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Chemie

KI-Lösungen für die chemische Industrie und Spezialchemie

9 verfügbar · 18 in Arbeit

Zu einigen Use Cases gibt es eine kostenlose Detailanalyse — einfach auf den grünen Button klicken. Bei den anderen freuen wir uns über eine Nachricht: Wir schauen dann gemeinsam, was davon für deinen Betrieb wirklich relevant ist.

01

Batch-Protokolle automatisch auswerten und freigeben

QS-Mitarbeiter prüfen täglich 5–20 Batch-Protokolle manuell. Bei 30–80 Seiten je Dokument dauert die Freigabe 2–4 Stunden — und wird zur Produktionsengstelle.

◆ Lösung

Dokumentenextraktion + Regelprüfung: LLM liest Protokoll, vergleicht Messwerte mit Spezifikation und erstellt strukturierten Freigabebericht mit Abweichungsmarkierung.

✓ Nutzen

Freigabedauer von Stunden auf 20–40 Minuten. Übersehene Abweichungen auf nahezu null reduzieren.

⬡ Ansatz

Dokumenten-KI + LIMS-Integration (z.B. LabWare, IDBS, Azure Document Intelligence)

02

Sicherheitsdatenblätter automatisch erstellen und aktualisieren

SDB-Erstellung kostet 4–8 Stunden je Produkt. Bei 100+ Produkten und regelmäßigen Gesetzesänderungen (REACH, CLP) wird manuelle Pflege zum Vollzeitjob.

◆ Lösung

Regelbasierte SDB-Generierung aus Substanzdatenbank + LLM für Formulierungsabschnitte: automatische Aktualisierung bei gesetzlichen Änderungen im Gefahrstoffrecht.

✓ Nutzen

SDB-Erstellungszeit von 6 Std. auf 30–60 Min. je Dokument. Compliance-Risiko durch veraltete SDB eliminieren.

⬡ Ansatz

SDB-Authoring-Software (z.B. Chemwatch, GeSi³, Sphera)

03

Neue Moleküle und Formulierungen mit generativer KI entwickeln

Das Screening von Kandidatenmolekülen oder Formulierungsalternativen ist kombinatorisch: Bei 10 Parametern mit je 5 Ausprägungen entstehen 50 Millionen mögliche Kombinationen — manuell und per Laborversuch nicht durchsuchbar.

◆ Lösung

Generative ML-Modelle (SMILES-Transformer, Molecular VAE) erstellen Kandidatenlisten auf Basis von Ziel-Eigenschaftsprofilen: Löslichkeit, Toxizität, Reaktivität — priorisiert nach Synthesierbarkeit.

✓ Nutzen

Kandidatenscreening-Aufwand um 60–80% reduziert. F&E-Durchlaufzeit in der Frühphase deutlich kürzer.

⬡ Ansatz

Molecular Design KI (z.B. Schrödinger, Insilico Medicine, Chemify, Entos)

04

Spektralanalyse-Auswertung mit KI beschleunigen

Spektralanalysen für Eingangskontrollen und Produktfreigaben dauern 2–4 Stunden je Probe. Auswertung erfordert Expertenwissen, das nicht immer verfügbar ist.

◆ Lösung

Klassifikationsmodell auf historischen Spektraldaten: automatische Qualitätsbewertung, Identifikation und Reinheitsbestimmung — mit Konfidenzangabe für Review-Entscheidung.

✓ Nutzen

Analysezeit von Stunden auf Minuten. Durchsatz von 10 auf 50+ Proben täglich. Experten für Randfall-Entscheidungen freistellen.

⬡ Ansatz

Spektraldaten-ML (Bruker OPUS, Metrohm Vision Air, eigene Python-Pipeline)

05

REACH-Dossiers und SVHC-Tracking zwischen den SDB-Versionen aktuell halten

Die ECHA ergänzt zweimal pro Jahr die Kandidatenliste, veröffentlicht laufend CLH-Entscheidungen und verschickt Compliance-Check-Letter. Regulatory Affairs muss jede Änderung gegen das eigene Portfolio aus 80–300 registrierten Substanzen prüfen — die Arbeit passiert oft erst, wenn ein Kunde nachfragt.

◆ Lösung

Ein KI-gestützter Regulatory-Watch verknüpft ECHA-Datenströme mit deinem internen Substanzinventar, klassifiziert Treffer nach Relevanz und erzeugt Arbeitslisten: welche Dossiers aktualisiert werden müssen, welche Kundenmitteilungen nach Artikel 33 fällig sind, welche Expositionsszenarien betroffen sind.

✓ Nutzen

Eine Compliance-Kraft bearbeitet mit dem System 3–4× so viele Substanzen wie vorher. Versäumte SVHC-Mitteilungen werden vermieden — Bußgelder bis 50.000 € pro Fall, zusätzlich Reputationsschaden bei Großkunden.

⬡ Ansatz

Regulatory-Intelligence-Plattform mit Substanzinventar-Integration (z.B. Sphera Regulatory Content, Chemwatch, Enhesa) plus LLM für Dokumentenabgleich

06

Rohstoffpreise prognostizieren für bessere Einkaufsentscheidungen

Einkäufer entscheiden über Terminkontrakte und Bestellmengen ohne belastbare Prognose. Fehlendes Timing kostet bei 5 Mio. € Rohstoffbudget 200.000–500.000 € im Jahr.

◆ Lösung

Ensemble-Zeitreihenmodell auf historischen Marktdaten, Makroindikatoren, Angebotssignalen und NLP-basierter Nachrichtenanalyse: wöchentliche Preisprognose mit Konfidenzintervall über einen Planungshorizont von 3–12 Monaten.

✓ Nutzen

Einkaufsentscheidungen werden datenbasiert statt aus dem Bauch getroffen. Potenzial: 3–8 % Rohstoffkosteneinsparung durch besseres Timing.

⬡ Ansatz

Commodity-Prognose-Tools (Bloomberg Terminal + ML, eigene Python-Modelle)

07

KI-Laborassistent für die Syntheseplanung

Syntheseplanung dauert 3–7 Tage Literaturrecherche und manueller Route-Optimierung. Chemiker durchsuchen Patentdatenbanken, Publikationen und Archive — dabei sind bewährte Lösungen oft anderswo bereits dokumentiert.

◆ Lösung

Chemie-KI (Retrosynthese-Algorithmen) + Literaturdatenbank (Reaxys, SciFinder): Assistent schlägt alternative Syntheserouten vor, priorisiert nach Kostenfaktor und verfügbaren Reagenzien, zeigt literarische Belege.

✓ Nutzen

Recherchezeit von 5–7 Tagen auf 4–8 Stunden reduziert. Mehr Syntheserouten evaluiert — bessere chemische Entscheidungsgrundlage.

⬡ Ansatz

Retrosynthese-KI mit Molekülmodellierung (z.B. IBM RXN for Chemistry, Redwood AI, Reaxys Predictive Retrosynthesis)

08

GxP-konforme Labordokumentation mit KI-gestütztem Electronic Lab Notebook

Forscher dokumentieren Versuche in Papier-Notizbüchern oder Freitext. Übertragung in strukturierte ELN-Systeme kostet 30–60 Minuten pro Versuch. Validierung für GxP/GMP und CFR Part 11 dauert Monate.

◆ Lösung

KI-gestütztes Electronic Lab Notebook mit Spracheingabe, automatischer Datenextraktion und elektronischer Signatur — revisionssicher, audit-trail-komplett, GMP-konform.

✓ Nutzen

Dokumentationsaufwand je Versuch um 50–70% reduziert. Zulassungsvorbereitung verläuft lückenlos — Audit-Trail vollständig vom ersten Tag.

⬡ Ansatz

KI-Electronic Lab Notebook mit GxP-Validierung (z.B. Benchling, IDBS E-WorkBook, LabArchives, SciNote)

09

Produktionsplanung für chemische Anlagen optimieren

Produktionsplaner jonglieren mit 50–200 Variablen je Schicht: Reaktorverfügbarkeit, Reinigungszeiten, Rohstoffanlieferungen. Planungsfehler kosten 10.000–50.000 € pro Stillstand.

◆ Lösung

Constraint-basierte Optimierung: KI berücksichtigt Reaktorkapazitäten, CIP-Zyklen und Liefertermine simultan und schlägt reihenfolgeoptimierte Produktionssequenzen vor.

✓ Nutzen

Rüst- und Stillstandzeiten um 15–25 % reduziert. Planungsaufwand von 4–6 Std./Woche auf unter 1 Stunde.

⬡ Ansatz

MES-Integration / Advanced Planning System (z.B. SAP IBP, AspenTech, Siemens Opcenter)

10

Rohstoff-Substitutionsanalyse bei Lieferengpässen Bald verfügbar

Bei Lieferantenausfall suchen Chemiker manuell in Datenbanken nach Alternativen: 2–5 Tage bis zur qualifizierten Aussage. Produktionsstopps kosten täglich 5.000–30.000 €.

◆ Lösung

KI durchsucht Produktdatenbanken, Sicherheitsdatenblätter und Zulassungsunterlagen nach substitutionsfähigen Rohstoffen und bewertet technische Kompatibilität automatisch.

✓ Nutzen

Analysezeit von Tagen auf Stunden. Qualifizierte Alternativen mit Risikobewertung statt Adhoc-Suche.

⬡ Ansatz

Chemikalien-Datenbank-KI + REACH-Datenbank-Abgleich (z.B. Scifinder, Reaxys, eigene RAG-Lösung)

Demnächst verfügbar
11

Reaktorausbeute durch KI-Prozessoptimierung steigern Bald verfügbar

Reaktorausbeuten schwanken um 3–8 % zwischen Batches, ohne klare Ursache. Jeder Prozentpunkt Mehrausbeute entspricht bei 1.000-t-Produktion 20.000–100.000 € jährlich.

◆ Lösung

Prozessdaten-Mining: KI analysiert Temperatur-, Druck- und Zeitverläufe aller historischen Batches und identifiziert Korrelationen mit überdurchschnittlichen Ausbeuten.

✓ Nutzen

Ausbeute um 2–5 % gesteigert. Batch-zu-Batch-Streuung um 40–60 % reduziert.

⬡ Ansatz

Prozess-Analytics / ML-Modell auf Historian-Daten (z.B. OSIsoft PI, AspenTech, eigene Lösung)

Demnächst verfügbar
12

Reinheitszertifikate automatisch verwalten und prüfen Bald verfügbar

Qualitätslabore prüfen täglich 10–50 eingehende Rohstoffzertifikate manuell auf Konformität. Bei 3–5 Min. je Zertifikat entsteht 1–4 Std. repetitive Arbeit täglich.

◆ Lösung

OCR + Regel-Engine: KI liest Zertifikate (PDF/Scan), extrahiert Messwerte, vergleicht mit hinterlegten Spezifikationen und erstellt Konformitätsprotokoll mit Abweichungsmarkierung.

✓ Nutzen

Zertifikatsprüfung von Minuten auf Sekunden. Fehlerquote durch Übersehen nahezu null.

⬡ Ansatz

Dokumentenextraktion + Regelprüfung (z.B. Azure Document Intelligence, eigene Lösung)

Demnächst verfügbar
13

Störungsdiagnose an Prozessanlagen beschleunigen Bald verfügbar

Bei Anlagenstörungen dauert die Ursachendiagnose 30–120 Min., da Techniker Alarmlogs, Handbücher und Erfahrungswissen manuell abgleichen müssen. Jede Stunde Stillstand kostet 5.000–30.000 €.

◆ Lösung

Alarm-Mustererkennung: KI korreliert Alarmmuster mit historischen Störungsfällen und zeigt die wahrscheinlichste Ursache mit Behebungsschritten aus dem CMMS an.

✓ Nutzen

Diagnosezeit von 60–120 Min. auf 10–20 Min. reduziert. Wiederholte Störungen durch Mustererkennung frühzeitig erkannt.

⬡ Ansatz

Alarm-Analytics + CMMS-Integration (z.B. SAP PM, IBM Maximo, IFS)

Demnächst verfügbar
14

Abwasseranalysedaten automatisch protokollieren und melden Bald verfügbar

Umweltbeauftragte kompilieren monatlich Abwasserdaten aus verschiedenen Messquellen manuell in Behördenreports. Prozesskette dauert 1–2 Tage und ist fehleranfällig.

◆ Lösung

Datenintegration + Berichtsgenerator: KI aggregiert Messdaten, prüft gegen Einleitungsgrenzwerte und erstellt konforme Meldedokumente für Wasserbehörden automatisch.

✓ Nutzen

Berichtserstellung von 1–2 Tagen auf 2–3 Stunden. Terminüberschreitungen bei Behördenmeldungen eliminiert.

⬡ Ansatz

Umwelt-Monitoring-Software + Berichts-KI (z.B. Intelex, IsoMetrix, eigene Lösung)

Demnächst verfügbar
15

Schichtplanung und Qualifikationsmanagement in Chemiewerken automatisieren Bald verfügbar

Schichtplaner in Chemiewerken jonglieren täglich mit Qualifikationsnachweisen, behördlichen Freigaben (z.B. Anlagenwärter, Gefahrstoffbeauftragter) und gesetzlichen Ruhezeiten. Personalmangel an kritischen Stellen wird oft erst beim Schichtwechsel erkannt.

◆ Lösung

KI-Schichtplanung: Abgleich verfügbarer Mitarbeiter gegen Qualifikationsanforderungen je Anlage und Schicht — automatische Warnmeldung bei Qualifikationslücken und Vorschlag qualifizierter Springer.

✓ Nutzen

Planungsaufwand je Schichtzyklus um 40–60% reduziert. Ungeplante Schichtlücken durch Frühwarnung verhindert. Qualifikations-Compliance-Nachweis automatisch dokumentiert.

⬡ Ansatz

KI-Workforce-Management (z.B. Atoss, Quinyx, SAP SuccessFactors Workforce)

Demnächst verfügbar
16

Produktdatenblätter automatisch erstellen und aktualisieren Bald verfügbar

Produktmanager erstellen Datenblätter manuell aus Prüfprotokollen, Spezifikationen und Vorlagen. Pro Datenblatt 2–4 Stunden; bei 50+ Produkten entsteht ein Pflegeaufwand von Wochen.

◆ Lösung

Template-KI: Produktspezifikationen aus ERP/LIMS werden automatisch in normkonforme Datenblatt-Vorlagen (TDS) überführt, übersetzt und als PDF ausgegeben.

✓ Nutzen

Erstellungszeit pro Datenblatt von 2–4 Std. auf 15–30 Min. Keine veralteten Datenblätter mehr bei Rezepturänderungen.

⬡ Ansatz

Dokumentengenerator + ERP/LIMS-Integration (z.B. Quanos, Docuware, eigene Template-KI)

Demnächst verfügbar
17

Auftragsverfolgung für Spezialchemikalien automatisieren Bald verfügbar

Vertrieb und Kundenservice beantworten täglich 20–50 Statusanfragen, indem sie ERP, MES und Speditionssysteme manuell abfragen. Je Anfrage 5–15 Min. Rechercheaufwand.

◆ Lösung

Status-Aggregator: KI verknüpft ERP-Auftragsdaten, Produktionsstatus und Logistiktracking zu einer Quelle und erstellt automatische Kundenbenachrichtigungen bei Statusänderungen.

✓ Nutzen

Inbound-Statusanfragen um 50–70 % reduziert. Kundenservice entlastet; Kundenzufriedenheit durch proaktive Kommunikation erhöht.

⬡ Ansatz

ERP-Integration + Kundenportal / E-Mail-Automation (z.B. SAP, Salesforce, eigene Lösung)

Demnächst verfügbar
18

EU-Zulassungsdokumentation für Chemikalien strukturieren Bald verfügbar

Regulatory-Affairs-Teams verbringen 40–60 % ihrer Zeit damit, Studiendaten aus internen Reports in ECHA-Dossier-Templates zu übertragen. Ein vollständiges Dossier dauert 3–6 Monate.

◆ Lösung

Regulatory-KI: Analyse bestehender Studienberichte, automatische Extraktion der IUCLID-relevanten Datenpunkte und Vorausfüllung von ECHA-Submission-Templates.

✓ Nutzen

Dossier-Bearbeitungszeit um 30–50 % reduziert. Vollständigkeitsprüfung automatisiert; keine fehlenden Pflichtfelder mehr.

⬡ Ansatz

Regulatory-KI + IUCLID-Integration (z.B. Compliance.ai, eigene RAG-Lösung)

Demnächst verfügbar
19

HPLC-Chromatogramme automatisch auswerten Bald verfügbar

Analytiker verbringen 30–60 Min. je HPLC-Lauf mit manueller Peakintegration, Kalibrierungsprüfung und Reporterstellung. Bei 5–15 Läufen täglich summiert sich das auf 2–6 Stunden.

◆ Lösung

Chromatographie-KI: Automatische Peakidentifikation, Integration nach Methodenparametern, Kalibrierungsabgleich und Ausgabe als strukturierter Analysenbericht im LIMS.

✓ Nutzen

Auswertungszeit pro Lauf von 30–60 Min. auf 5–10 Min. Konsistentere Peakintegration, weniger Subjektivität.

⬡ Ansatz

Chromatographie-Software mit KI-Modul (z.B. Empower, OpenLAB, Waters Unifi)

Demnächst verfügbar
20

Gefahrguttransport-Dokumentation automatisch erstellen Bald verfügbar

Gefahrgutbeauftragte erstellen täglich 5–20 Versanddokumente nach ADR/IMDG/IATA-Vorschriften manuell. Fehler führen zu Transportverweigerung oder Bußgeldern bis 50.000 €.

◆ Lösung

Gefahrgut-Dokumentations-KI: Produktklassifizierung aus SDS, automatische UN-Nummernzuordnung, Erstellung aller vorgeschriebenen Begleitdokumente in gesetzeskonformer Form.

✓ Nutzen

Dokumentationsdauer von 20–45 Min. auf 3–7 Min. je Sendung. Fehlerquote durch Regelwerk-Abgleich nahezu null.

⬡ Ansatz

Gefahrgutmanagement-Software mit KI (z.B. GEFAHRGUT Portal, SafetyHub, Labelmaster)

Demnächst verfügbar
21

Pumpen, Kompressoren und Reaktoren vorausschauend warten Bald verfügbar

Ungeplante Anlagenstillstände in der Chemie kosten je nach Anlage 10.000–100.000 € pro Stunde — plus Sicherheitsrisiken bei Hochdruckreaktoren und Druckbehältern. Präventive Wartungspläne nach Kalender ersetzen Teile oft zu früh oder zu spät.

◆ Lösung

Condition Monitoring + ML-Ausfallprognose: Vibrationssensoren, Temperaturfühler und Stromsensoren liefern Echtzeitdaten; Anomalieerkennung und Degradationsmodelle berechnen Restnutzungsdauer je Komponente.

✓ Nutzen

Ungeplante Stillstandszeiten um 30–50% reduziert. Wartungskosten durch bedarfsgerechte statt kalenderbasierte Intervalle um 15–25% gesenkt.

⬡ Ansatz

Predictive-Maintenance-Plattform (z.B. Aspentech Mtell, IBM Maximo, Siemens MindSphere, eigene IIoT-Lösung)

Demnächst verfügbar
22

Digitalen Zwilling für chemische Prozessanlagen aufbauen Bald verfügbar

Prozessänderungen in Chemieanlagen erfordern heute entweder kostspielige Pilotversuche oder riskante Eingriffe in den Produktionsbetrieb. What-if-Analysen zu Temperatur, Druck oder Katalysatormenge sind ohne Simulation nicht möglich.

◆ Lösung

Digitaler Zwilling: physikbasiertes oder datangetriebenes Prozessmodell synchronisiert mit SCADA/DCS-Echtzeitdaten — für Betriebspunkt-Optimierung, Trainingsszenarien und virtuelle Inbetriebnahmen neuer Prozessparameter.

✓ Nutzen

Prozessoptimierungszyklen von Monaten auf Wochen. Rüstkosten für Parameteränderungen gesenkt. Schadenssimulation ohne Anlagenrisiko möglich.

⬡ Ansatz

Prozesssimulation + Digital-Twin-Plattform (z.B. AspenTech, AVEVA, Siemens SIMATIC, Honeywell Forge)

Demnächst verfügbar
23

Energieverbrauch in der Chemieprodukion KI-gestützt optimieren Bald verfügbar

Energie macht 10–30% der Herstellungskosten in der Chemie aus. Dampfnetze, Druckluftsysteme und Kühlanlagen laufen meist auf festen Sollwerten, die für Spitzenlasten ausgelegt sind — auch wenn 80% der Zeit weniger Energie benötigt wird.

◆ Lösung

KI-Energieoptimierung: ML-Modelle lernen den Zusammenhang zwischen Produktionsplan, Außentemperatur und Energiebedarf — und steuern Kompressoren, Dampfventile und Kältemaschinen vorausschauend auf minimalen Verbrauch.

✓ Nutzen

Energieverbrauch um 5–15% gesenkt. CO₂-Bilanz und EU-ETS-Kosten reduziert. Verbrauchsspitzen geglättet — Netzentgelte gesenkt.

⬡ Ansatz

KI-Energiemanagementsystem (z.B. Siemens EnergyIP, ABB Ability, eigene ML-Lösung auf Historian-Daten)

Demnächst verfügbar
24

Katalysatordegradation im Reaktor mit ML-Modellen vorhersagen Bald verfügbar

Kontinuierliche Reaktoren verlieren durch Katalysatordegradation schrittweise Ausbeute — oft unbemerkt bis Spezifikationen gerissen werden. Ungeplante Katalysatorwechsel kosten Produktionszeit und Material.

◆ Lösung

ML-Modell lernt aus Temperaturprofil, Druckgradient, Durchflussraten und Produktkonzentration die effektive Katalysatoraktivität. Frühwarnung triggert gezielten Wechsel im optimalen Zeitfenster.

✓ Nutzen

Ausbeute stabilisiert sich um 5–12 %. Ungeplante Katalysatorwechsel sinken um 60–80 %, geplante Wechsel erfolgen bedarfsgerecht statt nach Kalender.

⬡ Ansatz

Zeitreihen-ML (LSTM oder Gradient Boosting) auf Prozessleitsystem-Daten + Integrationslayer zum DCS

Demnächst verfügbar
25

Raman-Spektroskopie: Konzentrationen in Echtzeit per KI auswerten Bald verfügbar

Bei Mehrkomponentengemischen überlagern sich Raman-Signale, sodass manuelle Peak-Auswertung zu langsam und fehleranfällig ist. Offline-Probenahme erzeugt Zeitverzug von 15–60 Minuten.

◆ Lösung

Neuronales Netz oder PLS-Regressionsmodell dekontaminiert spektrale Überlagerungen und liefert Echtzeit-Konzentrationsprofile direkt aus dem Prozessraman-Signal.

✓ Nutzen

Analyselatenz von Stunden auf Sekunden. Probenahme-Aufwand sinkt um 70–90 %. Frühere Eingriffsmöglichkeit bei Abweichungen vom Sollprofil.

⬡ Ansatz

Chemo-informatisches ML-Modell (PLS, ANN) kalibriert auf Laborreferenzproben + PAT-Integration (z.B. Kaiser Raman, Endress+Hauser)

Demnächst verfügbar
26

Toxische Gasleck-Ausbreitung mit Physik-ML-Hybridmodell prognostizieren Bald verfügbar

Klassische Gaußsche Ausbreitungsmodelle ignorieren Geländetopographie und kurzfristige Windänderungen. Einsatzkräfte evakuieren zu groß oder zu klein — beides kostet Zeit und gefährdet Personen.

◆ Lösung

Physik-informiertes ML kombiniert CFD-Vorberechnungen mit Echtzeit-Wetterdaten und Gelände-DEM. Das Modell gibt in unter 2 Minuten eine probabilistische Gefahrenzone aus.

✓ Nutzen

Evakuierungsradius um 30–50 % präziser. Reaktionszeit für Einsatzleitung sinkt von 20 auf 3 Minuten. Nachweisbar reduziertes Haftungsrisiko durch dokumentierte Modellausgaben.

⬡ Ansatz

PINN (Physics-Informed Neural Network) oder Ensemble-Ansatz auf CFD-Trainingsdaten + Echtzeitschnittstelle zur Wetterstation

Demnächst verfügbar
27

Wärmetauscher-Fouling mit ML frühzeitig erkennen und Reinigungen planen Bald verfügbar

Fouling-Wachstum ist nichtlinear und prozessabhängig — feste Reinigungsintervalle führen entweder zu unnötigen Abschaltungen oder zu teuren Notfallreinigungen bei plötzlichem Effizienzeinbruch.

◆ Lösung

ML-Regressionsmodell lernt Fouling-Wachstumsrate aus Differenzdruck, Einlass-/Auslasstemperaturen und Durchflussmenge. Dashboard zeigt verbleibende Betriebstage bis zur Reinigungsschwelle.

✓ Nutzen

Ungeplante Reinigungsstopps sinken um 70–85 %. Energieverlust durch Fouling sinkt um 10–20 %, weil Reinigungen früher im optimalen Fenster stattfinden.

⬡ Ansatz

Multivariate Zeitreihenanalyse (ARIMA + Gradient Boosting) auf SCADA/DCS-Historiendaten + plantweite Reinigungsplanung

Demnächst verfügbar

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