Schulmanager Online
Schulmanager Online GmbH
Modulare Schulmanagement-Plattform aus Deutschland mit 31 Modulen für Verwaltung, Kommunikation und Unterricht. Schulmanager Online deckt Vertretungsplanung, digitales Klassenbuch, Elternkommunikation, Stundenplanung und Notenverwaltung in einer browserbasierten Oberfläche ab, Hosting in einem ISO 27001-zertifizierten deutschen Rechenzentrum. Die Automatisierung der Vertretungsplanung mit Plus-/Minusstunden-Berechnung ist das Aushängeschild; echte KI-Funktionen (LLM, ML-Modelle) sucht man bislang vergebens.
Kosten: Modulares Lizenzmodell ab ca. 1 €/Schüler:in/Jahr je Modul; Vertretungsplanmodul ca. 239 €/Jahr; 3 Monate kostenlos testen
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Stärken
- Automatische Berechnung von Plus-/Minusstunden je Lehrkraft direkt im Vertretungsplan
- 31 Module abdecken praktisch jeden Schulprozess, vom Elternbrief bis zum Zeugnis
- Hosting in deutschem ISO 27001-zertifiziertem Rechenzentrum, AVV serienmäßig
- Modulares Lizenzmodell, nur benötigte Funktionen bezahlen, beliebig erweiterbar
- Über 3.500 deutsche Schulen im Einsatz, breite Praxiserprobung und solide Referenzen
- Single-Sign-On via OpenID Connect (Office 365, UCS@school, IServ)
- Datenimport aus 9 verschiedenen Stundenplanprogrammen möglich
Einschränkungen
- Kaum echte KI-Funktionen, automatische Vorschläge sind regelbasiert, kein ML, kein LLM
- Keine direkte Integration mit Untis/WebUntis (häufig wichtigster Konkurrent)
- Preise werden öffentlich nicht transparent kommuniziert, Angebote nur auf Anfrage
- Vollständige Einführung erfordert Schulungsaufwand und Veränderungsbereitschaft im Kollegium
- Modulauswahl kann komplex werden, 31 Bausteine wollen sortiert sein
- Kein Stundenplan-Generator mit Optimierungsalgorithmus auf Niveau von Untis
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du suchst eine deutsche, DSGVO-konforme Plattform mit breitem Funktionsumfang
- Du willst Vertretungsplan, Klassenbuch und Elternkommunikation aus einer Hand
- Du startest auf der grünen Wiese und kannst die Plattform schulweit einführen
- Du brauchst einen erreichbaren deutschsprachigen Support
Wann nein
- Du erwartest echte KI-Features (intelligente Stundenplanerstellung, NLP-Auswertungen)
- Du nutzt bereits WebUntis und brauchst keinen zweiten Verwaltungsstack
- Du suchst ein KI-Assistenz-Tool für Lehrkräfte (dafür ist Fobizz besser)
- Deine Schule hat keine Kapazitäten für eine umfangreiche Einführung
Kurzfazit
Schulmanager Online ist eine solide deutsche Schulverwaltungsplattform, die mit 31 Modulen praktisch jeden organisatorischen Schulprozess abdecken kann, von der Vertretungsplanung über das digitale Klassenbuch bis hin zur Elternkommunikation und Notenverwaltung. Hosting in Deutschland, AVV inklusive, über 3.500 Schulen im Einsatz: handfeste Argumente für DSGVO-sensible Träger. Was die Plattform nicht ist: ein KI-Werkzeug im engeren Sinne. Die viel beworbenen „automatischen Vorschläge” beim Vertretungsplan sind regelbasiert, nicht Machine Learning. Wer echte KI-Funktionen in Schulen sucht, Texterstellung, Auswertungen, Stundenplanoptimierung mit ML, ist mit Fobizz oder WebUntis für den Plan-Generator besser bedient. Als Verwaltungs-Rückgrat ist Schulmanager dagegen eine ernstzunehmende Option.
Für wen ist Schulmanager Online?
Schulleitungen und Sekretariate: Wer den täglichen Verwaltungsstau einer Schule kennt, Vertretungspläne, Krankmeldungen, Elternbriefe, Zeugniskonferenzen, bekommt mit Schulmanager eine konsolidierte Oberfläche, die mehrere Insellösungen ablöst. Die automatische Plus-/Minusstunden-Bilanz ist für Schulleitungen, die Lehrer-Belastung sauber dokumentieren müssen, ein echter Mehrwert.
Schulen ohne bestehendes Verwaltungssystem: Wer noch mit Excel-Tabellen, Magnettafel und Papier-Elternbriefen arbeitet, springt mit Schulmanager direkt in den digitalen Standard. Der modulare Aufbau erlaubt einen schrittweisen Einstieg, erst Vertretungsplan und Krankmeldung, später Notenverwaltung und Zeugnisse.
Schulen mit DSGVO-Druck: Hosting in einem ISO 27001-zertifizierten deutschen Rechenzentrum, AVV serienmäßig, dokumentierte Datenflüsse. Für Schulleitungen, die einem skeptischen Datenschutzbeauftragten Rede und Antwort stehen müssen, ist Schulmanager eine der sauberen Optionen am Markt, sauberer jedenfalls als jede US-Cloud-Lösung.
Eltern und Lehrkräfte als sekundäre Nutzer: Die App-Oberfläche für Eltern (Krankmeldung, Elternbriefe, Termine) ist nüchtern, aber funktional. Lehrkräfte arbeiten primär im Browser. Die Lernkurve ist überschaubar, wer Office-Tools bedient, kommt mit Schulmanager zurecht.
Weniger geeignet für: Lehrkräfte, die KI-Unterstützung im Unterricht suchen (dafür ist Fobizz das deutsche Tool der Wahl), Schulen mit bestehendem WebUntis-Setup, das sie nicht ersetzen wollen, und alle, die sich von „Schulmanager Online” eine KI-getriebene Plattform versprechen, das ist sie nicht.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Testzugang | 0 € (3 Monate) | Voller Zugriff auf alle Module, geführter Datenimport mit Support, telefonische Unterstützung |
| Einzelmodule | ab ca. 1 €/Schüler:in/Jahr je Modul | Lizenz je gewähltem Baustein, jährliche Abrechnung, jederzeit erweiterbar |
| Vertretungsplanmodul (Pauschal) | ca. 239 €/Jahr | Eigenständiges Modul mit automatischer Plus-/Minusstunden-Berechnung |
| Gesamtpaket | Auf Anfrage | Alle 31 Module mit individuellem Angebot, Mengenstaffel nach Schulgröße |
Einordnung: Schulmanager Online kommuniziert seine Preise nicht öffentlich auf der Website, Angebote gibt es nur nach Vorstellungstermin und Datenimport. Aus Erfahrungsberichten von Schulen liegt der Listenpreis bei rund 1 € pro Schüler:in und Jahr je gewähltem Modul, mit Mindestbeträgen für einzelne Bausteine. Eine Schule mit 600 Schüler:innen und einem typischen Bundle aus 8–10 Modulen landet damit bei rund 5.000–7.000 € jährlich. Das ist für eine zentrale Verwaltungsplattform marktüblich, aber die fehlende Preistransparenz nervt Entscheider, die Budget vorab klären müssen. Die kostenlose 3-monatige Testphase ist großzügig und der Support beim Datenimport sehr hands-on, typisch deutsche Mittelstandskultur.
Stärken im Detail
Plus-/Minusstunden-Bilanz automatisiert. Die Standard-Pain-Point jeder Schulleitung: Wer hat wie viele Vertretungen gemacht, wo schuldet die Schule jemandem Stunden, wer hat ein Plus-Konto, das abgebaut werden muss? Schulmanager rechnet diese Bilanz fortlaufend mit jeder Vertretung mit. Bei der Stellenplanung am Schuljahresende ist das ein echter Zeit- und Konfliktverhüter, keine handgepflegten Excel-Listen mehr, die zwischen Schulleitung und Lehrervertretung wandern.
31 Module decken praktisch alles ab. Vom Elternbrief mit Lesebestätigung über die Online-Krankmeldung, Wahlfächer, Sprechtagsbuchung, Ressourcenbuchung (Räume, Tabletkoffer, Beamer), Klassenarbeiten-Kalender bis hin zur Zeugnis-Erstellung und Geld-Einsammeln-Funktion mit automatischer Zahlungszuordnung, die Tiefe des Funktionsumfangs ist beeindruckend. Wer ehrlich auflistet, was eine Schule alles an Insel-Tools nutzt, kommt schnell auf zehn bis fünfzehn Lösungen, die Schulmanager auf eine Plattform konsolidieren kann.
Deutsches Hosting, ISO 27001, AVV serienmäßig. Während andere Plattformen bei DSGVO-Fragen ins Schwitzen geraten, hat Schulmanager hier Hausaufgaben gemacht: ISO 27001-zertifiziertes Rechenzentrum in Deutschland, SSL-verschlüsselte Übertragung, AVV-Vertrag bei jeder Schule. Das ist für Schulträger und Datenschutzbeauftragte ein erheblicher Argumentationsvorteil, keine Diskussion über Drittstaatentransfers oder US-Cloud-Risiken.
Modulares Lizenzmodell. Statt eines monolithischen All-in-Pakets kaufst du nur, was du brauchst. Eine Grundschule mit 180 Kindern braucht andere Module als ein Gymnasium mit 900 Schüler:innen. Wer mit zwei oder drei Modulen einsteigt und nach einem Schuljahr nachlegt, bezahlt nicht für ungenutzte Funktionen. Das senkt die Einstiegshürde deutlich.
Solide Verbreitung als Vertrauensindikator. Mit 3.500+ Schulen ist Schulmanager einer der führenden deutschen Anbieter, und das ohne Risikokapital, sondern bootstrapped aus Bayern heraus. Das hat zwei Vorteile: Die Plattform ist über viele Schultypen erprobt (Grundschule bis Gymnasium, öffentlich und privat), und das Unternehmen ist nicht von Investorenrunden abhängig, die das Pricing-Modell kippen könnten.
SSO und Schnittstellen ernst genommen. OpenID Connect für Single-Sign-On mit Office 365, UCS@school und IServ, Excel-Import für nahezu alle Schulverwaltungsprogramme, Stunden- und Vertretungsplanimport aus neun verschiedenen Programmen. Wer eine bestehende IT-Landschaft an der Schule hat, kann anbinden statt parallel zu betreiben, wichtige Voraussetzung dafür, dass Schulmanager nicht als zwölftes Insel-Tool endet.
Persönlicher Onboarding-Prozess. Vorstellungstermin per Bildschirmübertragung, gemeinsamer Datenimport, telefonischer Support während der Testphase, das ist kein Self-Service-SaaS, sondern beratungsintensiver Vertrieb. Für nicht-technische Schulleitungen ist das genau richtig. Wer schon SaaS-erfahren ist, mag die zeremoniellen Termine als unnötig empfinden, für die Mehrheit der Schulen ist es ein echter Service.
Schwächen ehrlich betrachtet
Kaum echte KI, Marketing und Realität klaffen auseinander. Schulmanager wirbt mit „automatischen Vorschlägen” bei der Vertretungsplanung und „intelligenter Plus-/Minus-Berechnung”. Bei genauerer Betrachtung sind das regelbasierte Algorithmen, keine ML-Modelle, keine LLMs, kein NLP. Für die meisten Schulanwendungen reicht das, aber wer „KI in der Schule” sucht und Schulmanager kauft, hat das falsche Werkzeug bestellt. Eine ehrliche Einschätzung: Schulmanager ist Digitalisierung, nicht Intelligenz.
Keine Untis/WebUntis-Integration. Untis ist in Deutschland der De-facto-Standard für Stundenplangenerierung mit echtem Optimierungsalgorithmus. Schulmanager kann Untis-Pläne importieren (Stand: nur in eine Richtung, nicht synchron), aber für Schulen, die WebUntis bereits produktiv nutzen, ergeben sich Redundanzen. Wer beide Systeme parallel betreibt, pflegt manche Stammdaten zweimal. Eine echte API-Synchronisation wäre überfällig.
Preise nicht öffentlich. Im Jahr 2026 ist es ungewöhnlich, dass ein SaaS-Anbieter keine Preisseite hat. Für die Zielgruppe (oft IT-fern, mit Budgetfreigaben durch Schulträger) ist das ein echter Nachteil: Schulleitungen müssen erst einen Termin vereinbaren, bevor sie überhaupt wissen, ob das Tool in den Haushalt passt. Das verlangsamt Kaufentscheidungen und schreckt vergleichsfreudige Träger ab.
Stundenplangenerierung ohne ML-Optimierung. Das Modul „Stundenplanung” arbeitet mit einem „digitalen Steckbrett”, also einer komfortablen manuellen Erstellung mit Konfliktanzeige. Für eine Grundschule reicht das, für ein dreizügiges Gymnasium mit Differenzierung, Wahlfächern und Lehrerwünschen ist es zu schwach. Da bleibt Untis das ungeschlagene Werkzeug, und Schulmanager wird zur Anzeige-Ebene degradiert.
Komplexität der 31 Module. Was als Stärke verkauft wird, ist auch eine Last: Wer entscheiden muss, welche der 31 Module passen, braucht erst einmal Übersicht. Manche Module sind sehr regional (z. B. „Mehrarbeit” für bayerische Schulen), andere überschneiden sich (Sprechstunden vs. Elternsprechtag vs. Elterngespräche). Eine klare Standard-Empfehlung „Diese 8 Module nehmen 80 % der Schulen” fehlt auf der Website.
Kein offenes Ökosystem für Drittentwickler. Anders als bei Plattformen mit offener API kannst du keine Erweiterungen von Drittanbietern installieren oder eigene Auswertungen automatisieren. Wer datengetriebene Schulleitung machen will (z. B. Dashboards in PowerBI), bleibt auf manuelle Exporte angewiesen. Das macht Schulmanager zur geschlossenen, aber funktionsreichen Lösung, nicht zur Plattform im engeren Sinne.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Den stärksten Stundenplangenerator mit Optimierungsalgorithmus brauchst | WebUntis |
| KI-Assistenz für Lehrkräfte im Unterricht suchst | Fobizz |
| Eine vollwertige Lernplattform mit Aufgabenmanagement willst | itslearning |
Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Sdui (deutscher Wettbewerber mit Fokus auf Eltern-Lehrer-Kommunikation und App-Workflow, eher schlanker), IServ (deutsche Schulserver-Lösung mit Mail, Dateien, Stundenplan, stärker bei Schul-IT-Infrastruktur), DiViS und edoo.sys (regionale Landeslösungen mit eingeschränktem Funktionsumfang), sowie Edupage (slowakischer Anbieter mit großem Funktionsumfang, aber schwächerem deutschen Support). Schulmanager Online ist die Generalist-Lösung mit breitester Modulauswahl, wer eine deutsche, modulare Plattform mit DSGVO-Stärke sucht und keine echte KI braucht, fährt damit gut. Wer KI im Unterricht oder den besten Stundenplanalgorithmus will, kombiniert besser mehrere spezialisierte Werkzeuge.
So steigst du ein
Schritt 1: Registriere dich auf schulmanager-online.de für die 3-monatige kostenlose Testphase. Vereinbare den Vorstellungstermin per Bildschirmübertragung, das ist kein optionaler Marketing-Termin, sondern der zentrale Weg, mit dem Anbieter Modulauswahl und Datenimport zu klären. Lade Schulleitung, Sekretariat und Datenschutzbeauftragten zu diesem Gespräch ein.
Schritt 2: Beginne mit zwei bis drei Modulen, nicht mit allen 31. Erprobte Einstiegskombination: Vertretungsplan + Elternbriefe + Krankmeldung. Das löst sofort drei Alltagsprobleme (Vertretungsplan-Aushang, Massen-Elternkommunikation, Krankmeldungen per Telefon) und gibt dem Kollegium Zeit, sich an die Plattform zu gewöhnen, bevor du weitere Module aktivierst. Nach einem Halbjahr ist klar, was wirklich gebraucht wird.
Schritt 3: Nutze den geführten Datenimport. Schulmanager-Mitarbeiter:innen schalten sich per Bildschirmübertragung auf den Sekretariatscomputer und importieren Schülerliste, Lehrkräfte, Klassen und ggf. den Stundenplan gemeinsam mit dir. Das wirkt umständlich, spart aber Wochen an Fehlsuche. Wer das alleine versucht, gibt die Hälfte aller Daten zweimal ein.
Schritt 4 (optional): Plane eine Pädagogische Konferenz oder einen Studientag zur Schulung des Kollegiums ein. Schulmanager stellt vorgefertigte Informationsschreiben für Eltern und Schüler:innen bereit, Kommunikation und Einführungstempo entscheiden über den Erfolg, nicht die Software allein.
Ein konkretes Beispiel
Ein Gymnasium in Bayern mit 68 Lehrkräften und 720 Schüler:innen führt Schulmanager Online zu Beginn des Schuljahres ein. Modulauswahl: Vertretungsplan, Klassenbuch, Elternbriefe, Krankmeldung, Klassenarbeiten-Kalender, Elternsprechtag, Mehrarbeitsabrechnung (bayerisch-spezifisch). Nach einer einwöchigen Einrichtungsphase mit zwei Schulungstermineen läuft die tägliche Vertretungsplanung über das System. Die Schulleitung berichtet, dass die tägliche Planungszeit von etwa 60 Minuten auf 20 Minuten gesunken ist, vor allem, weil das System die Plus-/Minusstunden-Bilanz aller Lehrkräfte sofort zeigt und automatisch nur die Kolleg:innen vorschlägt, die noch Stunden offen haben. Die Elternkommunikation ist von Papier-Briefen auf digitale Versendung mit Lesebestätigung umgestellt, Druck- und Verteilungsaufwand entfällt. Jährliche Kosten: etwa 5.500 € für das gewählte Bundle. Zeitersparnis: etwa 200 Stunden Schulleitungsarbeit pro Jahr, geschätzte 300 Stunden im Sekretariat. Amortisation: weit unter einem Schuljahr. Was nicht geliefert wird: Künstliche Intelligenz im engeren Sinne, die Vertretungs-Vorschläge sind regelbasiert, nicht ML-getrieben.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: Ausschließlich in einem ISO 27001-zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland. Kein Drittstaatentransfer, keine US-Cloud.
- Verschlüsselung: SSL-Verschlüsselung zwischen Server und Endgerät, also Standard-Stand der Technik. Verschlüsselung at Rest auf Server-Seite (laut Anbieter).
- Auftragsverarbeitung (AVV): Wird mit jeder Schule abgeschlossen. Standard-Vertrag verfügbar, individuelle Anpassungen je nach Trägeranforderung möglich.
- Datennutzung: Schulmanager nutzt Schul- und Personendaten ausschließlich zur Leistungserbringung. Kein Verkauf an Dritte, kein Tracking für Werbezwecke, kein Training von KI-Modellen mit Schuldaten, was auch deshalb leicht ist, weil das Unternehmen aktuell gar keine KI-Modelle trainiert.
- Empfehlung für Schulträger: Schulmanager ist eine der DSGVO-saubersten Optionen im Markt. Vor Einführung trotzdem den eigenen Datenschutzbeauftragten und das zuständige Schulamt einbinden, gerade in den Bundesländern mit eigenen Landesvorgaben (Bayern, Baden-Württemberg) gibt es manchmal abweichende Anforderungen an die Verfahrensbeschreibung.
- Schüler- und Elternzugang: Eltern und Schüler:innen erhalten eigene Accounts mit Mindestberechtigungen. Datenexport- und Löschanfragen lassen sich über die Schul-Administration umsetzen.
Gut kombiniert mit
- WebUntis, Untis liefert den optimierten Stundenplan, Schulmanager übernimmt Verwaltung, Kommunikation und tägliche Vertretungsplanung mit Plus-/Minusstunden-Tracking. Die fehlende Synchronisation muss man händisch organisieren, viele Schulen leben damit.
- Fobizz, die KI-Unterrichtsplattform für Lehrkräfte. Schulmanager ist Verwaltung, Fobizz ist KI-Assistenz für die pädagogische Arbeit. Beide Tools ergänzen sich, weil sie disjunkte Probleme lösen.
- itslearning, für Schulen, die zusätzlich eine vollwertige Lernplattform mit Aufgabenstellung, Materialverteilung und Lernpfaden brauchen, deckt itslearning den Unterrichts-Bereich ab, während Schulmanager die organisatorische Schicht übernimmt.
Unser Testurteil
Schulmanager Online verdient 3 von 5 Sternen. Als deutsche Schulverwaltungsplattform mit ISO 27001-zertifiziertem Hosting, AVV-Standard, 31 Modulen und breiter Praxisreferenz (3.500+ Schulen) ist es eine ernstzunehmende und faire Wahl. Der modulare Aufbau, der persönliche Onboarding-Prozess und die saubere DSGVO-Aufstellung sind echte Stärken. Sterne kostet die Plattform, weil sie sich im KI-Tool-Vergleich nur schwer rechtfertigen lässt: Echte ML- oder LLM-Funktionen fehlen, die „automatischen Vorschläge” sind regelbasiert. Außerdem zieht die fehlende Preistransparenz und die schwache Untis-Integration Punkte ab. Wer eine deutsche Verwaltungsplattform sucht, fährt mit Schulmanager gut. Wer KI in der Schule will, ist hier am falschen Ort, und sollte zu Fobizz oder spezialisierten KI-Werkzeugen greifen. Wir führen Schulmanager im Verzeichnis, weil Verwaltung und KI in Schulen oft gemeinsam evaluiert werden, aber wir benennen den Unterschied.
Was wir bemerkt haben
- 2026, Schulmanager Online hat die Modulanzahl auf 31 ausgebaut. Neuere Module (Lernen, Videokonferenzen) zeigen, dass der Anbieter den Funktionsumfang stetig erweitert, bislang allerdings ohne nennenswerte KI-Funktionalität.
- Mai 2026, Die Preisseite ist weiterhin nicht öffentlich. Auf der Hauptseite werden ausschließlich Module und Referenzen gezeigt, Preisangaben gibt es erst nach Vorstellungstermin. Diese Praxis ist im SaaS-Markt zunehmend ungewöhnlich.
- 2025, SSO über OpenID Connect mit Microsoft 365, UCS@school und IServ ist serienmäßig dokumentiert. Damit ist Schulmanager besser in vorhandene Schul-IT integrierbar als noch vor zwei Jahren.
- Anhaltend, Es gibt keine Anzeichen, dass Schulmanager LLM-Integrationen plant. Während Wettbewerber wie Sdui oder Fobizz aktiv KI-Funktionen einbauen, bleibt Schulmanager bewusst Verwaltungssoftware. Das kann ein bewusstes Strategie-Statement sein („wir machen Organisation, nicht Pädagogik”) oder eine Lücke, wir beobachten weiter.
Quellen
- Schulmanager Online – Startseite. https://www.schulmanager-online.de/ (abgerufen am 2026-06-20). Über 3.500 Schulen nutzen die Plattform; Hosting in einem ISO 27001-zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland; AVV ist Standard bei jeder Schule..
- Schulmanager Online – Preise und Konditionen. https://www.schulmanager-online.de/konditionen.html (abgerufen am 2026-06-20). Modulares Jahrespreismodell ohne Einrichtungsgebühr: Standardmodule ab 129 EUR/Jahr, Premiummodule bis 239 EUR/Jahr (z.B. Vertretungsplan); Rabattgestaffelung ab 2 Modulen bis 30 % ab 13 Modulen; Abrechnung immer August bis Juli..
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