Beamex CMX
Beamex Oy Ab
Beamex CMX ist eine spezialisierte Kalibrierverwaltungs-Software für regulierte Umgebungen. Sie dokumentiert Kalibrierhistorien, berechnet Messunsicherheiten, erkennt Drifttrends über Kalibrierzyklen hinweg und erzeugt auditfeste Berichte nach ISO 17025, GMP und FDA 21 CFR Part 11. Integriert mit Beamex-Kalibriergeräten und offener API für LIMS-Anbindung.
Kosten: ab ca. 2.000 € Einmallizenzen; Enterprise-Pakete auf Anfrage. Cloud-Version (CMX Enterprise) als Jahresabonnement verfügbar.
Stärken
- Spezialisiert auf Kalibrierungsmanagement — nicht ein allgemeines QMS mit Kalibriermodul
- Automatische Drifterkennung über mehrere Kalibrierzyklen hinweg
- Auditfeste Berichte nach ISO 17025, FDA 21 CFR Part 11, GMP
- Direkte Integration mit Beamex-Kalibriergeräten für papierlosen Workflow
- LIMS-Integration via offener API (LabWare, LIMS-Systeme)
Einschränkungen
- Primär für periodische Kalibrierungen ausgelegt — kein Echtzeit-IQC-Monitoring eingebaut
- Volle Leistung nur in Kombination mit Beamex-Hardware (Kalibratoren)
- Für kontinuierliche Drift-Überwachung zwischen Kalibrierungen ist zusätzliche Datenschicht nötig
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So steigst du ein
Schritt 1: Bestandsaufnahme aller Messinstrumente im Labor — was wird wann kalibriert, von wem, mit welchem Referenzgerät? Diese Inventur ist die Grundlage für die erste Datenbank in CMX.
Schritt 2: Kalibrierhistorien aus Papierdokumentation oder Excel-Listen in CMX importieren — CMX bietet einen Import-Assistenten. Je mehr Historien vorhanden, desto früher sind Drifttrends erkennbar.
Schritt 3: Kalibrierplan anlegen und Erinnerungsautomatik konfigurieren — CMX meldet fällige Kalibrierungen automatisch und erstellt nach jeder Kalibrierung einen auditfesten Bericht.
Ein konkretes Beispiel
Ein mittelgroßes Analyselabor mit 80 Messinstrumenten (Pipetten, Waagen, pH-Meter, Spektrophotometer) führt Beamex CMX ein. Nach Import der letzten drei Kalibrierzyklen zeigt CMX für sieben Instrumente einen systematischen Drifttrend in Richtung oberer Toleranzgrenze. Vier davon werden vorzeitig kalibriert — das vermeidet eine OOS-Situation bei einem laufenden Chargenfreigabe-Projekt.
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Empfohlen in 1 Use Cases
Labortechnik & Analytik
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