mfr Field Service Management
Simplias GmbH
Deutsche Field-Service-Management-Plattform der Simplias GmbH (Leipzig) für Service- und Handwerksbetriebe mit 5–500+ Technikern. KI-Einsatzplanung disponiert Team und mobile Ressourcen, die mobile App erfasst Serviceberichte und Fotos auch offline, drei Module (Field Service, Project, Office) decken Disposition, Projektarbeit und Faktura ab. Made in Germany, GoBD-konform, deutschsprachiger Support, transparente öffentliche Preisliste.
Kosten: Field Service: Basic 29 €/Nutzer/Monat (ab 5 Nutzer), Professional 39 €/Nutzer/Monat, Enterprise 55 €/Nutzer/Monat. Zusatzmodule: mfr Project ab 99 €/Monat, mfr Office ab 75 €/Monat. 1 Jahr Mindestlaufzeit
Kategorien
Stärken
- KI-Einsatzplanung berücksichtigt Qualifikation, Verfügbarkeit und Fahrtweg, keine reine Routenoptimierung
- Vollständig deutschsprachig: Oberfläche, Support, Verträge, Hilfe-Dokumentation
- Deutscher Hersteller (Simplias GmbH, Leipzig), GoBD-konform, Made in Germany
- Transparente, öffentliche Preisliste (in der Branche eher Ausnahme)
- Mobile App mit dynamischen Checklisten, GPS, Zeiterfassung, Fotos, Unterschriften
- Integrationen zu SAP, DATEV, Lexware, easybill, HubSpot, Salesforce, ZUGFeRD, GAEB
Einschränkungen
- Mindestlaufzeit 12 Monate, Kündigungsfrist 3 Monate, kein Monatsabo
- Telefonsupport kostet zusätzlich 20 % der monatlichen Lizenzgebühren
- GPS-Tracker einmalig 150 € plus 12 €/Monat, überraschend teuer
- Cold-Start: Ohne gepflegte Qualifikationsmatrix bleibt die KI bei reiner Standortverteilung
- Reporting ist solide, aber für Enterprise-FM-Konzerne mit 500+ Technikern eher schmal
Passt gut zu
Kurzfazit
mfr ist die wahrscheinlich ausgereifteste deutsche Field-Service-Plattform mit echter KI-Disposition für mittelständische Handwerks- und Servicebetriebe. Statt eines globalen Salesforce-Field-Service-Schiffes bekommen Betriebe mit 10–200 Technikern eine schlanke, deutschsprachige Lösung der Simplias GmbH (Leipzig) mit öffentlicher Preisliste, GoBD-Konformität und „Made in Germany”. Die drei Module, Field Service (Disposition), Project (Projektgeschäft) und Office (Angebot, Rechnung), bilden den typischen Servicebetrieb-Workflow vollständig ab. Die KI-Disposition lebt aber von gepflegten Qualifikationsmatrizen und sauberen Stammdaten; Cold-Start-Aufwand sollte realistisch eingeplant werden. Wer das stemmt, bekommt für 29–55 €/Nutzer/Monat eine Plattform, die international ausgespielt wird, aber im DACH-Mittelstand zuhause ist.
Für wen ist mfr?
Handwerks- und Servicebetriebe mit Dispositionsbedarf: SHK-Betriebe, Elektriker, Schlosser, Kälte- und Klimatechnik, Garten- und Landschaftsbau, überall, wo Techniker täglich neu zu Aufträgen disponiert werden müssen, ist mfr in der Kernzielgruppe. Die KI-Disposition entlastet den Disponenten von der täglichen Excel-Schlacht.
Facility-Management-Unternehmen: Wartungs- und Instandhaltungs-Touren, geplante Inspektionen, Reaktionen auf Störungsmeldungen aus dem Kundenportal, typischer FM-Workflow läuft sauber im System. Der Maintenance-Scheduler hilft, vertragliche Wartungsfristen automatisch einzuplanen.
Mittelständische Gebäudetechnik-Betriebe: Mit 10–100 Technikern ist der Bereich erreicht, in dem Excel an seine Grenzen kommt, aber Salesforce Field Service oder ServiceMax mit Kanonen auf Spatzen schießen. Genau in dieser Lücke ist mfr stark.
Betriebe mit DATEV-Backbone: Die Anbindung an DATEV (Buchhaltung) und Lexware (KMU-Faktura) ist im deutschen Mittelstand entscheidend, viele Wettbewerber bieten das nur über Workarounds. mfr hat es nativ. GoBD-Konformität ist Standard.
Wachsende Servicebetriebe: Die modulare Struktur erlaubt einen Start mit nur Field Service und das spätere Hinzubuchen von Project (Projektgeschäft, z. B. Anlagenbau) und Office (Angebot, Rechnung). Wachstumsfähig ohne komplette Plattform-Migration.
Weniger geeignet für: Sehr kleine Betriebe (1–4 Techniker, dafür ist die Mindestabnahme zu hoch), Konzern-FM-Anbieter mit 500+ Technikern (Reporting/Multi-Site-Funktionen sind dort schmaler als bei globalen Systemen), Betriebe ohne Außendienst (z. B. reine Werkstatt-Arbeit) und Unternehmen mit Bedarf an stark internationalisierter Plattform (Multi-Currency, multi-language).
Preise im Detail
| Tarif | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Field Service Basic | 29 €/Nutzer/Monat (ab 5 Nutzer, min. 145 €/Monat) | Disposition, mobile App, Kundenportal, Standard-Berichte |
| Field Service Professional | 39 €/Nutzer/Monat (min. 195 €/Monat) | Basic + KI-Disposition, erweiterte Integrationen, Wartungsplaner |
| Field Service Enterprise | 55 €/Nutzer/Monat (min. 275 €/Monat) | Professional + erweiterte Workflows, Custom-Felder, Premium-Integrationen |
| mfr Project | ab 99 €/Monat (10 Nutzer inkl.), je weiterer 15 € | Projektgeschäft für Anlagenbau, Reno, Großprojekte |
| mfr Office | ab 75 €/Monat (5 Nutzer inkl.), je weiterer 20 € | Angebot, Kalkulation, Rechnung, ZUGFeRD/E-Rechnung |
| GPS-Tracking | 12 €/Monat/Nutzer + 150 € einmalig je Tracker | Hardware-GPS-Tracker für Fahrzeuge |
| Telefonsupport | 20 % der monatlichen Lizenzkosten | Optionaler Telefon-Support; sonst E-Mail/Ticket |
Einordnung: Die transparente Preisliste ist in dieser Branche ein wohltuender Unterschied. Professional ist der Sweetspot, Basic enthält die KI-Disposition nicht, was den Hauptnutzen des Tools wegspart. Für ein Team von 15 Technikern mit Professional liegst du bei 585 €/Monat (rund 7.000 €/Jahr), kompetitiv zu vergleichbaren deutschen Anbietern, aber nicht das günstigste am Markt. Achtung bei der Total-Cost-Rechnung: Wer Telefonsupport will, addiert 20 %, das macht aus 585 € schnell 702 €/Monat. Wer alle drei Module nutzt (Field Service + Project + Office), landet bei ~770–900 € Grundkosten plus Per-User. Realistisch budgetieren.
Stärken im Detail
Echte KI-Disposition, nicht nur Routenoptimierung. Viele Wettbewerber verkaufen „Routenplanung” als KI. mfr berücksichtigt zusätzlich Qualifikationsmatrix (welcher Techniker ist für welche Anlage ausgebildet?), Werkzeug- und Material-Verfügbarkeit, SLA-Fristen und Vertragspriorität. Die Disposition wird ein optimiertes Vorschlagssystem, der Disponent prüft und genehmigt, statt von Null zu planen.
Vollständig deutsch, nicht nur lokalisiert. Oberfläche, Support, Hilfe-Dokumentation, AVV-Vertrag, Newsletter, Roadmap-Kommunikation: alles auf Deutsch. Für Handwerksbetriebe, deren Disposition und Backoffice nicht englisch arbeiten, ist das ein echter Mehrwert gegenüber lokalisierten US-Plattformen, bei denen Fachbegriffe regelmäßig holprig übersetzt sind.
Deutscher Hersteller mit GoBD-Konformität. mfr stammt von der Simplias GmbH aus Leipzig und wirbt mit „Made in Germany” sowie GoBD-Konformität, das digitale Fahrtenbuch ist laut Anbieter vom Finanzamt anerkannt. Den konkreten Hosting-Standort weist die öffentliche Datenschutzerklärung allerdings nicht aus, das solltest du bei DSGVO-kritischen Daten vor Vertragsschluss klären. Wer mit DATEV-Buchhaltung arbeitet, profitiert von der Standard-Anbindung ohne Workarounds.
Modulare Struktur. Field Service, Project und Office sind getrennt kaufbar. Ein reiner Wartungsbetrieb braucht ggf. nur Field Service. Ein Anlagenbau-Unternehmen ergänzt Project für die Projektkalkulation. Ein wachsender Betrieb fügt später Office hinzu, wenn die alte Faktura-Lösung an Grenzen kommt. Diese gestaffelte Einführung reduziert das Anfangsrisiko.
Mobile App mit echter Felderfassung. Dynamische Checklisten (z. B. Wartungsprotokolle für Heizungen), GPS-Tracking, Zeiterfassung, Fotos und digitale Unterschrift direkt am Einsatzort. Die App funktioniert auch offline und synchronisiert später, wichtig für Keller-Einsätze und Funkloch-Regionen.
Integrationsdichte für den Mittelstand. SAP, Lexware, DATEV, easybill, ZUGFeRD/E-Rechnung, GAEB für Baubranche, HubSpot, Salesforce, Pipedrive, Zapier, Make, IDS/UGL für Großhandelsanbindung. Eine offene API rundet das Bild ab. Für die meisten deutschen Mittelstands-Workflows ist die Anbindung Standard.
Von über 800 Serviceleitern empfohlen. Die Marktdichte ist im B2B-Mittelstand ein wichtiges Argument: mfr verweist auf mehr als 800 empfehlende Serviceleiter und Geschäftsführer sowie namhafte Referenzkunden (u. a. DAIKIN, FEBESOL, GBS Kühlanlagen). Daraus entsteht eine Anwendercommunity, Erfahrungswerte aus konkreten Branchen, Referenzen für die Akquise und ein Partnerökosystem aus Implementierern und Schulungsanbietern.
Schwächen ehrlich betrachtet
Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist. 12 Monate Vertragslaufzeit mit 3 Monaten Kündigungsfrist sind im SaaS-Mittelstand normal, aber kein Monatsabo wie bei vielen modernen Tools. Wer testen will, sollte die Pilotphase ernst nehmen, ein „mal ein Monat probieren” gibt es nicht.
Telefonsupport kostet extra. 20 % der monatlichen Lizenzkosten als Aufpreis für telefonischen Support ist ehrlich kommuniziert, aber psychologisch ungünstig, viele Betriebe erwarten Telefonsupport als selbstverständlich. Wer ihn weglässt, bekommt Antwort per Ticket/E-Mail, was bei akuten Disposition-Problemen am Montagmorgen schmerzhaft sein kann.
GPS-Tracker-Hardware ist teuer. 150 € pro Tracker plus 12 €/Monat pro Nutzer summiert sich. Wer GPS für 20 Fahrzeuge will, zahlt einmalig 3.000 € Hardware plus 240 €/Monat. Alternativ funktioniert die Smartphone-basierte Standortverfolgung ohne Extra-Hardware, die Hardware-Option ist nur für Fälle nötig, in denen das Fahrzeug auch ohne aktivierten Tech verfolgt werden soll.
KI braucht gepflegte Daten. Ohne saubere Qualifikationsmatrix, vollständige Stammdaten und realistische Ist-Zeiten aus der Vergangenheit bleibt die KI-Disposition reine Standort-Optimierung. Der Mehrwert entsteht erst nach 4–8 Wochen Datenpflege, das ist im Sales-Pitch oft nicht klar genug kommuniziert.
Reporting für Konzern-FM begrenzt. Wer als 500-Techniker-Konzern Multi-Site-Reporting, kundenspezifische SLA-Dashboards und tiefe BI-Anbindung sucht, stößt an Grenzen. Für diese Größenklasse sind globale Plattformen wie Salesforce Field Service oder ServiceMax (von PTC) besser ausgestattet, der Preis liegt aber in einer anderen Liga.
Customizing-Tiefe braucht Einarbeitung. Die Anpassung der Workflows, Felder, Checklisten und Berichte ist mächtig, aber nicht trivial. Realistisch sind 4–8 Wochen Einführungsphase mit dedizierter interner Person (oder externem Implementierer). Wer „mal eben einrichten” erwartet, unterschätzt die Aufgabe.
Wenig internationaler Footprint. Wer als Mittelständler über DACH hinaus international Service erbringt, stößt schnell an Grenzen, Multi-Currency, ortsspezifische Steuerlogik, multilinguale Kundenportale sind nicht im Standard. Innerhalb DACH ist mfr unschlagbar passgenau, jenseits davon eher nicht erste Wahl.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Office- und Backoffice-Workflows automatisieren willst | Microsoft 365 Copilot |
| Eine globale Enterprise-Plattform mit Multi-Country-Support brauchst | Salesforce Field Service oder ServiceMax (deutlich teurer) |
| Eine reine Handwerker-App ohne KI suchst | TopKontor Handwerk, Streit V.1, Sage Handwerk (klassische ERP) |
| Schwerpunkt auf Servicedispatch mit IoT-Integration legst | IFS Field Service Management oder OverIT |
| Eine Open-Source-Alternative für Disposition suchst | Odoo Field Service (deutlich rudimentärer) |
Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: weclapp Field Service (Cloud-ERP mit FSM-Modul, gleiche Region), L-mobile service (deutscher Wettbewerber mit anderem Modulschnitt), FLS Visitour (reine Tourenplanung) und der Klassiker mobileX (jetzt Trimble). mfr positioniert sich klar im deutschsprachigen Mittelstand und hat dort einen der ausgereiftesten KI-Ansätze. Wer DACH-fokussiert arbeitet und ein modernes, deutsches FSM mit echter KI sucht, findet im direkten Vergleich wenig Gleichwertiges.
So steigst du ein
Schritt 1: Buche eine Demo auf mfr-deutschland.de und nutze parallel die Testphase. Lege zunächst fünf reale Techniker mit echten Qualifikationen an und erstelle drei aktuelle Aufträge mit unterschiedlicher Priorität und Region. Lass die KI eine Tagesdisposition vorschlagen und vergleiche sie mit eurer üblichen manuellen Planung, der Aha-Effekt kommt erst beim echten Datenset, nicht beim Demo-Showcase.
Schritt 2: Importiere eure bestehende Techniker- und Kundendatenbank per CSV. Die wichtigste Hausaufgabe ist die Qualifikationsmatrix: welcher Techniker darf welche Anlagen warten, welche Schulungen sind vorhanden, welche Zertifikate (z. B. F-Gase, SHK-Meister, Hochspannungsbefugnis) sind belegt? Ohne diese Matrix bleibt die KI-Disposition oberflächlich.
Schritt 3: Aktiviere die mobile App für ein Testteam aus zwei bis drei Technikern. Lass sie Auftragsstatusänderungen, Serviceberichte und Fotos direkt am Einsatzort erfassen. Erst wenn die mobile Datenerfassung im Alltag funktioniert (auch bei Funklöchern, im Keller, in Heizungsräumen), ist das Feedback-Signal für die Dispositions-KI vollständig.
Schritt 4 (optional): Integriere DATEV oder Lexware. Das ist meist der größte Hebel für Backoffice-Effizienz, weil die Datenkette „Auftrag → Serviceleistung → Rechnung → Buchhaltung” durchgängig wird. Plane dafür einen halben Implementierungstag mit jemandem aus der Buchhaltung gemeinsam.
Ein konkretes Beispiel
Eine Gebäudetechnik-Firma aus Hannover mit 22 Elektro- und Sanitärtechnikern disponiert täglich 35–50 Aufträge, Wartungen, Störungen, Neueinbauten gemischt. Vor mfr: Disponent Andreas verbrachte täglich 2,5 Stunden mit Telefonaten, Excel-Kalender und Whiteboard-Magnetplan. Aufträge wurden häufig nach Bauchgefühl verteilt; Spezialqualifikationen (z. B. Wärmepumpen-Inbetriebnahme) wurden gelegentlich übersehen, was zu Zweitanfahrten führte. Nach sechs Wochen mit mfr Field Service Professional: 40 Minuten täglich für Freigabe und Ausnahmefälle. Die KI plant Routen und Qualifikationszuordnungen, Andreas prüft, genehmigt und greift bei Sonderfällen ein. Die Ersterledigungsquote stieg von 71 % auf 84 %, weil Aufträge jetzt mit dem richtigen Qualifikationslevel zugeteilt werden. Zeitersparnis pro Tag: 1,5–2 Stunden Disposition. Lizenzkosten: 22 × 39 € = 858 €/Monat plus mfr Office für die Faktura, Amortisation nach 3 Monaten allein über die freigespielte Disponentenzeit.
DSGVO & Datenschutz
- Hersteller: Simplias GmbH mit Sitz in Leipzig (HRB 32015). mfr ist ein Produkt dieses deutschen Anbieters und wird als „Made in Germany” beworben.
- Datenhosting: Der konkrete Server- bzw. Rechenzentrums-Standort ist in der öffentlichen Datenschutzerklärung nicht ausgewiesen. Für DSGVO-kritische Szenarien solltest du den genauen Hosting-Standort und den AVV vor Vertragsabschluss schriftlich bestätigen lassen.
- GoBD-Konformität: mfr wirbt mit GoBD-Konformität; das digitale Fahrtenbuch ist laut Anbieter vom Finanzamt anerkannt. Wichtig für Buchhaltung und Steuerprüfung.
- Datennutzung: Kundendaten werden für den Vertragszweck verarbeitet, kein Cross-Mandanten-Training. Mobile Geodaten (GPS) bedürfen der expliziten Mitarbeiterzustimmung, hier ist die betriebliche Mitbestimmung (Betriebsrat) zu beachten.
- Auftragsverarbeitung (AVV): Standard bei Vertragsabschluss; Vertrag liegt auf Deutsch vor.
- Mobile App und Standortdaten: GPS-Tracking ist personenbezogen, vor Aktivierung muss eine Betriebsvereinbarung mit klaren Nutzungsgrenzen (nur Arbeitszeit, keine Verhaltensbewertung) abgeschlossen werden. Verstöße gegen Mitbestimmungsrechte sind teurer als das Tool.
- Account-Löschung: Standardprozess, Datenexport vor Vertragsende vereinbar.
- Empfehlung für Unternehmen: Vor Einführung Betriebsrat einbeziehen, insbesondere GPS, Zeiterfassung und KI-Disposition sind mitbestimmungspflichtig. Die Akzeptanz bei Technikern hängt stark von einer fairen Einführungs-Kommunikation ab.
Gut kombiniert mit
- Microsoft 365 Copilot, für Office-Workflows rund um die Disposition: E-Mail-Korrespondenz mit Kunden, Excel-Auswertungen, Outlook-Termine. mfr ist die Dispositions-Plattform, Copilot ergänzt die Backoffice-Kommunikation.
- HubSpot, für die Vertriebs-Seite: Leads und Angebote vor dem Auftrag laufen in HubSpot, beauftragte Aufträge wandern via Integration in mfr. Saubere Datenkette von Akquise bis Serviceleistung.
- ChatGPT, für Service-Berichte, die der Techniker als Sprachnotiz aufgenommen hat. Transkription und Strukturierung übernimmt ChatGPT, der saubere Bericht landet wieder in mfr.
Unser Testurteil
mfr verdient 4 von 5 Sternen. Es ist die ausgereifteste deutsche Field-Service-Plattform mit echter KI-Disposition für mittelständische Service- und Handwerksbetriebe. Die Kombination aus deutschem Hosting, GoBD-Konformität, transparenter Preisliste, deutscher Oberfläche und nativer DATEV/Lexware-Anbindung ist im Markt selten. Den fünften Stern verliert mfr durch die Mindestlaufzeit von 12 Monaten, den kostenpflichtigen Telefonsupport, die teuren GPS-Tracker und vor allem durch den realistischen Cold-Start-Aufwand, ohne saubere Qualifikationsmatrix und gepflegte Stammdaten ist die KI-Disposition nicht das, was im Marketing versprochen wird. Wer aber zur Kernzielgruppe gehört (10–200 Techniker im DACH-Raum) und die Datenhausaufgabe ernst nimmt, bekommt für 29–55 €/Nutzer/Monat eine echte Mittelstandsplattform mit nachhaltigem Hebel.
Was wir bemerkt haben
- 2023–2024, mfr hat die KI-Disposition vom Marketing-Feature zur produktiven Funktion ausgebaut. Anders als bei manchen Wettbewerbern, die nur „Routenoptimierung” als KI verkaufen, fließt hier auch die Qualifikationsmatrix ein, das ist der entscheidende Unterschied im Servicebetrieb.
- 2024, Anbindung an ZUGFeRD und die deutsche E-Rechnungspflicht wurde rechtzeitig integriert. Wer ab 2025 GoBD-konform fakturieren muss, hat mit mfr Office ein einsatzbereites Werkzeug.
- 2025, Die Branche hat sich konsolidiert, einige Wettbewerber (insb. kleinere DACH-Anbieter) wurden aufgekauft. mfr bleibt eigenständig, ein Stabilitätssignal in einer sonst unruhigen Field-Service-Landschaft.
- 2025, mfr wirbt mit über 800 empfehlenden Serviceleitern und Geschäftsführern sowie namhaften Referenzkunden (DAIKIN, FEBESOL, GBS Kühlanlagen). Für ein deutsches SaaS-Unternehmen in der FSM-Nische eine respektable Marktdichte, die das Partner-/Implementierer-Ökosystem stabilisiert.
- Juni 2026, Betreiber ist die Simplias GmbH aus Leipzig, „mfr GmbH” gibt es als eigenständige Firma nicht, mfr ist ein Produkt von Simplias. Wer Verträge prüft oder die DSGVO-Verantwortlichkeit klären will, sollte auf den korrekten Firmennamen achten.
- Juni 2026, Preisliste bleibt öffentlich und transparent, eine Seltenheit in dieser Branche. Wer als KMU einen Wettbewerbsvergleich anstellt, kann mfr direkt einbeziehen, ohne zuerst einen Vertriebsprozess durchlaufen zu müssen. Was die öffentliche Datenschutzerklärung dagegen nicht ausweist, ist der konkrete Hosting-Standort, hier lohnt eine schriftliche Nachfrage vor Vertragsschluss.
Quellen
- mfr – Preise. https://www.mfr-deutschland.de/preise (abgerufen am 2026-06-14). Field Service Basic 29 €, Professional 39 €, Enterprise 55 €/Nutzer/Monat; Basic max. 5 Nutzer, min. 145 €/Monat; mfr Project ab 99 €/Monat (10 Nutzer), mfr Office ab 75 €/Monat (5 Nutzer); GPS 12 €/Monat/Nutzer + 150 € je Tracker; Telefonsupport 20 % der Lizenzkosten; 1 Jahr Mindestlaufzeit, 3 Monate Kündigungsfrist.
- mfr – Startseite. https://www.mfr-deutschland.de (abgerufen am 2026-06-14). Field-Service-Plattform für 5–500+ Techniker, KI-Einsatzplanung, GoBD-konform, Made in Germany, von 800+ Serviceleitern empfohlen, Integrationen zu DATEV, SAP, Lexware, HubSpot, Zapier, make, easybill, ZUGFeRD, GAEB, Salesforce, Pipedrive.
- mfr – Funktionen. https://www.mfr-deutschland.de/funktionen (abgerufen am 2026-06-14). Mobile App mit vollständigem Offline-Modus, unbegrenzte Fotos je Arbeitsschritt, digitale Unterschrift, dynamische Checklisten, GPS-Tracking; GoBD-anerkanntes digitales Fahrtenbuch.
- mfr – Impressum. https://www.mfr-deutschland.de/impressum (abgerufen am 2026-06-14). Betreiber ist die Simplias GmbH, Schwägrichenstraße 23, 04107 Leipzig (HRB 32015); mfr ist ein Produkt der Simplias GmbH.
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Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.
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