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Bezahlt 🇩🇪 Deutschsprachig ⚠️ Hybrid Geprüft: April 2026

IBM Maximo Application Suite

IBM

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IBM Maximo ist das marktführende Enterprise Asset Management System für Versorgungsunternehmen, Industrie und KRITIS-Betreiber. Die Maximo Application Suite (MAS) verbindet klassisches Instandhaltungsmanagement mit KI-basierter Predictive Maintenance auf Basis von Sensordaten und Betriebshistorie.

Kosten: Preise ausschließlich auf Anfrage; SaaS-Modell (MAS on AWS/Azure) ab ca. 3.000–8.000 $/Monat für kleine Deployments; On-Premise-Lizenzierung mit erheblichem Implementierungsaufwand. Gesamtprojektbudgets bei Energieversorgern oft im sechs- bis siebenstelligen Bereich.

Stärken

  • Marktführer im Enterprise Asset Management (EAM) — de-facto Standard bei großen Versorgungsunternehmen
  • Integrierte Predictive Maintenance: AI-basierte Ausfallvorhersage ohne zwingend historische Trainingsdaten (selbstüberwachende Lernverfahren)
  • Tiefe Konnektivität mit SCADA, IoT und Historian-Systemen (AVEVA PI, OSIsoft)
  • Vollständige Abbildung von Wartungsworkflows: Arbeitsaufträge, Ersatzteilmanagement, DVGW-Fristen-Tracking
  • On-Premise-Deployment für KRITIS-Compliance möglich; IBM Cloud auch in EU verfügbar

Einschränkungen

  • Sehr hohe Implementierungskomplexität — Projekte dauern typisch 6–18 Monate
  • Lizenzen und Consulting-Aufwand machen Maximo für Betreiber unter 200 Mitarbeitenden unwirtschaftlich
  • Upgrade-Zyklen von Maximo Classic auf MAS sind aufwendig und erfordern Datenmigration
  • Kein Self-Service-Einstieg — zwingend IBM-Partner oder erfahrener Systemintegrator nötig

Passt gut zu

Gasnetzbetreiber und Stromverteilnetzbetreiber mit großem Anlagenpark (Ventile, Regler, Verdichter) Unternehmen, die DVGW-Prüffristen, Wartungsaufträge und Ersatzteillager zentral verwalten KRITIS-Betreiber, die Nachweise zur Anlagenverfügbarkeit für BNetzA-Monitoringberichte brauchen

So steigst du ein

Schritt 1: Führe eine Asset-Inventur durch — welche Anlagenklassen (Ventile, Regler, Verdichter, Messtechnik) sollen als erstes ins System? Maximo beginnt mit der Anlagenstruktur (Hierarchy), also müssen Stammdaten sauber vorliegen.

Schritt 2: Lass von einem IBM-zertifizierten Partner eine Fit-Gap-Analyse deiner bestehenden Systeme (SAP PM, SCADA, AVEVA PI) durchführen. Doppelpflege vermeiden — Maximo sollte das führende System für Instandhaltung sein, nicht ein weiteres.

Schritt 3: Starte mit einem Pilotbereich (z. B. Hausdruckregelanlagen eines Stadtteils), aktiviere das Maximo Mobile-Modul für Techniker, und führe erst nach 3–6 Monaten Betrieb das Predictive-Analytics-Modul ein.

Ein konkretes Beispiel

Ein Gasnetzbetreiber mit 800 km Netzlänge und 4.200 Regelanlagen verwaltet bisher Wartungsaufträge in Excel. Mit Maximo werden die DVGW-G-495-Fristen für alle Anlagen hinterlegt, Außendiensttechniker bestätigen Wartungen mobil, und das System generiert automatisch die Wartungsstatistik für den BNetzA-Monitoringbericht. Nach 12 Monaten sinkt die Rate überfälliger Prüfungen von 8 % auf unter 1 %.

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