso für Firmen mit wenigen Ausschreibungen im Jahr: Der Starter-Plan enthält drei KI-Qualifizierungen im Monat, mehr kosten extra, und 99 €/Monat Grundpreis müssen sich erst einmal rechnen. Und für alle, die vor dem Kauf kostenlos ausprobieren wollen, denn auf der Preisseite ist weder ein Gratis-Plan noch eine Probephase ausgewiesen.
Preise im Detail
| Plan | Monatlich | Jährlich (pro Monat) | Nutzer inkl. | Suchprofile | Qualifizierungen/Monat | Abdeckung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Starter | 99 € | 89 € | 1 | 2 | ab 3 | 2 Regionen (landesweit auf Anfrage) |
| Team | 299 € | 269 € | 3 | 5 | ab 20 | 1 Land |
| Scale | 499 € | 449 € | 5 | 10 | ab 50 | EU-weit |
| Enterprise | 2.499 € | 2.249 € | individuell | individuell | individuell | EU-weit |
Zusatznutzer kosten 29 €/Monat, ein zusätzliches Suchprofil 19 €/Monat. Die Kontingente sind Mindestwerte: Zusätzliche Qualifizierungen werden als Monatspaket dazugebucht, +5 für 50 €, +10 für 80 €, +20 für 120 €, +50 für 200 € und +100 für 250 €, also 10 € bis 2,50 € pro Stück, zubuchbar zu Starter, Team und Scale. Die Preise gelten pro Unternehmen, nicht pro Kopf. Bei Jahresvorauszahlung gibt es 10 % Rabatt, bei Zweijahresvorauszahlung 20 %. Alle Angaben laut Anbieter netto zzgl. MwSt., Werte gerundet.
Wichtig für die Planauswahl ist die Funktionsmatrix: Qualifizierte KI-Suche, Dokumenten-Analyse, KI-Chat, Checklisten und Dokumentenarchiv gibt es in jedem Plan. Angebotstexte und Dokumenten-Generierung sind ab Scale freigeschaltet, Formular-Befüllung, ein Kontingent an Angebots-Erstellungen, SSO, API und individuelle Verträge (AVV, NDA) nur im Enterprise-Plan.
Einordnung: Die Preisstruktur ist ehrlich ausgewiesen, aber sie verlangt eine Entscheidung. Der Starter-Plan für 99 €/Monat ist kein Einstiegsangebot, sondern eine Demonstration: zwei Regionen, zwei Suchprofile und drei enthaltene KI-Qualifizierungen im Monat reichen nicht, um eine Vertriebspipeline zu füllen. Wer mehr qualifiziert, bucht Pakete dazu, und bei 10 € pro Qualifizierung im kleinsten Paket landet man schnell in der Preisregion des nächsthöheren Plans. Der Team-Plan für 299 € deckt genau ein Land ab, wer nur Deutschland sucht, bekommt bei VergabePilot für 60 €/Monat vergleichbare Grundfunktionen inklusive kostenlosem Einstieg. Das Argument für Patterno beginnt beim Scale-Plan für 499 €/Monat, denn dort ist die EU-weite Abdeckung freigeschaltet, die es sonst kaum gibt. Rechne dagegen: Ein einziger gewonnener Auftrag im sechsstelligen Bereich trägt ein Jahresabo über 5.388 € mehrfach. Ob das aufgeht, hängt daran, ob du außerhalb Deutschlands überhaupt liefern kannst und willst. Der Enterprise-Plan bei 2.499 €/Monat ist ein Konzernpreis, für den man Vergleichsangebote einholen sollte.
Stärken im Detail
Europäische Reichweite als echtes Alleinstellungsmerkmal. Die Abdeckungsseite listet 4.677 Portale in 29 Ländern auf, von Island bis Zypern, mit sichtbarer Verteilung pro Land. Das ist eine Größenordnung über dem, was deutsche Wettbewerber angeben: VergabePilot nennt 300+ deutsche Vergabeportale plus TED. Wer über TED hinaus die nationalen und regionalen Portale anderer Mitgliedsstaaten erreichen will, hat dafür wenige Optionen, und Patterno ist eine davon. Der Anbieter gibt zudem an, neue Portale typischerweise innerhalb weniger Tage anzubinden.
Qualifizierung statt Stichwortfilter. Auf der HIT-Produktseite grenzt sich Patterno ausdrücklich von der üblichen Vektorsuche ab: “Nicht nur Vektorähnlichkeit, sondern echte inhaltliche Bewertung”. Jede Ausschreibung wird einzeln gegen das hinterlegte Firmenprofil geprüft, inklusive Branche, Zertifikaten und regionalem Fokus. Das erklärt auch, warum Qualifizierungen kontingentiert sind: Jede kostet einen KI-Durchlauf, nicht nur einen Datenbankabgleich. Für dich heißt das weniger Rauschen im Posteingang, aber auch, dass die Trefferqualität nur so gut ist wie das Firmenprofil, das du pflegst.
BID schließt die Lücke zur Angebotsabgabe. Das Dokumentenmodul verarbeitet textbasierte und gescannte PDFs (per OCR), Word, Excel und ZIP-Archive und liefert nach eigenen Angaben aus 100+ Seiten in 30 Sekunden ein Briefing. Interessanter als das Tempo ist der K.-o.-Kriterien-Scan mit Seitenverweis: Genau daran scheitern Angebote in der Praxis, an einer übersehenen Eigenerklärung oder einer Referenzanforderung auf Seite 87. Dass du eigene Ausschlusskriterien im Firmenprofil hinterlegen kannst, macht daraus eine wiederholbare Prüfung statt einer einmaligen Zusammenfassung. Und anders als bei Wettbewerbern, die Angebotserstellung als geplant ausweisen, erzeugt der KI-Chat hier bereits Dokumente. Der Haken steht in der Plan-Matrix: Analyse und Chat bekommst du überall, Angebotstexte und Dokumenten-Generierung erst im Scale-Plan, die Formular-Befüllung nur im Enterprise-Plan.
Preistransparenz bis in den Enterprise-Plan. In dieser Softwarekategorie ist es üblich, dass der Preis erst nach dem zweiten Demo-Termin fällt. Patterno stellt alle vier Pläne mit Zahlen online, sogar Enterprise mit 2.499 €/Monat. Auch die Nebenkosten sind ausgewiesen: 29 € pro Zusatznutzer, 19 € pro zusätzlichem Suchprofil. Du kannst die Gesamtkosten also vorher rechnen, ein Vorteil, der in der Praxis unterschätzt wird.
Deutscher Anbieter, deutsches Kernhosting. Betreiber ist die Patterno GmbH, Jungfrauenthal 8 in Hamburg, eingetragen beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 197420, Geschäftsführer Leon Brunner. Die Oberfläche ist deutschsprachig, Telefon und E-Mail-Support sind im Impressum genannt. Das Kernhosting läuft laut Datenschutzerklärung auf der Google Cloud Platform in Frankfurt am Main (europe-west3).
Schwächen ehrlich betrachtet
Kein kostenloser Einstieg. Auf der Preisseite steht weder ein Gratis-Plan noch eine ausgewiesene kostenlose Probephase. Die Schaltflächen “Jetzt starten” führen bei Starter, Team und Scale direkt in die Anwendung unter hit.patterno.de, nur beim Enterprise-Plan und beim Expertengespräch geht es zur Terminbuchung. Ob die Registrierung dort in eine Testphase mündet, ist auf der Preisseite nicht ausgewiesen. Bei einem Werkzeug, dessen Nutzen vollständig von der Trefferqualität für dein Profil abhängt, ist das eine spürbare Hürde: Du kaufst, bevor du weißt, ob die Ergebnisse zu dir passen. Wettbewerber wie VergabePilot lassen sich kostenlos ausprobieren. Workaround: vor dem Kauf schriftlich klären, ob es eine Probephase oder ein Rückgaberecht gibt, und die Demo mit deinen eigenen CPV-Codes und drei konkreten vergangenen Ausschreibungen führen, mit der Frage, ob Patterno diese im Rückblick gefunden hätte.
Die Reichweite ist hinter dem Scale-Plan eingesperrt. Das Verkaufsargument sind 29 Länder, aber Starter deckt zwei Regionen ab (landesweit laut Preisseite nur auf Anfrage) und Team genau ein Land. Wer die europäische Abdeckung will, für die man Patterno überhaupt in Betracht zieht, zahlt 499 €/Monat oder 449 € im Jahresabo. Damit ist der reale Einstiegspreis für den beworbenen Nutzen das Fünffache des Listeneinstiegs.
Knappe Kontingente in den unteren Plänen, Nachkauf kostet extra. Enthalten sind ab 3 Qualifizierungen im Monat im Starter-Plan, ab 20 im Team-Plan und ab 50 im Scale-Plan. Ein aktives Bid-Team prüft in einer normalen Woche mehr Ausschreibungen als das. Die Kontingente sind allerdings keine harte Obergrenze: Der Anbieter weist Monatspakete aus, +5 für 50 € bis +100 für 250 €, zubuchbar zu Starter, Team und Scale. Rechne den Aufschlag von Anfang an mit ein, denn im kleinsten Paket kostet jede zusätzliche Qualifizierung 10 €, erst ab dem 100er-Paket sinkt der Stückpreis auf 2,50 €.
Auftragsverarbeitungsvertrag erst im Enterprise-Plan ausgewiesen. Die Preisseite führt “Individuelle Verträge (AVV, NDA)” als Enterprise-Merkmal, bei Starter, Team und Scale steht in dieser Zeile ein Strich. Ein AVV existiert also, aber öffentlich zugesagt ist er nur im Plan für 2.499 €/Monat. In der Datenschutzerklärung taucht er gar nicht auf. Für öffentliche Auftraggeber und regulierte Branchen heißt das: Wenn du unterhalb von Enterprise buchst, musst du den AVV nach Art. 28 DSGVO aktiv verhandeln, statt ihn als Teil des Pakets zu bekommen. Ebenso fehlt eine Aussage dazu, ob Kundendaten für Modelltraining genutzt werden. Zur semantischen Suche steht immerhin ausdrücklich, dass über Google Gemini nur Ausschreibungstexte und keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden.
US-Dienste im Stack trotz Frankfurter Kernhosting. Genannt werden Supabase, Resend, Cloudflare, Vercel und PostHog, alle mit Sitz in den USA, dazu Microsoft Ireland und Google Ireland. Das ist im Software-as-a-Service-Alltag normal und über Standardvertragsklauseln abgedeckt, aber es widerspricht der Vorstellung eines reinen EU-Stacks. Auffällig ist der Ton: Die BID-Produktseite schreibt “Es gibt keine Übermittlung in Drittländer”, während die Datenschutzerklärung fünf US-Auftragsverarbeiter samt Standardvertragsklauseln auflistet. Beides lässt sich vereinbaren, wenn die Aussage nur die Vergabeunterlagen im BID-Modul meint und nicht die Plattform insgesamt, aber genau das steht dort nicht. Wir haben das Feld Datenhosting deshalb auf “hybrid” gesetzt und nicht auf “de”.
Junger Anbieter, dünne Beleglage von außen. Zum Prüfzeitpunkt fanden wir keine unabhängigen öffentlichen Nutzerbewertungen. Das ist kein Qualitätsurteil, aber es bedeutet: Alles, was auf dieser Seite über Funktionen und Leistung steht, stammt aus den Angaben des Anbieters, nicht aus Erfahrungsberichten Dritter. Bei einem Vierstellig-pro-Jahr-Vertrag ist eine Referenzkundenliste eine faire Forderung.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| nur in Deutschland suchst und kostenlos anfangen willst | VergabePilot |
| die stärkste DACH-Abdeckung ohne EU-Ambition brauchst | TendiGo |
| einen etablierten Anbieter mit langer Markthistorie und Marktdaten willst | DTAD |
| vor allem private RFPs beantwortest und eine Antwortbibliothek aufbaust | Responsive |
| ein großes, international arbeitendes Bid-Team mit Salesforce-Stack führst | Loopio |
Die Trennlinie verläuft klar: VergabePilot, TendiGo und DTAD sind auf den deutschen Markt ausgerichtet und deutlich günstiger, Patterno kauft man für die Länder, die dort fehlen. Responsive und Loopio lösen ein anderes Problem: Sie finden keine Ausschreibungen, sondern helfen beim Beantworten, vor allem im englischsprachigen Privatgeschäft. Vergabe24, DTVP und eVergabe sind übrigens keine Wettbewerber, sondern Portale, die Patterno als Quelle einbindet.
So steigst du ein
Schritt 1: Vor der Demo rechnen. Kläre zuerst, ob du außerhalb Deutschlands überhaupt liefern kannst: Sprache, Zulassungen, Referenzen im Zielland, Zahlungsziele. Ohne ein klares Ja ist der Team-Plan die Obergrenze, und dann lohnt der Vergleich mit den deutschen Anbietern. Mit einem klaren Ja rechnest du direkt mit dem Scale-Plan (499 €/Monat, 449 € im Jahresabo).
Schritt 2: Mit eigenen Daten prüfen, bevor du zahlst. Weil es keinen kostenlosen Plan und keine ausgewiesene Probephase gibt, ist das Gespräch mit dem Anbieter dein Prüfpunkt. Nimm drei Ausschreibungen mit, die du in den letzten zwölf Monaten bearbeitet hast, zwei gewonnene und eine verlorene, und lass zeigen, wie Patterno sie qualifiziert hätte. Frage konkret: Gibt es eine Probephase oder eine kurze Kündigungsfrist im ersten Monat, wird ein AVV auch unterhalb des Enterprise-Plans angeboten, werden Kundendaten für Modelltraining genutzt, und wie oft werden die angebundenen Portale aktualisiert.
Schritt 3: Firmenprofil und eigene Ausschlusskriterien pflegen. Die Qualifizierung ist nur so gut wie das Profil, gegen das geprüft wird. Trage Branche, CPV-Codes, Zertifikate, Referenzen und regionale Grenzen sauber ein und hinterlege deine eigenen K.-o.-Kriterien im Firmenprofil, etwa Mindestauftragswert, ausgeschlossene Vertragsformen oder fehlende Zulassungen. Erst danach beurteilst du die Trefferqualität, nach zwei Wochen nachschärfen.
Ein konkretes Beispiel
Ein Hersteller von Laborausstattung aus Freiburg mit 65 Mitarbeitenden liefert seit Jahren an deutsche Universitätskliniken und will nach Frankreich und Italien ausweiten. Bisher hat der Vertrieb TED durchsucht, dort aber nur die oberschwelligen Vergaben gefunden, die regionalen italienischen und französischen Portale blieben unsichtbar. Mit dem Scale-Plan (449 €/Monat im Jahresabo, 5 Nutzer) laufen drei Suchprofile: Laborausstattung Deutschland, Frankreich und Italien. Das Team qualifiziert nun etwa 30 Treffer im Monat, bleibt damit im Kontingent von 50, und lässt BID die Vergabeunterlagen auf K.-o.-Kriterien scannen, was vor allem bei fremdsprachigen Unterlagen den Prüfaufwand von einem halben Tag auf rund eine Stunde drückt. Die Rechnung des Vertriebsleiters ist einfach: 5.388 € im Jahr gegen einen einzigen Rahmenvertrag mit einer italienischen Klinik. Geht die erste Ausschreibung durch, hat sich das Werkzeug getragen, geht keine durch, war die Marktprüfung immerhin schnell und billig.
DSGVO & Datenschutz
- Verantwortlicher: Patterno GmbH, Jungfrauenthal 8, 20149 Hamburg. Amtsgericht Hamburg HRB 197420, USt-ID DE460995883, Geschäftsführer Leon Brunner.
- Kernhosting: Google Cloud Platform, Rechenzentrumsregion Frankfurt am Main (europe-west3). Die Produktdaten liegen damit in Deutschland, der Cloud-Anbieter ist ein US-Konzern in einer EU-Region.
- KI-Verarbeitung: Für die semantische Suche wird Google Gemini eingesetzt. Laut Datenschutzerklärung werden dabei ausschließlich Ausschreibungstexte verarbeitet, keine personenbezogenen Daten. Andere Modellanbieter (OpenAI, Anthropic, Azure) werden nicht genannt.
- Weitere Auftragsverarbeiter: Supabase Inc. (USA), Resend Inc. (USA), Cloudflare Inc. (USA), Vercel Inc. (USA), PostHog Inc. (USA, EU-Cloud auf AWS eu-central-1), Microsoft Ireland Operations Ltd. und Google Ireland Ltd. Für die US-Anbieter werden EU-Standardvertragsklauseln genannt.
- Auftragsverarbeitung (AVV): Die Preisseite führt “Individuelle Verträge (AVV, NDA)” ausschließlich als Merkmal des Enterprise-Plans (2.499 €/Monat), für Starter, Team und Scale ist die Zeile leer. In der Datenschutzerklärung wird ein AVV nicht erwähnt. Wenn du einen AVV nach Art. 28 DSGVO brauchst, und im öffentlichen Auftragswesen brauchst du ihn in der Regel, fordere ihn vor Vertragsschluss schriftlich an oder kalkuliere den Enterprise-Plan ein.
- Widerspruch in den Anbieterangaben: Die BID-Produktseite sagt, alle Dokumente würden ausschließlich auf DE/EU-Servern verarbeitet und es gebe “keine Übermittlung in Drittländer”. Die Datenschutzerklärung listet dagegen fünf US-Auftragsverarbeiter mit Standardvertragsklauseln. Lass dir schriftlich geben, welche Daten welchen Weg nehmen.
- Training mit Kundendaten: Zum Prüfzeitpunkt keine Aussage in der Datenschutzerklärung gefunden. Ebenfalls ein Punkt für die Vertragsverhandlung, besonders wenn du eigene Kalkulationen und Konzepte in BID hochlädst.
- Empfehlung für Unternehmen: Für die reine Ausschreibungsrecherche unkritisch, öffentliche Vergabeunterlagen sind ohnehin öffentlich. Sobald du eigene Angebotsentwürfe, Preise oder Referenzunterlagen in BID einspeist, verlangen AVV und eine schriftliche Aussage zum Modelltraining Vorrang vor dem Vertragsabschluss.
Gut kombiniert mit
- VergabePilot, als günstiger deutscher Zweitkanal. Wer Patterno für Europa nutzt, kann das deutsche Screening parallel im kostenlosen Basisplan mitlaufen lassen und die Trefferlisten gegeneinander halten. Das ist auch die ehrlichste Art, die Abdeckungsversprechen beider Anbieter zu prüfen.
- Claude oder ChatGPT, für die Vertiefung nach der Vorauswahl. Patterno qualifiziert und extrahiert, für die inhaltliche Ausarbeitung einer Konzeptantwort oder die Übersetzung einer französischen Leistungsbeschreibung ist ein allgemeines Sprachmodell flexibler. Achte darauf, keine vertraulichen Kalkulationen in Konsumentenkonten zu geben.
- HubSpot oder ein anderes CRM, damit qualifizierte Treffer nicht in der Plattform hängen bleiben. Jede ernstzunehmende Ausschreibung gehört als Opportunity mit Frist, Verantwortlichem und Zuschlagswahrscheinlichkeit in die Vertriebspipeline, sonst verwaltest du zwei Wahrheiten.
Häufige Fragen zu Patterno
Was kostet Patterno? Vier Pläne pro Unternehmen: Starter 99 €/Monat, Team 299 €, Scale 499 € und Enterprise 2.499 €. Bei jährlicher Zahlung sinken die Preise auf 89 €, 269 €, 449 € und 2.249 € pro Monat, bei Zweijahresvorauszahlung um 20 %. Zusätzliche Nutzer kosten 29 €/Monat, zusätzliche Suchprofile 19 €/Monat, zusätzliche Qualifizierungen als Monatspaket von 50 € (+5) bis 250 € (+100). Alle Preise netto zzgl. MwSt.
Gibt es eine kostenlose Version von Patterno? Nein. Auf der Preisseite ist weder ein Gratis-Plan noch eine kostenlose Probephase ausgewiesen. Die Schaltflächen “Jetzt starten” führen direkt in die Anwendung, ob dort eine Testphase beginnt, steht nicht dabei. Wer sicher kostenlos starten will, findet das bei VergabePilot.
Welche Länder deckt Patterno ab? Die Abdeckungsseite nennt 4.677 Portale in 29 Ländern, von Island bis Zypern, mit den größten Beständen in Italien (1.319), Polen (1.091) und Frankreich (1.027). Die EU-weite Abdeckung ist allerdings erst ab dem Scale-Plan freigeschaltet, Starter deckt zwei Regionen ab, Team ein Land.
Was ist der Unterschied zwischen HIT und BID? HIT ist das Suchmodul: Es bündelt die Portale und prüft jede Ausschreibung per KI gegen dein Firmenprofil. BID ist das Dokumentenmodul: Es liest die Vergabeunterlagen (auch gescannte PDFs per OCR), markiert K.-o.-Kriterien mit Seitenverweis und erzeugt im KI-Chat Angebote als PDF, Word und Excel. Analyse und Chat sind in allen Plänen enthalten, die Dokumenten-Generierung laut Plan-Matrix erst ab Scale, die Formular-Befüllung nur im Enterprise-Plan.
Ist Patterno DSGVO-konform nutzbar? Das Kernhosting liegt auf Google Cloud in Frankfurt, die semantische Suche läuft über Google Gemini und verarbeitet laut Anbieter nur Ausschreibungstexte. Mehrere US-Auftragsverarbeiter sind über Standardvertragsklauseln eingebunden. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist auf der Preisseite nur im Enterprise-Plan als “Individuelle Verträge (AVV, NDA)” ausgewiesen und in der Datenschutzerklärung nicht erwähnt, in den kleineren Plänen musst du ihn also aktiv anfordern.
Unser Fazit
Patterno bekommt 3 von 5 Sternen. Das Produkt löst ein Problem, an dem die deutschen Wettbewerber vorbeigehen: Ausschreibungen jenseits von TED in den nationalen und regionalen Portalen anderer EU-Staaten zu finden. 4.677 Portale in 29 Ländern sind eine Ansage, und mit BID hört die Plattform nicht bei der Suche auf, sondern erzeugt tatsächlich Angebotsdokumente. Auch die vollständige Preisliste bis in den Enterprise-Plan rechnen wir dem Anbieter positiv an.
Was Sterne kostet, ist die Zugangsseite. Es gibt keinen kostenlosen Einstieg und keine ausgewiesene Probephase, das beworbene Alleinstellungsmerkmal steckt hinter dem 499-Euro-Plan, und die Angebotserstellung, das zweite große Verkaufsargument, ist ebenfalls erst ab Scale freigeschaltet, die Formular-Befüllung sogar nur im Enterprise-Plan. Die enthaltenen Qualifizierungen sind in den unteren Plänen knapp, Nachkaufpakete gibt es zwar, sie heben den effektiven Monatspreis aber deutlich an. Dazu ein Compliance-Punkt, der bei Software für öffentliche Auftraggeber schwerer wiegt als anderswo: Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist öffentlich nur im Enterprise-Plan zugesagt, zum Modelltraining fehlt eine Aussage, und die Werbeaussage der BID-Seite zu Drittlandtransfers passt nicht zur Auftragsverarbeiterliste. Und weil das Unternehmen jung ist und wir keine unabhängigen Nutzerbewertungen gefunden haben, beruht die Bewertung der Funktionen ausschließlich auf Anbieterangaben. Drei Sterne heißt deshalb: starkes, klar differenziertes Produkt, aber ein teurer und schlecht prüfbarer Zugang. Vier Sterne gäbe es mit einer belastbaren Probephase, einem AVV auch unterhalb von Enterprise und unabhängigen Referenzen.
Kurz: Wer europaweit ausschreibt, sollte sich Patterno im Scale-Plan ansehen und die Demo mit eigenen Altfällen führen. Wer nur in Deutschland unterwegs ist, bekommt bei VergabePilot, TendiGo oder DTAD für deutlich weniger Geld das, was er braucht.
Was wir bemerkt haben
- August 2026: Die Portalzahlen auf der Website widersprechen sich. Die HIT-Produktseite nennt “4.500+ Portale” und 27 EU-Länder, die Abdeckungsseite dagegen “4677 Portale in 29 Ländern”. Wir rechnen mit der Abdeckungsseite, weil sie die Zahlen pro Land aufschlüsselt.
- August 2026: Enterprise mit Listenpreis. Dass ein Anbieter in dieser Kategorie den Enterprise-Plan mit 2.499 €/Monat offen ausschreibt, statt “auf Anfrage” zu schreiben, ist ungewöhnlich und für Vergleichsrechnungen praktisch.
- August 2026: Kein kostenloser Plan und keine ausgewiesene Probephase. Im direkten Vergleich zu VergabePilot, das mit 0 € startet, ist das die deutlichste Abweichung vom Marktüblichen in diesem Segment.
- August 2026: Der AVV steht nur im teuersten Plan. Die Preisseite führt “Individuelle Verträge (AVV, NDA)” ausschließlich unter Enterprise, in der Datenschutzerklärung kommt er nicht vor, obwohl dort fünf US-Auftragsverarbeiter (Supabase, Resend, Cloudflare, Vercel, PostHog) genannt sind. Für ein Werkzeug, dessen Zielgruppe mit der öffentlichen Hand arbeitet, ist die Einordnung als Enterprise-Merkmal ungewöhnlich.
- August 2026: Die BID-Produktseite schreibt “Es gibt keine Übermittlung in Drittländer”, die Datenschutzerklärung nennt fünf US-Auftragsverarbeiter mit Standardvertragsklauseln. Die Aussagen lassen sich nur vereinbaren, wenn sich die erste ausschließlich auf die Vergabeunterlagen im BID-Modul bezieht.
- August 2026: Die Startseite wirbt mit Investoren aus dem Umfeld bekannter Software-Unternehmen (genannt werden Personio, Asana, Deel und Coinbase). Eine unabhängige Bestätigung dieser Finanzierung fanden wir zum Prüfzeitpunkt nicht, wir führen die Angabe daher als Anbieteraussage.
- August 2026: Patterno wurde uns als Tool-Vorschlag gemeldet. Auf Recherche und Bewertung hat das keinen Einfluss: Alle Angaben auf dieser Seite stammen aus den öffentlich zugänglichen Originalquellen des Anbieters, nicht aus dem Vorschlagstext.
Quellen
- Patterno – Preise. https://www.patterno.de/de/preise (abgerufen am 2026-08-30). Vier Pläne, Preis pro Unternehmen (nicht pro Nutzer): Starter 99 €/Monat bzw. 89 € bei jährlicher Zahlung (1 Nutzer, 2 Suchprofile, ab 3 Qualifizierungen/Monat, 2 Regionen, 'landesweit auf Anfrage'); Team 299 €/269 € (3 Nutzer, 5 Suchprofile, ab 20 Qualifizierungen, 1 Land); Scale 499 €/449 € (5 Nutzer, 10 Suchprofile, ab 50 Qualifizierungen, EU-weite Abdeckung); Enterprise 2.499 €/2.249 € mit individuellen Kontingenten. Zusatznutzer 29 €/Monat, zusätzliches Suchprofil 19 €/Monat. Block '07 Zusätzliche Qualifizierungen': +5/Monat 50 €, +10 80 €, +20 120 €, +50 200 €, +100 250 € (10 € bis 2,50 € pro Qualifizierung), 'Zubuchbar zu Starter, Team und Scale'. Plan-Matrix: Qualifizierte KI-Suche, Dokumenten-Analyse, AI-Chat, Checklisten-Erstellung und Dokumentenarchiv in allen Plänen; Angebotstexte und Dokumenten-Generierung erst ab Scale; Formular-Befüllung, ein Kontingent an Angebots-Erstellungen, SSO, API, Custom SLA und 'Individuelle Verträge (AVV, NDA)' nur im Enterprise-Plan. Support: E-Mail (Starter, Team), Priority (Scale), Custom (Enterprise). Alle 'Jetzt starten'-Schaltflächen verlinken auf hit.patterno.de, nur Enterprise und das Expertengespräch führen zu booking.patterno.de. 10 % Rabatt bei Jahres-, 20 % bei Zweijahresvorauszahlung, Fußnote: 'Alle Preise netto zzgl. MwSt. ... Werte gerundet'. Kein kostenloser Plan und keine Probephase ausgewiesen..
- Patterno – Impressum. https://www.patterno.de/de/legal/imprint (abgerufen am 2026-08-30). Betreiber ist die Patterno GmbH, Jungfrauenthal 8, 20149 Hamburg, Amtsgericht Hamburg HRB 197420, USt-ID DE460995883, Geschäftsführer Leon Brunner, Telefon +49 40 74302651, info@patterno.de..
- Patterno – Datenschutzerklärung. https://www.patterno.de/de/legal/privacy (abgerufen am 2026-08-30). Kernhosting auf Google Cloud Platform in Frankfurt am Main (europe-west3). Für die semantische Suche wird Google Gemini genutzt, laut Anbieter werden dabei nur Ausschreibungstexte und keine personenbezogenen Daten verarbeitet. Weitere Auftragsverarbeiter: Supabase Inc. (USA), Resend Inc. (USA), Cloudflare Inc. (USA), Vercel Inc. (USA), PostHog Inc. (USA, EU-Cloud auf AWS eu-central-1), Microsoft Ireland Operations Ltd. und Google Ireland Ltd. Für US-Anbieter werden EU-Standardvertragsklauseln genannt. In diesem Dokument kommen die Begriffe AVV, Auftragsverarbeitungsvertrag und Art. 28 DSGVO nicht vor, das AVV-Angebot steht ausschließlich auf der Preisseite unter Enterprise. Eine Aussage zum Training mit Kundendaten fehlt ebenfalls..
- Patterno – Produkt HIT. https://www.patterno.de/de/produkte/hit (abgerufen am 2026-08-30). HIT ist das Suchmodul: Qualified AI Search prüft jede Ausschreibung einzeln gegen das Firmenprofil ('nicht nur Vektorähnlichkeit, sondern echte inhaltliche Bewertung'), Bündelung mehrerer europäischer Portale, automatische Extraktion von PDF-, Excel- und Archivdateien, Wettbewerbsanalyse zu vergangenen Zuschlägen. Angegeben werden 4.500+ angebundene Portale und 27 EU-Länder, erste Treffer in unter 5 Minuten. Als Quellen genannt: DTVP, TED, Vergabe24, Staatsanzeiger, eVergabe..
- Patterno – Produkt BID. https://www.patterno.de/de/produkte/bid (abgerufen am 2026-08-30). BID analysiert Vergabeunterlagen: 100+ Seiten in 30 Sekunden, K.-o.-Kriterien-Scan mit Seitenverweis, Extraktion von Fristen und Anforderungen, eigene Ausschlusskriterien im Firmenprofil hinterlegbar, VOB-Prüfung im Bau und Rabattvertragsprüfung in der Pharmabranche. Eingabeformate: textbasierte PDFs, gescannte PDFs per OCR, Word, Excel, ZIP-Archive. Der KI-Chat erzeugt Angebote als PDF, Word-Dokumente (Anschreiben, Eigenerklärungen, Konzepte) und Excel-Leistungsverzeichnisse. Laut Plan-Matrix auf der Preisseite sind Dokumenten-Analyse und AI-Chat in allen Plänen enthalten, die Dokumenten-Generierung erst ab Scale, die Formular-Befüllung nur im Enterprise-Plan. Die FAQ der Seite behauptet: 'Patterno BID verarbeitet alle Dokumente ausschließlich auf DE/EU-Servern. Es gibt keine Übermittlung in Drittländer, auch die eingesetzten KI-Modelle laufen DSGVO-konform innerhalb der EU.'.
- Patterno – Portalabdeckung. https://www.patterno.de/de/vergabe-portale/coverage (abgerufen am 2026-08-30). '4677 Portale in 29 Ländern', größte Einzelbestände in Italien (1.319), Polen (1.091) und Frankreich (1.027), Abdeckung von Island bis Zypern. Neue Portale werden laut Anbieter typischerweise innerhalb weniger Tage angebunden. Eine Aktualisierungsfrequenz für bestehende Portale wird nicht genannt..
- Patterno – Startseite. https://www.patterno.de/de (abgerufen am 2026-08-30). Schlagzeile 'Ausschreibungen aus 4.500+ Portalen in Europa' und '4.500+ Portale. 29 Länder. Ein Zugang.' Unter der Zeile 'Mit Kapital von den Investoren hinter' stehen die Logos von Personio, Asana, Deel und Coinbase, dazu Beam und Foodora. Angabe '50+ Branchen live' mit eigenen Seiten unter anderem für Bau & Handwerk, IT & Digitalisierung sowie Industrie & Produktion, Spezialisierungen für Pharma (Rabattvertrags-KI mit Diff-Check) und Bau (VOB-Konformitätsprüfung). Als Quellen genannt: TED, DTVP, Vergabe24, Staatsanzeiger, eVergabe.de, service.bund.de, Subreport ELViS, RIB eVergabe und Landesportale. Erste Treffer laut Anbieter in unter 5 Minuten, Einrichtungshilfe im 'kostenlosen Beratungsgespräch'..
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