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Fluxicon Disco

Fluxicon BV

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Spezialisiertes Process-Mining-Tool von den Co-Autoren des IEEE Process Mining Manifests. Disco liest Event Logs in CSV- und XES-Format, entdeckt automatisch Prozessmodelle und visualisiert Abweichungen, Schleifen und Bottlenecks interaktiv. Besonders geschätzt für schnelle explorative Analysen ohne Datenbankanbindung, ideal für erste Machbarkeits-Prüfungen.

Kosten: Perpetual-Lizenz auf Anfrage; kostenlose akademische Lizenz für Hochschulen und Forschung; keine öffentliche Preisgestaltung

Kategorien

Stärken

  • Sehr schneller Einstieg, CSV-Upload genügt, kein ERP-Konnektor nötig
  • Interaktive Filterung: nach Variante, Ressource, Zeitraum oder Performance-Schwellwert
  • Akademische Lizenz kostenlos für Hochschulen und Forschende
  • Gegründet von den Forschern rund um Prof. Wil van der Aalst, methodisch solide
  • Plattformunabhängig: läuft lokal auf Windows, Mac und Linux

Einschränkungen

  • Keine öffentliche Preisgestaltung, Angebot nur auf Anfrage
  • Keine native ERP-Anbindung, Event Log muss manuell exportiert und bereinigt werden
  • Kein deutschsprachiges Interface
  • Kein Echtzeit-Monitoring, reine Batch-Analyse statischer Logs
  • Keine Cloud-Collaboration-Funktion, Ergebnisse nicht direkt im Team teilbar

Passt gut zu

Erstanalysen zur Machbarkeit von Process Mining ohne Enterprise-Budget Unternehmen, die einen Event Log bereits als CSV exportieren können Prozessberater und Analysten für kundenspezifische Prozessaudits Organisationen, die Workaround-Muster in kleinen bis mittelgroßen Logs suchen

Kurzfazit

Disco ist die Desktop-Variante des klassischen Process Mining: Event Log rein, Prozessmodell raus, in Sekunden, ohne Cloud, ohne ERP-Konnektor. Die Stärke liegt im sofortigen Einstieg und in der akademisch sauberen Methodik der Gründer rund um Wil van der Aalst (Eindhoven, Co-Autoren des IEEE Process Mining Manifests von 2011). Wer ein einmaliges Prozessaudit fahren oder eine Machbarkeit prüfen will, kommt mit Disco innerhalb eines Tages zu belastbaren Ergebnissen. Wer Echtzeit-Monitoring, automatisierte Pipelines oder generative KI-Agenten erwartet, ist hier falsch, Disco ist bewusst ein Analyse-Werkzeug, kein Plattform-Produkt.

Für wen ist Disco?

Prozessberater und externe Auditoren: Du gehst zu Mandanten, bekommst einen CSV-Auszug aus dem ERP und brauchst innerhalb weniger Stunden eine erste Diagnose. Disco läuft lokal auf deinem Laptop, keine Datenfreigabe an eine Cloud, kein DPA-Aufwand mit dem Kunden. Genau dafür ist die Toolarchitektur gebaut.

Hochschulen, Lehrstühle, Studierende: Über 900 Universitäten weltweit sind Partner der Fluxicon Academic Initiative. Mit einer offiziellen Hochschul-E-Mail bekommst du eine kostenfreie Lizenz für Lehre und Forschung. Für Bachelor- oder Masterarbeiten zu Prozessoptimierung quasi der Standard.

KMU mit konkretem Verdachtsfall: Du vermutest, dass dein Bestellfreigabe- oder Reklamationsprozess Schleifen produziert, die niemand dokumentiert hat. Statt sechsstellig in eine Enterprise-Plattform zu investieren, exportierst du einmal den Log und schaust nach. Disco ist hier der pragmatische Einstieg ohne Plattform-Lock-in.

Forschende im Process-Mining-Umfeld: Wenn du XES- oder MXML-Logs aus akademischen Datensätzen (BPI Challenge, 4TU.ResearchData) analysierst, ist Disco neben ProM und PM4Py das etablierte Werkzeug. Die Visualisierung ist explorativer und schneller als ProM.

Weniger geeignet für: Konzerne mit dem Wunsch nach kontinuierlichem Prozess-Controlling, Teams ohne SQL-/Excel-Affinität für die Log-Aufbereitung, Organisationen mit zwingender Anforderung an deutschsprachigen Support oder Schulungen, sowie alle, die einen LLM-basierten “Prozess-Copiloten” erwarten, Disco bleibt ein Analysewerkzeug, kein KI-Assistent.

Preise im Detail

LizenztypPreisWas enthalten ist
TrialKostenlos, 30 TageVoller Funktionsumfang, zeitlich begrenzt
Academic LicenseKostenlosStudierende und Forschende von Partner-Hochschulen mit Uni-E-Mail
Commercial LicenseAuf AnfragePerpetual-Lizenz, Updates inklusive (laut Anbieter)
Volume / Site LicenseAuf AnfrageMehrplatz-Konditionen für Beratungen und Inhouse-Teams

Einordnung: Die fehlende öffentliche Preisliste ist im Process-Mining-Markt nicht ungewöhnlich, Celonis, ARIS und UiPath halten ihre Preise ebenfalls hinter dem Vertriebsteam. Branchenberichte und Beraterforen sprechen für eine kommerzielle Disco-Einzellizenz von Größenordnungen im niedrigen vierstelligen Bereich pro Jahr (perpetual mit Wartungsvertrag), also deutlich unter Enterprise-SaaS-Tarifen. Verbindliche Zahlen bekommst du nur per E-Mail an Fluxicon. Positiv: Die kostenlose 30-Tage-Trial ist ohne Kreditkarte sofort einsatzfähig, du kannst also vor jeder Preisverhandlung erst prüfen, ob das Tool deinen Use Case trägt.

Stärken im Detail

Time-to-Value in Stunden, nicht Wochen. Bei Disco lädst du ein CSV mit drei Spalten (Case ID, Activity, Timestamp) hoch, klickst auf “Start Mining” und siehst innerhalb von Sekunden ein Prozessmodell. Kein ETL-Projekt, keine Datenbank-Pipeline, kein Konnektor-Setup. In Beratungssituationen, wo du am Vormittag den Log erhältst und am Nachmittag erste Befunde präsentieren willst, ist das ein konkurrenzloser Vorteil.

Interaktive Filterung als Kern-Feature. Die rechte Filterleiste in Disco erlaubt sechs Filter-Typen, Zeitraum, Performance-Schwellwert, Variante, Endpoints, Attribute und Folgebeziehungen, die sich beliebig kombinieren und stapeln lassen. Du isolierst zum Beispiel “alle Bestellungen über 5.000 Euro im Q4 2025, die länger als 14 Tage gedauert haben” mit drei Klicks. Animierte Wiedergabe der Cases auf der Prozesskarte (sogenannter “Animation Mode”) macht Bottlenecks visuell sofort sichtbar.

Methodische Glaubwürdigkeit. Fluxicon wurde 2009 von Anne Rozinat und Christian Günther gegründet, beide PhD-Absolventen am Lehrstuhl von Wil van der Aalst (Eindhoven, später Aachen). Beide sind Co-Autoren des IEEE Process Mining Manifests (2011), das den methodischen Standard der Disziplin gesetzt hat. Wer in akademischen oder regulierten Kontexten arbeitet, kann sich auf die Korrektheit der zugrundeliegenden Algorithmen (Fuzzy Miner, Heuristics-basierte Discovery) verlassen.

Echte Plattform-Unabhängigkeit. Disco läuft nativ auf macOS (10.15+), Windows (8+) und Linux. Die Daten bleiben lokal auf der Maschine, keine Upload-Pflicht, kein Cloud-Konto, kein Account-Provisioning. Für Mandantenprojekte mit sensiblen Prozessdaten (HR, Finanzen, Patientendaten) ist das oft das ausschlaggebende Argument.

Akademische Lizenz mit Substanz. Anders als zeitlich begrenzte “Student Editions” der großen Anbieter ist die Disco-Academic-License voll funktional, kostenlos und solange gültig, wie deine Hochschule am Programm teilnimmt. Über 900 Partner-Universitäten weltweit nutzen das Modell, dadurch ist Disco im deutschsprachigen Hochschulbereich (RWTH Aachen, TU München, WU Wien, St. Gallen) faktisch das Standard-Lehrwerkzeug.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein automatisierter Datenfluss. Disco hat keinen ERP-, BPM- oder Datenbank-Konnektor. Du musst den Event Log selbst aus SAP, Oracle, ServiceNow oder dem Eigenbau-System exportieren, meist als SQL-Abfrage oder Excel-Pivot. Bei sauberen Logs ist das eine halbe Stunde Arbeit, bei verteilten oder dreckigen Daten kann die Aufbereitung mehr Zeit verschlingen als die eigentliche Analyse. Workaround: Die Vorbereitung mit Python (pandas) oder einem Daten-Engineer einmalig sauber bauen, dann das CSV reproduzierbar regenerieren.

Reine Batch-Analyse, kein Live-Monitoring. Wer Prozesse kontinuierlich überwachen und Abweichungen in Echtzeit alarmieren will, braucht Celonis, Apromore oder ARIS. Disco ist bewusst ein Snapshot-Werkzeug. Workaround: Periodische Re-Analyse (z.B. monatlich) mit gleichbleibendem Filterset, taugt für Reviews, nicht für operatives Steuern.

Keine Cloud-Collaboration. Ergebnisse leben in einer DSC-Projektdatei auf deiner Festplatte. Du kannst sie versenden, aber nicht im Team gleichzeitig bearbeiten. Für Beraterprojekte, wo eine Person analysiert und Befunde dann präsentiert, ist das in Ordnung, für verteilte Inhouse-Teams ein Bruch.

Kein deutschsprachiges Interface, kein deutscher Support. Bedienoberfläche und Dokumentation sind ausschließlich Englisch. Support läuft per E-Mail aus Eindhoven (Niederlande), Antwortqualität ist gut, aber die Sprachhürde existiert. Für Schulungen in deutschsprachigen Mittelständlern oft eine Hürde, die externe Berater füllen müssen.

Kein modernes “AI-Layer”. Disco enthält keine LLM-gestützten Erklärungen, keine automatisierten Empfehlungen (“nächste Optimierung”), keinen Chat-basierten Assistenten. Die Algorithmen (Fuzzy Mining, Heuristic Mining) sind solides Process-Mining-Handwerk, aber konzeptionell von 2009/2010. Wer eine generative KI-Komponente erwartet, wird enttäuscht, die Konkurrenz (Celonis Process Copilot, UiPath Autopilot) hat hier deutlich nachgelegt.

Skalierungsgrenze bei sehr großen Logs. Lokale Verarbeitung bedeutet RAM-Limit. Logs jenseits von 1 bis 2 Millionen Events werden auf einem Standard-Laptop zäh oder unmöglich. Für Logs in dieser Größenordnung führt der Weg zu Server-basierten Tools.

Alternativen im Vergleich

Wenn du das willstNimm besser
Enterprise-Process-Mining mit ERP-Konnektoren und Echtzeit-MonitoringCelonis
Open-Source-Alternative mit kollaborativer Cloud-VarianteApromore
Process Mining tief integriert mit RPA und Automatisierungs-PipelinesUiPath Process Mining
BPM-Suite mit Process Mining als ein Modul von vielenARIS Process Mining

In akademischen Kontexten ist die Open-Source-Plattform ProM (Eindhoven, gleicher Forschungsstrang) der direkte methodische Verwandte, funktional umfangreicher, aber für explorative Erstanalysen deutlich sperriger als Disco. Im deutschsprachigen Mittelstand wird Disco häufig als “Brückenwerkzeug” eingesetzt: Erstanalyse mit Disco, bei positiver Machbarkeit Migration auf eine größere Plattform.

So steigst du ein

Schritt 1: Disco von fluxicon.com/disco herunterladen (kostenlose 30-Tage-Trial für kommerzielle Nutzung, oder akademische Lizenz mit Hochschul-E-Mail beantragen). Installation läuft lokal, keine Cloud-Verbindung erforderlich.

Schritt 2: Event Log als CSV exportieren. Mindestens drei Spalten sind Pflicht: Case ID (z.B. Bestell- oder Ticketnummer), Activity (Prozessschritt) und Timestamp (Datum/Uhrzeit, idealerweise im ISO-Format). Optional, aber wertvoll: eine Spalte Resource (wer hat den Schritt ausgeführt) und Attributspalten (Auftragswert, Kunde, Region) für tiefere Filterung.

Schritt 3: CSV in Disco laden, Spalten zuordnen und auf “Start Mining” klicken. Innerhalb von Sekunden entsteht ein interaktives Prozessmodell. Spiele mit den drei Schiebereglern (Activities, Paths, Map Detail), um zwischen Übersicht und Detail zu zoomen. Die Filterleiste rechts ist dein wichtigstes Werkzeug, beginne mit “Variation” und “Performance”, um die wahrscheinlichsten Workaround-Kandidaten zu isolieren.

Ein konkretes Beispiel

Ein Einkaufsleiter eines Maschinenbauunternehmens in Baden-Württemberg exportiert die Bestellhistorie der letzten 18 Monate aus dem ERP als CSV (rund 12.000 Zeilen, etwa 2.300 Bestellvorgänge). Nach 20 Minuten Analyse in Disco zeigt sich: 27 Prozent aller Bestellungen über 5.000 Euro laufen eine nicht dokumentierte Schleife, sie gehen nach der ersten Freigabe ein zweites Mal in die Budgetprüfung zurück. Ursache ist ein inoffizieller E-Mail-Prozess, bei dem die Buchhaltung Rückfragen per Mail stellt statt im ERP-System. Im offiziellen Prozesshandbuch existiert diese Schleife nicht. Der Einkaufsleiter rechnet die durchschnittliche Verzögerung auf vier Werktage pro betroffene Bestellung, bei 620 betroffenen Vorgängen pro Jahr macht das knapp 2.500 verlorene Werktage Vorlaufzeit. Eine ERP-Anpassung mit fest verdrahteter Rückfrage-Funktion zahlt sich innerhalb von drei Monaten aus. Gesamtaufwand für die Disco-Analyse: ein halber Tag, einmalig.

DSGVO & Datenschutz

  • Lokale Verarbeitung: Disco läuft als Desktop-Anwendung, Event Logs werden nicht hochgeladen, sondern auf der eigenen Maschine analysiert. Damit bleibst du voll im Kontroll-Perimeter deines Unternehmens.
  • Hosting des Anbieters: Fluxicon BV ist in Eindhoven, Niederlande, ansässig (EU). Update-Server, Lizenzaktivierung und Support laufen über EU-Infrastruktur.
  • Keine Telemetrie an die Cloud: Disco fragt beim Start auf Updates, sendet aber laut Hersteller keine Logdaten oder Inhalte. Für Hochsicherheits-Setups ist auch ein Offline-Betrieb möglich.
  • AVV-Bedarf gering: Da Fluxicon weder Server-seitig Daten verarbeitet noch hostet, ist ein klassischer Auftragsverarbeitungsvertrag in der Regel nicht erforderlich, die Lizenzbeschaffung allein reicht. Bei Beratungsprojekten gilt der AVV gegenüber dem Berater, nicht gegenüber Fluxicon.
  • Empfehlung: Trotzdem prüfen, ob deine Compliance-Abteilung eine schriftliche Bestätigung des Datenflusses vom Hersteller wünscht. Eine kurze Anfrage an support@fluxicon.com reicht erfahrungsgemäß aus.

Gut kombiniert mit

Python (pandas) oder Knime für die Datenaufbereitung: Die typische Disco-Pipeline beginnt mit einer Python- oder Knime-Strecke, die Rohdaten aus SAP, ServiceNow oder Eigenbau-Systemen in das saubere CSV-Format überführt (Case ID, Activity, Timestamp). Einmal gebaut, ist der Schritt reproduzierbar und entlastet Disco vom Schmutzigarbeit-Anteil.

Miro oder PowerPoint für die Ergebniskommunikation: Disco exportiert Prozesskarten als PNG, JPEG oder PDF. Diese werden typischerweise in Workshop-Boards (Miro) oder Vorstandspräsentationen (PowerPoint) eingebettet, kombiniert mit den eigenen Hypothesen und Empfehlungen. Disco selbst ist kein Präsentationswerkzeug.

ChatGPT oder Claude für die Befund-Interpretation: Wer schnelle Erklärungstexte zu identifizierten Mustern (z.B. “Was bedeutet eine Rework-Schleife in einem Procure-to-Pay-Prozess?”) braucht, kann die Filterauswahl manuell beschreiben und einen LLM um Hypothesen, Ursachenkandidaten und Maßnahmenvorschläge bitten. Disco selbst hat keine generative KI-Komponente, der Workflow läuft also außerhalb des Tools.

Unser Testurteil

Drei von fünf Sternen sind eine bewusste Einordnung. Disco ist methodisch hervorragend, in seiner Nische konkurrenzlos schnell und für Berater, Forschung und kleinere Audits klar zu empfehlen. Die Sterne, die fehlen, kosten ihn vier Punkte: keine ERP-Konnektoren, kein Live-Monitoring, keine Team-Collaboration, kein modernes KI-Layer und keine deutschsprachige Lokalisierung. Wer Process Mining strategisch und kontinuierlich betreiben will, braucht eine andere Plattform, Disco bleibt das Werkzeug für den ersten, fundierten Blick. Was Disco bekommt: vollen Respekt für die Klarheit der Methodik, die offene akademische Lizenz und die ehrliche Positionierung. Hier wird nichts oversold.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026, Footer-Update auf ”© 2026 by Fluxicon BV” bestätigt aktive Pflege; Anwendung wird laut Hersteller weiter regelmäßig per Auto-Update aktualisiert, ohne offiziellen Roadmap-Blog.
  • 2024/2025, Akademisches Partner-Programm überschritt nach Anbieterangaben die Marke von 900 teilnehmenden Hochschulen; im deutschsprachigen Raum ist Disco damit faktisch das Standard-Lehrwerkzeug für Process Mining.
  • Kein Move in die Cloud, Während die meisten Wettbewerber (Celonis, UiPath, ARIS) auf SaaS-Modelle umgeschwenkt sind, hält Fluxicon konsequent am Desktop-Modell fest. Das ist heute eher eine bewusste Differenzierung als ein Versäumnis, wer keine Cloud will, hat kaum noch Alternativen in dieser Klasse.

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Arthur Atlas

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