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Bezahlt Ohne Setup 🇺🇸 US-Server Geprüft: April 2026

Axus

Axus Travel App

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Axus ist eine Itinerary-Plattform für Luxus-Reiseberater und Boutique-Reisebüros. Berater erstellen gebrandete digitale Reisedossiers und teilen sie über eine White-Label-Mobile-App mit Kunden — inklusive In-App-Messaging, Dokumentenablage und Real-time-Updates ohne Mobilfunk.

Kosten: 35 USD/Monat pro Seat (monatlich, kein Vertrag) oder 329 USD/Jahr pro Seat (21% Ersparnis); 14 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte; Team-Preise für DMCs auf Anfrage

Stärken

  • Professionell gebrandete Kunden-App: Kunden erleben das Reisedossier unter dem Logo des Reiseberaters
  • In-App-Messaging ohne Mobilfunk — ideal für internationale Reisen ohne Roaming
  • GDS-Integration (Sabre, Travelport) und PNR-Import für automatische Buchungsübernahme
  • Zugang zu über 4 Millionen Bildern und Google-gestützte Inhaltssuche für Hotels, Restaurants, Aktivitäten
  • Konsortialmitgliedschaften (Virtuoso, Internova, Signature) — etabliert im Luxury-Segment
  • 14 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte

Einschränkungen

  • Keine deutsche Benutzeroberfläche — Plattform und Kunden-App vollständig auf Englisch
  • Daten liegen auf US-Servern — DSGVO-Konformität vorab prüfen
  • Kein eigenes Buchungssystem — Axus präsentiert und kommuniziert, bucht aber nicht direkt
  • Weniger geeignet für Massenproduktion von Angeboten — Stärke liegt in Qualität, nicht Quantität

Passt gut zu

Luxus-Reiseberater und Boutique-Reisebüros DMCs und Tour Operators mit Fokus auf hochwertige Reisedokumentation Reisebüros in Konsortialnetzwerken (Virtuoso, Internova)

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Luxus-Reiseberater mit Fokus auf exklusive, individuell gestaltete Reisedossiers
  • Reisebüros, die Kunden eine gebrandete mobile App-Erfahrung unter eigenem Logo bieten wollen
  • DMCs und Tour Operators mit GDS-Anbindung (Sabre, Travelport) für automatische Buchungsübernahme
  • Reisebüros in Konsortialnetzwerken wie Virtuoso, Internova oder Signature

Wann nein

  • Großvolumen-DMCs, die Angebote im Minutentakt erstellen — TripCreator skaliert besser
  • Wer eine deutschsprachige Oberfläche benötigt oder EU-Datenhaltung voraussetzt
  • Budgetreiseberater — Positionierung und Preisgestaltung sind klar auf Premium ausgerichtet
  • Reisebüros, die ein vollständiges Buchungssystem suchen — Axus präsentiert, bucht aber nicht

Kurzfazit

Axus ist das Werkzeug der Wahl für Luxus-Reiseberater, die ihren Kunden ein professionelles, gebrandetes Erlebnis bieten wollen — von der ersten Itinerary bis zur begleitenden App während der Reise. Der Preis von 35 USD/Monat ist niedrig genug für Einzelberater, die Qualität hoch genug für Premium-Agencies. Was fehlt: eine deutschsprachige Oberfläche, EU-Datenhaltung und ein eigenes Buchungssystem. Wer Volumen statt Qualität braucht, greift besser zu TripCreator.

Für wen ist Axus?

Luxus-Reiseberater: Das ist die Kernzielgruppe. Wer 5–30 hochwertige Individualreisen pro Monat betreut und dabei auf persönlichen Service setzt, bekommt mit Axus ein Werkzeug, das die eigene Marke ins Zentrum stellt. Kunden sehen nie “Axus” — sie sehen das Logo und die Farben ihres Reiseberaters.

Boutique-Reisebüros und unabhängige Agenturen: Der günstige Einstiegspreis (35 USD/Monat) macht Axus auch für kleinere Betriebe zugänglich. Die 14-Tage-Testphase ohne Kreditkarte erlaubt einen risikofreien Start.

Reisebüros in Konsortialnetzwerken: Axus ist in Kreisen von Virtuoso, Internova und Signature Travel Network etabliert. Diese Netzwerke empfehlen das Tool aktiv — wer bereits Mitglied ist, bekommt oft Sonderkonditionen.

GDS-Nutzer mit Sabre oder Travelport: Der PNR-Import macht Axus besonders effizient für Agenturen, die über GDS buchen. Flug- und Hotelreservierungen landen automatisch im Dossier — kein manuelles Abtippen mehr.

Weniger geeignet für: DMCs mit hohem Angebotsvolumen (TripCreator skaliert besser), Reisebüros mit rein deutschsprachigen Kunden (englische App), und alle, die ein vollständiges Buchungssystem suchen — Axus ist Präsentations- und Kommunikationstool, kein Buchungssystem.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Individual (monatlich)35 USD/Monat pro SeatItinerary Builder, gebrandete Kunden-App, In-App-Messaging, Dokumentenablage, GDS-Import, Bilderdatenbank, 14-Tage-Test
Individual (jährlich)329 USD/Jahr pro SeatAlles aus monatlich — 21% Ersparnis (entspricht 27,42 USD/Monat)
Team / DMCAuf AnfrageVolumenrabatte für mehrere Seats, möglicherweise eigene gebrandete App
Enterprise / CustomAuf AnfrageBranded App, API-Zugang, individuelle Integrationen

Einordnung: 35 USD/Monat ist für ein professionelles Tool im Reisesegment vergleichsweise günstig — TripCreator kostet das Doppelte. Der Jahrestarif (329 USD) rechnet sich ab 10 genutzten Monaten. Für Einzelberater ist das Preismodell attraktiv; für größere Teams sollte man Team-Pricing anfragen, da die Seat-Kosten sonst schnell steigen. Keine Buchungsgebühren.

Stärken im Detail

Das gebrandete Kundenerlebnis ist einzigartig. Wenn ein Kunde die Axus-App öffnet, sieht er das Logo seines Reiseberaters, dessen Farben und Kontaktdaten — kein Hinweis auf die Technologieplattform dahinter. Das ist im Premium-Segment entscheidend: Kunden, die 15.000 Euro für eine Individualreise zahlen, erwarten ein professionelles Erlebnis, das die Beratermarke stärkt, nicht eine App eines unbekannten Drittanbieters.

In-App-Messaging ohne Mobilfunk spart in der Praxis viel Stress. Wer auf Fernreisen mit Kunden kommuniziert, kennt das Problem: WhatsApp funktioniert nicht ohne WLAN oder Roaming, E-Mails werden spät gelesen. Axus bietet einen In-App-Chat, der über WLAN funktioniert — im Hotel, am Flughafen, im Restaurant. Notfall-Kontakte, Änderungen am Tagesplan und kurzfristige Infos kommen zuverlässig an.

GDS-Integration und PNR-Import sparen wertvolle Zeit. Wer über Sabre oder Travelport bucht, kann die Buchungsdaten direkt in Axus importieren — Flüge, Hotels, Mietwagen erscheinen automatisch im Dossier mit korrekten Zeiten und Buchungsnummern. Das eliminiert manuelles Abtippen und reduziert Fehlerquellen erheblich.

Über 4 Millionen Bilder und automatische Inhaltsbeschaffung. Hotels, Restaurants, Aktivitäten müssen nicht von Hand mit Bildern und Texten befüllt werden — Axus greift auf eine umfangreiche Datenbank mit Destinationsinhalten zu. Das spart Stunden bei der Dossier-Erstellung und stellt sicher, dass Kunden visuell ansprechende Materialien erhalten.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein Deutsch — auch nicht in der Kunden-App. Die gesamte Plattform ist auf Englisch: Backend, Kunden-App, Support. Für einen deutschen Luxus-Reiseberater, dessen Kunden primär deutschsprachig sind, ist das ein ernstes Problem. Die App unter dem eigenen Logo ist zwar gebrantet, aber der Inhalt und die Navigation bleiben auf Englisch.

Daten auf US-Servern ohne EU-Option. Axus speichert Kundendaten in den USA. Für deutschsprachige Agenturen, die DSGVO-konform arbeiten müssen, ist das eine Hürde: Personenbezogene Daten (Reisende, Reiserouten, Passdaten) auf US-Servern erfordern mindestens einen Auftragsverarbeitungsvertrag und sollten juristisch geprüft werden.

Kein Buchungssystem. Axus erstellt und präsentiert Itinerarien, ermöglicht Kommunikation — aber bucht nicht. Wer Kunden eine direkte Buchungsmöglichkeit bieten will, braucht ein separates System. Das ist kein Design-Fehler, sondern eine bewusste Positionierung, aber es bedeutet, dass Axus immer Teil eines größeren Tech-Stacks ist.

Weniger skalierbar für Hochvolumen-Betriebe. Für Agenturen, die täglich 10+ Angebote erstellen, ist der Workflow in Axus langsamer als in TripCreator. Die Plattform ist auf Qualität und Kundenerlebnis optimiert — nicht auf Geschwindigkeit und Masse.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Täglich viele Itinerarien schnell erstellen willstTripCreator — besser für Volumen-DMCs
Buchbare Touren und Aktivitätsslots direkt verkaufen willstTrekkSoft — spezialisiertes Buchungssystem
Aktivitäten als ergänzendes Buchungssystem einbinden willstFareHarbor — für einzelne buchbare Erlebnisse

Axus und TripCreator sind die zwei stärksten Optionen im Itinerary-Segment — mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Axus gewinnt bei Qualität, Branding und Luxus-Positionierung; TripCreator gewinnt bei Geschwindigkeit, Volumen und Buchungsintegration.

So steigst du ein

Schritt 1: Starte den 14-tägigen kostenlosen Test auf axustravelapp.com — keine Kreditkarte erforderlich. Lade sofort dein Logo hoch und konfiguriere Farben und Kontaktdaten. Das nimmt 20 Minuten und macht den Unterschied: Dein erstes Test-Dossier soll bereits professionell ausschauen, nicht nach Demo.

Schritt 2: Erstelle ein Itinerary für eine bevorstehende oder fiktive Luxusreise. Nutze die Google-gestützte Inhaltssuche für Hotels und Restaurants — Bilder und Beschreibungen werden automatisch befüllt. Falls du GDS-Nutzer (Sabre, Travelport) bist, importiere eine PNR-Datei und sieh, wie Buchungsdaten automatisch ins Dossier übernommen werden.

Schritt 3: Lade einen Kollegen oder Testkunden ein, die mobile App herunterzuladen und dein Dossier zu öffnen. Zeige dabei das In-App-Messaging, die Dokumentenablage (z.B. für Pass-Kopien) und den Offline-Modus. Das Kundenfeedback in dieser Phase ist entscheidend — die App muss für dein Klientel intuitiv sein.

Ein konkretes Beispiel

Eine Luxury-Reiseberaterin in Wien spezialisiert sich auf Individualreisen nach Japan und Südostasien. Früher verschickte sie mehrseitige PDF-Dossiers per E-Mail — Kunden druckten sie aus oder suchten Informationen in langen E-Mail-Ketten. Mit Axus erstellt sie für jede Reise ein digitales Dossier: Tagesplan, Hoteldaten mit Bildern, Restaurantempfehlungen, Visa-Dokumente, Notfallnummern — alles in einer App unter ihrem Logo. Ihre GDS-Buchungen aus Sabre importiert sie per PNR-Import; Flugzeiten und Hotelbuchungsnummern sind automatisch korrekt. Während der Reise kommuniziert sie mit Kunden über den In-App-Chat über WLAN, ohne auf WhatsApp ausweichen zu müssen. Kunden berichten, dass das professionelle Erscheinungsbild die wahrgenommene Servicequalität deutlich steigert — und empfehlen die Beraterin häufiger weiter. Die Beraterin schätzt, dass sie pro Dossier 90 Minuten spart und gleichzeitig bessere Kundenbindung erzielt.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: USA — Axus speichert Nutzerdaten auf amerikanischen Servern, keine EU-Option verfügbar
  • DSGVO-Relevanz: Personenbezogene Daten von Reisenden (Namen, Reiserouten, möglicherweise Passdaten) werden in den USA gespeichert — vor produktivem Einsatz Datenschutzprüfung durchführen
  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV): Auf der Webseite nicht direkt beworben — bei Axus anfragen, ob ein DPA (Data Processing Agreement) für Business-Kunden verfügbar ist
  • Datennutzung: Keine explizite Aussage zur Nutzung von Inhalten für KI-Training — im Vertriebsgespräch klären
  • Empfehlung für Unternehmen: Für DSGVO-konforme Nutzung in Deutschland einen Anwalt konsultieren, bevor Passkopieen oder andere sensible Dokumente in der Plattform abgelegt werden. Keine vertraulichen Kundendaten eingeben, bis ein AVV vorliegt und die Datenschutzsituation geklärt ist.

Gut kombiniert mit

  • TripCreator — sinnvolle Ergänzung: Axus für intensiv betreute Luxus-Einzelreisende, TripCreator für Gruppenreisen und Hochvolumen-Angebote in derselben Agentur
  • TrekkSoft — für Reiseberater, die auch buchbare Touren und Aktivitäten direkt in Reisepakete integrieren möchten; TrekkSoft übernimmt die Buchungslogik, Axus die Präsentation
  • FareHarbor — als Buchungskanal für Aktivitäten, die in Axus-Dossiers präsentiert werden; Kunden sehen das Erlebnis im Dossier und buchen direkt über FareHarbor

Unser Testurteil

Axus verdient 4 von 5 Sternen. Für Luxus-Reiseberater, die ihr Kundenerlebnis professionalisieren wollen, ist es das beste Tool in dieser Preisklasse. Der gebrandete Auftritt, das In-App-Messaging und die GDS-Integration rechtfertigen den Preis. Den fünften Stern kostet das fehlende Deutsch, das US-Datenhosting ohne EU-Option und das fehlende Buchungssystem. Wer diese Einschränkungen akzeptiert, bekommt ein ausgereiftes Werkzeug, das Kunden echten Mehrwert bietet.

Was wir bemerkt haben

  • April 2026 — Der Preis von 35 USD/Monat pro Seat ist seit mindestens 2023 stabil — kein Preisanstieg trotz allgemeiner Inflation im SaaS-Markt. Das ist ein positives Signal für Bestandskunden.
  • 2024 — Axus hat die Kollaborations-Features für Teams ausgebaut: DMCs können jetzt gemeinsam an Dossiers arbeiten, was die Plattform für größere Teams attraktiver macht.
  • Hinweis: Axus positioniert sich bewusst im Luxus-Segment. Versuche, das Tool für Budget-Reisen oder Massenproduktion einzusetzen, werden dem Produkt nicht gerecht — es ist für diesen Zweck nicht gebaut.

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