awork
awork GmbH
Projektmanagement- und Ressourcenplanungs-Software speziell für Agenturen und Kreativteams. Kombiniert Zeiterfassung, Kapazitätsplanung und Projektübersicht in einem Tool — entwickelt und gehostet in Deutschland, ISO 27001 zertifiziert.
Kosten: Basic 6 €/Nutzer/Monat, Standard 9 €/Nutzer/Monat, Professional 15 €/Nutzer/Monat (je Jahresplan); Enterprise auf Anfrage
Stärken
- Speziell auf Agenturprozesse ausgerichtet: Pitches, Retainer, Projektphasen
- Kapazitätsplanung zeigt Auslastung je Mitarbeitenden auf einen Blick
- Datenhaltung in Deutschland auf ISO 27001-zertifizierten Microsoft-Servern — DSGVO out of the box
- Integrierte Zeiterfassung für genaue Projektkalkulation und Nachkalkulation
- Onboarding-Garantie: awork verspricht vollständige Team-Einführung in 6 Wochen
Einschränkungen
- KI-Funktionen noch begrenzt — Planungsvorschläge, aber keine inhaltliche Aufgabenunterstützung
- Kein vollständiges Finanz- oder Abrechnungsmodul — Rechnungen müssen extern erstellt werden
- Für sehr kleine Teams (1–3 Personen) ist der Preis für den Nutzen vergleichsweise hoch
- Weniger Flexibilität als generische Tools wie Asana für Sonderprozesse außerhalb der Agenturwelt
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du leitest eine Agentur mit 5–100 Personen und willst Projekte, Zeiten und Kapazitäten in einem Tool sehen
- Du brauchst DSGVO-konforme Software mit Datenhaltung in Deutschland — ohne Kompromisse
- Du willst wissen, ob dein Team überhaupt Kapazitäten hat, bevor du einen neuen Pitch annimmst
- Du suchst eine Alternative zu Excel-Ressourcenplanung mit echter Agentur-Logik (Retainer, Pitches, Projektphasen)
Wann nein
- Du brauchst integrierte Rechnungsstellung und DATEV-Export — dann ist MOCO die bessere Wahl
- Du arbeitest solo als Freelancer — kostenlose Tools wie Toggl Track reichen
- Du erwartest tiefe KI-Unterstützung bei inhaltlichen Aufgaben — awork ist Planung, kein Textassistent
- Du leitest ein IT-Unternehmen mit komplexem Ticketing — dann eher Jira oder Linear
Kurzfazit
awork ist die stärkste Wahl für deutsche Agenturen, die Projektmanagement, Zeiterfassung und Kapazitätsplanung aus einer Hand wollen — ohne DSGVO-Kompromisse. Das Tool ist in Hamburg entwickelt und auf Microsoft-Servern in Deutschland gehostet, ISO 27001 zertifiziert. Was awork von generischen Tools wie Asana oder Monday unterscheidet: Es denkt in Agenturlogik — Pitches, Retainer, Projektphasen. Was fehlt: vollständige Rechnungsstellung und tiefe KI-Unterstützung. Wer beides braucht, schaut besser bei MOCO vorbei.
Für wen ist awork?
Kreativagenturen (5–50 Personen): awork ist für diese Zielgruppe gebaut. Kapazitätsplanung, Pitch-Tracking und Retainer-Verwaltung passen nahtlos in den Agenturalltag. Die Einführungszeit ist gering — kein Consulting-Projekt, kein Anpassungsaufwand.
Wachsende Digitalagenturen: Wenn dein Team wächst und Excel-Ressourcenplanung aus den Nähten platzt, ist awork der natürliche nächste Schritt. Die Skalierung von 5 auf 50 Nutzer ist ohne Systemwechsel möglich.
DSGVO-sensible Branchen: Beratungen, Rechtsagenturen oder Agenturen mit öffentlichen Kunden, die explizit auf Datenhaltung in Deutschland bestehen, finden in awork eine der wenigen echten Optionen.
Teamleads ohne IT-Hintergrund: awork braucht keine Einrichtung durch Entwickler. Der Einstieg ist ohne technisches Vorwissen möglich — was in Kreativagenturen oft entscheidend ist.
Weniger geeignet für: Freelancer (zu teuer für Einzelpersonen), IT-Teams mit komplexem Ticketing, Unternehmen, die Rechnungsstellung und DATEV-Export im selben Tool brauchen.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Empfohlene Teamgröße | Was du bekommst |
|---|---|---|---|
| Basic | 6 €/Nutzer/Monat | 1–5 Nutzer | Unbegrenzte Projekte, persönliche Planung, Basisfunktionen |
| Standard | 9 €/Nutzer/Monat | 2–20 Nutzer | Kapazitätsplanung, Teamstruktur, bis zu 3 Custom Fields |
| Professional | 15 €/Nutzer/Monat | 5–100 Nutzer | Unbegrenzte Docs mit Versionshistorie, Custom Subdomains, unbegrenzte Automationen |
| Enterprise | Auf Anfrage | 100+ Nutzer | SSO/SCIM, Premium SLAs, Datenmigrations-Support, Customer Success Manager |
Einordnung: Für die meisten mittelgroßen Agenturen ist der Standard-Plan (9 €/Nutzer) die beste Wahl — Kapazitätsplanung und Teamstruktur sind dabei, ohne die Kosten des Professional-Plans. Der Jahresplan ist deutlich günstiger als der Monatsplan. Bei 10 Nutzern zahlt man im Standard-Plan 90 €/Monat — vergleichbar mit einem einzigen teuren SaaS-Tool.
Stärken im Detail
Kapazitätsplanung, die wirklich funktioniert. Der entscheidende Unterschied zu Asana oder Trello: awork zeigt nicht nur Aufgaben, sondern die tatsächliche Auslastung jedes Teammitglieds in Echtzeit. Bevor eine neue Anfrage angenommen wird, ist auf einen Blick erkennbar, wer in den nächsten zwei Wochen Kapazität hat. Das verhindert Überlastung und Fehlplanung — zwei der häufigsten Probleme in Wachstumsagenturen.
Entwickelt für Agenturlogik. awork denkt in Pitches, Retainern und Projektphasen — nicht in abstrakten “Workspaces”. Das bedeutet: weniger Anpassungsaufwand, kürzere Einarbeitungszeit. Neue Mitarbeitende verstehen das System intuitiv, weil es die eigene Arbeitsrealität widerspiegelt.
Datenhaltung in Deutschland — ohne Aufwand. Die Infrastruktur läuft auf ISO 27001-zertifizierten Microsoft Azure-Servern in Deutschland. Der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) steht standardmäßig zur Verfügung. Für Agenturen mit öffentlichen Kunden oder Branchen mit hohen Datenschutzanforderungen ist das ein echter Wettbewerbsvorteil.
Onboarding-Garantie. awork bietet eine “Team on Board Guarantee” — vollständige Teameinführung in 6 Wochen mit messbaren Aktivitätszielen. Falls das nicht klappt, greift ein Rückerstattungsschutz. Das ist mutig und signalisiert Vertrauen in das eigene Produkt.
Schwächen ehrlich betrachtet
Kein Rechnungsmodul. awork ist Projektmanagement und Zeiterfassung — aber keine Buchhaltungssoftware. Wer aus erfassten Zeiten direkt Rechnungen erstellen und per DATEV an den Steuerberater exportieren will, braucht ein zweites Tool. Für diesen Use Case ist MOCO die direktere Wahl.
KI bleibt im Planungsbereich. Die KI-Funktionen in awork sind auf Planungsvorschläge begrenzt — keine automatische Texterstellung, keine inhaltliche Aufgabenunterstützung. Wer KI auch für Briefings, Zusammenfassungen oder E-Mails will, braucht zusätzlich ein Sprachmodell.
Für kleine Teams teuer. Bei 2 Personen und Professional-Plan zahlt man 30 €/Monat — für eine reine Zeiterfassung ist das viel. Für Solo-Freelancer lohnt sich awork nicht; Toggl Track oder Harvest sind günstiger und für kleine Teams ausreichend.
Komplexe Teamstrukturen brauchen Zeit. Wer sehr verschachtelte Projekte mit vielen Abhängigkeiten verwaltet (Stichwort: Wasserfall-Projektmanagement mit 50+ Meilensteinen), wird feststellen, dass awork für diese Komplexität nicht optimiert ist — da sind spezialisierte PM-Tools wie MS Project überlegen.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Rechnungsstellung und DATEV-Export brauchst | MOCO |
| Solo-Freelancer bist und günstig Zeit erfassen willst | Toggl Track |
| Ein Open-Source-Projektmanagement-Tool suchst | Plane.so |
| Komplexes IT-Projektmanagement mit Ticketing brauchst | Jira |
awork ist keine Eierlegende Wollmilchsau — und das ist gut. Es macht Kapazitätsplanung und Projektmanagement für Agenturen besser als die generischen Alternativen. Für die Finanzseite (Rechnungen, DATEV) braucht es aber einen Partner.
So steigst du ein
Schritt 1: Kostenlosen 14-Tage-Test unter awork.com starten — kein Kreditkarte nötig. Lege als erstes alle Teammitglieder mit ihrer Regelarbeitszeit an (z.B. 8h/Tag). Das ist die Basis für die Kapazitätsplanung.
Schritt 2: Die laufenden Projekte mit Projektphasen und geplanten Zeiten anlegen. Besonders wichtig: Retainer-Projekte als wiederkehrende Projekte konfigurieren, damit sie nicht jeden Monat neu angelegt werden müssen.
Schritt 3: In der ersten Woche aktiv Zeiten per Timer oder nachträglich per Kalender-Ansicht erfassen. Nach 7 Tagen macht das erste Ressourcen-Dashboard sofort Sinn — du siehst, wer zu viel hat, wer Luft hat, und wo Kapazitäten für die nächste Anfrage liegen.
Ein konkretes Beispiel
Eine Hamburger Designagentur mit 12 Mitarbeitenden nutzt awork für alle Ressourcenentscheidungen. Wenn eine neue Pitch-Anfrage reinkommt, öffnet die Geschäftsführung die Kapazitätsansicht — nicht die Mailbox. In drei Minuten ist klar: Art Direction ist in den nächsten drei Wochen zu 90 % ausgelastet, aber Konzeption hat 30 % freie Kapazität. Früher lief diese Abstimmung über Excel-Listen, WhatsApp und Bauchgefühl — und endete regelmäßig in Überlastung und versäumten Deadlines. Heute dauert die Entscheidung fünf Minuten, und das Team weiß von Anfang an, was realistisch ist.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: Deutschland (ISO 27001-zertifizierte Microsoft Azure-Server)
- Zertifizierungen: ISO 27001, DSGVO-konform
- Auftragsverarbeitung: AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag) standardmäßig verfügbar — kein gesonderter Antrag nötig
- Datenverschlüsselung: Datenbankseitige Verschlüsselung, ausschließlich verschlüsselte Verbindungen
- Penetrationstests: Regelmäßige externe Sicherheitstests, tägliche Security-Updates
- Empfehlung: Für Agenturen mit öffentlichen Kunden oder DSGVO-sensitiven Branchen ist awork eine der sichersten Optionen auf dem Markt — Datenhaltung in Deutschland ohne Zusatzaufwand
Gut kombiniert mit
- MOCO — awork übernimmt Projektplanung und Kapazitätsmanagement, MOCO die Rechnungsstellung und den DATEV-Export. Wer beides braucht, hat damit eine vollständige Agentur-Infrastruktur.
- Toggl Track — für Teams, die bereits Toggl für Zeiterfassung nutzen: awork importiert Zeiten und ergänzt die fehlende Kapazitätsplanung.
- Figma — das Design-Tool der Wahl in Kreativagenturen. Figma-Projekte lassen sich als Projekte in awork abbilden; Kommentare und Feedback-Runden werden als Aufgaben getrackt.
Unser Testurteil
awork verdient 4 von 5 Sternen. Für deutsche Agenturen, die Kapazitätsplanung ernst nehmen, gibt es kaum eine bessere Option — die Kombination aus Agentur-Logik, Datenhaltung in Deutschland und ehrlichem Pricing ist selten. Den fünften Stern kostet das fehlende Rechnungsmodul: Wer aus Zeiten direkt Rechnungen erstellen will, braucht ein zweites Tool. Wer das akzeptiert und MOCO nicht braucht, bekommt ein fokussiertes, verlässliches Werkzeug.
Was wir bemerkt haben
- 2024 — awork hat die Preisstruktur überarbeitet und einen neuen “Basic”-Plan für 6 €/Nutzer/Monat eingeführt, der sich speziell an kleine Teams richtet. Der bisherige Einstiegsplan lag höher — die Neustrukturierung macht awork für kleinere Agenturen zugänglicher.
- 2024 — awork ist ISO 27001 zertifiziert worden — ein wichtiger Schritt für die Positionierung im Enterprise-Segment und bei öffentlichen Auftraggebern.
- Laufend — Die KI-Funktionen sind noch im Aufbau. awork kommuniziert hier zurückhaltend — was zum nüchternen, praxisorientierten Produkt-Ansatz passt, aber bedeutet, dass KI-Features aktuell kein Kaufargument sind.
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