Zum Inhalt springen
Bezahlt Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig 🇪🇺 EU-Server Geprüft: April 2026

TrekkSoft

TrekkSoft AG

4/5
Tool öffnen

TrekkSoft ist ein europäisches Buchungs- und Tour-Management-System für Reiseveranstalter und Aktivitätsanbieter. Schweizer Unternehmen mit EU-konformer Datenhaltung, deutschsprachiger Oberfläche und eigenem Payment Gateway — eine solide Wahl für den DACH-Markt.

Kosten: Starter €49/Monat + 3% Buchungsgebühr, Accelerate €149/Monat + 2,5%, Ultimate €249/Monat + 2%, Enterprise auf Anfrage. Alle Preise bei jährlicher Abrechnung.

Stärken

  • Schweizer Unternehmen mit EU-konformer Datenhaltung — DSGVO-Prüfung deutlich einfacher
  • Deutsche Benutzeroberfläche und Support auf Deutsch verfügbar
  • Integriertes Payment Gateway (Payyo) für globale Zahlungsabwicklung ohne Drittanbieter
  • Channel Manager für automatische Synchronisation mit OTAs und Marktplätzen
  • Agenten- und Reseller-Modul für lokale Vertriebspartner
  • Vollständiges Back Office: Ressourcen, Guides, Equipment und Preisregeln zentral verwalten

Einschränkungen

  • Schwächere Marktabdeckung als US-Wettbewerber (FareHarbor, Bokun) bei internationalen OTA-Netzwerken
  • Provisionsmodell wird bei hohem Buchungsvolumen kostspielig — Flatrate-Kalkulation vorab empfohlen
  • Onboarding kann mehrere Wochen dauern je nach Betriebsgröße und Systemkomplexität
  • Weniger native KI-Funktionen als neuere Wettbewerber
  • Zahlungsabwicklung über Payyo — wer bereits Stripe nutzt, muss wechseln oder parallel betreiben

Passt gut zu

Kleine und mittlere Reiseveranstalter und Aktivitätsanbieter im DACH-Raum Anbieter mit eigenem Website-Widget und Bedarf an POS-Abwicklung vor Ort Betriebe mit Agentur- und Reseller-Vertrieb Abenteuertouristik, Outdoor-Aktivitäten, Stadtführungen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • DACH-Markt: deutsche Oberfläche und DSGVO-konforme Datenhaltung in Europa wichtig
  • Tour- und Aktivitätsanbieter mit Bedarf an Channel Manager, POS und Back-Office in einem System
  • Anbieter, die Reisebüros und lokale Reseller als Vertriebskanal einbinden möchten
  • Betriebe, die Zahlungsabwicklung ohne separaten Stripe- oder PayPal-Account wollen

Wann nein

  • Sehr kleiner Betrieb mit unter 10 Buchungen pro Monat — Aufwand und Kosten lohnen sich kaum
  • Wer primär den US-Markt bedient und auf große Viator/GetYourGuide-Netzwerke angewiesen ist
  • Betriebe mit sehr hohem Volumen: Provisionsmodell kann teurer werden als Alternativen
  • Wer eine schlichte, kostengünstige Buchungswidget-Lösung ohne Back Office braucht

Kurzfazit

TrekkSoft ist die europäische Antwort auf FareHarbor und Bokun für Tour- und Aktivitätsanbieter. Das Schweizer Unternehmen bietet ein vollständiges Buchungssystem — von der Website über den POS bis zum Channel Manager — mit dem entscheidenden Vorteil: deutschsprachige Oberfläche, EU-Datenhaltung und DSGVO-konformer Infrastruktur. Für DACH-Betriebe, die ihre Buchungen professionalisieren wollen, ohne US-Clouds zu vertrauen, ist TrekkSoft die natürliche Wahl. Bei sehr hohem Buchungsvolumen sollte man jedoch die Provisionsstruktur genau kalkulieren.

Für wen ist TrekkSoft?

Kletterparks, Rafting- und Outdoor-Anbieter: Aktivitätsanbieter mit täglich wechselnden Slots, Ressourcen (Guides, Boote, Helme) und Wetterabhängigkeit profitieren vom vollständigen Back-Office-System. TrekkSoft verwaltet Verfügbarkeiten, Equipment-Zuordnung und Buchungsstatus in einer Oberfläche.

Stadtführungs- und Sightseeing-Anbieter: Wer Touren in Gruppen anbietet, mit mehreren Guides arbeitet und auf OTAs wie GetYourGuide oder Viator gelistet ist, nutzt den Channel Manager, um Überbuchen zu vermeiden und alle Kanäle zentral zu steuern.

Reiseveranstalter mit Agenturnetz: Das Agenten- und Reseller-Modul macht es einfach, lokalen Reisebüros Zugang zu geben, damit sie direkt buchen können — mit anpassbaren Provisionsregeln pro Partner.

Betriebe mit Vor-Ort-Verkauf: Die POS-Komponente erlaubt Buchungsabwicklung per Tablet direkt beim Kunden. Guides scannen Buchungscodes, nehmen Laufkundschaft auf und kassieren direkt — ohne separate Kasse.

Weniger geeignet für: Sehr kleine Betriebe mit unter 10 Buchungen/Monat (zu viel Overhead), Unternehmen, die primär den US-amerikanischen Markt bedienen (FareHarbor ist dort deutlich tiefer verankert) und Betriebe, die ausschließlich eine schlichte Buchungswidget-Lösung suchen ohne Back-Office-Komplexität.

Preise im Detail

PlanPreis/MonatOffline-BuchungOnline-BuchungOTA-GebührBesonderheiten
Starter€49€1,50/Buchung3%3% + €0,5010 Agenten-Accounts, 1h Training
Accelerate€149€1,00/Buchung2,5%2,5% + €0,50Unbegrenzte Agenten, Anzahlungen, Pakete
Ultimate€249€0,50/Buchung2%2% + €0,50API, Zapier, dedizierter Account Manager, wöchentliche Auszahlungen
EnterpriseAuf AnfrageCustomCustomCustomIndividuelle Lösung für Großbetriebe

Alle Preise bei jährlicher Abrechnung. Monatliche Abrechnung ist teurer.

Einordnung: Der Starter-Plan macht Sinn für den Einstieg mit wenigen Buchungen. Ab ca. 100 Online-Buchungen/Monat à 100 € wird die 3%-Provision (+€1,50 offline) spürbar — dann rechnet sich Accelerate. Ultimate lohnt erst bei hohem Volumen und wenn API-Zugang oder der dedizierte Account Manager gebraucht wird. Wer 500+ Buchungen/Monat hat, sollte Enterprise anfragen und individuell kalkulieren.

Stärken im Detail

Alles in einem System. TrekkSoft verbindet Buchungsengine, Back Office, POS, Zahlungsabwicklung und Channel Manager in einer Plattform. Das ist der Hauptvorteil gegenüber Systemen, die nur einzelne Komponenten bieten: Du hast eine Datenquelle, eine Abrechnung, einen Support-Ansprechpartner. Das reduziert Reibung erheblich, besonders für Betriebe ohne IT-Abteilung.

Integriertes Payment Gateway (Payyo). Viele Konkurrenten verlangen die separate Einrichtung von Stripe, PayPal oder ähnlichem. TrekkSoft bringt mit Payyo ein eigenes Gateway mit, das internationale Zahlungsmethoden und mehrere Währungen abdeckt. Das vereinfacht die Buchhaltung und reduziert die Zahl der Vertragspartner.

EU-Datenhaltung und Schweizer Vertrauensbasis. TrekkSoft wurde in Interlaken gegründet und ist Teil der TrekkSoft Group in der Schweiz. Kundendaten werden in Europa verarbeitet — das macht DSGVO-Prüfungen deutlich einfacher als bei US-Anbietern. Für Betriebe, die einen Datenschutzbeauftragten haben, ist das ein handfestes Argument in der Systemauswahl.

Agenten-Modul für Reseller-Vertrieb. Lokale Reisebüros, Hotels oder Partner können über ein eigenes Agenten-Portal Buchungen vornehmen, mit konfigurierbaren Provisionen. Das öffnet einen Vertriebskanal, den viele kleinere Aktivitätsanbieter bisher gar nicht bedienen konnten.

Schwächen ehrlich betrachtet

OTA-Netzwerk schwächer als US-Wettbewerber. FareHarbor und Bokun haben tiefere Integrationen mit Viator (Tripadvisor) und dem Booking Holdings-Ökosystem. Wenn ein Großteil deiner Buchungen über diese Kanäle kommt, solltest du die Channel Manager-Abdeckung von TrekkSoft vorab genau prüfen.

Provisionen summieren sich. Wer 500 Online-Buchungen à 80€ im Monat macht, zahlt im Starter-Plan 3% = 1.200€/Monat allein an Buchungsgebühren — dazu die monatliche Grundgebühr. Die Gebühren sind kompetitiv, aber die Gesamtkostenrechnung sollte man frühzeitig machen und mit dem Ultimate-Plan vergleichen.

Onboarding dauert. TrekkSoft ist kein Self-Service-Tool, das man in einer Stunde einrichtet. Das Onboarding mit Datenmigration, Systemkonfiguration und Training dauert je nach Betriebsgröße mehrere Wochen. Wer schnell live gehen muss, wird ungeduldig.

Payyo-Abhängigkeit. Das integrierte Payment Gateway ist Stärke und Schwäche zugleich. Wer bereits Stripe mit angepassten Flows nutzt, muss auf Payyo umstellen oder parallele Systeme betreiben. Die Flexibilität bei der Zahlungsintegration ist im Ultimate-Plan zwar höher (mehrere Gateways), aber das kostet zusätzlich.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Primär US-OTA-Netzwerke und Viator-Integration brauchstFareHarbor
Mehrtages-Reiserouten und individuelle Angebote gestalten willstTripCreator
Revenue Intelligence und professionelles Rate-Shopping brauchstRateGain
Nur ein einfaches Buchungswidget ohne Back Office suchstEin schlichter Widget-Anbieter ist günstiger

TrekkSoft ist die beste Wahl für DACH-orientierte Aktivitätsanbieter, die ein vollständiges europäisches System wollen. Wer global skaliert oder stark auf US-OTAs angewiesen ist, sollte FareHarbor oder Bokun prüfen.

So steigst du ein

Schritt 1: Besuche trekksoft.com und fordere eine Demo an. Das Sales-Team meldet sich in der Regel innerhalb von 24 Stunden — du kannst die Demo auf Deutsch führen. Kläre im Gespräch, welches Preismodell (Provision oder Flatrate) zu deinem Buchungsvolumen passt: Lass dir eine Hochrechnung deiner tatsächlichen Monatskosten bei aktuellem Buchungsvolumen zeigen.

Schritt 2: Nach dem Onboarding richtest du deine Touren, Ressourcen (Guides, Equipment) und Preisregeln im Back Office ein. Das Buchungs-Widget wird als Code-Snippet in deine Website eingebettet — auch ohne technisches Wissen in unter einer Stunde erledigt. Pro-Tipp: Starte mit deinen meistgebuchten Touren und migriere Rangangebote schrittweise.

Schritt 3: Aktiviere den Channel Manager, um deine Verfügbarkeiten automatisch mit OTAs und Marktplätzen zu synchronisieren. Verbinde dann das Agenten-Modul, wenn du lokale Reseller oder Reisebüros als zusätzlichen Vertriebskanal nutzt — die Einrichtung von Provisionsregeln dauert ca. 30 Minuten pro Partner.

Ein konkretes Beispiel

Ein Kletterpark in Bayern mit 30–50 Buchungen pro Woche wechselt von manueller Telefonbuchung auf TrekkSoft. Das deutschsprachige Back Office macht die Einarbeitung der Mitarbeiter einfach — keine englischen Fachbegriffe. Die Zahlungsabwicklung läuft über Payyo direkt in der Plattform, keine separate Stripe-Integration nötig. Beim Check-in scannen Guides Buchungscodes per Tablet. Die DSGVO-Konformität erleichtert die Kommunikation mit dem Datenschutzbeauftragten: Kundendaten liegen in Europa, kein transatlantisches Datenübertragungsproblem. Nach 3 Monaten sind 80% der Buchungen online — das Telefon klingelt nur noch für Gruppenanfragen und Sonderwünsche.

DSGVO & Datenschutz

  • Unternehmenssitz: Schweiz (Interlaken/TrekkSoft Group) — europäisches Unternehmen
  • Datenhosting: Europa — Kundendaten werden auf europäischen Servern verarbeitet und gespeichert
  • DSGVO-Compliance: Als Schweizer Unternehmen mit EU-Kundenbase DSGVO-konform aufgestellt; Schweizer Datenschutzrecht ist dem EU-Standard angepasst (revDSG)
  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV): Verfügbar — im Rahmen des Vertragsabschlusses bereitgestellt
  • Zahlungsdaten: Werden über Payyo (separates Gateway) abgewickelt — eigene PCI-DSS-Compliance
  • Empfehlung für Unternehmen: AVV vor Unterzeichnung vom Datenschutzbeauftragten prüfen lassen; auf DSGVO-Konformität beim Channel Manager-Datenaustausch mit OTAs achten

Gut kombiniert mit

  • FareHarbor — wenn zusätzlich starke US-Markt-Abdeckung via Booking Holdings-Netz benötigt wird; als komplementäres System für spezifische Märkte erwägen
  • TripCreator — für Mehrtages-Reiserouten und individuelle Angebotserstellung, die über das slot-basierte TrekkSoft-Modell hinausgehen
  • RateGain — wenn Revenue Intelligence und professionelles Rate-Shopping für komplexere Preisstrategien mit dynamischem Pricing benötigt werden

Unser Testurteil

TrekkSoft verdient 4 von 5 Sternen. Das Schweizer System überzeugt mit der besten EU-Datenschutz-Ausgangslage seiner Klasse, vollständigem Funktionsumfang und einem der besten Agenten-Module auf dem Markt. Den fünften Stern verhindert die schwächere OTA-Netzwerktiefe gegenüber FareHarbor und Bokun sowie die Provisionsstruktur, die bei wachsendem Volumen sorgfältige Kalkulation erfordert. Für DACH-Betriebe, die ein verlässliches, europäisches System suchen, ist TrekkSoft die erste Empfehlung.

Was wir bemerkt haben

  • April 2026 — TrekkSoft hat die Preisstruktur überarbeitet und veröffentlicht jetzt transparente Pläne ab €49/Monat. Frühere Angaben von “Provisionsbasis ca. 2–3% oder Flatrate ab ca. 99 EUR” sind veraltet; die Pläne heißen jetzt Starter, Accelerate, Ultimate.
  • 2024 — TrekkSoft wurde ursprünglich für den Interlaken-Abenteuertourismus entwickelt und positioniert sich zunehmend für den breiteren DACH-Markt — Stadtführungen, Kulturerlebnisse und Tagesausflüge sind heute gleichwertige Zielgruppen.
  • 2023 — Zahlungsdienstleister Payyo wurde als eigenständige Marke für das integrierte Payment Gateway eingeführt und ist seit diesem Zeitpunkt in allen Plänen inkludiert.

Diesen Inhalt teilen:

Empfohlen in 1 Use Cases

Redaktionell bewertet · Preise und Funktionen können sich ändern.

Stimmt etwas nicht?

Preise geändert, Feature veraltet oder etwas fehlt? Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen.

Feedback geben
Kostenloser Newsletter

Bleib auf dem neuesten
Stand der KI

Wähle deine Themen und erhalte relevante KI-News, Praxistipps und exklusive Inhalte direkt in dein Postfach – kein Spam, jederzeit abmeldbar.

Was interessiert dich? Wähle 1–3 Themen — du bekommst nur Inhalte dazu.

Mit der Anmeldung stimmst du unserer Datenschutzerklärung zu. Jederzeit abmeldbar.

Kostenlos
Kein Spam
Jederzeit abmeldbar