innoGPT
Inno KI GmbH
Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.
Tool öffnenDeutsche Aggregator-Plattform der Inno KI GmbH, die über 50 KI-Modelle von OpenAI, Anthropic, Google, Mistral und DeepSeek über eine DSGVO-konforme Oberfläche bündelt. Server in Frankfurt am Main bei zertifizierten EU-Anbietern wie AWS, ISO 27001, AVV, gedacht für Mittelstand und Konzerne, die mit den großen Modellen arbeiten wollen, ohne fünf Einzelverträge in den USA zu unterschreiben.
Kosten: Privatkunden: Go 9,90 €, Personal 19 €, Family 34,90 €, Personal Pro 49,90 € pro Monat inkl. MwSt.; Business 25 €/User/Monat und Business Max 109 €/User/Monat zzgl. MwSt., Enterprise ab 1.000 Usern auf Anfrage, 7 Tage kostenlos testen
Kategorien
Stärken
- Ein Zugang zu 50+ Modellen (OpenAI, Anthropic, Google, Mistral, DeepSeek und weitere) über eine Oberfläche
- Hosting auf Servern in Frankfurt am Main bei zertifizierten EU-Anbietern wie AWS, ISO 27001-Zertifizierung und AVV nach Art. 28 DSGVO
- Kein Training auf Kundendaten, weder beim Anbieter noch bei seinen Technologiepartnern
- Canvas, Skills, Assistenten, Firmensuche und Deep Research in einem Workspace
- Meeting-Protokoll mit Transkription, Zusammenfassung und Action Items; die Audio-Übersicht erzeugt Podcast-artige Zusammenfassungen aus eigenen Dokumenten
- 1.000+ Integrationen über MCP, unter anderem SharePoint, OneDrive und Outlook
- Optionaler PII-Filter erkennt und maskiert personenbezogene Daten vor dem Modellaufruf
Einschränkungen
- Aufpreis-Modell: Add-ons (PII-Filter, Video, externe API, SSO/SAML) treiben den Preis schnell nach oben
- Selbst-Hosting / On-Premise erst ab Enterprise-Vertrag (1.000+ User) verfügbar
- Die Hosting-Region hängt am gewählten Modell: der Anbieter schreibt selbst von den meisten Modellen in Europa, einzelne Katalogeinträge sind als Global gelistet
- Kleinere Marke als Microsoft Copilot oder ChatGPT Enterprise, weniger Drittanbieter-Knowhow am Markt
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du willst GPT-, Claude- und Gemini-Modelle nutzen, ohne mehrere Verträge in den USA abzuschließen
- Dein Unternehmen verlangt AVV, ISO 27001 und EU-Datenhaltung
- Du brauchst eine zentrale Plattform mit Zugriffsverwaltung statt Schatten-IT mit privaten ChatGPT-Accounts
- Ihr wollt Skills, Assistenten und Wissensdatenbanken aufbauen, ohne intern zu entwickeln
Wann nein
- Du brauchst echtes On-Premise unter 1.000 Usern (nicht im Standardvertrag)
- Dein Compliance-Rahmen verlangt für jedes einzelne Modell eine schriftliche EU-Standortgarantie
- Du suchst nur eine Einzellizenz für eine Person, Microsoft 365 Copilot oder ChatGPT Plus sind günstiger
- Ihr braucht ein eigenes Modell ohne US-Backend, das im eigenen Rechenzentrum läuft, dann ist Aleph Alpha die ehrlichere Wahl (seit September 2026 in der Fusion mit Cohere)
Kurzfazit
innoGPT ist ein deutscher KI-Aggregator: über 50 Modelle von OpenAI, Anthropic, Google, Mistral und DeepSeek über eine Oberfläche, Server in Frankfurt am Main bei Anbietern wie AWS, ISO 27001, AVV. Für Mittelständler, die KI wollen, aber keine fünf US-Einzelverträge unterschreiben dürfen, ist das die kürzeste Brücke. 25 Euro pro Nutzer und Monat sind fair, teuer wird es über die Add-ons. Die Hosting-Region hängt am gewählten Modell, das gehört vor dem Rollout schriftlich geklärt.
Für wen ist innoGPT?
Mittelstand mit Compliance-Pflicht: Wirtschaftsprüfer, Steuerkanzleien, Industrieunternehmen, alle, denen die Rechtsabteilung jeden ChatGPT-Login verbietet. innoGPT liefert AVV, ISO 27001 und EU-Hosting auf einem Tablett.
IT-Leiter ohne eigenes KI-Team: Statt selbst eine LLM-Gateway-Architektur zu bauen (Azure OpenAI plus DLP plus SSO plus Monitoring), kaufst du das fertig ein. Spart Monate an Implementierung.
Konzerne im Pilotmodus: Wer KI im großen Stil ausrollen will, aber noch nicht weiß, ob die GPT-, Claude- oder Gemini-Familie der richtige Partner ist, kann mit innoGPT mehrere Modelle parallel nutzen, ohne Multi-Vendor-Verträge. Für genau diesen Einstieg gibt es ein begleitetes Pilotprogramm über drei Monate.
Beratungen & Agenturen: Mandanten erwarten oft Geheimhaltung. Mit innoGPT kannst du dokumentieren, wo die Daten liegen, ein Argument, das beim Kunden zieht.
Weniger geeignet für: reine Entwickler-Workflows (GitHub Copilot oder Cursor sind passender) und Organisationen mit absoluter US-Daten-Sperre, die landen am Ende bei Aleph Alpha oder europäischen Mistral-Deployments. Einzelpersonen sind mit den Privatkunden-Plänen ab 9,90 € (Go) beziehungsweise 19 € (Personal) zwar bedient, zahlen aber für eine Enterprise-Plattform, deren Team- und Governance-Funktionen sie allein nie brauchen.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Trial | 0 € (7 Tage) | Nur Standard-Modelle, ohne Zahlungsdaten, für alle Pläne |
| Go (privat) | 9,90 €/Monat (inkl. MwSt.) | Unbegrenzte Standard-Nachrichten, alle Funktionen sofort nutzbar |
| Personal (privat) | 19 €/Monat (inkl. MwSt.) | Alle KI-Modelle, Premium-Modelle im monatlichen Budget, unbegrenzte Standard-Nachrichten |
| Family (privat) | 34,90 €/Monat (inkl. MwSt.) | Alle KI-Modelle im gemeinsamen Budget, 5 Plätze für einen Haushalt |
| Personal Pro (privat) | 49,90 €/Monat (inkl. MwSt.) | Rund dreimal mehr Premium-Budget als Personal, Bildgenerierung und Deep Research |
| Business | 25 €/User/Monat (zzgl. MwSt.) | Volle Plattform, alle Modelle, Canvas, Skills, Team-Verwaltung, bis 1.000 User; SSO/SAML gegen Aufpreis |
| Business Max | 109 €/User/Monat (zzgl. MwSt.) | Für einzelne Power-User mit eigenem Budget, höheres Kontingent für Premium-Modelle |
| Enterprise | Auf Anfrage (ab 1.000 Usern) | Self-Hosting / On-Premise, dedizierter Ansprechpartner, individuelle SLAs, Uptime-Garantien |
| Pilotprogramm | ab 8.500 € für 3 Monate | Begleiteter Enterprise-Einstieg vor der Vertragsentscheidung |
| Add-on: PII-Filter | ab 69 €/Monat | Automatische Erkennung und Maskierung personenbezogener Daten vor dem Modellaufruf |
| Add-on: Audio-Übersicht | 3 Generierungen pro Monat kostenlos | Podcast-artige Audio-Zusammenfassungen aus eigenen Inhalten |
| Add-on: Video-Generierung | Pro Generierung | KI-Videostudio im Workspace |
| Add-on: External API | Pro Token | OpenAI-kompatibler Endpoint für eigene Anwendungen |
Einordnung: 25 € pro User klingen erst mal nach Microsoft-Copilot-Niveau (30 USD), und das ist kein Zufall, innoGPT positioniert sich preislich genau dort. Für Teams unter 50 Personen ist es wettbewerbsfähig. Für Privatkunden gibt es eine eigene Staffel, die die Lücke zu ChatGPT Plus schließt: Go für 9,90 €, Personal für 19 € inklusive aller KI-Modelle und eines monatlichen Premium-Budgets, Family für 34,90 € mit fünf Plätzen und Personal Pro für 49,90 €. Achte beim Vergleich auf die Steuer: die Privatpreise sind Bruttopreise, die Unternehmenspreise Nettopreise. Wer dauerhaft die teuren Premium-Modelle ausreizt, landet schnell bei der Business-Max-Lizenz für 109 €/User/Monat, das ist eher etwas für einzelne Vielnutzer als für ganze Teams. Ab 200+ Usern lohnt sich der Vergleich mit Microsoft 365 Copilot, der dann tiefer in Office integriert ist. Das wirklich teure Detail sind die Add-ons: SSO/SAML kostet extra, der PII-Filter (für viele Compliance-Teams ein Muss) startet bei 69 € pro Monat, und eine API-Anbindung wird tokenweise abgerechnet. Wer das alles braucht, sollte mit dem Vertrieb über ein Komplettpaket sprechen. Zusätzliches Modell-Guthaben lässt sich über Top-up-Pakete zwischen 5 € und 1.000 € nachkaufen.
Stärken im Detail
Multi-Modell-Zugang ohne Vertrags-Wirrwarr. Über eine Oberfläche bekommst du Modelle von OpenAI, Anthropic, Google, Mistral, DeepSeek, Cohere, Meta und weiteren Anbietern. Der Katalog listete am 30. August 2026 genau 63 Einträge, beworben werden 50+. Das ist der eigentliche Kern des Produkts: Du musst nicht bei OpenAI, Anthropic und Google einzeln Konten anlegen, einzeln zahlen und einzeln auditieren. Ein Vertrag, ein AVV, ein Login. Eine Smart-Select-Funktion wechselt das Modell je nach Aufgabe automatisch, wenn du dich nicht selbst entscheiden willst.
Hosting in Frankfurt mit echten Zertifikaten. Die Plattform läuft auf Servern in Frankfurt am Main, der Anbieter nennt dafür zertifizierte Anbieter wie AWS, ISO 27001 ist zertifiziert, ein AVV nach Art. 28 DSGVO liegt vor, die Sub-Prozessor-Liste steht im Trustcenter. Externe Datenschutzbeauftragte ist Carla Holterhus aus Lingen. Wichtig für die Rechtsabteilung: Der Anbieter erklärt schriftlich, dass weder er noch seine Technologiepartner Eingaben oder Ergebnisse zum Training verwenden. Das ist mehr als die übliche EU-Region-Rhetorik, die Papiere liegen vor.
Featuretiefe deutlich über reinem Chat. Canvas erstellt Dokumente, Tabellen und Diagramme direkt im Tool inklusive Live-Export. Skills sind wiederverwendbare Kompetenzen, mit denen wiederkehrende Aufgaben immer gleich ablaufen. Das Meeting-Protokoll zeichnet auf, transkribiert und zieht Action Items und Entscheidungen heraus; den Meeting-Bot für Zoom, Teams und Google Meet führt der Anbieter selbst noch als „coming soon“. Die Audio-Übersicht macht aus PDFs, E-Mails oder Dokumenten Podcast-artige Zusammenfassungen, drei Generierungen pro Monat sind kostenlos. Dazu kommen Assistenten-Marktplatz und Assistenten-Store, Projektordner, Prompt-Bibliothek, Firmensuche über interne Dokumente und Wikis, Websuche mit Deep Research und Bilderstellung. Workflows, also die No-Code-Automatisierung mehrschrittiger Abläufe mit Zeit- oder Ereignis-Auslöser, bewirbt der Anbieter zwar auf der Startseite, trägt sie im Hauptmenü und auf der Automation-Seite aber als „soon“ beziehungsweise „Coming soon“ (geprüft am 30. August 2026). Plane sie als Ankündigung, nicht als eingekauftes Feature. Über 1.000 Integrationen über MCP docken an bestehende Systeme an, SharePoint, OneDrive und Outlook stehen im Vordergrund.
Optionaler PII-Filter als echtes Compliance-Feature. Das Add-on erkennt personenbezogene Daten (Namen, Adressen, Steuernummern) im Prompt und maskiert sie, bevor die Anfrage an das Modell geht. Für Steuerberater, Anwälte und HR-Abteilungen ist das oft die einzige Möglichkeit, KI überhaupt einzusetzen.
Schwächen ehrlich betrachtet
Die Hosting-Region hängt am Modell. Bis Sommer 2026 haben wir hier deutlich schärfer formuliert, jede Anfrage lande am Ende in den USA. Das ist so nicht mehr richtig: Der Anbieter weist die Hosting-Region inzwischen pro Modell aus und schreibt selbst, Software und die meisten KI-Modelle seien in Europa gehostet. Genau dieses Wörtchen bleibt aber der wunde Punkt, einzelne Katalogeinträge sind als Global gelistet. Wer Berufsgeheimnisse verarbeitet, sollte sich die freigegebene Modell-Liste samt Region vertraglich bestätigen lassen und die übrigen Modelle in der Administration sperren, statt sich auf die Plattform-Zusage im Ganzen zu verlassen.
Add-on-Modell macht Budgetplanung schwierig. Die 25 € pro User sind nur der Anfang. SSO/SAML kostet extra, PII-Filter ab 69 €/Monat, Video pro Generierung, API pro Token. Bei einem Pilot mit 20 Usern landest du schnell bei deutlich mehr als 500 € pro Monat, sobald du die Compliance-Features ernsthaft nutzt. Lass dir frühzeitig ein verbindliches Angebot mit allen relevanten Add-ons geben.
On-Premise erst bei Enterprise. Wenn du 50 oder 200 User hast und Self-Hosting brauchst, etwa weil eure Bank-Compliance externes Cloud-Hosting verbietet, kommst du nicht zum Zug. On-Prem ist erst ab dem Enterprise-Vertrag mit 1.000+ Usern verfügbar.
Kleineres Ökosystem als die Großen. Microsoft Copilot hat Tausende Berater, ChatGPT Enterprise hat eine globale Community. innoGPT ist eine wachsende, aber noch überschaubare Marke aus Vechta, bei sehr spezifischen Customizing-Wünschen findest du weniger externes Knowhow auf dem Markt. Das ist kein K.O.-Kriterium, aber ein Punkt für die Beschaffungsabteilung.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Tiefe Office- und Teams-Integration brauchst | Microsoft 365 Copilot |
| Einen zweiten deutschen Aggregator zum Vergleich willst | meinGPT |
| Ein eigenes Modell ohne US-Backend im eigenen Rechenzentrum willst | Aleph Alpha, seit September 2026 in der Fusion mit Cohere |
| Nur einen einzelnen, günstigen Account brauchst | ChatGPT |
| Google Workspace nutzt und KI dort einbetten willst | Gemini |
innoGPT lebt von der Bündelungs-These: Lieber ein Vertragspartner mit allem statt fünf einzelne Logins. Wer diese These nicht teilt, etwa weil das Unternehmen ohnehin schon tief in Microsoft 365 oder Google Workspace steckt, wird mit den dortigen nativen Lösungen meistens günstiger und tiefer integriert fahren. Für Einzelnutzer, die nur ein sehr gutes Chatmodell wollen, bleiben Claude Pro oder ChatGPT Plus die schlichtere Antwort.
innoGPT neben meinGPT, Langdock, Microsoft 365 Copilot, ChatGPT Business, Claude Team und Gemini, mit Preis pro Nutzer, Hosting, AVV und Single Sign-on, zeigt unser DSGVO-Vergleich der KI-Assistenten für Unternehmen.
So steigst du ein
Schritt 1: Starte den 7-Tage-Trial unter innogpt.de, Zahlungsdaten sind nicht nötig. Lade einen oder zwei Kollegen ein, damit ihr die Team-Funktionen wirklich ausprobieren könnt. Wichtig: Der Trial deckt nur Standard-Modelle ab, wenn du gezielt die Premium-Modelle der großen Anbieter beurteilen willst, frage den Vertrieb nach einer erweiterten Demo.
Schritt 2: Stelle deinem Compliance-Team frühzeitig den AVV, die Sub-Prozessor-Liste aus dem Trustcenter und die ISO 27001-Bescheinigung zur Verfügung. Lass dir zusätzlich die Hosting-Region der Modelle bestätigen, die ihr freigeben wollt. Wenn ihr in einer regulierten Branche seid (Finanzen, Gesundheit, Kanzlei), kläre, ob der PII-Filter notwendig ist und ob ein Aufpreis-Bündel sinnvoller ist als die Einzel-Add-ons.
Schritt 3: Baue zwei oder drei konkrete Skills und Assistenten für Standard-Workflows (etwa Angebotsentwurf, Meeting-Protokoll, Marketing-Kurztext) und beobachte über vier Wochen, welche tatsächlich genutzt werden. Erst danach skalieren, sonst zahlst du für 100 Lizenzen, von denen 60 nie eingeloggt waren.
Ein konkretes Beispiel
Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Hannover (45 Berufsträger plus Backoffice) führt innoGPT als zentrale KI-Plattform ein, nachdem die Geschäftsleitung private ChatGPT-Accounts untersagt hatte. Eingerichtet wird Single-Sign-On gegen das Microsoft-365-Tenant, dazu der PII-Filter für 69 €/Monat, weil mit Mandantendaten gearbeitet wird. Die Administration gibt nur Modelle mit EU-Hosting frei. Die Berater nutzen Canvas für Berichtsentwürfe, einen eigenen Skill für die Auswertung von Bilanzen und einen Assistenten, der die Fristenliste für den Wochenstart aufbereitet. Nach drei Monaten sind 38 von 60 Lizenzen aktiv, die Zeitersparnis liegt bei rund 90 Minuten pro Woche und Mandant, die Plattform-Kosten von etwa 1.600 €/Monat amortisieren sich auf einer einzigen Mandantenrechnung.
Nicht sicher, ob innoGPT zu euch passt?
Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: Server in Frankfurt am Main bei zertifizierten EU-Anbietern wie AWS, Verschlüsselung nach gängigen Standards
- Modellaufrufe: Die Hosting-Region wird pro Modell ausgewiesen. Der Anbieter erklärt, Software und die meisten KI-Modelle liefen in Europa; einzelne Katalogeinträge sind als Global gelistet, deshalb vor dem Rollout die freigegebene Modell-Liste festlegen
- Kein Training auf euren Daten: Weder der Anbieter noch seine Technologiepartner nutzen Eingaben oder Ergebnisse zum Modelltraining
- AVV / Auftragsverarbeitung: Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO verfügbar, Sub-Prozessor-Liste im Trustcenter
- Zertifizierung: ISO 27001; externe Datenschutzbeauftragte ist Carla Holterhus, Lingen
- PII-Filter optional: Kann personenbezogene Daten vor dem Modellaufruf maskieren, empfohlen für Kanzleien, Steuerberater, HR und Gesundheit
- Empfehlung für Unternehmen: Vor dem Rollout schriftlich klären, welche Modelle in welcher Region freigegeben werden und ob der PII-Filter Pflicht wird; bei sensiblen Branchen ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung empfehlenswert
Gut kombiniert mit
- Microsoft 365 Copilot, innoGPT für die explorative KI-Nutzung im gesamten Haus, Copilot für die tiefe Integration in Word, Excel und Teams; viele Unternehmen fahren beides parallel
- Aleph Alpha, als zweite Spur für besonders sensible Use Cases, in denen kein US-Modell zulässig ist; innoGPT für den Alltag, Aleph Alpha für die regulierten Spezialfälle
- DeepL, für hochwertige Übersetzungen mit ähnlich strikter EU-Datenhaltung; ergänzt innoGPT in international tätigen Mittelständlern
Häufige Fragen zu innoGPT
Was kostet innoGPT? Für Unternehmen kostet der Business-Plan 25 € pro Nutzer und Monat zuzüglich Mehrwertsteuer und enthält alle Modelle, darüber liegt Business Max mit 109 € für Vielnutzer, Enterprise beginnt bei 1.000 Nutzern und wird individuell verhandelt. Privatkunden zahlen 9,90 € (Go), 19 € (Personal), 34,90 € (Family) oder 49,90 € (Personal Pro) pro Monat inklusive Mehrwertsteuer.
Wo werden die Daten von innoGPT gespeichert? Die Plattform läuft auf Servern in Frankfurt am Main bei zertifizierten EU-Anbietern. Für die einzelnen KI-Modelle wird die Hosting-Region im Katalog ausgewiesen, der Anbieter spricht von den meisten Modellen in Europa.
Wie viele KI-Modelle bietet innoGPT? Beworben werden 50+ Modelle, der Modellkatalog listete am 30. August 2026 genau 63 Einträge von OpenAI, Anthropic, Google, Mistral, DeepSeek, Grok, Perplexity, Cohere, Meta und Moonshot AI.
Wer steckt hinter innoGPT? Die Software stammt von der Inno KI GmbH aus Vechta, Geschäftsführer sind Maurice Brumund und Mike Koene, eingetragen beim Amtsgericht Oldenburg unter HRB 220654.
Gibt es innoGPT kostenlos? Nein. Es gibt einen kostenlosen Zugang über sieben Tage ohne Zahlungsdaten, danach ist ein bezahlter Plan nötig.
Unser Fazit
innoGPT bekommt 4 von 5 Sternen. Die Plattform liefert genau das, was Mittelstand und Konzern in Deutschland gerade brauchen: einen Vertragspartner, der die wichtigsten Modelle bündelt, die nötigen Compliance-Papiere mitbringt und die Featuretiefe einer großen Suite anbietet. Für viele Unternehmen ist das die schnellste Brücke zwischen “wir wollen KI” und “wir dürfen KI”. Die Bewertung bleibt bei 4 Sternen, allerdings mit verschobener Begründung: Der frühere Hauptkritikpunkt, das EU-Hosting gelte nur für die eigene Infrastruktur, ist durch die modellgenaue Regionsangabe entschärft. Den fünften Stern kosten jetzt vor allem das Add-on-Preismodell, die fehlende On-Prem-Option für mittelgroße Kunden und die Tatsache, dass die Standortzusage für die Modelle mit einem “meisten” versehen ist und deshalb einzeln geprüft werden muss.
Was wir bemerkt haben
- August 2026, Der Anbieter hat uns auf veraltete Angaben hingewiesen, wir haben nachgeprüft und korrigiert: Die Firmierung ist Inno KI GmbH (Software: innoGPT), der Modellkatalog umfasst statt 30+ jetzt 50+ Modelle (63 gelistete Einträge), und Datenschutzbeauftragte ist Carla Holterhus in Lingen statt der zuvor genannten DataGAP GmbH aus Berlin.
- August 2026, Eigene Privatkunden-Staffel neben den Unternehmensplänen: Go 9,90 €, Personal 19 €, Family 34,90 € und Personal Pro 49,90 €, jeweils pro Monat inklusive Mehrwertsteuer. Dazu ein Enterprise-Pilotprogramm über drei Monate ab 8.500 €. Damit erklärt sich auch der 19-Euro-Preis, den externe Vergleichsseiten nennen und den wir bisher für einen Alttarif gehalten haben.
- August 2026, Integrationszahl nach unten korrigiert: Die Startseite nennt jetzt 1.000+ Integrationen über MCP, unsere Juni-Fassung hatte die zuvor beworbenen 3.000+ übernommen.
- August 2026, Bestätigt und nachgetragen: Desktop-App für Mac und Windows, iOS-App im App Store und Android-App im Play Store sind aus Menü und Footer verlinkt, das Meeting-Protokoll mit automatischer Transkription, Zusammenfassung und Action Items ist ein eigener Menüpunkt. Den Meeting-Bot für Zoom, Teams und Google Meet nennt der Anbieter selbst „coming soon“, Webex taucht auf den geprüften Seiten nicht auf.
- August 2026, Nicht belegen konnten wir folgende Anbieterangaben, sie stehen weder auf der Startseite noch unter
/core,/modelle,/automation, der Preisseite oder der Sicherheitsseite: souverän gehostete Open-Weight-Modelle auf deutscher Infrastruktur, ein Advanced Voice Mode über die vorhandene Sprach-Eingabe hinaus sowie Cloud- und Local-Folder. Wir tragen sie nach, sobald sie öffentlich dokumentiert sind. - August 2026, Die deutsche Preisseite ist wieder unter
/preiserreichbar, im Mai lief sie auf 404 und das Angebot war nur über/pricingauffindbar. - Juni 2026, Neben dem Business-Plan (25 €/User) gibt es eine eigene Business-Max-Lizenz für 109 €/User/Monat mit deutlich höherem Kontingent für Premium-Modelle, plus optionale Budget-Top-up-Pakete (5 € bis 1.000 €) für zusätzliches Modell-Guthaben.
- 2025, Erweiterung vom reinen Chat-Aggregator zum vollständigen Workspace mit Canvas, Skills, Meeting-Protokoll, Podcast- und Videogenerierung, die Plattform hat sich in zwölf Monaten deutlich Richtung Microsoft-Copilot-Niveau entwickelt.
- 2025, Auf OMR Reviews durchgehend hohe Bewertungen (4,8/5 bei rund 30 Reviews); die Review-Zahl ist im Vergleich zu globalen Anbietern noch klein, deutet aber auf zufriedene Bestandskunden hin.
Quellen
- innoGPT – Impressum. https://www.innogpt.de/impressum (abgerufen am 2026-08-30). Firmierung Inno KI GmbH, Osloer Str. 6, 49377 Vechta, Geschäftsführer Maurice Brumund und Mike Koene, Amtsgericht Oldenburg HRB 220654.
- innoGPT – Preisübersicht. https://www.innogpt.de/preis (abgerufen am 2026-08-30). Privatkunden Go 9,90 €, Personal 19 € (alle KI-Modelle, Premium-Modelle im monatlichen Budget), Family 34,90 € (5 Plätze), Personal Pro 49,90 €, jeweils pro Monat inkl. MwSt.; Business 25 €/Nutzer/Monat zzgl. MwSt. (bis 1.000 Nutzer, SSO/SAML mit Aufpreis), Business Max 109 €/Nutzer/Monat, Enterprise ab 1.000 Nutzern auf Anfrage mit Self-Hosting, Pilotprogramm 3 Monate ab 8.500 €, 7 Tage Trial ohne Zahlungsdaten mit nur Standard-Modellen, PII-Filter ab 69 €/Monat, Audio-Übersicht 3 Generierungen pro Monat kostenlos, Video pro Generierung, External API pro Token, Top-up-Pakete von 5 € bis 1.000 €.
- innoGPT – Modellübersicht. https://www.innogpt.de/modelle (abgerufen am 2026-08-30). 63 gelistete Modelle von OpenAI (27), Anthropic (12), Google (11), Mistral (3), DeepSeek (3), Grok (2), Perplexity (2), Cohere, Meta und Moonshot AI; Hosting-Region je Modell ausgewiesen, überwiegend EU, einzelne Einträge Global.
- innoGPT – Core-Funktionen. https://www.innogpt.de/core (abgerufen am 2026-08-30). 50+ Sprachmodelle, Canvas, Skills, Projektordner, Prompt-Bibliothek, Firmensuche, Websuche & Deep Research, Bilderstellung, Datei-Upload, Sprach-Eingabe.
- innoGPT – Datenschutz & Sicherheit. https://www.innogpt.de/datenschutz-sicherheit (abgerufen am 2026-08-30). Server in Frankfurt am Main bei zertifizierten Anbietern wie AWS, ISO 27001, AVV nach Art. 28 DSGVO, Sub-Prozessor-Liste im Trustcenter, kein Training auf Kundendaten durch Anbieter oder Technologiepartner, Software und (meisten) KI-Modelle in Europa gehostet.
- innoGPT – Datenschutzerklärung. https://www.innogpt.de/datenschutz (abgerufen am 2026-08-30). Externe Datenschutzbeauftragte Carla Holterhus, Mühlenbachstraße 16, 49808 Lingen, datenschutz@inno-ki.de.
- innoGPT – Startseite. https://www.innogpt.de (abgerufen am 2026-08-30). Chat mit 50+ KI-Modellen, Smart Select, automatisierte Aufgaben und Workflows mit Zeit- oder Ereignis-Auslöser, Assistenten-Marktplatz, 1.000+ Integrationen über MCP, Badge EU Hosting / AWS Frankfurt, Abschnitt Meetings protokollieren mit Transkription, Zusammenfassung und Action Items, Meeting-Bot für Zoom, Teams und Google Meet als coming soon, Abschnitt Podcasts erstellen, verlinkte Desktop-App für Mac und Windows sowie iOS- und Android-App.
- innoGPT – Automation. https://www.innogpt.de/automation (abgerufen am 2026-08-30). Assistenten und Assistenten-Store verfügbar, Abschnitt Workflows & API mit Badge Coming soon, Menüeintrag Workflows mit Badge soon.
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