Lexware Office
Haufe-Lexware GmbH & Co. KG
Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.
Lexware Office im Team einführen? KI-Training anfragen
Lexware Office (früher lexoffice) ist Deutschlands meistgenutzte Cloud-Buchhaltungssoftware für Selbstständige, Freiberufler und KMU. Vier Versionen von Belegerfassung (S) über Rechnungen mit E-Rechnung (M) und USt-Voranmeldung samt EÜR (L) bis zu Auslandsrechnungen und API (XL), entwickelt und gehostet in Deutschland.
Kosten: Version S (Belegerfassung und -archiv) 7,90 EUR/Monat, M (Angebote, E-Rechnungen, Mahnungen) 12,90 EUR/Monat, L (Buchhaltung, EÜR, Umsatzsteuer) 21,90 EUR/Monat, XL (EU- und Abschlagsrechnungen, API) 32,90 EUR/Monat, alle zzgl. MwSt und monatlich kündbar. Aktion: 50 Prozent Rabatt für die ersten 3 Monate (S 3,95 EUR, M 6,45 EUR, L 10,95 EUR, XL 16,45 EUR). Lohn & Gehalt als Zusatzmodul für jede Version: 12,90 EUR/Monat für bis zu 2 Mitarbeitende, gestaffelt bis 199,90 EUR/Monat für bis zu 50 Mitarbeitende. 30 Tage kostenlos testen mit XL und Lohn & Gehalt. Stand 3. Oktober 2026.
Kategorien
Stärken
- Marktführer der deutschen Cloud-Buchhaltung, sehr intuitiv, auch ohne Buchhaltungskenntnisse nutzbar
- E-Rechnungen empfangen in allen Versionen, ab Version M auch erstellen und übermitteln (ZUGFeRD und XRechnung)
- Steuerberater-Zugang, elektronische Pendelakte und GoBD-Langzeitarchiv schon in der kleinsten Version
- USt-Voranmeldung und Zusammenfassende Meldung ab Version L mit einem Klick elektronisch ans Finanzamt
- Hosting ausschließlich auf deutschen Servern, höchste DSGVO-Sicherheit
Einschränkungen
- Eng geschnittene Versionen: S schreibt keine Rechnungen, die USt-Voranmeldung gibt es erst ab L (21,90 EUR/Monat)
- Auslands-, EU- und englische Rechnungen, Abschlagsrechnungen und API erst in XL; Fremdwährungen nennt der Versionsvergleich nicht
- Lohnabrechnung nur als kostenpflichtiges Zusatzmodul, Lagerverwaltung und Projektkostenrechnung fehlen komplett
- Import aus anderen Systemen (etwa von sevDesk) ist teils umständlich
- Kein kostenloser Dauertarif, nach dem 30-Tage-Test kostet die kleinste Version 7,90 EUR/Monat zzgl. MwSt
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du bist Selbstständiger, Freiberufler oder KMU und willst Buchhaltung einfach halten
- Du stellst B2B-Rechnungen und musst ZUGFeRD oder XRechnung erzeugen (ab Version M)
- Du arbeitest mit einem Steuerberater und willst Belege und Buchungen direkt digital übergeben
- Maximale DSGVO-Sicherheit ist wichtig, du willst ausschließlich deutsche Server
Wann nein
- Du hast viel internationales Geschäft und brauchst Fremdwährungen oder internationale Buchführung
- Dein Unternehmen braucht Lagerführung, Projektkostenrechnung oder ein vollständiges ERP
- Du suchst eine kostenlose Dauerlösung, nach dem 30-Tage-Test kostet Lexware Office mindestens 7,90 EUR/Monat
- Du bist bereits mit sevDesk zufrieden, beide Tools haben sehr ähnlichen Funktionsumfang
Kurzfazit
Lexware Office ist die erste Wahl für Selbstständige und KMU in Deutschland, die Buchhaltung ohne Vorwissen erledigen wollen. Vier Versionen zwischen 7,90 EUR und 32,90 EUR im Monat zzgl. MwSt decken Belege, Rechnungen mit E-Rechnung (ab M) sowie USt-Voranmeldung und EÜR (ab L) ab, gehostet in Deutschland. Achte auf die Versionsgrenzen: Wer Rechnungen schreibt und die Voranmeldung selbst abgibt, braucht L für 21,90 EUR. Das ist günstiger als sevDesk, für Auslandsgeschäft und ERP-Bedarf aber zu schmal.
Für wen ist Lexware Office?
Freiberufler und Selbstständige: Das ist die Kernzielgruppe, Berater, Designer, Entwickler, Trainer, die regelmäßig Rechnungen schreiben, Betriebsausgaben verwalten und mit einem Steuerberater zusammenarbeiten. Wer fakturiert und die Voranmeldung dem Steuerberater überlässt, kommt mit Version M (12,90 EUR/Monat) aus. Wer USt-Voranmeldung und EÜR selbst aus dem System erledigen will, braucht Version L (21,90 EUR/Monat).
KMU bis 50 Mitarbeitende: Version L und XL decken Buchhaltung mit GuV und EÜR, BWA, Kassenbuch und Anlagenverwaltung ab. Die Lohnabrechnung ist ein eigenes Zusatzmodul, das sich mit jeder Version kombinieren lässt und nach Mitarbeiterzahl gestaffelt ist, bis 50 Mitarbeitende. Unternehmen mit strukturierten Buchhaltungsanforderungen, aber ohne eigene Buchhaltungsabteilung sind hier gut aufgehoben.
B2B-Unternehmen mit E-Rechnungspflicht: Seit Januar 2025 müssen inländische B2B-Unternehmen E-Rechnungen empfangen können, die Pflicht zum Ausstellen folgt gestaffelt. Lexware Office kann E-Rechnungen in allen Versionen erfassen; erstellen und übermitteln (ZUGFeRD und XRechnung) kannst du ab Version M, ohne Add-on oder Plugin.
Steuerberater-Kunden: Wer mit einem Steuerberater zusammenarbeitet, profitiert vom kostenlosen Steuerberater-Zugang und der elektronischen Pendelakte, beides schon in Version S. Laut Lexware nutzen über 50.000 Steuerberater in Deutschland diesen Zugang. Kein Schuhkarton mit Belegen, keine manuellen Exporte per E-Mail.
Weniger geeignet für: Unternehmen mit viel internationalem Geschäft und Fremdwährungen, wachsende Unternehmen mit komplexer Lagerverwaltung oder Projektbuchhaltung, und alle, die eine kostenlose Dauerlösung suchen.
Preise im Detail
| Version | Preis pro Monat (zzgl. MwSt) | In den ersten 3 Monaten | Schwerpunkt laut Lexware | Was dazukommt |
|---|---|---|---|---|
| S | 7,90 EUR | 3,95 EUR | Belegerfassung und -archiv | E-Rechnungen erfassen, GoBD-Langzeitarchiv, App mit Belegscanner, Multibanking und Zahlungsabgleich, Umsatzsteuerprognose, Steuerberater-Zugang, elektronische Pendelakte |
| M | 12,90 EUR | 6,45 EUR | Angebote, (E-) Rechnungen und Mahnungen | Alles aus S + Rechnungen, Angebote, Lieferscheine, Auftragsbestätigungen, E-Rechnungen erstellen und übermitteln (ZUGFeRD, XRechnung), Mahnwesen, Online-Kundenportal |
| L | 21,90 EUR | 10,95 EUR | Buchhaltung, EÜR und Umsatzsteuer | Alles aus M + USt-Voranmeldung und Zusammenfassende Meldung ans Finanzamt, GuV und EÜR, BWA, elektronisches Kassenbuch, Anlagenverwaltung, Planung und Prognose |
| XL | 32,90 EUR | 16,45 EUR | EU- und Abschlagsrechnungen, API | Alles aus L + Abschlags-, Sammel- und Schlussrechnungen, EU-, Auslands- und englische Rechnungen, Bauleistungen nach §13b, Serienrechnungen, Belegempfang per E-Mail, Public API, Umsatzstatistiken |
| Lohn & Gehalt (Zusatzmodul) | 12,90 EUR bis 2 Mitarbeitende, 39,90 EUR bis 10, 199,90 EUR bis 50 | 50 Prozent Rabatt | Lohnabrechnung | Mit jeder Version kombinierbar, Personalkosten werden automatisch verbucht |
Preise laut Lexware-Preisseite, abgerufen am 3. Oktober 2026, alle monatlich kündbar, inklusive Hosting, Datensicherung, Updates und Support.
Einordnung: Du kannst Lexware Office 30 Tage kostenlos testen, und zwar mit allen Funktionen von XL und dem Lohnmodul. Danach entscheidet die Versionsgrenze, nicht der Preis: Version S ist ein Belegarchiv mit Banking, Rechnungen schreibst du erst ab M. S lohnt sich, wenn du keine eigenen Rechnungen stellst und nur Belege sammeln, Zahlungen abgleichen und alles an den Steuerberater übergeben willst. M ist der richtige Griff, wenn du fakturierst und der Steuerberater die Voranmeldung macht. Wer USt-Voranmeldung und EÜR selbst aus dem System erledigt, landet bei L. Direkter Vergleich: sevDesk verlangt für seinen Buchhaltungsplan laut unserer sevDesk-Seite 25,90 EUR, Lexware Office L kostet 21,90 EUR bei ähnlichem Funktionsumfang.
Stärken im Detail
E-Rechnung ohne Zusatztool. Seit Januar 2025 müssen inländische Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Lexware Office erfasst E-Rechnungen nach EN 16931 in allen Versionen und erstellt ab Version M ZUGFeRD-PDFs mit eingebettetem XML sowie XRechnung-Dateien für Behörden. Kein Plugin, keine Zusatzkosten. Für Unternehmen, die das bisher manuell lösen, ist das ein starker Grund zu wechseln.
Steuerberater-Zugang und Pendelakte schon in der kleinsten Version. Dein Steuerberater erhält auf Wunsch einen kostenlosen Online-Zugang zu deinem Konto und übernimmt über die elektronische Pendelakte Buchungsdaten und Belege verschlüsselt in seine Kanzleibuchhaltung. Kein manueller Export mehr, keine E-Mails mit verlorenen Anhängen. Das spart Zeit auf beiden Seiten, Steuerberater rechnen nach Stunden ab, und geordnete Daten bedeuten weniger Stunden.
USt-Voranmeldung mit einem Klick ab Version L. Die monatliche oder vierteljährliche Umsatzsteuer-Voranmeldung und die Zusammenfassende Meldung erstellt und versendet Lexware Office elektronisch ans Finanzamt. Kein externes ELSTER-Formular, kein Copy-paste von Zahlen. Für Unternehmen mit Voranmeldungspflicht, die das ohne Steuerberater erledigen, ein echter Zeitsparer.
Deutsches Hosting, kein Kompromiss. Alle Daten liegen auf Servern in Deutschland, betrieben von Haufe-Lexware, einem deutschen Unternehmen mit über 40 Jahren Buchhaltungssoftware-Erfahrung. Für Branchen mit strengen DSGVO-Anforderungen (Steuerberater, Anwälte, Ärzte) ist das keine Marketingaussage, sondern Compliance-Voraussetzung.
Schwächen ehrlich betrachtet
Die Versionen sind eng geschnitten. Version S schreibt keine Rechnungen, die USt-Voranmeldung und EÜR-Berichte gibt es erst ab L, Serienrechnungen, Abschlagsrechnungen und die API erst in XL. Ein Handwerksbetrieb mit Abschlags- und §13b-Rechnungen zahlt deshalb 32,90 EUR im Monat, nicht 12,90 EUR. Prüf vor der Buchung im Versionsvergleich, welche Funktion du wirklich brauchst.
International nur mit XL und auch dann begrenzt. Rechnungen ins Ausland, EU-Rechnungen und englische Rechnungen gibt es ausschließlich in XL. Fremdwährungen oder internationale Buchführung nennt der Versionsvergleich gar nicht. Wer regelmäßig an Kunden außerhalb Deutschlands fakturiert, sollte das im Test gezielt prüfen.
Kein kostenloser Dauertarif. Nach dem 30-Tage-Test und dem 3-Monats-Rabatt kostet die kleinste Version 7,90 EUR im Monat zzgl. MwSt, und mit der kannst du noch keine Rechnungen schreiben. Kein Problem für aktive Unternehmen, aber im direkten Vergleich bietet sevDesk ein echtes kostenloses Basispaket (3 Rechnungen/Monat) ohne Ablaufdatum.
Lohn kostet extra, Lager und Projektkosten fehlen. Die Lohnabrechnung ist ein Zusatzmodul, das mit 12,90 EUR im Monat für bis zu 2 Mitarbeitende beginnt und bei 50 Mitarbeitenden 199,90 EUR kostet. Echte Projektkostenrechnung oder Lagerbuchhaltung bietet Lexware Office gar nicht. Dafür braucht man ein ERP oder Zusatztools.
Import aus anderen Systemen ist teils mühsam. Wer von sevDesk, Sage oder einer Excel-Lösung wechselt, kann Buchungshistorie und Belege nicht einfach migrieren. Das ist kein spezifisches Lexware-Problem, aber frustrierend für Wechsler.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Einen kostenlosen Dauertarif (3 Rechnungen/Monat) willst | sevDesk |
| KI-Belegerfassung per Smartphone im Mittelpunkt sehen willst | sevDesk |
| Ein vollständiges ERP für wachsende Unternehmen suchst | SAP |
| Eingangsrechnungen im Team mit Freigabe-Workflow verwalten willst | Candis |
Lexware Office und sevDesk sind die engsten Wettbewerber in der deutschen Cloud-Buchhaltung. Beide gut, die Wahl hängt oft von der Steuerberater-Präferenz oder einem konkreten Feature-Vergleich ab. Beide kostenlos testen, dann entscheiden.
So steigst du ein
Schritt 1: Starte mit dem kostenlosen Testzugang auf lexware.de (30 Tage mit allen XL-Funktionen und Lohnmodul, danach 50 Prozent Rabatt für 3 Monate). Lege in den ersten 15 Minuten deine Stammdaten an und schreibe deine erste echte Rechnung an einen echten Kunden, das ist der schnellste Weg, um zu sehen, ob die Oberfläche für dich funktioniert. Notiere dir im Test, welche Funktionen du tatsächlich nutzt, und wähle erst danach die Version: Rechnungen brauchen M, die eigene Voranmeldung braucht L.
Schritt 2: Verbinde dein Geschäftskonto per Multibanking direkt mit Lexware Office. Kontobewegungen werden automatisch importiert, und Lexware schlägt vor, welcher Beleg zu welcher Zahlung gehört, du bestätigst nur noch. Für Selbstständige mit klaren Zahlungsmustern ist das der wichtigste Automatisierungsschritt, und er funktioniert schon in Version S.
Schritt 3: Richte den Steuerberater-Zugang ein, damit dein Steuerberater Belege und Buchungen über die elektronische Pendelakte übernehmen kann. Wer die USt-Voranmeldung selbst macht (ab Version L), richtet zusätzlich die Verbindung zum Finanzamt ein: Steuernummer, Finanzamt, Zertifikat, fertig. Danach dauert die monatliche Voranmeldung 2 Minuten statt 20.
Ein konkretes Beispiel
Ein freiberuflicher IT-Berater aus Stuttgart schreibt monatlich 8 bis 12 Rechnungen an B2B-Kunden, zunehmend mit XRechnung-Anforderung (öffentliche Auftraggeber). Er nutzt Lexware Office L für 21,90 EUR im Monat zzgl. MwSt: Das System erstellt ZUGFeRD-PDFs und XRechnung-Dateien, die er direkt ans Auftraggeber-Portal übermittelt, und die quartalsweise USt-Voranmeldung schickt er mit einem Klick ans Finanzamt, in 3 Minuten. Sein Steuerberater greift über den Steuerberater-Zugang direkt auf das Konto zu, keine E-Mails mit Anhängen, keine Papierunterlagen. Mit Version M hätte er 9 EUR im Monat gespart, die Voranmeldung dann aber vom Steuerberater erledigen lassen müssen. Gesamtaufwand für Buchhaltung: etwa 20 Minuten pro Woche.
Nicht sicher, ob Lexware Office zu euch passt?
Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: Ausschließlich Deutschland, Rechenzentren in Deutschland, Betreiber Haufe-Lexware GmbH & Co. KG
- Unternehmen: Deutsches Unternehmen (Haufe Group, Freiburg), kein US-Konzern, kein Cloud Act-Risiko
- AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag): Standardmäßig verfügbar und im Vertrag enthalten
- GoBD-Konformität: GoBD-Langzeitbelegarchiv in allen Versionen, revisionssichere Belegarchivierung
- Datenlöschung: Nach Vertragsende auf Anfrage, gesetzliche Aufbewahrungsfristen (10 Jahre für Geschäftsdokumente) werden beachtet
- Zertifizierungen: ISO 27001, TÜV-geprüfte Rechenzentren
- Empfehlung: Für Steuerberater, Anwälte, Ärzte und andere Berufe unter Berufsgeheimnis: deutsches Hosting ist Pflicht, Lexware Office erfüllt diese Anforderung vollständig. Vor der Nutzung für Mandantendaten Datenschutzbeauftragten konsultieren.
Gut kombiniert mit
- DATEV, DATEV als Steuerberatersoftware und Lexware Office als Mandanten-Tool sind das in Deutschland meistgenutzte Buchhaltungs-Duo; die elektronische Pendelakte übergibt Buchungsdaten und Belege ohne manuelle Exporte
- Candis, Candis für automatisierte Eingangsrechnungsverarbeitung und mehrstufige Freigabe-Workflows, Lexware Office für Ausgangsrechnungen und Steuer, sinnvolle Arbeitsteilung für Teams
- sevDesk, wer beide Tools nutzt oder migriert: DATEV-Export ist der gemeinsame Nenner; ein Steuerberater-Wechsel oder Tool-Wechsel ist damit deutlich einfacher
Häufige Fragen zu Lexware Office
Was kostet Lexware Office?
Version S kostet 7,90 EUR, M 12,90 EUR, L 21,90 EUR und XL 32,90 EUR im Monat, jeweils zuzüglich MwSt. In den ersten drei Monaten gibt es derzeit 50 Prozent Rabatt. Die Lohnabrechnung ist ein Zusatzmodul für jede Version und kostet 12,90 EUR im Monat für bis zu 2 Mitarbeitende, gestaffelt bis 199,90 EUR für bis zu 50 (Stand 3. Oktober 2026).
Welche Version von Lexware Office brauche ich?
S ist ein Belegarchiv mit Banking und Steuerberater-Zugang, Rechnungen schreibst du damit noch nicht. M bringt Angebote, Rechnungen, Mahnungen und das Erstellen von E-Rechnungen (ZUGFeRD, XRechnung), passend, wenn der Steuerberater die Voranmeldung macht. Wer USt-Voranmeldung und EÜR selbst erledigt, braucht L, Abschlags-, EU- und englische Rechnungen sowie die API gibt es nur in XL.
Kann ich Lexware Office kostenlos testen und monatlich kündigen?
Ja. Der Test läuft 30 Tage mit allen Funktionen von XL und dem Lohnmodul, alle Versionen sind danach monatlich kündbar. Einen kostenlosen Dauertarif gibt es nicht.
Ist Lexware Office DSGVO-konform?
Ja, Lexware Office wird in Deutschland entwickelt und ausschließlich auf deutschen Servern gehostet, Betreiber ist die Haufe-Lexware GmbH & Co. KG. Der AVV ist standardmäßig im Vertrag enthalten, das GoBD-Langzeitarchiv gibt es in allen Versionen.
Lexware Office oder sevDesk, was ist günstiger?
Bei ähnlichem Funktionsumfang kostet Lexware Office L 21,90 EUR im Monat, sevDesk verlangt für seinen Buchhaltungsplan laut unserer sevDesk-Seite 25,90 EUR. Einen kostenlosen Dauertarif mit 3 Rechnungen im Monat bietet dagegen nur sevDesk. Am Ende entscheiden oft die Präferenz des Steuerberaters und einzelne Funktionen, teste am besten beide.
Unser Fazit
Lexware Office verdient 5 von 5 Sternen für seine Zielgruppe: Selbstständige, Freiberufler und kleine KMU in Deutschland. Kein anderes Tool erfüllt die deutschen Compliance-Anforderungen vollständiger oder zugänglicher. E-Rechnung, Steuerberater-Zugang, elektronische Voranmeldung und GoBD-Archivierung sind ohne Setup ab dem ersten Tag nutzbar, deutsches Hosting und ein etablierter Anbieter mit 40 Jahren Erfahrung machen das Vertrauen leicht. Der Stern hängt allerdings an der richtigen Version: Wer fakturiert und selbst voranmeldet, zahlt 21,90 EUR, nicht 7,90 EUR. Die fünf Sterne gelten explizit nur für den deutschen Markt: Wer international denkt oder ein ERP braucht, muss woanders schauen.
Was wir bemerkt haben
- Oktober 2026, Versionsvergleich auf der Preisseite Zeile für Zeile nachgeprüft, mit drei Korrekturen an unserer bisherigen Darstellung. Version S ist reine Belegerfassung, Rechnungen, Angebote und das Erstellen von E-Rechnungen gibt es erst ab M. USt-Voranmeldung, EÜR und BWA liegen nicht in M, sondern erst in L. Und XL bringt keine Lohnabrechnung, sondern Abschlags-, Auslands- und Serienrechnungen plus Public API; Lohn & Gehalt ist ein Zusatzmodul für alle Versionen. Der Steuerberater-Zugang ist dagegen schon in S enthalten, nicht erst in L. Die Preise selbst sind unverändert.
- 2024, lexoffice wurde in “Lexware Office” umbenannt. Das Produkt ist inhaltlich identisch geblieben, der neue Name soll die Zugehörigkeit zur Haufe-Lexware-Produktfamilie stärker sichtbar machen. Bestehende Nutzerkonten, Daten und Funktionen wurden ohne Unterbrechung übertragen.
- Januar 2025, Die E-Rechnungspflicht für inländische B2B-Rechnungen in Deutschland trat in Kraft. Lexware Office unterstützte ZUGFeRD und XRechnung bereits vor diesem Datum ab Werk, Nutzer mussten nichts umstellen, während viele Wettbewerber das Feature erst kurzfristig nachlieferten.
Quellen
- Lexware Office – Preise & Versionsvergleich. https://www.lexware.de/preise/ (abgerufen am 2026-10-03). S „Belegerfassung und -archiv“ 7,90 €, M „Angebote, (E-) Rechnungen und Mahnungen“ 12,90 €, L „Buchhaltung, EÜR und Umsatzsteuer“ 21,90 €, XL „EU- und Abschlagsrechnungen, API“ 32,90 €, „Alle Preise pro Monat, zzgl. MwSt. Monatlich kündbar“, „50% Rabatt für 3 Monate“ (3,95 / 6,45 / 10,95 / 16,45 €). Versionsvergleich: „E-Rechnung erfassen“, GoBD Langzeitbelegarchiv, App mit Belegscanner, Multibanking, Steuerberater Zugang und Elektronische Pendelakte in S bis XL; „E-Rechnungen erstellen und übermitteln“ (ZUGFeRD und XRechnung), Rechnungen/Angebote, Mahnungen, Online-Kundenportal ab M; „USt-Voranmeldung & Zusammenfassende Meldung“, „GuV & EÜR Berichte“, BWA, Kassenbuch, Anlagenverwaltung ab L; Serienrechnungen, „Besondere Rechnungstypen (Abschlags, Englische, EU-Rechnung, Bauleistungen §13b)“, Belegempfang per E-Mail, Public API nur XL. „Lohn & Gehalt ist mit allen Lexware Office Versionen kombinierbar“: bis 2 Mitarbeitende 12,90 €, bis 5 25,90 €, bis 10 39,90 €, bis 20 65,90 €, bis 50 199,90 €. Test: „30 Tage kostenlos“, „alle Funktionen der Version XL sowie Lexware Office Lohn & Gehalt“. „Über 50.000 Steuerberater in Deutschland“ nutzen den Steuerberater-Zugang..
- Lexware Office – Buchhaltungssoftware (Funktionen). https://www.lexware.de/buchhaltungssoftware/ (abgerufen am 2026-06-13). E-Rechnung ZUGFeRD/XRechnung nach EN 16931, DATEV-Export, ELSTER-Anbindung.
- Lexware Office – Made in Germany, GoBD & DSGVO. https://www.lexware.de/buchhaltungssoftware/ (abgerufen am 2026-06-13). Entwicklung, Hosting und Datenverarbeitung in Deutschland (Made in Germany), TÜV-geprüft, GoBD-konform und DSGVO-konform.
- Lexware – Datenschutz (Haufe Group). https://datenschutz.lexware.de/ (abgerufen am 2026-06-13). Eigene Datenschutzerklärung für Lexware Office, Anbieter Haufe-Lexware (Haufe Group).
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