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MachineMetrics

MachineMetrics, Inc.

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Cloud-basierte Maschinendatenerfassung und OEE-Monitoring-Plattform für produzierende Unternehmen. Verbindet heterogene Maschinenparks schnell und liefert Echtzeit-Transparenz auf dem Shop Floor. Seit November 2025 mit Max AI, einer agentischen KI-Schicht für das MES. US-gehostet, ohne deutsche Sprachunterstützung.

Kosten: Volumenbasiertes Pricing je nach Maschinenzahl, Preise auf Anfrage (Demo erforderlich). Drei Pläne: Core Platform, Intelligent MES, Enterprise.

Kategorien

Stärken

  • Universelle Maschinenanbindung, funktioniert mit legacy und modernen CNC-Maschinen ohne Herstellerbindung
  • Schnelle Inbetriebnahme in Tagen statt Monaten dank Hardware-Adapter und vorkonfigurierten Dashboards
  • Breite ERP-Integration: SAP, Oracle, Microsoft Dynamics 365, Epicor, Infor u.a. out-of-the-box
  • Condition-based Maintenance reduziert ungeplante Ausfälle durch automatische Arbeitsaufträge in CMMS-Systemen
  • Echtzeit-OEE-Tracking mit automatischer Stillstandsklassifikation und Schichtvergleich
  • Max AI (seit Nov 2025): agentische KI-Schicht, die Maschinen-, ERP- und Erfahrungsdaten bündelt und Schichtberichte sowie Handlungsvorschläge generiert

Einschränkungen

  • Kein deutschsprachiger Support, Einrichtung, Schulung und Helpdesk ausschließlich auf Englisch
  • US-Hosting ohne EU-Datenhaltungsoption, DSGVO-Risikoanalyse für deutsche Betriebe zwingend erforderlich
  • Keine öffentlichen Preise, Angebotsprozess erfordert Demo und Verkaufsgespräch
  • Für klassische ERP-zentrierte Fertigungssteuerung (PPS) kein Ersatz, Fokus auf Maschinendaten, nicht auf Auftragsplanung
  • Weniger geeignet für Einzelstückfertigung mit sehr kurzen Rüstzyklen

Passt gut zu

OEE-Monitoring Predictive Maintenance CNC-Betriebe Maschinendatenerfassung Shop-Floor-Transparenz

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du willst schnell Echtzeit-Transparenz über deinen Maschinenpark ohne monatelanges IT-Projekt
  • Du betreibst heterogene CNC- und Produktionsmaschinen verschiedener Hersteller und Baujahre
  • Du suchst eine cloud-native IIoT-Lösung mit ERP-Anbindung an SAP, Dynamics oder Epicor
  • Predictive Maintenance und automatische CMMS-Arbeitsaufträge sind dein Hauptziel

Wann nein

  • Dein Unternehmen hat strikte EU-Datenhaltungsvorgaben oder arbeitet unter Geheimhaltungsanforderungen
  • Du brauchst deutschsprachigen Support und lokale Betreuung vor Ort
  • Du suchst ein vollwertiges MES mit integrierter Produktionsplanung und Feinplanung
  • Dein Budget ist eng und du kannst keine Listenpreise im Vorfeld vergleichen

Kurzfazit

MachineMetrics ist die beste Wahl, wenn du schnell Transparenz über deinen Maschinenpark gewinnen willst, ohne ein monatelanges IT-Großprojekt anzustoßen. Die Plattform verbindet CNC-Maschinen aller Hersteller und Baujahre über Hardware-Adapter, liefert sofort OEE-Kennzahlen und kann Stillstände automatisch an CMMS-Systeme weitergeben. Schwächer ist MachineMetrics dort, wo ein vollständiges MES mit Produktionsplanung und -steuerung gefragt ist, und das US-Hosting ist für DSGVO-sensible Fertigungsbetriebe ein echtes Hindernis.

Für wen ist MachineMetrics?

Zerspanungsbetriebe und CNC-Shops: Unternehmen mit heterogenem Maschinenpark aus Fanuc-, Mazak-, Haas- oder DMG-Maschinen profitieren sofort: MachineMetrics liest Spindeldrehzahl, Vorschub und Signalzustände direkt aus und baut daraus OEE-Werte, ohne den Maschinenhersteller einbinden zu müssen.

Fertigungsleitung und Werksleitung: Wer heute noch auf Schichtzettel und manuelle Stillstandsmeldungen angewiesen ist, bekommt mit MachineMetrics ein Echtzeit-Dashboard, das Maschinen-Verfügbarkeit, Leistung und Qualität auf einen Blick zeigt. Schichtvergleiche und Trendanalysen lassen sich ohne Datenbankabfragen direkt im Browser abrufen.

Instandhaltungsabteilungen: Die automatische Erkennung von Anomalien und die Anbindung an CMMS-Systeme wie Fiix oder UpKeep ermöglicht zustandsbasierte Instandhaltung. Statt nach Intervallen zu warten, löst das System Arbeitsaufträge aus, wenn Maschinendaten auf verschlissene Werkzeuge oder ungewöhnliche Vibrationsmuster hindeuten.

Fertigungsunternehmen mit ERP-Anbindungsbedarf: Die native Integration in SAP, Oracle, Microsoft Dynamics 365 und Epicor macht MachineMetrics attraktiv für Betriebe, die Maschinendaten in bestehende ERP-Prozesse einbinden wollen, etwa für Soll-Ist-Vergleiche bei Fertigungsaufträgen.

Weniger geeignet für: Kleinbetriebe mit wenigen Maschinen (ROI-Rechnung schwierig), Unternehmen mit strikten EU-Datenhaltungsvorschriften, Betriebe, die eine deutschsprachige Betreuung und lokale SLAs brauchen, sowie alle, die ein vollwertiges MES mit Feinplanung suchen.

Preise im Detail

PlanPreisEnthaltene Funktionen
Core PlatformAuf AnfrageMaschinenanbindung, Echtzeit-Dashboards, historisches Reporting, Stillstandsauswertung, Alerts & Benachrichtigungen, offene API, unbegrenzte Nutzer
Intelligent MESAuf AnfrageAlles aus Core + bidirektionale ERP-Integration, Fertigungsauftrags-Tracking, Arbeitszeiterfassung, Fertigstellungsvorschau, Drag-and-drop-Einplanung
EnterpriseAuf AnfrageAlles aus Intelligent MES + Multi-Site-Unterstützung, BI-Integration (Power BI, Tableau), erweiterte Sicherheitsoptionen, erweiterte Nutzerverwaltung

Einordnung: MachineMetrics weist auf seiner Pricing-Seite keine Listenpreise aus, alle drei Pläne führen zum Button “Book A Demo”. Das Pricing ist nach Maschinenzahl gestaffelt, in der Praxis sinkt der Stückpreis pro Maschine mit wachsender Flotte. Konkrete Beträge sind öffentlich nicht dokumentiert, sie hängen von Maschinenzahl, Vertragslaufzeit und gewählten Integrationen ab. Für eine fundierte Entscheidung ist ein Demo-Gespräch mit dem Vertrieb unumgänglich, ein direkter Preisvergleich mit Wettbewerbern wie Evomecs oder Siemens Opcenter ist ohne individuelles Angebot nicht möglich.

Stärken im Detail

Universelle Maschinenanbindung ist der Kern-Vorteil. MachineMetrics verbindet CNC-Maschinen unterschiedlichster Hersteller und Baujahre über Hardware-Adapter, die an vorhandene Signalausgänge angeschlossen werden, ohne Maschinensteuerung zu modifizieren oder den Hersteller zu involvieren. Das ist entscheidend für Betriebe mit gewachsenem Maschinenpark, wo Alter und Herkunft der Anlagen stark variieren.

Schnelle Time-to-Value dank vorkonfigurierter Dashboards. Während klassische MES-Projekte sechs bis zwölf Monate Implementierung erfordern, können erste OEE-Daten bei MachineMetrics innerhalb weniger Tage nach Hardwareinstallation fließen. Die vorkonfigurierten Dashboards für Schichtauswertung, Maschinenvergleich und Stillstandsanalyse sind sofort nutzbar.

Breite ERP- und CMMS-Integration ohne Middleware. Die out-of-the-box Konnektoren für SAP, Oracle, Microsoft Dynamics 365, Epicor und CMMS-Lösungen wie Fiix oder MaintainX ersparen aufwendige Schnittstellenprogrammierung. Bidirektionale ERP-Integration im Intelligent-MES-Plan erlaubt außerdem, Fertigungsaufträge aus dem ERP an MachineMetrics zu übergeben und den Fortschritt zurückzumelden.

Zustandsbasierte Instandhaltung statt Intervallwartung. MachineMetrics vermarktet Condition Monitoring und Predictive Maintenance als eigene Anwendungsfelder: Die Plattform überwacht Maschinendaten kontinuierlich und schlägt bei Auffälligkeiten, etwa ungewöhnlichen Vibrationen oder Spindellasten, Alarm. Ein Regelwerk klassifiziert Stillstände automatisch (etwa Werkzeug- oder Teilewechsel). In Verbindung mit angebundenen CMMS-Systemen werden Arbeitsaufträge ausgelöst, was die Reaktionszeit der Instandhaltung verkürzt.

Max AI als agentische Intelligenzschicht (seit November 2025). Mit Max AI hat MachineMetrics eine KI-Ebene auf die MES-Plattform gesetzt, die Daten aus Maschinen, ERP und dokumentiertem Erfahrungswissen zusammenführt. Laut Anbieter kann Max AI komplexe Produktionsfragen beantworten, in Sekunden Visualisierungen und Berichte erzeugen und über Agenten wie den Continuous Improvement Agent oder den Operator Assistant konkrete Handlungsempfehlungen geben. Das ist eine junge Funktion: Reifegrad und Praxisnutzen im deutschen Fertigungsalltag lassen sich noch nicht abschließend beurteilen, und deutschsprachige Bedienung ist nicht dokumentiert.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein deutschsprachiger Support ist im produzierenden Mittelstand ein echtes Problem. Die Einrichtung, Schulung der Maschinenführer und der laufende Helpdesk funktionieren ausschließlich auf Englisch. Für Betriebe, in denen ein Großteil der Belegschaft kein Englisch spricht, bedeutet das erheblichen internen Übersetzungsaufwand und erschwert die Akzeptanz auf dem Shop Floor.

US-Hosting ohne EU-Option erfordert intensive DSGVO-Prüfung. Maschinendaten gelten in vielen Fällen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse. Sobald Maschinendaten mit Personaldaten verknüpft werden, etwa über die Schichtzuordnung, entsteht DSGVO-Relevanz. Ohne EU-Datenhaltung ist eine Datenschutz-Folgenabschätzung und ggf. ein Standardvertragsklausel-Setup nötig, bevor MachineMetrics produktiv eingesetzt werden darf.

Fehlende Transparenz beim Pricing erhöht den Evaluierungsaufwand. Ohne öffentliche Preisliste ist ein schneller ROI-Vergleich mit alternativen Lösungen nicht möglich. Interessenten müssen Zeit in Demo-Gespräche und Angebotsprozesse investieren, bevor sie wissen, ob MachineMetrics im Budget liegt.

Kein vollständiges MES. MachineMetrics ist ein exzellentes Monitoring- und Konnektivitätswerkzeug, aber kein Ersatz für eine Produktionsplanung. Feinplanung, Kapazitätseinsatz, Betriebsmittelreservierung und Qualitätssicherungs-Workflows fehlen im Kern, der Intelligent-MES-Plan bietet zwar Auftrags-Tracking, kann aber ein dediziertes MES nicht ersetzen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Ein vollständiges MES mit Fertigungssteuerung und Qualitätssicherung brauchstSiemens Opcenter
SAP-zentrierte Fertigung hast und eine native SAP-Integration bevorzugstSAP Digital Manufacturing
Eine KI-gestützte Prozessoptimierung für die laufende Produktion suchstProcessMiner
Anlagendaten langfristig archivieren und im historischen Kontext analysieren willstAVEVA PI System
Eine Instandhaltungsplattform mit globalen Asset-Management-Fähigkeiten suchstIBM Maximo Application Suite

MachineMetrics positioniert sich als schneller IIoT-Einstieg, kein Großprojekt, sondern plug-and-play-nahe Maschinentransparenz. Wer tiefer in MES-Funktionalität oder EU-konforme Datenhaltung muss, sollte die genannten Alternativen ernsthaft prüfen.

So steigst du ein

Schritt 1: Buche eine Demo auf machinemetrics.com und bereite konkrete Maschinendaten vor, Hersteller, Baujahr, Steuerungstyp (Fanuc, Siemens Sinumerik, Mitsubishi etc.) und Stückzahl. Je präziser deine Angaben, desto konkreter kann der Vertrieb den Installationsaufwand und das Angebot kalkulieren. Frage direkt nach dem volumenbasierten Pricing für deine Maschinenanzahl.

Schritt 2: Starte mit einem Pilot auf 3–5 Maschinen, die repräsentativ für deinen Park stehen. Damit lässt sich der tatsächliche OEE-Ist-Wert messen, ohne Annahmen. Nutze diese Phase, um Stillstandsgründe zu kategorisieren und die Datenqualität zu validieren, bevor du die Integration in dein ERP angehst.

Schritt 3: Binde die Instandhaltungsabteilung frühzeitig ein. Die größten Quick Wins entstehen, wenn Maschinendaten direkt CMMS-Arbeitsaufträge erzeugen. Konfiguriere Anomalie-Schwellenwerte auf Basis der Pilotdaten und trainiere die Maschinenführer auf die Shop-Floor-Dashboards, auch wenn das auf Englisch dokumentiert ist.

Ein konkretes Beispiel

Ein Zerspanungsbetrieb aus dem Raum Stuttgart mit 45 CNC-Maschinen verschiedener Hersteller, Mazak, DMG Mori und Haas, hatte keinen systematischen Überblick über seine tatsächliche Maschinenauslastung. Der OEE wurde grob auf 65 % geschätzt, aber ungeplante Stillstände führten regelmäßig zu Lieferverzögerungen. Nach der MachineMetrics-Pilotinstallation auf zehn Maschinen zeigte sich: Der tatsächliche OEE lag bei nur 52 %, und der größte Verlustposten war nicht Ausschuss, sondern ungeplante Rüstzeiten durch fehlende Werkzeugvorbereitung. Die Instandhaltung bekam automatische Alerts, wenn Spindellasten auf Werkzeugverschleiß hindeuteten. Nach sechs Monaten waren die ungeplanten Ausfälle um 30 % gesunken, und der OEE auf 61 % gestiegen.

DSGVO & Datenschutz

  • Anbieter und Datenhosting: MachineMetrics, Inc. mit Sitz in Massachusetts, USA; die Datenschutzerklärung unterliegt dem Recht des US-Bundesstaats Massachusetts. Die Infrastruktur läuft auf Basis einer AWS-Partnerschaft. Eine dokumentierte EU-Datenresidenz-Option ist nicht ausgewiesen, du solltest daher von US-Datenverarbeitung ausgehen.
  • Datenübermittlung: Laut Datenschutzerklärung können erfasste Daten in jedem Land gespeichert und verarbeitet werden, in dem MachineMetrics oder seine Töchter Einrichtungen unterhalten, ausdrücklich auch außerhalb des Wohnsitzlandes. Für deutsche Betriebe bedeutet das eine Datenübermittlung in ein Drittland.
  • Personenbezug: Maschinendaten (“Product Generated Data”) werden erst dann DSGVO-relevant, wenn sie mit Schichtdaten oder Bedienerkennungen verknüpft werden. Bei reiner Maschinenzustandsüberwachung ist der Personenbezug gering, sollte aber im Einzelfall rechtlich geprüft werden.
  • Betroffenenrechte: Die Datenschutzerklärung erkennt die Rechte von Personen im Europäischen Wirtschaftsraum an und verweist auf ein Data Processing Addendum (Auftragsverarbeitungs-Zusatz). Die genauen Konditionen sind beim Anbieter anzufragen.
  • Sicherheitszertifizierungen: Konkrete Zertifikate (etwa SOC 2 Type II oder ISO 27001) sind auf der öffentlichen Website nicht dokumentiert. Wir konnten keinen belastbaren Nachweis finden, den aktuellen Zertifizierungsstatus solltest du direkt bei MachineMetrics erfragen.
  • Empfehlung für deutsche Betriebe: Vor produktivem Einsatz eine Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) durchführen, insbesondere wenn Maschinendaten mit HR-Systemen oder Schichtplänen verknüpft werden. Standardvertragsklauseln (SCC) nach Art. 46 DSGVO und das Data Processing Addendum prüfen.

Gut kombiniert mit

  • SAP Digital Manufacturing, MachineMetrics liefert die Echtzeit-Maschinendaten, SAP Digital Manufacturing schließt die Lücke zur Fertigungsauftragssteuerung und Qualitätssicherung im SAP-Umfeld
  • IBM Maximo Application Suite, Maschinendaten aus MachineMetrics füttern Maximo mit präzisen Zustandsinformationen für vorausschauende Instandhaltungsplanung auf Asset-Ebene
  • Power BI, MachineMetrics-Daten über die offene API in Power-BI-Reports einbinden, um OEE-Trends mit Auftrags- und Lieferdaten aus dem ERP zu kreuzen

Unser Testurteil

MachineMetrics verdient 3 von 5 Sternen. Die Plattform löst ein echtes Problem, schnelle Maschinentransparenz ohne IT-Großprojekt, und tut das technisch überzeugend: universelle Konnektivität, sauber aufgebaute Dashboards, breite ERP-Integration. Den vierten Stern verhindert das Zusammenspiel aus drei Nachteilen: kein deutschsprachiger Support, US-Hosting ohne EU-Option und fehlende Preistransparenz. Für US-amerikanische oder englischsprachig geführte Betriebe mit weniger DSGVO-Druck würde die Bewertung höher ausfallen. Deutsche mittelständische Fertigungsunternehmen sollten vor dem Kauf Alternativen mit EU-Hosting und deutschem Support ernsthaft evaluieren.

Was wir bemerkt haben

  • 2023–2024, MachineMetrics hat sein Produkt schrittweise von reinem OEE-Monitoring in Richtung “Intelligent MES” erweitert. Der mittlere Plan enthält nun bidirektionale ERP-Integration und Auftragsplanung, damit dringt MachineMetrics in Territorium vor, das bisher klassischen MES-Anbietern wie Siemens Opcenter gehörte.
  • November 2025, MachineMetrics hat am 6. November 2025 Max AI vorgestellt, eine agentische KI-Intelligenzschicht für die MES-Plattform. Max AI bündelt Maschinen-, ERP- und Erfahrungsdaten, umfasst einen Continuous Improvement Agent und einen Operator Assistant und kann Berichte sowie Visualisierungen automatisch erzeugen. Damit rückt bei MachineMetrics erstmals eine benannte KI-Komponente ins Zentrum, das Fundament bleibt aber die Maschinenkonnektivität und Datenerfassung.
  • Juli 2026, Preise werden weiterhin nicht öffentlich ausgewiesen, alle drei Pläne führen zu einem Demo-Termin. Ein schneller Direktvergleich mit Wettbewerbern ist ohne individuelles Angebot nicht möglich.
  • Juli 2026, Kein deutschsprachiger Support, keine dokumentierte EU-Datenresidenz. Die Datenschutzerklärung erlaubt ausdrücklich eine Datenübertragung in Drittländer. Wer auf DSGVO-konforme Cloud-Haltung angewiesen ist, muss derzeit auf Alternativen mit EU-Hosting ausweichen.

Quellen

  1. MachineMetrics – Pricing. https://www.machinemetrics.com/pricing (abgerufen am 2026-07-18). Drei Pläne (Core Platform, Intelligent MES, Enterprise), keine öffentlichen Preise, Demo erforderlich; Core mit unbegrenzten Nutzern; Intelligent MES ergänzt bidirektionale ERP-Integration, Auftrags-Tracking, Labor Tickets, Fertigstellungsprognose, Drag-and-drop-Scheduling; Enterprise ergänzt Multi-Site, BI-Integration (Power BI, Tableau), erweiterte Sicherheit und Nutzerverwaltung..
  2. MachineMetrics – Integrations. https://www.machinemetrics.com/integrations (abgerufen am 2026-07-18). ERP-Integrationen u.a. SAP, Oracle, Microsoft Dynamics 365, Epicor, Infor; CMMS-Integrationen Fiix, UpKeep, MaintainX; BI-Tools Power BI, Tableau, Grafana..
  3. MachineMetrics – Privacy Policy. https://www.machinemetrics.com/privacy (abgerufen am 2026-07-18). Sitz in Massachusetts, USA; AWS-Partnerschaft; Daten können in jedes Land übertragen werden, in dem MachineMetrics Einrichtungen unterhält (auch außerhalb der EU); Governing Law Massachusetts; EWR-Betroffenenrechte anerkannt; Data Processing Addendum referenziert..
  4. MachineMetrics – Max AI Launch (06.11.2025). https://www.machinemetrics.com/blog/machinemetrics-unveils-max-ai-real-time-intelligence-to-power-the-factory-of-the-future (abgerufen am 2026-07-18). Max AI am 6. November 2025 angekündigt: agentische KI-Intelligenzschicht für die MES-Plattform, bündelt Maschinen-, ERP- und Erfahrungsdaten, mit Continuous Improvement Agent und Operator Assistant, generiert Berichte und Visualisierungen..

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