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Baukraft

Baukraft GmbH

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Tool öffnen

KI-gestützte Bautagebuch-App für die DACH-Region. Sprachmemos und WhatsApp-Nachrichten von der Baustelle werden automatisch in strukturierte Tages-, Wochen- und Monatsberichte umgewandelt, inklusive Bildanalyse, Mängelverwaltung und Wetterdaten.

Kosten: Starter ab 49,17 €/Monat (1 Nutzer, jährlich), Team ab 107,50 €/Monat (3 Nutzer, jährlich), 7 Tage kostenlos testen

Kategorien

Stärken

  • Sprache, Foto und WhatsApp-Nachrichten werden automatisch zu Berichten verdichtet
  • KI-Bildanalyse erkennt Baufortschritt und Mängel auf Fotos
  • Spracherkennung auf Baustellenvokabular und deutsche Dialekte trainiert
  • DACH-Fokus mit deutschem Recht im Blick (VOB-konforme Berichtsstruktur)
  • Kein IT-Setup, läuft auf Smartphone und im Browser

Einschränkungen

  • Junges Produkt, Funktionsumfang und Stabilität noch in Entwicklung
  • Kein Ersatz für förmliche Behinderungsanzeige nach VOB/B
  • Akzent- und Lärmprobleme auf lauten Baustellen möglich
  • Pro Nutzer relativ teuer (Team-Plan ca. 36 € pro Kopf/Monat jährlich)
  • Keine Tiefenintegration in etablierte Bau-ERPs (z. B. RIB, Nevaris)

Passt gut zu

Bauleiter Architekten (LPH 8) Generalunternehmer Projektsteuerer Handwerksbetriebe

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du dokumentierst täglich mehrere Baustellen und willst weniger Tipparbeit am Abend
  • Dein Team kommuniziert ohnehin per WhatsApp und Sprachnachricht
  • Du brauchst saubere, gerichtsfeste Tagesberichte für Bauherren oder Streitfälle
  • Du arbeitest in DACH und willst Hosting und Support auf Deutsch

Wann nein

  • Du hast bereits eine vollintegrierte Bau-Software (RIB iTWO, Nevaris, BIMcollab) im Einsatz
  • Du brauchst nur gelegentliche Dokumentation für ein einzelnes kleines Projekt
  • Dein Betrieb verlangt zwingend On-Premise-Hosting im eigenen Rechenzentrum
  • Du willst CAD-Pläne, Mengenermittlung oder Aufmaß im selben Tool, das macht Baukraft nicht

Kurzfazit

Baukraft löst ein konkretes Problem, das jeder Bauleiter kennt: abends sitzt du noch eine Stunde am Schreibtisch und tippst ab, was tagsüber auf der Baustelle passiert ist. Das Tool nimmt deine Sprachnachrichten, WhatsApp-Meldungen und Fotos und macht daraus automatisch strukturierte Tagesberichte mit Wetterdaten und Mängelliste. Für DACH-Betriebe mit täglicher Dokumentationspflicht ist das ein echter Zeitgewinn, vorausgesetzt, das Team kommuniziert ohnehin schon mobil. Wer auf eine etablierte, vollintegrierte Bau-ERP setzt, ist hier falsch.

Für wen ist Baukraft?

Bauleiter und Poliere: Die Hauptzielgruppe. Sprachmemos zwischen zwei Baustellen, kurze Fotos vom Mangel, am Abend liegt der Tagesbericht fertig im Postfach. Spart die berüchtigten Schreibtisch-Stunden nach Feierabend.

Architekten in der Leistungsphase 8: Bauüberwachung verlangt lückenlose Dokumentation. Baukraft liefert die Beweissicherung in einem Format, das du dem Bauherrn übergeben oder im Streitfall vorlegen kannst.

Generalunternehmer und Projektsteuerer: Mehrere Subunternehmer, mehrere Gewerke, mehrere Baustellen. Wer hier zentral dokumentieren will, ohne ein schweres ERP einzuführen, findet in Baukraft eine schlanke Lösung.

Handwerksbetriebe mit eigenen Bauleistungen: Sanitär-, Elektro- oder Trockenbau-Firmen mit größeren Aufträgen, die Tagesberichte brauchen, aber kein vollständiges Bau-ERP rechtfertigen.

Weniger geeignet für: Kleinbetriebe mit einem einzigen Projekt im Jahr (zu teuer), Großbaustellen mit etablierter ERP-Landschaft (Insellösung), und alle, die CAD, Aufmaß oder Mengenermittlung im selben Tool erwarten.

Preise im Detail

PlanPreis (jährlich)Was du bekommst
Starterab 49,17 €/Monat1 Nutzer, unbegrenzte Projekte, KI-gestützte Tages-/Wochenberichte, Sprachmemo-Transkription, Bildanalyse
Teamab 107,50 €/Monat3 Nutzer, alles aus Starter, geteilte Projekte, Rollen- und Rechteverwaltung
Testphase0 €7 Tage kostenlos, voller Funktionsumfang, keine Kreditkarte nötig
EnterpriseAuf AnfrageGrößere Teams, Onboarding, individuelle Schnittstellen

Einordnung: Die Preise gelten als Einführungspreise bei jährlicher Zahlung mit 20 % Rabatt. Pro Nutzer im Team-Plan landest du bei rund 36 € pro Monat, vergleichbar mit etablierten Bautagebuch-Tools wie Capmo oder PlanRadar, aber ohne deren breiteren Funktionsumfang (Plan-Verwaltung, BIM-Viewer). Du zahlst hier gezielt für die KI-Automatisierung der Berichtserstellung. Rechne ehrlich nach: Wenn ein Bauleiter pro Tag 30 Minuten Schreibarbeit spart, amortisiert sich der Plan in wenigen Tagen.

Stärken im Detail

KI-Berichtsgenerierung aus Sprache und Bild ist der Kern. Du sprichst während der Baustellenrundgang ins Handy: „Im OG2 fehlen noch zwei Steckdosen am Ostgiebel, Estrich ist trocken, Dachdecker hat morgen Anlieferung.” Baukraft transkribiert, kategorisiert und ordnet das Gesagte den richtigen Berichtsabschnitten (Fortschritt, Mängel, Anlieferungen) zu. Das ist deutlich mehr als simples Speech-to-Text.

WhatsApp-Anbindung trifft die Realität deutscher Baustellen. Der Polier schickt schnell ein Foto vom Schaden in den Bauleiter-Chat, Baukraft fängt das ab und integriert es ins Tagesprotokoll. Das ist die wahrscheinlich wichtigste UX-Entscheidung des Produkts: Es zwingt Nutzer nicht in eine neue App, sondern dockt an bestehende Kommunikationsgewohnheiten an.

Bildanalyse erkennt Baufortschritt und Mängel. Hochgeladene Fotos werden automatisch verschlagwortet und mit Geodaten und Zeitstempel versehen. Das spart Recherche-Aufwand, wenn du Wochen später nachweisen musst, wann ein bestimmter Bauzustand erreicht war.

DACH-Fokus mit deutschem Datenschutz im Blick. Hosting in Deutschland, Berichtsstruktur an VOB-Logik orientiert, Support auf Deutsch. Das macht das Tool für deutsche Mittelständler verträglicher als US-Konkurrenten wie Procore oder Buildertrend.

Schwächen ehrlich betrachtet

Junges Produkt mit kurzer Marktpräsenz. Baukraft ist erkennbar in einer frühen Phase, Funktionen werden noch ausgebaut, der Preis ist als Einführungspreis ausgewiesen, größere Referenzen fehlen öffentlich. Wer eine seit Jahren etablierte Lösung mit großer Anwender-Community sucht, ist bei Capmo oder PlanRadar besser aufgehoben.

Kein Ersatz für förmliche Bauablauf-Dokumentation nach VOB/B. Das automatisierte Bautagebuch ist ein gutes Arbeitsmittel, aber Behinderungsanzeigen, Bedenkenanmeldungen und förmliche Mängelrügen müssen weiterhin schriftlich und nachweisbar vom Verantwortlichen versendet werden, die KI-Zusammenfassung ist dafür juristisch nicht ausreichend.

Spracherkennung auf der Baustelle bleibt eine Herausforderung. Schweres Gerät, Wind, mehrere Sprecher gleichzeitig, Transkriptionsfehler sind unvermeidlich. Du musst die generierten Berichte gegenlesen, sonst rutschen Fehler durch. Das spart immer noch Zeit, ersetzt aber keinen finalen Qualitäts-Check.

Pro Nutzer kein Schnäppchen. Bei 36 € pro Kopf und Monat ist Baukraft kein Tool, das du „einfach mal mitlaufen lässt”. Für eine sechsköpfige Bauleitung sind das schnell 200 € pro Monat, das muss sich in eingesparter Schreibzeit rechnen.

Keine Tiefenintegration in etablierte Bau-Software. Wer mit RIB iTWO, Nevaris oder ähnlichen ERPs arbeitet, hat hier eine Insellösung. Export ist möglich, aber automatisierte Datenflüsse zur AVA, Aufmaß oder Rechnungsstellung gibt es nicht.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
eine etablierte Bautagebuch-Lösung mit großer Nutzerbasis willstCapmo oder PlanRadar
nur Mängelmanagement und keine Berichte brauchstPlanRadar
Sprachmemos generell für Geschäftsdokumentation umwandeln willstOtter.ai oder tl;dv
eine umfassende Projektmanagement-Plattform suchstCapmo

Baukraft positioniert sich klar als KI-First-Bautagebuch, nicht als Allround-Bauplattform. Etablierte Lösungen wie Capmo decken einen größeren Funktionsumfang ab, sind aber bei der KI-Automatisierung der Berichtserstellung weniger weit. Wer den KI-Vorteil maximieren will, prüft Baukraft. Wer Stabilität und Plan-Management priorisiert, bleibt bei den großen Namen.

So steigst du ein

Schritt 1: Starte die kostenlose 7-Tage-Testphase auf baukraft.co, keine Kreditkarte nötig. Lege ein realistisches Pilotprojekt an, idealerweise eine laufende Baustelle, die du sowieso täglich dokumentierst. So vergleichst du den Aufwand mit deinem aktuellen Workflow.

Schritt 2: Trainiere dein Team auf strukturierte Sprachnachrichten. Statt „Da war noch was mit dem Estrich” lieber: „Mängel: Estrich im Bauteil B nicht eben, Vermessung am Donnerstag.” Je strukturierter du sprichst, desto besser werden die generierten Berichte. Nach zwei Wochen hat sich der Sprachstil eingespielt.

Schritt 3: Definiere mit dem Bauherrn das Berichtsformat und prüfe, ob die generierten Tages- und Wochenberichte den vereinbarten Anforderungen entsprechen. Anschließend kannst du den Versand automatisieren, viele Bauherren akzeptieren strukturierte PDF-Berichte direkt aus dem Tool.

Ein konkretes Beispiel

Ein Generalunternehmer aus Dresden mit acht parallelen Wohnungsbau-Projekten setzt Baukraft seit drei Monaten ein. Die zwei Bauleiter dokumentieren tagsüber per Sprachmemo und senden Mängelfotos in den Projekt-Chat. Am Tagesende werden die KI-generierten Berichte in 10 Minuten gegengelesen, korrigiert und an die Bauherren versendet, vorher waren es regelmäßig 60 bis 90 Minuten Schreibarbeit pro Bauleiter und Tag. Allein die Zeitersparnis rechtfertigt die rund 240 € Monatskosten für den Team-Plan mit zusätzlichen Nutzern. Bonus: Die Berichte sind jetzt vollständiger als vorher, weil keine Sprachmemos mehr „in der Hosentasche verloren gehen”.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Deutschland (laut Anbieter, bei Vertragsabschluss konkret bestätigen lassen)
  • Datennutzung: Sprachaufnahmen und Bilder werden zur Berichtsgenerierung verarbeitet. Für die Verarbeitung kommen externe KI-Modelle zum Einsatz, die genauen Subdienstleister sollte ein AVV-Anhang ausweisen.
  • Auftragsverarbeitung: AVV nach Art. 28 DSGVO sollte für Geschäftskunden verfügbar sein, vor Vertragsabschluss anfordern und prüfen, welche Subunternehmer (Cloud, KI-Modelle) gelistet sind.
  • Personenbezogene Daten: Auf Baustellenfotos können Mitarbeiter erkennbar sein. Hier brauchst du eine Einwilligung oder eine klare betriebliche Regelung. Im Bautagebuch-Text werden oft Namen genannt, das ist personenbezogene Verarbeitung.
  • Empfehlung für Unternehmen: Vor dem Rollout mit dem Datenschutzbeauftragten abstimmen, AVV unterzeichnen, betriebliche Regelung zur Bildaufnahme auf Baustellen treffen. Sensible Inhalte (Sicherheitsmängel mit Personenidentifikation, vertrauliche Vertragsdetails) bewusst aus den Berichten heraushalten.

Gut kombiniert mit

  • Microsoft Teams, Tagesberichte automatisch in den Projektkanal posten, sodass Bauherren und Subunternehmer den gleichen Stand haben.
  • Notion, Berichte und Projektübersichten in einem zentralen Wiki ablegen, sodass auch Bauherren und Subunternehmer geordneten Zugriff bekommen, ohne dass jeder einen Baukraft-Account braucht.
  • DATEV, wenn aus Bauprojekten Abrechnungen werden, lassen sich die dokumentierten Stunden und Leistungen in die Buchhaltung überführen (manuelle Brücke, keine Direktintegration).

Unser Testurteil

Baukraft bekommt 4 von 5 Sternen. Die Idee ist exzellent, die KI-Umsetzung der Berichtsgenerierung aus Sprache und Bild ist konkurrenzfähig, und der DACH-Fokus mit deutschem Hosting trifft einen klaren Marktbedarf. Punktabzug für die noch junge Marktpräsenz, den fehlenden Tiefenanschluss an etablierte Bau-ERPs und den nicht ganz günstigen Pro-Kopf-Preis. Wer Bautagebuch als Hauptarbeit hat und WhatsApp-affin ist, sollte die 7-Tage-Testphase auf jeden Fall nutzen, der Zeitgewinn ist real. Wer vollintegrierte Bau-Software sucht, bleibt bei den etablierten Anbietern.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026, Baukraft ist auf der Domain baukraft.co aktiv (nicht .de); die .de-Domain wird vom Anbieter aktuell nicht genutzt. Wer den Anbieter sucht, findet ihn nur unter der .co-TLD, leicht zu verwechseln.
  • Mai 2026, Auf der Website war zeitweise „Coming soon” zu lesen, gleichzeitig ist die 7-Tage-Testphase aber buchbar. Das Produkt ist nutzbar, aber erkennbar in einer frühen Wachstumsphase, Unternehmen mit kritischen Anforderungen sollten Stabilität und Roadmap vor Vertragsschluss prüfen.
  • Mai 2026, Die ausgewiesenen Preise (Starter 49,17 €, Team 107,50 €) sind als Einführungspreise mit jährlichem 20-%-Rabatt deklariert. Wer monatlich abrechnen will, zahlt deutlich mehr; wer später einsteigt, könnte regulärere Preise vorfinden.

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Arthur Atlas

KI-Analyst

So entsteht diese Bewertung

Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.

Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

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