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USTER Fabriq Vision 2

Uster Technologies AG

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USTER Fabriq Vision 2 ist das führende Inline-Inspektionssystem speziell für die Gewebeproduktion. Das System kombiniert USTERs langjährig bewährte Fehlererkennung mit modernen KI-Verfahren, erkennt sichtbare Fehler bei voller Produktionsgeschwindigkeit und liefert über den Begleit-Layer Uster Fabriq Assistant Trend- und Qualitätsauswertungen über verbundene Inspektionsstationen, Grundlage für die frühzeitige Erkennung von Qualitätsdrift im laufenden Betrieb.

Kosten: Projektbasierte Hardware-Software-Pakete; keine Listenpreise. Preise auf Anfrage, typisch fünf- bis sechsstellig je nach Inspektionsbreite, Bandgeschwindigkeit und Anzahl Inspektionsköpfe. After-Sales-Serviceverträge separat.

Kategorien

Stärken

  • Inline-Erkennung sichtbarer Gewebefehler bei voller Produktionsgeschwindigkeit
  • Kombination aus bewährter Defekterkennung und modernen KI-Verfahren, transparente, einfach bedienbare Workflows
  • Uster Fabriq Assistant als Analyse-Layer: Quality Reporting und Central Management über mehrere Stationen
  • Optimized Cut Control (OCC) berechnet automatisch die ertragsoptimale Schnittposition
  • Variante Fabriq Vision 2 N für platzkritische Linien (z. B. Reifencord)
  • Schweizer Hersteller mit über 200 Servicekräften weltweit, Vor-Ort- und Fernsupport

Einschränkungen

  • Keine veröffentlichten Listenpreise, ausschließlich projektbezogene Angebote
  • Erfordert Kamerainstallation und Kalibrierung auf Gewebeart und Bahnbreite
  • Investitionskosten nur für Betriebe mit ausreichend Produktionsvolumen und Marge darstellbar
  • Neue Gewebetypen oder Farben erfordern eine Neuabstimmung der Erkennung
  • Kein Self-Service-Einstieg, Implementierung immer mit USTER-Techniker oder Systempartner

Passt gut zu

Gewebehersteller mit kontinuierlicher Produktion und bestehenden Qualitätsanforderungen Betriebe, die Reklamationsraten durch Frühwarnung vor Qualitätsdrift reduzieren wollen Unternehmen, die Inline-Inspektion mit datenbasierter Prozesskontrolle verbinden wollen Mehrstationen-Webereien, bei denen ein station- und maschinenübergreifender Qualitätsvergleich nötig ist

Kurzfazit

USTER Fabriq Vision 2 ist für die automatisierte Gewebeinspektion das, was USTER seit Jahrzehnten für die Garnprüfung ist: der etablierte Referenzanbieter. Das System ersetzt die manuelle Warenschau am Rolltisch durch eine kamerabasierte Inline-Prüfung, die sichtbare Fehler bei voller Bahngeschwindigkeit erkennt, und kombiniert das mit einem Analyse-Layer (Uster Fabriq Assistant), der Qualitätstrends über mehrere Stationen und Maschinen sichtbar macht. Stärke: erprobte Hardware, klare Workflows und ein weltweites Servicenetz. Schwäche: keine veröffentlichten Preise, hohe Einstiegsinvestition und ein Implementierungspfad, der ohne USTER-Techniker nicht funktioniert. Für ernsthafte Gewebeproduzenten mit Volumen ist es eine der besten Optionen am Markt, für kleine Betriebe ohne Mengengerüst überdimensioniert.

Für wen ist USTER Fabriq Vision 2?

Webereien und Gewebehersteller mit Volumen: Das Kernpublikum. Wer kontinuierlich produziert und definierte Qualitätsanforderungen hat (Möbel-, Bekleidungs-, technische Stoffe), bekommt eine Inline-Prüfung, die jeden Meter erfasst, statt nur Stichproben am Schauttisch. Je höher die Bahngeschwindigkeit, desto größer der Vorteil gegenüber der manuellen Warenschau.

Qualitätsleiter, die Reklamationen senken wollen: Der eigentliche Hebel liegt nicht im einzelnen Fehler, sondern im Trend. Schleichende Abweichungen (Fadendichte, Garnpartie, wiederkehrende Webfehler) werden über Uster Fabriq Assistant früh sichtbar, bevor eine ganze Charge die Spezifikation reißt und beim Kunden landet.

Mehrstationen- und Mehrstandortbetriebe: Das Modul Central Management im Fabriq Assistant bündelt die Daten verbundener Inspektionssysteme. Wenn zwei Maschinen gleichzeitig abweichen, deutet das auf das Garn hin, nicht auf den Webstuhl, solche Muster erkennt man nur stationsübergreifend.

Betriebe in der Konfektionierung: Mit Optimized Cut Control (OCC) wird die Inspektionsinformation direkt in die Schnittplanung übersetzt, die Software berechnet die ertragsoptimale Schnittposition entlang der Qualitätsvorgaben des Endkunden. Das reduziert Verschnitt und Abwertungen.

Weniger geeignet für: Kleine Manufakturen ohne Mengengerüst (die Investition amortisiert sich nicht), Betriebe, die nur gelegentlich oder mit stark wechselnden Einzelstücken produzieren (ständige Neuabstimmung), sowie alle, die eine flexible Eigenbau-CV-Lösung suchen, dafür sind Plattformen wie Roboflow oder Robovision der passendere Weg.

Preise im Detail

KomponentePreismodellAnmerkung
Fabriq Vision 2 (Inspektionssystem)Projektbasiert, auf AnfrageAbhängig von Bahnbreite, Bandgeschwindigkeit und Anzahl Inspektionsköpfe
Fabriq Vision 2 NProjektbasiert, auf AnfrageVariante für platzkritische Linien (z. B. Reifencord)
Uster Fabriq AssistantModular (Quality Reporting, Central Management)Analyse- und Reporting-Layer, je nach Ausbaustufe
Optimized Cut Control (OCC)Software + optionale LinienkomponentenAn bestehende Abrollung/Schneidlinie nachrüstbar
After-Sales-ServiceSeparater ServicevertragVor-Ort und remote, weltweites Servicenetz

Einordnung: USTER veröffentlicht keine Listenpreise, das ist im industriellen Anlagengeschäft die Regel, erschwert aber die Vorab-Kalkulation. Realistisch bewegt sich ein Vollsystem im fünf- bis sechsstelligen Bereich, abhängig von Inspektionsbreite, Geschwindigkeit und Anzahl der Inspektionsköpfe. Hinzu kommen Installation, Inbetriebnahme und ein laufender Servicevertrag. Die Investition rechnet sich über vermiedene Reklamationen, weniger Abwertungen und höhere Erstqualität, aber nur, wenn ein entsprechendes Produktionsvolumen dahintersteht. Für eine belastbare Wirtschaftlichkeitsrechnung gehören die eigene Reklamationsrate, der durchschnittliche Schadensfall und die aktuelle Ausschussquote in das Erstgespräch.

Stärken im Detail

Inline-Erkennung statt Stichprobe. Der Kernvorteil gegenüber der manuellen Warenschau: Fabriq Vision 2 prüft jeden Meter Gewebe bei voller Produktionsgeschwindigkeit, nicht nur eine Probe am Rolltisch. Sichtbare Fehler, Webfehler, Verunreinigungen, Dichteabweichungen, Garnfehler, werden direkt an der Linie erfasst und protokolliert. Bei hohen Bahngeschwindigkeiten ist das eine Erkennungsleistung, die ein menschlicher Prüfer schlicht nicht erbringen kann.

Bewährte Erkennung plus moderne KI. USTER positioniert Fabriq Vision 2 ausdrücklich als Kombination aus langjährig erprobter Defekterkennung und neueren KI-Verfahren. Der Anspruch dahinter: nutzerorientierte, transparente Workflows und kürzere Einarbeitungszeiten für neues Bedienpersonal. Für Betriebe mit Fachkräftemangel im Qualitätswesen ist die Bedienbarkeit ein realer Faktor, ein System, das niemand bedienen kann, bringt keine Qualität.

Uster Fabriq Assistant als Daten-Layer. Die Inspektion erzeugt große Datenmengen, den Nutzen daraus zieht der begleitende Uster Fabriq Assistant. Er verarbeitet, analysiert und visualisiert die Qualitätsdaten und entlastet Qualitätsmanager von manueller Auswertung. Die beiden Wertmodule Quality Reporting (strukturierte Qualitätsberichte) und Central Management (zentrale Sicht auf mehrere verbundene Systeme) machen aus der reinen Fehlererkennung eine datenbasierte Entscheidungsgrundlage.

Optimized Cut Control schließt die Lücke zur Konfektion. Nach der Endkontrolle wird Gewebe in kleinere Rollen geschnitten. OCC berechnet automatisch die optimale Schnittposition entlang der Qualitätsspezifikation des Endkunden, inklusive individueller Schnittregeln und Positionssynchronisation für die Bediener. Damit wird Inspektionsinformation in messbaren Mehrertrag übersetzt.

Spezialvariante für Engstellen. Wo kein Rahmen mit Rollen installiert werden kann, etwa bei Reifencord-Produktionslinien, gibt es mit Fabriq Vision 2 N eine eigene Bauform. Das ist kein Marketing-Etikett, sondern eine echte technische Antwort auf Platzbeschränkungen, die viele Wettbewerber nicht im Portfolio haben.

Hersteller und Service aus einer Hand. USTER Technologies ist ein etabliertes Schweizer Unternehmen mit über 200 qualifizierten Servicekräften weltweit, die Vor-Ort und remote unterstützen. Für Anlagen, die jahrelang im Dauerbetrieb laufen sollen, ist die Service- und Ersatzteilsicherheit oft wichtiger als der Anschaffungspreis.

Schwächen ehrlich betrachtet

Keine Preistransparenz. Es gibt keine Listenpreise, keinen Konfigurator, keinen Self-Service. Jede Anschaffung beginnt mit einem Vertriebsgespräch und einem individuellen Angebot. Das ist branchenüblich, macht aber den schnellen Vergleich mit Alternativen mühsam, wer drei Anbieter vergleichen will, muss drei Vertriebsprozesse parallel führen.

Hohe Einstiegshürde. Ein Inline-Inspektionssystem ist eine Investition im fünf- bis sechsstelligen Bereich plus Service. Für Betriebe ohne ausreichendes Produktionsvolumen oder mit dünner Marge ist das schlicht nicht darstellbar. Das System ist kein Werkzeug für die kleine Manufaktur, sondern für die industrielle Produktion.

Abstimmungsaufwand bei Sortimentswechsel. Neue Gewebetypen, neue Farben oder stark abweichende Bindungen erfordern eine Neuabstimmung der Erkennung. Bei sehr häufig wechselnden Kleinserien kann dieser wiederkehrende Aufwand den Produktivitätsvorteil schmälern. Wer überwiegend lange, gleichartige Partien fährt, profitiert am meisten.

Keine Implementierung ohne USTER. Installation, Kalibrierung und Inbetriebnahme laufen immer über USTER-Techniker oder zertifizierte Systempartner. Das sichert Qualität, schafft aber Abhängigkeit: Tempo und Verfügbarkeit von Projekt und Support hängen am Anbieter, nicht am eigenen Team.

KI bleibt Black-Box-nah. USTER nennt die Kombination aus bewährter Erkennung und KI, legt die konkreten Erkennungsmodelle und Trefferquoten aber nicht öffentlich offen. Wer harte Kennzahlen zu Erkennungsrate und Falschausschuss braucht, muss sie im Pilotbetrieb selbst messen, was wir ohnehin empfehlen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine flexible No-Code-CV-Plattform für eigene Inspektionsmodelle willstRobovision
Selbst Computer-Vision-Modelle trainieren und deployen willstRoboflow
Inline-Lack- und Oberflächeninspektion in der Automobilfertigung brauchstEines Vision Systems
Inline-Qualitätsregelung in der Druck-/Bahnverarbeitung suchstKBA QualiTronic
Inline-Prüfung in der Lebensmittelverpackung (Siegelnaht, Etikett) brauchstBizerba SealSecure

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Klassische Maschinen-Vision-Anbieter wie Cognex oder Keyence (breite industrielle CV-Hardware, weniger textilspezifisch) sowie textilnahe Inspektionsspezialisten wie Elbit/Shelton oder BMSvision (Cognetex/Iro). USTERs Stärke ist die Textil-Tiefe, wer ein generisches CV-System für viele Branchen sucht, fährt mit einer Plattform wie Robovision oder Roboflow flexibler; wer speziell Gewebe inline prüfen will, findet bei USTER die branchennaheste Komplettlösung.

So steigst du ein

Schritt 1: Erstgespräch vorbereiten. Nimm über uster.com Kontakt auf. Bereite die entscheidenden Angaben vor: Gewebetypen und Bahnbreite, typische Produktionsgeschwindigkeit, einen Fehlerkatalog mit Proben oder Fotos, deine aktuelle Reklamationsrate und die gewünschte Erkennungszuverlässigkeit. Auf dieser Basis macht USTER eine Machbarkeitsbewertung, je konkreter die Daten, desto belastbarer das Angebot.

Schritt 2: Pilotinstallation mit Parallelprüfung. Nach dem Systemkonzept folgt eine Pilotinstallation an einer Produktionslinie. Die Erkennung wird mit Referenzproben aus deiner eigenen Produktion auf deine konkreten Fehlerbilder abgestimmt. Plane eine Parallelprüfung (manuell und automatisch) über 4 bis 8 Wochen ein und miss zwei Zahlen selbst: Erkennungsrate (werden echte Fehler erkannt?) und Falschausschuss (wie oft schlägt das System grundlos an?). Erst diese Zahlen machen den Business Case belastbar.

Schritt 3: Daten-Layer und Konfektion verbinden. Sobald die Erkennung steht, aktiviere Uster Fabriq Assistant für Quality Reporting und, bei mehreren Stationen, Central Management. So werden Trends über Chargen und Maschinen sichtbar, nicht erst der Einzelfehler. Wer in kleinere Rollen konfektioniert, ergänzt Optimized Cut Control, um die Inspektionsinformation direkt in ertragsoptimale Schnitte zu übersetzen.

Ein konkretes Beispiel

Ein europäischer Heimtextilhersteller mit 18 Webmaschinen produziert Polster- und Möbelstoff. Die manuelle Warenschau am Rolltisch erfasste grobe Fehler zuverlässig, aber schleichende Dichteveränderungen (Fadenanzahl je Zentimeter) rutschten regelmäßig durch und führten zu Reklamationen ganzer Partien. Nach der Installation von USTER Fabriq Vision 2 erkennt das System Abweichungen bei Fadendichte und Einwebfehlern sofort inline. Entscheidend ist aber die übergreifende Sicht: Über Central Management im Fabriq Assistant sieht das Qualitätsteam, dass Maschine 7 und Maschine 12 zeitgleich abweichen, ein klares Indiz für eine fehlerhafte Garnpartie, nicht für den Webstuhl. Statt eine Woche später beim Endkunden reklamiert zu werden, wird die Charge noch an der Linie aussortiert. Die Reklamationsrate sank in der ersten Saison nach Einführung um rund 35 %. Die Falschausschuss-Quote prüft das Team weiterhin stichprobenweise, weil neue Stoffbindungen anfangs eine Nachjustierung der Erkennung brauchen.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: USTER Technologies AG ist ein Schweizer Unternehmen (Uster, Kanton Zürich). Produktionsdaten liegen standardmäßig on-premises auf den Kundenanlagen, kein Cloud-Pflichtbetrieb. Die zentrale Auswertung über Uster Fabriq Assistant bzw. die 360Q-Plattform kann optional cloud-verbunden betrieben werden.
  • Personenbezug: Im Kern werden Produktions- und Qualitätsdaten verarbeitet, keine personenbezogenen Daten. Personenbezug entsteht allenfalls indirekt über Schicht- oder Bedienerzuordnungen, das ist bei der Konfiguration zu berücksichtigen.
  • Fernwartung: Techniker-Zugriff erfolgt nur nach expliziter Freigabe über gesicherte (VPN-)Verbindungen.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Bei cloud-verbundenen Diensten empfiehlt sich ein AVV mit der zuständigen lokalen USTER-Niederlassung.
  • Schweiz als Drittland: Die Schweiz gilt DSGVO-rechtlich als sicheres Drittland (EU-Angemessenheitsbeschluss), kein zusätzlicher Vertragsaufwand für die Datenübermittlung erforderlich.

Gut kombiniert mit

  • Robovision, wer neben der Gewebeinspektion weitere visuelle Prüfaufgaben hat (Eingangskontrolle, Sortierung), kann diese auf einer flexiblen No-Code-CV-Plattform abbilden und USTER gezielt für die textilspezifische Inline-Prüfung einsetzen.
  • Roboflow, für eigene Vorversuche: Mit Roboflow lässt sich anhand von Bildmaterial schnell prototypisch testen, welche Fehlerklassen sich automatisiert erkennen lassen, bevor man in ein Vollsystem investiert.
  • KBA QualiTronic, in integrierten Textil-Druck-Prozessen ergänzt eine Inline-Qualitätsregelung im Druckschritt die Gewebeinspektion, sodass Fehler in beiden Prozessstufen erfasst werden.

Unser Testurteil

USTER Fabriq Vision 2 verdient 4 von 5 Sternen. In seiner Nische, der automatisierten Inline-Inspektion von Gewebe, gehört es zur Spitzengruppe: erprobte Hardware, ein sinnvoller Analyse-Layer (Fabriq Assistant), die durchdachte Brücke zur Konfektion (OCC) und ein weltweites Servicenetz, das im industriellen Dauerbetrieb mehr wert ist als ein günstiger Anschaffungspreis. Den fünften Stern kostet das Fehlen jeder Preistransparenz, die hohe Einstiegshürde, der wiederkehrende Abstimmungsaufwand bei Sortimentswechseln und die Tatsache, dass USTER seine KI-Erkennung nicht mit harten, öffentlich nachprüfbaren Kennzahlen belegt. Für ernsthafte Gewebeproduzenten mit Mengengerüst und definierten Qualitätsanforderungen ist es dennoch eine der besten Optionen am Markt, für alle anderen ist es überdimensioniert.

Was wir bemerkt haben

  • 2024/2025, Mit „Fabriq Vision 2” hat USTER die Produktlinie deutlich neu zugeschnitten: weg vom reinen Inspektionsgerät, hin zu einer „Solution Platform” mit dem Analyse-Layer Uster Fabriq Assistant (Quality Reporting, Central Management) und Optimized Cut Control. Die Vermarktung betont jetzt Bedienbarkeit und kürzere Einarbeitung, ein Hinweis darauf, dass der Fachkräftemangel im Qualitätswesen auch hier als Verkaufsargument zählt.
  • Mai 2026, Das frühere Detail einer „Stilabstimmung in unter 10 Minuten” konnten wir auf der offiziellen Produktseite nicht mehr verifizieren und haben es entfernt. USTER nennt allgemein „reduzierte Einarbeitungszeiten”, ohne eine konkrete Minutenangabe. Wer die Einrichtungsdauer als Entscheidungskriterium braucht, sollte sie im Pilotbetrieb selbst messen.
  • Mai 2026, Die früher als eigenständig dargestellte Funktion „Central Management” ist tatsächlich ein Wertmodul innerhalb des Uster Fabriq Assistant, nicht ein separates Produkt. Wir haben die Darstellung entsprechend korrigiert.
  • Hinweis, Die oft zitierte Benchmark „Uster Statistics” (seit 1957) bezieht sich auf die Garn- und Faserprüfung, nicht direkt auf die Gewebeinspektion. Für Fabriq Vision 2 ist sie kein unmittelbarer Vergleichsmaßstab; wir haben den Bezug daher aus dem Profil genommen.

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Arthur Atlas

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