Zum Inhalt springen
Bezahlt Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig 🇺🇸 US-Server Zuletzt geprüft: 18. Juli 2026

OpenTable

OpenTable, Inc. (Booking Holdings)

3/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

Tool öffnen

OpenTable ist die weltweit größte Online-Reservierungsplattform für Restaurants und listet nach eigenen Angaben über 60.000 Partnerbetriebe, die jährlich mehr als 1,7 Milliarden Sitzplätze füllen. Gastronomen nutzen OpenTable für Tischreservierungen, Gästeverwaltung, Wartelisten und Gästefeedback als cloudbasiertes System. Gleichzeitig generiert die Buchungsplattform Neugäste über das OpenTable-Netzwerk, allerdings zu einem Preis, der für kleine Betriebe kaum zu rechtfertigen ist.

Kosten: Basic 149 USD/Monat (plus 1,50 USD je Netzwerk-Cover), Core 299 USD/Monat und Pro 499 USD/Monat (je 1,00 USD Netzwerk-Cover, Website-Buchungen kostenlos); Groups/Enterprise auf Anfrage. US-Listenpreise, EU-Konditionen werden nicht öffentlich kommuniziert.

Kategorien

Stärken

  • Globales Reservierungsnetzwerk mit über 60.000 Partnerbetrieben, vor allem für internationale Gäste ein echter Buchungskanal
  • Vollständiges Restaurantmanagement mit Gästeprofilen, Präferenzerfassung und Besuchshistorie
  • Automatische SMS/E-Mail-Erinnerungen und Kreditkarten-Hinterlegung helfen, No-Shows zu reduzieren
  • Breite POS-Integrationen (Toast, Square, Oracle, Lightspeed u.a.)
  • Wartelisten-Management und anpassbare Tischpläne ab dem Core-Plan
  • Zusätzliche Buchungskategorien für Events und Experiences im Pro-Plan

Einschränkungen

  • Monatliche Fixkosten von 149–499 USD plus Cover-Gebühren sind für kleine Betriebe schwer zu rechtfertigen
  • Starke Abhängigkeit vom OpenTable-Netzwerk, Wechselkosten und Datenverlust hoch
  • US-Anbieter ohne dokumentierte EU-Hosting-Option, DSGVO-Compliance für europäische Betreiber prüfpflichtig
  • In Deutschland schwächere Marktdurchdringung als TheFork, weniger Neugäste aus dem Netzwerk
  • Kein Provisionsmodell verfügbar, monatliche Fixkosten unabhängig vom Buchungsvolumen
  • Kein kostenloser Einstieg, kein Freemium-Plan für Tests

Passt gut zu

Restaurants ab mittlerer Größe mit hohem Reservierungsaufkommen Hotelrestaurants und Fine-Dining-Betriebe Restaurantgruppen mit mehreren Standorten International aufgestellte Gastronomiebetriebe

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Dein Restaurant hat regelmäßig hohes Reservierungsaufkommen und du willst No-Shows systematisch reduzieren
  • Du willst neue Gäste über das OpenTable-Netzwerk gewinnen, ohne eigenes Marketing zu betreiben
  • Du betreibst ein Hotel-Restaurant oder Fine-Dining und brauchst detaillierte Gästeprofile
  • Deine Restaurantgruppe hat mehrere Standorte und du brauchst zentrales Tischmanagement

Wann nein

  • Du bist ein kleines Bistro oder Café mit weniger als 30 Sitzplätzen und niedrigem Reservierungsvolumen
  • Du willst Gästedaten auf europäischen Servern halten (DSGVO-sensitiv)
  • Du suchst eine günstige Einstiegslösung unter 100 EUR/Monat
  • Der europäische Markt ist dein Hauptfokus, TheFork hat dort die stärkere Reichweite

Kurzfazit

OpenTable ist das bekannteste Reservierungssystem weltweit, und in den USA unbestrittener Marktführer. Restaurants profitieren vom globalen Gästenetzwerk, dem vollständigen Tischmanagement und den automatisierten Gästekommunikations-Funktionen. Für deutsche Gastronomen gibt es jedoch einen entscheidenden Haken: TheFork hat in Europa die stärkere Netzwerkdichte, und die Fixkosten von mindestens 149 USD pro Monat amortisieren sich erst bei mittlerem bis hohem Reservierungsvolumen. Kleine Betriebe zahlen drauf, große, internationale Restaurants oder Hotelketten holen den Preis wieder rein.

Für wen ist OpenTable?

Fine-Dining und gehobene Gastronomie: Restaurants mit langen Vorlaufzeiten, komplexen Tischplänen und anspruchsvollen Gästen profitieren am stärksten. Die Gästeprofile mit gespeicherten Präferenzen (Allergien, Sitzplatzwünsche, Anlässe) ermöglichen einen personalisierten Service, den Gäste sofort spüren. Das Preisniveau des Tools passt zu Betrieben, in denen ein Gast 80–150 EUR ausgibt.

Hotel-Restaurants und Resort-Gastronomie: Die Integration mit Hotel-PMS-Systemen und die Möglichkeit, Restaurantreservierungen mit Zimmeraufenthalten zu verknüpfen, machen OpenTable zu einer naheliegenden Wahl für Hotelrestaurants. Für international ausgerichtete Häuser ist entscheidend, dass Geschäftsreisende das System bereits kennen und dort nach Tischen suchen.

Restaurantgruppen mit mehreren Standorten: Das zentrale Dashboard ermöglicht es, Tischverfügbarkeiten standortübergreifend zu verwalten und Gästeprofile zu teilen. Ein Stammgast aus dem Hamburger Standort wird beim ersten Besuch in München automatisch erkannt und entsprechend begrüßt.

Gastronomen mit internationalem Publikum: Für Restaurants in Städten wie Frankfurt, München oder Berlin, die viele internationale Touristen und Geschäftsreisende bedienen, ist die OpenTable-App die natürliche Buchungsquelle. Touristen aus den USA buchen fast ausschließlich über OpenTable.

Weniger geeignet für: Kleine Cafés und Bistros unter 30 Sitzplätzen mit überschaubarem Reservierungsvolumen, Betriebe mit primär lokalen Stammgästen, und alle, für die EU-Datenhosting gesetzliche Pflicht ist.

Preise im Detail

PlanPreisCover-GebührWas du bekommst
Basic149 USD/Monat1,50 USD je Netzwerk-Cover; Website-Buchungen 0,25 USD/Cover oder 49 USD/Monat pauschalReservierungen, OpenTable-Profil & Listing, Buchungs-Widget, Bewertungsmanagement
Core299 USD/Monat1,00 USD je Netzwerk-Cover; Website-Buchungen inklusiveAlles aus Basic + anpassbare Tischpläne, POS-Integration, mobile App, Wartelisten
Pro499 USD/Monat1,00 USD je Netzwerk-Cover; Website-Buchungen inklusiveAlles aus Core + anpassbares Buchungs-Widget, Premium-SMS inklusive, automatisierte E-Mail-Kampagnen
Groups/EnterprisePreis auf Anfrageauf AnfrageFür Restaurantgruppen: zentrales Multi-Location-Management, individuelle Integrationen

Einordnung: Zu den monatlichen Fixkosten kommen Cover-Gebühren pro Gast, der über das OpenTable-Netzwerk bucht (1,50 USD im Basic-Plan, 1,00 USD bei Core und Pro). Reservierungen über die eigene Website sind nur bei Core und Pro kostenlos, im Basic-Plan werden sie mit 0,25 USD pro Cover oder pauschal 49 USD/Monat berechnet. Der Basic-Plan lohnt sich primär, wenn das OpenTable-Netzwerk relevante Neugäste liefert, also in Touristenstädten oder bei internationaler Zielgruppe. Core ist der sinnvollste Einstieg für Betriebe, die das Tool wirklich nutzen wollen (Tischpläne, POS-Integration). Pro rechnet sich vor allem für Restaurants mit vielen Direktbuchungen und aktivem E-Mail-Marketing. Alle genannten Beträge sind US-Listenpreise; die Konditionen für europäische Restaurants kommuniziert OpenTable nicht öffentlich.

Stärken im Detail

Das Netzwerk als Neugäste-Motor. OpenTable listet nach eigenen Angaben über 60.000 Partnerbetriebe weltweit und füllt jährlich mehr als 1,7 Milliarden Sitzplätze. Wer in der OpenTable-App gelistet ist, erscheint automatisch in der Suche von Millionen aktiver Nutzer. Besonders in Touristenstädten und bei internationalen Reisenden ist das ein echter Buchungskanal, Gäste aus den USA suchen kaum auf TheFork oder Yelp, aber fast immer auf OpenTable.

No-Show-Reduktion durch automatisierte Kommunikation. Das System versendet automatisch Buchungsbestätigungen per E-Mail und Erinnerungen per SMS vor dem Besuch; für ausgewählte Buchungen lassen sich zusätzlich Kreditkarten hinterlegen. Restaurants berichten, dass sich No-Shows dadurch spürbar reduzieren lassen, belastbare, allgemeingültige Quoten veröffentlicht OpenTable allerdings nicht. Wie stark der Effekt ausfällt, hängt vom Betrieb, der Reservierungsstruktur und der Gästezusammensetzung ab.

Gästeprofile schaffen echten Wettbewerbsvorteil. OpenTable speichert nach jedem Besuch Gästedaten: Sitzplatzpräferenzen, Allergien, besondere Anlässe, Trinkvorlieben. Beim nächsten Besuch, auch wenn Monate dazwischen liegen, stehen diese Informationen bereit. Ein gut geführtes Fine-Dining-Restaurant kann damit den ersten Besuch so gestalten, als würde der Gast schon bekannt sein. Das ist schwer zu imitieren und schafft echte Kundenbindung.

Tischplanung und Wartelisten. Ab dem Core-Plan bekommst du anpassbare Tischpläne, ein Wartelisten-Management und eine mobile App für den Host-Stand. Das digitalisiert die klassische Papier-Reservierungsmappe: Tische lassen sich per Drag-and-drop belegen, Wartezeiten kommunizieren und Auslastung im Blick behalten, gerade in der Stoßzeit ein spürbarer Unterschied.

Breite POS-Integrationen. Die Verbindung zu gängigen Kassensystemen (Toast, Square, Oracle Micros, Lightspeed u.a.) erlaubt die Verknüpfung von Reservierungs- und Umsatzdaten. Das ermöglicht fundiertes Reporting: Welcher Tisch generiert den höchsten Umsatz? Welche Wochentage sind unterausgelastet?

Schwächen ehrlich betrachtet

Hohe Fixkosten ohne Volumenbindung. Anders als TheFork, das ein Kommissionsmodell anbietet (zahle nur, wenn du buchst), verlangt OpenTable monatliche Fixkosten von mindestens 149 USD, unabhängig davon, ob das Restaurant in einem Monat 10 oder 500 Reservierungen verzeichnet. Für ein Restaurant mit 20 Sitzplätzen oder saisonalem Betrieb ist das ein echtes Problem. Kein Freemium, keine kostenlose Testphase: Wer testen will, zahlt sofort.

Schwache Netzwerkdichte in Deutschland. In den USA ist OpenTable die dominante Plattform, in Deutschland ist das Bild ein anderes. TheFork hat hier eine deutlich stärkere Marktdurchdringung, weil viele Deutsche TheFork als Standard-Buchungsplattform kennen. Das bedeutet: Für die meisten deutschen Restaurants generiert das OpenTable-Netzwerk spürbar weniger Neugäste als TheFork. Der Netzwerkeffekt, für den man mitbezahlt, verpufft teilweise.

US-Anbieter ohne dokumentierte EU-Region. OpenTable ist ein US-Unternehmen mit Sitz in San Francisco und Teil von Booking Holdings; eine dedizierte EU-Hosting-Option ist nicht dokumentiert. Für europäische Betreiber ist das eine DSGVO-Grauzone: Gästedaten, Reservierungen, Profile und Kontaktdaten werden von einem US-Anbieter verarbeitet, und ohne valide Datenübermittlungsvereinbarung (z.B. EU-Standardvertragsklauseln) ist die Nutzung rechtlich angreifbar. Ob und in welcher Form OpenTable einen DSGVO-konformen Auftragsverarbeitungsvertrag bereitstellt, solltest du vor Vertragsschluss ausdrücklich erfragen.

Vendor-Lock-in durch Netzwerkabhängigkeit. Wer einmal auf OpenTable ist und Stammgäste über die Plattform hat, wechselt schwer. Gästeprofile und Bewertungen sind an das OpenTable-Ökosystem gebunden. Ein Wechsel zu TheFork oder Resy bedeutet: alle historischen Gästedaten verloren, alle Bewertungen weg, Sichtbarkeit im OpenTable-Netzwerk verloren. Das ist ein realer Wechselkosteneffekt, der bewusst in die Plattformstrategie eingebaut ist.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
In Deutschland oder Frankreich stärker im lokalen Netzwerk sichtbar sein willstTheFork
Ein Hotel-PMS mit Restaurant-Modul suchstCloudbeds
Gästedaten für Direktmarketing und Folge-E-Mails nutzen willstRevinate
Preisbewusstes Revenue Management für Tischpreise willstBeyond

OpenTable dominiert in der englischsprachigen Welt und bei internationalen Zielgruppen. Für deutsche Gastronomen ist es die richtige Wahl, wenn international zahlende Gäste zur Zielgruppe gehören, andernfalls hat TheFork die besseren Argumente.

So steigst du ein

Schritt 1: Kontaktiere OpenTable über das Restaurant-Solutions-Formular auf der Webseite. Es gibt keine Selbst-Registrierung, du wirst von einem Account-Manager begleitet, der die initiale Konfiguration unterstützt. Entscheide dich vorab für den Plan anhand deines Reservierungsvolumens: Basic reicht für den Start, Core ist sinnvoll ab dem Moment, wo du POS-Integration und Gästeprofile aktiv nutzen willst.

Schritt 2: Binde das OpenTable-Widget in deine Restaurant-Website ein, das ist ein einfacher Code-Snippet, den du selbst in jedes CMS einbauen kannst. Aktiviere gleichzeitig das OpenTable-Netzwerk-Listing, damit Gäste auch direkt über die OpenTable-App buchen können. Fülle das Restaurant-Profil vollständig aus: Fotos, Beschreibung, Küchenstil, das ist dein Aushängeschild für Millionen von Suchenden.

Schritt 3: Richte Gästeprofile aktiv ein. Trainiere dein Team, nach dem ersten Besuch relevante Informationen zu notieren: Sitzplatzpräferenzen, Allergien, besondere Anlässe. Die Daten werden im Gästeprofil gespeichert und sind beim nächsten Besuch sofort abrufbar. Schalte außerdem die automatischen Reminder-SMSs ein, die 15 Minuten Konfigurationsaufwand zahlen sich an einem typischen Freitagabend schon aus.

Ein konkretes Beispiel

Ein illustratives Szenario (Name und Zahlen frei gewählt): Das Restaurant “Vito” in der Münchner Maxvorstadt, ein gehobener Italiener mit 55 Sitzplätzen, gemischtem Publikum aus Münchner Stammgästen und internationalen Geschäftsreisenden. Vorher kamen Reservierungen per Telefon, E-Mail und über die eigene Website. Seit der Einführung von OpenTable Core erinnern die automatischen SMS-Reminder die Gäste an ihren Tisch, die No-Show-Quote an Wochenenden sinkt spürbar. Der entscheidende Mehrwert aber kommt vom Netzwerk: Ein relevanter Teil der Neubuchungen kommt inzwischen direkt aus der OpenTable-App, überwiegend internationale Gäste und Touristen, die das Restaurant sonst nie gefunden hätten. Die Gästeprofile ermöglichen dem Servicepersonal, wiederkehrende Gäste beim Namen zu begrüßen und beim Flaschenwein automatisch das letzte Lieblingsgetränk vorzuschlagen.

DSGVO & Datenschutz

  • Anbieter: OpenTable, Inc. mit Sitz in San Francisco, USA, Teil von Booking Holdings. Eine dedizierte EU-Hosting-Region ist nicht dokumentiert, du solltest daher von US-Datenverarbeitung ausgehen.
  • Datenverarbeitung: OpenTable verarbeitet Gästereservierungsdaten, Profile und Kontaktdaten als US-Anbieter; die genauen Verarbeitungsdetails regelt die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung von OpenTable.
  • Gästezustimmung: Gäste stimmen bei der Buchung den AGB und Datenschutzrichtlinien zu; ein Opt-out aus Marketing-E-Mails ist üblicherweise möglich.
  • Für Restaurantbetreiber: Für europäische Betreiber ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO Art. 28 formal erforderlich. Ob und in welcher Form OpenTable einen AVV und geeignete Garantien (z.B. EU-Standardvertragsklauseln) bereitstellt, solltest du vor Vertragsschluss beim Anbieter erfragen.
  • Empfehlung: Keine besonders sensiblen Gästedaten (z.B. Gesundheitsinfos zu Allergien, die als medizinische Daten gelten könnten) in Freitext-Notizfeldern hinterlegen. Für Betriebe unter strengen DSGVO-Anforderungen oder in regulierten Umgebungen ist TheFork mit EU-Bezug die naheliegendere Alternative.
  • Datenrechte: Betroffene können ihre Rechte auf Auskunft und Löschung über den OpenTable-Support geltend machen; die konkreten Wege beschreibt die Datenschutzerklärung.

Gut kombiniert mit

  • TheFork, Parallel-Betrieb möglich: OpenTable für internationale Gäste, TheFork für lokale Sichtbarkeit im deutschsprachigen Raum; beide Systeme lassen sich über API koordinieren
  • Cloudbeds, Für Hotel-Restaurants: Hotelreservierungen und Restaurantbuchungen in einem System koordinieren; Gäste aus dem Hotel-PMS erscheinen automatisch in der OpenTable-Tischzuweisung
  • Revinate, Gästedaten aus OpenTable-Reservierungen in das Revinate-CRM exportieren, um Post-Visit-E-Mails, Geburtstagskampagnen und Direktmarketing zu automatisieren

Unser Fazit

OpenTable verdient 3 von 5 Sternen, nicht weil es ein schlechtes Produkt ist, sondern weil das Preis-Leistungs-Verhältnis für deutsche Gastronomen selten stimmt. Das Produkt ist technisch sehr ausgereift, die Gästeprofile sind ein echter Mehrwert, und das No-Show-Management mit Erinnerungen und Kreditkarten-Hinterlegung ist solide. Aber 149–499 USD Fixkosten pro Monat plus Cover-Gebühren, ein US-Anbieter ohne dokumentierte EU-Hosting-Option und eine in Deutschland schwächere Netzwerkdichte als TheFork sind reale Nachteile. Für Fine-Dining-Betriebe mit internationalem Publikum oder Hotelrestaurants mit globalen Buchungsketten ist es die richtige Wahl, für den Großteil der deutschen Gastronomie ist TheFork das bessere Preis-Leistungs-Angebot.

Was wir bemerkt haben

  • 2014, Übernahme durch die Priceline Group (heute Booking Holdings) für 2,6 Mrd. USD (belegt über Wikipedia). OpenTable wird seitdem als eigenständige Marke geführt und ist eine Tochter von Booking Holdings.
  • Februar 2026, laut eigener About-Seite bedient OpenTable mehr als 60.000 Restaurants, Bars und Weingüter weltweit und füllt jährlich über 1,7 Milliarden Sitzplätze. Frühere Angaben nannten rund 55.000 Restaurants; die häufig kolportierten Zahlen von “65.000 Restaurants” und “1,9 Milliarden Gästen” ließen sich in dieser Recherche nicht belegen und wurden hier korrigiert.
  • Experiences als Buchungskategorie, OpenTable bietet mit “Experiences” eine eigene Buchungskategorie für Events, Degustationsmenüs und Private Dining (2 % Service-Gebühr). Ein exaktes Einführungsjahr ließ sich nicht sicher belegen, daher nennen wir keines.
  • Hinweis zur Preistransparenz, OpenTable kommuniziert Planpreise nicht öffentlich auf der Website; der Pricing-Bereich erfordert eine Kontaktaufnahme. Die hier genannten Preise (Basic 149 USD, Core 299 USD, Pro 499 USD plus Cover-Gebühren) sind über zwei unabhängige Quellen (Tekpon, GetApp) belegt, können aber je nach Verhandlung und Region abweichen. EU-Konditionen werden nicht öffentlich genannt.

Quellen

  1. Tekpon – OpenTable Pricing Review. https://tekpon.com/software/opentable/pricing/ (abgerufen am 2026-07-18). Basic 149 USD/Monat plus 1,50 USD je Netzwerk-Cover, Website-Reservierungen 0,25 USD/Cover oder 49 USD/Monat; Core 299 USD/Monat plus 1,00 USD je Netzwerk-Cover, Website-Buchungen inklusive; Pro 499 USD/Monat plus 1,00 USD je Netzwerk-Cover mit automatisierten E-Mail-Kampagnen; Premium-SMS 19 USD/Monat als Zusatz..
  2. GetApp – OpenTable Preise & Bewertungen. https://www.getapp.com/hospitality-travel-software/a/opentable/ (abgerufen am 2026-07-18). Einstiegspreis 149 USD/Monat, Plan-Stufen Basic 149, Core 299 und Pro 499 USD/Monat; Nutzer bewerten OpenTable als teuer mit hohen laufenden Gebühren..
  3. OpenTable – About (Stand Februar 2026). https://www.opentable.com/about/ (abgerufen am 2026-07-18). OpenTable bedient nach eigenen Angaben mehr als 60.000 Restaurants, Bars und Weingüter weltweit und füllt jährlich über 1,7 Milliarden Sitzplätze; das Diner-Netzwerk hat mehr als 136 Millionen Bewertungen beigetragen..
  4. Wikipedia – OpenTable. https://en.wikipedia.org/wiki/OpenTable (abgerufen am 2026-07-18). 2014 von der Priceline Group (heute Booking Holdings) für 2,6 Mrd. USD übernommen; Firmensitz San Francisco; Erlösmodell aus pauschalen Monats- und Pro-Reservierungs-Gebühren, Reservierungen für Gäste kostenlos..

Diesen Inhalt teilen:

Empfohlen in 1 Use Cases

Empfohlen für diese Branchen

Arthur Atlas

KI-Analyst

So entsteht diese Bewertung

Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.

Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

Preise geändert, Feature veraltet oder etwas fehlt?

Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen.

Feedback geben

Du arbeitest bei OpenTable, Inc. (Booking Holdings)?

Gib uns einen Testzugang, dann schauen wir tiefer rein und ergänzen die Bewertung aus erster Hand.

Testzugang anbieten

Nicht sicher, ob OpenTable zu euch passt?

Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.

Erstgespräch anfragen

KI-Tools und Trends

KI-Wochenbriefing: jeden Freitag KI-News, Praxistipps und Tools

Kostenlos abonnieren, jederzeit abmeldbar, kein Spam.

Kostenloser Newsletter

Bleib auf dem neuesten
Stand der KI

Wähle deine Themen und erhalte relevante KI-News, Praxistipps und exklusive Inhalte direkt in dein Postfach – kein Spam, jederzeit abmeldbar.

Was interessiert dich? Wähle 1 bis 4 Themen, du bekommst nur Inhalte dazu.

Mit der Anmeldung stimmst du unserer Datenschutzerklärung zu. Jederzeit abmeldbar.

Kostenlos
Kein Spam
Jederzeit abmeldbar