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Kostenlos Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig ⚠️ Hybrid Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026

Ecocockpit

Effizienz-Agentur NRW

3/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

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Kostenloser Online-Rechner der Effizienz-Agentur NRW für betriebliche CO₂-Bilanzen (CCF) und Produkt-Fußabdrücke (PCF) nach GHG-Protokoll. Ideal als Einstieg für KMU, die erstmals Scope-1- bis Scope-3-Emissionen erfassen wollen, ohne Software-Budget und ohne technisches Setup. Emissionsfaktoren stammen aus den anerkannten Datenbanken GEMIS und Probas (UBA). Kein KI-Tool: Eingaben erfolgen vollständig manuell.

Kosten: Vollständig kostenlos und unverbindlich, betrieben von der Effizienz-Agentur NRW im Auftrag des NRW-Umweltministeriums. Keine Lizenz-, Abo- oder Nutzungsgebühren.

Kategorien

Stärken

  • Vollständig kostenlos, keine versteckten Kosten, keine Vertragsbindung
  • Über Kooperationen mit dem IHK-Klimaschutz-Netzwerk und Energieagenturen mehrerer Bundesländer verbreitet, methodisch anerkannt
  • Emissionsfaktoren aus GEMIS und der UBA-Datenbank ProBas, nachvollziehbar und zitierfähig
  • Deutschsprachige Oberfläche, geführte Eingabe mit Erklärungen je Feld
  • Datenhosting in Deutschland, betrieben von der Effizienz-Agentur NRW im öffentlichen Auftrag
  • Standort- und Produktbilanzen (CCF und PCF), Visualisierung als Sankey-, Balken- und Donut-Diagramm
  • Für einfache Datenstrukturen ist eine Erstbilanz nach GHG-Protokoll an einem Arbeitstag realistisch

Einschränkungen

  • Kein KI-Kern, keine automatische Kategorisierung, nach Anbieterangaben alle Eingaben manuell
  • Keine dokumentierte Datenanbindung an Buchhaltung, ERP oder Flottenmanagement
  • Scope 3 abbildbar, aber für vollständige Lieferketten-Hotspot-Analysen nach unserer Einschätzung zu grob
  • Herunterladbarer Bericht vorhanden, aber kein prüffähiger, CSRD-/ESRS-normkonformer Nachhaltigkeitsbericht
  • Kein dokumentiertes Mehrnutzer-Rollenkonzept für kollaboratives Arbeiten im Team
  • Keine CSRD-/ESRS-Berichtslogik, kein Audit-Trail für Wirtschaftsprüfer erkennbar

Passt gut zu

KMU, die erstmals eine CO₂-Bilanz erstellen und kein Budget für Software haben Betriebe, die prüfen wollen, ob sich der Aufwand einer Bilanzierung für sie lohnt Handwerks- und GaLaBau-Unternehmen mit einfacher Datenstruktur (Fuhrpark, Heizung, Strom)

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du willst zum ersten Mal eine CO₂-Bilanz erstellen und kein Geld dafür ausgeben
  • Du brauchst eine methodisch anerkannte Bilanz nach GHG-Protokoll für Ausschreibungen
  • Du hast eine überschaubare Datenstruktur (Strom, Heizung, Fuhrpark, wenige Prozesse)
  • Dir ist deutsches Datenhosting bei einem öffentlichen Träger wichtig

Wann nein

  • Du brauchst automatische Datenanbindung an ERP, Buchhaltung oder Flotte
  • Du musst CSRD-/ESRS-konform berichten und einen Audit-Trail vorweisen
  • Du willst tiefe Scope-3-Lieferketten-Analysen mit Hotspot-Erkennung
  • Du erwartest KI-gestützte Automatisierung oder Vorschläge zur Reduktion

Kurzfazit

Ecocockpit ist der beste kostenlose Einstieg in die betriebliche CO₂-Bilanzierung für KMU im deutschsprachigen Raum. Die Effizienz-Agentur NRW stellt damit ein methodisch anerkanntes Werkzeug nach GHG-Protokoll bereit, das über Kooperationen in mehreren Bundesländern verbreitet ist und ohne Budget, Vertrag oder technisches Setup auskommt. Wichtig zur Einordnung: Ecocockpit ist kein KI-Tool. Es automatisiert nichts, alle Verbrauchsdaten gibst du manuell ein, die Software rechnet sie nur mit hinterlegten Emissionsfaktoren um. Wer eine erste, zitierfähige Bilanz braucht, ist hier richtig. Wer Automatisierung, ERP-Anbindung, CSRD-Berichtslogik oder tiefe Lieferketten-Analysen erwartet, braucht eine kommerzielle Plattform.

Für wen ist Ecocockpit?

KMU ohne Software-Budget: Der klassische Anwendungsfall. Ein Betrieb soll erstmals seinen CO₂-Fußabdruck nachweisen, etwa für eine Ausschreibung, eine Bank oder einen Großkunden, und will dafür kein Abo abschließen. Ecocockpit liefert die anerkannte Bilanz kostenlos.

Handwerk und GaLaBau: Betriebe mit überschaubarer Datenstruktur (Strom, Heizung, Fuhrpark, ein paar Maschinen) kommen mit den geführten Eingabefeldern schnell zu einem belastbaren Ergebnis. Die größten Emissionsquellen werden sichtbar, ohne dass eine Beratungsfirma nötig ist.

Einsteiger und Prüfer der Sinnhaftigkeit: Wer noch nicht weiß, ob sich eine professionelle Bilanzierung lohnt, kann mit Ecocockpit kostenlos testen, wie aufwendig die Datensammlung ist und wo die Hebel im eigenen Betrieb liegen. Eine Probebilanz an einem Nachmittag schafft Klarheit, bevor Budget fließt.

Kammern, Berater und Klimanetzwerke: Ecocockpit wird über Kooperationen unter anderem vom IHK-Netzwerk Unternehmensnetzwerk Klimaschutz und von Energieagenturen mehrerer Bundesländer angeboten. Weil es kostenlos und für alle Teilnehmer zugänglich ist, eignet es sich gut als Schulungs- und Workshop-Werkzeug.

Weniger geeignet für: Konzerne und größere Mittelständler mit CSRD-Pflicht, Betriebe, die eine ERP- oder Buchhaltungsanbindung brauchen, Unternehmen mit komplexen Lieferketten (Scope 3) und alle, die KI-gestützte Automatisierung oder Reduktionsvorschläge erwarten. Dafür gibt es kommerzielle Plattformen wie Cozero oder Climatiq.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Ecocockpit0 €Vollständiger Funktionsumfang: CCF- und PCF-Bilanzen, alle drei Scopes, GEMIS-/Probas-Emissionsfaktoren, Visualisierungen, Export

Einordnung: Ecocockpit ist und bleibt komplett kostenlos, ohne Premium-Stufe, ohne versteckte Limits, ohne Vertragsbindung. Betrieben wird das Angebot von der Effizienz-Agentur NRW im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW, sie handelt im öffentlichen Auftrag. Das ist ungewöhnlich in einem Markt, in dem Carbon-Accounting-Software schnell vier- bis fünfstellige Jahresbeträge kostet. Der Preis von 0 € ist hier kein Lockangebot mit späterer Bezahlschranke, sondern ein dauerhaft gefördertes Werkzeug zur Klimaschutz-Aktivierung von KMU. Die Kehrseite: Der Funktionsumfang ist bewusst auf den Einstieg zugeschnitten, und es gibt keinen kommerziellen Support-Vertrag, auf den du dich vertraglich verlassen könntest.

Stärken im Detail

Wirklich kostenlos, dauerhaft. Anders als bei vielen Freemium-Tools gibt es keine ausgegraute Premium-Funktion und keine Nutzergrenze, ab der du zahlen musst. Das senkt die Einstiegshürde für Betriebe, die das Thema CO₂-Bilanz bisher gescheut haben, auf null.

Methodisch anerkannt und zitierfähig. Ecocockpit rechnet nach dem Greenhouse-Gas-Protokoll, dem internationalen Standard für betriebliche Emissionsbilanzen. Die Emissionsfaktoren stammen aus GEMIS und der UBA-Datenbank Probas, beides öffentlich nachvollziehbare, wissenschaftlich gepflegte Quellen. Das macht die Ergebnisse gegenüber Kunden, Banken und Behörden belastbar.

Geführte Eingabe in deutscher Sprache. Die Oberfläche erklärt je Feld, was einzutragen ist und in welcher Einheit. Für Anwender ohne Klimaschutz-Vorwissen ist das deutlich zugänglicher als eine Excel-Vorlage. Du arbeitest dich Kategorie für Kategorie durch (Strom, Wärme, Kraftstoffe, Prozesse).

CCF und PCF in einem Werkzeug. Neben der Standortbilanz (Corporate Carbon Footprint) lassen sich auch produktbezogene Fußabdrücke (Product Carbon Footprint) und prozessspezifische Bilanzen erstellen, inklusive Cradle-to-Gate-Betrachtung. Die Ergebnisse werden als Sankey-, Balken- und Donut-Diagramm visualisiert, was die größten Emissionsquellen sofort sichtbar macht.

Deutsches Datenhosting beim öffentlichen Träger. Die Datenschutzerklärung der Effizienz-Agentur NRW nennt einen Server in Deutschland, auf dem Nutzungsdaten erhoben und verarbeitet werden. Betreiber ist eine im öffentlichen Auftrag tätige Einrichtung, kein kommerzieller Anbieter. Das ist ein klarer Vertrauensvorsprung gegenüber US-Plattformen.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein KI-Kern, alles manuell. Das ist die wichtigste Einschränkung und der Grund, warum Ecocockpit auf einer KI-Plattform mit klarem Hinweis steht: Nach den öffentlichen Produktangaben ist es ein Rechner, kein KI-Tool. Es kategorisiert keine Buchungen automatisch, erkennt keine Hotspots eigenständig und macht keine Reduktionsvorschläge. Jede Zahl trägst du selbst ein. Wer Automatisierung erwartet, ist hier falsch. Der Workaround: für die manuelle Erstbilanz ist das völlig in Ordnung, für laufende, datenintensive Bilanzierung nicht.

Keine Datenanbindung. Der Anbieter dokumentiert keine Schnittstelle zu Buchhaltung, ERP oder Flottenmanagement. Bei jährlicher Aktualisierung sammelst du die Verbrauchsdaten erneut von Hand zusammen. Für Betriebe mit vielen Standorten oder Produkten wird das schnell mühsam, hier lohnt der Umstieg auf eine Plattform mit Automatisierung.

Scope 3 nur grob. Zwar lassen sich inzwischen alle drei Scopes inklusive einzelner Sub-Scopes auswählen, aber für eine ernsthafte Lieferketten-Analyse mit Hotspot-Erkennung über hunderte Vorprodukte reicht die Tiefe nach unserer Einschätzung nicht. Spezialisierte Werkzeuge wie Climatiq mit über einer Million Emissionsfaktoren liegen hier in einer anderen Liga.

Kein CSRD-/ESRS-tauglicher Bericht. Ein Ergebnisbericht lässt sich zwar herunterladen, er ist aber kein prüffähiger, CSRD-/ESRS-normkonformer Nachhaltigkeitsbericht. Für CSRD-pflichtige Unternehmen mit Audit-Anforderung und ESRS-Datenpunkten ist Ecocockpit nach unserer Einschätzung nicht ausgelegt. Es liefert die Bilanz, nicht die Berichtsinfrastruktur.

Kein Team-Modus. Ein Mehrnutzer-Rollenkonzept für kollaboratives Arbeiten ist in den öffentlichen Angaben nicht dokumentiert. In größeren Organisationen, in denen mehrere Abteilungen Daten beisteuern, stößt das schnell an Grenzen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Automatisierte, fortlaufende Bilanzierung mit Plattform brauchstCozero
Produkt-Fußabdrücke und eine riesige Emissionsfaktor-Datenbank (mit KI-Mapping) brauchstClimatiq
Eine modellbasierte CO₂-Bilanz mit automatisierter Datenerfassung willstCarbonfact
Branchenfokus Druckindustrie mit Kunden-Kommunikation suchstClimatePartner
KI-gestütztes Energiemanagement für Produktionsbetriebe brauchstecoplanet

Erwähnenswert ohne direkten Vergleich: Für reine Flug-Kompensation eignet sich atmosfair, für deutschlandweite KMU gibt es daneben Initiativen wie den CO₂-Rechner der Mittelstandsinitiative Energiewende. Ecocockpit ist kein Konkurrent zu diesen kommerziellen Plattformen, sondern die kostenlose Vorstufe. Es beantwortet die Frage “Lohnt sich Bilanzierung für uns überhaupt?”, bevor Budget in eine professionelle Lösung fließt.

So steigst du ein

Schritt 1: Registriere dich kostenlos. Über ecocockpit.de gelangst du zum Angebot der Effizienz-Agentur NRW, die Anwendung selbst läuft unter tool.ecocockpit.de. Eine E-Mail-Adresse reicht, kein Vertrag, keine Kreditkarte. Lege eine neue Bilanz an und wähle als Bilanzrahmen zunächst den “Unternehmensstandort” (CCF).

Schritt 2: Sammle vorab deine Datengrundlage zusammen, das ist der eigentliche Aufwand: Stromverbrauch (kWh/Jahr aus der Jahresabrechnung), Heizenergie (Liter Heizöl oder m³ Gas), Kraftstoffverbrauch des Fuhrparks (Liter Diesel/Benzin aus Tankquittungen) und, falls vorhanden, Kältemittelmengen aus Klimaanlagen. Trage die Werte nacheinander in die geführten Felder ein.

Schritt 3: Ecocockpit berechnet je Kategorie die CO₂e-Menge und visualisiert die Verteilung als Sankey-, Balken- oder Donut-Diagramm. So siehst du sofort, wo deine größten Emissionsquellen liegen. Den Export nutzt du als Anlage zu Angeboten oder als Diskussionsgrundlage. Für Produkt-Fußabdrücke legst du anschließend eine separate PCF-Bilanz an.

Ein konkretes Beispiel

Ein typisches Szenario: Ein GaLaBau-Betrieb mit 18 Mitarbeitenden und sieben Fahrzeugen (fünf Transporter, zwei Bagger-Lkw) erstellt mit Ecocockpit seine erste CO₂-Bilanz an einem Nachmittag. Datengrundlage: die Jahresdieselrechnung der Tankstelle, die Stromrechnung des Betriebshofs und die letzte Gasabrechnung für die Werkstattheizung. Ergebnis: rund 62 Tonnen CO₂e pro Jahr, davon 78 Prozent aus dem Fuhrpark. Diese Erkenntnis war entscheidend, weil ein Gemeindeauftrag erstmals eine CO₂-Bilanz als Vergabekriterium verlangte. Die zweiseitige PDF-Auswertung ging als Anlage in das Angebot. Aufwand: ein Nachmittag, Kosten: null. Für die jährliche Fortschreibung muss der Betrieb die Daten allerdings wieder manuell zusammentragen, hier würde sich bei wachsender Komplexität langfristig eine Plattform mit Buchhaltungsanbindung lohnen.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Die Datenschutzerklärung der Effizienz-Agentur NRW nennt einen Server in Deutschland, auf dem Nutzungsdaten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden.
  • Betreiber: Effizienz-Agentur NRW, tätig im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW. Ein kommerzielles Interesse an einer Weiterverwertung der eingegebenen Betriebsdaten ist nicht erkennbar.
  • Datenart: Eingegeben werden überwiegend Betriebsdaten (Energieverbrauch, Fuhrparkgröße, Prozessmengen). Das sind in der Regel keine personenbezogenen Daten, das DSGVO-Risiko ist entsprechend gering.
  • Account: Registrierung mit E-Mail-Adresse, die personenbezogene Komponente beschränkt sich auf die Kontaktdaten des Anmeldenden.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für sensible Unternehmensdaten oder wenn personenbezogene Daten in Freitextfeldern landen könnten, halte vor dem Einsatz Rücksprache mit dem Datenschutzbeauftragten. Für die typische Energie- und Fuhrparkbilanz ist das Tool unkritisch.

Gut kombiniert mit

  • Climatiq, wenn du nach der Ecocockpit-Erstbilanz tiefer in Scope 3 und Produkt-Fußabdrücke einsteigen willst. Ecocockpit zeigt, wo die Hebel liegen, Climatiq liefert die granularen Emissionsfaktoren für die Detailanalyse.
  • Cozero, wenn aus der einmaligen Bilanz ein fortlaufendes, automatisiertes CO₂-Management werden soll. Ecocockpit ist die Vorstufe, Cozero die Plattform für die laufende Bilanzierung mit Datenanbindung.
  • ecoplanet, wenn der Fuhrpark oder die Heizung den Löwenanteil ausmacht und du nicht nur bilanzieren, sondern den Energieeinkauf KI-gestützt optimieren willst. Ecocockpit liefert die Diagnose, ecoplanet setzt an der größten Emissionsquelle an.

Unser Fazit

Ecocockpit verdient 3 von 5 Sternen. Für seinen Zweck, den kostenlosen, methodisch sauberen Einstieg in die CO₂-Bilanzierung, ist es ausgezeichnet: anerkannt, deutschsprachig, in Deutschland gehostet und ohne jede Kostenfalle. Die Sterne kosten es die bewussten Grenzen seines Zuschnitts: kein KI-Kern, keine Automatisierung, keine Datenanbindung, kein CSRD-tauglicher Bericht und nur grobe Scope-3-Tiefe. Das ist keine Schwäche im engeren Sinn, sondern die Konsequenz eines kostenlosen Förderwerkzeugs, das die Einstiegshürde senken soll, nicht die Profi-Plattform ersetzen. Wer regelmäßig, datenintensiv und berichtspflichtig bilanziert, wächst aus Ecocockpit heraus. Wer zum ersten Mal eine belastbare Bilanz braucht, findet kaum ein besseres Angebot zum Preis von null.

Was wir bemerkt haben

  • Juli 2026, Ecocockpit wird über Kooperationen inzwischen auch in Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und in Oberösterreich sowie über das IHK-Netzwerk Unternehmensnetzwerk Klimaschutz angeboten. Das Tool ist also kein reines NRW-Angebot mehr. Ein von uns zuvor notiertes “10-jähriges Bestehen 2025” ließ sich bei der aktuellen Prüfung nicht mehr belegen, wir haben es entfernt.
  • Juli 2026, Die Domain ecocockpit.de leitet per HTTP 301 auf die Angebotsseite der Effizienz-Agentur NRW (efa.nrw) weiter. Die Anwendung selbst läuft unter tool.ecocockpit.de.
  • Anmerkung zur Einordnung: Nach den öffentlichen Produktangaben ist Ecocockpit kein KI-Werkzeug. Weder auf der Angebotsseite noch in der beschriebenen Anwendung sind generative KI, automatische Kategorisierung oder ML-gestützte Datenerfassung dokumentiert. Wir führen die Seite als wichtigen kostenlosen Referenzpunkt im Nachhaltigkeitsbereich, weisen aber transparent darauf hin, dass KI-gestützte Automatisierung erst bei kommerziellen Alternativen beginnt.

Was wir geprüft haben

Diese Seite bewertet Ecocockpit unterhalb des Durchschnitts von vier Sternen. Weil eine niedrigere Bewertung zusammen mit kritischen Aussagen über ein reales Produkt rechtlich sensibel ist, haben wir am 30. Juli 2026 jede bewertungsrelevante Aussage gegen öffentlich zugängliche Quellen geprüft.

  • Betreiber, Kostenfreiheit und Finanzierung: Bestätigt über die Angebotsseite der Effizienz-Agentur NRW (efa.nrw) und deren Datenschutzerklärung. Betreiber ist die Effizienz-Agentur NRW, tätig im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW, das Angebot ist als kostenfrei beschrieben.
  • Methodik und Datenbanken: Bestätigt. Die Angebotsseite nennt CCF und PCF, alle drei Scopes nach dem Greenhouse-Gas-Protocol-Standard sowie die Emissionsfaktor-Datenbanken GEMIS und ProBas.
  • Visualisierung und Bericht: Bestätigt. Die Angebotsseite nennt Sankey-, Balken- und Donut-Diagramme und einen herunterladbaren Bericht. Das genaue Exportformat haben wir nicht verifiziert, deshalb nennen wir keine konkreten Dateiformate mehr.
  • Datenhosting in Deutschland: Belegt über die Datenschutzerklärung, die einen Server in Deutschland nennt. Ein externer Hosting-Dienstleister wird dort nicht genannt.
  • Domain-Weiterleitung: Bestätigt. ecocockpit.de leitet per HTTP 301 auf efa.nrw weiter, die Anwendung läuft unter tool.ecocockpit.de.
  • Kein KI-Kern, keine ERP-Anbindung, kein CSRD-Bericht, kein Team-Modus: Diese einschränkenden Aussagen stützen sich darauf, dass die öffentlichen Produktangaben keine solchen Funktionen dokumentieren. Wir formulieren sie als Feststellung zum dokumentierten Funktionsumfang, nicht als Behauptung über nicht einsehbare Produktinterna.
  • Verbreitung über NRW hinaus: Belegt über die auf der Angebotsseite gelisteten Kooperationen (Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Oberösterreich, IHK-Klimaschutz-Netzwerk). Ein früher notiertes “10-jähriges Bestehen 2025” ließ sich nicht bestätigen und wurde entfernt.

Quellen

  1. Effizienz-Agentur NRW - ecocockpit (Angebotsseite). https://www.efa.nrw/fuer-unternehmen/angebote/beratung-ressourcenschonung/ecocockpit (abgerufen am 2026-07-30). Betrieb durch die Effizienz-Agentur NRW im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW; als kostenfreie Lösung beschrieben; deckt CCF und PCF sowie alle drei Scopes nach dem Greenhouse-Gas-Protocol-Standard ab; Emissionsfaktoren aus den Datenbanken GEMIS und ProBas; Ergebnisdarstellung als Sankey-, Balken- und Donut-Diagramm, Bericht herunterladbar; Anwendung erreichbar unter tool.ecocockpit.de; über Kooperationen auch in Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Oberösterreich sowie im IHK-Netzwerk Unternehmensnetzwerk Klimaschutz verfügbar. Keine KI-, Automatisierungs-, ERP- oder CSRD-Funktionen genannt..
  2. ecocockpit - Startseite (Weiterleitung). https://www.ecocockpit.de (abgerufen am 2026-07-30). ecocockpit.de leitet per HTTP 301 dauerhaft auf die efa.nrw-Angebotsseite weiter; die Anwendung selbst läuft unter tool.ecocockpit.de..
  3. Effizienz-Agentur NRW - Datenschutzerklärung. https://www.efa.nrw/datenschutz (abgerufen am 2026-07-30). Verantwortliche Stelle ist die Effizienz-Agentur NRW (Geschäftsführung Dr. Peter Jahns, Duisburg), tätig im Auftrag des NRW-Umweltministeriums; die Datenschutzerklärung nennt einen Server in Deutschland, auf dem Nutzungsdaten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden. Kein externer Hosting-Dienstleister genannt..

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