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Freemium 🇪🇺 EU-Server Geprüft: April 2026

Open-Meteo

Open-Meteo GmbH

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Schweizer Open-Source-Wetter-API, die globale Prognosen aus ECMWF, DWD ICON, GFS, Météo-France und weiteren nationalen Wetterdiensten bündelt. Ohne API-Key startklar, EU-Hosting, kostenlos für nicht-kommerzielle Nutzung — kommerziell ab 29 €/Monat.

Kosten: Non-Commercial kostenlos; API Standard 29 €/Monat, API Professional 99 €/Monat, API Enterprise auf Anfrage

Stärken

  • Einfache REST-API, ohne Registrierung oder API-Key zu starten
  • Ensemble aus mehreren nationalen Wettermodellen (DWD ICON, ECMWF, GFS, Météo-France, GEM, JMA, Met Norway)
  • Hohe Auflösung: 1 km lokal für die ersten Tage, 11 km global bis 16 Tage
  • EU-Hosting (Schweiz + Deutschland), Open-Source unter AGPLv3
  • Historische Daten ab 1940 (80+ Jahre) und Klimaszenarien verfügbar

Einschränkungen

  • Kostenlose Stufe ist strikt auf nicht-kommerzielle Nutzung beschränkt
  • Nur englischsprachige Dokumentation und kein deutscher Support
  • Kein förmlicher AVV/DPA öffentlich dokumentiert — auf Anfrage erforderlich
  • Weniger Parameter-Tiefe als das offizielle DWD Open-Data-Angebot (z. B. bestimmte Bodenparameter)
  • Attribution (CC BY 4.0) ist für jede Nutzung verpflichtend

Passt gut zu

Entwickler und Maker Prototyping und MVP-Phase Smart-Home-Dashboards (Home Assistant) Agrar-, Tourismus- und Logistik-Anwendungen Internationale Wetter-Features ohne eigene Modellinfrastruktur

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du brauchst schnell eine Wetter-API ohne Vertragsprozess oder API-Key-Management
  • Dein Projekt ist nicht-kommerziell (Open-Source, Hobby, Forschung, Bildung, Home Assistant)
  • Du brauchst globale Abdeckung und Modell-Ensembles statt einer einzigen nationalen Quelle
  • Du willst historische Wetterdaten für Analysen oder Trainingsdaten

Wann nein

  • Du betreibst sicherheitskritische Anwendungen mit strengen SLA-Anforderungen (Aviation, Offshore, Rettungsdienst)
  • Du brauchst einen unterschriebenen AVV im Standardtarif für DSGVO-Compliance
  • Deutschsprachiger Enterprise-Support ist Pflicht
  • Du brauchst Spezialparameter, die nur der DWD liefert (z. B. detaillierte Bodenfeuchte-Schichten)

Kurzfazit

Open-Meteo ist die unkomplizierteste Wetter-API auf dem Markt: Ein einziger HTTP-Request, kein API-Key, kein Account — und du bekommst Forecasts aus DWD ICON, ECMWF, GFS und einem halben Dutzend weiterer nationaler Wetterdienste zurück. Für nicht-kommerzielle Projekte, Prototypen und Home-Assistant-Dashboards ist das unschlagbar. Wer kommerziell nutzt, zahlt ab 29 €/Monat — günstiger als OpenWeatherMap oder Visual Crossing, aber mit deutlich weniger formalem Compliance-Rahmen als ein offizieller nationaler Wetterdienst. Der fünfte Stern fehlt wegen der fehlenden deutschen Dokumentation, dem öffentlich nicht dokumentierten AVV und der Tatsache, dass Open-Meteo eine kleine gemeinnützige Struktur ist — keine Notfall-SLA-Organisation.

Für wen ist Open-Meteo?

Entwickler und Maker: Wer ein Wochenend-Projekt, ein Dashboard oder eine App baut, findet hier die schnellste Integration. Ein curl-Aufruf gegen api.open-meteo.com/v1/forecast liefert JSON — fertig.

Smart-Home-Enthusiasten: Home Assistant hat Open-Meteo als eigene Integration. Rollladen-Automatisierungen, Bewässerungssteuerungen und PV-Prognosen laufen damit ohne Cloud-Vertrag.

Agrar- und Tourismus-Anwendungen: Bewässerungsplanung, Frostwarnungen, Heu- und Erntefenster, Skigebiets-Dashboards — alles mit Ensemble-Daten aus mehreren Modellen, was die Prognosequalität gegenüber einer Einzelquelle verbessert.

Logistik und Bauwesen: Routenplaner, Baustellen-Tools und Event-Plattformen nutzen Open-Meteo als leichtgewichtige globale Datenquelle — besonders attraktiv für Projekte, die in mehreren Ländern laufen und keine separaten Verträge mit jedem nationalen Wetterdienst wollen.

Forschung und Bildung: Die Historical Weather API mit 80+ Jahren Daten und die Climate Change API sind für Studien, Trainingsdaten und Hochschulseminare offen zugänglich.

Weniger geeignet für: Sicherheitskritische Anwendungen (Flug-, Schiffs-, Rettungsdienste), Unternehmen mit strengen AVV-Anforderungen im Standardtarif, und alle, die deutschsprachigen 24/7-Support brauchen.

Preise im Detail

PlanPreisAPI-CallsWas du bekommst
Free / Open-Access0 €10.000/Tag, 300.000/MonatNur nicht-kommerziell. Forecast + Air Quality + Marine + Flood + Elevation + Geocoding. Kein API-Key nötig.
API Standard29 €/Monat1 Mio./Monat, unbegrenzt pro Minute/Stunde/TagCommercial License, reservierte Server. Forecast + Air Quality + Marine + Flood + Elevation + Geocoding.
API Professional99 €/Monat5 Mio./MonatAlles aus Standard + Historical Weather API + Climate API + Ensemble API + Seasonal Forecast API + Previous Model Runs.
API EnterpriseAuf Anfrage50 Mio.+/Monat3 API-Keys, 3 Support-Stunden/Monat, SLA, Priority Support, Custom Solutions, Volume Discounts.

Einordnung: Die kostenlose Stufe ist erstaunlich großzügig — 300.000 Calls pro Monat reichen für ein ordentliches Hobbyprojekt oder eine Vereins-Website problemlos. Sobald Werbung, ein Abo-Modell oder ein kommerzielles Produkt ins Spiel kommt, ist der Sprung auf den Standard-Plan Pflicht (29 €/Monat sind fair). Der Professional-Plan lohnt sich vor allem, wenn du historische Daten oder Ensemble-Forecasts brauchst — diese sind im Standard-Plan explizit ausgeschlossen. Im Enterprise-Vergleich ist Open-Meteo deutlich günstiger als OpenWeatherMap One Call (ab 180 USD/Monat für 1 Mio. Calls) oder Visual Crossing (ab 35 USD/Monat für 5.000 Calls/Tag), bringt dafür aber weniger formalen Enterprise-Rahmen mit.

Stärken im Detail

Null Reibung beim Einstieg. Kein API-Key, kein Account, keine Kreditkarte. Ein fetch()-Call gegen api.open-meteo.com/v1/forecast?latitude=52.52&longitude=13.41&hourly=temperature_2m funktioniert in 30 Sekunden. Das ist der Grund, warum über 50 Open-Source-Apps (Breezy Weather, Clima, QuickWeather, Home Assistant und andere) Open-Meteo als Backend nutzen. Für Prototypen und Demos gibt es nichts Schnelleres.

Modell-Ensemble statt Einzelquelle. Open-Meteo bündelt DWD ICON (Deutschland), ECMWF (Europa), GFS + HRRR (NOAA/USA), Météo-France, GEM (Kanada), JMA (Japan) und Met Norway. Du kannst gezielt ein Modell wählen oder den “best_match”-Mix lassen, der pro Region das lokal beste Modell zieht. Das ist qualitativ oft besser als eine einzelne nationale Quelle, besonders für grenznahe oder internationale Anwendungen.

Hohe räumliche Auflösung. 1 km Auflösung für die ersten Tage (durch lokale Mesoskalen-Modelle wie DWD ICON-D2), 11 km global bis Tag 16. Für agrarische oder mikroklimatische Anwendungen — bei denen der Unterschied zwischen zwei Tälern zählt — ist das auf kostenlosem API-Niveau außergewöhnlich.

Historical Weather API mit 80+ Jahren Daten. Reanalyse-Daten zurück bis 1940 in 10 km Auflösung. Ideal für Backtests, Trainingsdaten für ML-Modelle oder Trendanalysen (“Wie war der August 1976 in München?”). Das ist ein Feature, das kommerzielle Konkurrenten meist hinter separaten Enterprise-Plänen verstecken.

Open-Source und EU-Hosting. Der Server-Code läuft unter AGPLv3 auf GitHub (5.000+ Stars). Wer extreme Volumina oder volle Souveränität braucht, kann die API selbst hosten. Die Daten stehen unter CC BY 4.0 (Attribution Pflicht). Die Produktions-Server stehen in der Schweiz und Deutschland — keine US-Cloud, keine Drittlandübermittlung.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kommerziell/nicht-kommerziell ist die härteste Grenze. Ein eigenes kommerzielles SaaS-Projekt — auch wenn du selbst nur ein kleines Hobby daraus machst — darf den Free-Tier nicht nutzen. Die Definition ist streng: Abos, Werbung oder ein kommerzielles Produkt triggern die Pflicht zum Standard-Plan. Wer das umgeht, riskiert den Ausschluss. 29 €/Monat sind aber moderat — im Zweifel lieber zahlen.

Keine vertragliche Compliance-Schicht. Open-Meteo GmbH ist eine kleine Schweizer Struktur (Hauptsitz Bürglen/UR). Ein öffentlich dokumentierter Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO Art. 28 ist nicht standardmäßig vorhanden — du musst ihn über info@open-meteo.com anfragen. Für regulierte Branchen (Finanz, Gesundheit, Energie-KRITIS) ist das ein Aufwand, der bei kommerziellen Konkurrenten (z. B. Microsoft Azure Maps, AWS Location) direkt im Standardvertrag abgebildet ist.

Keine deutschsprachige Oberfläche oder Dokumentation. Die gesamte Dokumentation, das Dashboard und der Support laufen auf Englisch. Für ein Entwickler-Publikum kein Problem — für Fach-User oder Stakeholder-Reports ein Reibungspunkt.

SLA nur im Enterprise-Plan. Standard und Professional bekommen “reservierte Server” und 99,9 % Target-Uptime, aber keine vertraglich zugesicherte SLA. Wer eine echte Verfügbarkeitsgarantie mit Pönale braucht, muss in den Enterprise-Vertrag.

Fehlende Spezial-Parameter gegenüber DWD Open Data. Die rohen DWD-ICON-Daten liefern mehr Parameter (z. B. detaillierte mehrschichtige Bodenfeuchte, Strahlungskomponenten im Detail) als Open-Meteo in der API exponiert. Wer Agrar-Modelle mit echter DWD-Tiefe braucht, zieht die Rohdaten direkt vom DWD.

Attribution verpflichtend. CC BY 4.0 heißt: Jede Nutzung — auch kommerziell — muss Open-Meteo und die Quelle (z. B. DWD, ECMWF) nennen. In einer App ein kleiner Hinweis im “Über”-Screen. In Reports ein Fußnoten-Eintrag. Das wird in der Praxis oft vergessen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Rohdaten vom deutschen Wetterdienst mit maximaler Parameter-Tiefe willstDWD Open Data
Einen etablierten kommerziellen Anbieter mit fertiger Enterprise-Struktur brauchstOpenWeatherMap
Historische Daten als Hauptanwendung und saubere CSV-Exporte brauchstVisual Crossing
Hochauflösende Nowcasting-Daten und ML-basierte Mikrowetter-Prognosen willstTomorrow.io
Eine gemanagte Cloud-Wetter-API in bestehende Azure/AWS-Architektur einbinden willstAWS Location Service

Die ehrliche Einordnung: Open-Meteo ist das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn du einfach eine gute globale API brauchst. Der DWD ist fachlich tiefer (und kostenlos), aber deutlich sperriger in der Integration. OpenWeatherMap hat mehr Marketing, weniger Modell-Transparenz und ist im Enterprise deutlich teurer. Visual Crossing und Tomorrow.io sind Spezialisten — Historik bzw. Nowcasting — und dort stärker als Open-Meteo.

So steigst du ein

Schritt 1: Teste die API ohne Account. Öffne https://api.open-meteo.com/v1/forecast?latitude=52.52&longitude=13.41&hourly=temperature_2m,precipitation&forecast_days=7 im Browser. Du bekommst sofort JSON zurück. Spiel mit den Parametern im API Builder — der generiert dir die fertige URL.

Schritt 2: Entscheide dich früh zwischen best_match und expliziter Modellwahl. best_match nimmt pro Region das lokal beste Modell — einfach und gut. Explizit (z. B. models=icon_d2) brauchst du, wenn du reproduzierbare Ergebnisse oder Vergleichsmessungen willst. Für Ensemble-Forecasts ist die ensemble-api der richtige Endpunkt.

Schritt 3: Plane Attribution und Commercial-Flag von Anfang an mit. Baue einen dezenten “Wetterdaten via Open-Meteo / DWD / ECMWF”-Hinweis in Footer oder About-Screen. Wenn dein Projekt auch nur ansatzweise kommerziell ist (Abo, Werbung, Produkt), buche den Standard-Plan, bevor du live gehst. Die Upgrade-URL liefert einen API-Key, den du dann gegen die customer-api.open-meteo.com statt api.open-meteo.com richtest.

Ein konkretes Beispiel

Ein Obstbauer-Verbund aus dem Alten Land bei Hamburg baut mit einem lokalen Softwarehaus ein Frost-Warnsystem: Open-Meteo liefert stündliche Temperatur-, Taupunkt- und Windprognosen für 40 Betriebe, jeweils auf den nächsten Quadratkilometer (DWD ICON-D2 mit 1 km Auflösung). Eine kleine Node.js-App pollt alle 3 Stunden, berechnet Frostrisiko und schickt SMS an die Betriebsleiter, wenn in den nächsten 12 Stunden Temperaturen unter −1 °C erwartet werden. Kosten: 29 €/Monat für den Standard-Plan (kommerziell genutzt) — gegenüber einer kommerziellen Alternative wie Tomorrow.io (ab ca. 200 USD/Monat für vergleichbare Limits) ein Faktor 8 günstiger. Die Attribution “Wetterdaten: Open-Meteo / DWD” steht im SMS-Footer und auf der Dashboard-Startseite.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Schweiz (Open-Meteo GmbH, Bürglen/UR) und Deutschland. Server ausschließlich in Europa, keine US-Cloud. Keine Drittlandübermittlung bei normaler API-Nutzung.
  • Firmensitz: Open-Meteo GmbH, Hintere Schilligmatte 6, 6463 Bürglen (UR), Schweiz. Schweiz hat laut EU-Kommission ein angemessenes Datenschutzniveau (Angemessenheitsbeschluss), daher DSGVO-konform nutzbar.
  • Datennutzung: API-Anfragen enthalten Koordinaten, aber keine Nutzer-IDs (sofern du selbst keine mitschickst). Für den Free-Tier wird kein Account geführt. Zahlungen im Abo laufen über Stripe — hier entsteht eine eigene Datenverarbeitung durch Stripe (Sitz: Irland für EU-Kunden).
  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV): Nicht standardmäßig öffentlich dokumentiert. Für kommerzielle Nutzung im Enterprise-Umfeld muss der AVV über info@open-meteo.com angefragt werden.
  • Open-Source-Alternative: Wer maximale Datensouveränität braucht, kann die API unter AGPLv3 selbst hosten. Der Betreiber bietet auf Anfrage Unterstützung bei Self-Hosting.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für gewöhnliche Business-Anwendungen (kein besonderer Schutzbedarf) ist Open-Meteo DSGVO-konform nutzbar. Für regulierte Branchen (KRITIS, Gesundheit, Finanz) vor Einsatz AVV anfordern und dokumentieren.
  • Attribution: Pflicht gemäß CC BY 4.0 — Open-Meteo und die Quellmodell-Betreiber (DWD, ECMWF etc.) müssen genannt werden.

Gut kombiniert mit

  • Home Assistant — native Open-Meteo-Integration für Rollladen-, Bewässerungs- und PV-Automatisierungen. Die beste Kombination für Smart-Home-Enthusiasten.
  • Grafana — historische Open-Meteo-Daten in Zeitreihen-Dashboards visualisieren. Professional-Plan liefert die Rohdaten, Grafana macht daraus Auswertungen für Agrarbetriebe oder Energieversorger.
  • n8n — Wetter-getriggerte Workflows bauen: Wenn Frostwarnung, dann SMS + Notion-Eintrag + Push-Benachrichtigung. Ohne Code, mit HTTP-Request-Node direkt gegen Open-Meteo.

Unser Testurteil

Open-Meteo verdient 4 von 5 Sternen. Für den Preis — speziell im Free- und 29-€-Tier — gibt es keine bessere kommerzielle Wetter-API auf dem Markt. Die Kombination aus Null-Reibung-Onboarding, Modell-Ensemble, EU-Hosting und Open-Source-Code ist in der Branche einmalig. Den fünften Stern kostet die Tatsache, dass es eine kleine gemeinnützige Struktur bleibt: kein deutschsprachiger Support, kein standardmäßiger AVV, keine formale SLA außer im Enterprise-Vertrag, und die Attribution-Pflicht wird in der Praxis oft vergessen. Für Prototypen, Hobby, Forschung, Smart-Home und die meisten KMU-Anwendungen ist Open-Meteo unsere erste Empfehlung — für sicherheitskritische oder regulatorisch schwere Anwendungen bleibt der DWD oder ein großer Cloud-Anbieter die bessere Wahl.

Was wir bemerkt haben

  • 2024 — Open-Meteo hat die Historical Forecast API eingeführt: nicht nur reanalysierte Wetterdaten, sondern auch archivierte Forecast-Läufe. Damit lassen sich Modellqualität und Forecast-Drift historisch auswerten — ein Feature, das kommerzielle Anbieter meist nur im Enterprise-Vertrag anbieten.
  • 2025 — Der Professional-Plan wurde um die Ensemble- und Seasonal-Forecast-APIs erweitert, die vorher nur sporadisch verfügbar waren. Für Landwirtschaft und Energieversorger ist das ein Sprung in der Prognose-Tiefe.
  • April 2026 — Open-Meteo plant laut eigener Ankündigung zusätzliche Server-Standorte in Asien, um Latenzen für Kunden außerhalb Europas/Nordamerikas zu reduzieren. Für deutsche Nutzer ändert sich nichts, die EU-Server bleiben primär.
  • Allgemein — Die Firmenstruktur bleibt eine kleine Schweizer GmbH. Das ist Teil des Charmes (schnell, unkompliziert, günstig), birgt aber ein Bus-Faktor-Risiko: Wer auf Open-Meteo produktiv baut, sollte den Self-Hosting-Pfad als Notfallplan im Blick behalten — der Code ist Open Source, die Daten sind CC BY, die Migration bliebe also machbar.

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