AVEVA PI System
AVEVA (Schneider Electric)
AVEVA PI System (früher OSIsoft PI) ist der De-facto-Standard als industrieller Echtzeit-Daten-Historian. Energieversorger, Chemiebetriebe und Prozessindustrie nutzen PI zur Speicherung, Visualisierung und Analyse von Millionen von Sensor- und Prozessdatenpunkten. Seit 2023 vollständig in den Schneider Electric-Konzern integriert.
Kosten: Preise ausschließlich auf Anfrage; Subscription-Modell über AVEVA Flex Credits; Basis-Deployment im fünfstelligen EUR-Bereich pro Jahr, Enterprise-Installationen oft sechs- bis siebenstellig
Stärken
- De-facto-Industriestandard seit über 40 Jahren — riesiges Ökosystem und Expertenwissen verfügbar
- Verarbeitet Millionen von Zeitreihendaten-Tags in Echtzeit mit sub-sekündlicher Granularität
- Über 450 vorgefertigte Interfaces zu SCADA-, DCS- und Leitsystemen aller Hersteller (OPC-UA, Modbus, DCS)
- Starke Datenkompression: proprietärer Swinging-Door-Algorithmus reduziert Speicherbedarf drastisch
- Hybride Deployments möglich: On-Premises, Edge und Cloud kombinierbar
Einschränkungen
- Preismodell über Flex Credits intransparent — Gesamtkosten schwer kalkulierbar ohne AVEVA-Vertrieb
- Zusatzmodule wie PI Vision, PI Datalink und PI Notifications werden separat lizenziert
- Implementierung erfordert spezialisierte PI-Systemadministratoren — Fachkräfte rar und teuer
- Seit Übernahme durch Schneider Electric 2021 und Integration 2023 Unsicherheit über langfristige Produktstrategie
- Kein Self-Service-Einstieg — Pilotprojekte dauern typischerweise 3–6 Monate
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du betreibst industrielle Anlagen mit hunderten bis Millionen Messpunkten und brauchst Echtzeit-Historiendaten
- Dein Unternehmen ist in Energie, Pharma, Öl & Gas oder Prozessindustrie und der Markt setzt PI als Standard voraus
- Du willst Zeitreihendaten langfristig archivieren und mit Excel, SCADA oder BI-Tools analysieren
- Integration mit vorhandener SCADA/DCS-Infrastruktur hat höchste Priorität
Wann nein
- Du suchst eine günstige oder schnell deployte Lösung — PI erfordert Monate Implementierungszeit
- Dein Anwendungsfall ist IT-seitig (Business-Daten, CRM, ERP) und kein OT-Umfeld
- Du bist ein kleines Unternehmen ohne dediziertes OT-IT-Team und Budget unter sechsstellig
- Du brauchst transparente Listenpreise und Self-Service-Onboarding
Kurzfazit
AVEVA PI System ist der unangefochtene Marktführer für industrielle Zeitreihendaten — 75 % der globalen Öl- und Gasproduktion und alle Top-25-Pharmaunternehmen weltweit setzen es ein. Die Stärke liegt in der bewährten Infrastruktur, dem enormen Ökosystem an Interfaces und der Fähigkeit, Millionen von Messpunkten zuverlässig zu historisieren. Die Schwäche liegt ebenso klar auf der Hand: Das Preismodell ist intransparent, die Implementierung aufwendig und die Integration in Schneider Electric schafft strategische Unsicherheit. Wer in der Prozessindustrie tätig ist und PI noch nicht einsetzt, muss sehr gute Gründe haben — wer es aber von Grund auf neu einführt, sollte moderne Alternativen ernsthaft prüfen.
Für wen ist AVEVA PI System?
Betriebsleitung und OT-Verantwortliche in der Prozessindustrie: PI ist das zentrale Nervensystem für Anlagendaten in Raffinerien, Chemiewerken und Kraftwerken. Wer bereits PI nutzt, kommt ohne strategischen Aufwand kaum weg — das Ökosystem aus Drittanbieter-Tools, Schnittstellen und internem Knowhow ist zu tief verwurzelt.
Energieversorger und Netzbetreiber: Windparks, Photovoltaikanlagen, Kraftwerke und Stromnetze erzeugen Millionen Messpunkte täglich. PI bietet hier die einzig bewährte Plattform für Langzeitarchivierung und regulatorisch konforme Datenhaltung — für Betreiber kritischer Infrastruktur oft alternativlos.
Pharma- und Bioproduktionsunternehmen: FDA 21 CFR Part 11 und GMP erfordern lückenlose Prozessdatenspeicherung. PI System ist in der Pharmaindustrie als validierungsfähige Lösung etabliert und wird von Behörden akzeptiert.
IT/OT-Integrationsteams in der Industrie: Teams, die Prozessdaten in Business-Intelligence-Systeme einbinden wollen, schätzen PI Datalink (Excel-Plugin) und die REST-API für den Datenexport in Power BI, Tableau oder Cloud-Plattformen.
Weniger geeignet für: Kleine und mittlere Unternehmen ohne dediziertes OT-IT-Team, Unternehmen außerhalb der Prozess- und Energieindustrie, sowie alle, die Transparenz und Agilität bei Preisen und Implementierung erwarten.
Preise im Detail
| Plan / Modell | Preis | Was enthalten ist |
|---|---|---|
| Starter (On-Prem) | Auf Anfrage | PI Data Archive, grundlegende Interfaces, für kleinere Deployments bis ~10.000 Tags |
| Professional | Auf Anfrage (Flex Credits) | PI Data Archive + PI Asset Framework (AF) + PI Vision (Webvisualisierung) |
| Enterprise | Auf Anfrage | Vollständiges Portfolio: PI Server, AF, Vision, Datalink, Notifications, Event Frames |
| Cloud (AVEVA Connect) | Auf Anfrage | SaaS-Option für PI-Daten in der AVEVA-Cloud, flexible Tag-basierte Abrechnung |
| Einzelmodule | Jeweils auf Anfrage | PI Datalink (Excel), PI Notifications, PI Connectors jeweils separat lizenzierbar |
Einordnung: Konkrete Listenpreise veröffentlicht AVEVA nicht. Branchenberichte und Erfahrungswerte zeigen: Ein mittelgroßes Deployment mit 50.000 Tags inklusive Server-Infrastruktur, PI Vision und Datalink liegt oft bei 80.000–200.000 EUR/Jahr im Subscription-Modell. Enterprise-Installationen mit Millionen von Tags sind siebenstellig. Das Flex-Credit-Modell ermöglicht flexible Skalierung, macht aber Budgetplanung ohne Vertriebskontakt unmöglich. Upgrade-Entscheidungen sollten immer auf Basis eines detaillierten Kostenvergleichs mit Tag-Volumen und Modulbedarf getroffen werden.
Stärken im Detail
40 Jahre Bewährtheit in der härtesten Umgebung. OSIsoft gründete das PI-System 1980 — heute läuft es in den zuverlässigkeitskritischsten Umgebungen der Welt: Kernkraftwerke, Offshore-Plattformen, Pharmafabriken unter FDA-Aufsicht. Diese Reife bedeutet: Die Datenspeicherung ist extrem zuverlässig, das System ist auf 99,99 % Verfügbarkeit ausgelegt, und Datenintegrität über Jahrzehnte ist gewährleistet.
Über 450 vorgefertigte Schnittstellen zu praktisch jedem Industrieprotokoll. PI Interfaces verbinden das System mit OPC-UA, OPC-DA, Modbus, DNP3, HART, Profibus und den proprietären Schnittstellen aller großen DCS-Hersteller (Honeywell, Emerson, ABB, Siemens). Das erspart teure Custom-Entwicklung und beschleunigt die Anbindung bestehender Infrastruktur erheblich.
Proprietäre Datenkompression als stiller Champion. Der “Swinging Door”-Algorithmus komprimiert Zeitreihendaten verlustfrei bis zu 90 % gegenüber rohen Datenmengen. Ein Messpunkt, der jede Sekunde erfasst wird, benötigt in PI typischerweise so viel Speicher wie ein stündlicher Wert in einer herkömmlichen Datenbank — entscheidend bei Millionen von Tags über viele Jahre.
Asset Framework (AF) strukturiert Rohdaten semantisch. PI AF ermöglicht es, Hierarchien von Anlagen und Maschinen zu modellieren — ein Windrad ist kein anonymer Tag mehr, sondern ein strukturiertes Asset mit Standort, Baujahr, Komponenten und Referenzwerten. Analysen können damit über Flotten hinweg skalieren, nicht nur über einzelne Messpunkte.
Ökosystem und Fachkräfte sind weltweit verfügbar. Zehntausende zertifizierte PI-Administratoren und -Entwickler gibt es weltweit. Beratungsunternehmen wie Accenture, Capgemini und spezialisierte OT-Dienstleister bieten umfangreiche PI-Expertise. Das reduziert das Risiko bei Implementierungen.
Schwächen ehrlich betrachtet
Das Flex-Credit-Modell ist strukturell intransparent. AVEVA berechnet über “Flex Credits”, ein Punktesystem, das Tags, Module und Cloud-Nutzung kombiniert. Was ein konkretes Szenario kostet, lässt sich ohne intensives Vertriebsgespräch nicht einschätzen. Das macht Verhandlungen asymmetrisch: AVEVA kennt deine Kosten, du nicht.
Implementierung dauert Monate, nicht Wochen. Ein produktionsreifes PI-Deployment mit Asset Framework, Interface-Konfiguration, Validierung und User-Onboarding dauert in der Praxis 3–9 Monate. Es gibt keinen “Free Trial” und kein Self-Service-Onboarding. Wer kurzfristig Ergebnisse braucht, wird frustriert sein.
Fachkräftemangel trifft PI besonders hart. PI-Systemadministratoren sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine Rarität. Wer intern kein Knowhow aufbaut, ist dauerhaft von teuren Beratungsunternehmen abhängig. Externe PI-Administratoren kosten 150–250 EUR/Stunde — eine versteckte Dauerlast.
Schneider Electric-Integration schafft strategische Unsicherheit. Seit der Übernahme von OSIsoft durch AVEVA (2021) und der Integration in den Schneider-Electric-Konzern (ab 2023) berichten Kunden von verlangsamter Produktentwicklung und erschwertem Zugang zu direktem technischem Support. Die Produktroadmap für PI System als eigenständige Lösung vs. Teil der AVEVA-Cloud-Plattform ist nicht transparent kommuniziert.
PI Vision ist kein echtes Self-Service-Tool. Die webbasierte Visualisierung PI Vision sieht modern aus, ist aber technisch komplex zu konfigurieren und erfordert für jede neue Dashboard-Ansicht Zugang zu den Daten-Tags und Asset-Framework-Kenntnisse. Echtes Self-Service für Business-Nutzer ohne OT-Hintergrund funktioniert nicht ohne Schulung.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Einen modernen Cloud-nativen Historian suchst | Azure Digital Twins — Microsoft-Ökosystem, skalierbar, transparente Preise |
| Siemens-Infrastruktur hast und integrieren willst | Siemens Industrial Edge oder Siemens Insights Hub |
| Prozessdaten mit KI analysieren willst | Azure ML als Ergänzung zu vorhandenem PI-Historian |
| Management-Dashboards aus OT-Daten brauchst | Power BI als Visualisierungsschicht über PI REST-API |
PI System hat keine echten Direktkonkurrenten in seinem Reife- und Skalierungssegment. Siemens Insights Hub, Honeywell Forge und GE Predix versuchen es, aber keiner hat das gleiche Ökosystem. Wer PI System ersetzen will, wechselt typischerweise zu einem Cloud-nativen Stack — was aber bedeutet, das gesamte Interface-Ökosystem neu aufzubauen.
So steigst du ein
Schritt 1: Wende dich an AVEVA oder einen autorisierten Systemintegrator für eine Bedarfsanalyse. Bereite dich vor mit: Anzahl der geplanten Tags (Messpunkte), Liste der vorhandenen Leitsysteme und Protokolle (SCADA, DCS, SPS), und deinen Anforderungen für Visualisierung und Datenexport. AVEVA bietet auf seiner Website Webinare und Whitepapers, aber kein Trial-System — der erste Kontakt ist immer ein Vertriebsgespräch.
Schritt 2: Plane einen begrenzten Pilot mit 500–5.000 Tags für eine einzelne Produktionslinie oder Anlage. Ein erfolgreicher Pilot beweist Implementierbarkeit in deiner konkreten Umgebung und liefert realistische Aufwandsschätzungen. Auf Basis des Pilots lässt sich das tatsächliche Flex-Credit-Volumen für die Vollinstallation viel besser kalkulieren.
Schritt 3: Verbinde PI mit deiner bestehenden SCADA/DCS-Infrastruktur über den passenden PI Interface. Konfiguriere parallel das Asset Framework: Definiere die Hierarchie deiner Anlagen (Standort → Anlage → Aggregat → Sensor) im PI AF. Die gesammelten Zeitreihendaten stehen dann für Analysen in PI Vision, PI Datalink oder externen BI-Tools zur Verfügung. Investiere frühzeitig in interne PI-Schulungen, um Abhängigkeit von Beratern zu reduzieren.
Ein konkretes Beispiel
Ein Energieversorgungsunternehmen in Bayern betreibt 80 Windräder mit insgesamt 240.000 Messpunkten. Das PI System sammelt Vibrations-, Temperatur- und Leistungsdaten in Echtzeit und speichert sie historisch. Mit PI Vision visualisiert das Betriebsteam Anomalien live — ein Lagertemperatursensor an Windrad 47 zeigt eine Abweichung vom saisonalen Baseline-Muster. Das Asset Framework kennt Baujahr, Hersteller und Wartungshistorie des betroffenen Getriebes — so wird sofort klar, dass das Lager in drei Monaten die planmäßige Wartung hat. Das Team ordert präventiv einen vorgezogenen Servicetermin, bevor ein kostspieliger Notfallausfall entsteht. Die ungeplanten Stillstandsstunden sinken um 22 % im ersten Jahr. Der PI Datalink exportiert die Verlaufsdaten wöchentlich automatisch in Excel für die Geschäftsleitung.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: Hybrides Modell — On-Premises-Deployment hält alle Daten lokal auf eigenen Servern; AVEVA Connect (Cloud-Option) nutzt Microsoft Azure, wahlweise in EU-Rechenzentren (Frankfurt, Amsterdam)
- Produktionsdaten vs. personenbezogene Daten: PI System speichert primär Maschinendaten (Temperatur, Druck, Durchfluss) — typischerweise keine personenbezogenen Daten. DSGVO-Relevanz entsteht, wenn Produktionsdaten mit Schichtplänen oder Mitarbeiterdaten kombiniert werden
- Auftragsverarbeitung: AVEVA bietet AVV-Abschluss für Cloud-Deployments; bei On-Premises entfällt die Notwendigkeit, da AVEVA keinen Datenzugriff hat
- Opt-out / Kündigung: Bei On-Premises-Deployment volle Datenkontrolle beim Betreiber; Datenlöschung bei Cloud-Kündigung nach Vertragsvereinbarung
- Empfehlung für Unternehmen: Für regulierte Industrien (Pharma, Kritische Infrastruktur) empfiehlt sich On-Premises-Deployment; Cloud nur nach Bewertung der Datenkategorien und bei EU-Hosting-Anforderung explizit die EU-Azure-Regionen wählen
Gut kombiniert mit
- Azure ML — PI-System-Zeitreihendaten via REST-API oder AVEVA Connect in Azure ML exportieren für prädiktive Wartungsmodelle; das historische Datenvolumen von PI liefert ideales Trainingsmaterial für Anomalieerkennung
- Power BI — PI-Daten via PI Web API (REST) in Power-BI-Dashboards visualisieren für Management-Reporting; ermöglicht Business-Nutzern den Datenzugriff ohne PI-Kenntnisse
- Azure Digital Twins — PI als Datenquelle für digitale Zwillinge in Azure ADT; ermöglicht semantisch reiche Modellierung von Anlagen kombiniert mit PI-Echtzeitdaten
Unser Testurteil
AVEVA PI System erhält 3 von 5 Sternen — nicht weil es schlecht wäre, sondern weil die Ausgangslage des Produkts im Jahr 2026 kompliziert ist. Das System ist technisch unangefochtener Marktführer und hat seine Robustheit über Jahrzehnte bewiesen. Zwei Sterne kostet es die intransparente Preisstruktur, die erhebliche Implementierungskomplexität und die strategische Unsicherheit nach der Schneider Electric-Integration. Wer PI bereits produktiv einsetzt, hat wenig Grund zum Wechsel — wer es aber von Null einführt, sollte 2026 auch Cloud-native Alternativen ernsthaft evaluieren.
Was wir bemerkt haben
- 2021 — OSIsoft, der ursprüngliche Hersteller des PI Systems, wurde von AVEVA übernommen. OSIsoft war über 40 Jahre ein unabhängiges Unternehmen — die Übernahme endete eine Ära der Unabhängigkeit und führte bei vielen Stammkunden zu Bedenken über Preisentwicklung und Produktausrichtung.
- 2023 — AVEVA selbst wurde in den Schneider Electric-Konzern vollständig integriert. Damit ist PI System nun Teil eines multinationalen Konzerns mit breiterem Produktportfolio — der Fokus auf PI als eigenständiges Produkt hat sich für viele Kunden merklich verändert.
- 2023–2024 — Die Umbenennung der PI-Komponenten unter das AVEVA-Branding sorgte für Verwirrung in der Community. Manche Komponenten tragen heute wieder ihre ursprünglichen Namen (PI Vision, PI Datalink), andere wurden in die AVEVA-Produktlinie integriert.
- 2024 — Mehrere OSIsoft-Gründer und langjährige Produktverantwortliche haben das Unternehmen verlassen. PI-Community-Foren berichten über verlangsamten Support und fehlende klare Produktroadmap — ein Warnsignal für Neukunden-Evaluierungen.
Diesen Inhalt teilen:
Empfohlen in 52 Use Cases
Papier- & Zellstoffindustrie
- Papierbandriss-Vorhersage: Risse erkennen bevor sie passieren
- Papierqualität automatisch steuern: KI in der Prozessoptimierung
- Bleichchemikalien-Optimierung: Peroxid sparen ohne Qualitätsverlust
- Energieverbrauch senken mit KI-Analyse in der Papierfabrik
- Kalander-Walzenprofil: Unsichtbaren Dickenschwankungen auf der Spur
- Feuchteprofilsteuerung: Gleichmäßige Trocknung über die gesamte Bahnbreite
- Filz- und Lagerwechsel: Bedarfsgerechte Wartung statt Kalenderplan
- Mahlgradoptimierung: Festigkeit und Energieverbrauch in Balance halten
- Dampfverbrauchsoptimierung Trockenpartie: 10% Energie einsparen
- Ausschuss-Ursachenanalyse: Mehrfaktor-Regression über Maschinenparameter
- Produktwechseloptimierung: Sortenreihenfolge für minimale Umrüstzeiten
- Abwasserüberwachung: CSB/BSB-Anomalien in Echtzeit erkennen
- Runnability-Prognose: Formatwechsel mit minimalen Anfahrtrissen
Chemie
- Reaktorausbeute durch KI-Prozessoptimierung steigern
- Störungsdiagnose an Prozessanlagen beschleunigen
- Abwasseranalysedaten automatisch protokollieren und melden
- KI-gestützte Emissionsüberwachung und automatische Behördenmeldungen
- Pumpen, Kompressoren und Reaktoren vorausschauend warten
- Digitalen Zwilling für chemische Prozessanlagen aufbauen
- Energieverbrauch in der Chemieprodukion KI-gestützt optimieren
- Katalysatordegradation im Reaktor mit ML-Modellen vorhersagen
- Wärmetauscher-Fouling mit ML frühzeitig erkennen und Reinigungen planen Premium
Gasversorgung & Netzbetrieb
- ML-basierte Leckageprognose im Gasnetz
- Prädiktive Wartungsplanung für Gasnetzbauteile
- KI-gestütztes Störfall-Eskalationsmanagement im Gasnetz
- KI-gestützte Schadensklassifizierung aus Rohrinfrastruktur-Inspektionsdaten
- ML-basierte Druckprognose und Netzoptimierung im Gasnetz Premium
- KI-gestütztes Monitoring von Biomethan-Einspeiseanlagen
- KI-gestützte Netzsicherheitsüberprüfung und DVGW-Compliance-Prüfung
Energie & Utilities
Oberflächentechnik
Glas & Keramik
+ 11 weitere Use Cases in 9 Branchen anzeigen
Armaturen & Pumpen
Schiffbau & Maritime
Entsorgung & Recycling
Lebensmittelindustrie
Verkehr & Logistik
Metallindustrie
Pharmaindustrie
Produktion & Industrie
Textilmaschinenbau
Redaktionell bewertet · Preise und Funktionen können sich ändern.
Stimmt etwas nicht?
Preise geändert, Feature veraltet oder etwas fehlt? Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen.
Nicht sicher, ob AVEVA PI System zu euch passt?
Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag — unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.
Weitere Tools
ABB Genix
ABB
ABB Genix (früher ABB Ability Genix) ist eine industrielle IoT- und KI-Plattform für Prozessautomatisierung, Asset Performance Management und vorausschauende Wartung. Die Plattform integriert OT-, IT- und Engineering-Daten in einem kognitiven Datensee und bietet vorgefertigte Analysen für Branchen wie Chemie, Energie, Metall, Zement und Öl & Gas.
Mehr erfahrenAirtable
Airtable, Inc.
Airtable verbindet Tabellenkalkulation mit Datenbank-Logik, visuellen Projektansichten und seit 2024/25 einer kompletten KI-Suite (Airtable AI, Cobuilder/Omni, Field Agents). Teams nutzen es für strukturierte Daten, die mehr können müssen als Excel — mit KI-Feldern, die Inhalte kategorisieren, zusammenfassen oder generieren, ohne dass man die Tabelle verlässt. Besonders beliebt als flexibles Operations-Tool in Marketing-, Produkt- und Content-Teams.
Mehr erfahrenaixigo
aixigo AG (jetzt Teil von Amundi Technology)
Modulare Wealth-Management-Plattform für Banken, Sparkassen und Vermögensverwalter mit API-First-Architektur. Spezialisiert auf MiFID II-konforme Anlageberatung und Portfolioverwaltung. Wurde 2024 für 149 Mio. Euro von Amundi Technology übernommen. Besondere Stärke: Vollautomatisches Portfoliomonitoring mit frei konfigurierbaren Compliance-Regeln.
Mehr erfahren