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Der Redaktionspuls · seit September 2025

Die KI-Welt hat einen Puls. Hier schlägt er.

155 Artikel in 12 Monaten: News, Analysen und Praxiswissen im Rhythmus der KI-Entwicklung. Jeder Ausschlag auf der Linie ist ein veröffentlichter Beitrag, keine Deko.

Ø 13 Artikel pro Monat in den letzten 12 Monaten

155 Artikel 12 Monate Archiv 4 Kategorien 7 Autoren

Herzstücke

Fünf Beiträge, die wir dir zuerst in die Hand drücken: von der Redaktion ausgewählt, nicht von einer Engagement-Metrik.

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KI-Benchmarks veralten nicht, weil Modelle besser werden, sie veralten, weil die Industrie sie systematisch konsumiert. Warum wir paradox weniger über den wahren Fortschritt wissen als noch 2023.

Daniel Sonnet6 Min. Lesezeit
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Der E-Mail-Copilot formuliert nicht nur, er ordnet vorher ein. Die Kategorien, die kritische Mails stoppen sollen, kommen aus demselben Modell, das die Entwürfe schreibt.

Daniel Sonnet
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Warum der KI-Personalisierungs-Hype an Konsumgütermarken vorbeigeht: Wer über den Handel verkauft, kennt seine Käufer nicht. Wo KI im Marketing wirklich zählt.

Dirk Wehner
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Was dein KI-Agent pro Task kostet, ist keine Eigenschaft des Modells

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Die Kosten eines KI-Agenten stecken nicht im Token-Preis, sondern im System aus Mensch und Pipeline. Warum die Rechnung pro Task keine Modellkonstante ist.

Benjamin Eckstein
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Dein Skonto hängt an den Rechnungen, die deine KI nicht buchen darf

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Die Dunkelverarbeitungsquote zählt Rechnungen. Skonto entsteht in Euro. Dazwischen steht eine Betragsgrenze, die genau die teuren Rechnungen aussortiert.

Daniel Sonnet
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KI-Agenten auditieren: Dein Zertifikat vom Januar prüft im März einen Agenten, den es nicht mehr gibt

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KI-Agenten driften in Wochen. Ein ISO-42001-Audit ist deshalb kein Jahres-Zertifikat, sondern eine Regelschleife, deren Prüfkern in Clause 9.1 sitzt.

Ina Schöne
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Dein Meeting-Tool schreibt kein Protokoll. Es legt eine Akte an.

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Ein Protokoll ist eine Auswahl. Ein KI-Transkript ist eine wortgetreue Aufzeichnung mit Namen und Zeitstempel. Wie lange sie liegen bleibt, entscheidet, was du eigentlich betreibst.

Daniel Sonnet
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Dein KI-Verbot ist die Datenschutzverletzung. Es verschiebt deine Firmendaten nur dorthin, wo du sie nicht mehr kontrollierst.

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Ein KI-Verbot ohne freigegebene Alternative schützt keine Daten. Es schiebt sie als Schatten-KI in private ChatGPT-Accounts, den rechtlich schlechtesten Ort.

Benjamin Eckstein
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Deine Wissensdatenbank ist dann nützlich, wenn sie nichts findet

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Der Business-Case für eine interne KI-Wissensdatenbank rechnet mit gesparter Suchzeit. Der nützlichere Teil sind die Fragen, auf die das System nichts findet.

Daniel Sonnet
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KI-Jailbreaks und Prompt Injection: Wenn Daten für KI-Systeme zu Befehlen werden

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EchoLeak (2025) zeigte: Ein LLM trennt Inhalt und Anweisung nicht zuverlässig. Warum Prompt Injection klassische Sicherheit aushebelt, und was wirklich schützt.

Jürgen Scherer
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Artikel 50 verlangt kein KI-Label für deine Texte. Er verlangt einen Menschen, der dafür geradesteht.

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Ab 2. August gilt Artikel 50 der KI-Verordnung. Eine pauschale Kennzeichnungspflicht für KI-Texte steht da nicht drin. Was der Normtext wirklich fordert.

Benjamin Eckstein
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55 KI-Tools haben wir beerdigt. Gefährlich sind die 5, die noch leben.

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55 KI-Tools haben wir ins Archiv verschoben, 37 davon aus echtem Geschäfts-Grund. Das eigentliche Risiko sind aber fünf Zombie-Tools, die noch abrechnen und nie abgeschaltet werden. Plus dein Exit-Plan.

Benjamin Eckstein
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Anthropic fordert einen weltweiten KI-Entwicklungsstopp, den es intern als gefährlich verwarf. Warum die KI-Pause an derselben Frage scheitert wie 2023.

Hendrik Müller
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KI ist Chefsache. Aber nicht so, wie der Hype es meint.

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Microsoft investiert an zwei Tagen Milliarden in Rechenzentren und Integration. Das zieht die Trennlinie: Infrastruktur bauen die Hyperscaler, die strategische Integration ist Chefsache. Nur ist die eigentliche Chefaufgabe nicht die Tool-Auswahl, sondern vier Leitplanken, die wir gemessen haben.

Benjamin Eckstein
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Von fünf Bewertungswerten fällt bei 1.611 KI-Fällen genau einer durch.

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Wir haben alle 1.611 KI-Anwendungsfälle in unserem Korpus auf fünf Achsen bewertet. Nur eine liegt im Schnitt unter 3: wie schnell sich der Einstieg umsetzen lässt. KI scheitert im Mittelstand nicht am Nutzen, sondern an der Einstiegshürde.

Benjamin Eckstein
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Von 1.677 KI-Tools sind nur 53 wirklich kostenlos. Freemium zählt nicht.

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In unserem Verzeichnis mit 1.677 Tools sind dauerhaft kostenlos genau 53, das sind 3,2 Prozent. 1.261 sind reine Bezahlprodukte, 294 Freemium. Warum das Versprechen vom kostenlosen KI-Einstieg am Vollkatalog zerbricht, und was du stattdessen tust.

Benjamin Eckstein
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Gut jedes vierte KI-Tool hat keine KI im Kern. Und schneidet schlechter ab.

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Wir haben 1.134 unserer Verzeichnis-Tools daraufhin eingestuft, ob echte KI im Kern steckt. Bei 312 steckt keine, das KI-Label ist reines Marketing. Und genau diese Tools werden in einer von uns unabhängigen Nutzerbewertung messbar schlechter bewertet.

Benjamin Eckstein
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US-KI-Tools sprechen nur zu 17 Prozent Deutsch. Das Hosting-Land verrät es.

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In unserem Verzeichnis mit 1.677 Tools sagt das Hosting-Land voraus, ob es deutschsprachigen Support gibt: 94 Prozent bei deutschen, 17 Prozent bei US-Tools. Deshalb ist Hosting keine reine DSGVO-Frage, sondern eine Usability-Entscheidung.

Benjamin Eckstein
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Gelöscht ist nicht vergessen: Warum KI-Datenschutz nicht erst bei der Löschfrist beginnt

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Der Vorstoß zur KI-Nutzung mit echten Steuerdaten zeigt ein Grundproblem professioneller KI-Projekte: Wer personenbezogene Trainingsdaten später löscht, hat damit noch nicht geklärt, was ein Modell daraus gelernt, verdichtet oder memorisiert hat.

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