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SQUAKE

SQUAKE GmbH

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SQUAKE ist eine Berliner Klimatech-Plattform für präzise CO2-Messung und -Kompensation im Geschäftsreise- und Logistikbereich. Die API-first-Lösung lässt sich in Buchungstools, Expense-Systeme und Logistikplattformen integrieren und liefert revisionssichere Emissionsdaten nach CSRD- und ISO-Methodiken — entwickelt und betrieben in Deutschland.

Kosten: API-basierte Nutzungsgebühren; Preise auf Anfrage; richtet sich an B2B-Integrationspartner und Unternehmen mit CSRD-Berichtspflichten

Stärken

  • API-first-Architektur: Integration in bestehende Travel- und Logistik-Systeme ohne Medienbruch
  • Carbon Verification Protocol (CVP) — manipulationssichere, auditfähige Emissionsspeicherung
  • Multi-Methodiken-Ansatz (DEFRA, ICAO, Travalyst) mit konsistenter Anwendung über alle Verkehrsträger
  • Berliner HQ, Datenhaltung in Deutschland, DSGVO-konform
  • Zugang zu 150+ zertifizierten CO2-Kompensationsprojekten (SAF, Carbon Removal)
  • Integrationen mit SAP Concur, Amadeus Cytric und weiteren Enterprise-Travel-Systemen

Einschränkungen

  • Primär für Entwickler und API-Integrationen — kein eigenständiges Endnutzer-Dashboard
  • Keine öffentliche Preisliste, individuelles Pricing je nach Volumen
  • Kleines Unternehmen — Ökosystem und Kundenbasis noch im Aufbau verglichen mit globalen Anbietern
  • Fokus auf Geschäftsreisen und Logistik — kein ganzheitliches ESG-/Scope-1-2-Management

Passt gut zu

Travel-Management-Companies (TMCs) und Online-Booking-Tools, die CO2-Daten integrieren Logistikplattformen, die Scope-3-Emissionen automatisiert erfassen und berichten Unternehmen mit CSRD-Berichtspflichten im Bereich Geschäftsreisen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Dein Unternehmen hat eine CSRD-Berichtspflicht und braucht auditierbare Scope-3-Daten für Kategorie 6 (Geschäftsreisen)
  • Du betreibst oder entwickelst ein Buchungstool, Expense-System oder TMS und willst CO2-Daten nahtlos integrieren
  • Du suchst eine deutsche Lösung mit Datenhaltung in Deutschland und DSGVO-konformem Betrieb
  • Du willst Reisenden am Point-of-Sale die CO2-Auswirkungen ihrer Buchungsentscheidungen zeigen

Wann nein

  • Du brauchst ein eigenständiges CO2-Management-Dashboard ohne Entwickler-Ressourcen
  • Dein Fokus liegt auf Scope-1 und Scope-2 statt Reise- und Logistik-Emissionen
  • Du bist ein Kleinunternehmen mit wenigen Geschäftsreisen — der Aufwand steht in keinem Verhältnis
  • Du suchst eine günstige Einzel-User-Lösung mit transparenter Preisliste

Kurzfazit

SQUAKE ist die stärkste deutsche API-Lösung für CO2-Messung und -Kompensation im Bereich Geschäftsreisen und Logistik. Wer ein Buchungstool, ein TMS oder ein Expense-System mit revisionssicheren Emissionsdaten anreichern will, findet hier eine technisch ausgereifte Plattform mit echter CSRD-Compliance — und dem seltenen Vorteil der deutschen Datenhaltung. Für Unternehmen ohne Entwicklerteam oder mit breiterem ESG-Bedarf außerhalb von Reiseemissionen ist SQUAKE jedoch nicht die erste Wahl: Die Stärke liegt klar in der API-Integration, nicht im Standalone-Betrieb.

Für wen ist SQUAKE?

Travel-Management-Companies (TMCs) und OBT-Anbieter: Wer eine Buchungsplattform betreibt, kann SQUAKE per API direkt einbinden und jedem gebuchten Flug, Hotel oder Mietwagen automatisch CO2e-Werte zuweisen. Die Emissionsdaten erscheinen direkt im Buchungsfluss — ohne manuelle Datenpflege.

Enterprise-Unternehmen mit CSRD-Pflicht: Für Großunternehmen, die ab 2025 nach CSRD berichten müssen, liefert das Carbon Verification Protocol (CVP) die auditierbaren Emissionsnachweise, die externe Prüfer für Scope-3-Kategorie-6 (Geschäftsreisen) verlangen. Kunden wie Siemens, Airbnb und Commerzbank setzen auf SQUAKE.

Entwicklerteams in Logistik und Travel: Die REST-API ist gut dokumentiert und liefert in Echtzeit CO2e-Berechnungen über mehrere Verkehrsträger (Luft, Schiene, Straße, Hotel). Für Teams, die Nachhaltigkeit als Feature in ihre Plattform einbauen wollen, ist SQUAKE der kürzeste Weg.

Sustainability-Manager in Konzernen: Wer die Reiseemissionen seines Unternehmens zentral steuern, reduzieren und transparent machen will, bekommt mit SQUAKE eine SaaS-Schicht, die bestehende Buchungs- und Expense-Workflows nicht aufbricht.

Weniger geeignet für: Kleinunternehmen mit unter 50 Geschäftsreisen pro Jahr, Unternehmen ohne Entwicklerressourcen für die API-Integration, und alle, die ein vollständiges ESG-Tool für Scope 1, 2 und 3 suchen — dafür gibt es bessere Alternativen.

Preise im Detail

PlanZielgruppeWas du bekommst
API-IntegrationTMCs, OBT-Anbieter, EntwicklerCO2e-Berechnung per REST-API, CVP-Zertifizierung, Zugang zu Kompensationsprojekten, Sandbox-Umgebung
Enterprise SaaSGroßunternehmen mit ReiseprogrammZentrales Reporting-Dashboard, Multi-Quelle-Integration, CO2-Budget-Management, CSRD-Berichte
CustomAirlines, LogistikkonzerneMaßgeschneiderte Methodiken, White-Label-Option, dedizierter Support

Alle Preise: auf Anfrage. Es gibt keine öffentliche Preisliste — Pricing richtet sich nach Sendungsvolumen, Anzahl der integrierten Systeme und gewählten Modulen.

Einordnung: SQUAKE richtet sich klar an Enterprise-Kunden und Plattformbetreiber, nicht an Einzelnutzer. Wer eine günstige Einstiegslösung für das eigene Reisemanagement sucht, wird hier keinen passenden Tarif finden. Der Mehrwert entfaltet sich erst ab einer gewissen Transaktionstiefe — als integriertes Feature einer größeren Plattform oder im Kontext echter CSRD-Berichtspflichten.

Stärken im Detail

Das Carbon Verification Protocol schafft echte Revisionsicherheit. Das CVP ist SQUAKEs wichtigstes Alleinstellungsmerkmal: Emissionsdaten werden kryptografisch gesichert und unveränderlich gespeichert. Damit können externe Prüfer die Datenintegrität verifizieren, ohne auf Tabellenkalkulationen oder manuell zusammengestellte Berichte angewiesen zu sein. Das ist für CSRD-Berichte kein Nice-to-have, sondern eine Grundvoraussetzung.

Multi-Methodiken-Konsistenz über alle Verkehrsträger. Statt proprietärer Berechnungsansätze setzt SQUAKE auf anerkannte Industriestandards: DEFRA für allgemeine Emissionsfaktoren, ICAO für Flugemissionen, Travalyst für branchenspezifische Reisedaten. Die Konsequenz: Gleichgültig ob Flug, Bahn, Hotel oder Mietwagen — die Berechnungen basieren auf denselben methodischen Grundlagen und sind miteinander vergleichbar.

Native Integrationen mit Enterprise-Travel-Systemen. SAP Concur, Amadeus Cytric und TripSource sind direkt angebunden — keine manuelle Datenübertragung, keine CSV-Exporte. Für Unternehmen, die diese Systeme ohnehin betreiben, ist SQUAKE damit die reibungsloseste Art, CO2-Daten in bestehende Reise-Workflows einzubinden.

Deutsche Datenhaltung als echter Wettbewerbsvorteil. Berliner Gründung, Server in Deutschland — das klingt trivial, ist aber im Vergleich zu US-dominierten Anbietern wie Thrust Carbon ein echter Differenziator für deutsche Konzerne mit strikten DSGVO-Anforderungen und Betriebsvereinbarungen über Datenhaltung.

Zugang zu 150+ Kompensationsprojekten. Neben der Messung bietet SQUAKE direkt im System Zugang zu einem kuratierten Portfolio zertifizierter Kompensationsprojekte — von Sustainable Aviation Fuel (SAF) bis Carbon Removal. Das schließt den Kreislauf: messen, reduzieren, kompensieren — in einem Workflow.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein eigenständiges Dashboard für Endnutzer. SQUAKE ist eine API-Plattform — wer kein Entwicklerteam hat oder nicht willens ist, eine Integration zu bauen, kann das Tool nicht sinnvoll nutzen. Es gibt zwar eine Enterprise-SaaS-Variante, aber der primäre Einsatzweg führt über die API. Das schließt einen großen Teil des Marktes aus.

Keine öffentliche Preistransparenz. Wer wissen will, was SQUAKE kostet, muss ein Vertriebsgespräch führen. Das ist branchenüblich für Enterprise-Software, aber eine echte Hürde für Unternehmen, die vorab eine Budgeteinschätzung brauchen oder mehrere Anbieter schnell vergleichen wollen.

Engerer Fokus als ganzheitliche ESG-Plattformen. SQUAKE löst das Problem der Reise- und Logistikemissionen sehr gut — aber Scope-1 (direkter Energieverbrauch), Scope-2 (zugekaufter Strom) oder andere Scope-3-Kategorien (Lieferkette, Mitarbeiterpendelverkehr) sind nicht Gegenstand der Plattform. Wer ein integriertes ESG-Reporting will, braucht zusätzliche Tools.

Kleines Unternehmen mit begrenztem Ökosystem. SQUAKE ist ein Berliner Start-up mit wachsender, aber noch überschaubarer Kundenbasis. Für Konzerne, die auf die Marktbeständigkeit ihrer Software-Lieferanten achten, kann das ein Risikofaktor sein — auch wenn namhafte Referenzkunden wie Siemens und Commerzbank die Qualität unterstreichen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Ein vollständiges ESG-Reporting für Scope 1, 2 und 3 brauchstSphera
SAP Concur bereits nutzt und eine tiefe SAP-native CO2-Integration willstThrust Carbon
Logistik-Emissionen auf Transportebene tracken willstproject44
Kein Entwicklerteam hast und ein ready-to-use Dashboard brauchstAtmosfair

SQUAKE ist keine Einstiegslösung. Wer eine schnelle, unkomplizierte CO2-Übersicht für Geschäftsreisen will, ist mit einfacheren Tools besser bedient. SQUAKEs Stärke liegt in der API-tiefen Integration in bestehende Plattformen und in der CSRD-Compliance — beides Anforderungen, die erst ab einer gewissen Unternehmensgröße relevant werden.

So steigst du ein

Schritt 1: Wende dich an SQUAKE für einen API-Zugang. Das Team stellt eine Sandbox-Umgebung bereit, in der du CO2-Berechnungen für verschiedene Verkehrsträger (Flug, Bahn, Hotel, Mietwagen) testen kannst — mit konkreten ICAO- und DEFRA-Methodiken. Beschreibe im ersten Kontakt, welches System du anbinden willst und welches Sendungsvolumen zu erwarten ist.

Schritt 2: Integriere die SQUAKE REST-API in dein Buchungssystem, dein Expense-Tool oder dein TMS. Die API gibt für jede Buchung in Echtzeit die berechneten CO2e-Emissionen zurück — inklusive optionaler Kompensationsempfehlung. Die Dokumentation deckt alle gängigen Verkehrsträger ab, mit Beispielanfragen für die häufigsten Use Cases.

Schritt 3: Nutze das Carbon Verification Protocol (CVP), um Emissionsdaten manipulationssicher und auditierbar zu speichern. Das CVP liefert den kryptografischen Nachweis, der für CSRD-Berichterstattung und externe Audits benötigt wird. Klär vorab mit deiner Compliance-Abteilung, welche Datenfelder für den Jahresbericht benötigt werden — das erleichtert die API-Konfiguration erheblich.

Ein konkretes Beispiel

Eine Frankfurter Travel-Management-Company integriert SQUAKE in ihre Online-Booking-Tool-Plattform. Jede Buchung — Flug, Bahn oder Hotel — wird automatisch mit CO2e-Daten angereichert, die direkt im Buchungsbeleg erscheinen. Unternehmenskunden erhalten monatlich einen CSRD-konformen Emissionsbericht für alle Geschäftsreisen, ohne selbst Daten manuell aggregieren zu müssen. Ein Kunde konnte dadurch seinen CSRD-Berichterstattungsaufwand für Scope-3-Kategorie-6-Emissionen von drei Wochen auf zwei Tage reduzieren — weil die auditfähigen CVP-Nachweise bereits vorlagen und kein manuelles Zusammensuchen von Buchungsbelegen mehr nötig war.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Deutschland — SQUAKE GmbH hat ihren Sitz in Berlin und betreibt die Infrastruktur in Deutschland
  • Datennutzung: Emissionsdaten werden für Berechnungen und CVP-Zertifizierung verarbeitet; keine Weitergabe an Dritte für Werbezwecke
  • DSGVO-Konformität: Als deutsches Unternehmen unterliegt SQUAKE dem BDSG und der DSGVO — kein Transfer in Drittstaaten für die Kerndienste
  • Auftragsverarbeitung: AVV-Abschluss möglich (Enterprise-Verträge); für B2B-Integrationen empfohlen
  • Empfehlung für Unternehmen: Besonders für deutsche Konzerne mit strikten Datenschutz-Betriebsvereinbarungen ist die deutsche Datenhaltung ein echter Vorteil gegenüber US-Wettbewerbern. Prüfe bei der Vertragsgestaltung, welche Emissionsdaten als personenbezogene Daten einzustufen sind (z. B. individuelle Reisedaten von Mitarbeitern).
  • Zertifizierungen: SOC-2-Zertifizierung und ISO-konforme Methodiken für Emissionsberechnungen

Gut kombiniert mit

  • Thrust Carbon — SQUAKE für DACH-Markt und deutsche Datenhaltung, Thrust Carbon als Alternative für SAP-Concur-Nutzer mit ISO-Zertifizierungsanforderungen oder internationalen Travel-Programmen
  • Sphera — SQUAKE-Reisedaten als Scope-3-Input für das ganzheitliche ESG-Reporting in Sphera verwenden; so entsteht ein vollständiges CSRD-konformes Nachhaltigkeitsreporting
  • Personio — Reiserichtlinien im HR-System mit CO2-Budgets koppeln, die SQUAKE für jede Buchung berechnet; CO2-Obergrenzen als Teil der Reisekostenrichtlinie verankern

Unser Testurteil

SQUAKE verdient 4 von 5 Sternen für eine technisch ausgereifte, CSRD-konforme CO2-Management-Plattform, die im deutschsprachigen Markt kaum Konkurrenz hat. Das Carbon Verification Protocol und die deutsche Datenhaltung sind echte Alleinstellungsmerkmale, die für regulierungssensible Unternehmen den Ausschlag geben können. Den fünften Stern verhindert der fehlende Standalone-Einstieg ohne Entwickler sowie die intransparente Preisgestaltung — wer schnell evaluieren will, bekommt ohne Vertriebsgespräch keine Orientierung. Für TMCs, OBT-Anbieter und Enterprise-Sustainability-Teams mit klarem Scope-3-Fokus ist SQUAKE jedoch klar die beste deutsche Option.

Was wir bemerkt haben

  • 2024 — SQUAKE hat den Fokus von reinen CO2-Offset-Lösungen auf ein umfassenderes “Monitor, Reduce, Address”-Framework verschoben. Die Plattform unterstützt jetzt aktiv Verhaltensänderungen am Point-of-Sale — Reisende sehen CO2-Kosten direkt bei der Buchungsentscheidung, nicht erst im Nachgang.
  • 2025 — SQUAKE hat sein Kompensationsportfolio auf 150+ zertifizierte Projekte ausgebaut, darunter Sustainable Aviation Fuel (SAF) und Carbon Removal Technologien (Direct Air Capture). Das ist eine direkte Antwort auf zunehmende Kritik an klassischen Offset-Zertifikaten (z. B. Regenwaldprojekte).
  • 2025 — Namhafte Unternehmenskunden wie Siemens und Commerzbank sind öffentlich als Referenzen gelistet. Das signalisiert, dass die Plattform Enterprise-Anforderungen erfüllt — auch wenn die Kundenliste noch deutlich kürzer ist als bei globalen Wettbewerbern.
  • Keine wesentlichen negativen Änderungen bekannt — SQUAKE ist seit Gründung auf Wachstumskurs ohne bekannte Pricing-Sprünge oder Produkteinstellungen.

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