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Freemium Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig ⚠️ Hybrid Zuletzt geprüft: 30. August 2026

repleno

repleno (Einzelunternehmen Christoph Kay, Bielefeld)

4/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

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repleno im Team einführen? KI-Training anfragen

repleno ist eine deutsche Lagerverwaltung für kleine Betriebe mit Barcode-Buchung per App, automatischer Nachbestellung und dauerhaft kostenlosem Tarif für 25 Artikel. Das Team bucht Entnahmen per Scan, repleno meldet am Meldebestand Bedarf und bestellt auf Wunsch selbst beim Lieferanten. Abgerechnet wird nach Artikelzahl, nicht pro Nutzer. KI steckt in der Artikelanlage über Mistral, die Nachbestellung selbst arbeitet mit Melde- und Maximalbestand.

Kosten: Free dauerhaft kostenlos (bis 25 aktive Artikel, 1 Lagerort). Bezahlt bei jährlicher Zahlung: Go 49 EUR/Monat (588 EUR/Jahr, bis 150 Artikel), Flow 99 EUR/Monat (1.188 EUR/Jahr, bis 750 Artikel), Scale 199 EUR/Monat (2.388 EUR/Jahr, bis 3.000 Artikel). Monatliche Abrechnung: 58,90 / 118,90 / 238,90 EUR. Max über 3.000 Artikel auf Anfrage. Alle Tarife mit unbegrenzten Nutzern, zzgl. USt, Zahlung per Rechnung.

Kategorien

Stärken

  • Vier Nachschubarten pro Artikel: nur beobachten, Bedarf melden, Bestellvorschlag zur Freigabe oder vollautomatisch beim Lieferanten bestellen
  • App für das Team: Entnahmen, Zugänge, Umlagerungen und Wareneingang per Barcode-Scan direkt dort buchen, wo Material bewegt wird
  • Preis nach Artikelzahl statt pro Nutzer, unbegrenzte Teammitglieder in jedem Tarif, dauerhaft kostenloser Free-Tarif bis 25 Artikel
  • KI-gestützte Artikelanlage aus Lieferanten-URL oder Produkttext über Mistral, dazu Bestandsanalyse für Ladenhüter, Überbestände und Lieferantenabhängigkeiten
  • Deutscher Anbieter, Hosting und Datenbank in Frankfurt am Main, Bestellungen gehen als Text und CSV per E-Mail an Lieferanten ohne eigene Software

Einschränkungen

  • Nachbestellung steuert über Melde- und Maximalbestand plus Lieferzeit, es ist keine saisonale oder auftragsbasierte Bedarfsprognose
  • Keine ERP- oder Buchhaltungs-Schnittstelle, nur CSV-Import und -Export, laut Anbieter steht eine Schnittstelle auch nicht auf der Roadmap
  • Einzelunternehmen mit einem Gründer, kein Team im Rücken und keine jahrelange Referenzhistorie, das ist ein Klumpenrisiko für einen Kernprozess
  • Artikelgrenzen sind eng gestaffelt: über 150 aktiven Artikeln verdoppelt sich der Preis von 49 auf 99 EUR im Monat
  • Echtes Direktbeschaffungs-Material, das nie durchs Lager läuft, bleibt außen vor, dafür ist das Modell nicht gebaut
  • Der Free-Tarif nimmt den Preis, nicht den Aufwand: Bei einer Handvoll Artikeln stehen rund eine Stunde Einrichtung plus laufendes Buchen gegen wenig Nutzen

Passt gut zu

Kleine Betriebe mit wiederkehrendem Verbrauchsmaterial: Handwerk, Werkstätten, Fertigung, Büros, kleine Händler Betriebe mit mehreren Lagerorten oder Servicefahrzeugen, die wissen wollen, wo welches Material liegt Inhaber, die Bestandsführung aus Excel und Zuruf-Bestellungen in ein System holen wollen

Kurzfazit

repleno ist eine deutsche Lagerverwaltung für kleine Betriebe: Das Team bucht Entnahmen per Barcode-Scan, repleno meldet Bedarf am Meldebestand und bestellt auf Wunsch automatisch beim Lieferanten. Die Preise stehen öffentlich: Free mit 25 Artikeln dauerhaft kostenlos, Go 49, Flow 99, Scale 199 Euro pro Monat bei Jahreszahlung, Nutzer immer unbegrenzt. Die Nachbestellung arbeitet mit Melde- und Maximalbestand, nicht mit Prognose. Wer echtes Forecasting auf ERP-Daten braucht, ist bei Netstock besser aufgehoben.

Für wen ist repleno?

Kleine Betriebe mit wiederkehrendem Verbrauchsmaterial: Die Kernzielgruppe ist breiter, als unsere frühere Einordnung als Handwerkersoftware vermuten ließ. Wer regelmäßig dieselben Artikel verbraucht, Fittings und Klemmen im Handwerk, Bohrer und Wendeschneidplatten in der Zerspanung, Toner und Papier im Büro, Verpackung und Etiketten im kleinen Versandhandel, arbeitet mit demselben Muster: Etwas fehlt genau dann, wenn es gebraucht wird. Als Referenzen nennt repleno unter anderem Elektro-Montagen Schulz aus Sulzbach-Rosenberg und die Horst Filipp GmbH aus Enger, also einen Elektrobetrieb und einen Zerspaner.

Betriebe mit mehreren Lagerorten oder Servicefahrzeugen: Ab dem Go-Tarif legst du mehrere Lagerorte mit getrennten Beständen an, laut Anbieter ohne feste Obergrenze, das Servicefahrzeug ist dann einfach ein Lagerort. Jeder Monteur scannt, was er entnimmt, und alle sehen, wo das Teil noch liegt, statt beim Chef nachzufragen. Für Betriebe mit mehreren ungeplanten Großhandelsfahrten pro Woche ist das der größte Hebel.

Wer aus Excel oder aus dem Nichts kommt: repleno ist ein Erstsystem, kein ERP-Ersatz. Betriebe, die Bestände heute in einer Tabelle, auf Kanban-Karten oder gar nicht führen, bekommen hier den kleinsten sinnvollen Schritt in Richtung Bestandsführung, inklusive Etiketten, Barcodes, Inventurhilfe und Buchungshistorie.

Inhaber, die gebundenes Kapital senken wollen: Die Bestandsanalyse zeigt Ladenhüter, Überbestände, Reichweiten und Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten. Wer heute nach Bauchgefühl bevorratet, bekommt hier zum ersten Mal Zahlen.

Weniger geeignet für: Betriebe, deren Material fast ausschließlich projektspezifisch direkt beschafft wird und nie durchs Lager läuft, sehr kleine Betriebe mit nur einer Handvoll Artikeln (der Free-Tarif kostet nichts, der Pflegeaufwand bleibt, und bei zehn Positionen steht rund eine Stunde Einrichtung plus laufendes Buchen gegen wenig Nutzen), Unternehmen, die eine ERP- oder Buchhaltungs-Integration brauchen (die gibt es nicht), Sortimente deutlich über 3.000 aktiven Artikeln (dann ist Max Verhandlungssache und ein klassisches Lagerverwaltungssystem einen Vergleich wert) und alle, die eine echte Absatzprognose mit Saison- und Auftragslogik erwarten. Privatpersonen sind ohnehin außen vor, repleno richtet sich ausdrücklich nur an Unternehmer nach § 14 BGB.

Preise im Detail

TarifAktive ArtikelLagerorteJährliche ZahlungMonatliche Zahlung
Freebis 2510 € dauerhaft0 € dauerhaft
Gobis 150mehrere49,00 €/Monat (588 €/Jahr)58,90 €/Monat
Flowbis 750mehrere, weitere Standorte auf Anfrage99,00 €/Monat (1.188 €/Jahr)118,90 €/Monat
Scalebis 3.000mehrere199,00 €/Monat (2.388 €/Jahr)238,90 €/Monat
Maxüber 3.000individuellauf Anfrageauf Anfrage

Einordnung: Alle Preise verstehen sich zzgl. Umsatzsteuer, die Nutzerzahl ist in jedem Tarif unbegrenzt. Funktional trennt die Tarife nur die Lagerhaltung: Free deckt einen Lagerort ab, mehrere Lagerorte gibt es ab Go, weitere Standorte laut Preisseite ab Flow auf Anfrage. Abgerechnet wird nach der Zahl aktiver Artikel. Das ist für Teams attraktiv: Ein Achtpersonenbetrieb zahlt dasselbe wie ein Zweipersonenbetrieb, solange das Sortiment gleich groß ist. Jahreszahlung spart rund 16 Prozent gegenüber der monatlichen Zahlweise, Monatspakete haben keine Mindestlaufzeit und sind monatlich kündbar, Jahrespakete laufen bis zum Ende der Periode. Bezahlt wird per Rechnung und Überweisung, auf Wunsch mit Angebot und Auftragsbestätigung, was in Betrieben ohne Firmenkreditkarte praktisch ist. Der wunde Punkt ist die Staffelung: Der Sprung von 150 auf 750 Artikel verdoppelt den Preis. Wer bei 160 aktiven Artikeln landet, zahlt 99 statt 49 Euro. Rechne deshalb vorher ehrlich durch, wie viele Artikel du wirklich aktiv führen willst, statt jede Schraubensorte einzeln anzulegen.

Stärken im Detail

Der Automatisierungsgrad ist pro Artikel einstellbar, und das ist der eigentliche Clou. Für jeden Artikel wählst du eine von vier Nachschubarten: nur Bestand führen, Bedarf an dich melden, einen Bestellvorschlag zur Freigabe erzeugen oder vollautomatisch beim hinterlegten Lieferanten bestellen. Günstiges Verbrauchsmaterial läuft damit ohne Zutun nach, teure Positionen behältst du auf Freigabe und vergleichst weiter selbst Preise. Ohne diese Einstellung bestellt repleno nichts von allein. Die Bestellmenge ergibt sich aus Maximalbestand minus aktuellem Bestand, es wird also nie mehr bestellt, als ins Regal passt.

Bestellungen funktionieren ohne Mitwirkung des Lieferanten. repleno bündelt offene Positionen je Lieferant und verschickt sie als E-Mail mit Text und CSV. Der Lieferant braucht kein Portal, keinen Account, keine Software. Mindestbestellwerte lassen sich je Lieferant hinterlegen, repleno hält Positionen dann zurück, bis die Summe erreicht ist. Für kleine Betriebe, deren Großhändler über E-Mail und Telefon läuft, ist das realistischer als jede EDI-Anbindung.

Die App macht die Daten überhaupt erst brauchbar. Entnahmen, Zugänge, Umlagerungen, Korrekturen und Wareneingänge werden per Barcode- oder QR-Scan dort gebucht, wo das Material bewegt wird. Eine automatische Nachbestellung ist immer nur so gut wie die Entnahmedaten, die sie füttern, und genau an dieser Stelle setzt repleno an, statt eine weitere Tabelle zu bauen. Etiketten- und Barcode-Druck sowie eine Inventurhilfe sind eingebaut.

KI da, wo sie Tipparbeit spart. Die ehrliche Einordnung: repleno ist kein KI-Produkt, sondern eine Lagersoftware mit KI-Funktionen. Aus einer Lieferanten-URL oder einem Produkttext schlägt Mistral die Artikelstammdaten vor, du prüfst und speicherst. Dazu kommt die Bestandsanalyse mit Ladenhütern, Überbeständen, Reichweiten und Lieferantenabhängigkeiten. Nützlich und alltagsnah, aber Assistenz, keine Prognose.

Persönliche Begleitung als echtes Unterscheidungsmerkmal. Auf der Preisseite steht ein Abschnitt, den man von Softwareanbietern selten sieht: Vielleicht brauchst du noch keine Software. Der Gründer bietet ein Gespräch an, um vorher zu klären, ob Verantwortlichkeiten und Abläufe im Lager überhaupt stehen, und begleitet die Einführung auf Wunsch vor Ort, deutschlandweit. Wer schon einmal ein Tool auf ein unsortiertes Lager geworfen hat, weiß, wie viel das wert ist.

Schwächen ehrlich betrachtet

Es bleibt Schwellwert-Logik, keine Bedarfsprognose. Gesteuert wird über Meldebestand und Maximalbestand je Artikel und Lagerort, die Lieferzeit fließt in den Vorschlag ein. Das ist transparent und für die Zielgruppe die richtige Entscheidung, weil jeder im Betrieb versteht, warum bestellt wurde. Eine saisonale oder auftragsbasierte Prognose ist es nicht, und der Anbieter behauptet das auch nicht. Praktische Folge: Du musst die Melde- und Maximalbestände anfangs selbst sinnvoll setzen und nach ein paar Wochen nachjustieren. Wer Forecasting auf Verbrauchs- und Auftragsdaten braucht, schaut zu Netstock.

Keine Schnittstellen, und das bleibt vorerst so. Artikel und Bestände kommen per CSV- und Excel-Import rein, Stammdaten, Bestände und Buchungshistorie jederzeit als CSV wieder raus. Eine ERP- oder Buchhaltungsanbindung gibt es nicht, der Anbieter bestätigt uns per Zuschrift vom 23. August 2026, dass sie mangels Kundenbedarf auch nicht auf der Roadmap steht (die Website sagt dazu nichts). repleno läuft damit neben Buchhaltung und Branchensoftware, nicht an deren Stelle. Wer Materialkosten automatisch in die Buchhaltung oder Bestellungen in ein ERP spielen will, klärt den Integrationsbedarf besser vorher, als es später zu bereuen.

Ein Gründer, ein Einzelunternehmen. repleno wird von Christoph Kay als Einzelunternehmen in Bielefeld betrieben, seit 2026 mit USt-ID DE815083233. Das ist sauber und transparent, ändert aber nichts an der Struktur: Wer einen Kernprozess wie die Materialversorgung abhängig macht, hängt an einer Person. Workaround: Der CSV-Export ist vollständig und jederzeit verfügbar, exportiere regelmäßig, dann ist ein Wechsel im Ernstfall Fleißarbeit statt Katastrophe.

Die Artikelstaffelung wird schnell teuer. 150 aktive Artikel im Go-Tarif klingen nach viel, sind in einem Elektrobetrieb mit ordentlich gepflegtem Kleinteilesortiment aber schnell erreicht. Der nächste Schritt kostet das Doppelte. Gegenmittel ist Disziplin bei der Artikelanlage: Sinnvoll zusammenfassen und nur führen, was wirklich bestandsrelevant ist.

Projektmaterial gehört nur teilweise dazu. Was im Regal liegt und wiederkehrend nachbeschafft wird, passt, auch wenn es später auf Projekten verbaut wird. Einmalige, projektspezifische Direktbeschaffung läuft weiter am System vorbei. Betriebe, deren Materialkosten überwiegend aus solchen Einzelpositionen bestehen, holen aus repleno wenig heraus.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
echtes Demand-Forecasting auf ERP-Daten mit Sicherheitsbestand-Berechnung brauchstNetstock
in erster Linie Belege, Rechnungen und Buchhaltung digitalisieren willstsevDesk
Texte, Lieferantenanfragen oder Angebote per KI erstellen willstChatGPT
eine europäische KI als Basis für eigene Automatisierungen brauchstMistral AI

repleno besetzt eine schmale Nische: Bestandsführung plus automatische Nachbestellung für Betriebe, die für ein klassisches Lagerverwaltungssystem zu klein sind. Ohne eigene Seite bei uns, aber im Entscheidungsprozess relevant: Handwerker-Branchensoftware wie pds, Streit V.1 oder Label Software bringt teils eigene Lagermodule mit, ist aber schwergewichtiger und deckt Angebot, Rechnung und Zeiterfassung gleich mit ab. Reine Inventar-Apps wie Sortly oder inFlow sind stark im Erfassen und Wiederfinden, aber nicht auf automatisches Nachbestellen per E-Mail an deutsche Großhändler ausgelegt. Wer bereits ein ERP wie Xentral oder weclapp betreibt, löst das Thema besser dort, sonst pflegst du Bestände doppelt.

So steigst du ein

Schritt 1: Free-Tarif nehmen und mit den zehn kritischsten Artikeln starten. Der Free-Tarif deckt 25 aktive Artikel und einen Lagerort dauerhaft ab, ohne Kreditkarte und ohne Zeitlimit. Beginne mit dem Material, das erfahrungsgemäß am häufigsten fehlt, nicht mit dem Versuch, das ganze Lager abzubilden. Die KI-Artikelanlage aus einer Lieferanten-URL nimmt dir dabei die Tipparbeit ab. Der Anbieter veranschlagt für die Einrichtung rund 60 Minuten.

Schritt 2: Melde- und Maximalbestand setzen, Barcodes verknüpfen, Lieferanten hinterlegen. Pro Artikel legst du fest, ab wann es knapp wird und wie voll das Regal maximal sein soll, daraus errechnet repleno die Bestellmenge. Über die App verknüpfst du den vorhandenen Barcode per Scan. Wichtig ist die erste Woche: Wenn jede Entnahme gebucht wird, stimmen die Bestände, wenn nicht, taugt auch die Nachbestellung nichts.

Schritt 3: Nach vier bis sechs Wochen den Automatisierungsgrad hochziehen. Prüfe, ob die Bedarfsmeldungen zur Realität passen, und korrigiere zu knapp oder zu großzügig gesetzte Bestände. Erst dann stellst du günstiges Standardmaterial von Bedarfsmeldung auf Bestellvorschlag mit Freigabe oder auf vollautomatische Bestellung um. Teure Positionen lässt du bewusst auf Freigabe. Wenn das Sortiment über 25 Artikel wächst, ist der Wechsel auf Go der nächste Schritt.

Ein konkretes Beispiel

Ein Elektrobetrieb mit neun Mitarbeitenden im Raum Stuttgart kennt das Muster: drei bis vier ungeplante Fahrten zum Großhandel pro Woche, weil unterwegs Wago-Klemmen, Dosen oder NYM-Leitung ausgehen. Jede Fahrt kostet eine halbe Stunde Arbeitszeit plus Sprit, manchmal steht die Baustelle trotzdem. Der Betrieb startet im Free-Tarif mit den 25 kritischsten Artikeln, wechselt nach zwei Monaten auf Go (49 Euro im Monat bei Jahreszahlung) und führt 140 Artikel über Zentrallager plus drei Servicefahrzeuge als eigene Lagerorte. Standardmaterial läuft auf vollautomatischer Bestellung, Messgeräte und teure Komponenten bleiben auf Freigabe. Bei 49 Euro im Monat rechnet sich das rechnerisch schon, wenn pro Woche eine einzige Sonderfahrt entfällt. Zur Einordnung: Das ist eine plausible Modellrechnung auf Basis der veröffentlichten Preise und Funktionen, keine von uns nachgemessene Fallstudie. Miss deine eigene Trefferquote im kostenlosen Tarif, bevor du umstellst.

Nicht sicher, ob repleno zu euch passt?

Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.

Erstgespräch anfragen

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Hosting- und Datenbank-Standort ist laut Datenschutzerklärung (Stand 10. August 2026) die EU-Region Frankfurt am Main, also Deutschland.
  • Anbieter: Christoph Kay, handelnd unter der Marke repleno, Am Lothberg 8, 33617 Bielefeld, USt-ID DE815083233. Kein US-Mutterkonzern, keine Konzernstruktur.
  • KI-Verarbeitung: Für die KI-Artikelanlage werden eingegebene Produktseiten, URLs oder Produkttexte an Mistral als Auftragsverarbeiter übermittelt. Ob Ein- und Ausgaben zum Modelltraining genutzt werden, richtet sich laut Anbieter nach dem jeweils genutzten Mistral-Angebot. Setz dort also keine vertraulichen Inhalte ein, die nicht sein müssen.
  • Einschränkung, die der Anbieter selbst nennt: Auch bei EU-Regionen lassen sich Zugriffe durch Dienstleister aus Ländern außerhalb des EWR nicht in jedem Fall ausschließen. Drittlandübermittlungen erfolgen nach Angabe nur mit Angemessenheitsbeschluss, Standardvertragsklauseln oder vergleichbaren Garantien.
  • Tracking: Vercel Web Analytics läuft cookielos immer mit, Google Analytics 4 und PostHog laden auf der Website nur nach Einwilligung, PostHog speichert dann Informationen auf deinem Endgerät. In der eingeloggten Web-App läuft PostHog laut Datenschutzerklärung ohne Cookies und erfasst Seitenaufrufe und Nutzungsereignisse unter deiner Benutzerkennung.
  • AVV: Eine Liste der Unterauftragsverarbeiter und weitere Details stellt der Anbieter nach eigener Aussage auf Anfrage bereit. Auftragsverarbeitungsvertrag und Verarbeitungsverzeichnis vor dem produktiven Einsatz einfordern, insbesondere wenn du Projekt- oder Kundenbezüge mitbuchst.
  • Zielgruppe: Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, für Verbraucher ist es nicht gedacht.

Gut kombiniert mit

  • sevDesk, für die Seite, die repleno bewusst nicht abdeckt: Eingangsrechnungen der Großhändler, Belegerfassung und DATEV-Export. repleno hält den Bestand, sevDesk die Zahlen, die Brücke dazwischen bleibt manuell.
  • ChatGPT, für die Sprache rund ums Material: Lieferantenanfragen und Reklamationen formulieren, Materiallisten für Angebote aufbereiten oder eine Bestandsanalyse in eine verständliche Zusammenfassung fürs Team übersetzen.
  • Mistral AI, wenn du den europäischen Modell-Stack, den repleno im Hintergrund ohnehin nutzt, auch für eigene Automatisierungen im Betrieb einsetzen willst, etwa zur Auswertung exportierter Buchungshistorien.

Häufige Fragen zu repleno

Was kostet repleno? Der Free-Tarif mit bis zu 25 aktiven Artikeln und einem Lagerort ist dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte nutzbar. Bezahlte Tarife kosten bei jährlicher Zahlung 49 Euro (Go, bis 150 Artikel), 99 Euro (Flow, bis 750 Artikel) und 199 Euro im Monat (Scale, bis 3.000 Artikel), monatlich abgerechnet 58,90, 118,90 und 238,90 Euro, jeweils zzgl. Umsatzsteuer. Über 3.000 Artikel gilt der Max-Tarif auf Anfrage.

Kostet jeder zusätzliche Mitarbeiter extra? Nein. repleno rechnet nach der Zahl aktiver Artikel ab, nicht pro Nutzer. Unbegrenzte Teammitglieder sind in jedem Tarif enthalten, auch im kostenlosen.

Bestellt repleno wirklich von allein? Nur wenn du es je Artikel einschaltest. Es gibt vier Stufen: nur beobachten, Bedarfsmeldung an dich, Bestellvorschlag zur Freigabe und vollautomatische Bestellung beim hinterlegten Lieferanten. Bestellt wird per E-Mail mit Text und CSV, der Lieferant braucht keine eigene Software.

Ist repleno nur etwas fürs Handwerk? Nein. Der Anbieter positioniert repleno als Lagerverwaltung für kleine Unternehmen allgemein und nennt Handwerk, Büros und Kleinbetriebe. Zu den genannten Referenzen gehören ein Elektrobetrieb und ein Zerspanungsbetrieb. Die gemeinsame Klammer ist wiederkehrendes Material im Regal, nicht die Branche.

Gibt es eine Schnittstelle zu ERP oder Buchhaltung? Nein. Es gibt CSV- und Excel-Import sowie einen jederzeit möglichen CSV-Export von Stammdaten, Beständen und Buchungshistorie. Eine ERP- oder Buchhaltungsanbindung existiert nicht und steht laut Anbieter auch nicht auf der Roadmap.

Kann ich monatlich kündigen? Monatspakete haben keine Mindestlaufzeit und sind monatlich kündbar. Jahrespakete kannst du ebenfalls jederzeit kündigen, der Zugriff läuft bis zum Ende der laufenden Periode.

Unser Fazit

repleno bekommt 4 von 5 Sternen. Das Produkt trifft ein reales, teures Alltagsproblem präzise und löst es mit dem kleinstmöglichen Aufwand: scannen, melden, bestellen. Besonders gut gefällt uns, dass der Automatisierungsgrad je Artikel wählbar ist, statt Betriebe in ein Alles-oder-nichts zu drängen, und dass Bestellungen per E-Mail funktionieren, ohne dass der Großhändler mitspielen muss. Das Preismodell nach Artikelzahl statt pro Kopf ist für kleine Teams fair, der dauerhaft kostenlose Einstieg mit 25 Artikeln ist ein ehrliches Angebot statt einer Ablaufuhr. Den fünften Stern kosten drei Dinge: Es gibt keine ERP- oder Buchhaltungs-Schnittstelle und laut Anbieter auch keine Pläne dafür, die Nachbestellung bleibt Melde- und Maximalbestandslogik ohne Prognose, und hinter dem Produkt steht ein Einzelunternehmen mit einem Gründer, was bei einem Kernprozess ein Risiko bleibt, das man kennen sollte. Für kleine Betriebe, die heute mit Excel, Kanban-Karten oder gar nichts arbeiten, ist repleno trotzdem eine der pragmatischsten Optionen im deutschsprachigen Markt.

Was wir bemerkt haben

  • August 2026, repleno ist regulär verfügbar. Registrierung, Tarifauswahl und Bezahlung laufen im Self-Service, Warteliste und Pilotprogramm sind verschwunden. Die Formulierungen zu Vorgründungsphase und Warteliste liegen nur noch als ungenutzte Textbausteine im Quelltext. Der Anbieter nennt in seiner Zuschrift vom 23. August 2026 den Juli 2026 als Startzeitpunkt, unabhängig prüfen konnten wir dieses Datum nicht.
  • August 2026, die Preise sind veröffentlicht und weichen deutlich von der zuvor geplanten Staffelung ab: Free 25 Artikel (statt 10), Go 150 (statt 100 oder 200), Flow 750 (statt 500 oder 700), Scale 3.000 (statt 1.000 oder 2.000). Wir haben unsere alte Tabelle mit den geplanten Grenzen ersetzt. Achtung beim Preisvergleich: Die auf der Seite prominenten 49, 99 und 199 Euro sind die Jahreszahlungspreise, monatlich sind es 58,90, 118,90 und 238,90 Euro.
  • August 2026, das Impressum weist jetzt die USt-ID DE815083233 aus, die Rechtsform bleibt ein Einzelunternehmen. Unsere frühere Anmerkung, es fehle eine USt-ID, ist damit überholt und wurde entfernt. Die Abhängigkeit von einem einzelnen Gründer benennen wir weiterhin.
  • August 2026, wir haben die Bewertung von 3 auf 4 Sterne angehoben. Von den beiden Abzügen aus unserer Mai-Einschätzung ist genau einer erledigt: Die Preise stehen öffentlich, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist damit bewertbar, und die Rechtsformfrage ist mit USt-ID geklärt. Der zweite Abzug bleibt: Die Nachbestellung ist weiterhin Schwellwert-Logik statt Bedarfsprognose, dazu fehlen Schnittstellen und eine breite, belastbare Langzeit-Referenz. Diese Punkte kosten jetzt den fünften Stern, der Anbieter bestätigt sie ausdrücklich.
  • August 2026, wir haben die Zielgruppenbeschreibung korrigiert. Die frühere Einordnung als reine Handwerkersoftware für Betriebe mit 5 bis 30 Mitarbeitenden stammte von uns, nicht vom Anbieter. repleno positioniert sich als Lagerverwaltung für kleine Unternehmen allgemein, die genannten Referenzen reichen vom Elektrobetrieb bis zum Zerspaner.
  • Mai 2026, repleno befand sich damals in der Vorgründungsphase: kein GmbH-Mantel, sondern Einzelunternehmen (Christoph Kay) in Bielefeld, USt-ID „wird bei Aufnahme der Geschäftstätigkeit ergänzt”. Die Nutzung war in dieser Phase kostenlos und ohne Kreditkarte. Überholt, siehe die Einträge von August 2026.
  • Mai 2026, auf der Preisseite stand ausdrücklich „Preise folgen nach dem Start”. Wir haben deshalb alle konkreten Eurobeträge aus unserer früheren Einschätzung (u. a. „ab 25 €/Monat”, „Go-Plan ca. 42 €”) entfernt, weil sie vom Anbieter nicht bestätigt waren. Die damals geplante Staffelung war artikelbasiert (Mini 120, Go 200, Flow 500, Scale 1.000, Max ab 1.001 Artikel) mit unbegrenzten Nutzern. Überholt durch die veröffentlichten Preise.
  • Mai 2026, Korrektur zur „KI”: repleno setzt KI vor allem beim Anlegen von Artikeln und in der Bestandsanalyse (Ladenhüter, Überbestände, Lieferanten-Abhängigkeiten) ein. Die automatische Nachbestellung selbst beruht auf Melde- und Maximalbestand plus Lieferzeit, solide, aber keine selbstlernende Bedarfsprognose. Das KI-Backend läuft über das europäische Modell Mistral. Gilt weiterhin.
  • Mai 2026, wir haben unsere Bewertung von 4 auf 3 Sterne angepasst. Grund war nicht die Produktqualität, sondern der frühe Reifegrad: ohne veröffentlichte Preise, ohne Rechtsform-Sicherheit und ohne breite Referenzbasis ließ sich das Tool nicht abschließend einordnen. Seit August 2026 wieder 4 Sterne.

Quellen

  1. repleno – Preisseite. https://repleno.com/de/preise (abgerufen am 2026-08-30). Free dauerhaft kostenlos mit bis zu 25 aktiven Artikeln und 1 Lagerort; Go 49,00 EUR/Monat (588 EUR jährlich, bis 150 Artikel), Flow 99,00 EUR/Monat (1.188 EUR jährlich, bis 750 Artikel), Scale 199,00 EUR/Monat (2.388 EUR jährlich, bis 3.000 Artikel), Max individuell; monatliche Abrechnung 58,90 / 118,90 / 238,90 EUR; unbegrenzte Nutzer in allen Tarifen; mehrere Lagerorte ab Go; Monatspakete ohne Mindestlaufzeit monatlich kündbar; Abrechnung per Rechnung; CSV-Export jederzeit..
  2. repleno – Automatische Nachbestellung. https://repleno.com/de/funktionen/auto-nachbestellung (abgerufen am 2026-08-30). Vier Nachschubarten je Artikel (beobachten, Bedarfsmeldung, Bestellvorschlag mit Freigabe, automatische Bestellung); Bestellmenge = Maximalbestand minus aktueller Bestand; Lieferzeit fließt in den Vorschlag ein; Bestellungen gehen gebündelt als Text und CSV per E-Mail an den Lieferanten; Mindestbestellwerte je Lieferant möglich..
  3. repleno – Datenschutzerklärung (Stand 10. August 2026). https://repleno.com/de/datenschutz (abgerufen am 2026-08-30). Verantwortlicher Christoph Kay, handelnd unter der Marke repleno, Bielefeld; Hosting- und Datenbank-Standort EU, Region Frankfurt am Main; KI-gestützte Artikelanlage über Mistral als Auftragsverarbeiter; Vercel Web Analytics cookieless, Google Analytics 4 und PostHog auf repleno.com nur nach Einwilligung (PostHog speichert dann Informationen auf dem Endgerät), PostHog in der eingeloggten Web-App ohne Cookies auf Basis berechtigten Interesses; Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer nach § 14 BGB..
  4. repleno – Impressum. https://repleno.com/de/impressum (abgerufen am 2026-08-30). Christoph Kay, Am Lothberg 8, 33617 Bielefeld; Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE815083233..

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Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

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