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UL Prospector

UL Solutions

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UL Prospector ist eine der größten Online-Werkstoffdatenbanken für Kunststoffe, Additive und Chemikalien mit über 100.000 Materialeinträgen von mehr als 1.700 globalen Herstellern. Besonderheit: Direkte Integration von UL Yellow Cards mit UL-Brandschutzeinstufungen, wertvoll für E/E-Anwendungen, die UL-Compliance (UL 94, RoHS) nachweisen müssen. KI-gestützte Suche schlägt anhand von Eigenschaftsprofilen passende Materialien vor.

Kosten: Kostenloser Basisaccount (Registrierung erforderlich, Zugriff auf >100.000 Datenblätter); Premium ca. 49 USD/Nutzer/Monat (jährlich) bzw. 79 USD monatlich; Pro ca. 119 USD/Nutzer/Monat (jährlich) inkl. erweiterte Suchfilter und vollständige UL Yellow Cards

Kategorien

Stärken

  • Über 100.000 Kunststoff-Datenblätter von 1.700+ globalen Lieferanten
  • 45.000+ integrierte UL Yellow Cards mit UL-Brandschutzklassifikationen (UL 94 V0/V1/V2, HB)
  • Side-by-Side-Vergleich mehrerer Materialien in einer Ansicht
  • Radar-Plot-Vergleich für visuelle Eigenschaftsgegenüberstellung
  • OEM-Approved-Materiallisten für Automotive filterbar
  • Multipoint-Kurvendaten für ausgewählte Materialien

Einschränkungen

  • Kein deutschsprachiges Interface oder Support
  • Datenhosting in den USA, DSGVO-Prüfung für sensible Recherchen notwendig
  • Datenqualität variiert stark je Hersteller, nicht alle Daten nach einheitlichen Normen gemessen
  • Vollständige Funktionen (erweiterte Filter, Pro-Vergleichstools) nur im kostenpflichtigen Plan
  • Kein direkter REACH-SVHC-Check integriert
  • Daten sind Herstellerangaben, keine unabhängige Verifikation durch UL

Passt gut zu

UL-Brandschutzeinstufungen und UL 94 Anforderungen prüfen Breite Lieferantenauswahl für Standard-Thermoplaste und Compounds Kunststoffauswahl für E/E-Anwendungen mit UL-Compliance-Anforderungen Schnelle Erstrecherche bei unbekannten Materialklassen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du brauchst UL Yellow Cards und UL 94 Brandschutzeinstufungen
  • Du entwickelst Bauteile für den nordamerikanischen Markt
  • Du willst eine breite Erstauswahl an Lieferanten für ein Material
  • Du suchst gezielt nach Compounds und Additiven mit speziellen Eigenschaften

Wann nein

  • Du brauchst genormte, vergleichbare Daten (CAMPUS ist dann der Standard)
  • Du arbeitest ausschließlich im DACH-Markt mit deutschen Lieferanten
  • Du musst REACH/SVHC-konform dokumentieren, dafür braucht es eigene Compliance-Tools
  • Du brauchst tiefe simulationsfähige Kennwerte (Granta MI ist hier besser)

Kurzfazit

UL Prospector ist die größte frei zugängliche Werkstoffdatenbank für Kunststoffe, und der einzige Ort, an dem du UL Yellow Cards mit UL-Brandschutzeinstufungen direkt in den Materialdatenblättern abrufen kannst. Für jede Konstruktion, die UL 94 V0 nachweisen muss (Netzteile, Steckdosen, Gehäuse von E/E-Komponenten), führt an UL Prospector kaum ein Weg vorbei. Die Schwäche: Die Werte stammen ungeprüft von den Herstellern, sind nicht durchgängig nach gleichen Normen gemessen, und der Vergleich zweier Materialien aus unterschiedlichen Quellen kann irreführend sein. Für normgerechte Vergleiche bleibt CAMPUS Plastics die zuverlässigere Ergänzung, für die UL-Compliance bleibt Prospector unverzichtbar.

Für wen ist UL Prospector?

Konstrukteure für E/E-Produkte: Wer Gehäuse, Steckverbinder oder Bauteile für die elektrische Industrie auslegt, braucht UL 94 V0 oder V1, und Prospector ist die schnellste Quelle, um geeignete Materialien samt UL-Zertifikatsnummer zu finden. Die Yellow-Card-Integration spart den manuellen Abgleich auf der UL-Website.

Automotive-Materialentwickler: Über OEM-Approved-Filter lassen sich gezielt Materialien finden, die bei VW, BMW, Ford oder Toyota bereits freigegeben sind. Das verkürzt die Vorauswahl bei Tier-1-Lieferanten erheblich.

Compound- und Additiv-Spezialisten: Neben den Standard-Thermoplasten enthält Prospector eine ungewöhnlich tiefe Sammlung an Spezial-Compounds, Masterbatches und Additiven, ein Bereich, in dem viele rein technische Datenbanken dünn werden.

Procurement & Einkauf: Die Lieferantenbreite (1.700+ Hersteller) ist der größte Hebel für Einkaufende, die alternative Bezugsquellen für ein bekanntes Material identifizieren wollen, gerade bei Engpässen oder Single-Source-Risiken.

Berater und Sachverständige: Wer für Schadensfälle, Reklamationen oder Materialgutachten herstellerübergreifend recherchiert, findet bei Prospector den breitesten Querschnitt, auch wenn die Werte mit Vorsicht zu interpretieren sind.

Weniger geeignet für: Konstrukteure, die simulationsfähige, normierte Kennwerte für CAE-Tools brauchen (CAMPUS Plastics oder Ansys Granta MI sind dann erste Wahl), reine DACH-Märkte ohne UL-Anforderung, sowie alle, die REACH/SVHC dokumentieren müssen.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Basic (Free)0 USD (Registrierung erforderlich)Zugriff auf >100.000 Datenblätter, einfache Suche, einzelne Yellow Cards
Premiumca. 49 USD/Nutzer/Monat (Jahresvertrag) bzw. 79 USD monatlichErweiterte Eigenschaftssuche, Side-by-Side-Vergleich, Export, mehr Yellow Cards
Proca. 119 USD/Nutzer/Monat (Jahresvertrag)Vollständige UL-Yellow-Card-Coverage, Multipoint-Kurvendaten, OEM-Filter, erweiterte Datenexporte, API-Optionen
EnterpriseAuf AnfrageTeam-Lizenzen, SSO, Custom-Datenintegration, Volumenrabatte

Einordnung: Der kostenlose Basisaccount reicht für Gelegenheits-Recherche und für die meisten Konstrukteure, die nur sporadisch ein neues Material suchen, das ist eine echte Stärke des Tools. Premium lohnt sich, sobald du wöchentlich mehrere Materialien vergleichst oder Yellow Cards für deine UL-Dokumentation brauchst. Pro ist das Werkzeug für Materialentwickler, die täglich mit Multipoint-Daten und OEM-Filtern arbeiten, wer nur klassifizieren und vergleichen will, kommt mit Premium aus. Die Preise sind reine USD-Listen; konkrete Konditionen verhandeln UL-Vertriebspartner je nach Anzahl der Sitze.

Stärken im Detail

UL Yellow Cards als Alleinstellungsmerkmal. Kein anderes Tool integriert UL-Brandschutzzertifikate so direkt in die Materialsuche. Statt zwei Datenquellen (Hersteller-Datenblatt + UL-Online-Datenbank) parallel zu führen, siehst du in Prospector die UL-Zertifikatsnummer, die geprüfte Wandstärke und die Klassifizierung (V0/V1/V2/HB) in einer Ansicht. Für jeden, der UL-Compliance dokumentieren muss, ist das ein massiver Zeitgewinn.

Lieferantenbreite und Materialvielfalt. 100.000+ Datenblätter von 1.700+ Herstellern, das ist die mit Abstand größte herstellerübergreifende Kunststoff-Datenbank im Web. Wer ein Material kennt, aber nicht weiß, wer es noch herstellt, findet hier Second-Source-Optionen, die in nationalen Datenbanken fehlen.

Side-by-Side- und Radar-Plot-Vergleich. Im Premium- und Pro-Plan lassen sich bis zu fünf Materialien parallel öffnen und tabellarisch oder als Radar-Plot gegenüberstellen. Der Radar-Plot ist besonders wertvoll, wenn ein Material in mehreren Eigenschaften (Zugfestigkeit, Schlagzähigkeit, Wärmeformbeständigkeit) gleichzeitig optimiert sein soll, Schwächen werden visuell sofort sichtbar.

KI-gestützte Materialempfehlung. Die Suche schlägt anhand eingegebener Anforderungsprofile passende Kandidaten vor, auch wenn du nicht die exakte Materialklasse oder den Markennamen kennst. Das verkürzt die Vorauswahl bei unbekannten Materialklassen erheblich, etwa wenn du zum ersten Mal einen LCP oder PEEK-Compound suchst.

OEM-Approved-Filter. Für die Automobilindustrie ist die Möglichkeit, gezielt nach Materialien zu filtern, die von VW, BMW oder anderen OEMs bereits zugelassen sind, ein echter Differenzierer. Statt dutzende PDF-Listen durchzugehen, identifizierst du in Minuten die freigegebenen Optionen.

Niedrige Einstiegshürde. Free-Account in zwei Minuten angelegt, keine Software-Installation, läuft im Browser. Auch der KI-skeptische Konstrukteur findet sich nach wenigen Klicks zurecht, das ist im B2B-Engineering-Umfeld selten.

Schwächen ehrlich betrachtet

Datenqualität ist nicht durchgängig vergleichbar. Die Werte stammen direkt von den Herstellern und werden nicht normgerecht harmonisiert. Ein E-Modul, das ein Hersteller nach ISO 527, ein anderer nach ASTM D638 angibt, lässt sich nicht 1:1 vergleichen, Prospector weist auf die Prüfnorm hin, aber die Auswertung bleibt beim Anwender. Für simulationsfähige, vergleichbare Daten ist CAMPUS Plastics die strengere Quelle.

Kein REACH/SVHC-Modul. Wer EU-Compliance für Inhaltsstoffe nachweisen muss, findet in Prospector keine systematische REACH- oder SVHC-Auswertung. Für RoHS gibt es Hinweise in den Datenblättern, aber keinen automatischen Check. Das ist eine echte Lücke für europäische Hersteller.

Englisch only. Kein deutschsprachiges Interface, keine deutschsprachigen Datenblätter, kein deutscher Support. Das ist für erfahrene Werkstofftechniker meist kein Hindernis (Branchensprache ist Englisch), aber für Quereinsteiger und in regulierten Dokumentationsprozessen ein Reibungspunkt.

Premium-Funktionen schnell nötig. Die Free-Version reicht zum Browsen, aber Side-by-Side-Vergleich, erweiterte Filter und vollständige Yellow Cards stecken im Premium-Plan. Wer das Tool ernsthaft im Konstruktionsalltag einsetzt, zahlt schnell 49 USD/Monat pro Nutzer, bei einem fünfköpfigen Team sind das fast 3.000 USD/Jahr.

Hosting USA, kein EU-Path. Alle Anfragen laufen über US-Server. Für reine Materialrecherche selten kritisch, aber wer Suchanfragen mit Bauteilbezeichnungen oder Projektnamen verknüpft, sollte die DSGVO-Implikationen kennen. Einen AVV oder EU-Hosting bietet UL Solutions für Prospector nicht standardisiert an.

Multipoint-Daten lückenhaft. Spannungs-Dehnungs-Kurven, Kriechkurven oder isotherme Kurven sind nur für einen Teil der Materialien hinterlegt. Wer für FEM-Simulation belastbare Kurvendaten braucht, muss oft direkt beim Hersteller oder über CAMPUS bzw. Granta MI ergänzen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Normierte, vergleichbare Kennwerte für FEM-Simulation brauchstCAMPUS Plastics
Eine unternehmensweite Material-Datenbank für CAE/PLM willstAnsys Granta MI
Strukturanalyse und Werkstoffmodelle in einem Tool brauchstAnsys LS-DYNA

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: MatWeb (ähnlich breite Datenbank, aber ohne die UL-Yellow-Card-Integration), Omnexus (SpecialChem, fokussiert auf Compound-Auswahl mit kuratierten Inhalten) und Polymer Selector (Branchen-Datenbank mit europäischem Fokus). Für reine UL-Yellow-Card-Recherche ist auch das offene UL Product iQ eine kostenlose Alternative, allerdings ohne Suchkomfort und Vergleich. Prospector ist im Bereich UL-Compliance konkurrenzlos, im Bereich vergleichbare Kennwerte aber die zweite Wahl gegenüber CAMPUS und Granta.

So steigst du ein

Schritt 1: Registriere dich kostenlos unter ulprospector.com, das dauert zwei Minuten. Der Basisaccount gibt dir Zugriff auf die Datenblätter der meisten Materialien. Lege direkt ein erstes Profil mit deiner Branche an (E/E, Automotive, Verpackung), damit die Suche relevante Vorschläge liefert.

Schritt 2: Starte mit einer konkreten Anforderung, nicht mit einem Markennamen. Beispiel: “PC/ABS, UL 94 V0, HDT ≥ 85 °C, Schlagzähigkeit ISO 180 ≥ 30 kJ/m²”. Nutze die Eigenschaftssuche statt der Volltextsuche, sonst landest du bei zu vielen irrelevanten Treffern. Achte beim Vergleich auf die jeweils angegebene Prüfnorm, Werte unterschiedlicher Normen nicht direkt gegenüberstellen.

Schritt 3: Wähle zwei bis fünf Kandidaten und öffne die Vergleichsansicht. Im Pro-Plan kannst du Multipoint-Kurven gegenüberstellen, sonst zumindest die tabellarische Übersicht plus Radar-Plot. Lade die UL Yellow Cards direkt herunter und hinterlege die Zertifikatsnummer in deiner Bauteilspezifikation. Wenn die Daten zu lückenhaft sind, prüfe parallel CAMPUS für normierte Werte oder fordere beim Hersteller die fehlenden Kurven an.

Ein konkretes Beispiel

Ein Konstrukteur eines mittelständischen Geräteherstellers in Schwaben sucht für ein neues Netzteilgehäuse einen UL-94-V0-klassifizierten Thermoplasten mit Wärmeformbeständigkeit ≥ 85 °C und guter Schlagzähigkeit. In UL Prospector filtert er auf UL 94 V0, Polymerklasse PC/ABS und HDT ≥ 80 °C, 47 Treffer erscheinen. Über den Side-by-Side-Vergleich engt er die Auswahl auf fünf Materialien dreier Hersteller ein. Die integrierten Yellow Cards liefern die offiziellen UL-Zertifikatsnummern, die er direkt in die Bauteilspezifikation übernimmt. Recherchezeit: 90 Minuten statt zwei Tage, die er sonst für die manuelle Suche über UL Online und drei Hersteller-Websites gebraucht hätte. Für die finale Auswahl prüft er die normierten Vergleichsdaten in CAMPUS Plastics, Prospector liefert die Breite, CAMPUS die Vergleichbarkeit.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: USA. Anbieter ist UL LLC, Northbrook, Illinois (Tochter von UL Solutions).
  • Datennutzung: Suchanfragen und Klickverhalten werden für Produktverbesserung ausgewertet. Für Free- und Premium-Pläne keine Opt-out-Möglichkeit dokumentiert.
  • Account-Daten: E-Mail, Firma, Branche werden bei Registrierung erfasst und für gezielte Newsletter und Vertriebsansprache genutzt, Opt-out im Account möglich.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Nicht standardisiert. Für Enterprise-Lizenzen auf Anfrage verhandelbar.
  • Sensible Daten: Bauteilbezeichnungen, Projektcodes oder Lieferanten-Namen besser nicht in Suchanfragen verwenden, diese werden serverseitig protokolliert.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für reine Materialrecherche unkritisch. Wer Prospector teamweit produktiv nutzt, sollte über die Enterprise-Vertragsschiene einen AVV einfordern oder Suchen über generische Begriffe formulieren.

Gut kombiniert mit

  • CAMPUS Plastics, wenn du nach der Breitenrecherche in Prospector die normierten, simulationsfähigen Vergleichsdaten brauchst. CAMPUS verlangt einheitliche Prüfnormen, Prospector liefert die Quantität, zusammen ergibt sich ein belastbares Auswahlverfahren.
  • Ansys Granta MI, für Unternehmen, die ihre eigene Material-Datenbank aufbauen und die Prospector-Recherche systematisch ins eigene PLM/CAE überführen wollen. Granta MI bietet die Governance und Versionierung, die Prospector nicht hat.
  • Ansys LS-DYNA, für die nachgelagerte Crash- und Strukturanalyse mit den ausgewählten Materialien. Hier fließen die Multipoint-Kurven aus Prospector als Eingangsdaten in die Werkstoffmodelle ein.

Unser Testurteil

UL Prospector verdient 3 von 5 Sternen. Im Bereich UL-Compliance und Lieferantenbreite ist das Tool konkurrenzlos und für jeden Konstrukteur, der mit UL 94 oder OEM-Approval-Listen arbeitet, ein echter Produktivitätshebel. Den vierten und fünften Stern verliert es durch die inkonsistente Vergleichbarkeit der Daten, die fehlende REACH/SVHC-Unterstützung, das ausschließlich englischsprachige Interface und den fehlenden DSGVO-konformen Pfad. Wer im DACH-Engineering arbeitet, wird Prospector selten als alleinige Quelle einsetzen, sondern als Ergänzung zu CAMPUS Plastics für normierte Werte und zu Granta MI für die unternehmensweite Material-Governance. Für den einen Job, den es macht (UL Yellow Cards in einer Suche), bleibt es trotzdem das beste verfügbare Werkzeug.

Was wir bemerkt haben

  • April 2024, UL Solutions ging an die Börse (IPO an der NYSE) mit einer Bewertung von rund 7 Milliarden USD. Das gibt dem Konzern Kapital für Investitionen, wirkt sich aber auch in straffere Monetarisierung der Plattformen aus, was bei Prospector seit 2024 in restriktiveren Free-Limits sichtbar wurde.
  • 2024, Die Suche wurde um KI-basierte Materialempfehlungen erweitert. Eingaben wie “transparenter, schlagzäher Kunststoff für Außenanwendung” liefern jetzt sinnvolle Vorschläge auch ohne Angabe einer Polymerklasse, ein deutlicher Komfortgewinn gegenüber der reinen Eigenschaftssuche.
  • 2023–2025, Die Marken Prospector und UL Solutions wurden sukzessive enger verzahnt. Die ursprünglich eigenständig wirkende Plattform wurde in das UL-Solutions-Produktportfolio integriert; Cross-Selling mit UL Standards und UL Certification ist deutlicher geworden.
  • Mai 2026, Weiterhin kein dezidiertes EU-Hosting und kein Standard-AVV für Prospector. Für rein materialtechnische Recherche unkritisch, aber für Teams in regulierten Branchen bleibt das ein offener Punkt.
  • 2025, UL kündigte verstärkte Integration zwischen Prospector und UL Product iQ an, sodass Yellow-Card-Daten in beiden Plattformen synchron bleiben. Praktisch ist die Integration aber weiterhin nicht durchgängig, Yellow-Card-Updates dauern bis zu mehreren Wochen, bis sie in Prospector erscheinen.

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