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Bezahlt Low-Code 🇩🇪 Deutschsprachig ⚠️ Hybrid Zuletzt geprüft: Juni 2026

epilot

epilot GmbH

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Branchenplattform für Stadtwerke, Energieversorger und Netzbetreiber. Bündelt Kundenportal, Produktkatalog, CRM und Workflow-Automatisierung in einer Low-Code-Oberfläche. Seit 2025 mit der branchenspezifischen KI 'Luna': autonome Service-, Sales- und Data-Lake-Agenten plus Dokumentenextraktion, gehostet in Deutschland, ISO 27001-zertifiziert.

Kosten: Modulare SaaS-Lizenz auf Anfrage in vier Stufen (Starter, Business, Professional, Enterprise). Preis richtet sich nach Anzahl der Prozesse und gebuchten Modulen. Kein öffentlicher Preis; Einstieg über die Starter-Stufe mit bis zu 3 Prozessen.

Kategorien

Stärken

  • Vertikale KI 'Luna' speziell für Energiemärkte, Service-Agent, Sales-Agent und Data-Lake-Agent statt generischer Chatbot
  • Branchenspezifisch für Energieversorger konzipiert, kein Verbiegen eines allgemeinen CRM nötig
  • Self-Service-Portal für Endkunden: digitale Antragstellung, Statusverfolgung, Dokumentenupload
  • Hosting ausschließlich in Deutschland, DSGVO-konform, ISO 27001 zertifiziert
  • Workflows per Low-Code konfigurierbar, keine Softwareentwicklung für Standardprozesse
  • Offenes Ökosystem: API, Webhooks, App Store und Partnerportal für Installateure

Einschränkungen

  • Ausschließlich auf die Energiewirtschaft zugeschnitten, für andere Branchen ungeeignet
  • Preise und Pakete völlig intransparent, kein öffentlicher Preis, Einstiegskosten nur über Vertrieb
  • Implementierung braucht Zeit: Prozesse müssen vor der Konfiguration sauber definiert sein
  • Keine eigene Netzberechnung, muss mit Spezialsoftware wie envelio kombiniert werden
  • Für Kleinstversorger oder einzelne Anwendungsfälle schnell überdimensioniert
  • Hohe Plattform-Bindung: einmal eingerichtete Prozesse lassen sich nicht trivial migrieren

Passt gut zu

Stadtwerke, die ihren Netzanschluss-Antragsprozess vom Eingang bis zur Entscheidung digitalisieren wollen Verteilnetzbetreiber, die Kundenkommunikation und Rückfragen automatisieren Energieversorger, die Vertrieb, Cross-Selling und Self-Service in einer Plattform bündeln wollen Versorger, die envelio IGP oder ähnliche Netzplanungstools per API anbinden

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du betreibst ein Stadtwerk oder einen Netzbetreiber und willst Antragsstrecken digitalisieren
  • Du suchst KI, die Energieprozesse versteht, nicht einen aufgesetzten Allzweck-Chatbot
  • Deutsches Hosting und ISO-27001-Zertifizierung sind harte Anforderungen
  • Du willst mehrere Prozesse (Netzanschluss, Vertrieb, Service) auf einer Plattform vereinen

Wann nein

  • Du brauchst eine Lösung außerhalb der Energiewirtschaft
  • Du willst transparente Preise vorab vergleichen, ohne ins Vertriebsgespräch zu gehen
  • Du hast nur einen einzelnen, kleinen Prozess zu digitalisieren
  • Dein Team kann Prozesse nicht sauber definieren, bevor die Konfiguration startet

Kurzfazit

epilot ist die spezialisierteste Plattform am Markt für die Digitalisierung von Vertriebs-, Service- und Netzprozessen in der Energiewirtschaft. Wo Stadtwerke früher generische CRM-Systeme mühsam für Netzanschlussanträge umbauen mussten, liefert epilot eine fertige Branchenlösung mit Kundenportal, Produktkatalog, Workflow-Engine und Partnerintegration, alles ohne klassische Softwareentwicklung. Der entscheidende Sprung kam 2025 mit der vertikalen KI „Luna”: autonome Agenten, die Kundenanfragen beantworten, Cross-Selling-Empfehlungen aussprechen und Daten ohne Data-Scientist auswerten. Stark ist epilot bei deutschem Hosting, ISO-27001-Zertifizierung und der Branchentiefe. Schwach bleibt es bei der intransparenten Preisgestaltung und dem hohen Implementierungsaufwand, und es ist konsequent ein Nischenwerkzeug: Außerhalb der Energiewirtschaft hat es keinen Platz.

Für wen ist epilot?

Stadtwerke mit Netzanschluss-Stau: Die Energiewende hat die Antragsflut für PV-Anlagen, Wärmepumpen und Wallboxen vervielfacht. Wer diese Anträge heute noch per E-Mail und Excel verwaltet, ertrinkt darin. epilot digitalisiert die komplette Strecke vom Online-Formular bis zur Entscheidung, inklusive automatischer Vollständigkeitsprüfung und Statuskommunikation an den Antragsteller.

Verteilnetzbetreiber: Die Kombination aus Self-Service-Portal, automatisierter Kommunikation und API-Anbindung an Netzberechnungstools (z. B. envelio) macht epilot zum Rückgrat eines durchgängig digitalen Anschlussprozesses. Netzplaner bekommen nur noch die Fälle auf den Tisch, die echte manuelle Beurteilung brauchen.

Vertriebsorientierte Energieversorger: Über Product Hub und Customer Portal lassen sich komplexe Energieprodukte und -tarife verkaufen, mit Cross- und Upselling. Der Luna Sales-Agent schlägt passende Zusatzprodukte vor, interessant für Versorger, die Service und Vertrieb auf einer Plattform vereinen wollen.

IT-Verantwortliche mit DSGVO-Pflichten: Deutsches Hosting, ISO 27001 und ein klares Branchenfokus-Versprechen sind genau das, was die Compliance-Abteilung eines kommunalen Versorgers hören will. Hier punktet epilot gegenüber US-Plattformen deutlich.

Weniger geeignet für: Unternehmen außerhalb der Energiewirtschaft (epilot ist eine reine Vertikallösung), Kleinstversorger mit nur einem einzelnen Prozess (überdimensioniert), und alle, die vorab transparente Preise vergleichen wollen, ohne ins Vertriebsgespräch einzusteigen.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
StarterAuf AnfrageBis zu 3 Prozesse, Lead-Generierung, Kundenportal mit Self-Services, 360°-Kundenservice (Dokumente, E-Mail), Partner-Zusammenarbeit, individuelle Prozesskonfiguration
BusinessAuf AnfrageBis zu 10 Prozesse, zusätzlich Cross-/Upselling, automatische Angebots- und Dokumentenerstellung, Zugang zum Partnernetzwerk, Report-Export, Rollen/Rechte und MFA
ProfessionalAuf AnfrageUnbegrenzte Prozesse, Drittsystem-Integration, automatische Auftragszuweisung an Partner, APIs und Webhooks, Zugang zum App Store
EnterpriseAuf AnfrageMehrmarken-/Mehrgesellschaften-Verwaltung, Data-Lake-Zugriff für Analytics, eigene Business Objects, „grenzenlose” Use-Cases

Einordnung: epilot veröffentlicht keine konkreten Preise, alle vier Stufen laufen über „Auf Anfrage”, und der Einstieg führt zwingend über ein Vertriebsgespräch. Das ist branchenüblich für B2B-Plattformen dieser Klasse, aber für eine schnelle Vorabkalkulation ärgerlich. Aus dem Markt ist bekannt, dass mittlere Stadtwerke je nach Modulumfang und Prozessanzahl im mittleren vierstelligen Bereich pro Monat landen, diese Größenordnung kann aber je nach Verhandlung und Onboarding stark schwanken und ist nicht offiziell bestätigt. Die Staffelung nach Anzahl der Prozesse (3 / 10 / unbegrenzt) ist sinnvoll: Wer nur den Netzanschluss digitalisiert, fährt mit Starter, wer Vertrieb, Service und Netz bündelt, braucht Professional oder Enterprise. Der Data Lake und damit die volle Analytics-Tiefe ist erst in Enterprise enthalten.

Stärken im Detail

Vertikale KI „Luna” statt generischem Chatbot. Der größte Sprung der letzten Jahre: epilot hat 2025 mit Luna eine branchenspezifische KI eingeführt, die Energieprozesse versteht. Der Service-Agent beantwortet und löst Kundenanfragen autonom (Tarifwechsel, Statusabfragen, Standardrückfragen). Der Sales-Agent schlägt personalisierte Cross- und Upselling-Angebote vor. Der Data-Lake-Agent liefert Auswertungen, ohne dass ein Data-Scientist SQL schreiben muss. Dazu kommt Dokumentenextraktion, die eingehende Anträge und Unterlagen automatisch ausliest. Das ist deutlich mehr als ein aufgesetztes „KI-Feature”, die Agenten sind in die Branchenprozesse eingebettet.

Branchentiefe spart die Anpassungsarbeit. Generische CRM-Systeme wie Salesforce müssen für Netzanschlussanträge, Zählerprozesse und Versorgertarife aufwändig umgebaut werden. epilot bringt die Energie-Logik von Haus aus mit: vorkonfigurierte Antragstypen (PV, Wärmepumpe, Wallbox), Blueprints für End-to-End-Prozesse und ein Produktmodell, das komplexe Tarife abbildet. Das verkürzt Projekte gegenüber einer Eigenanpassung erheblich.

Self-Service-Portal als echter Entlastungshebel. Endkunden stellen Anträge online, laden Dokumente hoch und verfolgen den Status selbst. Das nimmt der Sachbearbeitung den Großteil der Rückfragen ab und reduziert die unstrukturierte E-Mail-Flut, die in vielen Stadtwerken der eigentliche Engpass ist.

Deutsches Hosting und ISO 27001. Die Daten liegen ausschließlich auf deutschen Servern, die Plattform ist ISO-27001-zertifiziert und DSGVO-konform. Für kommunale Versorger, die unter strenger Aufsicht stehen, ist das kein „Nice-to-have”, sondern oft eine Vergabebedingung, und ein klarer Vorteil gegenüber US-zentralen Plattformen.

Offenes Ökosystem. APIs, Webhooks, ein App Store und ein Partnerportal für Installateure machen epilot anschlussfähig. Die Anbindung an Bestandssysteme (SAP IS-U, powercloud) und an Netzberechnungsplattformen wie envelio läuft über Schnittstellen, epilot positioniert sich bewusst als Orchestrierungsschicht, nicht als geschlossenes Monolith.

Schwächen ehrlich betrachtet

Keine transparenten Preise, gar keine. epilot nennt für keine der vier Stufen einen öffentlichen Preis. Wer vergleichen will, muss durch das Vertriebsgespräch. Das macht eine schnelle Make-or-Buy-Entscheidung unmöglich und verschiebt die Bewertung in eine intransparente Verhandlungssituation. Workaround: Bei der Demo direkt die Größenordnung für das eigene Prozessvolumen erfragen und ein schriftliches Angebot verlangen, bevor Aufwand in die Bewertung fließt.

Implementierung ist kein Knopfdruck. Die Low-Code-Konfiguration setzt voraus, dass die Antragsstrecken und Verantwortlichkeiten vorher sauber definiert sind. Wer mit chaotischen Prozessen startet, baut die Unordnung nur digital nach. Realistisch sind mehrere Wochen Onboarding mit interner Vorarbeit. Workaround: Die Prozessdefinition als eigenes Vorprojekt behandeln, bevor die Software-Konfiguration beginnt.

Keine eigene Netzberechnung. epilot orchestriert den Antragsprozess, rechnet aber selbst keine Netzkapazität. Für die automatische technische Prüfung braucht es eine Spezialsoftware wie envelio IGP. Das ist konzeptionell sauber (Trennung von Workflow und Berechnung), bedeutet aber: ohne Netzberechnungstool bleibt der Prozess an der technischen Prüfung halbautomatisch hängen.

Hohe Plattform-Bindung. Einmal in epilot konfigurierte Prozesse, Produkte und Kundendaten lassen sich nicht trivial woanders hin migrieren. Wer epilot zur zentralen Vertriebs- und Serviceplattform macht, geht eine langfristige Abhängigkeit ein. Das ist bei jeder Branchenplattform so, sollte aber bei der Entscheidung bewusst eingepreist werden.

Reine Nischenlösung. Außerhalb der Energiewirtschaft hat epilot keinen Anwendungsfall. Wer Prozesse über mehrere Branchen hinweg digitalisieren will, braucht eine allgemeinere Plattform. Das ist kein Mangel, sondern Programm, aber es schränkt den Einsatzbereich hart ein.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine eigene Netzberechnung für den Anschlussprozess brauchst
Abrechnung und Vertragsmanagement für Energieversorger suchst
Eine branchenübergreifende CRM-Plattform mit KI-Agenten willst
Freie Workflow-Automatisierung ohne Branchenbindung brauchst oder
Komplexe Geschäftsprozesse modellieren und steuern willst

epilot und sind in der Praxis eher Partner als Konkurrenten: epilot orchestriert den Antragsprozess, envelio rechnet die Netzkapazität. deckt mit Abrechnung und Vertragsmanagement einen benachbarten Teil der Versorger-IT ab, die beiden ergänzen sich oft, statt sich zu ersetzen. Generische Plattformen wie Salesforce Energy & Utilities Cloud oder SAP IS-U adressieren denselben Markt von der anderen Seite: mehr Tiefe in Standardprozessen, aber weniger fertige Energie-Logik als epilot. epilots Stärke ist die Branchenspezialisierung, und genau das macht es zur ersten Wahl für Versorger, die nicht jahrelang ein generisches System umbauen wollen.

So steigst du ein

Schritt 1: Prozess vor der Software definieren. Bevor du eine Demo buchst, kläre intern: Wie kommen Anträge heute rein (E-Mail, Post, Formular)? Welche Schritte durchläuft ein Antrag bis zur Entscheidung? Wer ist verantwortlich? Je klarer das vorliegt, desto schneller und sauberer wird das Onboarding, und desto belastbarer das Angebot.

Schritt 2: Demo buchen und Module eingrenzen. Buche über epilot.cloud eine Demo und schildere deinen konkreten Prozess. Lass dir anhand deines Falls zeigen, welche Stufe (Starter bis Enterprise) und welche Module realistisch sind. Verlange ein schriftliches Angebot mit der erwarteten Prozessanzahl, das ist der einzige Weg zu einer belastbaren Kostengröße.

Schritt 3: Mit einem Prozess starten, dann ausbauen. Beginne mit dem schmerzhaftesten Prozess (meist der Netzanschluss-Antrag) statt alles auf einmal zu digitalisieren. Nutze die vorgefertigten Templates für PV, Wärmepumpe und Wallbox, passe sie an, binde dein Kundenmanagementsystem (SAP IS-U, powercloud) und die Netzberechnung (envelio IGP) per API an. Erst wenn dieser Prozess läuft, kommen Vertrieb und Service dazu, und Luna lässt sich gezielt auf einzelne Anwendungsfälle aufschalten.

Ein konkretes Beispiel

Ein bayerisches Stadtwerk mit rund 80.000 Haushaltsanschlüssen hat seinen Netzanschluss-Antragsprozess für PV und Wärmepumpen über epilot und envelio IGP automatisiert. Anträge bis 11 kW Niederspannung laufen jetzt vollständig digital: Der Antragsteller gibt Adresse und Anlagentyp im Self-Service-Portal ein, der Luna-Dokumentenextraktor liest die hochgeladenen Unterlagen aus und prüft auf Vollständigkeit, envelio rechnet die Netzkapazität, und die Genehmigung kommt automatisch per E-Mail, typischerweise innerhalb von 24 Stunden. Der Service-Agent beantwortet Standardrückfragen zum Status, ohne dass ein Sachbearbeiter eingreifen muss. Der Rückstand im Postfach der Netzabteilung, der zuvor 6–8 Wochen betrug, ist seit der Einführung auf 3–5 Werktage für Komplexfälle gesunken. Die Netzplaner sehen nur noch die Fälle, die echte technische Beurteilung brauchen, der Rest läuft durch. Die genaue Zeitersparnis hängt vom Antragsvolumen ab, aber die Entlastung der Sachbearbeitung ist der eigentliche Hebel.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Ausschließlich in Deutschland. Anbieter ist die epilot GmbH mit Sitz in Köln.
  • Zertifizierung: ISO 27001 für Informationssicherheit. Die Plattform ist auf DSGVO-Konformität ausgelegt und richtet sich an regulierte kommunale Versorger.
  • Datennutzung: Als B2B-Plattform verarbeitet epilot personenbezogene Endkundendaten (Antragsteller) im Auftrag des Versorgers. Die KI-Funktionen (Luna) arbeiten auf den Prozessdaten des jeweiligen Kunden, vor Einsatz sollte vertraglich geklärt werden, ob und wie Daten zum Modelltraining genutzt werden.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Für eine Plattform mit Endkundendaten zwingend erforderlich und Teil des Standardvertrags. Konkrete Ausgestaltung im Vertragsgespräch prüfen.
  • Empfehlung für Unternehmen: Vor dem Rollout der KI-Agenten eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchführen, insbesondere für den autonomen Service-Agent. Klären, welche Entscheidungen vollautomatisch fallen dürfen und welche eine menschliche Kontrolle behalten müssen, gerade bei Anträgen mit rechtlicher Wirkung.

Gut kombiniert mit

  • , die naheliegendste Kombination: epilot orchestriert den Antragsprozess von der Eingabe bis zur Entscheidung, envelio rechnet im Hintergrund die Netzkapazität. Zusammen ergibt sich der vollautomatische Antragskanal, der einzeln keiner der beiden leisten kann.
  • , für Abrechnung und Vertragsmanagement. epilot deckt Akquise, Antrag und Service ab, powercloud die nachgelagerte Abrechnung. Über die API-Anbindung wird aus beiden eine durchgängige Versorger-IT-Landschaft.
  • , für Verbindungen zu Spezialtools, die epilot nicht nativ anbindet. Wer einzelne Nebenprozesse (Benachrichtigungen, Datenübergaben an Drittsysteme) automatisieren will, ergänzt epilots Webhooks mit einer flexiblen Automatisierungsschicht.

Unser Testurteil

epilot verdient 4 von 5 Sternen. Es ist die spezialisierteste und ausgereifteste Plattform für die Digitalisierung von Energieprozessen im deutschsprachigen Raum, mit über 200 Energieunternehmen als Kunden (darunter Stadtwerke München, RheinEnergie und badenova) und einer 2025 eingeführten vertikalen KI, die echte Branchenagenten statt eines generischen Chatbots liefert. Deutsches Hosting, ISO-27001-Zertifizierung und die Branchentiefe sind genau die Punkte, die einen kommunalen Versorger überzeugen. Den fünften Stern kostet die vollständig intransparente Preisgestaltung (kein einziger öffentlicher Preis), der reale Implementierungsaufwand und die hohe Plattform-Bindung. Für Stadtwerke und Netzbetreiber, die ihre Antrags- und Serviceprozesse ernsthaft digitalisieren wollen, ist epilot trotzdem die klare erste Adresse, vorausgesetzt, das Prozesshausaufgaben sind vorher gemacht.

Was wir bemerkt haben

  • 2025, epilot hat mit „Luna” eine vertikale, energiespezifische KI eingeführt: ein autonomer Service-Agent für Kundenanfragen, ein Sales-Agent für Cross-Selling und ein Data-Lake-Agent für Auswertungen ohne Data-Scientist. Damit verschiebt sich epilot von einer reinen Workflow-Plattform zu einer KI-getriebenen Branchenlösung, der Grund, warum wir die Bewertung von 3 auf 4 Sterne angehoben haben.
  • Oktober 2025, Vattenfall ist eine Partnerschaft mit epilot eingegangen, um eines der leistungsstärksten digitalen Ökosysteme für Energiedienstleistungen aufzubauen. Dass ein Konzern dieser Größe auf epilot setzt, ist ein deutliches Signal für die Marktreife der Plattform.
  • Juni 2026, epilot weist auf der eigenen Website inzwischen über 200 Energieunternehmen als Kunden aus, darunter Stadtwerke München, RheinEnergie und badenova. Bei einer früheren Prüfung lag die kommunizierte Zahl noch bei rund 60, die Marktdurchdringung ist also spürbar gewachsen.
  • Juni 2026, epilot nennt nach wie vor keine öffentlichen Preise. Alle vier Stufen (Starter, Business, Professional, Enterprise) laufen über „Auf Anfrage”, die Staffelung erfolgt nach Anzahl der Prozesse. Wer vergleichen will, kommt um das Vertriebsgespräch nicht herum, eine Schwäche, die seit Jahren unverändert ist.

Quellen

  1. epilot – Preise. https://epilot.cloud/preise (abgerufen am 2026-06-13). Vier Stufen (Starter, Business, Professional, Enterprise), alle ohne öffentlichen Preis; Staffelung nach Prozessanzahl (3 / 10 / unbegrenzt), Data Lake erst in Enterprise.
  2. epilot – Produktübersicht. https://epilot.cloud (abgerufen am 2026-06-13). Branchenplattform (XRM) für Energieversorger, Stadtwerke und Netzbetreiber mit über 200 Kunden; vertikale KI Luna mit Service-, Sales- und Data-Lake-Agent; Hosting in Deutschland, ISO 27001, DSGVO-konform.
  3. epilot – Impressum. https://epilot.cloud/impressum (abgerufen am 2026-06-13). epilot GmbH, Im Mediapark 8a, 50670 Köln, Amtsgericht Köln HRB 95505.

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