MOCO
Medienwerft GmbH
Deutsche Agentursoftware, die Zeiterfassung, Projektmanagement, Angebots- und Rechnungserstellung und Reporting in einem Tool vereint. MOCO richtet sich spezifisch an Agenturen, Designstudios und Beratungen — mit DATEV-Integration, EU-Datenspeicherung und einem KI-Assistenten für Zeiteinträge per Spracheingabe.
Kosten: ab 15 €/Nutzer/Monat (mindestens 2 Nutzer); 30 Tage kostenlos testen; kein freier Plan
Stärken
- Komplett-Lösung: Zeiterfassung, Projekte, Angebote, Rechnungen und Reporting in einem Tool
- DATEV-Schnittstelle für Steuerberater-Anbindung — out of the box, kein Zusatzmodul
- KI-Funktion: Zeiten per Sprache eingeben — KI erstellt automatisch den strukturierten Zeiteintrag
- EU-Hosting in Deutschland — DSGVO-konform ohne Zusatzaufwand
- Projektrentabilität auf Knopfdruck: Budget vs. gebuchte Zeiten jederzeit einsehbar
- Ressourcenplanung und Kapazitätsübersicht für das gesamte Team
Einschränkungen
- Kein kostenloser Plan — Mindestpreis ca. 30 €/Monat (2 Nutzer)
- CRM-Funktionen vergleichsweise einfach — kein vollwertiges Sales-Pipeline-Tool
- Weniger flexibel als generische PM-Tools für Sonderprozesse außerhalb der Agenturwelt
- Mobile App funktional, aber nicht so ausgereift wie die Desktop-Version
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du willst Zeiterfassung, Projektmanagement und Rechnungsstellung in einem einzigen Tool
- Du brauchst eine DATEV-Schnittstelle für deinen Steuerberater — direkt ohne Zusatzaufwand
- Du leitest eine Agentur oder Beratung und willst die Projektrentabilität auf Knopfdruck sehen
- DSGVO-Konformität mit EU-Datenhaltung ist für dich Pflicht, nicht Kür
Wann nein
- Du bist Solo-Freelancer — der Mindestpreis (2 Nutzer = 30 €/Monat) ist für eine Person zu viel
- Du brauchst hauptsächlich Kapazitätsplanung und Pitch-Tracking — dann ist awork besser geeignet
- Du erwartest ein vollwertiges CRM mit Pipeline und Verkaufssteuerung — MOCO ist kein Salesforce
- Du willst ein kostenloses Tool zum Ausprobieren ohne Zeitdruck — 30 Tage reichen manchmal nicht
Kurzfazit
MOCO ist die umfassendste deutschsprachige Agentursoftware, die Zeiterfassung, Projektmanagement und Rechnungsstellung unter einem Dach vereint. Was das Tool von Tools wie awork oder Toggl Track unterscheidet: der vollständige Abrechnungskreislauf — von der Zeitbuchung bis zur DATEV-Übergabe an den Steuerberater läuft alles in einem System. Für Agenturen, die einen “Tool-Zoo” aus Zeiterfassung + PM + Faktura loswerden wollen, ist MOCO die direkteste Lösung. Preis und fehlende CRM-Tiefe sind die ehrlichsten Einschränkungen.
Für wen ist MOCO?
Agenturen und Designstudios (2–50 Personen): MOCO ist auf diese Zielgruppe optimiert — Retainer, Stundensätze, Projektbudgets und Abrechnungszyklen passen zur Agentur-Realität. Kein Anpassungsaufwand, kein Consulting-Projekt für die Einführung.
Beratungsunternehmen und Freelancer-Kollektive: Wer projektbasiert abrechnet und den Aufwand pro Mandat nachweisen muss — Unternehmensberatungen, Rechtsagenturen, IT-Dienstleister — profitiert besonders von der Verknüpfung zwischen Zeiten und Rechnungsposten.
Buchhaltungs-affine Agenturen: Die DATEV-Schnittstelle ist für Agenturen, die mit einem deutschen Steuerberater zusammenarbeiten, ein echter Zeitsparer. Kein manueller Export, keine Fehlerquelle.
Teams, die DSGVO ernst nehmen: EU-Datenhaltung mit deutschem Anbieter — das ist für viele Kunden ein explizites Anforderungskriterium. MOCO erfüllt es ohne Zusatzaufwand.
Weniger geeignet für: Solo-Freelancer (Mindestpreis zu hoch), IT-Teams mit komplexem Ticketing-Bedarf, Unternehmen mit aktivem Sales-Pipeline-Management.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| MOCO | 15 €/Nutzer/Monat | Zeiterfassung, Projektmanagement, Angebote, Rechnungen, DATEV-Export, Reporting, KI-Zeiteingabe, Ressourcenplanung |
| 30-Tage-Test | kostenlos | Voller Funktionsumfang, keine Kreditkarte nötig |
Einordnung: MOCO hat nur einen Plan — du bekommst alles, oder du kaufst nichts. Das ist ungewöhnlich, hat aber den Vorteil: keine versteckten Upgrade-Wände. Mindestpreis für 2 Nutzer: 30 €/Monat. Für eine 10-köpfige Agentur: 150 €/Monat — für ein All-in-One-System ist das fair, besonders wenn man die Alternativen (separates PM-Tool + Zeiterfassung + Faktura-Software) zusammenrechnet.
Stärken im Detail
Der vollständige Abrechnungskreislauf. MOCO ist das einzige Tool in dieser Kategorie, das den Weg von der Zeitbuchung bis zur bezahlten Rechnung komplett abbildet: Zeit erfassen → Projektbudget prüfen → Angebot erstellen → Leistungen abrechnen → Rechnung per DATEV an den Steuerberater übergeben. Wer diesen Kreislauf bisher auf drei verschiedene Tools aufgeteilt hat, spart mit MOCO erhebliche Koordinationszeit.
KI-Zeiteingabe per Sprache. Statt manuell einen Zeiteintrag tippen zu müssen, spricht man den Eintrag ein: “Heute 2,5 Stunden Konzeptionsarbeit für Kunde Müller GmbH, Projekt Rebranding.” Die KI strukturiert den Eintrag automatisch dem richtigen Projekt zu. Das klingt wie ein Gimmick, ist in der Praxis aber für mobil arbeitende Berater ein echter Zeitgewinn.
Projektrentabilität auf Knopfdruck. Jedes Projekt zeigt in Echtzeit, wie viele Stunden geplant waren, wie viele verbraucht wurden, und ob man noch im Budget liegt. Für Agenturen, die regelmäßig unter Budget abrechnen oder Fixpreisprojekte unterschätzen, ist das eine augenöffnende Erfahrung.
DATEV direkt. Die DATEV-Schnittstelle ist kein Zusatzmodul und kein Enterprise-Feature — sie ist standardmäßig enthalten. Buchungssätze können direkt exportiert werden, was die monatliche Arbeit mit dem Steuerberater deutlich vereinfacht.
Schwächen ehrlich betrachtet
Kein kostenloser Einstieg. Wer MOCO ausprobieren will, hat 30 Tage Zeit — danach ist Schluss, wenn man nicht zahlt. Das ist für kleinere Agenturen, die noch abwägen, ob sich die Investition lohnt, ein echtes Hindernis. Toggl Track bietet einen dauerhaft kostenlosen Plan; MOCO nicht.
CRM bleibt dünn. MOCO hat eine Kontakt- und Kundenverwaltung, aber keine echte Sales-Pipeline. Wer aktives Lead-Management, Opportunity-Tracking und Verkaufsforecasting braucht, wird mit MOCO nicht glücklich werden. Für reine Projektakquise reicht es — für Sales-getriebene Agenturen nicht.
Nur ein Preisplan. Das vereinfacht die Entscheidung, macht aber auch Kompromisse unmöglich. Wer nur Zeiterfassung ohne Rechnungsstellung braucht, zahlt trotzdem für das volle Paket. Awork bietet hier mehr Stufung.
Mobile App mit Einschränkungen. Die Desktop-Version ist ausgereift und vollständig; die Mobile App ist für Zeiteingabe und schnelle Übersichten gut, aber für komplexe Projektbearbeitung nicht geeignet. Für Agenturen, die stark mobil arbeiten, kann das frustrieren.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Kapazitätsplanung und Pitch-Tracking ohne Rechnung brauchst | awork |
| Solo-Freelancer bist und günstig Zeit erfassen willst | Toggl Track |
| Nur einfache Zeiterfassung mit Reports brauchst | Toggl Track |
| Ein vollständiges CRM + Projektmanagement brauchst | HubSpot + separates PM-Tool |
MOCO ist das stärkste All-in-One-Tool für deutsche Agenturen — wenn der Anspruch ist, den gesamten Abrechnungskreislauf zu vereinen. Wer nur einzelne Bausteine braucht, ist mit spezialisierten Tools besser bedient.
So steigst du ein
Schritt 1: 30-Tage-Test unter mocoapp.com starten — keine Kreditkarte nötig. Leg als erstes die Kunden und Projekte mit Stundensätzen an. Das sind die Stammdaten, auf denen alles aufbaut.
Schritt 2: Das gesamte Team einladen und in der ersten Woche aktiv Zeiten erfassen — entweder per Timer während der Arbeit oder nachträglich per Kalenderansicht. Wichtig: Die ersten 7 Tage zeigen sofort, wo Zeiten verloren gehen und welche Projekte unterkalkuliert sind.
Schritt 3: Am Ende der ersten Woche das Reporting anschauen: Budget vs. gebuchte Zeiten pro Projekt. Das ist oft eine ernüchternde, aber wichtige Erkenntnis — und der Moment, wo der Wert von MOCO sichtbar wird.
Ein konkretes Beispiel
Eine 12-köpfige Kommunikationsagentur in Hamburg wechselte von Excel-Tabellen + Toggl + separater Rechnungssoftware zu MOCO. Die Einführung dauerte 3 Wochen. Ergebnis: Monatliche Abrechnungszeit von 2 Tagen auf 4 Stunden reduziert — weil alle Zeiten bereits den richtigen Projekten und Kunden zugeordnet sind und die Rechnungserstellung nur noch ein Knopfdruck ist. Die DATEV-Übergabe an den Steuerberater läuft automatisch. Und die häufigste Frage “Wurde das Projekt schon abgerechnet?” stellt sich gar nicht mehr, weil der Status immer sichtbar ist.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: Deutschland (EU) — Medienwerft GmbH hat ihren Sitz in Heidelberg
- Anbieter: Deutsches Unternehmen, kein US-Konzern im Hintergrund
- Auftragsverarbeitung: AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag) verfügbar
- Datenverschlüsselung: Übertragung via HTTPS/TLS, Daten verschlüsselt gespeichert
- Empfehlung für Unternehmen: MOCO ist für den Einsatz in Deutschland ohne zusätzliche DSGVO-Prüfung geeignet. Für Kunden im öffentlichen Sektor oder mit expliziten Anforderungen an EU-Datenhaltung ist MOCO eine der wenigen geeigneten Alternativen zu US-Tools.
Gut kombiniert mit
- awork — wer die überlegene Kapazitätsplanung von awork mit der vollständigen Rechnungsstellung von MOCO kombinieren will, kann beide Tools parallel betreiben. Zeiterfassung in awork, Export nach MOCO für Abrechnung.
- Toggl Track — für Teams, die zusätzlich Zeiterfassung via Browser-Extension brauchen: Toggl Track kann als Zeiterfassungs-Frontend genutzt werden, während MOCO die Abrechnung übernimmt.
- Figma — in der Praxis arbeiten Designagenturen mit Figma für Kreativarbeit und MOCO für die kaufmännische Seite. Figma-Projektzeiten lassen sich manuell in MOCO übertragen.
Unser Testurteil
MOCO verdient 4 von 5 Sternen. Für deutsche Agenturen, die den gesamten Abrechnungskreislauf in einem Tool abbilden wollen, ist MOCO die erste Wahl — nirgendwo sonst ist die Kombination aus Zeiterfassung, Projektmanagement, Rechnungsstellung und DATEV-Export so nahtlos. Den fünften Stern kostet das fehlende CRM und der fehlende kostenlose Plan. Wer sich die 30 Tage Testzeit nimmt, wird schnell sehen, ob MOCO zur eigenen Arbeitsweise passt.
Was wir bemerkt haben
- Laufend — MOCO hat in den letzten Jahren konsequent an der KI-Zeiteingabe per Sprache gearbeitet — ein Feature, das in Bewertungen regelmäßig als überraschend nützlich beschrieben wird, auch wenn es im Marketing wenig prominent platziert ist.
- Laufend — Der Fokus auf den deutschsprachigen Markt (Deutschland, Österreich, Schweiz) bedeutet: keine Kompromisse bei DATEV, deutschsprachiger Support und eine Produktentwicklung, die die spezifischen Anforderungen des DACH-Markts versteht.
- Keine wesentlichen Preisänderungen bekannt in den letzten zwei Jahren — die Preisstabilität ist ein bewusstes Signal an langjährige Kunden.
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