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SmartWache
SmartWache
Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.
Tool öffnenDeutsche Wachschutz-Software, die Dienstplanung, NFC-/QR-Rundgangsprotokolle, Schulungen und Abrechnung mit einem KI-Assistenten in einer Plattform bündeln will. Zielgruppe sind Sicherheitsmittelständler mit 10 bis 100 Mitarbeitenden. Wichtig: Die Website war auch bei der erneuten Prüfung am 30.07.2026 nicht per HTTPS erreichbar (TLS-Handshake bricht ab), die Störung besteht seit mindestens April 2026 fort. Die Seite ist zwar indexiert und rankt für den eigenen Namen, unabhängige Tests, Referenzen und eine öffentlich belegbare Firmierung fanden wir aber nicht. Funktionsumfang, Preise und DSGVO-Zusagen sind daher nicht verifizierbar. Unabhängig bestätigt ist die deutsche Server-Infrastruktur (Hetzner, Nürnberg).
Kosten: Kein öffentliches Pricing. Die Website war auch bei der erneuten Prüfung am 30.07.2026 nicht per HTTPS erreichbar (TLS-Handshake bricht ab), Preise sind daher nicht verifizierbar und ausschließlich auf Anfrage zu erwarten.
Stärken
- Sinnvolles Konzept: integrierte deutsche Plattform statt Tool-Sammlung für Wachschutz-Mittelständler
- Deutsche Server-Infrastruktur verifiziert (Hetzner, Nürnberg), relevant für KRITIS- und Behördenauftraggeber
- KI-Assistent als beworbenes Alleinstellungsmerkmal gegenüber klassischen Wächterkontroll-Tools
- Beworbener All-in-One-Ansatz: Dienstplanung, NFC-Rundgang, Schulungen und Abrechnung in einem System
Einschränkungen
- Website auch am 30.07.2026 nicht per HTTPS erreichbar (TLS-Handshake bricht ab), die Störung besteht seit mindestens April 2026, das Produkt konnte nicht geprüft werden
- Keine unabhängigen Referenzen: die Seite ist zwar indexiert und rankt für den eigenen Namen, es fehlen aber unabhängige Tests, Erfahrungsberichte und Bewertungsprofile
- Kein öffentliches Pricing, Feature-Umfang nur aus Anbieter-Marketing bekannt und nicht verifizierbar
- Zum Prüfzeitpunkt keine öffentlich belegbare Firmierung gefunden, das Impressum ist wegen der defekten HTTPS-Auslieferung nicht einsehbar
- KI-Assistent wird beworben, Sprachmodell, Halluzinations-Schutz und Datenanbindung sind aber unbelegt und nicht testbar
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du willst eine einzige deutsche Plattform für Wachschutz-Verwaltung statt drei verschiedener Tools evaluieren
- Du suchst gezielt eine Software mit nativem KI-Assistenten auf Deutsch und bist zu Direktkontakt mit dem Anbieter bereit
- Du kannst vor jeder Entscheidung selbst prüfen, ob die Website wieder erreichbar ist und ob der Anbieter belastbar antwortet
Wann nein
- Du brauchst eine sofort prüfbare, erreichbare Lösung, dann ist [Coredinate](/tools/coredinate/) die verlässlichere Wahl
- Du betreibst international und brauchst mehrsprachige Plattformen ([Trackforce Valiant](/tools/trackforce/))
- Du arbeitest hauptsächlich mit Zeitarbeit statt Wachschutz ([DispoMaster](/tools/dispomaster/))
- Du willst Preise, Referenzen und Verträge belegbar einsehen, bevor du Zeit in eine Evaluation steckst
Kurzfazit
SmartWache adressiert auf dem Papier eine echte Lücke: deutsche Wachschutz-Mittelständler, die nicht drei Tools für Rundgang, Dienstplan und Abrechnung kombinieren wollen, sondern eine integrierte Plattform auf Deutsch, gehostet in Deutschland, mit einem KI-Assistenten für typische Disponenten-Fragen. Das Konzept ist stimmig. Der entscheidende Vorbehalt: Wir konnten das Produkt nicht prüfen. Bei unserer Verifikation am 18.07.2026 und erneut am 30.07.2026 war smartwache.de nicht per HTTPS erreichbar, der Server bricht den TLS-Handshake mit einem internen Fehler ab und liefert kein gültiges Zertifikat aus. Die Seite ist zwar indexiert und rankt in der Websuche an erster Stelle für den eigenen Namen, unabhängige Tests, Erfahrungsberichte oder Bewertungsprofile fanden wir jedoch nicht, alle weiteren Suchtreffer sind Wettbewerber. Unabhängig bestätigen ließ sich, dass die Domain auf einem deutschen Hetzner-Server in Nürnberg läuft (per DNS- und IP-Prüfung). Alle Feature-, Preis- und DSGVO-Angaben in dieser Bewertung stammen aus der beworbenen Positionierung und sind ausdrücklich nicht bestätigt. Empfehlung: SmartWache lässt sich derzeit nicht seriös evaluieren. Wer die Plattform in Betracht zieht, muss zuerst selbst prüfen, ob die Website wieder erreichbar ist und ob der Anbieter belastbar antwortet, und sollte parallel eine verifizierbare Alternative wie Coredinate betrachten.
Für wen ist SmartWache?
Inhabergeführte Wachschutz-Unternehmen (10 bis 100 Mitarbeitende): Das ist die beworbene Zielgruppe. Wer als Geschäftsführung gleichzeitig Disponent, Vertrieb und HR macht, profitiert grundsätzlich vom integrierten Ansatz, alles in einem System statt Mehrfacherfassung. Ob SmartWache das tatsächlich liefert, ließ sich aber nicht prüfen.
Disponentinnen und Disponenten: Tägliche Dienstplan-Pflege, Krankmeldungen, Schichten umverteilen, Schulungsstände im Blick behalten. Für diese Aufgaben verspricht SmartWache ein zentrales Dashboard mit KI-Assistent als Vorfilter für wiederkehrende Mitarbeiterfragen. Der reale Funktionsumfang ist offen.
Sicherheitsdienste mit KRITIS- oder Behördenkunden: Auftraggeber aus dem öffentlichen Sektor verlangen häufig dokumentiertes deutsches Hosting. SmartWache positioniert sich als Made-in-Germany-Lösung, und die deutsche Server-Infrastruktur (Hetzner, Nürnberg) ist der einzige von uns verifizierte Punkt. Vertragliche DSGVO-Zusagen wie AVV oder Sub-Auftragsverarbeiter-Listen konnten wir nicht einsehen.
Betriebe, die einen KI-Assistenten testen wollen: Der native KI-Assistent ist das beworbene Alleinstellungsmerkmal. Für Betriebe, die genau danach suchen, kann SmartWache interessant sein, allerdings nur, wenn der Anbieter erreichbar ist und eine Testphase ermöglicht.
Weniger geeignet für: Alle, die eine sofort prüfbare, erreichbare Lösung brauchen. Solange die Website nicht per HTTPS erreichbar ist, lässt sich das Produkt nicht bewerten. Sehr kleine Dienste mit 1 bis 5 Mitarbeitenden fahren mit einem einfachen Rundgang-Tool günstiger, Großbetriebe mit internationaler Präsenz sind mit Trackforce Valiant besser bedient, und wer nur Rundgänge dokumentieren will, ist mit dem etablierten Coredinate verlässlicher aufgestellt.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Was bekannt ist |
|---|---|---|
| Alle Pläne | Auf Anfrage | Keine öffentliche Preisliste. Die Website war auch am 30.07.2026 nicht erreichbar, aktuelle Angaben konnten nicht verifiziert werden. |
Einordnung: SmartWache veröffentlicht keine Preisliste. Das ist in der Wachschutz-SaaS-Branche verbreitet, für eine erste Einschätzung aber ein Nachteil. Frühere Angaben zu einer konkreten Preisspanne, die in älteren Versionen dieser Seite standen, haben wir entfernt: Sie waren nicht durch eine Quelle gedeckt und stammten aus einem allgemeinen Marktvergleich, nicht von SmartWache selbst. Solange die Website nicht erreichbar ist, lässt sich weder ein Einstiegspreis noch eine Abrechnungslogik (pro Mitarbeitende, pro Objekt, Setup-Gebühr) belegen. Wichtig vor jedem Vertragsabschluss: Zuerst prüfen, ob der Anbieter überhaupt erreichbar und geschäftsfähig ist. Erst danach über Vertragslaufzeit, Kündigungsfristen, Datenexport und schriftlich fixierten Hosting-Standort verhandeln. Bei einem Anbieter mit unklarer Sichtbarkeit gilt das doppelt.
Stärken im Detail
Sinnvolles Konzept. Die meisten kleineren Wachschutz-Unternehmen jonglieren mit drei bis fünf Werkzeugen: Excel oder Papershift für Dienstpläne, ein separates Wächterkontrollsystem für Rundgänge, eine eigene Schulungsverwaltung, ein externes Lohnbüro. Der Gedanke, all das in einer deutschen Plattform zu bündeln, ist genau richtig für den Zielmarkt. Diese Stärke betrifft das Konzept, nicht die geprüfte Umsetzung.
Deutsche Server-Infrastruktur (verifiziert). Die Domain smartwache.de löst am 30.07.2026 auf die IP 178.104.6.65 auf, die laut Geolokalisierung zur Hetzner Online GmbH (AS24940) in Nürnberg gehört. Das haben wir per DNS- und IP-Prüfung unabhängig bestätigt, es ist der einzige Punkt, den wir belegen konnten. Für Auftraggeber, die deutsches Hosting fordern, ist das ein relevanter Ausgangspunkt, aber kein Ersatz für einen vertraglich zugesicherten Hosting-Standort und eine AVV. IP-Standort und vertragliche Zusage sind nicht dasselbe.
KI-Assistent als beworbenes Alleinstellungsmerkmal. Anders als klassische Wächterkontroll-Tools bewirbt SmartWache einen KI-Assistenten, der typische Disponenten-Fragen beantworten soll: Wer hat heute Spätdienst? Bei wem läuft der Sachkundenachweis aus? Welche Objekte sind unterbesetzt? Die Idee einer LLM-Schicht über strukturierten Wachschutz-Daten ist ein plausibler Produktivitätshebel. Ob sie funktioniert, welches Modell zum Einsatz kommt und wie Halluzinationen abgesichert werden, ist unbelegt.
Beworbener All-in-One-Funktionsumfang. Laut Eigendarstellung deckt SmartWache Dienstplanung, NFC-Rundgänge, Schulungsmanagement und eine Abrechnungsschnittstelle ab. Wenn diese Integration sauber funktioniert, wäre das ein realer Mehrwert, weniger Schnittstellen, weniger Doppelerfassung, eine zentrale Datenquelle. Wir konnten keinen dieser Bausteine in Betrieb sehen.
Schwächen ehrlich betrachtet
Website nicht per HTTPS erreichbar. Der gravierendste Punkt zuerst: Am 18.07.2026 und erneut am 30.07.2026 war smartwache.de nicht per HTTPS erreichbar. Der Aufruf über Standard-HTTPS-Clients bricht den TLS-Handshake mit einem internen Fehler ab (TLSV1_ALERT_INTERNAL_ERROR), es wird kein gültiges Zertifikat ausgeliefert. Wir haben den Fehler bei beiden Prüfungen reproduziert, ein normaler Nutzer mit Standardbrowser erreicht die Seite so nicht. Bereits bei der vorherigen Prüfung im April 2026 war die Seite gestört. Eine über mehrere Monate anhaltende HTTPS-Störung deutet aus unserer Sicht eher auf eine dauerhafte technische Störung als auf ein kurzes Wartungsfenster hin. Das ist unsere Einschätzung, kein bestätigter Betriebsstatus des Anbieters.
Keine unabhängigen Referenzen. Die Seite ist zwar indexiert und rankt in der Websuche an erster Stelle für ihren eigenen Namen, aber es gibt keine unabhängigen Tests, keine Foren-Threads und keine Bewertungsprofile. Eine Suche nach dem Produktnamen liefert außer der Anbieterseite selbst ausschließlich Wettbewerber (etwa Disponic, starPlan, Timecount, Planerio). Es existiert praktisch keine externe Spur des Produkts, an der man die Marketing-Aussagen kalibrieren könnte.
Kein öffentlich belegbarer Anbieter. Weil die Website nicht erreichbar ist, ließ sich das Impressum nicht einsehen und keine Firmierung bestätigen. Auch über die Websuche fanden wir zum Prüfzeitpunkt keine öffentlich belegbare Firmierung und keinen Handelsregister-Eintrag zu SmartWache. Frühere Versionen dieser Seite nannten eine GmbH, wir konnten das nicht verifizieren und haben die Angabe entfernt. Wer einen mehrjährigen Vertrag erwägt, muss den Anbieter zwingend im Handelsregister prüfen (HRB-Eintrag, Geschäftsführung, letzte Jahresabschlüsse) und ein aktuelles, belastbares Referenzgespräch führen.
Keine unabhängig prüfbaren Features und Preise. Die beworbenen Funktionen (NFC-Rundgang, GPS-Check-in, automatische Abrechnung, Qualifikationsverwaltung, KI-Assistent) sind über die indexierte Startseite als Marketing-Aussagen bekannt, ließen sich aber nicht unabhängig prüfen, weil das Produkt nicht erreichbar ist. Ebenso fehlt jedes öffentliche Pricing. Für eine Kaufentscheidung ist das eine zu dünne Basis.
KI-Assistent unbelegt. Ein KI-Assistent, der laut Anbieter Fragen zu Dienstplänen, Mitarbeitern und Einsätzen im Dashboard beantwortet, ist das zentrale Kaufargument im Marketing. Die tatsächliche Leistungsfähigkeit ist aber nirgends öffentlich quantifiziert. Sprachmodell-Wahl, Halluzinations-Schutz und Anbindung an die Stammdaten sind unbekannt. Gerade in einer regulierten Branche, in der der Assistent Aussagen zu Dienstplänen oder Compliance-Fristen macht, wäre das der wichtigste zu prüfende Punkt, und er ist derzeit nicht prüfbar.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Eine sofort erreichbare, geprüfte Rundgangsdokumentation suchst | Coredinate |
| International tätig bist und Workforce-Management brauchst | Trackforce Valiant |
| Vor allem Dienstplanung ohne Branchen-Spezialisierung willst | Papershift |
| Eher Zeitarbeit statt Wachschutz machst | DispoMaster |
| Arbeitsschutz- und Compliance-Pflichten dokumentieren musst | Sicherio |
Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite und mit erreichbarem, prüfbarem Auftritt sind unter anderem Disponic, starPlan und Timecount (deutsche Sicherheitsdienst-Software) sowie klassische Wächterkontrollsysteme wie EPRO³ Guardbook. Für die meisten Wachschutz-Mittelständler ist eine kurze Auswahlliste sinnvoll: eine geprüfte Lösung wie Coredinate plus einen zweiten deutschen Anbieter, den man tatsächlich erreichen und testen kann. SmartWache gehört erst dann wieder auf diese Liste, wenn die Website stabil erreichbar ist und sich Features und Anbieter belegen lassen.
So steigst du ein
Schritt 1: Erreichbarkeit und Anbieter prüfen. Bevor du Zeit in eine Evaluation steckst, öffne smartwache.de im Browser. Erreichst du die Seite nicht (Zertifikats- oder Verbindungsfehler), ist das ein Stoppschild. Suche parallel nach einer belegbaren Firmierung, einem Impressum und einem Handelsregister-Eintrag. Ohne diese Basis lohnt sich kein weiterer Aufwand.
Schritt 2: Direktkontakt und Referenzen einfordern. Ist der Anbieter erreichbar, fordere Referenzen aus deiner Größenordnung an, am besten zwei bis drei aktive Bestandskunden mit ähnlicher Mitarbeiterzahl, und führe persönliche Gespräche. Frage gezielt nach Stabilität der Plattform, Reaktionszeit des Supports und dem realen Nutzen des KI-Assistenten. Lass dir das deutsche Hosting und die AVV schriftlich zusichern.
Schritt 3: Pilot in einem klar abgegrenzten Objekt-Set. Migriere nie das ganze Unternehmen sofort. Beginne mit einem Objekt oder einem Team, richte Rundgangspunkte ein, bring NFC-Tags an, instruiere fünf bis zehn Mitarbeitende und lass die Pilotphase mindestens zwei Monate laufen. Veranker vorab eine Exit- und Datenexport-Klausel im Vertrag, gerade bei einem Anbieter mit unklarer öffentlicher Sichtbarkeit ist das Pflicht.
Ein konkretes Beispiel
Das folgende Szenario ist ausdrücklich hypothetisch. Es beschreibt, wie ein Einsatz aussehen könnte, wenn SmartWache wie beworben funktioniert, und stützt sich nicht auf verifizierte Kundenzahlen.
Ein mittelständischer Sicherheitsdienst mit rund 35 Mitarbeitenden und 20 Objekten würde SmartWache als Komplettlösung einsetzen wollen. Montags entstünden die Dienstpläne für die Folgewoche im System und gingen per Push an die Mitarbeitenden. Begehungen würden per NFC-Scan dokumentiert, idealerweise mit paralleler GPS-Prüfung, sodass Fake-Begehungen erschwert wären. Läuft ein Sachkundenachweis in 30 Tagen aus, sollte der KI-Assistent sowohl den Mitarbeitenden als auch die Disposition erinnern. Die monatliche Abrechnung liefe halbautomatisch auf Basis der erfassten Schichten. Wichtig: Solche Effekte, weniger Verwaltungsaufwand, vollständigere Protokolle, schnellere Lohnläufe, sind der beworbene Anspruch, kein von uns gemessenes Ergebnis. Frühere Versionen dieser Seite nannten konkrete Prozentwerte aus angeblicher Anbieter-Kommunikation. Wir konnten diese Kommunikation nicht einsehen und haben die Zahlen entfernt. Jede Wirkung muss in einer eigenen Pilotphase gemessen werden.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: Die Domain läuft auf einem Hetzner-Server in Nürnberg (DE), das ist verifiziert. Der vertragliche Hosting-Standort und die Rechenzentrumszusage müssen dennoch schriftlich fixiert werden, IP-Standort und Vertragszusage sind nicht dasselbe.
- DSGVO-Konformität: SmartWache bewirbt sich als DSGVO-konforme Made-in-Germany-Lösung. Wir konnten die Datenschutzerklärung nicht einsehen, weil die Website nicht erreichbar war. Die Konformität ist damit unbestätigt.
- Auftragsverarbeitung (AVV): Nicht einsehbar. Vor Vertragsschluss zwingend eine AVV nach Art. 28 DSGVO anfordern und prüfen.
- Sub-Auftragsverarbeiter: Unbekannt. Insbesondere die Frage, ob externe LLM-Anbieter (etwa OpenAI, Mistral, Aleph Alpha oder ein lokales Modell) für den KI-Assistenten genutzt werden, muss der Anbieter transparent beantworten.
- Berufsspezifische Anforderungen: Für KRITIS-Auftraggeber, Bewachung sensibler Anlagen oder Geld- und Werttransporte sollte zusätzlich ein dokumentiertes Sicherheitskonzept inklusive Pen-Tests eingefordert werden.
- Empfehlung für Unternehmen: Ohne erreichbare Datenschutzerklärung und AVV lässt sich der Datenschutz nicht bewerten. Eine Datenschutz-Folgenabschätzung ist ohnehin nötig, sobald personenbezogene Bewegungsdaten (GPS-Track der Mitarbeitenden) im größeren Umfang verarbeitet werden, die Mitbestimmung des Betriebsrats ist hier zwingend.
Gut kombiniert mit
- Sicherio, für Arbeitsschutz-, Verbandbuch- und Compliance-Dokumentation. Wachschutz-Mitarbeitende haben Unfälle, Vorfälle und Schulungsbedarfe. Sicherio deckt den arbeitsschutzrechtlichen Teil ab, während eine operative Wachschutz-Plattform den Dienstbetrieb organisiert.
- Papershift, als erreichbare, geprüfte Alternative für die reine Schichtplanung. Solange SmartWache nicht evaluierbar ist, kann Papershift den Dienstplan-Teil eigenständig übernehmen.
- Lohnbüro und DATEV: Die Schnittstelle zur Lohnabrechnung ist der wichtigste externe Touchpoint jeder Wachschutz-Software. Ob SmartWache einen DATEV- oder Steuerberater-Export bietet, konnten wir nicht prüfen, es sollte vor Vertragsschluss belegt werden.
Unser Fazit
SmartWache erhält 2 von 5 Sternen, und diese Wertung betrifft die aktuelle Prüfbarkeit, nicht die Idee. Das Konzept, eine integrierte deutsche Wachschutz-Plattform mit KI-Assistent, ist genau richtig für den Zielmarkt und verdient Aufmerksamkeit. Das Problem ist die Realität am 30.07.2026, unverändert gegenüber der Prüfung am 18.07.2026: Die Website ist nicht per HTTPS erreichbar, unabhängige Tests, Referenzen und eine öffentlich belegbare Firmierung fanden wir nicht, und außer der deutschen Server-Infrastruktur ließ sich kein einziger Feature-, Preis- oder DSGVO-Punkt bestätigen. Ein Produkt, das man weder aufrufen noch verifizieren kann, lässt sich nicht empfehlen und nicht seriös bewerten. Die zwei Sterne halten die grundsätzlich sinnvolle Positionierung fest, spiegeln aber wider, dass SmartWache derzeit keine belastbare Kaufentscheidung erlaubt. Für Risikoaverse ist Coredinate die sichere, erreichbare Wahl. Sobald die Website stabil läuft und sich Anbieter und Features belegen lassen, verdient SmartWache eine neue, vollständige Prüfung.
Was wir geprüft haben
Diese Bewertung stützt sich ausschließlich auf öffentlich zugängliche Quellen, nicht auf eine eigene Produktnutzung. Wir legen offen, welche Aussagen wir gegen welche Quellen geprüft haben und was dabei herauskam:
- Erreichbarkeit der Website: Der Aufruf von smartwache.de über einen Standard-HTTPS-Client scheiterte am 30.07.2026 erneut am TLS-Handshake (Fehler TLSV1_ALERT_INTERNAL_ERROR), es wurde kein gültiges Zertifikat ausgeliefert. Der Befund ist identisch zur Prüfung am 18.07.2026 und deckt sich mit der bereits im April 2026 festgestellten Störung. Ergebnis: Die HTTPS-Erreichbarkeit ist über Monate gestört, das Produkt konnte nicht aufgerufen werden.
- Sichtbarkeit und unabhängige Referenzen: Eine Websuche nach dem Produktnamen listet smartwache.de an erster Stelle mit beworbenen Funktionen (Dienstplanung mit SMS-Bestätigung, NFC-Rundgangsprotokolle, KI-Assistent, automatische Abrechnung, Qualifikationsverwaltung, DSGVO-konform, made in Germany). Alle weiteren Treffer sind Wettbewerber. Ergebnis: Die Seite ist indexiert und sichtbar, unabhängige Tests, Erfahrungsberichte oder Bewertungsprofile fanden wir aber nicht.
- Anbieter und Firmierung: Eine Websuche nach Impressum, GmbH und Handelsregister zu SmartWache lieferte keine öffentlich belegbare Firmierung, nur unverbundene Firmen mit “Smart” im Namen. Das Impressum von smartwache.de ist wegen der defekten HTTPS-Auslieferung nicht einsehbar. Ergebnis: Zum Prüfzeitpunkt keine belegbare Firmierung, wir haben eine frühere, nicht verifizierte GmbH-Angabe entfernt.
- Hosting-Standort: smartwache.de löst per DNS auf die IP 178.104.6.65 auf. Die IP-Geolokalisierung ordnet diese Adresse der Hetzner Online GmbH (AS24940) in Nürnberg, Deutschland, zu. Ergebnis: Die deutsche Server-Infrastruktur ist unabhängig bestätigt, das ist der einzige belegte Punkt.
- Features, Preise, DSGVO, KI-Assistent: Alle diese Angaben stammen aus der beworbenen Positionierung und ließen sich nicht unabhängig prüfen, weil das Produkt nicht erreichbar ist. Ergebnis: als Marketing-Aussagen bekannt, nicht bestätigt.
Was wir bemerkt haben
- Juli 2026, bei der Verifikation am 18.07.2026 und erneut am 30.07.2026 war smartwache.de nicht per HTTPS erreichbar: Der TLS-Handshake bricht mit einem internen Fehler ab (TLSV1_ALERT_INTERNAL_ERROR), es wird kein gültiges Zertifikat ausgeliefert. Der Server läuft laut DNS- und IP-Prüfung auf Hetzner-Infrastruktur in Nürnberg (DE).
- Juli 2026, die Startseite ist entgegen der Einschätzung aus einer früheren Fassung dieser Seite indexiert und rankt in der Websuche an erster Stelle für den eigenen Namen. Unabhängige Tests, Referenzen oder Bewertungsprofile gibt es aber nicht, alle weiteren Suchtreffer sind Wettbewerber. Wir haben die Formulierung “kein öffentlicher Fußabdruck” entsprechend korrigiert zu “keine unabhängigen Referenzen”.
- Juli 2026, wir haben nicht belegbare Angaben aus früheren Versionen dieser Seite entfernt: eine konkrete Preisspanne (stammte aus einem allgemeinen Marktvergleich, nicht von SmartWache), eine nicht verifizierte GmbH-Firmierung und die konkreten Prozentwerte im Beispiel-Szenario (angeblich aus Anbieter-Referenzkommunikation, die wir nicht einsehen konnten). Die Bewertung war bereits zuvor von 3 auf 2 Sterne gesenkt worden, weil das Produkt nicht prüfbar ist, und bleibt bei 2 Sternen.
- April 2026, bereits bei der vorherigen Prüfung war die Website gestört. Eine über mehrere Monate anhaltende HTTPS-Störung deutet aus unserer Sicht eher auf eine dauerhafte technische Störung als auf ein kurzes Wartungsfenster hin. Vor jeder Vertragsanbahnung sollte der Status aktiv mit dem Anbieter geklärt werden.
Quellen
- SmartWache – Startseite (Erreichbarkeitsprüfung). https://smartwache.de/ (abgerufen am 2026-07-30). Aufruf am 30.07.2026 über einen Standard-HTTPS-Client scheitert erneut am TLS-Handshake (Fehler TLSV1_ALERT_INTERNAL_ERROR), es wird kein gültiges Zertifikat ausgeliefert. Der Befund ist identisch zur Prüfung am 18.07.2026, die HTTPS-Störung besteht damit über Monate fort..
- Websuche 'SmartWache' – Sichtbarkeit und Referenzen. https://www.google.com/search?q=%22SmartWache%22+Wachschutz+Software (abgerufen am 2026-07-30). Die Suche nach dem Produktnamen listet smartwache.de an erster Stelle mit beworbenen Funktionen (Dienstplanung mit SMS-Bestätigung, NFC-Rundgangsprotokolle, KI-Assistent, automatische Abrechnung, Qualifikationsverwaltung, DSGVO-konform, made in Germany). Alle weiteren Treffer sind Wettbewerber (starPlan, Disponic, Timecount, Planerio). Unabhängige Tests, Erfahrungsberichte oder Bewertungsprofile fanden wir nicht..
- Websuche 'SmartWache' – Anbieter und Firmierung. https://www.google.com/search?q=SmartWache+Impressum+GmbH+Handelsregister (abgerufen am 2026-07-30). Zum Prüfzeitpunkt fanden wir keine öffentlich belegbare Firmierung, keinen Handelsregister-Eintrag und kein zweites Impressum zu SmartWache. Die Treffer betreffen ausschließlich unverbundene Firmen mit 'Smart' im Namen. Das Impressum von smartwache.de selbst ist wegen der defekten HTTPS-Auslieferung nicht einsehbar..
- Google Public DNS – A-Record für smartwache.de. https://dns.google/resolve?name=smartwache.de&type=A (abgerufen am 2026-07-30). smartwache.de löst am 30.07.2026 auf die einzige IPv4-Adresse 178.104.6.65 auf (A-Record, TTL 14400)..
- IP-Geolokalisierung 178.104.6.65 (Hosting-Nachweis). https://ipwho.is/178.104.6.65 (abgerufen am 2026-07-30). Die IP 178.104.6.65 gehört laut Geolokalisierung zur Hetzner Online GmbH (AS24940), Standort Nürnberg, Bayern, Deutschland. Die deutsche Server-Infrastruktur ist damit unabhängig bestätigt..
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Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.
Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.
Preise geändert, Feature veraltet oder etwas fehlt?
Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen.
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