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Freemium Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig ⚠️ Hybrid Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026

RoomSketcher

RoomSketcher AS

3/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

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Webbasiertes Raumplanungs- und Visualisierungstool aus Norwegen. Kombiniert klassische 2D-/3D-Editoren mit KI-Konvertierung von Skizzen und LiDAR-Scans in editierbare Grundrisse. Stark für Makler-Präsentationen und Inneneinrichtung, kein Werkzeug für präzises Handwerker-Aufmaß.

Kosten: Kostenlos (Pay-as-you-Go, 0 Credits); Pro 144 USD/Jahr (12 USD/Monat, 5 Credits) bzw. 24 USD im Monatsabo; Team 420 USD/Jahr (35 USD/Monat, 20 Credits) bzw. 70 USD im Monatsabo; Grundriss-Bestellservice ab 38 USD/Etage (Free) bzw. ab 18 USD/Etage (Pro/Team)

Stärken

  • AI Convert wandelt hochgeladene Skizzen oder PDF-Grundrisse in editierbare Layouts um
  • FloorCapture: iPhone/iPad-LiDAR-Scan wird per KI in einen editierbaren Grundriss übersetzt
  • AI Render erzeugt fotorealistische 3D-Bilder, dazu große Möbel- und Materialbibliothek
  • Webbasiert, keine Installation, läuft auf Mac, Windows und Chromebook
  • Vollständig deutschsprachige Website (roomsketcher.de) mit deutschem Hilfe-Center

Einschränkungen

  • Kein generativer KI-Designer, keine Raum-Neugestaltung per Textprompt
  • FloorCapture-LiDAR liefert kein millimetergenaues Aufmaß, für Bauausführung zu grob
  • Credit-Modell: Pro-Plan hat nur 5 Credits/Monat, 3D-Photos und KI-Konvertierungen verbrauchen sie schnell
  • Keine dokumentierte Echtzeit-Mehrbenutzer-Kollaboration (Team-Plan teilt nur Projekte)
  • Kein reines EWR-Hosting: Daten können laut Nutzungsbedingungen auch in den USA verarbeitet werden
  • Keine öffentlich dokumentierte AVV, Datenschutzangaben ohne konkrete GDPR-/SCC-Details

Passt gut zu

Immobilienmakler für virtuelle Wohnungsbesichtigungen und Exposés Inneneinrichter und Raumausstatter für Kundenpräsentationen Kleine Architekturbüros für schnelle Visualisierung von Entwürfen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du brauchst hübsche 3D-Visualisierungen für Makler-Exposés oder Kundenpitches
  • Du willst bestehende Papier- oder PDF-Grundrisse digitalisieren
  • Du nutzt iPhone/iPad mit LiDAR und willst schnell Aufmaße scannen
  • Du suchst eine günstige Web-Lösung ohne CAD-Lernkurve

Wann nein

  • Du brauchst Aufmaße mit Handwerker-Genauigkeit (±1 cm) für Bauausführung
  • Du willst KI-generierte Raumvorschläge per Textprompt
  • Du brauchst reines EWR-Hosting ohne US-Datenverarbeitung
  • Du brauchst BIM-Funktionen oder Schnittstellen zu Bau-Software

Kurzfazit

RoomSketcher ist ein solides, aber kein KI-getriebenes Raumplanungstool. Der Kern ist ein klassischer Web-Editor für 2D- und 3D-Grundrisse mit großer Möbelbibliothek, die KI-Funktionen (FloorCapture per LiDAR, AI Convert von Skizzen, AI Render für fotorealistische Bilder) sind nützliche Ergänzungen, aber nicht das Herz des Produkts. Wer hübsche Visualisierungen für Makler-Exposés oder Kundenpräsentationen braucht, bekommt für 144 USD/Jahr ein faires Angebot. Für millimetergenaues Handwerker-Aufmaß oder generative Raumkonzepte per Prompt gibt es bessere Werkzeuge.

Für wen ist RoomSketcher?

Immobilienmakler: Aus einem Skizzen-Foto wird in Minuten ein präsentabler Grundriss mit 3D-Ansicht für das Online-Exposé. Die Bibliothek liefert Möbel und Materialien, Wohnungen lassen sich virtuell „möbliert” zeigen, was die Klickrate auf Immobilienportalen erhöht.

Inneneinrichter und Raumausstatter: Vor dem Kundengespräch lassen sich Möblierungsvarianten durchspielen und als 3D-Renderings oder 360-Grad-Touren präsentieren. Das verkürzt Beratungsschleifen und reduziert Reklamationen wegen Missverständnissen.

Kleine Architekturbüros: Für schnelle Konzeptvisualisierungen vor dem CAD-Detailausbau. Wer Allplan, Archicad oder Revit nicht hochfahren möchte, kommt mit RoomSketcher in Minuten zum Bild.

Privatnutzer mit Renovierungsplänen: Der kostenlose Pay-as-you-Go-Plan reicht für ein einzelnes Hausprojekt. Möbel umstellen, Wandfarben testen, Materialien vergleichen, ohne Abo (einzelne Renderings und KI-Konvertierungen werden dann pro Vorgang berechnet).

Weniger geeignet für: Handwerker mit Aufmaß-Pflicht, Bauplaner mit BIM-Anforderungen (Autodesk/Allplan) und Designer, die generative Raum-Konzepte per Prompt erwarten (das kann RoomSketcher nicht).

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Free / Pay-as-you-Go0 USD1 Nutzer, eingeschränkte Möbelbibliothek, 10 Projekte im Archiv, 0 monatliche Credits, Grundriss-Bestellservice ab 38 USD/Etage
Pro144 USD/Jahr (12 USD/Monat) oder 24 USD im Monatsabo1 Nutzer, 5 Credits/Monat, 100 Projekte im Archiv, volle Bibliothek, AI Convert, Grundriss-Bestellung ab 18 USD/Etage
Team420 USD/Jahr (35 USD/Monat) oder 70 USD im Monatsabo5 Nutzer, 20 Credits/Monat, 500 Projekte, Branding-Optionen, Grundriss-Bestellung ab 18 USD/Etage

Einordnung: RoomSketcher rechnet in „Credits”, einer Währung, die für 3D-Grundrisse, 3D-Photos, 360-Grad-Touren, AI Render sowie die KI-Konvertierungen AI Convert und FloorCapture (je 20 USD/Etage im Gegenwert) verbraucht wird. Das erschwert die Vorab-Kalkulation der echten Nutzungskosten. Wer nur klickweise plant, kommt mit dem Pro-Plan und seinen 5 Credits/Monat aus. Wer regelmäßig 3D-Visualisierungen produziert, sollte vor dem Abschluss einmal überschlagen, wie viele Credits eine typische Wohnung kostet, sonst landet man schnell bei Nachkäufen oder beim Team-Plan.

Verglichen mit klassischen CAD-Lizenzen (Allplan, Archicad ab etwa 1.500 EUR/Jahr) ist RoomSketcher günstig. Verglichen mit smartphone-nativen Wettbewerbern (snap Home, MagicPlan) ist es preislich im Mittelfeld.

Stärken im Detail

FloorCapture spart echte Aufmaß-Zeit. Wer ein iPhone Pro oder iPad mit LiDAR-Sensor besitzt, scannt einen Raum und bekommt einen brauchbaren 2D-Grundriss zurück, die KI erkennt Wände, Türen und Fenster aus den Punktwolken. Das ist nicht millimetergenau, reicht aber für Makler-Exposés und Visualisierungen vollkommen aus.

AI Convert digitalisiert Bestandspläne. Du fotografierst einen Papier-Grundriss oder lädst ein altes PDF hoch, die KI wandelt das in ein editierbares Layout. Für Makler, die Bestandsobjekte digitalisieren müssen, ist das ein echter Zeitgewinn. Auch alte Bauakten werden so wieder bearbeitbar.

AI Render und eine große Bibliothek. Mit AI Render erzeugt RoomSketcher fotorealistische 3D-Bilder. Dazu kommt eine umfangreiche Material- und Möbelbibliothek: Hersteller-Texturen, Tausende Möbel, Pflanzen, Sanitärobjekte. Für realistische Renderings ohne Eigenmodellierung ist die Bibliothek der wichtigste praktische Wert.

Web-only ohne Installationsstress. Kein Download, keine GPU-Anforderungen, läuft im Browser. Das macht das Tool tauglich für gemischte IT-Umgebungen (Mac, Windows, Chromebook) und für Schulungen, in denen Teilnehmer nichts installieren dürfen.

Vollständig deutschsprachig. RoomSketcher betreibt mit roomsketcher.de eine komplett deutschsprachige Website inklusive Hilfe-Center und Kontaktformular. Für ein Tool aus Norwegen ist der deutschsprachige Zugang ein echter Pluspunkt gegenüber vielen englischsprachigen Wettbewerbern.

Schwächen ehrlich betrachtet

Keine generative KI im Sinne von 2026. Wer „KI” im Marketing liest, denkt an ChatGPT-artige Prompts: „Mach mir aus diesem Wohnzimmer einen skandinavischen Loft.” Das kann RoomSketcher nicht. Die dokumentierten KI-Funktionen sind klassische Computer Vision und Rendering (Skizze erkennen, Punktwolke segmentieren, fotorealistisch rendern), nützlich, aber keine generative Raum-Neugestaltung per Text.

Genauigkeit reicht nicht für Handwerker-Aufmaß. Die LiDAR-Erfassung per FloorCapture nutzt den Sensor von iPhone und iPad und ist damit prinzipbedingt nicht millimetergenau. Für eine Raumplanung okay, für eine Schreiner-Bestellung oder eine Sanitär-Vorfertigung zu ungenau. RoomSketcher positioniert das Werkzeug auch selbst nicht als zertifiziertes Aufmaß. Spezialisierte Scan-Dienste wie Canvas zielen dagegen auf eine CAD-nähere Genauigkeit.

Credit-System erschwert die Kalkulation. Der Pro-Plan enthält nur 5 Credits pro Monat, während einzelne Ausgaben wie AI Convert und FloorCapture je 20 USD/Etage im Credit-Gegenwert kosten und ein 3D-Photo rund 4 USD. Wer zwei größere Projekte pro Monat visualisiert, ist schnell durch das Kontingent und muss nachkaufen. Das ist nicht intransparent im rechtlichen Sinn, die Preisseite listet die Credit-Kosten, aber die effektive Monatsbasis unterschätzt man leicht.

Keine dokumentierte Echtzeit-Kollaboration. Der Team-Plan teilt Projekte zwischen 5 Nutzern. Ein echtzeitfähiges Mehrbenutzer-Editing im Sinne von Figma oder Miro (mehrere Cursor gleichzeitig) ist in den öffentlichen Feature-Beschreibungen nicht dokumentiert. Wer im Team an einem Layout arbeitet, sollte sich abwechseln.

Datenschutz-Dokumentation ist dünn. Die Datenschutzerklärung ist erreichbar (unter /privacy/), nennt aber keine konkreten Angaben zu GDPR, Standardvertragsklauseln oder einem Auftragsverarbeitungsvertrag. Laut den Nutzungsbedingungen können Daten auch in den USA verarbeitet werden. Für Geschäftskunden mit Datenschutz-Pflichten ist das ein Punkt, den man vor dem Einsatz klären muss.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Millimetergenaues Aufmaß per LiDAR brauchstsnap Home oder spezialisierte LiDAR-Tools
Immobilien-Fotos KI-gestützt aufpeppen willst (Staging)Photoroom oder Claid.ai
Generative Bildkonzepte und Moodboards für Räume erstellen willstAdobe Firefly
Baudokumentation und Mängelmanagement vor Ort führen willstPlanRadar

In der Prosa erwähnen wir auch Canvas, MagicPlan, Autodesk Revit und SketchUp, das sind reale Wettbewerber, aber unsere Reviews dazu sind noch nicht vollständig verifiziert. Nicht jede Erwähnung wird zum Klick-Link, weil wir nur auf geprüfte Tool-Seiten verlinken.

So steigst du ein

Schritt 1: Lege auf roomsketcher.com einen Free-Account an, kein Zahlungsmittel nötig. Beginne mit einem Beispielprojekt (Wohnung, ca. 80 m²) und teste den 2D-Editor: Wände ziehen, Türen setzen, Möbel platzieren. Plane 30 bis 45 Minuten Einarbeitung.

Schritt 2: Wenn du iPhone/iPad mit LiDAR hast: Lade die RoomSketcher-App, scanne einen echten Raum mit FloorCapture. Vergleiche das Ergebnis mit deinen tatsächlichen Maßen, du erkennst sofort die Toleranz. Wenn die für deinen Anwendungsfall reicht, lohnt sich Pro.

Schritt 3: Plane vor dem Pro-Upgrade durch, wie viele Credits ein typisches Projekt kostet. Erstelle ein 3D-Photo, prüfe die Credit-Belastung. Wer pro Monat mehr als 3 bis 4 Renderings braucht, sollte gleich zum Team-Plan greifen oder Credit-Pakete nachkaufen.

Ein konkretes Beispiel

Ein Hamburger Maklerbüro mit acht Mitarbeitern hat den Team-Plan im Einsatz. Bei einer Bestandsaufnahme fotografieren die Makler vor Ort den Papier-Grundriss aus den Bauakten und laden ihn in RoomSketcher hoch, AI Convert erzeugt in Sekunden ein editierbares Layout. Anschließend werden Standardmöbel platziert und ein 3D-Photo gerendert, das direkt ins Exposé wandert. Was früher zwei Stunden mit einem externen Architektenbüro dauerte (90 bis 120 EUR pro Objekt), kostet jetzt rund 15 Minuten interne Arbeitszeit. Bei 30 Objekten im Monat amortisiert sich das Abo binnen einer Woche, sofern die monatlichen Credits reichen.

DSGVO & Datenschutz

  • Anbieter und Recht: RoomSketcher AS sitzt in Norwegen. Laut Nutzungsbedingungen (Stand 9. Dezember 2025) gilt norwegisches Recht mit Gerichtsstand Oslo.
  • Datenhosting: Kein reines EWR-Hosting. Die Nutzungsbedingungen halten fest, dass Daten „in Norway, in the United States, or any other country in which we maintain facilities” gespeichert und verarbeitet werden können. Für Unternehmen mit strikter EU-Datenresidenz ist das ein Ausschlusskriterium.
  • KI-Training: Die Nutzung der KI-Funktionen setzt laut Nutzungsbedingungen die Zustimmung voraus, hochgeladene oder erzeugte Inhalte zum Training und zur Verbesserung der Machine-Learning-Modelle zu verwenden. Wer das nicht möchte, sollte die KI-Funktionen meiden.
  • Datenschutzerklärung: Erreichbar unter roomsketcher.com/privacy/, allerdings ohne konkrete Angaben zu GDPR, Standardvertragsklauseln oder Datenstandorten. Die Standort-Aussage steht in den Nutzungsbedingungen.
  • AVV-Vertrag: Kein öffentlich verlinkter Auftragsverarbeitungsvertrag gefunden. Kommerzielle Nutzung läuft über separate „General Commercial Terms”. Geschäftskunden sollten eine AVV aktiv anfragen.
  • Account-Löschung: Änderung und Löschung personenbezogener Daten erfolgen laut Datenschutzerklärung per E-Mail an den Kundenservice.
  • Empfehlung für Unternehmen: Keine personenbezogenen Daten (z. B. Eigentümeradressen, Mieterinfos) in Projektnamen oder Notizen ablegen. Für Makler mit Berufsgeheimnis-Berührung (z. B. Verwalter, Anwälte) vor dem Einsatz die AVV und die Datenschutzerklärung einfordern und eine Kurz-DSFA durchführen.

Gut kombiniert mit

  • Photoroom, RoomSketcher liefert den Grundriss und das 3D-Rendering, Photoroom poliert die echten Wohnungs-Fotos für das Exposé (Hintergrund entfernen, Beleuchtung optimieren).
  • Claid.ai, Für AI-Staging echter Räume: leerer Raum wird mit virtuellen Möbeln gefüllt, die ideale Ergänzung zum strukturierten Grundriss aus RoomSketcher.
  • PlanRadar, Wenn aus dem Visualisierungs-Projekt ein echtes Bauvorhaben wird, übernimmt PlanRadar die Mängelerfassung und Baudokumentation.

Unser Fazit

RoomSketcher verdient 3 von 5 Sternen. Es ist ein ehrliches, kompetentes Werkzeug für Visualisierung und schnelle Grundriss-Digitalisierung, aber es ist kein KI-First-Produkt im modernen Sinn. Die KI-Funktionen sind sinnvolle Add-ons (LiDAR-Scan, AI Convert, AI Render), nicht der Kern des Wertversprechens. Wer das akzeptiert und Visualisierungen für Makler-Exposés oder Inneneinrichtungs-Pitches braucht, bekommt ein faires Angebot zu fairem Preis. Zwei Sterne kosten das dünne Datenschutz-Kleingedruckte samt möglicher US-Datenverarbeitung und das Credit-Modell, das die effektiven Kosten schwer kalkulierbar macht. Wer „KI-Raumplaner per Prompt” erwartet, wird enttäuscht, diese Kategorie besetzen derzeit generative Bildmodelle wie Adobe Firefly, nicht klassische Floor-Plan-Editoren mit aufgesetzter KI.

Was wir geprüft haben

Diese Seite bewertet RoomSketcher auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Stand 30. Juli 2026), nicht aus eigener Dauernutzung. Folgende Punkte haben wir gegen die Primärquellen abgeglichen:

  • Preise und Credits: geprüft gegen die Preisseite. Free 0 USD (0 Credits, 10 Projekte), Pro 12 USD/Monat im Jahresabo (144 USD/Jahr, 5 Credits) bzw. 24 USD monatlich, Team 35 USD/Monat (420 USD/Jahr, 20 Credits) bzw. 70 USD monatlich. Der Grundriss-Bestellservice kostet im Free-Plan ab 38 USD/Etage, in Pro und Team ab 18 USD/Etage. Credits werden etwa für 3D-Photos, AI Render, AI Convert und FloorCapture verbraucht, das stützt unsere Kritik am Credit-Verbrauch.
  • KI-Funktionen: geprüft gegen die Feature-Seite. Belegt sind AI Convert, FloorCapture und AI Render. Eine generative Text-zu-Raum-Funktion (Raum per Prompt neu gestalten) ist nicht dokumentiert, ebenso wenig eine Echtzeit-Mehrbenutzer-Kollaboration. Unsere Aussage „keine generative KI per Prompt” bleibt damit bestehen.
  • Datenschutzerklärung (Korrektur): In einer früheren Fassung stand, die Datenschutzseite sei mit HTTP 404 nicht erreichbar gewesen. Das war falsch, geprüft war lediglich die falsche Adresse. Die gültige Datenschutzerklärung liegt unter /privacy/ und ist erreichbar. Sie nennt jedoch keine konkreten GDPR-, SCC- oder AVV-Details.
  • Hosting (Korrektur): Laut den Nutzungsbedingungen (Rev. 9. Dezember 2025) können Daten „in Norway, in the United States, or any other country” verarbeitet werden. RoomSketcher ist also kein reines EWR-Hosting. Wir haben dataHosting deshalb von „eu” auf „global” geändert und die frühere Aussage „kein Datentransfer-Drama” entfernt.
  • KI-Training: Die Nutzungsbedingungen halten fest, dass die Nutzung der KI-Funktionen die Zustimmung voraussetzt, hochgeladene oder erzeugte Inhalte zum Training der ML-Modelle zu verwenden.
  • Unternehmen und Recht: RoomSketcher AS mit Sitz in Norwegen, Gerichtsstand Oslo, norwegisches Recht, bestätigt über die Nutzungsbedingungen. Die deutschsprachige Website roomsketcher.de mit deutschem Hilfe-Center ist erreichbar, ein klassisches deutsches Impressum haben wir dort nicht gefunden.
  • AVV und DSGVO-Doku: In Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen fanden wir keinen öffentlich verlinkten Auftragsverarbeitungsvertrag und keine konkreten Angaben zu Standardvertragsklauseln. Kommerzielle Nutzung läuft über separate „General Commercial Terms”. Geschäftskunden sollten eine AVV aktiv anfragen.

Was wir bemerkt haben

  • Juli 2026, Korrektur einer früheren 404-Angabe: Die Datenschutzerklärung ist unter /privacy/ erreichbar, die zuvor genannte Adresse /privacy-policy/ war schlicht die falsche URL. Kein Warnsignal, wohl aber dünn: konkrete GDPR-, SCC- oder AVV-Angaben fehlen.
  • Juli 2026, Laut Nutzungsbedingungen können Daten auch in den USA verarbeitet werden. RoomSketcher ist damit kein reines EWR-Hosting, auch wenn der Firmensitz in Norwegen liegt.
  • 2024, RoomSketcher hat „AI Convert” und „FloorCapture” prominent ins Marketing aufgenommen, inzwischen kam „AI Render” (fotorealistische 3D-Bilder) dazu. Alle drei sind reale Computer-Vision- und Rendering-Funktionen, kein bloßes Marketing, der Sprung zu einem generativen KI-Raumplaner ist damit aber nicht vollzogen.
  • Allgemein, Das Credit-Modell hat in den letzten Jahren mehrfach Diskussionen ausgelöst: Was vorher als „inklusive” galt, kostet heute Credits. Wer langfristig kalkuliert, sollte die aktuellen Credit-Kosten pro Render-Aktion auf der Preisseite prüfen, die sind nicht stabil.

Quellen

  1. RoomSketcher – Preisseite. https://www.roomsketcher.com/pricing/ (abgerufen am 2026-07-30). Free 0 USD (1 Nutzer, 0 Credits, 10 Projekte, Grundriss-Bestellung ab 38 USD/Etage); Pro 12 USD/Monat im Jahresabo (144 USD/Jahr) bzw. 24 USD monatlich, 1 Nutzer, 5 Credits/Monat, 100 Projekte, Grundriss-Bestellung ab 18 USD/Etage; Team 35 USD/Monat im Jahresabo (420 USD/Jahr) bzw. 70 USD monatlich, 5 Nutzer, 20 Credits/Monat, 500 Projekte. Credits werden für 3D-Grundrisse, 3D-Photos, 360-Views, AI Render, AI Convert (20 USD/Etage) und FloorCapture (20 USD/Etage) verbraucht..
  2. RoomSketcher – Features und KI-Funktionen. https://www.roomsketcher.com/features/ (abgerufen am 2026-07-30). Drei KI-Funktionen sind dokumentiert: AI Convert (Grundriss-Datei wird per KI in ein editierbares Layout gewandelt), FloorCapture (iPhone/iPad-LiDAR-Scan wird per KI zum editierbaren Grundriss) und AI Render (fotorealistische 3D-Bilder). Eine generative Text-zu-Raum-Funktion und eine Echtzeit-Mehrbenutzer-Kollaboration werden nicht genannt..
  3. RoomSketcher – Datenschutzerklärung. https://www.roomsketcher.com/privacy/ (abgerufen am 2026-07-30). Die Datenschutzerklärung ist unter /privacy/ erreichbar (die frühere Prüf-URL /privacy-policy/ liefert 404, ist aber nicht die gültige Adresse). Sie nennt keine konkreten GDPR-, SCC- oder AVV-Details; Änderung und Löschung personenbezogener Daten erfolgen per E-Mail an den Kundenservice..
  4. RoomSketcher – Nutzungsbedingungen (Rev. 9. Dezember 2025). https://www.roomsketcher.com/terms/ (abgerufen am 2026-07-30). Anbieter ist RoomSketcher AS, Norwegen; es gilt norwegisches Recht, Gerichtsstand Oslo. Daten können in Norwegen, den USA oder jedem anderen Land verarbeitet werden, in dem RoomSketcher Anlagen betreibt. Die Nutzung der KI-Funktionen setzt die Zustimmung voraus, hochgeladene oder erzeugte Inhalte zum Training der ML-Modelle zu verwenden. Kommerzielle Nutzung nur unter separaten General Commercial Terms..
  5. RoomSketcher – deutschsprachige Website. https://www.roomsketcher.de/ (abgerufen am 2026-07-30). Vollständig deutschsprachige Website (roomsketcher.de) mit deutschem Kundensupport, Hilfe-Center und Kontaktformular. Betreiber ist RoomSketcher AS in Norwegen (Copyright 2026). Ein klassisches deutsches Impressum ist auf der Seite nicht sichtbar..

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Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

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