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Bezahlt Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig ⚠️ Hybrid Zuletzt geprüft: 17. September 2026

meinGPT

SelectCode GmbH

4/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

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meinGPT im Überblick: Plattformlizenz ab 18 Euro pro Nutzer und Monat, gestaffelt bis 5,40 Euro ab 501 Nutzern, Modellkosten rechnet der Anbieter getrennt ab. Plattform und Datenlayer laufen bei Hetzner in deutschen Rechenzentren, das Informationssicherheits-Managementsystem ist nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert. In einer Oberfläche liegen Chat, Dateiarbeit, Meeting-Mitschriften, Assistenten und zentrale Verwaltung, dazu Konnektoren zu Microsoft 365, SAP, Salesforce, Google Workspace, Jira, Confluence, Snowflake und Zoom. Betreiber ist die SelectCode GmbH in Unterhaching bei München.

Kosten: Plattformlizenz nach Nutzerzahl gestaffelt: 18 €/Nutzer/Monat bei 1 bis 50 Nutzern, 13,50 € bei 51 bis 100, 9,90 € bei 101 bis 250, 7,20 € bei 251 bis 500, 5,40 € ab 501 Nutzern (angezeigte Preise enthalten 10 % Jahresrabatt). Modellkosten sind nicht enthalten: festes Budget 9 €/Nutzer/Monat oder gemeinsamer Pool mit 2,31 €/Nutzer/Monat als Planwert. Optionen: Governance 1,35 €/Nutzer/Monat, Outpost ab 225 €/Monat, persönliche Begleitung auf Anfrage. Stand 17. September 2026.

Kategorien

Stärken

  • Plattform und Datenlayer bei Hetzner in deutschen Rechenzentren, ISMS nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert
  • Führende Modelle von OpenAI, Anthropic und Google plus europäische Open-Source-Modelle auf deutscher Infrastruktur in einer Oberfläche
  • Mengenstaffel senkt den Preis pro Kopf mit wachsender Nutzerzahl deutlich, von 18 € auf 5,40 € ab 501 Nutzern
  • Konnektoren zu Microsoft 365, SharePoint, SAP, Salesforce, Google Workspace, Jira, Confluence, Snowflake, Oracle, AWS und Zoom
  • Outpost verbindet lokale Ordner, PostgreSQL-Datenbanken und interne MCP-Server, ohne einen eingehenden Port zu öffnen

Einschränkungen

  • Zwei Rechnungen statt einer: Plattformlizenz und Modellbudget werden getrennt abgerechnet, der Gesamtpreis pro Kopf steht nicht auf der Preisseite
  • Die angezeigten Staffelpreise enthalten bereits 10 % Jahresrabatt, monatliche Zahlung ist entsprechend teurer
  • Die Modelle kommen von US-Anbietern über freigegebene Modellwege, meinGPT vermittelt und hostet nicht alle Modelle selbst
  • Outpost steckt im Early Access, die Anbindung von PostgreSQL und MCP-Servern ist Private Beta
  • Kleinere Referenzkundenliste als die größeren Wettbewerber Langdock oder CompanyGPT

Passt gut zu

Deutscher Mittelstand mit 20–500 Mitarbeitenden Unternehmen ohne dedizierte KI-Strategie, die schlüsselfertig starten wollen Branchen mit strengen Datenschutzanforderungen (Finanzen, Healthcare, öffentlicher Sektor) Organisationen, die interne Datenquellen anbinden wollen, ohne sie in die US-Cloud zu kopieren

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du willst mehrere LLMs zentral und DSGVO-konform für dein gesamtes Team nutzen
  • Du brauchst Hosting in Deutschland und einen Anbieter, der dir Rechenzentrum und Zertifizierung benennen kann
  • Du willst interne Ordner, Datenbanken oder MCP-Server anbinden, ohne sie ins Internet zu stellen
  • Du willst eine zentrale Abrechnung statt Wildwuchs mit ChatGPT-Privatabos im Team

Wann nein

  • Du bist Einzelnutzer oder ein Team unter 5 Personen, dann sind Einzelabos günstiger
  • Du brauchst die allerneuesten Modelle in der Stunde nach Release, meinGPT zieht nach, ist aber nicht first-mover
  • Du willst tiefe Entwickler-Werkzeuge wie API-First-Workflows oder Custom-Fine-Tuning
  • Du arbeitest bereits tief im Microsoft-365-Stack und Copilot wäre näher an deinem Workflow

Kurzfazit

meinGPT bündelt GPT, Claude und Gemini in einer Oberfläche, die bei Hetzner in deutschen Rechenzentren läuft und deren Sicherheitsmanagement nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert ist. Die Plattformlizenz startet bei 18 Euro pro Nutzer und Monat und fällt ab 501 Nutzern auf 5,40 Euro, die Modellkosten rechnet SelectCode getrennt ab. Für deutsche Mittelständler, die Schatten-KI ablösen wollen, ist das eine der saubersten Optionen. Einzelnutzer und Mini-Teams fahren mit Einzelabos günstiger.

Für wen ist meinGPT?

Mittelständische Unternehmen ohne KI-Strategie: Maschinenbauer, Handelsunternehmen, Dienstleister mit 50 bis 300 Mitarbeitenden, die spüren, dass etwas passieren muss, aber nicht wissen wo anfangen. In genau dieser Größe greift auch die Mengenstaffel: Ab 51 Nutzern kostet die Plattform 13,50 Euro pro Kopf, ab 101 Nutzern 9,90 Euro.

Datenschutz-sensible Branchen: Steuerberater, Anwaltskanzleien, Krankenhäuser, Finanzdienstleister und öffentliche Verwaltungen, die ChatGPT aus Compliance-Gründen verboten haben, und jetzt eine erlaubte Alternative brauchen. meinGPT benennt Rechenzentrum (Hetzner, Deutschland) und Zertifizierung (ISO/IEC 27001:2022), das sind prüfbare Aussagen statt Marketing-Label.

HR- und Compliance-Verantwortliche: Wer dafür sorgen muss, dass Mitarbeitende KI nicht über persönliche ChatGPT-Konten mit Firmendaten füttern, bekommt eine zentrale, abrechenbare und auditierbare Alternative. Die optionale Governance-Stufe für 1,35 Euro pro Nutzer und Monat gehört in dieses Bild.

Organisationen mit internen Datenquellen: Outpost ist ein Gerät im eigenen Netz, das lokale Ordner, PostgreSQL-Datenbanken, interne HTTP-Endpunkte und lokale MCP-Server anbindet. Die Verbindung baut das Gerät ausgehend auf, ein eingehender Port muss nicht geöffnet werden, und die Zugangsdaten bleiben lokal. Wer Fachdaten nutzen, aber nicht in die Cloud kopieren will, findet hier den passenden Weg.

Weniger geeignet für: Einzelnutzer und Mini-Teams (zu teuer pro Kopf), Tech-Startups mit hauseigener Engineering-Tiefe (eher direkter API-Zugang), und Konzerne, die ohnehin schon einen Enterprise-Vertrag mit OpenAI oder Microsoft haben.

Preise im Detail

Die Preisseite trennt zwei Positionen: die Plattformlizenz und das Modellbudget. Beide rechnet meinGPT getrennt ab.

PositionPreisWas dahintersteckt
Plattform, 1–50 Nutzer18 €/Nutzer/MonatChat und Dateiarbeit mit führenden KI-Modellen, Meeting-Mitschriften, Assistenten, Workflows, KI-Apps, zentrale Verwaltung
Plattform, 51–100 Nutzer13,50 €/Nutzer/Monatwie oben, Mengenstaffel
Plattform, 101–250 Nutzer9,90 €/Nutzer/Monatwie oben, Mengenstaffel
Plattform, 251–500 Nutzer7,20 €/Nutzer/Monatwie oben, Mengenstaffel
Plattform, ab 501 Nutzern5,40 €/Nutzer/Monatwie oben, Mengenstaffel
Modellbudget, fest9 €/Nutzer/Monatfestes Guthaben je Nutzer, nicht in der Plattformlizenz enthalten
Modellbudget, gemeinsamer Pool2,31 €/Nutzer/Monat als Planwertgeteiltes Budget über alle Nutzer, der Wert ist anpassbar
Governance (optional)1,35 €/Nutzer/MonatZusatzstufe für Steuerung und Nachweise
Outpost (optional)ab 225 €/MonatGerät im eigenen Netz für lokale Ordner, PostgreSQL, MCP-Server, interne Endpunkte
Persönliche Begleitung (optional)auf AnfrageEinführung und Betreuung durch den Anbieter

Einordnung: Die angezeigten Preise enthalten bereits 10 Prozent Jahresrabatt, die Preisseite schaltet zwischen „Jährlich 10 % günstiger“ und „Monatlich“ um. Wer monatlich zahlt, liegt entsprechend darüber. Entscheidend ist die zweite Position: Die Plattformlizenz deckt die Modellkosten nicht ab. Ein Team mit 30 Nutzern zahlt 18 Euro Plattform plus, je nach Modell der Abrechnung, entweder 9 Euro festes Guthaben oder rund 2,31 Euro aus dem gemeinsamen Pool, also 20,31 bis 27 Euro pro Kopf und Monat. Das ist der Wert, den du mit einem ChatGPT-Plus-Abo (23 Euro im Monat, Stand September 2026) vergleichen musst, nicht die 18 Euro allein. Der gemeinsame Pool ist bei gemischten Teams meist die realistischere Wahl, weil die Hälfte der Belegschaft die Plattform ohnehin nur sporadisch nutzt. Nach oben lohnt sich die Staffel schnell: Bei 120 Nutzern fällt die Plattformlizenz auf 9,90 Euro, bei 300 auf 7,20 Euro.

Stärken im Detail

Benanntes Hosting statt „europäische Cloud“. meinGPT schreibt auf die eigene Startseite, dass Plattform und Datenlayer bei Hetzner in deutschen Rechenzentren laufen, und nennt für das Informationssicherheits-Managementsystem die Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2022. Das ist die Art Aussage, die vor einer Datenschutzbeauftragten Bestand hat, weil sie einen Betreiber, ein Land und einen Prüfstandard benennt, statt nur „DSGVO-konform“ zu behaupten.

Mehrere Modellfamilien unter einem Dach. Statt sich auf einen Anbieter festzulegen, führt meinGPT GPT, Claude und Gemini sowie europäische Open-Source-Modelle auf deutscher Infrastruktur in einer Oberfläche zusammen. Mitarbeitende können pro Aufgabe wechseln, Claude für lange Dokumente, GPT für strukturierte Antworten, ein europäisches Open-Source-Modell für unkritische Massenarbeit, ohne dass die IT mehrere Verträge verwalten muss.

Die Mengenstaffel arbeitet für wachsende Rollouts. Von 18 Euro bei bis zu 50 Nutzern auf 5,40 Euro ab 501 Nutzern ist ein Faktor von mehr als drei. Für ein Unternehmen, das mit einer Abteilung startet und über zwei Jahre ausrollt, heißt das: Der Preis pro Kopf sinkt genau dann, wenn die Nutzerzahl steigt. Das ist das Gegenteil des üblichen Enterprise-Musters, bei dem der Listenpreis fix bleibt und nur der Einkauf verhandelt.

Outpost holt interne Daten, ohne das Netz zu öffnen. Das Outpost-Gerät steht im eigenen Netz und baut die verschlüsselte Verbindung ausgehend auf, ein eingehender Port ist nicht nötig. Angebunden werden lokale Ordner als Wissenssammlungen, PostgreSQL-Datenbanken lesend oder schreibend, interne HTTP-Endpunkte und lokale MCP-Server; die Zugangsdaten bleiben auf dem Gerät. Für Unternehmen mit gewachsenen Dateiablagen ist das der Unterschied zwischen „nettes Chat-Tool“ und „findet unsere Wartungsanleitung“.

Breite Konnektoren für den Büroalltag. Word, Excel, PowerPoint, Teams, Outlook und SharePoint stehen ebenso in der Liste wie SAP, Salesforce, Google Drive, Gmail, Jira, Confluence, Snowflake, Oracle, AWS und Zoom. Damit deckt die Plattform die Systeme ab, in denen in einem deutschen Mittelständler tatsächlich Wissen liegt.

Schwächen ehrlich betrachtet

Zwei Positionen, ein Gesamtpreis, der nirgends steht. Die Preisseite nennt Plattformlizenz und Modellbudget getrennt und liefert für den Pool nur einen Planwert von 2,31 Euro pro Nutzer und Monat. Was dein Unternehmen am Monatsende wirklich zahlt, hängt vom tatsächlichen Verbrauch ab. Das ist ehrlicher als eine Pauschale, macht den Vergleich mit Wettbewerbern aber aufwendiger, und es erschwert die Budgetplanung im ersten Jahr. Wer Planbarkeit über alles stellt, wählt das feste Budget mit 9 Euro pro Kopf und zahlt das Risiko als Aufschlag.

Die Preise sind Jahrespreise. Die 18 Euro enthalten bereits 10 Prozent Jahresrabatt. Wer monatlich kündbar bleiben will, rechnet entsprechend nach oben. In der Kommunikation nach innen ist das ein Stolperstein, weil der Preis, den die Geschäftsführung auf der Website sieht, an eine Jahresbindung geknüpft ist.

Die Modelle gehören meinGPT nicht. Im Hintergrund laufen die APIs von OpenAI, Anthropic und Google. Wenn dort ein Endpunkt umgestellt oder ein Preis erhöht wird, schlägt das durch. Volle Modell-Souveränität, also eigene Gewichte unter eigener Kontrolle, gibt es hier nicht; meinGPT liefert eine deutsche Hülle mit einem freigegebenen Modellweg, keinen eigenen Modellstack.

Outpost ist noch nicht fertig. Der Anbieter kennzeichnet Outpost als Early Access, die Anbindung von PostgreSQL-Datenbanken und MCP-Servern läuft in Private Beta. Wer den internen Datenzugriff als Kaufgrund einplant, sollte sich den Reifegrad für den eigenen Fall zeigen lassen, statt ihn aus der Preisliste abzuleiten.

Reichweite kleiner als die Großen. Microsoft 365 Copilot bringt jeden Tag neue Funktionen, ChatGPT Business hat mehr Wahrnehmung in der Geschäftsführung. meinGPT muss in der Praxis oft erst erklärt werden, was beim internen Verkauf Aufwand bedeutet.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Den größten deutschen Wettbewerber mit ähnlicher Positionierung willstLangdock
Eine schlankere Alternative speziell für sehr kleine Teams suchstCompanyGPT
Tief im Microsoft-365-Stack arbeitest und KI direkt in Word, Excel, Teams brauchstMicrosoft 365 Copilot
Eigene Modelle statt vermittelter US-APIs brauchstAleph Alpha, seit September 2026 in der Fusion mit Cohere
Einzelnutzer bist und kein Team-Tool brauchstChatGPT Plus-Abo

meinGPT positioniert sich klar im Korridor „deutsches KMU, das einen DSGVO-konformen Multi-LLM-Zugang sucht“. In genau diesem Korridor ist die Plattform stark, sobald du am Rand davon bist (Einzelnutzer, Konzern mit eigenem Microsoft-Vertrag, Engineering-getriebenes Startup), gibt es passendere Optionen.

meinGPT neben Langdock, innoGPT, Microsoft 365 Copilot, ChatGPT Business, Claude Team und Gemini, mit Preis pro Nutzer, Hosting, AVV und Single Sign-on, zeigt unser DSGVO-Vergleich der KI-Assistenten für Unternehmen.

So steigst du ein

Schritt 1: Teste die Plattform kostenlos über meingpt.com und lade gezielt zwei oder drei Power-User ein, die typische Aufgaben damit erledigen: Mail-Antworten, Recherche, Protokoll-Zusammenfassung. Achte im Test darauf, wie viel Modellbudget diese drei Personen tatsächlich verbrauchen, das ist deine Rechengrundlage für den Pool.

Schritt 2: Entscheide vor dem Vertrag, ob du festes Budget oder gemeinsamen Pool willst. Faustregel aus den Zahlen des Anbieters: Wenn dein Team überwiegend aus Gelegenheitsnutzern besteht, ist der Pool mit einem Planwert von 2,31 Euro pro Kopf günstiger. Wenn jede Person täglich mit langen Dokumenten arbeitet, ist das feste Budget mit 9 Euro planbarer. Nimm in beiden Fällen die Nutzerzahl, die du in zwölf Monaten erwartest, sonst zahlst du die erste Staffelstufe länger als nötig.

Schritt 3: Plane das Rollout in Wellen, nicht als Big Bang. Starte mit einer Abteilung, typischerweise Vertrieb oder Marketing, sammle nach vier Wochen Feedback, dann erweitere. Erst wenn die Nutzung steht, lohnt sich der Blick auf Outpost für interne Datenquellen und auf die Governance-Stufe für Nachweise. Wer alle 200 Mitarbeitenden gleichzeitig freischaltet, bekommt 200 Mal die Frage „wie nochmal anmelden?“, und keine Adoption.

Ein konkretes Beispiel

Ein mittelständischer Maschinenbauer aus dem Raum Stuttgart mit 180 Mitarbeitenden hatte ChatGPT firmenweit verboten, nachdem ein Vertriebsmitarbeiter einen kompletten Kundenvertrag in das Web-Interface kopiert hatte. Gesucht war eine Alternative, die die gleiche Produktivität erlaubt und der Datenschutzbeauftragten standhält. Ausgerollt wurden 120 Lizenzen für Vertrieb, Marketing, Service und Geschäftsführung. In der Staffel für 101 bis 250 Nutzer kostet die Plattform 9,90 Euro pro Kopf und Monat, dazu kommt das Modellbudget aus dem gemeinsamen Pool mit dem Planwert von 2,31 Euro. Das ergibt rund 1.465 Euro im Monat oder knapp 17.600 Euro im Jahr für 120 Personen. Angebote entstehen heute spürbar schneller, Kundenmails werden konsistenter beantwortet, und der Datenschutzbeauftragte kann auf Hetzner-Rechenzentren in Deutschland und ein nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziertes ISMS verweisen. Die Rechnung ist damit nicht die 9,90 Euro von der Preisseite, sondern rund 12,20 Euro pro Kopf.

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Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.

Erstgespräch anfragen

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Plattform und Datenlayer laufen nach Anbieterangabe bei Hetzner in deutschen Rechenzentren
  • Zertifizierung: ISO/IEC 27001:2022-zertifiziertes Informationssicherheits-Managementsystem
  • Modellwege: meinGPT spricht nach eigener Darstellung nur einen freigegebenen Modellanbieter je Anfrage an, die Modelle selbst kommen von OpenAI, Anthropic und Google sowie aus europäischen Open-Source-Modellen auf deutscher Infrastruktur
  • Interne Datenquellen: Über Outpost bleiben Zugangsdaten auf dem Gerät im eigenen Netz, die Verbindung wird ausgehend aufgebaut, ein eingehender Port ist nicht nötig
  • Empfehlung für Unternehmen: Lass dir den Auftragsverarbeitungsvertrag und die Liste der Unterauftragsverarbeiter vor Vertragsschluss aushändigen, die Preisseite nennt beides nicht. Branchen unter besonderer Verschwiegenheitspflicht (Anwälte, Steuerberater, Ärzte) sollten zusätzlich klären, welcher Modellweg für sie freigegeben wird und wo die jeweilige Inferenz stattfindet.

Gut kombiniert mit

  • Microsoft 365 Copilot, meinGPT für allgemeines Chatten, Recherche und teamübergreifende KI; Copilot für die tiefe Integration in Word, Excel und Teams. Viele Mittelständler fahren beide parallel, weil sie unterschiedliche Aufgaben abdecken.
  • DeepL, meinGPT übernimmt Recherche und Textgenerierung, DeepL liefert die finale Übersetzungsqualität, die selbst gute LLMs noch nicht erreichen. Die Kombination ist Standard in international tätigen KMU.
  • NotebookLM, für tiefe Analyse einzelner umfangreicher Dokumente (Verträge, Studien, Geschäftsberichte) ist NotebookLM spezialisierter; meinGPT bleibt das Daily-Driver-Werkzeug für alles andere.

Häufige Fragen zu meinGPT

Was kostet meinGPT?

Die Plattformlizenz ist nach Nutzerzahl gestaffelt: 18 Euro pro Nutzer und Monat bei 1 bis 50 Nutzern, 13,50 Euro bei 51 bis 100, 9,90 Euro bei 101 bis 250, 7,20 Euro bei 251 bis 500 und 5,40 Euro ab 501 Nutzern. Die angezeigten Preise enthalten 10 Prozent Jahresrabatt. Die Modellkosten kommen getrennt dazu, entweder als festes Budget von 9 Euro pro Nutzer und Monat oder aus einem gemeinsamen Pool mit 2,31 Euro pro Nutzer und Monat als Planwert.

Ist das Modellbudget in der Lizenz enthalten?

Nein. Die Plattformlizenz und das Modellbudget sind zwei getrennte Positionen. Rechne für einen realistischen Vergleich mit Einzelabos immer beide zusammen.

Wo werden die Daten gehostet?

Plattform und Datenlayer laufen nach Angabe des Anbieters bei Hetzner in deutschen Rechenzentren, das Informationssicherheits-Managementsystem ist nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert.

Welche KI-Modelle sind enthalten?

GPT von OpenAI, Claude von Anthropic und Gemini von Google, dazu europäische Open-Source-Modelle auf deutscher Infrastruktur. Eine feste Modellzahl nennt der Anbieter auf seinen öffentlichen Seiten derzeit nicht.

meinGPT oder Langdock?

Beide zielen auf den deutschen Mittelstand mit DSGVO-konformem Multi-LLM-Zugang. meinGPT punktet mit der aggressiven Mengenstaffel und mit Outpost für interne Datenquellen, Langdock hat die größere Referenzkundenliste.

Unser Fazit

meinGPT bekommt 4 von 5 Sternen. Die Plattform löst ein konkretes Problem deutscher Mittelständler, nämlich DSGVO-konformen Zugang zu mehreren Modellfamilien, und sie benennt dabei Betreiber, Land und Prüfstandard statt nur Schlagworte. Die Mengenstaffel von 18 auf 5,40 Euro belohnt genau die Unternehmen, die tatsächlich ausrollen statt nur zu pilotieren, und Outpost adressiert mit internen Datenquellen den Punkt, an dem die meisten KI-Einführungen im Mittelstand hängen bleiben. Den fünften Stern verliert meinGPT an drei Stellen: Der wirkliche Preis pro Kopf steht nirgends, weil das Modellbudget separat läuft und für den Pool nur ein Planwert genannt wird. Die Modelle kommen von US-Anbietern, eine deutsche Hülle ist nicht dasselbe wie ein eigener Modellstack. Und Outpost, eines der stärksten Argumente, ist Early Access mit Private-Beta-Bausteinen. Innerhalb der Zielgruppe „deutscher Mittelstand 20–500 Mitarbeitende“ bleibt meinGPT trotzdem eine der ersten Adressen, gleichauf mit Langdock und vor CompanyGPT.

Was wir bemerkt haben

  • September 2026, Preismodell komplett umgestellt: Aus den früheren 29 Euro pro Nutzer und Monat ist eine Mengenstaffel geworden, die bei 18 Euro (1–50 Nutzer) beginnt und ab 501 Nutzern bei 5,40 Euro endet. Für kleine Teams ist das eine Preissenkung um rund 38 Prozent, für große Rollouts um mehr als 80 Prozent (Quelle: meingpt.com/preise, abgerufen am 17.09.2026).
  • September 2026, Modellkosten sind aus der Lizenz herausgelöst: Das frühere Paket „29 Euro inklusive 9 Euro KI-Guthaben“ gibt es nicht mehr. Plattform und Modellbudget werden getrennt abgerechnet, wahlweise mit festem Budget von 9 Euro pro Kopf oder aus einem gemeinsamen Pool mit 2,31 Euro als Planwert. Wer nur die Plattformpreise vergleicht, unterschätzt die Rechnung.
  • September 2026, Neu auf der Preisseite: eine Governance-Stufe für 1,35 Euro pro Nutzer und Monat und Outpost ab 225 Euro im Monat, ein Gerät im eigenen Netz für lokale Ordner, PostgreSQL, MCP-Server und interne Endpunkte. Outpost läuft im Early Access, PostgreSQL und MCP sind Private Beta.
  • September 2026, Nicht mehr öffentlich nachweisbar: Die früher hier genannte Enterprise-Plattformgebühr ab rund 500 Euro im Monat, das Pilotprogramm ab 9.000 Euro, der Zehn-Tage-Trial und die Zahl „über 30 Modelle“ stehen so nicht mehr auf den Anbieterseiten. Wir haben diese Angaben deshalb entfernt statt sie fortzuschreiben.
  • Mai 2026, Korrektur zur älteren Erfassung: Der Anbieter ist die SelectCode GmbH aus Unterhaching bei München, nicht wie zuvor notiert die sofahead GmbH.

Quellen

  1. meinGPT – Preise. https://meingpt.com/preise (abgerufen am 2026-09-17). Plattformlizenz gestaffelt: 1–50 Nutzer 18 €, 51–100 Nutzer 13,50 €, 101–250 Nutzer 9,90 €, 251–500 Nutzer 7,20 €, ab 501 Nutzern 5,40 € je Nutzer und Monat; Hinweis „Die angezeigten Preise enthalten bereits 10 % Jahresrabatt“ und Umschalter „Jährlich 10 % günstiger“ / „Monatlich“. Modellbudget getrennt: fest 9 € je Nutzer oder gemeinsamer Pool mit Planwert 2,31 € pro Nutzer und Monat. Optionen: Governance 1,35 € pro Nutzer und Monat, Outpost ab 225 € pro Monat, persönliche Begleitung auf Anfrage. Lizenzumfang: Chat und Dateiarbeit mit führenden KI-Modellen, Meetings, Assistenten, Workflows, KI-Apps und zentrale Verwaltung..
  2. meinGPT – Startseite. https://meingpt.com (abgerufen am 2026-09-17). „Plattform und Datenlayer laufen bei Hetzner in deutschen Rechenzentren“; ISO 27001:2022; Modelle GPT, Claude und Gemini sowie europäische Open-Source-Modelle auf deutscher Infrastruktur; Konnektoren zu Word, Excel, PowerPoint, Teams, Outlook, SharePoint, SAP, Salesforce, Google Drive, Gmail, Jira, Confluence, Snowflake, Oracle, AWS und Zoom; Betreiber SelectCode GmbH, Oskar-von-Miller-Straße 11, 82008 Unterhaching..
  3. meinGPT – Sicherheit. https://meingpt.com/sicherheit (abgerufen am 2026-09-17). „Hetzner-Rechenzentren in Deutschland“; „ISO/IEC 27001:2022-zertifiziertes ISMS“; nur ein freigegebener Modellanbieter wird angesprochen („Nur der freigegebene Modellweg wird angesprochen“)..
  4. meinGPT – Outpost. https://meingpt.com/outpost (abgerufen am 2026-09-17). Outpost verbindet ausgewählte Dateien und freigegebene Dienste aus einem lokalen Netzwerk mit meinGPT; die verschlüsselte Verbindung wird ausgehend vom Outpost-Gerät aufgebaut, es ist kein eingehender Port nötig; lokale Ordner als Wissenssammlungen, PostgreSQL lesend oder schreibend, lokale MCP-Server, interne HTTP-Endpunkte; Zugangsdaten bleiben auf dem Gerät; Early Access, PostgreSQL und MCP in Private Beta..

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Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

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