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Bezahlt Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig 🇪🇺 EU-Server Zuletzt geprüft: Mai 2026

Lurus

Scramble Cloud UG (haftungsbeschränkt)

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DSGVO-orientierte KI-Plattform aus Hannover. Lurus bündelt über 15 überwiegend quelloffene Sprachmodelle (GLM, Kimi K2, DeepSeek, Qwen, Llama) plus Bildgenerierung, Web-Suche, Dokumentenanalyse und eine Multi-Agenten-Recherche unter einer Oberfläche, verkauft als europäische Alternative zu US-Anbietern. Token-basierte Pläne ab 12 €/Monat, ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren, AVV verfügbar.

Kosten: Starter 12 €/Monat, Team 29 €/Monat, Agency 69 €/Monat, Corporate 149 €/Monat (alle zzgl. MwSt.), Enterprise auf Anfrage. 10 % Rabatt bei Jahreszahlung. Kostenlose Testphase ohne Kreditkarte.

Kategorien

Stärken

  • Deutscher Anbieter mit Impressum, Handelsregistereintrag und AVV, verifizierbar greifbar
  • Über 15 überwiegend quelloffene Modelle (GLM 5, Kimi K2, DeepSeek, Qwen, Llama) ohne Modell-Lock-in
  • Komplettpaket: Chat, Multi-Agenten-Recherche, Web-Suche, Dokumentenanalyse, Bildgenerierung (FLUX) in jedem Plan
  • Lokale Speicherung im Browser (IndexedDB, AES-GCM), Chatverläufe bleiben optional auf dem Gerät
  • Transparentes Token-Modell ohne versteckte API-Aufschläge, faire Einstiegspreise ab 12 €/Monat
  • Integrationen in Google Workspace, Microsoft 365, Teams, WhatsApp, Telegram

Einschränkungen

  • Junger, sehr kleiner Anbieter (UG), Stabilität und langfristige Wartung nicht belegt
  • Genauer Hosting-Standort der Rechenzentren wird nicht klar benannt (nur 'ISO-27001-zertifiziert')
  • Eigene Sprachqualität hängt von den eingebundenen Open-Weight-Modellen ab, kein eigenes Frontier-Modell
  • Keine unabhängigen Tests oder Erfahrungsberichte in deutschen Fachmedien auffindbar
  • Assistants und API zum Prüfzeitpunkt noch als 'Soon' markiert, nicht voll verfügbar
  • Wesentliche Modelle (DeepSeek, Qwen, Kimi, GLM) stammen aus China, Governance-Fragen trotz EU-Hosting

Passt gut zu

KMU DSGVO-sensible Teams Mehrmodell-Nutzung europäische Alternative

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du suchst eine günstige europäische KI-Plattform mit deutschem Anbieter und AVV
  • Du willst mehrere Modelle unter einer Oberfläche nutzen, ohne mehrere Abos zu führen
  • Du brauchst Chat, Recherche, Dokumentenanalyse und Bildgenerierung in einem Werkzeug
  • Lokale Speicherung der Chatverläufe ist dir wichtig

Wann nein

  • Du brauchst die stärkste verfügbare Sprach- oder Code-Qualität (GPT-5, Claude Opus, Gemini)
  • Dein Compliance-Team verlangt einen exakt benannten, zertifizierten EU-Hosting-Standort
  • Du willst einen etablierten Anbieter mit nachgewiesener Langzeit-Stabilität
  • China-basierte Modelle sind für deine Branche oder deinen Datenschutz ein Ausschlusskriterium

Kurzfazit

Lurus ist eine DSGVO-orientierte KI-Plattform aus Hannover, die genau die Lücke besetzt, die viele KMU spüren: ein deutscher Anbieter, ein faires Token-Modell ab 12 €/Monat und ein Komplettpaket aus Chat, Recherche, Dokumentenanalyse und Bildgenerierung, verkauft als europäische Alternative zu ChatGPT und Co. Der entscheidende Kniff: Statt eines eigenen Frontier-Modells bündelt Lurus über 15 überwiegend quelloffene Modelle (GLM 5, Kimi K2, DeepSeek, Qwen, Llama) unter einer Oberfläche, betreibt sie auf eigener Infrastruktur und verspricht, dass keine Daten ins KI-Training fließen. Das ist ein ehrlich kalkuliertes Angebot mit echtem Impressum und AVV, aber auch ein sehr junger, kleiner Anbieter ohne Track Record, ohne unabhängige Tests und mit der unbequemen Wahrheit, dass die stärksten eingebundenen Modelle aus China stammen. Solide Wahl zum Ausprobieren, noch keine Empfehlung für geschäftskritische oder hochregulierte Einsätze.

Für wen ist Lurus?

KMU und Selbstständige mit DSGVO-Bewusstsein: Wer eine bezahlbare KI-Plattform mit deutschem Anbieter, deutschem Impressum und AVV sucht, ohne sich gleich auf US-Cloud-Verträge einzulassen, findet hier einen niedrigschwelligen Einstieg. 12 €/Monat für den Starter-Plan ist deutlich unter dem, was ein ChatGPT-Plus- oder Claude-Pro-Abo kostet, und enthält bereits Web-Suche, Dokumentenanalyse und Bildgenerierung.

Teams, die mehrere Modelle nutzen wollen: Statt parallel ein OpenAI-, ein Anthropic- und ein Bild-Abo zu führen, bekommst du über 15 Modelle unter einer Oberfläche. Für Anwender, die je nach Aufgabe das Modell wechseln wollen, schnelle Antwort versus tiefe Analyse versus Bildgenerierung, ist das eine bequeme Konsolidierung.

Recherche-orientierte Anwender: Die Multi-Agenten-Recherche durchsucht das Web parallel und liefert strukturierte Berichte mit Quellenangaben. Wer regelmäßig Marktüberblicke oder Themen-Briefings braucht und dabei nicht zu einem US-Tool greifen möchte, bekommt hier eine brauchbare europäische Option.

Datenschutz-Puristen: Die lokale Speicherung (Chatverläufe bleiben im Browser, AES-GCM-verschlüsselt) ist ein klares Differenzierungsmerkmal. Wer will, dass Konversationen das eigene Gerät gar nicht erst verlassen, findet das bei den großen US-Anbietern in dieser Form nicht.

Weniger geeignet für: Anwender, die maximale Sprach- oder Code-Qualität brauchen (dafür sind ChatGPT, Claude oder Gemini klar voraus), Compliance-Teams, die einen exakt benannten und zertifizierten EU-Hosting-Standort verlangen, hochregulierte Branchen, denen China-basierte Modelle (DeepSeek, Qwen, Kimi, GLM) ein Ausschlusskriterium sind, und alle, die einen etablierten Anbieter mit nachgewiesener Langzeit-Stabilität bevorzugen.

Preise im Detail

PlanPreis (zzgl. MwSt.)Tokens/MonatNutzerWas du bekommst
Starter12 €/Monat6 Mio. (~3.000 Nachrichten)1Alle Modelle, Web-Suche, Dokumentenanalyse, lokale Speicherung, Tool-Integrationen
Team29 €/Monat15 Mio. (~7.500 Nachrichten)5Alles aus Starter + Team-Verwaltung
Agency69 €/Monat40 Mio. (~20.000 Nachrichten)20Alles aus Team, höheres Kontingent
Corporate149 €/Monat100 Mio. (~50.000 Nachrichten)50Maximales Kontingent, alle Features
EnterpriseAuf AnfrageindividuellunbegrenztDedizierter Support, Custom-Integrationen, SLA
Bring Your Own ModelAuf Anfrage--Plattform ohne Modellkosten, Anbindung eigener Modelle

Einordnung: Lurus rechnet nicht pro Nutzer-Abo, sondern über ein gemeinsames Token-Kontingent, das ist der entscheidende Unterschied zu ChatGPT oder Claude. Eine E-Mail kostet etwa 1.500 Token, eine Web-Recherche oder Dokumentenanalyse rund 3.000 Token. Der Starter-Plan für 12 € reicht für gelegentliche bis regelmäßige Einzelnutzung; wer täglich intensiv recherchiert oder lange Dokumente analysiert, wird das Kontingent schneller aufbrauchen, als die “~3.000 Nachrichten” vermuten lassen. Für kleine Teams ist Team (29 €/5 Nutzer) rechnerisch attraktiv, knapp 6 € pro Kopf liegen unter jedem Einzel-Abo der US-Anbieter. Wichtig: Alle Features sind in jedem Plan enthalten, nur Token-Menge und Nutzerzahl unterscheiden sich. 10 % Rabatt gibt es bei Jahreszahlung, gekündigt werden kann jederzeit ohne Mindestlaufzeit. Das ist ein faires, transparentes Modell, vorausgesetzt, du kalkulierst deinen Token-Verbrauch realistisch.

Stärken im Detail

Greifbarer deutscher Anbieter. Hinter Lurus steht die Scramble Cloud UG (haftungsbeschränkt) aus Hannover, eingetragen beim Amtsgericht Hannover (HRB 224968), mit vollständigem Impressum, deutscher Telefonnummer und Geschäftsführer. Das ist nach den Maßstäben dieses Verzeichnisses keine Selbstverständlichkeit, viele KI-Tools verstecken ihren Betreiber. Wer mit personenbezogenen Daten arbeitet, braucht einen vertraglich greifbaren Verantwortlichen, und den liefert Lurus inklusive Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV/DPA).

Multi-Modell ohne Lock-in. Über 15 Modelle stehen in jedem Plan bereit, GLM 5, Kimi K2, DeepSeek, Qwen, Llama 3.1 405B, Llama 3.3 70B, GPT-OSS 120B und weitere. Der Clou: Es sind überwiegend quelloffene Modelle (Open Weights), die Lurus auf eigener Infrastruktur betreibt, statt teure US-APIs durchzureichen. Das senkt die Kosten und reduziert die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter, wer Lurus verlässt, kann dieselben Modelle anderswo weiternutzen.

Echtes Komplettpaket. Chat, Multi-Agenten-Recherche mit Quellenangaben, Web-Suche in Echtzeit, Dokumentenanalyse (PDF, Word, Excel, Präsentationen) und Bildgenerierung über FLUX.2 Pro stecken in jedem Plan. Bei den US-Anbietern müsstest du dafür mehrere Werkzeuge kombinieren. Für KMU, die nicht drei Abos verwalten wollen, ist diese Konsolidierung der eigentliche Mehrwert.

Lokale Speicherung als Datenschutz-Hebel. Auf Wunsch werden Chatverläufe ausschließlich im Browser gespeichert (IndexedDB), gerätelokal mit AES-GCM verschlüsselt. Lurus erhält dann nur temporären Zugriff zur Bearbeitung der Anfrage und löscht die Daten anschließend. Übertragung läuft per TLS 1.3, gespeicherte Daten per AES-256. Daten sollen vertraglich zugesichert nicht ins Modelltraining fließen. Das ist ein klares, prüfbares Versprechen, und in dieser Form bei den großen US-Tools nicht zu haben.

Transparente Preise ohne API-Fallen. Lurus wirbt offensiv damit, keine versteckten Zusatzkosten zu erheben: ein fester Monatsbetrag, alle Features inklusive, keine separaten API-Gebühren pro Modell. Das ist ehrlicher kalkuliert als manche Wettbewerber, die mit niedrigen Einstiegspreisen locken und dann pro Nutzung nachberechnen.

Schwächen ehrlich betrachtet

Sehr junger, sehr kleiner Anbieter. Lurus wird von einer UG (haftungsbeschränkt) betrieben, der kleinsten deutschen Kapitalgesellschaftsform, oft mit minimalem Stammkapital. Es gibt keinen erkennbaren Track Record, keine bekannten Referenzkunden, keine unabhängigen Tests und keine Erwähnungen in deutschen Fachmedien. Für ein Werkzeug, das du in Geschäftsprozesse einbettest, ist die Frage der Langzeit-Stabilität real: Wer übernimmt deine Daten und Verträge, wenn der Anbieter morgen nicht mehr existiert? Bis zum Beweis des Gegenteils gilt: gut zum Testen, mit Vorsicht für Produktivbetrieb.

Hosting-Standort bleibt vage. Die Security-Seite spricht durchgängig von “ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren” und “AI from Germany”, benennt aber nirgends explizit den konkreten Standort der Rechenzentren oder den Hosting-Dienstleister. ISO 27001 ist eine Sicherheits-, keine Standort-Zertifizierung, ein Rechenzentrum kann zertifiziert und trotzdem außerhalb der EU sein. Wer aus Compliance-Gründen einen nachweisbaren EU-Standort braucht, sollte das vor Vertragsschluss schriftlich bestätigen lassen.

Modellqualität ist geliehen. Lurus hat kein eigenes Sprachmodell, die Qualität hängt vollständig von den eingebundenen Open-Weight-Modellen ab. Diese sind gut, aber im direkten Vergleich nicht auf dem Niveau der jeweils stärksten proprietären Frontier-Modelle (GPT-5, Claude Opus, Gemini 3). Für anspruchsvolles Schreiben, komplexe Code-Aufgaben oder feine sprachliche Nuancen wirst du Unterschiede bemerken.

China-Modelle als Governance-Frage. Mehrere der prominent beworbenen Modelle, DeepSeek, Qwen (Alibaba), Kimi K2 (Moonshot), GLM (Zhipu), stammen von chinesischen Anbietern. Auch wenn Lurus sie als Open Weights auf eigener europäischer Infrastruktur betreibt (die Inferenz läuft also nicht über chinesische Server), bleibt für sicherheitsbewusste Branchen eine Governance-Frage: Modellverhalten, Trainingsdaten und mögliche eingebaute Tendenzen sind bei diesen Modellen weniger transparent dokumentiert. Das ist kein DSGVO-Problem, aber ein Punkt für die Risikobewertung.

Schlüsselfunktionen noch nicht fertig. Zum Prüfzeitpunkt (Mai 2026) waren sowohl die “Assistants” (eigene, teilbare KI-Helfer) als auch die API als “Soon” markiert, also angekündigt, aber nicht voll verfügbar. Wer auf diese Funktionen baut, sollte vor dem Abschluss klären, ob und wann sie produktiv nutzbar sind.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Maximale Sprach- und Allround-Qualität willstChatGPT
Eine etablierte deutsche Plattform mit DSGVO-Fokus brauchstmeinGPT
Team-KI mit mehreren Modellen und EU-Hosting suchstLangdock
Ein europäisches Modell mit eigenem Foundation-Lab willstMistral
Ein deutsches Enterprise-Sprachmodell brauchstAleph Alpha

Lurus positioniert sich offensiv als europäische Alternative zu US-Anbietern, und genau in diesem Feld gibt es etabliertere Optionen. meinGPT und Langdock verfolgen ein sehr ähnliches Konzept (mehrere Modelle, DSGVO, Team-Funktionen), sind aber länger am Markt und besser dokumentiert. Mistral bringt ein eigenes französisches Foundation-Modell mit. Wer dagegen schlicht die beste Antwortqualität sucht und Datenschutz über Enterprise-Pfade löst, fährt mit ChatGPT oder Claude besser. Lurus’ eigentlicher USP ist der Preis, als günstigstes Komplettpaket mit deutschem Anbieter hat es eine Nische, die die größeren Namen nicht besetzen.

So steigst du ein

Schritt 1: Starte die kostenlose Testphase unter lurus.ai, keine Kreditkarte nötig. Registriere dich über app.lurus.ai und probiere zuerst zwei, drei Aufgaben aus, die du gut kennst: eine Web-Recherche, eine Dokumentenanalyse, ein längerer Text. Vergleiche das Ergebnis ehrlich mit dem, was du sonst nutzt, so siehst du, ob die geliehene Modellqualität für deine Zwecke reicht.

Schritt 2: Wechsle bewusst zwischen den Modellen. Für schnelle Antworten reicht ein kleineres Modell, für tiefe Analyse wähle ein größeres (z. B. Llama 3.1 405B). Teste die Multi-Agenten-Recherche an einer echten Frage aus deinem Arbeitsalltag und prüfe die Quellenangaben stichprobenartig, wie bei jedem KI-Recherche-Tool gilt: Citations gegenlesen.

Schritt 3: Bevor du auf einen bezahlten Plan gehst, kalkuliere deinen Token-Verbrauch realistisch. Rechne grob 1.500 Token pro E-Mail, 3.000 pro Recherche oder Dokumentenanalyse. Wenn du im Team arbeitest, kläre vorab den AVV/DPA mit dem Anbieter und lass dir, falls Compliance-relevant, den konkreten Hosting-Standort schriftlich bestätigen. Aktiviere die lokale Speicherung, wenn Chatverläufe das Gerät nicht verlassen sollen.

Ein konkretes Beispiel

Eine Marketingagentur mit acht Mitarbeitenden aus Hannover sucht eine KI-Lösung, will aber aus Datenschutzgründen keine US-Tools für Kundendaten einsetzen. Sie bucht den Team-Plan von Lurus (29 €/Monat für 5 Nutzer, später Agency für das ganze Team). Im Alltag nutzt das Team die Multi-Agenten-Recherche für Wettbewerbs-Briefings, die Dokumentenanalyse für eingehende Ausschreibungen und die FLUX-Bildgenerierung für erste Moodboard-Entwürfe, alles in einer Oberfläche, statt drei Abos zu verwalten. Für sensible Kundenprojekte aktivieren sie die lokale Speicherung, sodass Konversationen die Rechner nicht verlassen. Ersparnis gegenüber drei separaten US-Abos: rund 80 € pro Monat, bei einem Anbieter mit deutschem Impressum und AVV. Wichtige Einschränkung, die die Agentur selbst zog: Endkunden-Texte, die höchste sprachliche Politur brauchen, lässt sie weiterhin über ein Claude-Abo laufen, die geliehene Modellqualität reicht für 80 % der Arbeit, aber nicht für die Vorzeigestücke.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: “ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren”, als “AI from Germany” beworben. Anbieter ist die Scramble Cloud UG (haftungsbeschränkt), Hannover. Achtung: Der konkrete Standort der Rechenzentren wird auf der Security-Seite nicht explizit benannt, vor Vertragsschluss schriftlich klären.
  • Datennutzung: Vertraglich zugesichert kein Training von KI-Modellen mit deinen Daten. Eingaben dienen laut Anbieter nur der Beantwortung der Anfrage und werden bei aktivierter lokaler Speicherung nicht persistent gespeichert.
  • Verschlüsselung: TLS 1.3 bei der Übertragung, AES-256 für gespeicherte Daten, AES-GCM für gerätelokal gespeicherte Chatverläufe.
  • Lokale Speicherung: Chatverläufe können ausschließlich im Browser (IndexedDB) gehalten werden, gerätelokal verschlüsselt, exportierbar als JSON.
  • Auftragsverarbeitung (AVV/DPA): Verfügbar; ein DPA-Dokument ist auf der Website verlinkt. Audit-Logs und Team-/Rollenverwaltung sind als Funktionen vorhanden.
  • Zertifizierungen: GDPR-konform beworben, ISO 27001 (Rechenzentren), SOC 2 Type II (an den Anforderungen ausgerichtet) und CASA werden genannt, eigene Zertifikatsnachweise solltest du dir bei Bedarf vorlegen lassen.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für DSGVO-sensible Branchen ist Lurus konzeptionell besser aufgestellt als reine US-Tools, aber wegen des vagen Hosting-Standorts und der kurzen Firmenhistorie vor produktivem Einsatz unbedingt AVV, Hosting-Region und Zertifikatsnachweise verbindlich einholen. Eine Datenschutz-Folgenabschätzung bleibt Pflicht.

Gut kombiniert mit

  • Claude, für die anspruchsvollen Texte, bei denen die geliehene Modellqualität von Lurus an Grenzen stößt. Recherche und Routinearbeit in Lurus, die sprachlich anspruchsvollen Endstücke in Claude.
  • Perplexity, wenn die Web-Recherche besonders gründlich und quellenstark sein muss, ist Perplexity die ausgereiftere Recherche-Engine. Lurus deckt den Alltag ab, Perplexity die Tiefenrecherche.
  • meinGPT, als zweite europäische Plattform zum direkten Vergleich. Wer beide testet, bekommt ein klares Bild, welche der deutschen DSGVO-Plattformen für das eigene Team besser passt.

Unser Testurteil

Lurus verdient 3 von 5 Sternen. Das Konzept ist richtig und der Markt braucht es: ein günstiges, deutsches KI-Komplettpaket mit AVV, faires Token-Modell, mehrere Modelle ohne Lock-in und ein ernstgemeintes Datenschutz-Versprechen inklusive lokaler Speicherung. Für KMU, die eine bezahlbare europäische Alternative zu den US-Tools suchen und keine Spitzenqualität brauchen, ist das ein attraktives Angebot, und allein die Tatsache, dass der Anbieter greifbar, eingetragen und kontaktierbar ist, hebt Lurus über die anonyme Masse. Die fehlenden Sterne kosten der sehr junge, kleine Anbieter ohne Track Record und ohne unabhängige Tests, der nicht klar benannte Hosting-Standort, die von Open-Weight-Modellen geliehene (und damit nicht spitzenmäßige) Qualität sowie die Governance-Frage rund um die prominent eingebundenen China-Modelle. Unsere Empfehlung: ausprobieren, ja, als alleinige Lösung für geschäftskritische oder hochregulierte Prozesse aber erst, wenn Hosting, AVV und Stabilität verbindlich geklärt sind.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026, Lurus war in einer früheren Version unseres Verzeichnisses als nicht verifizierbar geführt (lurus.ai lieferte nur eine “Redirecting…”-Stub-Seite) und stand auf deprecated. Bei der erneuten Prüfung leitet die Domain nun auf eine vollständige, produktive Website (lurus.ai/de bzw. /en) mit App unter app.lurus.ai weiter, inklusive Impressum, Preisseite und DPA. Eintrag wieder auf live gesetzt und vollständig neu bewertet.
  • Mai 2026, Betreiber ist die Scramble Cloud UG (haftungsbeschränkt) aus Hannover (HRB 224968, Geschäftsführer Thorben Zumfeld). Ein verifizierbarer deutscher Anbieter, der zentrale Grund, warum wir Lurus jetzt überhaupt führen.
  • Mai 2026, Die beworbenen Funktionen “Assistants” (eigene KI-Helfer) und “API” waren zum Prüfzeitpunkt als “Soon” gekennzeichnet, also angekündigt, aber noch nicht voll verfügbar.
  • Hinweis: Der konkrete Hosting-Standort der Rechenzentren wird auf der öffentlichen Security-Seite nicht explizit genannt, nur “ISO-27001-zertifiziert” und “AI from Germany”. Wir bewerten das dataHosting vorläufig als EU auf Basis der Anbieter-Angaben, empfehlen aber, den Standort vor produktivem Einsatz schriftlich bestätigen zu lassen.

Quellen

  1. Lurus – Startseite (Deutsch). https://lurus.ai/de/ (abgerufen am 2026-06-20). Starter-Plan ab 12 EUR/Monat ohne Kreditkarte, Hosting in Frankfurt (Deutschland), ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren, kein KI-Training mit Nutzerdaten, DSGVO-konform..
  2. Lurus – Sicherheit und Datenschutz. https://lurus.ai/de/security/ (abgerufen am 2026-06-20). ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren, SOC 2 Type II, CASA-Zertifizierung, TLS 1.3 bei der Übertragung, AES-256 für gespeicherte Daten, optionale lokale Speicherung mit AES-GCM, kein KI-Training mit Nutzerdaten vertraglich zugesichert..

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Arthur Atlas

KI-Analyst

So entsteht diese Bewertung

Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.

Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

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