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Bezahlt Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig ⚠️ Hybrid Geprüft: April 2026

Blink

Blink GmbH

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Blink ist die führende deutsche Mitarbeiter-App speziell für die Gebäudereinigung. Sie vereint GPS-Zeiterfassung, Dienstplanung, Aufgaben-Tickets und Mitarbeiterkommunikation auf dem Smartphone — in 19 Sprachen und DSGVO-konform auf deutschen Servern.

Kosten: Standard ab 149 €/Monat Grundgebühr + 4,90 €/Nutzer/Monat; Professional ab 399 €/Monat Grundgebühr + 4,90 €/Nutzer/Monat; Enterprise auf Anfrage; Einrichtungsgebühr je nach Paket; 30-tägige Testphase

Stärken

  • Explizit auf Gebäudereinigung ausgerichtet — alle Workflows auf die Branche zugeschnitten
  • 19 Sprachversionen: Mitarbeitende können die App in ihrer Muttersprache nutzen — wichtig bei mehrsprachiger Belegschaft
  • GPS-Zeiterfassung verifiziert den Standort beim Stempeln — verhindert Zeitbetrug und dokumentiert Objektbesuche
  • Integrierter Chat mit automatischer Übersetzung — keine separate Messenger-App nötig
  • DSGVO-konforme Datenhaltung in deutschen Rechenzentren — kein US-Anbieter
  • Digitale Ticketerfassung: Mängel und Aufgaben werden direkt am Objekt gemeldet und nachverfolgt
  • KI-Assistent Blinky unterstützt bei Formularen, Vorlagen und wiederkehrenden Prozessen

Einschränkungen

  • Kein vollständiges ERP-System — für Rechnungsstellung und Buchhaltung braucht man zusätzliche Software
  • Grundgebühr plus Nutzerpreis macht das Modell für Kleinstbetriebe unter 15 Personen vergleichsweise teuer
  • Lohnexport in DATEV ist möglich, aber erfordert Konfigurationsaufwand
  • Reporting und Qualitätsauswertungen sind einfach gehalten — für tiefe Analysen braucht man BI-Tools

Passt gut zu

Gebäudereinigungsunternehmen ab 20 bis 500 Mitarbeitenden in Deutschland Betriebe mit mehrsprachiger Belegschaft, die eine Mitarbeiter-App ohne sprachliche Hürden brauchen Unternehmen, die GPS-Stempeluhr, Dienstplanung und Kommunikation in einer App wollen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du führst ein Gebäudereinigungsunternehmen mit 20–500 Mitarbeitenden und willst Zeiterfassung, Dienstplanung und Kommunikation in einer App bündeln
  • Deine Belegschaft ist mehrsprachig und braucht eine App, die ohne Sprachbarriere funktioniert (19 Sprachen)
  • GPS-Verifizierung der Anwesenheit an Reinigungsobjekten ist für dich betrieblich oder abrechnungstechnisch wichtig
  • Du willst DSGVO-sichere Datenhaltung in Deutschland ohne US-Cloud-Abhängigkeit

Wann nein

  • Du suchst ein vollständiges ERP-System mit Rechnungsstellung und Buchhaltung in einem Tool
  • Du hast unter 15 Mitarbeitende — die Grundgebühr macht das Modell für sehr kleine Betriebe teuer
  • Du brauchst tiefes Reporting und Business-Intelligence-Auswertungen — Blink ist kein BI-Tool
  • Du arbeitest außerhalb der DACH-Region und nicht in der Gebäudedienstleistung

Kurzfazit

Blink ist die spezialisierte Lösung für Gebäudereinigungsunternehmen, die Zeiterfassung, Dienstplanung und Mitarbeiterkommunikation endlich in einem Tool vereinen wollen. Was Blink von generischen HR-Tools unterscheidet: Die App wurde von Grund auf für eine Branche mit mehrsprachiger Belegschaft, wechselnden Einsatzorten und hohem Dokumentationsdruck gebaut. Der schwächste Punkt ist der Preisaufbau — die feste Grundgebühr macht Blink für Kleinbetriebe unter 15 Personen ineffizient. Für mittelgroße Reinigungsunternehmen mit 20–200 Mitarbeitenden ist es die klarste Empfehlung auf dem deutschen Markt.

Mittelständische Reinigungsunternehmen (20–200 MA): Das ist die Kernzielgruppe. Betriebe in dieser Größe haben genug Komplexität für mehrstufige Dienstplanung und genug Mitarbeitende, um von der automatischen Übersetzung zu profitieren — und die Grundgebühr verteilt sich auf genügend Nutzer, dass der Preis pro Kopf erschwinglich bleibt.

Disponenten und Objektleiter: Wer täglich Schichten verteilt, Krankheitsausfälle managt und Objektbesuche dokumentiert, bekommt mit Blink ein Werkzeug, das genau diesen Workflow abbildet. Drag-and-Drop-Planung, Push-Benachrichtigungen bei Schichtübernahmen und GPS-Auswertungen reduzieren den Koordinationsaufwand merklich.

Unternehmen mit mehrsprachiger Belegschaft: Wenn Mitarbeitende aus Polen, Rumänien, der Türkei oder anderen Ländern beschäftigt sind, ist die 19-Sprachen-Unterstützung ein echter Vorteil. Die App übersetzt nicht nur die Oberfläche, sondern auch Chats — so können Disponent und Reinigungskraft auf Deutsch bzw. in ihrer Muttersprache kommunizieren.

Betriebe mit Nachweis-Pflichten gegenüber Auftraggebern: Wer Reinigungsleistungen an gewerbliche Kunden mit Dokumentationspflicht erbringt, kann über das Blink-Kundenportal Nachweise, Mängeltickets und Qualitätsprotokolle transparent bereitstellen — ohne interne Daten offenzulegen.

Weniger geeignet für: Kleinstbetriebe unter 15 Mitarbeitenden (Kostenstruktur ungünstig), Unternehmen, die ein vollständiges ERP mit Rechnungslegung suchen, sowie Betriebe außerhalb der Gebäudereinigung, die eine generische Schichtplanung benötigen.

Preise im Detail

PlanGrundgebührPro Nutzer/MonatEnthalten
Standard149 €/Monat+ 4,90 €Zeiterfassung, Dienstplanung, Chat, Tickets, KI-Assistent Blinky, Kundenportal, Formulare (150/Monat), Dokumente bis 20 GB
Professional399 €/Monat+ 4,90 €Alles aus Standard + automatische Formularübersetzung, unbegrenzte Formulare, Dokumente bis 200 GB, geschützte Dokumente
EnterpriseAuf AnfrageIndividuellAlles aus Professional + Prioritäts-Support, individuelle Verträge, unbegrenzte Dokumente

Alle Preise zzgl. MwSt. Einmalige Einrichtungsgebühr abhängig von Paket und gewünschten Integrationen.

Einordnung: Für 40 Mitarbeitende kostet der Standard-Plan monatlich 149 + 40 × 4,90 = 345 €. Das sind 8,63 € pro Mitarbeitenden — vertretbar, wenn man damit zwei Stunden Disponenten-Arbeit pro Woche einspart. Der Professional-Plan lohnt sich, sobald die automatische Formularübersetzung oder mehr als 150 Formulare pro Monat gebraucht werden. Das 30-tägige Testangebot gilt ohne Kreditkartenpflicht — der Einstieg ist risikolos.

Stärken im Detail

Branchenspezifik statt Generik. Blink ist nicht ein weiteres HR-Tool, das für Reinigungsunternehmen “auch geht”. Die Objektverwaltung, GPS-Stempelung an wechselnden Einsatzorten, Qualitätstickets und das Kundenportal sind explizit auf den Betriebsalltag der Gebäudereinigung zugeschnitten. Das merkt man in jedem Workflow: Schichten werden Objekten zugewiesen, nicht abstrakt terminierten Slots — das entspricht der Branchenlogik.

GPS-Zeiterfassung schafft Vertrauen und Nachweisbarkeit. Mitarbeitende stempeln an, wenn sie das Objekt betreten — die GPS-Koordinaten werden dokumentiert. Das eliminiert Diskussionen über Anwesenheitszeiten, schützt aber gleichzeitig Mitarbeitende bei Rückfragen von Auftraggebern. Objektbesuche sind lückenlos nachvollziehbar — ein Argument, das in Ausschreibungen und bei Qualitätsaudits zählt.

19 Sprachen lösen ein reales Branchenproblem. Die Reinigungsbranche hat eine der internationalsten Belegschaften in Deutschland. Wenn Mitarbeitende Dienstpläne und Sicherheitsanweisungen in ihrer Muttersprache lesen können, sinken Missverständnisse und Einarbeitungszeiten erheblich. Der integrierte Chat-Übersetzer geht noch weiter: Führungskräfte schreiben auf Deutsch, Mitarbeitende lesen auf Polnisch oder Rumänisch — ohne separate App.

KI-Assistent Blinky beschleunigt Routineaufgaben. Der integrierte Assistent hilft beim Erstellen von Formularen, Checklisten und wiederkehrenden Vorlagen. Statt jede Qualitätskontrollliste manuell aufzusetzen, generiert Blinky Vorschläge auf Basis des Objekttyps — und spart Bürozeit.

Kundenportal für transparente Auftraggeber-Kommunikation. Auftraggeber erhalten Zugang zu einem Portal, über das sie Tickets einreichen und den Bearbeitungsstatus verfolgen können. Gleichzeitig bleiben Mitarbeiterdaten intern. Das positioniert Reinigungsunternehmen als professionelle Partner — relevant für die Gewinnung und Bindung gewerblicher Kunden.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein ERP, kein Rechnungswesen. Blink endet dort, wo Lohnbuchhaltung und Rechnungsstellung beginnen. Der DATEV-Export ist vorhanden, aber laut Nutzerberichten mit Konfigurationsaufwand verbunden. Wer erwartet, dass Stempelzeiten automatisch in Lohnabrechnungen münden, muss eine separate Schnittstelle einrichten oder mit dem Steuerbüro abstimmen. Das ist keine ungewöhnliche Anforderung, aber sollte in der Entscheidung berücksichtigt werden.

Grundgebühr benachteiligt Kleinbetriebe. Die Struktur aus fixer Grundgebühr plus Nutzerpreis bedeutet: Für 10 Mitarbeitende zahlt man 149 + 49 = 198 €/Monat — fast 20 € pro Person. Für sehr kleine Betriebe gibt es schlankere Alternativen. Das Preismodell skaliert fair nach oben, ist aber nach unten nicht wettbewerbsfähig.

Reporting bleibt oberflächlich. Die eingebauten Auswertungen zeigen Stunden, Schichten und Objektbesuche — reichen aber nicht für tiefere Analysen wie Profitabilitätsauswertungen per Objekt, Überstundentrends oder Qualitätskennzahlen über Zeiträume. Wer das braucht, muss Daten exportieren und in Excel oder einem BI-Tool weiterverarbeiten.

Onboarding-Aufwand bei großen Teams. Der Einstieg mit 5–10 Mitarbeitenden geht schnell. Bei 150+ Mitarbeitenden mit bestehenden Lohnstrukturen, DATEV-Anbindung und historischen Objektdaten wird das Setup zeitintensiv. Blink bietet Onboarding-Support, der reale Aufwand sollte aber nicht unterschätzt werden.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine günstigere Zeiterfassung für kleine Teams willstClockify (kostenloser Plan, aber ohne Branchenspezifik)
Schichtplanung für Gastronomie oder Handel brauchstAplano oder Deputy
Umfassende HR-Prozesse (Recruiting, Onboarding, Payroll) willstPersonio
Facility Management auf Enterprise-Niveau brauchstPlanon

Blink konkurriert weniger mit generischen Zeiterfassungstools als mit nichts — denn eine vergleichbar tiefe Branchenlösung für die Gebäudereinigung gibt es im deutschen Markt kaum. Wer allgemeine Schichtplanung sucht, wird bei Aplano oder Deputy besser bedient. Wer die volle Gebäudereinigungslogik mit GPS, Tickets und Mehrsprachigkeit braucht, findet keine direkte Alternative auf vergleichbarem Niveau.

So steigst du ein

Schritt 1: Melde dich unter blink.de für die 30-tägige Testphase an — keine Kreditkarte nötig. Importiere deine Mitarbeiterliste per CSV oder trage die ersten 5–10 Personen manuell ein. Lade die App auf die Smartphones deiner Testgruppe.

Schritt 2: Lege deine ersten Objekte (Reinigungsobjekte) mit GPS-Koordinaten an. Aktiviere die GPS-Zeiterfassung für einen Probemonat — Mitarbeitende stempeln an, wenn sie das Objekt betreten, und ab, wenn sie es verlassen. Vergleiche die Ergebnisse mit eurer bisherigen Zeiterfassung.

Schritt 3: Erstelle den ersten digitalen Dienstplan für eine Woche. Weise Schichten per Drag & Drop zu, definiere Qualifikationsanforderungen pro Objekt und aktiviere die Push-Benachrichtigungen. Mitarbeitende sehen ihren Plan sofort auf dem Smartphone — ohne Aushang, ohne Anruf.

Ein konkretes Beispiel

Ein Reinigungsunternehmen mit 45 Mitarbeitenden in Hamburg nutzt Blink für GPS-Zeiterfassung an 23 Objekten. Vorher gab es regelmäßig Diskussionen über Anwesenheitszeiten — GPS-Stempelung hat das auf null reduziert. Die mehrsprachige App-Oberfläche (Deutsch, Polnisch, Rumänisch) hat die Einarbeitung neuer Mitarbeitender von 3 Tagen auf einen halben Tag verkürzt. Die Disponentin erstellt den Wochenplan in 20 Minuten statt in 2 Stunden. Bei Krankmeldungen schickt sie über den integrierten Chat eine Nachricht an alle verfügbaren Vertretungen — meist ist die Schicht binnen 30 Minuten besetzt.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Deutschland — Blink betreibt seine Infrastruktur auf deutschen Servern, kein US-Cloud-Anbieter
  • Unternehmenssitz: Nürnberg, Deutschland — deutsches Unternehmen, deutsches Recht
  • Personenbezogene Daten: GPS-Koordinaten, Arbeitszeiten und Kommunikation werden verarbeitet — für Betriebsräte und Beschäftigte ein relevanter Punkt; Einführung sollte mit Betriebsrat abgestimmt werden
  • Auftragsverarbeitung: AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag) ist verfügbar — für Unternehmenskunden empfohlen, vor allem wenn personenbezogene Mitarbeiterdaten verarbeitet werden
  • GPS-Nutzung: Standortdaten werden nur beim aktiven Stempeln erfasst, nicht dauerhaft getrackt — wichtig für die Transparenz gegenüber Mitarbeitenden
  • Empfehlung für Unternehmen: Den AVV vor Produktivbetrieb abschließen. Mitarbeitende über Art und Umfang der GPS-Erfassung informieren — transparent und schriftlich, um arbeitsrechtliche Risiken zu minimieren.

Gut kombiniert mit

  • DATEV — Blink exportiert Zeiterfassungsdaten, DATEV übernimmt die Lohnbuchhaltung; mit korrekter Schnittstellenkonfiguration entfällt die manuelle Datenübertragung vollständig
  • Personio — für Betriebe, die neben der operativen Zeiterfassung auch HR-Prozesse wie Urlaubsverwaltung, Onboarding und Krankmeldungen zentral verwalten wollen; Blink deckt das Operative ab, Personio die HR-Administration
  • Clockify — als ergänzendes Tool für Büromitarbeitende und Führungskräfte, die ihre Projektzeit separat tracken wollen, während das Reinigungspersonal in Blink arbeitet

Unser Testurteil

Blink verdient 4 von 5 Sternen. Die Branchentiefe ist einmalig: Kein generisches Zeiterfassungstool bildet den Gebäudereinigungsalltag so präzise ab — GPS-Stempelung an Objekten, mehrsprachige Kommunikation, Qualitätstickets und Kundenportal in einer App. Den fünften Stern verfehlt Blink wegen der Grundgebühr-Struktur, die Kleinbetriebe benachteiligt, und dem begrenzten Reporting. Für mittelständische Gebäudereiniger in Deutschland, die Digitalisierung ernst nehmen, ist es die klare erste Wahl.

Was wir bemerkt haben

  • 2024–2025 — Blink hat den KI-Assistenten “Blinky” eingeführt, der Formularerstellung und Routineaufgaben automatisiert. Das hebt die Plattform über reine Zeiterfassung hinaus und positioniert Blink als KI-gestützte Betriebssoftware.
  • 2025 — Das Preismodell wurde auf Grundgebühr plus Nutzerpreis umgestellt. Ältere Nutzer, die das frühere reine Nutzerpreismodell (ab 2,49 €/Nutzer) kannten, zahlen jetzt je nach Teamgröße deutlich mehr. Kleinstbetriebe sollten die neue Kostenstruktur sorgfältig kalkulieren.
  • Stand 2025 — Blink hat nach eigenen Angaben mehr als 350 Gebäudedienstleister als Kunden mit über 80.000 Reinigungsmitarbeitenden auf der Plattform — ein Indikator für Marktreife und Stabilität im DACH-Raum.

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