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Bezahlt Low-Code 🇺🇸 US-Server Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026

Impel AI

Impel (ehemals SpinCar)

3/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

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KI-Plattform für den gesamten Kundenlebenszyklus im Kfz-Handel. Impel AI analysiert Lead-Verhalten, automatisiert Nachfasssequenzen und reaktiviert 'stille' Leads, die im CRM als verloren markiert sind, aber wieder nach Fahrzeugen suchen. Primär auf den US-Markt ausgerichtet, ohne DACH-Präsenz und mit US-Datentransfer für deutsche Autohäuser datenschutzrechtlich heikel.

Kosten: Individuelle Enterprise-Preise, keine Listenpreise. Einstieg laut Drittanbieter-Review ab rund 99 $ pro Feature und Monat, ein voll ausgebauter Modul-Stack liegt im vierstelligen Dollarbereich pro Monat. Kein kostenloser Plan, keine Testphase, meist 12-Monats-Vertrag.

Kategorien

Stärken

  • Fünf integrierte KI-Module (Sales, Service, Chat, Marketing, Merchandising AI) für den gesamten Händler-Lebenszyklus
  • Automotive-spezifische Modelle, gewachsen aus der SpinCar-Zeit mit Daten aus Millionen Händlerinteraktionen
  • Reaktiviert 'wiederaktive' Abbruch-Leads anhand von Website-Verhalten, E-Mail-Interaktionen und digitalen Signalen
  • Etabliert und gut finanziert: über 8.000 Autohäuser in 51 Ländern, native Anbindung an US-CRM-Systeme wie VinSolutions, DealerSocket und CDK

Einschränkungen

  • Keine DACH-Präsenz: Deutschland ist nicht als Region gelistet, keine dokumentierte Anbindung an deutsche DMS/CRM-Systeme
  • Kein deutschsprachiger Support und keine deutsche Oberfläche dokumentiert, Marktfokus englisch- und spanisch/portugiesischsprachig
  • US-basierte Verarbeitung: laut Datenschutzerklärung AWS in den USA und Irland, EU-Daten werden per Standardvertragsklauseln in die USA übertragen (Schrems-II-Kontext)
  • Keine Listenpreise, kein kostenloser Plan oder Test, meist 12-Monats-Vertrag, laut G2/Capterra-Rezensionen für kleinere Händler oft zu teuer

Passt gut zu

US-Händlergruppen mit mehreren Standorten und hohem Lead-Volumen Autohäuser, die ihre 'closed-lost'-Lead-Datenbank reaktivieren wollen

Kurzfazit

Impel AI ist eine ernstzunehmende KI-Plattform für den Kfz-Handel, wenn du in den USA, Großbritannien oder Australien unterwegs bist. Die Plattform deckt mit fünf Modulen (Sales, Service, Chat, Marketing, Merchandising) den gesamten Händler-Lebenszyklus ab und ist auf US-CRM-Systeme wie VinSolutions, DealerSocket und CDK Global ausgelegt. Für den deutschen Markt ist sie faktisch irrelevant: Wir konnten keine Autohaus-Referenzen in Deutschland finden, es gibt keine dokumentierte Anbindung an Autoline, CARANO oder NCT, und der Betrieb ist in den USA angesiedelt. Wir führen die Plattform der Vollständigkeit halber, sie ist aber für deutsche Autohäuser keine realistische Option.

Für wen ist Impel AI?

US-Händlergruppen mit mehreren Standorten: Impel zielt klar auf Auto-Dealer-Groups mit zwölf, zwanzig oder hundert Standorten. Hier spielt die Plattform ihre Stärken aus, Lead-Volumen ist hoch, CRM-Daten sind in VinSolutions oder DealerSocket konsolidiert, und die KI hat genug Trainingsmaterial pro Marke.

International tätige Konzerne mit US-Headquarter: Wer in Detroit, Chicago oder Atlanta sitzt und Impel bereits nutzt, kann das Tool theoretisch auf europäische Tochterstandorte ausrollen, sofern dort ein US-CRM verwendet wird. Das ist in der Praxis selten der Fall.

Englischsprachige Märkte mit US-CRM-Stack: UK, Irland, Australien, Neuseeland, überall dort, wo VinSolutions oder Cox Automotive die Standardlösung sind, funktioniert Impel ohne große Reibung.

Weniger geeignet für:

  • Deutsche Autohäuser mit Autoline, CARANO, Diakont oder NCT als CRM (keine dokumentierte Schnittstelle)
  • Mittelständische Händler mit geringem Lead-Volumen (laut Rezensionen rechnet sich das Pricing dann kaum)
  • Werkstätten ohne Verkaufsfokus (Sales- und Marketing-Module wären ungenutzt)
  • DSGVO-sensible Kontexte wie Leasing-Banken oder Flottenkunden mit europäischem Datenschutzregime

Preise im Detail

TarifPreisInhalt
Einzel-Featureab rund 99 $/Feature/MonatEinstieg laut Drittanbieter-Review, ein Feature
Voll ausgebauter Modul-Stackvierstelliger Dollarbereich/Monat, individuellMehrere Module, Enterprise-Angebot
Kostenloser Plan / Testnicht verfügbarKein Free-Tier, keine Testphase

Einordnung: Impel veröffentlicht keine Listenpreise, alles läuft über den Vertrieb (Plan “Impel Custom”). Ein Drittanbieter-Review nennt einen Einstieg ab rund 99 $ pro Feature und Monat, ein voll ausgebauter Stack aus mehreren Modulen bewegt sich im vierstelligen Dollarbereich pro Monat. Verträge laufen meist über zwölf Monate, einen kostenlosen Plan oder eine Testphase gibt es nicht. Mehrere Rezensenten auf G2 und Capterra warnen vor der langen Vertragsbindung und halten das Preis-Leistungs-Verhältnis für kleinere Händler für fraglich. Für ein deutsches Autohaus ohne englischsprachige Kundenkommunikation ist das Preisschild kaum zu rechtfertigen, selbst wenn die DSGVO-Frage gelöst wäre.

Stärken im Detail

Fünf Module aus einer Hand. Sales, Service, Chat, Marketing und Merchandising AI decken den gesamten Händler-Lebenszyklus ab, von der Website-Konversation über die Terminsetzung bis zur Service-Reaktivierung. Laut Anbieter nutzen über 8.000 Autohäuser in 51 Ländern die Plattform, das ist eine belastbare installierte Basis.

Automotive-spezifische Trainingsdaten. Impel hat seit der SpinCar-Zeit (vor dem Rebrand 2022) Daten zu Fahrzeugtransaktionen, Lead-Verläufen und Inserate-Interaktionen gesammelt. Die Modelle sind darauf ausgelegt, eine Probefahrt-Anfrage von einer reinen Preis-Anfrage zu unterscheiden, generische LLMs müssen das mühsam aus dem Kontext lernen.

Re-Engagement von „closed-lost”-Leads. Das ist Impels Paradedisziplin: Die KI scannt CRM-Datenbanken nach Leads, die als verloren markiert wurden, aber wieder Website-Aktivität zeigen, Inserate erneut aufrufen, Newsletter öffnen, Finanzierungsrechner nutzen. Daraus generiert sie Reaktivierungs-Sequenzen, die laut Anbieter Conversions erzeugen, die sonst beim Mitbewerber gelandet wären.

Tiefe Integration mit US-CRMs. VinSolutions, DealerSocket, CDK Global, Cox Automotive, wer in den USA ein Autohaus betreibt, hat fast garantiert eines dieser Systeme im Einsatz, und Impel liest und schreibt nativ rein. Keine Middleware, keine Frickelei. Der modulare Aufbau erlaubt zudem, einzelne Module zu lizenzieren und später zu ergänzen, wenn sich der Use Case beweist.

Schwächen ehrlich betrachtet

Für den deutschen Markt faktisch nicht verfügbar. Impel listet auf seiner Website regionale Präsenzen für USA, UK/Irland, Australien/Neuseeland, Mexiko, Spanien, Mittel- und Südamerika, Brasilien und den Nahen Osten, aber nicht für Deutschland, Österreich oder die Schweiz. Wir konnten keine bekannten Referenzkunden im DACH-Raum finden, keine deutschsprachige Vertriebsmannschaft und keine dokumentierte Anbindung an die hier üblichen DMS/CRM-Systeme. Wer in Hamburg, München oder Stuttgart anklopft, landet bei einem US-Vertrieb, der in Dollar quotiert.

US-basierte Verarbeitung, EU-Transfer per Standardvertragsklauseln. Die Datenschutzerklärung nennt Amazon Web Services in den USA und Irland als Speicherorte. Impels Betrieb ist aber in den USA angesiedelt, und Daten aus der EU, UK oder Schweiz können in die USA übertragen und dort gespeichert werden, gestützt auf Standardvertragsklauseln. Auftragsverarbeitungsverträge mit Sub-Dienstleistern werden geschlossen. Für ein deutsches Autohaus bleibt damit der Schrems-II-typische Transfer in die USA ein Risiko-Posten, auch wenn die Erklärung einen Irland-Standort dokumentiert. Für Konzerne mit eigener Datenschutz-Abteilung handhabbar, für Mittelständler ein Dauerthema.

Kein deutschsprachiger Support, keine deutsche Oberfläche. Die Plattform ist englisch-first, für LATAM und die iberische Halbinsel gibt es Spanisch und Portugiesisch, eine deutsche Oberfläche oder deutschsprachige Kundenkommunikation fanden wir nicht. Selbst wenn du die Lokalisierung selbst übernehmen würdest, die KI-Modelle sind nicht auf deutsche Marktusancen, Höflichkeitsformen oder Kfz-Vokabular ausgelegt.

Preis-Leistung für kleinere Händler umstritten. Rezensenten auf G2 und Capterra warnen vor der üblichen 12-Monats-Bindung, und wiederkehrende Kritik lautet, dass sich der Preis für kleinere Händler kaum rechnet und der ROI fraglich bleibt. Ein Drittanbieter-Review nennt zusätzlich eine komplexe Einrichtung. Wie gut die Modelle arbeiten, hängt nach unserer Einschätzung spürbar von der Qualität der zugelieferten CRM-Daten ab, das ergibt sich aus der Funktionsweise.

Keine Pricing-Transparenz. Du erfährst den Preis erst nach einem Demo-Call mit Bedarfsanalyse. Für eine Einschätzung „lohnt sich das für mich?” musst du erst zwei bis drei Stunden Vertriebsgespräche investieren.

Alternativen im Vergleich

Wenn du…Dann nimm…
Ein deutsches Autohaus betreibst und Lead-Reaktivierung willstHubSpot mit Workflow-Automation und EU-Hosting
KI-gestützte E-Mail-Sequenzen für Vertriebs-Followups brauchstOutreach für strukturierte Sales-Kadenzen
Conversational AI für deine Händler-Website willstTidio oder Intercom, beide mit DACH-Erfahrung
Predictive Lead-Scoring im großen Konzern brauchstSalesforce mit Einstein-Modulen
Generische KI-Texte für Vertriebs-Outreach erzeugen willstChatGPT oder Claude, kombiniert mit deinem CRM via Zapier oder Make

Erwähnenswert ohne Link: Andere Automotive-spezifische Anbieter wie Cars.com Connect, Podium, Gubagoo oder Lemlist spielen ebenfalls eine Rolle, sind aber entweder nicht im deutschen Markt etabliert oder hier in dieser Auswahl bereits durch ähnliche Tools abgedeckt.

So steigst du ein

Schritt 1: Demo über impel.ai anfragen, kein Self-Service, ausschließlich Enterprise-Verkaufsprozess mit Bedarfsanalyse. Rechne mit einem 30-minütigen Discovery-Call vorab und, laut Marktberichten, mit einer 12-Monats-Vertragslaufzeit.

Schritt 2: CRM-Datenverbindung prüfen: Impel AI liest bestehende CRM-Daten (Lead-Historie, Notizen, Status) und ergänzt sie mit digitalem Verhalten aus dem Händler-Website-Tracking. Ohne unterstütztes US-CRM ist hier Schluss, dann ist Impel für dich keine Option.

Schritt 3: KI-Modell kalibrieren, die ersten 60 bis 90 Tage sind Lernphase, in der das Modell auf die spezifischen Konversionsraten und Verhaltensweisen des Händlers trainiert wird. Plane in dieser Zeit eine wöchentliche Review-Session mit dem Impel-Customer-Success-Team ein.

Ein konkretes Beispiel

Ein illustratives Rechenbeispiel: Eine US-Händlergruppe mit zwölf Standorten in Texas setzt Impel AI für die Lead-Recovery-Analyse ein. Das System identifiziert in den ersten 30 Tagen 340 Leads, die als „verloren” markiert waren, aber in den letzten 14 Tagen die Website erneut besucht hatten, 23 davon kaufen nach gezielter Nachfass-Kampagne bei diesem Händler statt bei der Konkurrenz. Bei einem durchschnittlichen Bruttogewinn von 2.200 $ pro Fahrzeug refinanziert das die Jahreslizenz innerhalb des ersten Quartals. Für ein deutsches Autohaus in Bielefeld oder Erfurt wäre dasselbe Szenario rechnerisch attraktiv, nur dass Impel hier weder andocken noch deutschsprachige Reaktivierungs-Mails schreiben kann.

DSGVO & Datenschutz

  • Hosting: Laut Datenschutzerklärung Amazon Web Services in den USA und Irland, der Betrieb des Unternehmens ist in den USA angesiedelt
  • Datenverarbeitung: Personenbezogene Endkundendaten (Name, E-Mail, Telefon, Fahrzeug-Interesse) werden als Auftragsverarbeitung im Kundenauftrag verarbeitet
  • EU-Transfer: Daten aus EU, UK und Schweiz können in die USA übertragen werden, gestützt auf Standardvertragsklauseln, mit Sub-Dienstleistern werden Auftragsverarbeitungsverträge geschlossen. Der Schrems-II-typische Drittlandtransfer bleibt damit bestehen
  • Modell-Training: Die Datenschutzerklärung macht keine Angabe dazu, ob Kunden- oder Endkundendaten ins KI-Modelltraining einfließen. Zum Prüfzeitpunkt fanden wir dazu keine öffentliche Aussage
  • Empfehlung: Für deutsche Autohäuser ohne eigene Datenschutz-Abteilung mit Vorsicht zu bewerten. Der US-Transfer unter Standardvertragsklauseln bleibt ein Risiko-Posten, solange keine dedizierte, ausschließlich europäische Verarbeitung zugesichert wird

Gut kombiniert mit

VinSolutions oder anderen US-CRMs: Die Kombination ist quasi obligatorisch, Impel ohne unterstütztes CRM ist eine Hülle. Die KI lebt von den Lead-Daten, Notizen und Verlaufsinformationen, die das CRM liefert.

Twilio für SMS-Versand: Impel nutzt SMS für Re-Engagement-Sequenzen. Twilio ist eine gängige Infrastruktur dafür, viele Impel-Kunden haben bereits einen Twilio-Account, in den die Plattform sich einklinkt.

Tableau oder Power BI: Impels eigenes Reporting ist solide, aber für CFO- oder COO-Reports auf Konzernebene exportieren viele Kunden Daten in ein BI-Tool, um sie mit Finance- und Operations-Daten zu kreuzen.

Was wir geprueft haben

Diese Seite bewertet Impel AI auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen, nicht aus eigener Produktnutzung. Was wir am 30. Juli 2026 geprüft haben:

  • Module und Reichweite: Die fünf KI-Module sowie die Angabe von über 8.000 Autohäusern in 51 Ländern stammen von der Impel-Startseite. Ältere Angaben auf dieser Seite (rund 9.000 Händler, 50 Länder) haben wir daran angeglichen.
  • Regionale Präsenz und DACH: Die Impel-Startseite listet USA, UK/Irland, Australien/Neuseeland, Mexiko, Spanien, Mittel- und Südamerika, Brasilien und den Nahen Osten, aber kein DACH. Bekannte deutsche Referenzkunden konnten wir nicht finden. Die Aussage bleibt daher bewusst als Negativbefund formuliert (“nicht gelistet”, “nicht gefunden”), nicht als Behauptung über Nicht-Existenz.
  • Datenhosting und DSGVO: Die Datenschutzerklärung nennt AWS in den USA und Irland und stützt EU-Transfers auf Standardvertragsklauseln. Die frühere pauschale Formulierung „keine EU-Option dokumentiert” war zu absolut und wurde korrigiert.
  • Modell-Training: Für die frühere Behauptung, aggregierte Verhaltensmuster flössen ins Modell-Training, fanden wir keine Quelle. Wir haben sie entfernt und durch den tatsächlichen Befund ersetzt (keine öffentliche Angabe in der Datenschutzerklärung).
  • Preise: Die Zahlen (Einstieg ab rund 99 $ pro Feature und Monat, voll ausgebauter Stack im vierstelligen Bereich, kein Free-Tier, meist 12-Monats-Vertrag) stammen aus Drittanbieter-Reviews (Velocity AI Insights, Ringlead) und der SaaSworthy-Preisseite. Die frühere Tabelle mit „1.000 bis 3.000 $” ohne belastbare Quelle wurde ersetzt.
  • Firmenhistorie: Der Rebrand von SpinCar zu Impel (März 2022) ist über die Impel-Pressemitteilung belegt, die weitere Historie (Gründung 2011 als SwipetoSpin, Zukäufe Pulsar AI, Carlabs, Outsell) über das Ringlead-Review.

Unser Fazit

⭐⭐⭐, Drei Sterne sind ein Kompromiss. In den USA ist Impel technisch ausgereift, gut finanziert und liefert laut Anbieter und Fallbeispielen Re-Engagement-ROI. Für das deutsche Publikum, an das wir uns richten, bleibt Impel jedoch faktisch keine realistische Wahl: keine DACH-Präsenz, kein deutschsprachiger Support, keine dokumentierte Anbindung an hiesige DMS/CRM-Systeme und ein US-Datentransfer unter Standardvertragsklauseln. Dazu kommen laut Drittanbieter-Rezensionen eine lange Vertragsbindung und ein für kleinere Händler fragliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Drei Sterne reflektieren diese Diskrepanz: solides Produkt, für unseren Markt die falsche Geographie. Wer als deutscher Leser hier landet, sollte sich die unter „Alternativen” genannten europäischen Tools ansehen.

Was wir bemerkt haben

  • Juli 2026, Impel nennt auf der Startseite über 8.000 Autohäuser in 51 Ländern, aber weiterhin keine eigene DACH-Region. Bekannte deutsche Referenzkunden konnten wir nicht identifizieren.
  • Juli 2026, Die Datenschutzerklärung dokumentiert AWS-Standorte in den USA und Irland und stützt EU-Transfers auf Standardvertragsklauseln. Eine dedizierte, ausschließlich europäische Verarbeitung sichert Impel damit nicht zu.
  • 2021 bis 2024, Impel ist durch Zukäufe gewachsen: Pulsar AI (2021), Carlabs.ai (2022) und Outsell (2024, laut Branchenbericht über 100 Mio. $). Im Januar 2023 nahm das Unternehmen 104 Mio. $ Wachstumskapital auf.
  • 2022, Rebrand von SpinCar zu Impel. Die ursprüngliche SpinCar-Lösung war ein 360-Grad-Fahrzeugfoto-Tool, daraus ist eine KI-Plattform geworden, in der die Foto-Komponente nur noch ein Modul von fünf ist.
  • Hinweis für deutsche Leser: Diese Seite existiert primär für Vollständigkeit und SEO. Wenn du als deutsches Autohaus auf dieser Seite landest, weil du nach „KI fürs Autohaus” gesucht hast, schau dir die Use Cases an oder unsere HubSpot-Bewertung. Für unseren Markt ist Impel derzeit keine realistische Wahl.

Quellen

  1. Impel AI – Produktübersicht. https://impel.ai (abgerufen am 2026-07-30). Impel bietet fünf KI-Module (Sales, Service, Chat, Marketing, Merchandising AI) und nennt über 8.000 Autohäuser in 51 Ländern sowie 11,4 Mrd. $ beeinflusstes Umsatzvolumen. Als regionale Präsenzen sind USA, UK/Irland, Australien/Neuseeland, Mexiko, Spanien, Mittel- und Südamerika, Brasilien und Naher Osten gelistet, kein DACH..
  2. Impel – Datenschutzerklärung. https://impel.ai/privacy-policy/ (abgerufen am 2026-07-30). Datenhaltung auf Amazon Web Services in den USA und Irland. Impel verarbeitet als Auftragsverarbeiter personenbezogene Endkundendaten, Daten aus EU, UK und Schweiz können in die USA übertragen werden, gestützt auf Standardvertragsklauseln, mit Sub-Dienstleistern werden Auftragsverarbeitungsverträge geschlossen. Keine Angabe, dass Kunden- oder Endkundendaten ins KI-Modelltraining einfließen..
  3. Impel – Umbenennung von SpinCar (NADA 2022). https://impel.ai/newsroom/spincar-announces-company-name-change-to-impel-at-nada-show-2022/ (abgerufen am 2026-07-30). SpinCar gab am 8. März 2022 auf der NADA Show die Umbenennung in Impel bekannt und startete zugleich eine Conversational-AI-Lösung für den Post-Sale-F&I-Bereich. Der Name leitet sich von 'to impel' (antreiben) ab..
  4. Ringlead Automotive – Impel Review 2026. https://www.ringlead.ca/blog/dealership-ai/impel-review-2026/ (abgerufen am 2026-07-30). Firmenhistorie: 2011 als SwipetoSpin gegründet, 2014 SpinCar, 2022 Impel, mit Zukäufen Pulsar AI (2021), Carlabs.ai (2022) und Outsell (2024). Impel veröffentlicht keine Listenpreise, Konditionen sind individuelle Enterprise-Angebote mit typisch 12-Monats-Laufzeit. Rezensenten auf G2 und Capterra warnen vor der 12-Monats-Bindung, wiederkehrende Kritik: für kleinere Händler zu teuer, ROI fraglich, teils unpassende Chat-Antworten..
  5. Velocity AI Insights – Impel AI Review. https://insights.velocityaipartners.co/tools/impel-ai (abgerufen am 2026-07-30). Nennt einen Einstiegspreis von 99 $ pro Feature und Monat und benennt als Schwächen, dass die Preise für kleine Händler hoch sein können und die Einrichtung komplex ist..
  6. SaaSworthy – Impel Preisübersicht. https://www.saasworthy.com/product/impel-io/pricing (abgerufen am 2026-07-30). Impel bietet ausschließlich individuelle Preise (Plan 'Impel Custom'), keinen kostenlosen Plan und keine kostenlose Testphase..

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Arthur Atlas

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