METEONOMIQS
wetter.com Group GmbH
METEONOMIQS, die B2B-Datenmarke der wetter.com Group GmbH (Sitz Berlin, operative Wurzeln am Bodensee), verknüpft historische Frequenz- und Absatzdaten mit standortgenauen, hochauflösenden Wetterprognosen und leitet daraus wetterbasierte Bedarfs- und Besuchervorhersagen ab. Die Lösung ist auf Tourismus, Freizeit, Handel, FMCG, E-Commerce und Werbung im DACH-Raum zugeschnitten und liefert Daten und Prognosen automatisiert per API.
Kosten: Projektbasiert / auf Anfrage. Kein öffentlicher Tarif für Frequenzprognosen, Einstieg über Beratungsgespräch. Wetter-API-Pläne (REST, Snowflake) separat erhältlich, ebenfalls ohne öffentliche Preisliste.
Kategorien
Stärken
- Exklusive, hochauflösende Wetterdaten von wetter.com als Prognose-Basis, Stundenwerte, 7-Tage-Horizont, deutschlandweit standortgenau
- Verknüpft Frequenz-, Absatz- und Sensordaten automatisch mit Wetter, quantifizierte Korrelation statt Bauchgefühl
- Acht Bausteine aus einer Hand: Wetter-API, Weather Driven Forecasting, Business Insights, Weather Driven Advertising, Weather Campaign Cockpit, Pollen-/Luftqualitätsdaten, Snowflake-Anbindung, Wetterstation
- Deutschsprachiger Support, deutscher Anbieter (wetter.com Group GmbH, Sitz Berlin)
- Branchenfokus DACH: Tourismus, Handel/Consumer Goods, E-Commerce, Werbung, Food & Gastronomie
Einschränkungen
- Kein Self-Service-Einstieg, Prognoseprojekte starten nur über ein Beratungsgespräch
- Kein öffentliches Preismodell, Budgetplanung ohne Erstgespräch kaum möglich
- Kein dediziertes, separat buchbares Besucherprognose-Produkt mehr, die Frequenzvorhersage steckt in den Forecasting-/Insights-Bausteinen
- Prognosegüte hängt direkt an Qualität, Historie und Kontinuität der vom Kunden gelieferten Frequenz- bzw. Absatzdaten
- Setzt für reine Frequenzprognosen vorhandene Zähl-Infrastruktur voraus, keine Hardware im Standard-Lieferumfang
Passt gut zu
Kurzfazit
METEONOMIQS ist ein spezialisierter Wetterdaten-Dienstleister für wetterabhängige Bedarfsplanung, und in der deutschsprachigen Tourismus- und Freizeitbranche eine der wenigen Adressen, die historische Frequenzdaten systematisch mit hochauflösenden Wetterprognosen verknüpft. Als B2B-Marke der wetter.com Group GmbH (Berlin) bringt das Unternehmen exklusive, standortgenaue Wetterdaten mit, die kein generischer KI-Anbieter so liefert. Stark ist METEONOMIQS dort, wo Wetter messbar das Verhalten steuert: Strandbesuche, Hallenbadnutzung, Eisverkauf, Disposition im Handel. Schwächer ist die Markteinstiegshürde, es gibt keinen Self-Service, kein öffentliches Preismodell und kein separat buchbares „Besucherprognose”-Produkt; die Frequenzvorhersage steckt im allgemeineren Weather-Driven-Forecasting-Baustein. Wer eine bestehende Datenbasis und ein konkretes Wetter-Problem hat, bekommt einen seriösen deutschen Partner, sollte aber die UK/USA-Datentransfers laut Datenschutzerklärung vertraglich einhegen. Wer schnell und ohne Beratung loslegen will, ist hier falsch.
Für wen ist METEONOMIQS?
Destination Management Organizations (DMOs) & Tourismusverbände: Eine der erklärten Zielbranchen. Wer Strand, Promenade, Parkplatz oder Schwimmbad bewirtschaftet und bereits Besucherzähler im Einsatz hat, kann Frequenzen wetterbasiert vorhersagen und Besucherlenkung, Personal und Kommunikation tagesaktuell steuern. Tourismus steht laut Anbieter neben Handel, E-Commerce, Werbung und Gastronomie auf der Liste der adressierten Branchen.
Freizeit- und Outdoor-Betriebe: Freibäder, Freizeitparks, Zoos, Seilbahnen, Biergärten. Überall, wo der Umsatz mit der Wetterlage steht und fällt, liefert eine 7-Tage-Frequenzprognose auf Stundenbasis einen echten Planungsvorteil gegenüber dem Blick aus dem Fenster.
Handel, FMCG & E-Commerce: Über die Bausteine „Wetteroptimierte Absatzplanung” und „Wetterbasierte Business Insights” lässt sich Wetter als Signal in die Disposition einbauen, von der Grillkohle im Baumarkt bis zur Werbeaussteuerung bei Sonnenschein. Für diese Zielgruppe ist METEONOMIQS eher Daten- und Insight-Lieferant als fertiges Prognose-Tool.
Marketing- und Mediateams: Mit „Wetter-Targeting” und dem „Weather Campaign Cockpit” lassen sich Kampagnen wettergetrieben aussteuern, cookiefrei, auf Basis lokaler Wetterereignisse. Relevant für Werbungtreibende, die Budget regional und situativ verschieben wollen.
Weniger geeignet für: Einzelbetriebe ohne historische Frequenz- oder Absatzdaten (das Modell braucht eine Datenbasis zum Lernen), Teams, die ein fertiges Self-Service-Tool mit transparentem Preis erwarten, und alle, die nur rohe Wetterdaten zum Selberbauen brauchen, dafür ist eine schlanke Wetter-API wie OpenWeatherMap oft schneller und günstiger.
Preise im Detail
| Angebot | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Weather Driven Forecasting / Business Insights | Projektbasiert, auf Anfrage | Kalibriertes Prognosemodell aus deinen Daten + Wetter, Quantifizierung der Wettereffekte auf deine KPIs, Auslieferung via API, Beratung und Onboarding |
| Weather API | Auf Anfrage | Zugriff auf hochauflösende Wetterdaten (REST), Plug-and-Play für eigene Dashboards |
| Snowflake Integration | Auf Anfrage / über Marketplace | Wetterdaten direkt im Snowflake-Datenmarktplatz für eigene Analysen |
| Pollen & Air Quality | Auf Anfrage | Pollen- und Luftqualitätsprognosen mit Gesundheitsindikatoren (AQI, UV) |
| Weather Driven Advertising / Campaign Cockpit | Auf Anfrage | Wettergesteuerte Kampagnenaktivierung, dynamische Aussteuerung von Google- und Meta-Kampagnen |
Einordnung: METEONOMIQS veröffentlicht keine Preisliste, weder für Prognoseprojekte noch für die Wetter-API. Jedes Engagement beginnt mit einem Beratungsgespräch, in dem Anwendungsfall, Datenlage und Lieferweg geklärt werden. Das ist branchenüblich für datengetriebene B2B-Projekte, macht aber eine Budgetabschätzung im Vorfeld schwierig. Realistisch solltest du mit einem Setup-/Kalibrierungsaufwand plus laufender API-/Lizenzkomponente rechnen; die genauen Zahlen hängen stark von Standortanzahl, Datenmenge und Integrationsbedarf ab. Wer nur experimentieren will, sollte sich vorab überlegen, ob das Wetter-Problem groß genug ist, um den Beratungsweg zu rechtfertigen, für ein einzelnes Café lohnt sich das selten, für eine ganze Destination schnell.
Stärken im Detail
Die Wetterdaten sind das Pfund. Anders als ein generisches KI-Tool, das Wetter höchstens aus einer Drittquelle zieht, sitzt METEONOMIQS direkt an der Quelle: wetter.com betreibt eigene, hochauflösende Vorhersagemodelle. Die Prognosen sind standortgenau, stündlich aufgelöst und reichen sieben Tage in die Zukunft. Diese Datenqualität ist der eigentliche Wettbewerbsvorteil, sie lässt sich nicht ohne Weiteres nachbauen.
Korrelation statt Bauchgefühl. Der Kern der Frequenzprognose ist die automatische Verknüpfung deiner historischen Zähl- oder Absatzdaten mit der Wetterhistorie. Das Modell lernt, wie stark welches Wetter dein Geschäft bewegt, und macht aus „bei Sonne kommen mehr Leute” eine quantifizierte, planbare Aussage. Genau das unterscheidet ein Prognosemodell von einer simplen Wetter-App.
Modulbaukasten aus einer Hand. METEONOMIQS ist mehr als Frequenzprognose: „Weather Driven Forecasting” für die Disposition, „Weather Driven Business Insights” für die Quantifizierung von Wettereffekten auf KPIs, „Weather Driven Advertising” und „Weather Campaign Cockpit” fürs Marketing, dazu Pollen-/Luftqualitätsdaten, eine Snowflake-Anbindung und eine eigene Wetterstation. Wer in mehreren dieser Felder Wetter als Signal nutzen will, bekommt alles vom selben Anbieter.
Deutscher Anbieter, Verarbeitung nach DSGVO. Betreiber ist die wetter.com Group GmbH mit Sitz in Berlin, deutschsprachiger Support, Verarbeitung nach europäischer Datenschutzgrundverordnung. Für deutsche Kommunen, Tourismusverbände und Mittelständler ist ein deutscher Vertragspartner ein handfestes Argument. Einschränkend: Laut Datenschutzerklärung finden Verarbeitung in Deutschland und Großbritannien sowie Transfers in UK/USA (auf Basis von EU-Standardvertragsklauseln) statt, eine reine EU-Datenhaltung sollte man also nicht ungeprüft voraussetzen, sondern für das konkrete Produkt vertraglich klären.
Branchenbaukasten statt Einzweck-Tool. Die acht Bausteine decken vom reinen Datenbezug (Wetter-API, Snowflake) über Forecasting und Business Insights bis zur wettergesteuerten Werbung (Weather Driven Advertising, Weather Campaign Cockpit) ein breites Feld ab. Wer Wetter in mehreren Geschäftsbereichen als Signal nutzen will, bekommt die Werkzeuge aus einer Hand und vom Anbieter mit eigener Wettermodell-Infrastruktur.
Schwächen ehrlich betrachtet
Keine Selbstbedienung, kein Preis. Du kannst dich nicht einfach registrieren und loslegen. Jeder Einstieg läuft über ein Beratungsgespräch, und es gibt keine öffentliche Preisliste. Für Organisationen mit Beschaffungsregeln (Kommunen, Verbände) bedeutet das zusätzlichen Abstimmungsaufwand, bevor überhaupt klar ist, ob das Budget passt. Workaround: Im Erstgespräch direkt eine grobe Preisspanne und ein Pilotprojekt mit klarer Ausstiegsoption erfragen.
Kein eigenständiges „Besucherprognose”-Produkt. Wer auf der Website gezielt nach einem buchbaren Frequenzprognose-Modul sucht, findet es so nicht, der Anwendungsfall ist in „Weather Driven Forecasting” und „Weather Driven Business Insights” eingebettet. Das ist kein Beinbruch (die Fähigkeit existiert weiter), aber es erschwert die Orientierung und du musst im Gespräch explizit auf die Frequenzprognose steuern.
Prognose ist nur so gut wie deine Daten. Ohne saubere, kontinuierliche Frequenz- oder Absatzhistorie kann das Modell keine belastbaren Korrelationen lernen. Mindestens eine volle Saison, besser zwei Jahre, sind realistisch nötig. Lücken in den Zählerdaten, ausgefallene Sensoren oder geänderte Messpunkte verwässern die Prognose unmittelbar, die Verantwortung dafür liegt beim Kunden, nicht beim Anbieter.
Setzt Mess-Infrastruktur voraus. METEONOMIQS liefert im Standard die Datenintelligenz, nicht die Hardware. Wer noch gar keine Besucherzähler hat, muss diese erst beschaffen und betreiben, ein eigenes Projekt mit eigenem Budget, das vor der Prognose steht.
Schmaler Fokus. Das ist ein Wetter-und-Bedarf-Spezialist, kein Allround-Analytics. Faktoren ohne Wetterbezug (Großveranstaltungen, Ferientermine, Preise, Marketingdruck) bildet das Modell nur ab, soweit sie in den historischen Daten stecken. Für eine ganzheitliche Nachfrageplanung brauchst du ergänzende Werkzeuge.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Nur rohe Wetterdaten für ein eigenes Modell brauchst | OpenWeatherMap |
| Besucherfrequenz im stationären Handel messen und analysieren willst | RetailNext |
| Wetterbasierte Absatz- und Preisprognosen im Retail brauchst | 7Learnings |
| Nachfrageprognose für verderbliche Ware / Lebensmittel willst | Afresh |
| Preis- und Sortimentsoptimierung im E-Commerce brauchst | Omnia Retail |
Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Meteomatics (Schweizer Wetterdaten-API mit starkem B2B-Fokus, ernsthafte Alternative für die reine Datenebene), klassische DMO-Plattformen wie destination.one (eher Integrations-Umgebung als direkter Konkurrent) und Footfall-Analytics-Anbieter wie Hystreet für innerstädtische Passantenfrequenz. METEONOMIQS ist kein Allround-Forecaster, sein Alleinstellungsmerkmal ist die exklusive wetter.com-Datenbasis kombiniert mit einem deutschsprachigen B2B-Baukasten. Genau dort schlägt es generische Tools.
So steigst du ein
Schritt 1: Datenlage klären, dann Kontakt aufnehmen. Bevor du über meteonomiqs.com anfragst, mach den Kassensturz: Wie viele Messstellen habt ihr, wie lange liegen die Zähl- oder Absatzdaten zurück, in welchem Format und in welcher Qualität? Mit diesen Antworten wird das Erstgespräch konkret, und du erkennst schnell, ob die Datenbasis für eine belastbare Prognose reicht.
Schritt 2: Pilot statt Vollausbau. Lass dir im Erstgespräch ein klar abgegrenztes Pilotprojekt anbieten, etwa eine Saison, ein bis zwei Standorte. METEONOMIQS gleicht eure historischen Daten mit der Wetterhistorie ab, wertet die Korrelationen aus und kalibriert das Modell. So siehst du die Prognosegüte an echten Zahlen, bevor du in die Breite gehst.
Schritt 3: Produktivbetrieb via API und Integration. Im Regelbetrieb werden die Prognosen automatisch ausgeliefert. Über die REST-API (oder via Snowflake-Marketplace) bindest du sie in eigene Dashboards und Planungssysteme ein. Definiere früh, wer im Team auf die Prognose reagiert (Personalplanung, Besucherlenkung, Disposition, Kommunikation), sonst entstehen schöne Zahlen ohne Wirkung.
Ein konkretes Beispiel
Stell dir eine Nordsee-Destination mit Strand, zentralem Parkplatz und Hallenbad vor, ausgestattet mit Besucherzählern. Das Tourismusbüro verknüpft die Daten dieser Zähler mit den stündlichen Wetterprognosen von wetter.com und erhält daraus über das Weather-Driven-Forecasting-Modul eine wetterbasierte Vorhersage des Besucheraufkommens. Aus der quantifizierten Wetterkorrelation lässt sich ablesen, wie deutlich Schönwetter die Strände füllt und das Hallenbad leert, Größenordnungen, die ohne Modell nur Erfahrungswerte wären. Praktischer Nutzen: An einem Wochenende mit prognostiziertem Sonnenwetter kann das Team proaktiv handeln, Parkleitsystem-Hinweise vorbereiten, Personal an Strand und Imbissen aufstocken, Social-Media-Posts zur Besucherlenkung einplanen. Statt erst auf den entstandenen Stau zu reagieren, wird das Wochenende mehrere Tage im Voraus durchgeplant. Genau diese vorausschauende Besucherlenkung ist der typische Tourismus-Anwendungsfall, den METEONOMIQS unter den Zielbranchen Tourismus ausweist.
DSGVO & Datenschutz
- Anbieter: wetter.com Group GmbH, Friedrichstraße 70, 10117 Berlin (HRB 256655 B, Amtsgericht Charlottenburg). Verantwortlicher im Sinne der DSGVO.
- Datenhosting / Transfers: Laut Datenschutzerklärung findet Datenverarbeitung in Deutschland und Großbritannien statt; für einzelne Verarbeitungen erfolgen Transfers in Drittländer (Großbritannien/USA) auf Basis der EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 DSGVO). Eine reine EU-Datenhaltung ist damit nicht pauschal gegeben, für das konkrete Produkt sollte der Verarbeitungs- und Speicherort vertraglich festgehalten werden.
- Datenart: In den typischen Prognose-Anwendungsfällen werden aggregierte Frequenz-, Absatz- und Sensordaten verarbeitet, keine personenbezogenen Einzelprofile. Standortdatenverarbeitung (etwa für Wetter-Targeting) erfolgt laut Anbieter auf Basis freiwilliger Einwilligung.
- Auftragsverarbeitung (AVV): Für B2B-Datenprojekte üblich und im Beratungs-/Vertragsprozess zu vereinbaren, vor Projektstart aktiv anfordern und den Verarbeitungsumfang dokumentieren lassen.
- Verantwortung des Kunden: Wer eigene Besucherzähler oder Kassendaten zuliefert, bleibt für deren datenschutzkonforme Erhebung verantwortlich. Bei kamerabasierter Frequenzmessung gelten zusätzliche Anforderungen (Anonymisierung, Hinweispflichten).
- Empfehlung für Unternehmen: Für Kommunen, Verbände und öffentlich finanzierte Destinationen ist der deutsche Vertragspartner ein Pluspunkt. Wegen der UK/USA-Transfers gilt aber: AVV abschließen, Speicher- und Verarbeitungsort des konkreten Produkts schriftlich klären, Datenflüsse dokumentieren und bei personenbeziehbaren Quelldaten (z. B. Video) eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchführen.
Gut kombiniert mit
- OpenWeatherMap, wenn du zusätzlich zu den METEONOMIQS-Prognosen rohe Wetterdaten für eigene, breitere Modelle brauchst, ergänzt eine schlanke Wetter-API die spezialisierte Frequenzprognose um globale Abdeckung und freie Bastelmöglichkeiten.
- RetailNext, im Handel liefert RetailNext die gemessene Besucherfrequenz, METEONOMIQS die wetterbasierte Vorhersage. Zusammen schließt sich der Kreis aus Ist-Messung und Prognose.
- Afresh, für Betriebe mit verderblicher Ware (Gastronomie, Lebensmittelhandel) verbindet sich die Bedarfsprognose von Afresh gut mit dem Wettersignal von METEONOMIQS: Wetterausschlag rein, Bestellmenge raus.
Unser Testurteil
METEONOMIQS verdient 4 von 5 Sternen. Die Kombination aus exklusiven, hochauflösenden wetter.com-Daten und einem breiten Baukasten aus acht wettergetriebenen Bausteinen ist im deutschsprachigen Raum eine starke Position, in der das Unternehmen wenig ernsthafte Konkurrenz hat, die eigene Wettermodell-Infrastruktur ist der eigentliche Hebel. Deutschsprachiger Support und ein deutscher Vertragspartner runden das Profil für öffentliche und mittelständische Kunden ab. Den fünften Stern kostet die hohe Einstiegshürde: kein Self-Service, kein öffentliches Preismodell und ein Produktportfolio, in dem die Frequenzprognose nicht als eigenständiges, separat buchbares Produkt erscheint, sondern in den allgemeineren Forecasting-Bausteinen steckt. Dazu kommen die strukturelle Abhängigkeit von der Datenqualität des Kunden und die UK/USA-Datentransfers, die man vertraglich einhegen sollte. Für Organisationen mit echtem Wetter-Problem und vorhandener Datenbasis ist METEONOMIQS eine seriöse Wahl, für schnelle, niederschwellige Experimente ist es das falsche Werkzeug.
Was wir bemerkt haben
- Juni 2026 — Korrektur: Betreiber ist die wetter.com Group GmbH mit Sitz in Berlin (Friedrichstraße 70, HRB 256655 B, Amtsgericht Charlottenburg), nicht eine „wetter.com GmbH in Konstanz”. Die Konstanzer Vorwahl (+49 7531) im Kontakt verweist auf die operativen Wurzeln am Bodensee, der rechtliche Sitz ist Berlin. Eine frühere Version dieser Seite hatte hier Konstanz angegeben.
- Juni 2026 — Korrektur zur Datenhaltung: Die Datenschutzerklärung nennt Verarbeitung in Deutschland und Großbritannien sowie Drittlandtransfers (UK/USA) auf Basis von EU-Standardvertragsklauseln. Die zuvor pauschal behauptete „reine EU-Datenhaltung” ist so nicht belegt und wurde relativiert.
- Juni 2026 — Die Website weist acht Produktbausteine aus (Weather API, Weather Driven Advertising, Weather Campaign Cockpit, Pollen & Air Quality, Weather Driven Forecasting, Weather Driven Business Insights, Snowflake Integration, Weather Station). Ein eigenständiges, separat buchbares „Besucherprognose”-Produkt ist nicht ausgewiesen, die Frequenzvorhersage steckt im Weather-Driven-Forecasting-Baustein.
- Juni 2026 — METEONOMIQS positioniert sich als allgemeiner B2B-Wetterdaten-Anbieter über fünf Zielbranchen (Retail/Consumer Goods, E-Commerce, Advertising, Tourism, Food & Restaurants). Tourismus ist eine davon, steht aber gleichberechtigt neben Handel und Mediageschäft.
- Juni 2026 — Weiterhin keine öffentliche Preisliste, weder für Prognoseprojekte noch für die Wetter-API. Der Einstieg läuft ausschließlich über Beratungsgespräch und individuelles Angebot; eine Budgetabschätzung ohne Erstkontakt ist kaum möglich.
- Hinweis — Die früher hier genannte Tourismus-Referenz „Wangerland / destination.one” ließ sich bei dieser Recherche nicht über eine öffentliche Quelle belegen. Sie wurde daher aus der Bewertung herausgenommen; das Beispiel im Text ist nun als illustratives Szenario gekennzeichnet.
Quellen
- METEONOMIQS – Startseite / Lösungsübersicht. https://www.meteonomiqs.com (abgerufen am 2026-06-14). Acht Produktbausteine (Weather API, Weather Driven Advertising, Weather Campaign Cockpit, Pollen & Air Quality, Weather Driven Forecasting, Weather Driven Business Insights, Snowflake Integration, Weather Station); Zielbranchen Retail/Consumer Goods, E-Commerce, Advertising, Tourism, Food/Restaurants; powered by wetter.com.
- METEONOMIQS – Impressum. https://www.meteonomiqs.com/de/impressum/ (abgerufen am 2026-06-14). Betreiber ist die wetter.com Group GmbH, Friedrichstraße 70, 10117 Berlin, HRB 256655 B (Amtsgericht Charlottenburg).
- METEONOMIQS – Datenschutzerklärung. https://www.meteonomiqs.com/de/datenschutz/ (abgerufen am 2026-06-14). Verantwortlicher wetter.com Group GmbH (Berlin); Datenverarbeitung in Deutschland und Großbritannien, Drittlandtransfers in UK/USA auf Basis von EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 DSGVO).
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