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Bezahlt Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig 🇪🇺 EU-Server Zuletzt geprüft: 30. August 2026

scryp

scryp (Einzelunternehmen Gökhan Sagir), Wien

3/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

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scryp ist ein österreichischer Transkriptionsdienst mit clientseitiger AES-256-GCM-Verschlüsselung und Verarbeitung ausschließlich in Wien und Nürnberg. Die Abos enthalten unlimitierte Transkription ab 9,90 € im Monat, dazu Sprechererkennung, 134 Sprachen, Untertitel-Export als SRT und WebVTT sowie KI-Zusammenfassungen im Ultra-Plan. Betreiber ist ein Wiener Einzelunternehmen, unabhängige Belege für die Erkennungsqualität fehlen bislang.

Kosten: Nano 13,20 €/Monat (9,90 €/Monat im Jahresabo), Pro 19,87 €/Monat (14,90 €), Ultra 26,53 €/Monat (19,90 €), alle Preise inkl. USt und mit unlimitierter Transkription; 14 Tage kostenlos; Enterprise: API 1,20 € pro Audiostunde, Dedicated Hosting 199 €/Monat plus 1,20 € pro Audiostunde (Einrichtung 499 €), On-Premise 390 €/Monat pro Server

Kategorien

Stärken

  • Clientseitige Verschlüsselung: Audio wird im Browser mit AES-256-GCM verschlüsselt, der Master Encryption Key verlässt den Browser nicht
  • Infrastruktur ausschließlich in Deutschland und Österreich: Sprachverarbeitung nach Anbieterangaben im eigenen Rechenzentrum in Wien, verschlüsselte Speicherung bei Hetzner in Nürnberg
  • Unlimitierte Transkription in allen Abos, keine Abrechnung nach Minuten oder Stunden
  • Kein KI-Training mit gespeicherten Kundendaten, für die Ablage technisch abgesichert, weil der Schlüssel nur im Browser liegt, für den Moment der Verarbeitung bleibt es eine Zusicherung
  • Aufnahme direkt im Browser, am Desktop und mobil, in jedem Plan enthalten
  • Keine Cookies, kein Tracking, keine Analyse- oder Werbe-Technologien
  • Export als PDF, Word, TXT, SRT und WebVTT mit Sprecherlabels und Zeitstempeln
  • Enterprise-Pfad mit veröffentlichten Listenpreisen bis hin zu On-Premise-Lizenz für den Betrieb ohne Internet

Einschränkungen

  • Betreiber ist ein Einzelunternehmen ohne Firmenbucheintrag, das ist ein Lieferantenrisiko in jeder ernsthaften Beschaffung
  • Keine unabhängigen Genauigkeitsbelege, die auf der Startseite gezeigten 99,7 % stammen aus einer animierten Produktdemo
  • Passwortverlust bedeutet endgültigen Datenverlust, der Anbieter kann Inhalte prinzipbedingt nicht wiederherstellen
  • Kein Meeting-Bot und keine Live-Transkription, aufnehmen geht direkt im Browser, transkribiert wird aber erst die fertige Datei
  • Keine Team-Accounts, Rollen oder Seat-Verwaltung dokumentiert, geteilt wird einzeln per passwortgeschütztem Link
  • Sprechererkennung erst ab Pro, KI-Zusammenfassungen erst ab Ultra
  • Keine dokumentierten Integrationen in Zoom, Teams, CRM- oder DMS-Systeme, der Weg führt über Upload und Export
  • Keine eigene ISO-27001-Zertifizierung, zertifiziert sind die Dienstleister Hetzner und Mailjet, nicht scryp selbst

Passt gut zu

Vertrauliche Interviews und Mandantengespräche mit hohem Schutzbedarf Vielschreiber mit großem Audiovolumen, die eine Pauschale statt Minutenabrechnung wollen Podcast- und Videoproduktion mit Untertitelbedarf im DACH-Raum Selbstständige ohne IT-Abteilung und kleine Teams, die pro Person ein Abo nehmen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du transkribierst regelmäßig viele Stunden und willst nicht pro Minute zahlen
  • Deine Aufnahmen sind vertraulich und sollen die DACH-Region technisch nicht verlassen
  • Du brauchst eine deutschsprachige Oberfläche und deutschsprachigen Support
  • Du willst Untertitel als SRT oder WebVTT direkt aus dem Transkript ziehen

Wann nein

  • Du brauchst einen Bot, der sich in Teams- oder Zoom-Meetings einwählt und live mitschreibt
  • Deine Beschaffung verlangt eine ISO-27001-Zertifizierung des Anbieters selbst oder eine Kapitalgesellschaft als Vertragspartner
  • Du brauchst dokumentierte Integrationen in bestehende HR-, CRM- oder Redaktionssysteme
  • Du kannst mit dem Risiko nicht leben, dass ein vergessenes Passwort alle Transkripte unlesbar macht

Kurzfazit

scryp ist eine der wenigen Lösungen mit durchgehend clientseitiger Verschlüsselung im DACH-Raum: Audio wird bereits im Browser mit AES-256-GCM verschlüsselt, verarbeitet wird ausschließlich in Wien und Nürnberg, Cookies und Tracking fehlen komplett. Dazu unbegrenzte Transkription ab 9,90 € im Monat, 134 Sprachen, Sprechererkennung ab dem Pro-Plan. Der Haken: Betreiber ist ein Wiener Einzelunternehmen ohne Firmenbucheintrag, und für die Erkennungsqualität gibt es keinen unabhängigen Beleg. Für vertrauliche Aufnahmen trotzdem eine ernsthafte Alternative zu Amberscript.

Für wen ist scryp?

Selbstständige und kleine Kanzleien mit vertraulichem Material: Mandantengespräche, Beratungsprotokolle, Aktendiktate. Die Architektur ist hier das Argument: Der Dateischlüssel wird im Browser erzeugt, der Master Encryption Key verlässt den Browser nie, gespeicherte Inhalte liegen auf den Servern ausschließlich verschlüsselt. scryp kann laut eigener Datenschutzerklärung selbst auf behördliche Anfrage keine lesbaren Kopien herausgeben. Für Berufsgeheimnisträger ist das eine deutlich stärkere Aussage als die üblichen Zusicherungen zur Vertraulichkeit.

Vielschreiber mit großem Audiovolumen: Wer 20, 50 oder 100 Stunden im Monat transkribiert, zahlt bei minutenbasierten Anbietern schnell dreistellig. scryp rechnet nicht nach Dauer ab, sondern begrenzt nur die Dateigröße pro Upload (1 GB bei Nano, 5 GB bei Pro, 10 GB bei Ultra). Für Marktforschung, Interviewserien oder Vorlesungsmitschnitte ist das ein Kostenmodell, das mit dem Volumen nicht mitwächst.

Podcast- und Videoproduktion im DACH-Raum: Export als SRT und WebVTT mit Zeitstempeln, dazu VoiceClear als KI-basierte Rauschunterdrückung ab dem Pro-Plan. Wer Untertitel für die europäische Barrierefreiheitsrichtlinie braucht und den Rohschnitt ohnehin selbst macht, bekommt hier eine brauchbare erste Stufe, die Feinkorrektur passiert im Browser-Editor.

Forschung und Lehre: Qualitative Interviews, Fokusgruppen, Vorlesungsaufzeichnungen. Sprechererkennung mit farblicher Kennzeichnung und die Möglichkeit, Sprecher einzeln oder gesammelt umzubenennen, sparen die mühsame Nacharbeit vor der Codierung in MAXQDA. Die Verarbeitung innerhalb der EU erleichtert die Argumentation gegenüber Ethikkommissionen.

Weniger geeignet für: Konzerne und öffentliche Auftraggeber mit formalisierter Lieferantenprüfung. Ein nicht im Firmenbuch eingetragenes Einzelunternehmen als Vertragspartner scheitert in vielen Vergabeverfahren an der ersten Hürde, unabhängig davon, wie gut das Produkt ist. Für diese Zielgruppe existiert zwar ein Enterprise-Angebot mit AVV, DSFA und Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten auf Anfrage, die Frage nach der Betreiberstruktur bleibt aber.

Preise im Detail

PlanMonatlichIm JahresaboWas du bekommst
Nano13,20 €9,90 €/MonatUnlimitierte Transkription, unbegrenzter Speicher, Standard-Geschwindigkeit, Upload bis 1 GB pro Datei
Pro19,87 €14,90 €/MonatAlles aus Nano, dazu Sprechererkennung, VoiceClear-Rauschunterdrückung, priorisierte Verarbeitung, Upload bis 5 GB pro Datei
Ultra26,53 €19,90 €/MonatAlles aus Pro, dazu KI-Zusammenfassung (Protokoll, To-do-Liste, Social-Media-Posts), Upload bis 10 GB pro Datei
Enterprise API1,20 € pro transkribierter AudiostundeAuf AnfrageREST-API mit Dokumentation, Abrechnung nur nach Nutzung, 99,9 % Verfügbarkeit als SLA
Enterprise Dedicated Hosting199 €/Monat plus 1,20 € pro AudiostundeAuf AnfrageDedizierte Serverumgebung, eigene Domain oder Subdomain, Betrieb und Wartung durch scryp, Einrichtung 499 €
Enterprise On-Premise390 €/Monat pro ServerAuf AnfrageSoftware-Lizenz auf eigener Hardware, keine Abrechnung pro Audiostunde, Betrieb auch ohne Internet möglich

In jedem Plan enthalten sind laut Preisseite der Online-Editor, 134 Sprachen, alle Exportformate, das Audio-Playback mit synchroner Texthervorhebung, das Teilen per passwortgeschütztem Link und die Live-Aufnahme direkt im Browser, am Desktop wie mobil.

Einordnung: Die Abo-Preise sind für den deutschsprachigen Markt aggressiv kalkuliert. 9,90 € im Monat für unlimitierte Transkription unterbietet praktisch jeden minutenbasierten Anbieter, sobald du mehr als drei bis vier Stunden Audio pro Monat verarbeitest. Zum Vergleich: Bei Amberscript kostet die automatische Transkription im Pay-as-you-go 10 € pro Stunde, das entspricht bei scryp Nano einem einzigen Monatsbeitrag für beliebig viele Stunden. Achte auf die Abrechnungsart: Der Einstiegspreis von 9,90 € gilt im Jahresabo, monatlich kündbar kostet Nano 13,20 €, der Rabatt bei Jahreszahlung beträgt 25 %. Alle Preise verstehen sich inklusive Umsatzsteuer, für Unternehmen mit Vorsteuerabzug sind die Nettobeträge also niedriger.

Die Feature-Staffelung ist der eigentliche Kostentreiber: Sprechererkennung, ohne die Interview- und Meeting-Transkripte praktisch unbrauchbar sind, gibt es erst ab Pro. Die KI-Zusammenfassung, die aus dem Transkript ein Protokoll oder eine Aufgabenliste macht, gibt es nur in Ultra. Für den typischen Business-Anwendungsfall landest du also realistisch bei 14,90 € oder 19,90 € pro Monat im Jahresabo, nicht bei 9,90 €. Das ist immer noch günstig, aber es ist nicht der beworbene Einstiegspreis.

Der Enterprise-Bereich ist ungewöhnlich transparent. Dass ein Anbieter dieser Größe Listenpreise für API, Dedicated Hosting und On-Premise veröffentlicht, statt pauschal auf ein Vertriebsgespräch zu verweisen, ist selten und rechnerisch nachvollziehbar: Die API-Nutzung zu 1,20 € pro Audiostunde liegt deutlich unter dem, was Amberscript oder professionelle Dienstleister aufrufen. Die On-Premise-Lizenz zu 390 € pro Monat und Server ist für Organisationen interessant, die Transkription in einem Netz ohne Internetanbindung brauchen, Ermittlungsbehörden etwa oder Kliniken mit strikter Netztrennung.

Stärken im Detail

Die Verschlüsselungsarchitektur ist kein Marketing-Etikett. Die Datenschutzerklärung beschreibt sie im Detail: Jede Audiodatei wird im Browser mit einem zufällig erzeugten Dateischlüssel (FEK) und AES-256-GCM verschlüsselt, bevor sie den Server erreicht. Der Master Encryption Key wird zufällig erzeugt, mit einem aus dem Passwort abgeleiteten Schlüssel geschützt und verlässt den Browser nie. Für scryp sichtbar bleiben nur Metadaten: E-Mail-Adresse, Dateigröße, Dateityp, Audiodauer, Erstellungszeitpunkt, Verarbeitungsstatus und Abo-Plan. Selbst Dateinamen sind verschlüsselt. Das ist die Bauweise, die den Anbieter für gespeicherte Inhalte zum Nichtwissenden macht. Wichtig für die Einordnung: Für die Ablage ist das Argument gegen KI-Training technisch, für den Moment der Verarbeitung bleibt es eine Zusicherung wie bei jedem anderen Anbieter auch. Dort liegt das Audio laut Datenschutzerklärung entschlüsselt im Arbeitsspeicher des Wiener Rechenzentrums, beim Import über eine URL sogar von Anfang an unverschlüsselt.

Infrastruktur ohne US-Beteiligung an den Inhalten. Die eigentliche Sprachverarbeitung läuft nach Anbieterangaben im eigenen Rechenzentrum in Wien, wo das verschlüsselte Audio nur temporär im Arbeitsspeicher entschlüsselt und danach sofort gelöscht wird. Von außen prüfbar ist das nicht, ein eigenes Rechenzentrum ist bei einem Einzelunternehmen eine Angabe, die du dir vor einem größeren Einsatz belegen lassen solltest. Die verschlüsselte Ablage liegt bei der Hetzner Online GmbH in Nürnberg, ISO 27001 zertifiziert. Inhalte verlassen damit Deutschland und Österreich nicht. Für Aufnahmen, die unter § 203 StGB oder unter das österreichische Berufsgeheimnis fallen, ist das die entscheidende Zusicherung.

Preismodell ohne Minutenzähler. Unlimitierte Transkription und unbegrenzter Speicher in allen drei Abos entfernen die typische Reibung: Du musst nicht mehr abwägen, ob sich das Transkribieren einer zweistündigen Aufnahme lohnt. In der Praxis verändert das die Nutzung, weil auch Nebenprodukte wie Telefonnotizen, Sprachmemos oder Vorbesprechungen mitlaufen können, ohne dass das Budget reagiert.

VoiceClear als vorgeschaltete Rauschunterdrückung. Laut Preisseite ab dem Pro-Plan reinigt eine KI-basierte Stufe das Audio von Hintergrundgeräuschen, Rauschen und Störungen, bevor die Erkennung läuft. Das ist genau die Stelle, an der Transkriptionsqualität in der Realität scheitert: Besprechungsraum mit Klimaanlage, Handyaufnahme auf dem Tisch, Telefonkonferenz mit schwacher Leitung. Ob die Stufe hält, was sie verspricht, lässt sich ohne eigene Messung nicht sagen, konzeptionell sitzt sie aber an der richtigen Stelle.

Sauberer Export- und Editor-Workflow. Im Browser-Editor läuft die Wiedergabe synchron zum Text, Sprecherlabels und Zeitstempel lassen sich ein- und ausblenden, die Ansicht zwischen Absatz- und Segmentdarstellung umschalten. Exportiert wird als PDF, Word, TXT, SRT und WebVTT, jeweils mit Sprechern, Zeitstempeln und Formatierung. Damit deckt ein Werkzeug den Weg vom Protokoll bis zur Untertiteldatei ab, ohne dass du zwischen Diensten wechselst.

Kein Tracking, keine Cookies. scryp setzt laut Datenschutzerklärung keine Cookies, sondern nutzt ausschließlich den localStorage für Authentifizierungs-Token, Verschlüsselungsschlüssel und Abo-Informationen. Analyse-, Tracking- und Werbetechnologien fehlen ganz. Für Websites mit eigener Cookie-Banner-Erfahrung ist das eine bemerkenswert konsequente Umsetzung, sie bedeutet allerdings auch: Wer den Browserspeicher löscht, muss sich neu anmelden.

Ein Enterprise-Pfad, der bis zur eigenen Hardware reicht. API, dediziertes Hosting und On-Premise-Lizenz stehen als drei klar getrennte Stufen mit Listenpreisen bereit, dazu AVV, Datenschutz-Folgenabschätzung und Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten auf Anfrage sowie ein 99,9-Prozent-SLA. Für ein Produkt dieser Größe ist das eine ungewöhnlich vollständige Compliance-Ausstattung.

Schwächen ehrlich betrachtet

Der Betreiber ist ein Einzelunternehmen. Im Impressum steht scryp mit dem Inhaber Gökhan Sagir in Wien, ausdrücklich als Einzelunternehmen und ausdrücklich nicht im Firmenbuch eingetragen. Das ist keine Bewertung der Person oder des Produkts, aber es ist ein Faktum mit Konsequenzen: Es gibt keine Haftungsbeschränkung im klassischen Sinn, keine veröffentlichten Jahresabschlüsse, keine Aussage zur Unternehmensfortführung. Wer Transkription geschäftskritisch einsetzt, sollte einen Exportplan haben und regelmäßig Transkripte lokal sichern. Für Beschaffungsprozesse, die eine Kapitalgesellschaft als Vertragspartner verlangen, ist scryp derzeit schlicht nicht zugelassen.

Für die Genauigkeit gibt es keinen unabhängigen Beleg. Die Startseite zeigt 99,7 % Genauigkeit, allerdings innerhalb einer animierten Produktdemo mit fest hinterlegten Werten (18.432 Wörter, 5 Sprecher). Das ist eine Illustration, kein Benchmark-Ergebnis. Der Anbieter zeigt zwar ein Balkendiagramm, das SX-3 gegen OpenAI Whisper Large v3, Google STT, Azure Speech und AWS Transcribe stellt, aber ohne Zahlen, Testkorpus oder Methodik, die Achse reicht lediglich von 70 auf 100 %. Die Dialektfestigkeit wird ebenfalls nur behauptet, nicht belegt. Ein unabhängiger Benchmark für SX-3 fehlt, damit auch eine nachvollziehbare Fehlerrate für deutsches Material. Bei einem Transkriptionsdienst ist genau das die Kernfrage, und sie bleibt offen. Wer scryp einsetzen will, sollte die 14 kostenlosen Tage mit dem eigenen, schwierigsten Audiomaterial nutzen, nicht mit einer sauberen Studioaufnahme.

Passwortverlust ist endgültig. Die konsequente clientseitige Verschlüsselung hat einen Preis, den der Anbieter selbst benennt: Ohne Passwort lassen sich die Inhalte nicht mehr entschlüsseln, auch nicht durch scryp. Es gibt keinen Wiederherstellungspfad, wie ihn Anbieter mit serverseitigen Schlüsseln bieten. In Teams ohne Passwortmanager ist das ein realistisches Ausfallszenario, das man organisatorisch abfangen muss.

Kein Meeting-Bot, keine Live-Transkription. Aufnehmen geht direkt im Browser, am Desktop und mobil, transkribiert wird aber erst die fertige Datei. Wer will, dass ein Assistent sich in Teams- oder Zoom-Termine einwählt und live mitschreibt, braucht Fireflies.ai oder Otter.ai und muss die Datenschutzfrage dann anders lösen. Für Aufnahmen, die ohnehin als Datei anfallen, ist das kein Problem, für den Meeting-Alltag fehlt damit die halbe Automatisierung.

Wichtige Funktionen stecken in den oberen Plänen. Sprechererkennung erst ab Pro und KI-Zusammenfassung erst ab Ultra bedeutet, dass der Einstiegsplan für Interviews und Besprechungen praktisch nicht taugt. Ein Transkript ohne Sprecherzuordnung ist bei Mehrpersonen-Aufnahmen mühsam nachzuarbeiten. Der beworbene Preis und der brauchbare Preis liegen damit einen Faktor zwei auseinander.

Keine dokumentierten Integrationen. Es sind keine Konnektoren zu Redaktionssystemen, DMS, CRM oder Projektwerkzeugen ausgewiesen. Der Workflow ist Aufnahme oder Upload, Bearbeiten, Export, Weiterverarbeiten. Für Einzelpersonen ist das in Ordnung, für Teams mit definierten Ablagepfaden entsteht Handarbeit. Die Enterprise-API kann das lösen, setzt aber Eigenentwicklung voraus.

Keine dokumentierte Team-Verwaltung. Ausgewiesen sind Einzelkonten. Team-Accounts, Rollen oder eine Seat-Verwaltung beschreibt der Anbieter nirgends, die einzige Mehrpersonen-Funktion in der Datenschutzerklärung ist ein passwortgeschützter Link je Transkript. Für ein Zweierbüro reicht das, ab einer Handvoll Personen heißt es: ein Abo pro Kopf, keine gemeinsame Ablage, keine Rechteverwaltung.

Zertifiziert sind die Dienstleister, nicht scryp. Hetzner ist ISO 27001 zertifiziert, Mailjet ebenfalls. Für scryp selbst und für das eigene Wiener Rechenzentrum ist keine Zertifizierung ausgewiesen. In Audits ist das der Punkt, an dem die Nachfrage kommt, und die Antwort lautet derzeit: Vertrauen in die beschriebene Architektur statt geprüfter Nachweis.

Der Link-Import umgeht die eigene Kernzusage teilweise. Wird eine Aufnahme über eine URL importiert, lädt der Server die Datei selbst herunter, eine clientseitige Verschlüsselung des Audiomaterials findet in diesem Fall nicht statt. Der Anbieter beschreibt das offen und verarbeitet das Material dann nur im Arbeitsspeicher, es ist aber der eine Weg, auf dem unverschlüsseltes Audio den Server erreicht.

Alternativen im Vergleich

Wenn du das willstNimm
EU-Hosting mit ISO 27001, ISO 9001 und menschlicher Nachkorrektur bis 99 % GenauigkeitAmberscript
Maximale Kontrolle und Nullkosten pro Stunde, dafür eigener Betrieb und technisches VorwissenWhisper
Untertitel- und Übersetzungs-Workflow für Medienproduktion mit Team-FunktionenHappyScribe
Einen Bot, der sich in Meetings einwählt und automatisch protokolliertFireflies.ai
Transkript und Videoschnitt in einem Werkzeug, Bearbeitung am Text statt an der ZeitleisteDescript

Nicht verlinkt, aber erwähnenswert: Wer ohnehin in Microsoft 365 arbeitet, bekommt in Word und Teams eine eingebaute Transkription, die für einfache Fälle reicht und keine zusätzliche Auftragsverarbeitung erfordert. Und wer nur gelegentlich kurze Sprachnotizen umwandelt, kommt mit den Bordmitteln aktueller Betriebssysteme oft ohne Abo aus.

So steigst du ein

  1. Nimm die 14 kostenlosen Tage für dein schwierigstes Material, nicht für dein bestes. Lade eine Aufnahme hoch, die du realistisch oft hast: Besprechungsraum mit vier Personen, Telefonkonferenz, Aufnahme mit Umgebungsgeräuschen. Genau dort entscheidet sich, ob SX-3 und VoiceClear für dich funktionieren. Eine saubere Einzelaufnahme transkribiert heute praktisch jedes System.

  2. Richte den Passwortumgang ein, bevor du produktiv wirst. Weil der Schlüssel nur im Browser existiert, ist das Passwort das gesamte Sicherheitskonzept und zugleich der einzige Wiederherstellungspfad. Lege es in einem Passwortmanager ab, halte fest, wer im Team welches Konto nutzt, denn geteilt werden nur einzelne Transkripte per passwortgeschütztem Link, und teste einmal bewusst den Export, damit du weißt, wie du im Ernstfall an deine Inhalte kommst.

  3. Wähle den Plan nach der Sprecherzahl, nicht nach dem Preis. Sobald mehr als eine Person spricht, brauchst du Pro. Sobald du aus Transkripten regelmäßig Protokolle oder Aufgabenlisten ableitest, brauchst du Ultra. Rechne den Jahresabo-Rabatt von 25 % erst ein, wenn die Erkennungsqualität auf deinem Material überzeugt hat, monatlich kündbar kostet in den ersten Monaten nur wenige Euro mehr.

Ein konkretes Beispiel

Eine Personalberatung in Graz führt pro Woche zwölf Kandidateninterviews per Video, jeweils 45 bis 60 Minuten. Bisher hat die Assistenz aus Notizen und Gedächtnis Profile geschrieben, rund 30 Minuten Nacharbeit pro Gespräch, in Summe sechs Stunden in der Woche. Ein US-Dienst kam wegen der Bewerberdaten nicht infrage, die Datenschutzbeauftragte des größten Mandanten hatte das ausdrücklich untersagt.

Mit dem Ultra-Plan für 19,90 € im Monat läuft die Aufzeichnung jetzt durch scryp: Upload, Sprechererkennung trennt Beraterin und Kandidat, die KI-Zusammenfassung liefert Kernaussagen und offene Punkte, das Profil entsteht aus dem Transkript statt aus der Erinnerung. Die Nacharbeit sinkt auf etwa zehn Minuten pro Gespräch, das sind vier gesparte Stunden pro Woche bei Kosten von unter 20 € im Monat. Der entscheidende Punkt für die Freigabe war nicht die Zeitersparnis, sondern der Satz in der Datenschutzerklärung, dass die Inhalte Deutschland und Österreich nicht verlassen und der Anbieter selbst keinen Klartext sieht. Was die Beratung dafür verändern musste: Kandidaten werden vor der Aufzeichnung ausdrücklich um Einwilligung gebeten, und die Transkripte werden nach Abschluss des Verfahrens gelöscht statt archiviert.

DSGVO & Datenschutz

  • Verantwortlicher: scryp, Inhaber Gökhan Sagir, Wien, Österreich, UID ATU83108129, Einzelunternehmen, nicht im Firmenbuch eingetragen. Datenschutzanfragen an datenschutz@scryp.at.
  • Verarbeitungsorte: Sprachverarbeitung laut Anbieter ausschließlich im eigenen Rechenzentrum in Wien, verschlüsselte Speicherung und Betrieb der Web-Anwendung bei der Hetzner Online GmbH in Nürnberg (ISO 27001 zertifiziert). Verschlüsselte Inhalte verlassen laut Anbieter zu keinem Zeitpunkt Deutschland und Österreich.
  • Verschlüsselung: AES-256-GCM im Browser vor dem Upload, ein Dateischlüssel je Datei, der Master Encryption Key wird aus dem Passwort abgeleitet geschützt und verlässt den Browser nie. Auf dem Server wird verschlüsseltes Audio nur temporär im Arbeitsspeicher entschlüsselt und danach gelöscht.
  • Was sichtbar bleibt: Metadaten, also E-Mail-Adresse, Dateigröße, Dateityp, Audiodauer, Erstellungszeitpunkt, Verarbeitungsstatus und Abo-Plan. Inhalte, Transkripte und Dateinamen sind verschlüsselt.
  • KI-Training: Audiodateien und Transkripte werden laut Anbieter niemals zum Training eigener oder fremder Sprachmodelle verwendet. Die eigenen Modelle werden nach Anbieterangaben mit bezahlten Sprechern und offenen Quellen trainiert.
  • Auftragsverarbeiter: Hetzner Online GmbH (Nürnberg), Mailjet über Sinch Germany GmbH (Serverstandort Frankreich) für E-Mail, Stripe Payments Europe Ltd (Dublin) für Zahlungen, Microsoft 365 (Irland) für den Support-Posteingang. Mit allen bestehen laut Anbieter Verträge nach Art. 28 DSGVO. Beachte: Stripe und Microsoft sind EU-Gesellschaften US-amerikanischer Konzerne. Der Anbieter räumt in der Datenschutzerklärung selbst ein, dass dabei Daten in die USA übermittelt werden können, Grundlage sind das EU-US Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln. Betroffen sind Zahlungs- und Kontaktdaten, nicht die Audioinhalte.
  • Speicherdauer: Original-Audiodateien werden nach der Verarbeitung automatisch gelöscht, auf dem Server bleibt eine verschlüsselte MP3-Playback-Version. Verschlüsselte Inhalte bleiben bis zur Löschung durch dich oder bis 90 Tage nach Abo-Ende, Rechnungsdaten sieben Jahre.
  • Cookies und Tracking: keine Cookies, keine Analyse-, Tracking- oder Werbetechnologien. Nur localStorage für Token, Schlüssel und Plan-Information, beim Logout gelöscht.
  • Für Unternehmen: AVV, Datenschutz-Folgenabschätzung und Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten stellt scryp laut Enterprise-Seite auf Anfrage bereit. Fordere sie vor dem Produktivstart an und lass sie von deinem Datenschutzbeauftragten prüfen, insbesondere im Hinblick darauf, dass die Zertifizierungen bei den Dienstleistern liegen und nicht bei scryp selbst.
  • Einschränkung beachten: Beim Import über eine URL lädt der Server die Datei selbst herunter, hier findet keine clientseitige Verschlüsselung des Audiomaterials statt. Für besonders sensibles Material also den regulären Upload nutzen.

Gut kombiniert mit

Auphonic für die Audiovorbereitung: Wenn dein Ausgangsmaterial pegelmäßig uneinheitlich ist, etwa weil ein Sprecher weit vom Mikrofon saß, bringt eine Normalisierung vor dem Upload mehr als jede nachträgliche Korrektur im Transkript. Auphonic gleicht Lautheit an und entfernt Störgeräusche, danach hat die Erkennung ein deutlich einfacheres Signal. Für Podcast-Workflows lohnt sich die Reihenfolge Auphonic, dann scryp, dann Untertitelexport.

Descript für die Videonachbearbeitung: scryp liefert das Transkript, aber es schneidet kein Video. Wer aus einer Aufzeichnung Ausschnitte für Social Media oder eine gekürzte Fassung erzeugen will, arbeitet in Descript am Text und schneidet damit die Zeitleiste. Die Kombination ist besonders für Redaktionen sinnvoll, die Rohmaterial in mehrere Formate zerlegen.

Langdock für die Weiterverarbeitung der Transkripte: Die KI-Zusammenfassung in Ultra deckt Protokoll und Aufgabenliste ab. Wer darüber hinaus mit Transkripten arbeitet, also Muster über viele Interviews hinweg sucht, Angebote daraus ableitet oder Vorlagen befüllt, braucht einen LLM-Zugang mit eigenem Datenschutzrahmen. Langdock bietet den mit EU-Bezug, sodass die Kette vom Audio bis zum fertigen Dokument nicht am letzten Schritt bricht.

Häufige Fragen zu scryp

Was kostet scryp?

Drei Abos: Nano 13,20 €, Pro 19,87 € und Ultra 26,53 € pro Monat, jeweils inklusive Umsatzsteuer. Bei jährlicher Zahlung sinken die Preise um 25 % auf 9,90 €, 14,90 € und 19,90 € pro Monat. Alle Pläne enthalten unlimitierte Transkription. 14 Tage lassen sich kostenlos nutzen, gekündigt werden kann jederzeit.

Ist scryp DSGVO-konform?

Der Anbieter verarbeitet Inhalte ausschließlich in Wien und Nürnberg, verschlüsselt clientseitig mit AES-256-GCM, setzt keine Cookies und schließt KI-Training mit Kundendaten aus. AVV, Datenschutz-Folgenabschätzung und Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten gibt es auf Anfrage. Zahlungs- und Kontaktdaten laufen über Stripe (Dublin) und Microsoft 365 (Irland), hier kann es laut Anbieter zu Übermittlungen in die USA auf Basis des EU-US Data Privacy Framework und der Standardvertragsklauseln kommen. Eine eigene ISO-27001-Zertifizierung von scryp ist nicht ausgewiesen.

Wie genau transkribiert scryp auf Deutsch?

Dazu gibt es keinen unabhängigen Beleg. Der Anbieter nutzt ein eigenes Modell namens SX-3, die auf der Startseite gezeigten 99,7 % stammen aus einer Produktdemo mit festen Werten und sind kein Benchmark-Ergebnis. Das Balkendiagramm gegen Whisper Large v3, Google STT, Azure Speech und AWS Transcribe kommt ohne Zahlen, Testkorpus und Methodik aus. Prüfe die Qualität in den 14 kostenlosen Tagen mit deinem eigenen, schwierigsten Material.

Kann scryp Meetings live mitschreiben?

Nein. Aufnehmen kannst du direkt im Browser, am Desktop und mobil, transkribiert wird aber immer erst die fertige Datei. Es gibt keinen Bot, der sich in Zoom- oder Teams-Termine einwählt, und keine Live-Transkription. Wer das braucht, schaut sich Fireflies.ai oder Otter.ai an und löst die Datenschutzfrage dort separat.

Was passiert, wenn ich mein Passwort vergesse?

Dann sind deine gespeicherten Inhalte endgültig verloren. Der Schlüssel existiert ausschließlich in deinem Browser, scryp kann ihn nicht wiederherstellen. Das ist die logische Konsequenz echter clientseitiger Verschlüsselung und der Grund, das Passwort in einem Passwortmanager zu sichern.

Unser Fazit

Drei Sterne, und die Begründung liegt nicht am Produktkonzept, sondern an dem, was sich von außen nicht überprüfen lässt. Was Sterne verdient: Die Verschlüsselungsarchitektur ist ernst gemeint und nachvollziehbar dokumentiert, die Infrastruktur bleibt in Deutschland und Österreich, es gibt keine Cookies und kein Tracking, und das Preismodell mit unlimitierter Transkription ab 9,90 € im Monat ist günstiger als jeder minutenbasierte Anbieter, den wir gelistet haben, günstiger ist nur der Selbstbetrieb von Whisper. Der Enterprise-Bereich mit veröffentlichten Listenpreisen bis zur On-Premise-Lizenz zeigt, dass hier jemand ein vollständiges Produkt denkt und nicht nur eine Weboberfläche vor ein fremdes Modell setzt.

Was Sterne kostet: Für die zentrale Eigenschaft eines Transkriptionsdienstes, die Erkennungsgenauigkeit, gibt es keinen unabhängigen Nachweis, und die prominenteste Zahl auf der Startseite stammt aus einer Demo. Der Betreiber ist ein Einzelunternehmen ohne Firmenbucheintrag, was jede formalisierte Lieferantenprüfung beendet und für geschäftskritische Nutzung ein reales Fortführungsrisiko bedeutet. Dazu fehlen Meeting-Bot, Live-Modus und Integrationen, und die brauchbaren Funktionen sitzen in den teureren Plänen.

Unsere Empfehlung: Für Selbstständige, kleine Teams und alle, die viel Audio mit hohem Schutzbedarf verarbeiten, ist scryp eine ernsthafte Prüfung wert, gerade als heimischere Alternative zu Amberscript. Nutze die 14 kostenlosen Tage konsequent für einen Qualitätsvergleich mit eigenem Material und sichere Transkripte regelmäßig lokal. Für Organisationen mit formaler Vergabe oder Zertifizierungspflicht ist der Anbieter derzeit noch keine Option, das kann sich mit einer Kapitalgesellschaft und einer eigenen ISO-Zertifizierung schnell ändern.

Was wir bemerkt haben

  • August 2026, scryp wurde uns vom Anbieter selbst zur Aufnahme in das Verzeichnis vorgeschlagen. Das ändert nichts an der Bewertung: Wir haben ausschließlich öffentlich zugängliche Angaben der Anbieterseite geprüft und den angebotenen Zugang nicht genutzt.
  • August 2026, Die Anbieterformulierung vom Hosting im eigenen Rechenzentrum in Österreich ist nur die halbe Beschreibung. Im eigenen Wiener Rechenzentrum läuft ausschließlich die Sprachverarbeitung. Web-Anwendung, API und die verschlüsselte Datenspeicherung liegen bei der Hetzner Online GmbH in Nürnberg, also in Deutschland. An der DSGVO-Bewertung ändert das wenig, an der Genauigkeit der Aussage schon.
  • August 2026, Die auf der Startseite gezeigten 99,7 % Genauigkeit stehen in einer animierten Produktdemo mit fest hinterlegten Werten (18.432 Wörter, 5 Sprecher). Es handelt sich um eine Illustration, nicht um ein Messergebnis.
  • August 2026, Die Startseite stellt SX-3 in einem Balkendiagramm gegen OpenAI Whisper Large v3, Google STT, Azure Speech und AWS Transcribe. Die Achse reicht von 70 auf 100 %, Zahlenwerte, Testkorpus und Methodik fehlen. Auch die Aussage, das Modell erkenne Dialekte, Eigennamen und Umgangssprache zuverlässig, steht ohne Beleg da. Als Vergleichsgrundlage taugt beides nicht, ein unabhängiger Benchmark für SX-3 existiert unseres Wissens nicht.
  • August 2026, Der Anbieter widerspricht sich bei VoiceClear: Auf der Startseite läuft die Rauschunterdrückung “automatisch bei jeder Transkription”, auf der Preisseite steht sie unter “Alles aus Nano, plus” und damit erst ab Pro. Wir halten uns an die Preisseite. Wenn du Nano genau wegen VoiceClear buchen willst, frag vorher nach.
  • August 2026, Der beworbene Einstiegspreis von 9,90 € gilt nur im Jahresabo. Monatlich kündbar kostet Nano 13,20 €, der Jahresrabatt beträgt 25 %. Zudem enthält Nano weder Sprechererkennung noch KI-Zusammenfassung, für Interviews und Besprechungen ist realistisch Pro oder Ultra nötig.
  • August 2026, Betreiber ist laut Impressum ein Einzelunternehmen, ausdrücklich nicht im Firmenbuch eingetragen. Für private und kleingewerbliche Nutzung unerheblich, für Beschaffungsprozesse mit Lieferantenprüfung ein Ausschlusskriterium.

Quellen

  1. scryp: Startseite. https://www.scryp.at/ (abgerufen am 2026-08-30). Eigenes KI-Modell SX-3, 134 Sprachen mit automatischer Spracherkennung, automatische Sprechererkennung mit Farbcodierung, Upload bis 10 GB pro Datei, Export als PDF, Word, TXT, SRT und WebVTT, clientseitige AES-256-GCM-Verschlüsselung im Browser, Rechenzentrum in Österreich; Balkendiagramm 'Transkriptions-Präzision - Deutsch' mit SX-3 gegen OpenAI Whisper Large v3, Google STT, Azure Speech und AWS Transcribe, Achse 70 bis 100 % ohne Zahlenwerte, Testkorpus oder Methodik; Aussage 'Erkennt Dialekte, Eigennamen und natürliche Umgangssprache zuverlässig'; VoiceClear wird hier als 'Automatisch bei jeder Transkription' beschrieben.
  2. scryp: Preise. https://www.scryp.at/pricing (abgerufen am 2026-08-30). Nano 13,20 €, Pro 19,87 €, Ultra 26,53 € pro Monat (schema.org-Angebotsdaten), 25 % Rabatt bei jährlicher Abrechnung, alle Preise inkl. USt, 14 Tage für 0,00 € testen, jederzeit kündbar; unlimitierte Transkription und unbegrenzter Speicher in allen Plänen; Upload bis 1 GB (Nano), 5 GB (Pro), 10 GB (Ultra); Sprechererkennung, VoiceClear und priorisierte Verarbeitung ab Pro, KI-Zusammenfassung nur in Ultra; in jedem Plan enthalten sind Online-Editor, 134 Sprachen, Exporte, Live-Aufnahme direkt im Browser am Desktop oder mobil, Audio-Playback und Teilen per passwortgeschütztem Link.
  3. scryp: Datenschutzerklärung. https://www.scryp.at/datenschutz (abgerufen am 2026-08-30). Sprachverarbeitung ausschließlich im eigenen Rechenzentrum in Wien, verschlüsselte Speicherung bei Hetzner Online GmbH in Nürnberg (ISO 27001), E-Mail-Versand über Mailjet (Sinch Germany GmbH, Serverstandort Frankreich), Zahlungen über Stripe Payments Europe Ltd (Dublin), Support über Microsoft 365 (Irland); FEK je Datei, MEK verlässt den Browser nie; Original-Audio wird nach der Verarbeitung gelöscht, verschlüsselte MP3-Playback-Version bleibt; kein KI-Training mit Kundendaten; keine Cookies, kein Tracking; Aufbewahrung verschlüsselter Inhalte bis zur Löschung oder 90 Tage nach Abo-Ende; Auftragsverarbeitungsverträge nach Art. 28 DSGVO mit allen Auftragsverarbeitern; Abschnitt 3.6 und die Fußnote der Auftragsverarbeiter-Tabelle: soweit Daten in die USA übermittelt werden, auf Basis des EU-US Data Privacy Framework und der EU-Standardvertragsklauseln; Abschnitt 3.2a: bei URL-basierten Uploads lädt der Verarbeitungsserver die Datei selbst, in diesem Fall keine clientseitige Verschlüsselung des Audiomaterials; Abschnitt 6: Verarbeitung im Wiener Rechenzentrum mit temporärer Entschlüsselung im Arbeitsspeicher.
  4. scryp: Enterprise. https://www.scryp.at/enterprise (abgerufen am 2026-08-30). API 1,20 € pro transkribierter Audiostunde mit 99,9 % SLA, Dedicated Hosting 199 € pro Monat plus 1,20 € pro Audiostunde bei 499 € Einrichtung, On-Premise 390 € pro Monat pro Server als Software-Lizenz; AVV, DSFA und VVT auf Anfrage; Reaktionszeiten 1 Stunde, 4 Stunden und 1 Arbeitstag; Enterprise-Preise sind EUR-Listenpreise, Angebot und Abrechnung je Markt auf Anfrage.
  5. scryp: Impressum. https://www.scryp.at/impressum (abgerufen am 2026-08-30). Diensteanbieter scryp, Inhaber Gökhan Sagir, Einzelunternehmen, nicht im Firmenbuch eingetragen, Wien, Österreich, UID ATU83108129, Mitglied der Wirtschaftskammer Wien.

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