TimeSolv
TimeSolv (ProfitSolv)
Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.
Tool öffnenSpezialisiertes Legal-Time-Tracking und Kanzleiabrechnungssystem für Anwaltskanzleien. Besonders stark bei LEDES-Billing, Trust Accounting und mobilem Zeiterfassen, aber auf den US-Markt ausgerichtet und ohne deutschsprachige Oberfläche.
Kosten: Pläne Pro und Legal, Basispreise nicht auf der TimeSolv-Seite ausgewiesen; Drittanbieter (Capterra) nennen ca. 43 bis 48 USD/Nutzer/Monat für Legal Billing, Pro-Plan günstiger (um 28 USD); Add-ons: CRM ab 147 USD/Monat für bis zu 3 Nutzer, Website ab 149 USD/Monat; 10 Tage Testphase ohne Kreditkarte
Kategorien
Stärken
- LEDES-Billing-Export für institutionelle Mandanten und Versicherungen, Industriestandard in US-Kanzleien
- Trust Accounting mit Drei-Wege-Abstimmung ohne separates Buchhaltungssystem
- Mobile App für iOS und Android mit Offline-Erfassung und späterem Sync
- Zahlreiche Integrationen: QuickBooks, Xero, LawPay, NetDocuments, Dropbox, OneDrive, Outlook
- Mandantenportal für Stundennachweise, Rechnungen und Online-Zahlung via TimeSolvPay
- Bank-grade 256-Bit-Verschlüsselung und AWS-Hosting, PCI-DSS-konform, sehr gute Nutzerbewertungen (Capterra 4,7 von 5)
Einschränkungen
- Datenspeicherung bei AWS ohne ausgewiesene EU-Datenresidenz, als US-Anbieter bleibt der US-Datentransfer ein DSGVO-Risiko
- Kein öffentlich ausgewiesener AVV auf den TimeSolv-Seiten auffindbar, vor Vertragsschluss aktiv anfragen
- Keine deutschsprachige Benutzeroberfläche, kein ausgewiesener deutschsprachiger Support
- RVG-Abrechnung (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) nicht nativ unterstützt, erhebliche Einschränkung für deutsche Kanzleien
- Basispreise auf der eigenen Seite nicht ausgewiesen, Angebotsanfrage oder Blick in Drittanbieter-Verzeichnisse nötig
- Keine dokumentierte, ausgelieferte KI-Funktion, Zeiterfassung und Abrechnung sind der Kern, nicht KI-gestützte Analyse
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du führst eine US-amerikanische oder international ausgerichtete Kanzlei mit strikten Zeiterfassungsanforderungen
- Du brauchst LEDES-Billing-Format für institutionelle Mandanten oder Versicherungen
- Du willst Trust Accounting mit Drei-Wege-Abstimmung ohne separates Buchhaltungssystem
- Du suchst ein Legal-Time-Tracking-Tool, das sich in Sekunden starten lässt und mobil nutzbar ist
Wann nein
- Du arbeitest ausschließlich in Deutschland und brauchst RVG-native Abrechnung mit deutschen Rechnungsformaten
- Du benötigst eine deutschsprachige Oberfläche, TimeSolv ist vollständig englischsprachig
- DSGVO-Konformität ohne US-Datentransfer ist Pflicht, TimeSolv hostet bei AWS ohne ausgewiesene EU-Datenresidenz
- Dein Budget ist knapp und du brauchst keine Legal-spezifischen Funktionen, dann reichen günstigere Zeiterfassungstools
Kurzfazit
TimeSolv ist kein KI-Tool im engeren Sinne, es ist ein Legal-Practice-Management-System mit Schwerpunkt auf Zeiterfassung und Abrechnung. TimeSolv veröffentlicht zwar Beiträge zum Thema “AI-assisted billing”, eine konkret ausgelieferte KI-Funktion im Produkt konnten wir zum Prüfzeitpunkt aber nicht belegen. Was TimeSolv gut macht: zuverlässige, mobile Zeiterfassung mit LEDES-Export, Trust Accounting und ein Mandantenportal, dazu sehr gute Nutzerbewertungen in den großen Software-Verzeichnissen. Für US-Kanzleien ein bewährtes Werkzeug. Für deutsche Kanzleien ohne internationale Mandate fehlt der Mehrwert: kein Deutsch, kein RVG, US-Datenhaltung.
Für wen ist TimeSolv?
TimeSolv richtet sich an Anwaltskanzleien, die präzise Zeiterfassung und transparente Mandantenabrechnung in den Mittelpunkt stellen. Besonders relevant für Kanzleien mit institutionellen Mandanten (Versicherungen, Banken, Konzerne), die LEDES-Billing-Format verlangen. Für den deutschen Markt ist TimeSolv nur dann interessant, wenn eine Kanzlei international aufgestellt ist, hauptsächlich englischsprachige Mandanten betreut und bereit ist, den DSGVO-Aufwand für US-Hosting zu tragen. Für rein deutsche Kanzleien gibt es passendere Alternativen.
Preise im Detail
TimeSolv bietet zwei Pläne an: Pro und Legal. Der Legal-Plan enthält zusätzlich Conflict Check, LEDES Billing und Trust Accounting, alles Funktionen, die für US-Kanzleien kritisch sind. Auf der eigenen Preisseite nennt TimeSolv keine Basispreise, konkrete Zahlen stehen bei Drittanbietern. Capterra weist für TimeSolv Legal Billing gestaffelte Preise aus:
| Nutzerzahl | Preis pro Nutzer/Monat |
|---|---|
| 1 bis 4 | 47,50 USD |
| 5 bis 14 | 45,12 USD |
| ab 15 | 42,74 USD |
Der einfachere TimeSolv-Pro-Plan liegt laut anderen Verzeichnissen darunter, um 28 USD pro Nutzer und Monat. Add-ons kosten extra: CRM/Client-Engagement ab 147 USD/Monat für bis zu 3 Nutzer (Jahreszahlung, 177 USD monatlich), Professional Website ab 149 USD/Monat. Es gibt 10 Tage kostenlose Testphase ohne Kreditkarte, bei Jahreszahlung 25 Prozent Rabatt im ersten Jahr. Anders als eine frühere Einordnung nahelegte, sind die Basispreise über Drittanbieter also durchaus öffentlich einsehbar, nur auf der TimeSolv-Seite selbst nicht.
Stärken im Detail
TimeSolvs größte Stärke im US-Markt ist die Vollständigkeit: Von der Zeiterfassung über die Rechnung bis zum Zahlungseingang und dem Trust-Account-Management läuft alles in einem System. Das LEDES-Format (Legal Electronic Data Exchange Standard) ist für US-institutionelle Mandanten Pflicht, TimeSolv liefert es nativ. Die mobile App ist ausgereift: Zeiten lassen sich per Countdown-Timer oder manuell eintragen, auch offline, mit anschließendem Sync. TimeSolv verzahnt sich zudem mit gängiger Kanzlei- und Buchhaltungssoftware (QuickBooks, Xero, LawPay, NetDocuments, Dropbox, OneDrive, Outlook), was den Datenaustausch erleichtert. In den großen Software-Verzeichnissen schneidet TimeSolv gut ab, Capterra führt eine Gesamtbewertung von 4,7 von 5 aus 647 Nutzerbewertungen.
Schwächen ehrlich betrachtet
Für den deutschen Markt sind die Schwächen gravierend: Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) mit seinen Gegenstandswert-basierten Gebühren ist in TimeSolv nicht nativ abgebildet, TimeSolv ist ein US-Produkt. Wer gemischt nach Stundensatz und RVG abrechnet, braucht manuelle Workarounds. Die englischsprachige Oberfläche ist für Kanzleikräfte ohne Englischkenntnisse ein echtes Nutzungsproblem, und deutschsprachiger Support ist nicht ausgewiesen. Der US-Datentransfer bleibt ein Compliance-Risiko, zumal wir zum Prüfzeitpunkt keinen öffentlich ausgewiesenen AVV finden konnten, das muss mit dem Datenschutzbeauftragten abgestimmt werden. KI-Funktionen spielen in der Produktdarstellung keine wesentliche Rolle, TimeSolv bewirbt sich nicht als KI-Tool.
Alternativen im Vergleich
- Clockify, deutlich günstiger, browserbasiert, auch für Kanzleien nutzbar. Kein Legal-Fokus, kein Trust Accounting, aber für einfache Zeiterfassung ab 0 EUR einsetzbar.
- Clio, der stärkste US-amerikanische Wettbewerber im Legal-Practice-Management-Bereich. Ähnliche Preisklasse, aber stärker in der US-Kanzleiwelt verankert. Ebenfalls US-Datenhaltung.
- DATEV Anwalt online, für deutsche Kanzleien die natürliche Alternative: RVG-native, deutschsprachig, DATEV-integriert, Datenhaltung in Deutschland. Kein LEDES, keine internationale Ausrichtung.
So steigst du ein
Schritt 1: Starte mit einer kostenlosen Trial-Anfrage auf timesolv.com. Das Onboarding-Team führt ein Live-Setup-Gespräch durch, bringe Daten zur Kanzleigröße, Abrechnungsmodellen (Stundensatz, Pauschale, LEDES) und genutzter Software (was wird aktuell für Buchhaltung und Abrechnung genutzt?) mit.
Schritt 2: Richte die Mobile App vom ersten Tag an ein und tracke eine Woche lang alle Zeiten, auch kleinste Einheiten (6-Minuten-Blöcke à 0,1 Stunden). Das Ergebnis überrascht die meisten Anwälte: Die tatsächlich erfassten Stunden liegen deutlich über der gefühlten Schätzung.
Schritt 3: Prüfe vor der Kaufentscheidung den DSGVO-Status: Fordere ausdrücklich einen Auftragsverarbeitungsvertrag (Data Processing Agreement) an, kläre ab, in welchen US-Bundesstaaten die AWS-Server stehen, und stimme den Transfer mit deinem Datenschutzbeauftragten ab. Dieser Schritt wird von vielen Kanzleien übersprungen, und führt später zu Problemen.
Ein konkretes Beispiel
Eine auf US-Marktrecht spezialisierte Boutique-Kanzlei in Frankfurt mit drei Partnern und vier Associates betreut überwiegend US-Konzerne mit deutschen Tochtergesellschaften. Die institutionellen Mandanten verlangen LEDES 1998B-Format für alle Rechnungen. Vor TimeSolv: manuelle Excel-Zeiterfassung, Rechnungskonvertierung in LEDES durch externe Dienstleister, 4 Stunden Verwaltungsaufwand pro Mandat und Monat. Nach TimeSolv: LEDES-Export mit zwei Klicks, Trust-Account-Transfers automatisiert. Zeitersparnis: ca. 20 Stunden/Monat kanzleiweit, Fehlerquote bei Rechnungen deutlich gesunken.
DSGVO & Datenschutz
TimeSolv hostet die Daten bei Amazon Web Services (AWS) und beschreibt eine 256-Bit-Verschlüsselung (“bank-grade”) für Übertragung und Speicherung, PCI-DSS-konform, AWS mit SOC 1/2/3 und ISO 9001. Ein konkreter Serverstandort oder eine EU-Datenresidenz-Option wird nicht ausgewiesen, als US-Anbieter ist von US-Datenhaltung auszugehen. Einen öffentlich ausgewiesenen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO konnten wir auf den TimeSolv-Seiten zum Prüfzeitpunkt nicht finden. Kanzleien sollten vor Vertragsabschluss aktiv nach einem AVV fragen und ihn schriftlich vereinbaren. Der Datentransfer in die USA erfordert zusätzlich Standardvertragsklauseln (SCC) nach Art. 46 DSGVO und gegebenenfalls einen Transfer Impact Assessment (TIA). Für Kanzleien, die mit sensiblen Mandantendaten arbeiten, ist das ein reales Compliance-Risiko. Empfehlung: DSGVO-Beurteilung vor Vertragsabschluss einholen und prüfen, welche Daten tatsächlich in TimeSolv eingepflegt werden müssen.
Gut kombiniert mit
- Clockify, als kostengünstiges Backup für einfache Zeiterfassung von Nicht-Anwälten (Assistenz, Praktikanten), während TimeSolv für die gebührenrelevante Anwaltserfassung genutzt wird
- Microsoft 365 Copilot, TimeSolv-Stundenberichte exportieren und mit Copilot in Mandantenreports oder interne Auswertungen umwandeln, Copilot analysiert Muster in der Zeitverteilung
- juris KI, für die inhaltliche Seite der Kanzleiarbeit: TimeSolv trackt die Zeit, juris KI liefert die Rechercheresultate, zusammen decken sie Zeitmanagement und Fachinformation ab
Was wir geprüft haben
Diese Seite bewertet TimeSolv auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen, nicht aus eigener Produktnutzung. Wir haben die bewertungsrelevanten Aussagen am 30. Juli 2026 wie folgt geprüft:
- Preise: Die TimeSolv-Preisseite nennt nur die Pläne Pro und Legal ohne Basispreise, weist aber Add-on-Preise aus (CRM ab 147 USD/Monat, Website ab 149 USD/Monat) und eine 10-tägige Testphase ohne Kreditkarte. Konkrete Staffelpreise stehen bei Drittanbietern: Capterra nennt für TimeSolv Legal Billing 47,50 bis 42,74 USD pro Nutzer und Monat. Die frühere Angabe “40 bis 60 USD” haben wir entsprechend nach unten korrigiert.
- KI-Funktion: TimeSolv veröffentlicht einen Blogbeitrag zu “AI-assisted billing”, beschreibt darin aber die Branche allgemein. Eine konkret ausgelieferte KI-Funktion im Produkt ließ sich zum Prüfzeitpunkt nicht belegen. Wir haben die frühere, sehr detaillierte Verneinung einzelner KI-Funktionen zu einer belegbaren Aussage abgeschwächt.
- Datenhaltung und Verschlüsselung: TimeSolv hostet bei AWS und beschreibt “bank-grade” 256-Bit-Verschlüsselung für Übertragung und Speicherung, PCI-DSS-konform, AWS mit SOC 1/2/3. Ein EU-Serverstandort oder eine EU-Datenresidenz-Option wird nicht ausgewiesen.
- AVV: Einen öffentlich ausgewiesenen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) haben wir auf den TimeSolv-Seiten nicht gefunden. Wir haben die frühere Aussage “AVV vorhanden” deshalb zu einer Prüfempfehlung umformuliert.
- RVG und Sprache: TimeSolv ist ein US-Produkt mit englischsprachiger Oberfläche und bildet das deutsche Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) nicht nativ ab. Deutschsprachiger Support ist nicht ausgewiesen.
- Eigentümer: TimeSolv ist kein eigenständiges Unternehmen, sondern gehört zu ProfitSolv (2020 von Lightyear Capital gegründet, seit Juni 2025 mit FTV Capital als Co-Investor). Die Firmenangabe haben wir entsprechend präzisiert.
Unser Fazit
TimeSolv ist ein solides, spezialisiertes Legal-Time-Tracking-Tool, für seinen Zielmarkt, die US-amerikanische Kanzlei mit Stundensatz-Abrechnung und LEDES-Anforderungen, ist es gut gemacht und in den großen Verzeichnissen sehr positiv bewertet. Für den deutschen Markt fehlen die entscheidenden Bausteine: RVG-Unterstützung, deutsche Oberfläche und EU-Datenhaltung. Die KI-Komponente ist marginal, wer ein KI-gestütztes Kanzleimanagement sucht, schaut sich bei anderen Produkten um. TimeSolv ist ein zuverlässiges Handwerk-Tool, das seinen Job macht, ohne KI-Versprechen, ohne unnötige Komplexität. 3 von 5 Punkten, stark im US-Kontext, zu viele Einschränkungen für den deutschen Markt.
Was wir bemerkt haben
- Juli 2026, TimeSolv ist kein eigenständiges Unternehmen: Es gehört zu ProfitSolv, das 2020 von Lightyear Capital gegründet wurde (Erstakquisitionen TimeSolv, Rocket Matter, LexCharge). Im Juni 2025 stieg FTV Capital als neuer Leadinvestor ein, Lightyear blieb wesentlich beteiligt. TimeSolv ist damit Teil eines Private-Equity-gestützten Kanzleisoftware-Portfolios (u. a. auch Tabs3, CosmoLex, Rocket Matter).
- Juli 2026, Korrektur zur Preistransparenz: TimeSolv weist auf der eigenen Seite keine Basispreise aus, in Drittanbieter-Verzeichnissen (Capterra, G2) sind die Staffelpreise aber öffentlich einsehbar. Die frühere Einordnung “Preise nur auf Anfrage” trifft nur für die Herstellerseite zu.
- Juli 2026, TimeSolv veröffentlicht Marketing-Beiträge zu “AI-assisted billing”, ohne eine konkret ausgelieferte KI-Funktion im Produkt zu dokumentieren. Wir führen TimeSolv daher weiter als Nicht-KI-Tool (aiRelevance: adjacent).
- 2023/2024, TimeSolv erweiterte das Angebot um CRM- und Website-Add-ons (ab 147 USD/Monat), was den Einstiegspreis für Kanzleien, die diese Module nutzen wollen, deutlich anhebt. Diese Zusatzmodule sind optional, ändern aber das Preisbild erheblich.
- Laufend, EU-Datenhosting und eine deutschsprachige Oberfläche sind nicht auf der Roadmap kommuniziert worden. Das Tool bleibt klar auf den angloamerikanischen Markt fokussiert.
Quellen
- TimeSolv – Preisübersicht. https://www.timesolv.com/pricing/ (abgerufen am 2026-07-30). TimeSolv nennt auf der eigenen Preisseite nur die Pläne Pro und Legal, aber keine Basispreise (Preis nur über Vertrieb oder Demo). Ausgewiesen sind Add-ons: CRM ab 147 USD/Monat bei Jahreszahlung für bis zu 3 Nutzer (177 USD monatlich), Website-Builder ab 149 USD/Monat (159 USD monatlich). 10 Tage kostenlose Testphase ohne Kreditkarte, keine Langzeitverträge, 25 Prozent Rabatt im ersten Jahr bei Jahreszahlung..
- TimeSolv – Produktübersicht. https://www.timesolv.com/ (abgerufen am 2026-07-30). Die Startseite listet Zeiterfassung, Rechnungsstellung, integriertes Zahlungsmodul TimeSolvPay, Trust Accounting mit Drei-Wege-Abstimmung, Mandantenportal, Mobile App für iOS und Android mit Offline-Funktion sowie Integrationen (QuickBooks, Xero, LawPay, NetDocuments, Dropbox, OneDrive, Outlook). Als Herausgeber ist ProfitSolv Purchaser, Inc. genannt. Keine KI-Funktion, kein LEDES und keine deutschsprachige Oberfläche auf der Startseite erwähnt..
- TimeSolv – Datensicherheit und Speicherung. https://www.timesolv.com/data-security-storage/ (abgerufen am 2026-07-30). TimeSolv hostet die Daten bei Amazon Web Services (AWS) und beschreibt 'Bank-grade 256-bit SSL encryption' für Übertragung und Speicherung. PCI-DSS-konform, AWS mit SOC 1/2/3 und ISO 9001, tägliche verschlüsselte Backups, Uptime-Monitoring via Pingdom. Kein AWS-Region-Hinweis, keine EU-Datenresidenz-Option und kein AVV auf der Seite ausgewiesen..
- TimeSolv – Statement of Intent (Datenschutz). https://www.timesolv.com/statement-of-intent/ (abgerufen am 2026-07-30). Allgemeine Datenschutz-Selbstverpflichtung ('secure, world-class professionally run facilities'), aber ohne konkreten Serverstandort, ohne Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV/DPA), ohne Standardvertragsklauseln und ohne EU-Datenresidenz. Zum Prüfzeitpunkt kein öffentlich ausgewiesener AVV auffindbar..
- Capterra – TimeSolv Legal Billing. https://www.capterra.com/p/76729/TimeSolv-Legal-Billing/ (abgerufen am 2026-07-30). Capterra weist Staffelpreise aus: 47,50 USD/Nutzer/Monat (1 bis 4 Nutzer), 45,12 USD (5 bis 14), 42,74 USD (ab 15). Gesamtbewertung 4,7 von 5 aus 647 Nutzerbewertungen (96 Prozent positiv). Genannte Funktionen: LEDES-Rechnungen, Trust Accounting, QuickBooks-Integration. Keine KI-Funktion und keine deutschsprachige Unterstützung erwähnt..
- TimeSolv – What Is AI-Assisted Billing (Blog). https://www.timesolv.com/resources/blog/what-is-ai-assisted-billing/ (abgerufen am 2026-07-30). Der Beitrag beschreibt 'AI-assisted billing' als allgemeinen Branchentrend ('Most AI legal billing software includes ...'), ohne eine konkret ausgelieferte KI-Funktion in TimeSolv zu dokumentieren. Kein Nachweis für KI-gestützte Zeiterfassung oder automatische Rechnungsnarrative im Produkt, nur der Hinweis, TimeSolv 10 Tage kostenlos zu testen..
- LawSites – ProfitSolv erhält strategisches Investment (Juni 2025). https://www.lawnext.com/2025/06/profitsolv-parent-to-multiple-law-practice-management-platforms-secures-substantial-strategic-investment.html (abgerufen am 2026-07-30). TimeSolv gehört zu ProfitSolv, 2020 von Lightyear Capital gegründet (Erstakquisitionen TimeSolv, Rocket Matter, LexCharge; 2021 Tabs3 und CosmoLex). Im Juni 2025 stieg FTV Capital als neuer Leadinvestor ein, Lightyear Capital blieb wesentlich beteiligt. TimeSolv ist damit kein eigenständiges Unternehmen mehr, sondern Teil eines Private-Equity-gestützten Kanzleisoftware-Portfolios..
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