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sensalytics

sensalytics GmbH

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Deutsches Unternehmen aus Stuttgart für Besucherstromanalyse mit 3D-Sensoren (XOVIS) und KI-gestützter Echtzeit-Auswertung. sensalytics erfasst Frequenzen, Laufwege, Heatmaps und Verweilzeiten anonym, die Auswertung läuft direkt im Sensor, es werden keine Bilder gespeichert. Eingesetzt im Einzelhandel, in Malls und Outlets, auf Messen und in Filialnetzen. Referenzkunden: Aldi Süd, Outletcity Metzingen, Messe Frankfurt.

Kosten: Einmalige Sensor-Investition (Anzahl abhängig von Fläche) + monatliche Plattformgebühr; keine öffentliche Preisliste, Angebot auf Anfrage

Kategorien

Stärken

  • Anonyme Personenzählung, Auswertung im Sensor, keine Bilder, keine personenbezogenen Daten
  • Hohe Messgenauigkeit über 3D-ToF-Sensoren (XOVIS), Verweilzeiten und Laufwege auf Zentimeter und Sekunde
  • Breites Modulspektrum: Frequenz, Heatmaps, Verweildauer, Auslastung, Wartezeiten, Asset-Tracking
  • Deutsches Unternehmen mit EU-Datenhaltung und deutschsprachigem Support
  • Branchenübergreifend bewährt: Einzelhandel, Malls, Messen, Banken, Autohäuser, Freizeitparks

Einschränkungen

  • Keine öffentliche Preisliste, individuelle Angebotserstellung erforderlich
  • Hardware-Investition: Sensoren müssen gekauft und montiert werden, Amortisation über mehrere Monate
  • ePrivacyseal ist eine Selbstzertifizierung über ePrivacy GmbH, kein akkreditiertes Prüfverfahren
  • Aussagekraft steigt erst mit ausreichender Sensordichte und Vergleichszeiträumen
  • Webseiten-Tracking des Anbieters nutzt Google- und Zoho-Dienste (US/Drittland), betrifft nicht die Sensor-Plattform, aber den Außenauftritt

Passt gut zu

Einzelhändler und Filialnetze, die Frequenz, Konversion und Laufwege datenbasiert optimieren wollen Messegesellschaften, die Besucherströme in Echtzeit überwachen und für die Standplanung auswerten Shopping-Center und Outlets, die Auslastung, Verweildauer und Standortwert messen Facility-Management: Reinigungs- und Personalplanung auf Basis tatsächlicher Auslastung

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du willst Besucherfrequenz und Laufwege messen, ohne personenbezogene Daten zu erheben
  • Du betreibst Flächen mit hohem Publikumsverkehr (Handel, Malls, Messen, Filialen)
  • Du brauchst EU-Datenhaltung und einen deutschsprachigen Ansprechpartner
  • Du willst datenbasiert über Standortwert, Personaleinsatz oder Reinigung entscheiden

Wann nein

  • Du brauchst eine kostengünstige Software-only-Lösung ohne Hardware-Investition
  • Du betreibst nur eine kleine Fläche, auf der sich die Sensorik nicht amortisiert
  • Du willst individuelle Kunden identifizieren oder wiedererkennen (das geht hier bewusst nicht)
  • Du brauchst sofort eine transparente Preisliste für eine schnelle Make-or-Buy-Entscheidung

Kurzfazit

sensalytics ist eine solide, datenschutzfreundliche Lösung, wenn du Besucherströme messen willst, ohne Menschen zu identifizieren. Das Stuttgarter Unternehmen setzt auf 3D-Sensoren (von XOVIS), die direkt im Gerät zählen, es entstehen keine Bilder, keine Gesichter, keine personenbezogenen Daten. Daraus baut die Plattform Frequenzkurven, Laufwege, Heatmaps, Verweilzeiten und Auslastungswerte. Stark ist sensalytics dort, wo es um anonyme, präzise Messung auf realen Flächen geht, im Einzelhandel, in Malls, auf Messen, in Filialnetzen. Schwächer macht sich der fehlende Preis-Transparenz und die nötige Hardware-Investition bemerkbar: Das ist kein Tool, das du mal eben mit einem Klick startest, sondern ein Projekt mit Planung, Montage und Vorlaufkosten.

Für wen ist sensalytics?

Einzelhändler und Filialnetze: Wer Frequenz, Konversion und Laufwege seiner Flächen verstehen will, bekommt mit sensalytics belastbare Zahlen statt Bauchgefühl. Wie viele Passanten betreten den Laden? Wo verweilen Kunden, wo laufen sie vorbei? Welche Zone konvertiert? Referenzkunde Aldi Süd zeigt, dass die Lösung auch in großen Filialnetzen skaliert.

Shopping-Center und Outlets: Betreiber wie die Outletcity Metzingen nutzen die Daten, um Auslastung, Verweildauer und den tatsächlichen Wert einzelner Standorte zu belegen. Das ist die Grundlage für Mietverhandlungen, Flächenplanung und das Steuern von Stoßzeiten.

Messegesellschaften: Auf Messen, etwa bei der Messe Frankfurt, lassen sich Besucherströme in Echtzeit überwachen und für die Standplanung des Folgejahres auswerten. Welche Hallen ziehen, welche Gänge sind tote Zonen? Heatmaps liefern die Argumente für eine datenbasierte Standpreisgestaltung.

Facility- und Reinigungsmanagement: Statt nach Plan zu reinigen, reinigt man nach tatsächlicher Nutzung. Sanitäranlagen, Eingangsbereiche und Gastronomie lassen sich auf Basis echter Auslastung statt fixer Intervalle takten, das spart Personal und erhöht die wahrgenommene Sauberkeit.

Weitere Branchen: sensalytics ist branchenübergreifend im Einsatz, Banken und Sparkassen, Autohäuser, Freizeitparks und Kantinen gehören zum Kundenspektrum. Überall, wo Publikumsverkehr gemessen, aber nicht überwacht werden soll.

Weniger geeignet für: Kleine Einzelflächen, auf denen sich die Sensor-Investition nicht rechnet; Unternehmen, die eine reine Software-Lösung ohne Hardware suchen; und alle, die individuelle Kunden wiedererkennen oder personalisieren wollen, das ist hier bewusst nicht möglich.

Preise im Detail

PostenModellHinweis
Sensorik (Hardware)Einmalige Investition pro SensorAnzahl abhängig von Fläche, Deckenhöhe und Messbereichen; Installationshöhe flexibel von 2,2 bis 20 Metern
Plattform / LizenzMonatliche GebührZugriff auf Web-Portal, Dashboards, Mobile App und API
ModuleJe nach UmfangRetail-/In-Store-Analytics, Heatmaps, Auslastung, Wartezeiten, Asset-Tracking u. a.
Installation & KonzeptProjektabhängigBedarfsanalyse, Sensorkonzept, Inbetriebnahme

Einordnung: sensalytics veröffentlicht keine Preisliste, jedes Angebot wird individuell auf Fläche, Sensorzahl und benötigte Module zugeschnitten. Das ist im B2B-Sensorikmarkt üblich, macht aber eine schnelle Make-or-Buy-Entscheidung schwer: Du musst durch eine Bedarfsanalyse, bevor du eine belastbare Zahl bekommst. Realistisch ist eine zweigeteilte Kostenstruktur aus einmaliger Hardware-Investition (mehrere Sensoren) plus laufender Plattformgebühr. Das amortisiert sich erst über Monate, etwa durch optimierte Personal- und Reinigungsplanung oder belastbare Argumente in Miet- und Standverhandlungen. Wer nur eine kleine Fläche misst, fährt mit einfacherer People-Counting-Hardware oft günstiger; der Mehrwert von sensalytics entsteht bei mehreren Flächen, komplexen Laufwegen und dem Wunsch nach echter Heatmap-Tiefe.

Stärken im Detail

Anonymität ist im Sensor eingebaut, nicht nachträglich. Das ist der entscheidende Punkt. Die eingesetzten 3D-ToF-Sensoren (von XOVIS) werten die Szene direkt im Gerät aus und geben nur anonyme Zähl- und Bewegungsdaten weiter, keine Videobilder, keine Gesichter, keine biometrischen Merkmale. Es gibt also gar kein Bildmaterial, das man verlieren oder zweckentfremden könnte. Das macht den Einsatz datenschutzrechtlich deutlich unproblematischer als kamerabasierte Computer-Vision-Systeme, die erst nachgelagert anonymisieren.

Hohe Messgenauigkeit. Weil 3D-Sensoren Höhe und Tiefe erfassen, lassen sich Personen sauber voneinander und von Objekten (Einkaufswagen, Kinderwagen) trennen, auch bei hohem Andrang. sensalytics gibt für Frequenz eine nahezu absolute Genauigkeit an und misst Verweildauer und Laufwege „auf Zentimeter und Sekunde”. Für belastbare Geschäftsentscheidungen ist diese Präzision wichtiger, als sie auf den ersten Blick klingt, bei Standpreisen oder Personalplanung machen ein paar Prozent Fehler einen Unterschied.

Breites Modulspektrum statt reiner Zähler. sensalytics geht über das simple Eingangs-Zählen hinaus: In-Store-Analytics mit Laufwegen und Funnels zwischen Zonen, Bewegungs-Heatmaps, Verweildauer-Analyse, Echtzeit-Auslastung mit Alarmen (Web, E-Mail, SMS), Wartezeit-Management mit Anzeige im Portal und in Apps, Checkout-Automatisierung sowie Asset-Tracking per RTLS. Damit deckt eine Plattform mehrere Anwendungsfälle ab, die sonst getrennte Tools erfordern würden.

Deutsches Unternehmen mit EU-Datenhaltung. sensalytics sitzt in Stuttgart („Made in Stuttgart”), bietet deutschsprachigen Support und hält die Daten in der EU. Für Unternehmen, die Wert auf einen erreichbaren Ansprechpartner und DSGVO-Nähe legen, ist das ein realer Vorteil gegenüber US-Anbietern.

Branchenübergreifend erprobt. Mit Referenzen wie Aldi Süd, Outletcity Metzingen und Messe Frankfurt deckt sensalytics sehr unterschiedliche Szenarien ab, vom Discounter-Filialnetz über das Outlet-Center bis zur Großmesse. Das spricht für eine ausgereifte, flexibel konfigurierbare Plattform.

Schwächen ehrlich betrachtet

Keine Preistransparenz. Es gibt keine öffentliche Preisliste, jedes Projekt läuft über eine individuelle Angebotsanfrage. Wer schnell kalkulieren oder Anbieter vergleichen will, muss erst durch eine Bedarfsanalyse. Das ist im Sensorikmarkt branchenüblich, kostet aber Zeit und macht den Einstieg schwerer abzuschätzen.

Hardware-Hürde und Vorlauf. Anders als Software-only-Tools verlangt sensalytics eine physische Installation: Sensoren kaufen, montieren, in Betrieb nehmen. Das bedeutet Investitionskosten und Projektvorlauf, bevor die ersten Daten fließen. Für temporäre oder sehr kleine Flächen rechnet sich das oft nicht. Aussagekräftig werden die Daten zudem erst mit Vergleichszeiträumen, eine einzelne Woche sagt wenig, der Trend über Monate viel.

ePrivacyseal ist eine Selbstzertifizierung. Der Anbieter wirbt mit „DSGVO konform” und einem ePrivacyseal über die ePrivacy GmbH. Das ist seriös, aber ausdrücklich kein akkreditiertes Zertifizierungsverfahren nach Art. 42 DSGVO, diesen Vorbehalt nennt sensalytics selbst transparent. Für die eigene Datenschutz-Folgenabschätzung kannst du dich also nicht allein auf das Siegel verlassen, sondern solltest die Verarbeitung selbst dokumentieren.

Außenauftritt mit US-/Drittland-Diensten. Die Datenschutzerklärung der Webseite zeigt: Der Online-Auftritt nutzt Google-Dienste (Analytics, Maps, Fonts) und Zoho CRM (Verarbeitung u. a. in Indien). Das betrifft nicht die anonyme Sensor-Plattform, aber es zeigt, dass die strenge Datenschutz-Linie nicht bis in jeden Winkel des Unternehmens reicht. Für die Bewertung der eigentlichen Messlösung ist das nebensächlich, erwähnenswert ist es trotzdem.

Abhängigkeit von Drittanbieter-Sensorik. Die Hardware stammt im Kern von XOVIS, einem Schweizer Sensorhersteller. sensalytics ist damit auf einen externen Lieferanten angewiesen. Das ist im Markt verbreitet und kein K.-o.-Kriterium, schafft aber eine Abhängigkeit, die du in einer langfristigen Lieferantenbewertung berücksichtigen solltest.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine etablierte, anonyme People-Counting-Lösung mit globaler Reichweite suchst
Tiefe In-Store-Analytics mit starker Retail-Ausrichtung brauchst
Einen deutschen Anbieter mit Fokus auf Besucherzählung und Computer Vision willst
Verkehrs- und Bewegungsanalyse aus vorhandenen Kameras brauchst
Forensische Video-Auswertung und Anomalie-Erkennung benötigst

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: XOVIS selbst (der Sensorhersteller hinter sensalytics, der teils auch direkt vermarktet), hystreet.com (Passantenfrequenz für Innenstädte, Open-Data-nah) und Density (US-Anbieter für Raum-Auslastung). sensalytics hebt sich durch die Kombination aus deutscher Herkunft, EU-Datenhaltung und konsequenter Anonymität ab, wer genau diese drei Punkte braucht, hat im Markt überraschend wenige gleichwertige Alternativen.

So steigst du ein

Schritt 1: Kontaktiere sensalytics über die Website (sensalytics.io) oder telefonisch für eine Bedarfsanalyse. Definiere vorab klar, was du messen willst, reine Eingangsfrequenz, Laufwege innerhalb der Fläche, Verweilzeiten je Zone oder Auslastung in Echtzeit. Je präziser dein Ziel, desto schlanker das Sensorkonzept.

Schritt 2: sensalytics erstellt auf Basis deiner Flächen, Deckenhöhen und Messbereiche ein Konzept, inklusive Empfehlung, wie viele Sensoren für eine aussagekräftige Abdeckung nötig sind. Die Sensoren werden an Eingängen, Gangkreuzungen und Zonengrenzen montiert; die Installationshöhe ist flexibel (2,2–20 Meter), sodass auch hohe Messehallen oder Atrien abgedeckt werden.

Schritt 3: Nach der Inbetriebnahme arbeitest du im Web-Portal (portal.sensalytics.io) und in der Mobile App mit Live-Dashboards, Heatmaps und historischen Vergleichen. Lass die erste Messperiode bewusst laufen, bevor du Schlüsse ziehst, erst der Vergleich über Wochen und Stoßzeiten macht die Daten belastbar. Definiere früh die zwei, drei Kennzahlen, an denen du Entscheidungen festmachst (z. B. Frequenz/Tag, Verweildauer je Zone, Auslastungsspitzen).

Ein konkretes Beispiel

Ein Outlet-Center in Süddeutschland mit 80 Shops und vier Eingängen installiert 30 sensalytics-Sensoren an allen Zugängen und an den zentralen Gangkreuzungen. Nach acht Wochen liegt eine vollständige Heatmap vor: Der Ost-Eingang bringt 40 Prozent mehr Frequenz als der West-Eingang, und ein ganzer Flügel im Obergeschoss wird von Besuchern faktisch übergangen, die Verweildauer dort liegt bei einem Bruchteil des Center-Schnitts. Das Center-Management zieht daraus zwei Konsequenzen: Die Mietverhandlungen für die schwachen Flächen werden mit konkreten Frequenzdaten neu aufgesetzt, und ein Pop-up-Konzept lenkt Besucher gezielt in den toten Flügel. Gleichzeitig steuert das Facility-Team die Reinigung der Sanitäranlagen nach tatsächlicher Auslastung statt nach festem Intervall, was an starken Tagen die Sauberkeit erhöht und an schwachen Tagen Personalstunden spart. Eingesparte Reinigungsstunden pro Monat: rund 25 %, und die Standortbewertung steht erstmals auf belastbaren Zahlen statt auf Schätzungen.

DSGVO & Datenschutz

  • Anonymität by Design: Die 3D-Sensoren werten Personen direkt im Gerät aus und liefern nur anonyme Zähl- und Bewegungsdaten. Es werden keine Bilder gespeichert, keine Gesichter erfasst, keine biometrischen Merkmale verarbeitet, es entstehen damit in der Regel keine personenbezogenen Daten im Sinne der DSGVO.
  • Datenhaltung: EU. Anbieter ist die sensalytics GmbH mit Sitz in Stuttgart, Deutschland.
  • Zertifizierung: Der Anbieter wirbt mit einem ePrivacyseal (über die ePrivacy GmbH, Hamburg). Wichtig: Das ist eine Selbstzertifizierung und ausdrücklich kein akkreditiertes Verfahren nach Art. 42 DSGVO, der Anbieter nennt diesen Vorbehalt selbst.
  • Externer Datenschutzbeauftragter: ePrivacy GmbH (Prof. Dr. Christoph Bauer, Hamburg).
  • Webseiten-Tracking (separat zu bewerten): Der Online-Auftritt nutzt Google- und Zoho-Dienste mit Verarbeitung in Drittländern (USA, Indien) auf Basis von EU-Standardvertragsklauseln. Das betrifft nicht die Sensor-Plattform, sollte aber bei einer ganzheitlichen Bewertung nicht übersehen werden.
  • Empfehlung für Unternehmen: Trotz der anonymen Erfassung gilt, dokumentiere die Verarbeitung selbst und schließe einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit sensalytics. Verlasse dich nicht allein auf das ePrivacyseal, sondern lass die konkrete Konfiguration (welche Daten, welche Speicherdauer, welche Module) datenschutzrechtlich prüfen, besonders bei sensiblen Standorten wie Banken oder Behörden.

Gut kombiniert mit

  • , die anonymen Frequenz- und Verweildaten aus sensalytics lassen sich per Export oder API in Power BI ziehen und mit Umsatz-, Personal- oder Wetterdaten verknüpfen. So entsteht aus reiner Messung ein echtes Steuerungs-Dashboard.
  • , wer Online- und Offline-Verhalten zusammenführen will, kombiniert die physische Frequenz aus sensalytics mit dem digitalen Verhalten aus GA4 und erkennt, wie sich Online-Kampagnen auf den Ladenbesuch auswirken.
  • , für Filialnetze, die Prozesse hinter der Frequenz optimieren wollen: sensalytics liefert die Auslastungsrealität, Process Mining deckt auf, wo Personal-, Kassen- oder Reinigungsprozesse an dieser Realität vorbeilaufen.

Unser Testurteil

sensalytics verdient 4 von 5 Sternen. Die Lösung macht das, was sie verspricht, gut und auf eine datenschutzfreundliche Weise: präzise, anonyme Messung von Besucherströmen über bewährte 3D-Sensorik, mit einem breiten Modulspektrum und echter EU-Datenhaltung. Für deutsche Händler, Center-Betreiber und Messegesellschaften, die Frequenz messen, aber niemanden überwachen wollen, ist das ein überzeugendes Paket, die Referenzen Aldi Süd, Outletcity Metzingen und Messe Frankfurt belegen die Praxistauglichkeit. Den fünften Stern kostet die fehlende Preistransparenz, die nötige Hardware-Investition mit entsprechendem Vorlauf, die nur selbst zertifizierte DSGVO-Konformität (ePrivacyseal ohne Akkreditierung) und der Außenauftritt, der mit Google- und Zoho-Diensten weniger streng ist als die Kernlösung. Wer eine schnelle Software-only-Lösung sucht, ist hier falsch, wer eine ernsthafte, anonyme Messinfrastruktur für reale Flächen aufbauen will, findet in sensalytics einen verlässlichen deutschen Partner.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026, sensalytics positioniert sich erkennbar breiter als reine Messe-Lösung: Der Auftritt stellt heute Einzelhandel, Malls und Filialnetze (Referenzen Aldi Süd, Outletcity Metzingen) ebenso prominent dar wie Messen. Die ursprüngliche Wahrnehmung als reiner Messe-Dienstleister greift damit zu kurz.
  • Mai 2026, Der Anbieter weist beim ePrivacyseal selbst transparent darauf hin, dass es sich nicht um ein akkreditiertes Zertifizierungsverfahren handelt. Das ist ehrlich kommuniziert, sollte aber in der eigenen DSGVO-Bewertung berücksichtigt werden, das Siegel ersetzt keine eigene Folgenabschätzung.
  • Mai 2026, Auffällig: Während die Sensor-Plattform konsequent anonym arbeitet, nutzt der Webseiten-Auftritt Google- und Zoho-Dienste mit Drittland-Verarbeitung. Diese Diskrepanz zwischen strengem Produkt und durchschnittlichem Außenauftritt ist nicht ungewöhnlich, aber bemerkenswert für ein Unternehmen, das Datenschutz als Verkaufsargument führt.
  • Keine weiteren wesentlichen Änderungen bekannt.

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