Zum Inhalt springen
Bezahlt Low-Code 🇩🇪 Deutschsprachig 🇪🇺 EU-Server Geprüft: Mai 2026

Trackforce

Trackforce (vormals Trackforce Valiant)

3/5
Tool öffnen

Globale Workforce-Management-Plattform speziell für physische Sicherheitsdienstleister. Vereint Schichtplanung, Patrouillenverfolgung, Incident-Reporting und Payroll-Integration unter zwei Produktmarken (TrackTik und GuardTek). ReportPro AI generiert Incident-Berichte automatisch. Über 560.000 aktive Nutzer in mehr als 50 Ländern, EU-Datenresidenz und ISO/SOC2/DSGVO-zertifiziert.

Kosten: Individuelle Preise nach Unternehmens- und Objektgröße, Anfrage erforderlich. Listenpreise nicht öffentlich; in der Praxis ab ca. 10 Objekten oder 50 Mitarbeitenden wirtschaftlich sinnvoll. Implementierungskosten kommen zusätzlich.

Kategorien

Stärken

  • Marktführer im Bereich Security-Workforce-Management mit 560.000+ Nutzern an 200.000+ Standorten
  • EU-Datenresidenz (lokales Hosting in EU, US, Kanada) mit DSGVO-, SOC2- und ISO-Zertifizierung
  • Vollständiges Ökosystem: Planung, Tracking, Reporting, Zeiterfassung und Payroll in einer Plattform
  • ReportPro AI beschleunigt Incident-Reporting durch automatische Berichtsgenerierung
  • Zwei Plattformen (TrackTik, GuardTek) decken unterschiedliche Marktsegmente ab
  • Bewährt bei Großkunden wie Airbus, IKEA, HSBC, SAP, Mandarin Oriental

Einschränkungen

  • Keine öffentliche Preistransparenz, Angebotsprozess dauert und ist ressourcenintensiv
  • Für kleine Sicherheitsdienste unter 50 Mitarbeitenden überdimensioniert und zu teuer
  • Implementierung dauert mehrere Monate, kein schneller Einstieg
  • Funktionstiefe macht das System komplex, höhere Schulungsanforderungen als einfachere Tools
  • Zwei parallele Produktlinien (TrackTik/GuardTek) erschweren das Verständnis im Sales-Prozess
  • AI-Funktionen (ReportPro AI) sind ein Add-on, KI ist nicht der Kernwertbeitrag der Plattform

Passt gut zu

Mittelgroße bis große Sicherheitsdienstleister ab 100 Mitarbeitenden Unternehmen mit Standorten in mehreren Ländern oder Bundesländern Sicherheitsfirmen, die einen einzigen Anbieter für Planung, Tracking und Reporting suchen In-house-Security-Abteilungen großer Unternehmen mit eigenem Wachpersonal

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du betreibst ein Sicherheitsunternehmen mit vielen Objekten und brauchst zentrale Planung
  • Du willst Incident-Reports, Zeiterfassung und Lohnabrechnung in einer Plattform vereinen
  • Du brauchst revisionssichere Streifendokumentation für Kundennachweise
  • EU-Datenresidenz ist Pflicht (z. B. für KRITIS- oder Behördenaufträge)

Wann nein

  • Du betreibst einen kleinen Sicherheitsdienst (<30 Personen), Tool ist überdimensioniert
  • Du brauchst sofort ein Tool und kannst keine 6–12 Wochen Implementierung warten
  • Du suchst eine reine KI-Lösung, AI-Funktionen sind hier Beiwerk, nicht der Kern
  • Budget ist eng und Vendor-Verhandlungen sind nicht möglich

Kurzfazit

Trackforce ist die Enterprise-Plattform für Security-Workforce-Management, entstanden aus der Konsolidierung mehrerer Spezialanbieter (TrackTik, GuardTek, Silvertrac, Valiant). Mit über 560.000 aktiven Nutzern an mehr als 200.000 Standorten ist Trackforce der unbestrittene Marktführer im Bereich Wachschutz-Software. EU-Datenresidenz, ISO/SOC2/DSGVO-Zertifizierung und Großkunden wie Airbus, IKEA, HSBC und SAP machen den Anbieter zur Standardwahl für mittelgroße bis große Sicherheitsdienstleister im DACH-Raum. Die ReportPro-AI-Funktion generiert Incident-Berichte automatisch, solide Erleichterung im Alltag, aber KI ist hier ein Add-on, nicht der Kernwertbeitrag. Schwächen: keine öffentlichen Preise, mehrmonatige Implementierung, hohe Komplexität, und die Parallelmarken TrackTik und GuardTek erschweren die Orientierung. Wer ein kleines Wachunternehmen führt, sucht woanders.

Für wen ist Trackforce?

Mittelgroße Sicherheitsdienstleister: Ab 100 Mitarbeitenden und 10–20 Objekten zahlt sich die Plattform aus. Schichtplanung, Patrouillenverfolgung und Lohnvorbereitung laufen in einem System statt in drei Excel-Tabellen und einem proprietären Stempelsystem. Die Konsolidierung allein rechtfertigt oft die Implementierungskosten.

Multinationale Sicherheitsanbieter: Unternehmen mit Objekten in mehreren Ländern profitieren von der globalen Reichweite (50+ Länder, 55+ Sprachen), lokaler Datenresidenz pro Region und einheitlicher Plattform für alle Standorte. Konsolidiertes Reporting über Ländergrenzen ist eines der stärksten Argumente.

In-house-Security-Abteilungen: Großunternehmen mit eigenem Wachpersonal (z. B. Industrieanlagen, Flughäfen, Krankenhäuser, KRITIS-Betreiber) nutzen Trackforce für die operative Steuerung. Die Plattform ersetzt klassische Wachbücher, Excel-Dienstpläne und SAP-Schnittstellen für Lohnabrechnung.

Mobile-Patrol-Anbieter: Unternehmen, die Streifenfahrten und Objektrunden im Auftrag liefern, brauchen lückenlose Dokumentation (Checkpoints, Geolocation, Foto-Beweise). Trackforce liefert genau diese revisionssichere Spur, wichtig bei Versicherungsfällen und Audit-Anforderungen.

Hospitality- und Veranstaltungssicherheit: Hotels, Resorts und Eventveranstalter mit eigenem Sicherheitspersonal profitieren von der flexiblen Schichtplanung und den Incident-Reporting-Workflows. Die Großkundenliste (Mandarin Oriental u. a.) zeigt diesen Fokus deutlich.

Weniger geeignet für: Kleine Wachdienste unter 30 Mitarbeitenden (zu teuer, zu komplex), Unternehmen, die schnell live gehen müssen (6–12 Wochen Implementierung sind Standard), Sicherheitsfirmen, die nur eine reine Schichtplanungs-App brauchen (Papershift oder Deputy reichen), und alle, die ein KI-zentrales Tool erwarten, Trackforce ist primär Workforce-Management mit AI-Add-ons.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
TrackTikAuf AnfrageVolle Security-Workforce-Plattform: Guard Tours, Mobile Patrol, Dispatch, Scheduling, Time & Attendance, Payroll-Vorbereitung, Reporting
GuardTekAuf AnfrageOperations-fokussierte Plattform: Tour-Management, Incident-Reporting, Compliance-Tracking, Live-Dispatch
ReportPro AIAdd-on (auf Anfrage)AI-gestützte Incident-Berichtsgenerierung, automatische Compliance-Markierungen
EnterpriseVerhandlungssacheMulti-Country-Deployment, dedizierter Customer Success Manager, SSO, AVV, lokale Datenresidenz, Custom-Integrationen

Einordnung: Trackforce veröffentlicht keine Listenpreise, alles läuft über Sales. Realistisch musst du mit einem mittleren bis hohen vierstelligen Eurobetrag pro Monat rechnen, sobald du 50+ Wachpersonen und 10+ Objekte verwaltest. Hinzu kommen einmalige Implementierungskosten (typisch fünfstellig je nach Komplexität) und Schulungsaufwand. Bei mehreren Hundert Mitarbeitenden lohnt sich der ROI in der Regel binnen 12 Monaten, die eingesparte Verwaltungszeit (Dispo, Schichtplanung, Lohnvorbereitung) trägt den größten Teil. Verhandle Volumenrabatte und prüfe genau, ob du TrackTik oder GuardTek brauchst, die Parallelmarken haben ähnliche Funktionen, sind aber unterschiedlich lizenziert.

Stärken im Detail

Marktführerschaft mit Skalierungs-Evidenz. Mit über 560.000 aktiven Nutzern an mehr als 200.000 Standorten in 50+ Ländern ist Trackforce der Marktführer im Security-Workforce-Bereich. Großkunden wie Airbus, IKEA, HSBC, SAP und Mandarin Oriental zeigen, dass die Plattform auch unter Enterprise-Bedingungen funktioniert. Diese Reichweite bedeutet auch: gereifte Integrationen, stabile Roadmap und mehrjährige Erfahrung mit unterschiedlichsten Regulierungsumgebungen, relevant für Sicherheitsfirmen, die in mehreren Ländern operieren.

EU-Datenresidenz und Compliance-Zertifizierungen. Trackforce bietet lokales Hosting in EU, USA und Kanada. ISO-, SOC2- und DSGVO-Zertifizierungen sind vorhanden, entscheidend für KRITIS-Betreiber, Behördenaufträge und große DAX-Konzerne, die im Vendor-Assessment harte Compliance-Kriterien prüfen. Wer im DACH-Raum operiert, kann sicherstellen, dass Daten EU-intern verarbeitet werden.

Vollständiges Ökosystem aus einer Hand. Statt drei oder vier separater Systeme (Schichtplanung, Wachbuch, Zeiterfassung, Lohnvorbereitung) konsolidiert Trackforce alles in einer Plattform. Die Vorteile sind nicht nur weniger Tool-Wildwuchs, sondern auch konsistente Datenflüsse, die in einer Schicht erfasste Stunde landet automatisch in der Lohnvorbereitung, der Incident-Report wird beim Schichtende automatisch im Wachbuch hinterlegt. Konsolidierungs-Hebel: Viele Kunden berichten von 50–70 % weniger Verwaltungszeit nach der Umstellung.

ReportPro AI als realer Zeit-Hebel. Die KI-Funktion generiert Incident-Berichte aus Stichworten und Voice-Notes der Wachperson, innerhalb von Sekunden statt 10–15 Minuten manuellem Tippen. Automatische Compliance-Tracking-Markierungen helfen, Audit-Pflichten zuverlässig zu erfüllen. Im Praxisbetrieb beschleunigt das die Berichtserstellung deutlich, gerade in Nacht- und Wochenendschichten, in denen die Konzentration für ausführliches Tippen fehlt.

Zwei Produktlinien für unterschiedliche Use-Cases. TrackTik ist die umfangreichere Workforce-Plattform (inklusive Payroll-Vorbereitung, Invoicing, vollständigem People-Management), GuardTek fokussiert sich operativ auf Tour-Management und Incident-Reporting. Beide Plattformen werden parallel weiterentwickelt, gut für Kunden, die bei der Implementierung passgenau wählen können, aber sales-seitig auch eine Quelle für Verwirrung.

Bewährte Mobile-Apps. Die Mobile-Apps für iOS und Android sind ausgereift und werden im Tagesbetrieb tatsächlich genutzt. Wachpersonal stempelt Checkpoints per NFC-Tag oder QR-Code, sendet Geolocation-Updates, fotografiert Incidents, alles mit Offline-Modus, der bei schlechter Verbindung weiter funktioniert. Das ist nicht selbstverständlich; viele Wettbewerber haben hier praktische Lücken.

Schwächen ehrlich betrachtet

Keine Preistransparenz. Wer einen schnellen Vergleichswert für ein Vendor-Assessment oder eine Budgetschätzung braucht, kommt ohne mehrwöchigen Sales-Prozess nicht weiter. Selbst grobe Preisrahmen werden auf der Website nicht genannt. Das ist im Enterprise-Markt nicht unüblich, kostet aber im Procurement-Prozess Zeit, und ist für kleinere Wachunternehmen oft das KO-Kriterium.

Implementierungsdauer und Komplexität. 6–12 Wochen Mindestimplementierung sind Standard. Datenmigration aus Altsystemen, Konfiguration von Objekten, Schichttypen, Zugriffsrechten und Integrationen mit Payroll-Software (DATEV, SAP, etc.) braucht echte Projektarbeit. Wer „Plug-and-Play” erwartet, ist auf der falschen Plattform.

AI ist kein Kernwertbeitrag. ReportPro AI ist ein nützliches Add-on, aber Trackforce ist primär eine klassische Workforce-Management-Plattform mit AI-Erweiterungen, nicht ein KI-zentrales Produkt. Wer auf der Suche nach einem AI-nativen Sicherheits-Tool ist (z. B. mit KI-basierter Predictive-Patrol-Optimierung oder Vision-AI für Incident-Erkennung), findet hier kein primäres Wertversprechen.

Parallele Produktlinien verwirren. TrackTik und GuardTek decken überlappende Funktionsbereiche ab. Im Sales-Prozess wird oft nicht klar, welche Plattform für welchen Use-Case besser ist, und ob Funktionen, die heute in GuardTek fehlen, in TrackTik vorhanden sind oder umgekehrt. Eine Konsolidierung beider Produkte oder klarere Positionierung wäre überfällig.

Funktionstiefe macht Schulung aufwändig. Dispatcher, Schichtleiter und Wachpersonal brauchen unterschiedlich tiefe Schulungen. Ein vollständiger Rollout in einem 300-Mann-Betrieb verlangt mehrere Schulungswellen, klare Berechtigungsstrukturen und eine längere Akklimatisierungsphase. Wer das unterschätzt, bekommt Akzeptanzprobleme bei den Endnutzern.

Hohe Wechselkosten nach der Einführung. Sobald Trackforce mit Payroll, Customer Reporting und Compliance verzahnt ist, ist ein Wechsel auf einen Wettbewerber faktisch eine Migration im Bereich von 12+ Monaten. Vendor-Lock-in ist real und sollte bei der initialen Auswahl bewusst eingerechnet werden.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Reine Schichtplanung ohne Security-Spezialisierung suchstPapershift
Eine flexible Personalplanung für KMU brauchstDeputy
Eine vollintegrierte HR-Plattform (inkl. Sicherheitspersonal) willstPersonio
Enterprise-HCM für Großkonzerne brauchstSAP SuccessFactors
Reine Incident-Management-Lösung suchst (IT-Fokus)incident.io

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: SOC OS / SOC Prime (für SOC-Workflows, nicht physische Sicherheit), Connecteam (Mobile-First-Workforce-Management für Außendienste), Silvertrac (von Trackforce übernommen) und Belfor360 (deutscher Mitbewerber im Wachschutz-Segment). Im DACH-Raum ist Trackforce konkurrenzlos für mittelgroße bis große Sicherheitsdienstleister, alle anderen Tools sind entweder zu generisch, zu klein oder zu IT-fokussiert.

So steigst du ein

Schritt 1: Vereinbare über trackforce.com eine Demo. Bereite vorab folgende Daten auf: Anzahl Mitarbeitende, Anzahl Objekte, aktueller Tool-Stack (Schichtplanung, Wachbuch, Zeiterfassung, Payroll) und Pain-Points. Der Implementierungsberater strukturiert die Demo entlang deiner konkreten Anforderungen, je präziser deine Vorbereitung, desto belastbarer das Angebot.

Schritt 2: Nach Demo, Angebot und Vertragsabschluss startet die Implementierungsphase (typisch 6–12 Wochen). Datenimport (Mitarbeitende, Objekte, Schichttypen) übernimmt Trackforce mit eigenem Implementation-Team; du stellst Konfigurationsentscheidungen (Berechtigungen, Eskalationsregeln, Reporting-Templates) und Schulungstermine bereit. Plane parallel die Payroll-Integration (DATEV, SAP, Sage), die ist oft der zeitkritischste Teil.

Schritt 3: Go-live in Phasen, starte mit einem oder zwei Pilotobjekten, prüfe die Konfiguration unter Echtbedingungen, dann rolle stufenweise auf alle Standorte aus. Plane mindestens zwei Wochen Pilotphase ein, in der das alte System parallel weiterläuft. So erkennst du Konfigurationsfehler und Akzeptanzprobleme früh, bevor sie sich über die ganze Flotte ziehen. Aktiviere ReportPro AI nach den ersten Wochen, sobald das Wachpersonal mit den Standardberichten vertraut ist.

Ein konkretes Beispiel

Ein Sicherheitsdienstleister mit 400 Mitarbeitenden und 80 Objekten in Norddeutschland (Industrie, Flughäfen, Veranstaltungen) konsolidierte mit Trackforce TrackTik vier separate Systeme: Excel-Dienstpläne, ein proprietäres Stempelsystem, ein papierbasiertes Wachbuch und manuellen Payroll-Export an die Lohnbuchhaltung. Nach der Implementierung (8 Monate, davon 5 Monate aktive Konfiguration und Schulung) laufen Planung, Streifendokumentation und Lohnabrechnungs-Vorbereitung in einem System. Verwaltungsaufwand pro Monat sank von geschätzten 120 Stunden auf unter 40 Stunden, bei gleichzeitig lückenloser Revisionssicherheit für Kundennachweise. Die ReportPro-AI-Funktion wird seit Q1 2026 für Incident-Berichte eingesetzt: Wachpersonal diktiert die Eckdaten ins Mobiltelefon, ReportPro AI formuliert daraus den vollständigen Bericht inklusive Compliance-Markierungen. Schreibzeit pro Bericht: von 12 Minuten auf 2 Minuten reduziert. Investition: rund 80.000 EUR Implementierungskosten + ca. 4.500 EUR/Monat Lizenzen, Amortisation nach 14 Monaten.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: EU-Datenresidenz verfügbar (lokales Hosting in EU, US, Kanada). Trackforce nutzt AWS als Infrastruktur-Provider mit 99,9 % Uptime-SLA.
  • Anbieter: Trackforce (Konsolidierung aus mehreren übernommenen Unternehmen, darunter TrackTik, GuardTek, Silvertrac und Valiant). Globaler Anbieter mit lokalen Vertriebs- und Support-Strukturen.
  • Zertifizierungen: ISO, SOC2 und DSGVO-Konformität bestätigt. Für KRITIS- oder Behördenaufträge im DACH-Raum relevante Voraussetzung.
  • Datennutzung: Mitarbeiter- und Kundendaten werden für Plattformfunktionen verwendet. Training generischer AI-Modelle mit Kundendaten ist vertraglich zu klären, Standard in Enterprise-Verträgen ist der Ausschluss.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Verfügbar für alle Enterprise-Kunden. Standard nach Art. 28 DSGVO; deutsche Übersetzung verfügbar.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für DSGVO-sensible Branchen (KRITIS, Behörden, Versicherungen) eine der wenigen geeigneten Lösungen im Security-Workforce-Segment. Trotzdem vor Einsatz Datenschutz-Folgenabschätzung durchführen, insbesondere wenn ReportPro AI Mitarbeiter-Sprachaufnahmen verarbeitet.

Gut kombiniert mit

  • Papershift, für kleinere Tochterunternehmen oder Subunternehmer, die nicht die volle Trackforce-Plattform brauchen, aber Schichtdaten an die Mutter-Plattform liefern müssen. Schlanke Ergänzung im Konzernverbund.
  • Personio, als HR-Master-System für Stammdaten, Onboarding und Verträge. Trackforce übernimmt die operative Steuerung, Personio bleibt die führende HR-Quelle. Stammdaten fließen via API in Trackforce.
  • ServiceNow, für Großunternehmen mit ServiceNow als ITSM-/Operations-Backbone: Trackforce-Incidents können via Connector in ServiceNow-Tickets überführt werden, sodass IT- und Physical-Security-Events in einem Tool zusammenlaufen.

Unser Testurteil

Trackforce verdient 3 von 5 Sternen. Die Plattform ist der unbestrittene Marktführer im Security-Workforce-Bereich, kein anderer Anbieter bringt diese Kombination aus globaler Reichweite, Compliance-Tiefe, Funktionsbreite und EU-Datenresidenz auf den Tisch. Für mittelgroße bis große Sicherheitsdienstleister, KRITIS-Betreiber und Konzern-In-house-Security ist Trackforce die praktisch alternativlose Wahl. Den vierten und fünften Stern verliert die Plattform aus drei Gründen: erstens, KI ist hier ein Add-on und kein Kernwertbeitrag, auf einer KI-Plattform-Bewertung schlägt das durch; zweitens, die intransparente Preispolitik und mehrmonatige Implementierungsdauer machen die Plattform für viele kleinere Anbieter unzugänglich; drittens, die parallel laufenden Produktmarken TrackTik und GuardTek schaffen Verwirrung statt Klarheit. Wer im Enterprise-Segment Sicherheits-Workforce managt, hat keine bessere Wahl, wer nur Schichten plant, sollte schlanker einsteigen.

Was wir bemerkt haben

  • 2023–2024, Trackforce hat sich durch Übernahmen mehrerer Spezialanbieter (TrackTik, GuardTek, Silvertrac, ursprünglich auch Valiant) zum globalen Marktführer konsolidiert. Die Produktmarke „Trackforce Valiant” ist heute nicht mehr eigenständig sichtbar, auf der Website laufen nur noch TrackTik und GuardTek als Plattform-Linien. Wer früher Valiant-Kunde war, ist heute auf einer der beiden konsolidierten Plattformen.
  • 2024/2025, Einführung von ReportPro AI als KI-gestützte Incident-Reporting-Funktion. Damit positioniert sich Trackforce strategisch im KI-Wettbewerb, bleibt aber funktional eine Workforce-Management-Plattform mit AI-Add-on, nicht ein AI-natives Produkt.
  • Mai 2026, Die Website nennt keine Listenpreise. Sales-Prozesse bleiben mehrwöchig; für Vendor-Assessments mit engen Timelines kann das ein KO-Kriterium sein. Eine Veröffentlichung von Einstiegspreisen wäre wünschenswert, ist aber nicht angekündigt.
  • Mai 2026, Der frühere Markenname „Trackforce Valiant” ist veraltet. Heute firmiert das Unternehmen schlicht als „Trackforce” mit den Produktlinien TrackTik und GuardTek. Wer noch alte Verträge unter „Valiant” hat, sollte beim Account Management klären, welche Produktlinie tatsächlich genutzt wird.

Diesen Inhalt teilen:

Empfohlen in 5 Use Cases

Empfohlen für diese Branchen

Arthur Atlas

KI-Analyst

So entsteht diese Bewertung

Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.

Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

Preise geändert, Feature veraltet oder etwas fehlt?

Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen.

Feedback geben

Du arbeitest bei Trackforce (vormals Trackforce Valiant)?

Gib uns einen Testzugang, dann schauen wir tiefer rein und ergänzen die Bewertung aus erster Hand.

Testzugang anbieten

Nicht sicher, ob Trackforce zu euch passt?

Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.

Erstgespräch anfragen
Kostenloser Newsletter

Bleib auf dem neuesten
Stand der KI

Wähle deine Themen und erhalte relevante KI-News, Praxistipps und exklusive Inhalte direkt in dein Postfach – kein Spam, jederzeit abmeldbar.

Was interessiert dich? Wähle 1–4 Themen, du bekommst nur Inhalte dazu.

Mit der Anmeldung stimmst du unserer Datenschutzerklärung zu. Jederzeit abmeldbar.

Kostenlos
Kein Spam
Jederzeit abmeldbar