Langdock
Langdock GmbH
Redaktionelle Einschätzung auf Basis von 3 öffentlichen Quellen. Kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.
Mit KI-Agenten recherchiert und geschrieben, verantwortlich: Redaktion KI-Syndikat. So arbeiten wir Fehler melden
Langdock im Team einführen? KI-Training anfragen
Langdock ist eine Enterprise-KI-Plattform aus Berlin, die führende Sprachmodelle als DSGVO-konformer Wrapper unter einem Zugang für Unternehmen bündelt. Ein Zugang für GPT-6, Claude, Gemini, Mistral, Llama und DeepSeek, plus Assistenten, Wissensdatenbanken und Workflow-Automationen. Die ernstzunehmendste europäische Alternative zu ChatGPT Enterprise und Microsoft 365 Copilot.
Kosten: Alle Preise zzgl. MwSt. 7 Tage kostenlos testen (inkl. 5 € Modell-Credits, keine Kreditkarte). Business mit Staffelpreisen je Sitz: Standard-Sitz mit inkludierten Modellen 29 €/Nutzer/Monat bei monatlicher Zahlung, 23,20 € bei jährlicher Zahlung (Sitze 1 bis 50), Sitze 51 bis 250 24 € bzw. 19,20 €, Sitze 251 bis 550 19 € bzw. 15,20 €, ab Sitz 551 16 € bzw. 12,80 €. Ohne inkludierte Modelle (eigene API-Schlüssel) 22 € bzw. 17,60 € in der ersten Stufe. Business Max 119 €/Nutzer/Monat monatlich, 99 € jährlich. Enterprise ab 1.000 Nutzern auf Anfrage. Workflows-Add-on je Workspace: 539 €/Monat monatlich oder 449 €/Monat jährlich (40.000 Runs), 1.199 € bzw. 999 € (100.000 Runs). Governance-Add-on bis 1. Januar 2027 kostenlos, danach 3,50 €/Nutzer/Monat (2,80 € jährlich) in der ersten Stufe. Die Preisseite widerspricht sich: Die Preisangaben, die Langdock für Suchmaschinen hinterlegt hat und die ohne geladenen Preisrechner erscheinen, nennen 25 € monatlich und 20 € jährlich je Nutzer (Stand 22.10.2026).
Kategorien
Stärken
- EU-Hosting auf Azure in Frankfurt, ISO 27001 und SOC 2 Type II zertifiziert
- Ein Abo für alle großen Modelle: GPT-6 und GPT-5.6, Claude Opus 5.5 und Sonnet 5, Gemini Flash, Mistral Large 3, Llama, DeepSeek
- Kundendaten werden nachweislich nicht zum Modelltraining verwendet
- Assistenten-Builder, Wissensdatenbanken und Workflow-Automationen ohne Zusatzabo (2.500 Workflow-Runs im Monat inklusive)
- Deutscher Anbieter mit Support auf Deutsch, AVV auf Knopfdruck, deutsches Vertragsrecht
- Eigene API-Schlüssel (BYOK) schon im Business-Plan, der sich auch ohne inkludierte Modelle buchen lässt; Single-Tenant ab 2.000, BYOC und On-Premise ab 5.000 Seats
- Staffelpreise machen große Rollouts günstiger: ab Sitz 551 nur noch 12,80 € netto je Sitz bei Jahreszahlung
Einschränkungen
- Kleine Teams zahlen den vollen Staffelpreis: 29 € netto je Sitz im Monat (23,20 € jährlich), mehr als ChatGPT Business mit 25 USD (20 USD jährlich)
- Modellqualität abhängig vom jeweiligen US-Anbieter, echte Souveränität nur mit Llama/Mistral
- Workflows-Add-on wird schnell teuer: 539 € netto im Monat (449 € bei Jahreszahlung) für 40.000 Runs zusätzlich, je Workspace
- Ökosystem kleiner als ChatGPT, weniger fertige GPTs, kleinere Community
- Spracheingabe, Canvas-Editor und Deep-Research-Features weniger ausgereift als bei OpenAI
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du brauchst ChatGPT-Enterprise-Funktionalität, aber mit EU-Hosting und deutschem Vertragspartner
- Du willst einen zentralen Zugang zu mehreren Sprachmodellen statt drei separater Verträge
- Deine Compliance verlangt AVV nach deutschem Recht, ISO 27001 und SOC 2 Type II
- Du baust interne Assistenten mit Firmenwissen und willst keinen eigenen RAG-Stack betreiben
Wann nein
- Du bist Einzelnutzer oder sehr kleines Team, für unter fünf Personen ist ChatGPT Plus günstiger
- Du brauchst ein Sprachmodell vollständig im eigenen Rechenzentrum, ohne jeden US-Touchpoint, dann Aleph Alpha PhariaAI (seit September 2026 in der Fusion mit Cohere)
- Du willst extrem viele fertige GPTs oder das breiteste Consumer-Feature-Set, dann ChatGPT
- Dein Unternehmen lebt komplett in Microsoft 365, dann ist Copilot tiefer integriert
Kurzfazit
Langdock ist die ernstzunehmendste europäische Antwort auf ChatGPT Enterprise: ein deutscher Anbieter, der GPT, Claude, Gemini, Mistral, Llama und DeepSeek unter einem Dach bündelt, mit EU-Hosting auf Azure, ISO 27001 und SOC 2 Type II. Der Standard-Sitz kostet 29 € netto im Monat, bei Jahreszahlung 23,20 €, ab dem 51. Sitz sinkt der Preis in vier Stufen. Echte Datensouveränität ohne US-Touchpoint liefert Langdock nicht, dafür ist Aleph Alpha die bessere Wahl.
Für wen ist Langdock?
Mittelständische Unternehmen im DACH-Raum: Der Sweet Spot. Wenn du 50 bis 1.000 Mitarbeitende hast, eine pragmatische DSGVO-Haltung vertrittst und deinen Leuten Zugang zu guten Sprachmodellen geben willst, ohne drei separate Verträge mit OpenAI, Anthropic und Google zu unterhalten, ist Langdock fast alternativlos. Kunden wie Merck, Würth, Eppendorf und SumUp zeigen, wer das Zielbild ist.
Kanzleien, Versicherer und Banken: Branchen unter Berufsgeheimnis oder strenger Aufsicht (BaFin, BRAO, ärztliche Schweigepflicht) bekommen hier einen deutschen Vertragspartner, AVV nach deutschem Recht und Hosting in Frankfurt. Das ist regulatorisch einfacher zu verteidigen als ein Direktvertrag mit OpenAI Ireland.
Medien und Verlage: Der Spiegel, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine, The Economist und Statista setzen Langdock ein, Redaktionen nutzen es für Recherche-Assistenten auf internem Archiv, Transkription und automatisierte Übersetzungen.
IT-Abteilungen mit Governance-Mandat: Wer zentral kontrollieren muss, welche Mitarbeitenden welche Modelle mit welchen Daten nutzen, bekommt hier SSO, SCIM, SAML, rollenbasierte Berechtigungen und ein Audit-Log. Schatten-KI wird messbar reduziert, weil das offizielle Tool genauso gut (oder besser) ist als die privat genutzten Alternativen.
Weniger geeignet für: Einzelanwender und Mini-Teams (ChatGPT Plus für 23 €/Monat ist günstiger), Hochsouveränitäts-Anwendungsfälle wie KRITIS oder Verteidigung (Aleph Alpha PhariaAI passt besser), und reine Microsoft-365-Shops, in denen Microsoft 365 Copilot durch die Office-Integration klar überlegen ist.
Preise im Detail
Alle Preise zzgl. MwSt., Sitzpreise je Nutzer und Monat.
| Plan | Monatliche Zahlung | Jährliche Zahlung | Was du bekommst |
|---|---|---|---|
| Trial | 0 € für 7 Tage | entfällt | 5 € Modell-Credits, alle Plattform-Funktionen, Team-Einladungen möglich, keine Kreditkarte nötig |
| Business Standard, Sitze 1 bis 50 | 29,00 € | 23,20 € | Chat mit allen Modellen inklusive Modellnutzung, Assistenten, Wissensdatenbanken, Agenten, SSO/SCIM/SAML, bis zu 1.000 Nutzer |
| Business Standard, Sitze 51 bis 250 | 24,00 € | 19,20 € | wie oben, der Preis gilt nur für die Sitze in dieser Stufe |
| Business Standard, Sitze 251 bis 550 | 19,00 € | 15,20 € | wie oben |
| Business Standard, ab Sitz 551 | 16,00 € | 12,80 € | wie oben |
| Business ohne Modelle, Sitze 1 bis 50 | 22,00 € | 17,60 € | Plattform ohne inkludierte Modellnutzung, du hinterlegst eigene API-Schlüssel der Anbieter |
| Business Max | 119 € | 99 € | 5-fache Nutzung eines Standard-Sitzes, für Power-User mit täglich hoher Modellnutzung |
| Enterprise | auf Anfrage | auf Anfrage | Ab 1.000 Nutzern, dedizierte Deployments (Single-Tenant ab 2.000, BYOC und On-Premise ab 5.000 Seats), Custom Support |
| Workflows Starter | inklusive | inklusive | 2.500 Workflow-Runs im Monat |
| Workflows Business | 539 € bzw. 1.199 € je Workspace | 449 € bzw. 999 € je Workspace | 40.000 bzw. 100.000 Runs im Monat, ungenutzte Runs verfallen am Ende des Abrechnungszeitraums |
| Governance-Add-on | bis 1. Januar 2027 kostenlos, danach 3,50 € | danach 2,80 € | Agenten prüfen, freigeben oder sperren, Regelvorlagen für EU AI Act und DSGVO, automatische Prüfung bei jeder Agenten-Änderung |
Widerspruch auf der Preisseite: Der Preisrechner, den du im Browser siehst, zeigt am 22.10.2026 die Preise in dieser Tabelle. Die Preisangaben, die Langdock für Suchmaschinen hinterlegt hat und die ohne geladenen Preisrechner erscheinen, nennen dagegen 25 € monatlich und 20 € jährlich je Nutzer. Welcher Preis gilt, klärst du vor dem Abschluss mit Langdock.
Einordnung: Langdock rechnet mit Staffelpreisen: Jeder Sitz kostet den Preis seiner Stufe, die ersten 50 Sitze also immer 29 € netto (23,20 € bei Jahreszahlung), erst die weiteren werden günstiger. Bei 100 Sitzen und Jahreszahlung ergibt das im Schnitt 21,20 € je Nutzer, bei 500 Sitzen 17,60 €. Zum Vergleich: ChatGPT Business kostet 25 USD je Nutzer und Monat (20 USD bei Jahresabrechnung), Microsoft 365 Copilot Business 18,20 € netto im Jahresabo (21,84 € bei monatlicher Zahlung), und zwar zusätzlich zur M365-Lizenz. Kleine Teams zahlen bei Langdock also eher mehr, große Rollouts weniger als bei den US-Anbietern. Wer nur drei Power-User mit Deep Research und Canvas braucht, fährt mit einzelnen Pro-Abos günstiger, der Langdock-Vorteil zahlt sich erst ab etwa 20 Personen aus, wenn Governance, AVV und zentrale Abrechnung ins Gewicht fallen. Die Sitze ohne inkludierte Modelle (22 € bzw. 17,60 € in der ersten Stufe, darunter 17 €, 12 € und 9 € monatlich) lohnen sich nur, wenn du bereits eigene Verträge mit OpenAI, Anthropic oder Google hast.
Stärken im Detail
Ein Abo für alle Modelle. Nutzer wechseln im selben Chatfenster zwischen GPT-6, GPT-5.6, Claude Opus 5.5 und Sonnet 5, den Gemini-Flash-Modellen, Mistral Large 3, Llama und DeepSeek, ohne dass du pro Modell einen separaten Vertrag brauchst. Die Abrechnung läuft zentral über Langdock, das spart Controlling-Aufwand und erlaubt Teams, für jede Aufgabe das passende Modell zu wählen (etwa Claude für Langtext, GPT für Coding, Gemini für Recherche). Im Chat- und Agents-Tarif mit inkludierten Modellen fallen keine nutzungsbasierten Kosten an; nur das separate API-Produkt rechnet nach Token-Preisen in Euro ab, die Langdock je Modell auf der Preisseite ausweist.
Ernst gemeintes EU-Hosting. Anwendung und Modelle laufen auf Azure in der EU. Enterprise beginnt bei 1.000 Nutzern, die dedizierten Deployment-Optionen gibt es aber erst darüber: Single-Tenant ab 2.000 Seats, BYOC (Bring Your Own Cloud) und On-Premise ab 5.000 Seats. ISO 27001 und SOC 2 Type II sind zertifiziert, regelmäßige Penetrationstests durch externe Anbieter dokumentiert. Kundendaten werden nachweislich nicht zum Training genutzt, das ist einer der wichtigsten Unterschiede zu Direktverträgen mit OpenAI, wo Enterprise-Kunden diese Zusage zwar ebenfalls bekommen, aber über ein US-Unternehmen mit amerikanischem Vertragsrecht.
Assistenten, Wissensdatenbanken und Agenten ohne Zusatzabo. Du baust eigene Assistenten mit Systemprompt, angehängten Dateien und Zugriff auf Wissensdatenbanken (Firmen-Wiki, SharePoint, PDFs), alles im Browser, ohne Code. Die Agenten-Funktion geht darüber hinaus: Sie können Tools aufrufen, mehrstufige Aufgaben abarbeiten und via MCP (Model Context Protocol) an bestehende Systeme andocken. Das deckt 80 % der Anwendungsfälle ab, für die andere Firmen eigene RAG-Stacks mit deepset Studio oder LangChain bauen.
Deutscher Anbieter, deutsche Sprache, deutsches Recht. Der Support antwortet in derselben Zeitzone auf Deutsch, das AVV ist auf Knopfdruck verfügbar und auf deutsches Recht angelegt, Rechnungen kommen mit deutscher USt-ID. Für Compliance-Verantwortliche, die den Vertrag vor Datenschutzbeauftragten und Betriebsrat verteidigen müssen, ist das ein ganz anderes Ausgangsniveau als ein OpenAI-Ireland-Vertrag oder Anthropic via AWS.
Schwächen ehrlich betrachtet
Kleine Teams zahlen den Höchstpreis. Die ersten 50 Sitze kosten in der Staffel immer 29 € netto im Monat (23,20 € bei Jahreszahlung), die günstigen Stufen erreichst du erst mit einem großen Rollout. Für Einzelanwender und kleine Teams ist ChatGPT Plus (23 €/Monat pro Person) oder Claude Pro (20 €/Monat) deutlich günstiger und liefert oft die ausgereifteren Consumer-Features. Langdock lohnt sich erst, wenn Governance, AVV und zentrale Abrechnung wichtiger werden als der Preis pro Kopf, also typischerweise ab 20 bis 30 Mitarbeitenden. Rechne vor dem Rollout realistisch durch, wie viele Nutzer die Plattform wirklich aktiv nutzen werden.
„EU-konform” heißt nicht „ohne US-Berührung”. Die Anwendung läuft zwar auf Azure in Frankfurt, aber die Modelle von OpenAI, Anthropic und Google werden über deren Infrastruktur ausgeführt. Langdock hat dafür Verträge mit EU-Datenverarbeitung konfiguriert, trotzdem bleibt die Modell-Inferenz ein US-Touchpoint. Wer echte Datensouveränität ohne jeden US-Anbieter braucht (KRITIS, Verteidigung, bestimmte Behörden), muss auf Llama/Mistral-Only-Setups setzen oder zu Aleph Alpha PhariaAI wechseln. Für die meisten DACH-Unternehmen ist der pragmatische Mittelweg ausreichend, prüf deine eigene Risikobewertung.
Workflows werden schnell teuer. Das Workflows-Add-on klingt harmlos, wird aber schnell zur zweiten Rechnung: 539 € netto im Monat für 40.000 Runs, 1.199 € für 100.000 Runs, bei Jahreszahlung 449 € bzw. 999 €, jeweils je Workspace. Ungenutzte Runs verfallen am Ende des Abrechnungszeitraums. Wer seine Prozess-Automationen stark auf Langdock aufbaut, zahlt zusätzlich zur Nutzer-Lizenz. Für viele Automations-Szenarien sind n8n oder Make.com in Kombination mit Langdock-API als LLM-Provider die günstigere Kombination.
Consumer-Features hinken hinterher. Deep Research, Canvas, Advanced Voice Mode, DALL·E-Integration, Spracheingabe im Browser: Bei all diesen Endanwender-Features ist OpenAI dem Markt einen bis zwei Quartale voraus. Langdock liefert das jeweilige Modell, aber die Hülle ist bewusst nüchtern und Business-fokussiert. Wer hauptsächlich Consumer-UX erwartet, wird enttäuscht sein. Wer in erster Linie Chat, Assistenten und Wissensdatenbanken für Arbeitskontexte braucht, vermisst sie selten.
Ökosystem ist kleiner als bei ChatGPT. Es gibt kein GPT-Store-Äquivalent mit Tausenden vorgefertigten Assistenten, keine breite Community, die Prompt-Vorlagen teilt, und weniger Drittanbieter-Integrationen. Alles, was du willst, musst du selbst bauen, was für Business-Kunden oft okay ist, für experimentierfreudige Power-User aber ein Rückschritt.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Das Sprachmodell im eigenen Rechenzentrum betreiben musst (KRITIS, Behörden) | Aleph Alpha, seit September 2026 in der Fusion mit Cohere |
| Komplett in Microsoft 365 arbeitest und Office-Integration wichtig ist | Microsoft 365 Copilot |
| Nur ein einzelnes Modell nutzt und Consumer-Features willst | ChatGPT oder Claude |
| Workflow-Automation mit LLM brauchst, aber günstig | n8n + eigene Modell-API |
| Eigene Modelle on-premise auf eigener Hardware fahren willst | Ollama |
| Einen günstigen No-Code-Automatisierungs-Layer suchst | Make.com oder Zapier |
Langdocks Positionierung ist klar: Es ist die Enterprise-KI-Plattform für DACH-Unternehmen, die zwischen „US-Direktvertrag mit OpenAI” und „eigener KI-Stack bauen” einen pragmatischen Mittelweg suchen. Für diese Zielgruppe ist Langdock derzeit die stärkste Option am Markt.
Langdock neben meinGPT, innoGPT, Microsoft 365 Copilot, ChatGPT Business, Claude Team und Gemini, mit Preis pro Nutzer, Hosting, AVV und Single Sign-on, zeigt unser DSGVO-Vergleich der KI-Assistenten für Unternehmen.
So steigst du ein
Schritt 1: Starte den 7-tägigen Trial unter langdock.com. Du bekommst 5 € Modell-Credits und alle Features, ohne Kreditkarte. Lade direkt drei bis fünf Kolleginnen aus verschiedenen Abteilungen ein (Marketing, Legal, HR, Vertrieb, IT) und lass sie ihre typischen Anwendungsfälle testen. Der Trial ist lang genug, um ein ehrliches Bild zu bekommen, kurz genug, um nicht im Vergleichs-Limbo zu landen.
Schritt 2: Baue als ersten echten Use Case einen Firmen-Assistenten auf einer begrenzten Wissensdatenbank, etwa die letzten 50 Seiten deines Onboarding-Handbuchs oder deine aktuelle Preisliste inklusive Konditionen. Das ist der Moment, an dem der Mehrwert gegenüber purem ChatGPT sichtbar wird: Antworten mit Quellenzitat aus internen Dokumenten. Plane dafür einen halben Tag mit einem Power-User und einer IT-Ansprechperson.
Schritt 3: Vor dem Rollout kläre vier Dinge: SSO-Anbindung (Entra ID, Okta, Google Workspace), AVV-Unterzeichnung durch deinen Datenschutzbeauftragten, ein kurzes internes Training (eine Stunde reicht) und eine klare Nutzungsrichtlinie, was darf rein, was nicht. Ohne diese vier Punkte kippt die Akzeptanz entweder in Schatten-KI zurück oder bleibt bei den ersten Neugierigen stecken.
Ein konkretes Beispiel
Eine mittelständische Versicherungsmaklerin in Köln mit 180 Mitarbeitenden hat vor dem Langdock-Rollout eine typische Schatten-KI-Situation: Der Vertrieb nutzt privat ChatGPT für Angebotsentwürfe, die Schadenabteilung tippt Haftpflichtfälle in Claude, die Rechtsabteilung verbietet beides offiziell. Nach der Einführung von Langdock Business (180 Sitze, gestaffelt: 50 Sitze zu 23,20 € und 130 zu 19,20 €, also 43.872 € netto im Jahr bei Jahreszahlung statt 54.840 € bei monatlicher Zahlung) bekommen alle Mitarbeitenden ein offizielles, DSGVO-konformes Werkzeug. Die Rechtsabteilung baut einen Assistenten auf dem internen Vertrags-Archiv, der Schriftsätze und Prüfberichte in Minuten zusammenfasst, zuvor ein halber Tag Lesearbeit pro Fall. Die Schadenabteilung nutzt eine Workflow-Automation, die eingehende E-Mails klassifiziert und Erstantworten entwirft, die ein Sachbearbeiter nur noch freigibt: rund 40 Minuten Zeitersparnis pro Fall. Die IT kann nachweisen, dass keine Mandantendaten mehr auf US-Server fließen, ein Argument, das beim nächsten BaFin-Audit zählt.
Nicht sicher, ob Langdock zu euch passt?
Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: EU (Microsoft Azure, überwiegend Frankfurt). Anwendung und konfigurierbare Modell-Instanzen laufen innerhalb der EU.
- Datennutzung: Kundendaten werden nachweislich nicht zum Training oder zur Verbesserung der AI-Modelle verwendet, vertraglich zugesichert und über die Provider-Verträge abgesichert.
- Verschlüsselung: AES-256 at rest, TLS 1.2+ in transit.
- Zertifizierungen: ISO 27001, SOC 2 Type II, regelmäßige externe Penetrationstests.
- Auftragsverarbeitung (AVV/DPA): Standard-AVV nach deutschem Recht im Self-Service verfügbar, unterzeichnet durch den deutschen Vertragspartner (Langdock GmbH, Berlin).
- Deployment-Optionen für Enterprise: Multi-Tenant-SaaS (Standard), Single-Tenant ab 2.000 Seats, BYOC (Bring Your Own Cloud) und On-Premise (Kubernetes via Helm) ab 5.000 Seats.
- Zugriffskontrollen: Least-Privilege-Zugriffe, SSO/SCIM/SAML, rollenbasierte Berechtigungen, Audit-Logs, Workspace-Segmentierung.
- Bring Your Own Keys (BYOK): Du kannst eigene API-Keys der Modell-Provider hinterlegen, nützlich für bestehende Enterprise-Verträge oder spezifische Residency-Anforderungen. Das ist nicht an Enterprise gebunden: Business lässt sich auch ohne inkludierte Modelle buchen (22 € netto je Sitz monatlich, 17,60 € jährlich in der ersten Stufe).
- Governance: Das Governance-Add-on (bis 1. Januar 2027 kostenlos) lässt Admins jeden Agenten prüfen, freigeben oder sperren und Regelvorlagen für EU AI Act und DSGVO automatisch gegen jede Agenten-Änderung laufen. Die Sprachmodell-Nutzung für diese Prüfungen wird separat abgerechnet.
- Datenlöschung: Jederzeit auf Anfrage; Retention folgt dokumentierten Prozessen.
- Empfehlung für Unternehmen: Für Kanzleien, Versicherer, Banken und Mittelstand solide; für KRITIS oder Verteidigung zusätzlich auf reine Llama/Mistral-Konfiguration setzen oder zu Aleph Alpha greifen.
Gut kombiniert mit
- n8n, für komplexere Workflow-Automationen außerhalb von Langdock nutzt du Langdock als LLM-Provider via API und orchestrierst die Prozesse in n8n. Günstiger als das native Workflows-Add-on bei hohem Run-Volumen.
- Microsoft 365 Copilot, die beiden schließen sich nicht aus: Copilot liefert Office-Tiefenintegration direkt in Word, Excel und Outlook, Langdock deckt die offenen Use Cases (Multi-Modell-Zugang, Assistenten auf nicht-SharePoint-Wissen, individuelle Workflows).
- Ollama, für stark sensible Anwendungsfälle, bei denen selbst das EU-Hosting von Langdock zu viel Risiko ist: Ollama on-premise für die sensiblen Daten, Langdock für den breiten Rest. Das hybride Modell ist in regulierten Branchen zunehmend Standard.
Häufige Fragen zu Langdock
Was kostet Langdock pro Nutzer?
Alle Preise verstehen sich zuzüglich MwSt. Der Standard-Sitz mit inkludierten Modellen kostet für die ersten 50 Sitze 29 € im Monat, bei Jahreszahlung 23,20 €. Weitere Sitze werden in Stufen günstiger, bis 16 € (12,80 € jährlich) ab Sitz 551. Business Max kostet 119 € monatlich oder 99 € jährlich, Enterprise ab 1.000 Nutzern gibt es auf Anfrage.
Kann ich Langdock kostenlos testen?
Ja, sieben Tage lang. Der Trial enthält 5 € Modell-Credits und alle Plattform-Funktionen, du kannst Kolleginnen einladen und brauchst keine Kreditkarte.
Wo stehen die Server und gibt es einen AVV?
Anwendung und Modelle laufen auf Microsoft Azure in der EU, überwiegend in Frankfurt, zertifiziert nach ISO 27001 und SOC 2 Type II. Den AVV nach deutschem Recht schließt du im Self-Service mit der Langdock GmbH in Berlin ab, Kundendaten werden nicht zum Training genutzt. Die Inferenz der Modelle von OpenAI, Anthropic und Google bleibt trotzdem ein US-Berührungspunkt, echte Souveränität gibt es nur mit Llama- oder Mistral-Konfiguration.
Welche KI-Modelle kann ich in Langdock nutzen?
Unter anderem GPT-6 und GPT-5.6, Claude Opus 5.5 und Sonnet 5, die Gemini-Flash-Modelle, Mistral Large 3, Llama und DeepSeek, alle im selben Chatfenster. Mit eigenen API-Schlüsseln geht das auch ohne inkludierte Modelle, ab 22 € netto je Sitz im Monat (17,60 € jährlich).
Langdock oder ChatGPT Business, was lohnt sich?
Für kleine Teams ist ChatGPT Business mit 25 USD je Nutzer (20 USD jährlich) günstiger als die 29 € netto bei Langdock. Langdock spielt seine Vorteile ab etwa 20 Personen aus, wenn deutscher Vertragspartner, EU-Hosting, Governance und zentrale Abrechnung mehrerer Modelle wichtiger werden als der Preis pro Kopf. Bei Deep Research, Canvas und Sprachfunktionen ist OpenAI weiter.
Unser Fazit
Langdock bekommt 4 von 5 Sternen. Die Plattform ist derzeit die klar beste europäische Antwort auf ChatGPT Enterprise und Microsoft 365 Copilot: ein deutscher Anbieter mit EU-Hosting, ISO 27001, SOC 2 Type II, zentralem Zugang zu allen führenden Modellen und einem Preis, der im Wettbewerbsfenster liegt. Den fünften Stern verpasst Langdock aus drei Gründen: Erstens sind die Workflows-Kosten bei höherem Volumen schnell unverhältnismäßig; zweitens bleibt die Modell-Inferenz bei den US-Providern, wer absolute Datensouveränität braucht, bekommt sie nur mit Llama/Mistral-Konfiguration oder gleich bei Aleph Alpha; drittens hinkt die Consumer-UX (Canvas, Voice, Deep Research) den US-Anbietern um ein bis zwei Quartale hinterher. Für den Zielmarkt, DACH-Mittelstand und Konzerne mit Compliance-Anforderungen, ist Langdock dennoch die pragmatischste Empfehlung am Markt.
Was wir bemerkt haben
- 2024, Langdock positioniert sich öffentlich als europäische ChatGPT-Enterprise-Alternative und gewinnt prominente Referenzkunden wie Merck, Würth, Eppendorf, Der Spiegel, Personio und SumUp. Die Kundenliste ist bemerkenswert: Über 5.000 Unternehmen, quer durch regulierte Branchen.
- 2024, Integration des Model Context Protocol (MCP), mit dem Assistenten und Agenten auf externe Tools und Datenquellen zugreifen können. Damit schließt Langdock technologisch zu den US-Plattformen auf, MCP wird zunehmend Branchenstandard für Tool-Anbindung.
- 2025, Einführung des dedizierten Agents-Produkts und der Workflows-Automationen als separater Add-on-Tarif. Die Preisstruktur hat sich damit verfeinert: Chat und Assistenten sind in der Basis, Workflows werden separat abgerechnet, was für sehr aktive Automations-Nutzer schnell teuer wird.
- 2025, Business-Max-Tarif mit 99 €/Nutzer/Monat für Power-User eingeführt (5-fache Usage-Limits). Das zeigt, dass Langdock mit sehr intensiven Einzelnutzern rechnet, und dass der Standard-Tarif bei Power-Usern an Grenzen stoßen kann.
- 2025, Erweiterung der Modellpalette um DeepSeek v3.1, Llama-Varianten und neueste GPT-5- und Claude-Opus-4-Versionen. Die Modell-Agnostik wird konsequent ausgebaut, was Langdock gegen Vendor-Lock-in der US-Direktanbieter positioniert.
- Juni 2026, Preise, Hosting und Zertifizierungen direkt auf langdock.com geprüft. Damals galt noch ein Einheitspreis je Business-Sitz. Präzisiert: BYOC und On-Premise sind erst ab 5.000 Seats verfügbar (nicht schon ab 1.000). Enterprise-Pricing bleibt unverbindlich auf Anfrage.
- Oktober 2026, Langdock hat das Preismodell umgebaut. Statt eines Einheitspreises gibt es Staffelpreise je Sitz: 29 € netto für die ersten 50 Sitze bei monatlicher Zahlung, bis hinunter zu 16 € ab Sitz 551, jeweils 20 % weniger bei Jahreszahlung. Kleine Teams zahlen damit mehr als im Juni, große Rollouts weniger. Business Max kostet monatlich 119 €, die bekannten 99 € gelten nur bei Jahreszahlung. Neu sind Business-Sitze ohne inkludierte Modelle für eigene API-Schlüssel, Jahrespreise für das Workflows-Add-on (449 € statt 539 €) und ein Governance-Add-on, das bis 1. Januar 2027 kostenlos ist. Die Modellpalette reicht inzwischen bis GPT-6 und Claude Opus 5.5. Am 22.10.2026 bestätigt der Preisrechner diese Preise, die Preisangaben, die Langdock für Suchmaschinen hinterlegt hat, nennen aber 25 € monatlich und 20 € jährlich je Nutzer.
Quellen
- Langdock – Pricing. https://www.langdock.com/pricing (abgerufen am 2026-10-22). Preisrechner der Seite im Browser: Alle Preise zzgl. MwSt., Staffelpreise je Sitz (Basis 22/17/12/9 € plus 7 € für inkludierte Modelle, 20 % Rabatt bei Jahreszahlung): 29 €/23,20 € für Sitze 1 bis 50, 24 €/19,20 € bis 250, 19 €/15,20 € bis 550, 16 €/12,80 € ab 551; Business ohne Modelle 22 €/17,60 €; Business Max 119 € monatlich, 99 € jährlich; Business bis 1.000 Nutzer, Enterprise ab 1.000 auf Anfrage; 7-Tage-Trial mit 5 € Modell-Credits ohne Kreditkarte; Workflows Starter mit 2.500 Runs inklusive, Business 539 €/449 € (40.000 Runs) und 1.199 €/999 € (100.000 Runs) je Workspace, ungenutzte Runs verfallen; Governance-Add-on bis 1. Januar 2027 kostenlos, danach 3,50 €/2,80 € je Nutzer in der ersten Stufe; Chat und Agents mit inkludierten Modellen ohne nutzungsbasierte Kosten. Der Quelltext derselben Seite zeigt vor dem Laden des Preisrechners 25,00 € je Standard-Sitz, seine strukturierten Daten (schema.org Offer) nennen 25 € monatlich und 20 € jährlich je Nutzer.
- Langdock – Security & Compliance. https://www.langdock.com/security (abgerufen am 2026-10-03). Multi-Tenant-SaaS auf Microsoft Azure in der EU, ISO 27001 und SOC 2 Type II, kein Training mit Kundendaten, eigene API-Schlüssel der Modellanbieter (BYOK) nutzbar, Single-Tenant ab 2.000 Seats, BYOC und On-Premise (Kubernetes via Helm) ab 5.000 Seats.
- Langdock – Modellübersicht. https://www.langdock.com/models (abgerufen am 2026-10-03). Modellpalette unter anderem GPT-6 Astra, Luna und Sol, GPT-5.6, Claude Opus 5 und 5.5, Sonnet 5, Haiku 4.5, Gemini 3.5 bis 3.8 Flash, Mistral Large 3, Llama 4 Maverick, DeepSeek v3.1.
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