KI-gestützte Event-App und Matchmaking-Plattform für B2B-Messen und Konferenzen aus London. Grip kombiniert 16 parallele Algorithmen und Millionen Datenpunkte zu einem Empfehlungssystem, das Besucher-Aussteller-Matches deutlich präziser macht als stichwortbasierte Systeme. Genutzt von Informa, Messe Frankfurt, Clarion Events und Money 20/20, über 5.000 Events jährlich, 15+ Millionen Teilnehmer.
Kosten: Preise auf Anfrage; Einstieg typisch ab ca. £2.500/Event; Jahreslizenzen für Veranstalter mit mehreren Events auf Anfrage. Demo verpflichtend vor Angebot.
Stärken
- 16 simultane Matching-Algorithmen auf Basis von Intentionen, Branche, Produktinteressen und Verhaltensmustern
- Bewährt bei großen internationalen Messen, UFI Selected Speed Networking Partner, Kunde u. a. Messe Frankfurt
- Lead-Retrieval, Meeting-Management, Hallenplan und Badge-Scanning in einer Plattform
- 10+ Meeting-Formate (One-to-One, Hosted Buyer, Speed Networking, Roundtables)
- Klare Aussteller-Analytics: Meetings, Lead-Qualität, Engagement-Rate pro Stand
- Neuer AI Assistant (2024/25) für Teilnehmer-Support: beantwortet Fragen zum Event in Echtzeit
Einschränkungen
- Kein deutschsprachiger Support oder deutschsprachige Oberfläche für Teilnehmer
- Preisstruktur auf Anfrage, keine transparenten Listenpreise
- Qualität des Matchmakings hängt stark von vollständigen Ausstellerprofilen ab
- Für kleine Events unter 500 Teilnehmern oder unter 50 Ausstellern ist der Aufwand selten gerechtfertigt
- UK-zentriertes Unternehmen, US- und UK-Privacy-Policies, DSGVO-Konformität verlangt Vertragsdetails
Passt gut zu
Kurzfazit
Grip ist die ernstzunehmende Wahl für B2B-Messen, in denen die Qualität der Aussteller-Besucher-Begegnungen das eigentliche Produkt ist. Die Plattform setzt nicht auf simple Stichwort-Filter, sondern auf 16 parallele Matching-Algorithmen, die aus Profilen, Interessen und Verhaltensmustern Empfehlungen ableiten. Referenzen wie Messe Frankfurt, Informa, Money 20/20 und Clarion Events zeigen, dass das System bei großen, internationalen Events skaliert. Schwächen: kein deutscher Support, keine deutsche Oberfläche, intransparente Preise und ein Setup-Aufwand, der sich bei kleinen Regional-Events selten lohnt. Wer dagegen eine internationale Fachmesse mit hohem Aussteller-ROI-Druck plant, findet bei Grip die derzeit reifste KI-Matchmaking-Engine am Markt.
Für wen ist Grip?
Messeorganisatoren großer B2B-Fachmessen: Klassische Zielgruppe. Wer Hallen mit 500+ Ausstellern und mehreren tausend Fachbesuchern füllt, hat das Skalierungsproblem, das Grip löst: Wie sorge ich dafür, dass jeder Aussteller genug qualifizierte Gespräche bekommt? Manuelle Empfehlungen scheitern an der Datenmenge. Algorithmische schon.
Konferenzveranstalter mit Hosted-Buyer-Programmen: Wer eingeladene Käufer (Hosted Buyers) zu einer Messe einlädt und im Gegenzug eine Mindestanzahl qualifizierter Meetings garantiert, kann sich keine schlechten Matches leisten. Grip stützt diese Garantieversprechen mit nachweisbarer Meeting-Qualität und detaillierten Analytics.
Veranstalter hybrider Events: Grip ist eines der wenigen Tools, die digitale und physische Teilnehmer im selben Matching-Pool führen. Das ist seit 2022 zur Standardanforderung geworden, viele Wettbewerber haben das digitale Spielbein nach der Pandemie wieder geschwächt, Grip hat es ausgebaut.
Sponsoring-orientierte Events: Sponsoren wollen Daten über die Wirkung ihrer Beteiligung, Engagement-Rate, Lead-Qualität, Meeting-Anzahl. Grip liefert diese Reports out-of-the-box und macht damit Sponsoren-Renewals zur Datenfrage statt zur Vermutung.
Weniger geeignet für: Kleine Regional-Events oder Veranstaltungen unter 500 Teilnehmern (Aufwand übersteigt Nutzen), reine B2C-Messen ohne Matching-Bedarf, Veranstalter mit harten DSGVO-Anforderungen und ausschließlich deutschsprachiger Teilnehmerschaft (Oberfläche und Support sind englisch), sowie alle, die transparente Listenpreise und Self-Service-Onboarding erwarten.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Pro Event | Ab ca. £2.500/Event (auf Anfrage) | Event-App, Matchmaking-Engine, Meeting-Management, Standard-Analytics |
| Multi-Event-Lizenz | Auf Anfrage | Jahreslizenz für Veranstalter mit mehreren Events, geteilte Profile, übergreifende Analytics |
| Onsite-Add-ons | Auf Anfrage | Badge-Druck, Entrance-Scanning, Smart Badges, Location Tracking |
| AI Assistant | Auf Anfrage | Teilnehmer-Support-KI für Live-Fragen während des Events |
| Enterprise | Auf Anfrage | White-Label, Custom Integrations, dedicated CSM, SLAs |
Einordnung: Grip kommuniziert keine Listenpreise, übliche Praxis im Event-Tech-Markt, aber für Einkäufer unbequem. Der inoffizielle Einstiegspreis von rund £2.500 pro Event ist nur eine grobe Orientierung; tatsächliche Angebote skalieren stark mit Teilnehmerzahl, Anzahl Aussteller und Hybrid-Anforderungen. Für ein mittelgroßes B2B-Event mit 1.000 Teilnehmern und 100 Ausstellern landet man realistisch im fünfstelligen Bereich. Wer mehrere Events pro Jahr veranstaltet, fährt mit der Multi-Event-Jahreslizenz spürbar günstiger. Die Onsite-Hardware-Add-ons (Badge-Druck, Smart Badges) sind separat zu kalkulieren und können bei großen Events das Budget noch einmal deutlich erhöhen. Vor jeder Verhandlung: Konkurrenzangebote von Brella, Swapcard und Cvent einholen, das ist der einzige Hebel, um den intransparenten Preis seriös einzuschätzen.
Stärken im Detail
16 parallele Matching-Algorithmen statt simpler Stichwort-Filter. Während viele Event-Apps auf einfache Tag-basierte Filter setzen („wer hat Interesse an Cloud genannt?”), führt Grip 16 Algorithmen parallel aus, kombiniert Profilangaben, Verhaltensdaten (welche Vorträge schaut sich jemand an, welche Aussteller speichert er), Branchencodes und Meeting-Historie. Das Ergebnis ist nach Veranstalterangaben deutlich präziser als einfache Filter, und vor allem reproduzierbar in Analytics dokumentiert.
Über 5.000 Events jährlich, Kunden wie Messe Frankfurt und Informa. Grip hat den Stress-Test großer Messen mehrfach bestanden. Allein mit Messe Frankfurt und Informa Markets als Bestandskunden ist die Plattform auf Skalen geprüft, die kleinere Wettbewerber nie erreichen. Für Erstkäufer ist das ein wichtiger Risikoindikator: Wenn Grip die [insertGroßMesse] zuverlässig betreibt, hält es das eigene Event aus.
10+ Meeting-Formate werden nativ unterstützt. One-to-One ist trivial, aber Hosted-Buyer-Sessions, Speed-Networking, moderierte Roundtables und Group-Meetings haben jeweils eigene Scheduling-Logik. Grip bringt diese Formate als Standardkonfiguration mit, statt sie jedes Mal manuell zu bauen.
Aussteller-Analytics mit ROI-Charakter. Jeder Aussteller bekommt einen Dashboard mit Meeting-Zahl, Lead-Qualität (auf Basis der Meeting-Tiefe), Engagement-Rate und Standdaten. Das hilft, Renewal-Gespräche datenbasiert zu führen, statt „wie wars für euch?” gibt es harte Zahlen.
Onsite-Ökosystem komplett integriert. Badge-Druck, Entrance-Scanning, Smart Badges mit Location Tracking, alles in derselben Plattform. Das eliminiert die übliche Tool-Müdigkeit großer Events, bei denen Registrierung, App, Lead-Scanning und Badge-Druck von vier verschiedenen Anbietern kommen. Wer das alles bei Grip bündelt, hat einen einzigen Datenstrom.
AI Assistant für Teilnehmer-Support. Die 2024/25 neu eingeführte KI-Funktion beantwortet Fragen direkt im Event-Kontext: „Wo ist Stand H14? Wann beginnt der Vortrag von XY? Hat Aussteller Z noch freie Meeting-Slots?”. Das entlastet das Helpdesk-Team merklich und ist vor allem auf großen Events ein echter UX-Sprung, bevor jemand am Info-Desk in der Schlange steht, hat die App schon geantwortet.
Schwächen ehrlich betrachtet
Kein deutscher Support, keine deutsche Oberfläche. Grip ist ein britisches Unternehmen mit englischsprachigem Produkt. Für internationale Fachmessen ist das egal, die Teilnehmer sprechen ohnehin überwiegend englisch. Für rein deutschsprachige Regional-Veranstaltungen oder Events mit gemischter Teilnehmerschaft ist es ein klarer Nachteil. Ein deutscher Veranstalter muss sich darauf einstellen, dass Support-Tickets und Onboarding in englischer Sprache laufen.
Preisstruktur ist intransparent. Keine Listenpreise auf der Website, keine Self-Service-Anmeldung, jeder Vertrag wird verhandelt. Für Einkäufer bedeutet das: Zeit investieren, Konkurrenzangebote einholen, hart verhandeln. Wer ohne Vergleichsangebot kauft, zahlt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu viel.
Matchmaking lebt von Profilqualität. Die KI ist nur so gut wie die Daten. Wenn Aussteller die Pflicht-Profile nur halbherzig ausfüllen, sinkt die Match-Qualität deutlich. Das verlangt aktives Profil-Management durch den Veranstalter, ein zusätzlicher Arbeitsschritt, der gerne unterschätzt wird. Wer kein klares Onboarding-Konzept für Aussteller hat, bekommt mittelmäßige Matches, egal wie gut der Algorithmus ist.
Setup-Aufwand mehrere Wochen vor dem Event. Die Konfiguration der Matching-Kriterien, die Pflege der Taxonomien und die Vorab-Kommunikation mit Ausstellern und Besuchern müssen mindestens 6 Wochen vor dem Event abgeschlossen sein. Wer das Tool als „letzte Woche-Lösung” einführen will, bekommt minimalen Mehrwert, Grip funktioniert nur, wenn es früh genug ins Eventprojekt integriert wird.
DSGVO-Konformität verlangt Vertragsdetails. Grip bietet UK- und US-Privacy-Policies an, eine eindeutige EU-Region wird im öffentlichen Privacy-Bereich nicht klar ausgewiesen. Für DSGVO-sensible Branchen muss der AVV explizit verhandelt werden, und Datenflüsse sollten vor dem Event-Start dokumentiert sein. Marketing-Aussagen reichen für eine Datenschutz-Folgenabschätzung nicht.
Kein Self-Service-Pfad. Anders als manche Wettbewerber gibt es keine Möglichkeit, das Tool selbständig zu testen, jede Evaluation läuft über Demo und Sales-Kontakt. Für kleinere Veranstalter, die mal ausprobieren wollen, ist das eine Hürde.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Eine günstigere App mit gutem Matchmaking für mittlere Konferenzen suchst | Brella |
| Bereits Swapcards Ökosystem nutzt oder dort starke Konditionen hast | Swapcard |
| Eine umfassende Event-Management-Suite (Registrierung, Marketing, Onsite) brauchst | Cvent |
Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Hubilo (Indien-basiert, aggressive Preise, oft im Bieterkreis), Bizzabo (US-Konkurrent mit ähnlichem Profil), Whova (kleinere Konferenzen), Eventbase (B2B-Konferenzen), Mobile Event App von Stova (ehemals Aventri/MeetingPlay) und im DACH-Markt converve. Grip positioniert sich klar als Premium-Option für KI-Matchmaking, wer „gut genug” und günstig will, wird bei Brella oder Hubilo glücklicher; wer das Beste am Markt sucht und das Budget hat, landet bei Grip.
So steigst du ein
Schritt 1: Demo anfragen mit konkreten Eckdaten. Auf grip.events Demo anfragen. Bereite konkrete Zahlen vor: Wie viele Aussteller, wie viele Besucher, wie viele physische vs. digitale Teilnehmer, welches Meeting-Format (One-to-One, Hosted Buyer, Speed Networking)? Je präziser die Ausgangsdaten, desto präziser das Angebot, und desto schneller die Evaluation.
Schritt 2: Vergleichsangebote bei Brella, Swapcard und Cvent einholen. Ohne Vergleich kein Hebel. Der intransparente Preis von Grip lässt sich nur seriös einschätzen, wenn du parallel zwei oder drei Wettbewerbsangebote auf dem Tisch hast. Plane dafür 4–6 Wochen ein, kein Anbieter dieser Klasse liefert innerhalb von Tagen ein verbindliches Angebot.
Schritt 3: Matching-Kriterien mindestens 6 Wochen vor dem Event konfigurieren. Welche Ausstellerkategorien, Produktbereiche und Besucherziele (Lieferant suchen, Technologie evaluieren, Investitionsplanung) wollt ihr abbilden? Diese Taxonomie bestimmt die Qualität aller späteren KI-Empfehlungen. Wer hier sauber arbeitet, bekommt 20–40 % mehr Meeting-Buchungen.
Schritt 4: Vorab-Kommunikation aktivieren. Aussteller müssen ihre Profile pflegen, Besucher ihre Interessen angeben. Der Matchmaking-Effekt entsteht überwiegend in den zwei Wochen vor der Messe, nicht erst vor Ort. Plane mindestens zwei automatisierte Reminder-Wellen ein, mit klarem CTA („Komplettiere dein Profil und buche dein erstes Meeting”).
Ein konkretes Beispiel
Clarion Events setzte Grip für die Smoky Mountain Gift Show in den USA ein und erzielte 44 % mehr Meetings gegenüber dem Vorjahr, bei einem Ziel von 135 wurden 195 Käufer-Aussteller-Meetings gebucht, mit 100 % Engagement der Käufer. Ein einzelnes Matchmaking-Meeting führte direkt zu einem Auftrag über 12.000 USD. Melissa Gallagher, Manager of Audience Engagement bei Clarion Events, fasst zusammen: „Considering the manual labour used to manage these events before, using Grip saves us so much time.” Übersetzt auf den deutschen Markt: Ein mittelgroßer Verlag, der jährlich drei Fachmessen mit jeweils 80 Ausstellern und 1.500 Besuchern veranstaltet, kann mit Grip seine Aussteller-Renewal-Quote signifikant erhöhen, weil jeder Aussteller nach der Messe nicht nur ein Bauchgefühl, sondern konkrete Zahlen über Meeting-Anzahl, Lead-Qualität und Engagement-Rate bekommt. Das macht das Renewal-Gespräch im Folgejahr ungleich einfacher.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: EU/UK. Grip ist ein britisches Unternehmen (Grip Events Ltd., London) mit getrennten UK- und US-Privacy-Policies. Eine explizite EU-Region (Frankfurt o. ä.) wird im öffentlichen Material nicht klar ausgewiesen, vor Vertragsabschluss explizit klären.
- Datennutzung: Teilnehmer-Profile und Verhaltensdaten werden ausschließlich für das jeweilige Event verwendet; Übertragung zwischen Events nur mit expliziter Einwilligung.
- Zertifizierungen: Konkrete Aussagen zu SOC 2 oder ISO 27001 sind im öffentlichen Material nicht prominent dokumentiert, bei Bedarf direkt anfragen und im Trust Center prüfen.
- Auftragsverarbeitung (AVV): Auf Anfrage verfügbar; sollte für DSGVO-konforme deutsche Events explizit verhandelt werden.
- Teilnehmer-Einwilligung: Profil-Pflege ist freiwillig; Veranstalter müssen klar kommunizieren, welche Daten zu Matching-Zwecken verwendet werden, Standard-DSGVO-Anforderung.
- Empfehlung für Unternehmen: Für Behörden-Events oder regulierte Branchen (Pharma, Banken) sollte das DSGVO-Setup vorab mit der eigenen Datenschutzabteilung evaluiert werden. Für klassische B2B-Fachmessen ist Grip mit AVV und Standardvertragsklauseln im Normalfall einsetzbar.
Gut kombiniert mit
- Cvent, Cvent für Registrierung, Marketing-Automation und Sponsor-Management; Grip für die hochwertige Matchmaking- und Onsite-Komponente. Die Tools überlappen teilweise, ergänzen sich aber gut, wenn die Stärken jeweils klar zugeordnet werden.
- Fireflies.ai, für Audio-Aufnahme und Transkription von Konferenz-Sessions, die später als On-Demand-Content veröffentlicht werden sollen. Grip liefert die Teilnehmer-Daten, Fireflies die durchsuchbare Inhaltsbasis.
- Salesforce/HubSpot, die mit Grip gesammelten Leads sollten direkt ins CRM übertragen werden, damit Aussteller den ROI ihrer Messe-Beteiligung sauber tracken können. Grip bietet Standard-Konnektoren für die großen CRM-Systeme.
Unser Testurteil
Grip verdient 4 von 5 Sternen. Es ist die derzeit reifste KI-Matchmaking-Engine für internationale B2B-Fachmessen, mit nachweisbaren Skalierungserfahrungen bei Großkunden wie Messe Frankfurt und Informa, einem ausgereiften Onsite-Ökosystem und einem neuen AI Assistant, der den Teilnehmer-Support spürbar erleichtert. Den fünften Stern verliert es aus drei Gründen: kein deutscher Support oder deutsche Oberfläche (für DACH-Veranstalter ein praktisches Hindernis), intransparente Preise ohne Self-Service-Einstieg, und eine DSGVO-Dokumentation, die für deutsche Käufer noch nachgebessert werden müsste. Für internationale Fachmessen mit klarem Aussteller-ROI-Anspruch ist Grip trotzdem die naheliegende erste Wahl, vorausgesetzt, das Budget reicht und das Setup beginnt mindestens 6 Wochen vor dem Event.
Was wir bemerkt haben
- 2024/2025, Grip hat den AI Assistant für Teilnehmer-Support eingeführt, eine KI, die im Event-Kontext Fragen direkt beantwortet (Standorte, Sessions, Aussteller-Verfügbarkeit). Damit erweitert sich Grip vom reinen Matchmaking-Tool zur Plattform-KI, die auch operative Aufgaben übernimmt.
- 2023, Grip wurde als „UFI Selected Speed Networking Partner” ausgezeichnet, UFI ist der weltweite Messeverband, das Siegel hat in der Industrie echtes Gewicht und hat Grip in den DACH-Markt deutlich besser positioniert.
- 2024, Messe Frankfurt hat Grip als Plattform für mehrere Eigenmessen eingeführt. Das ist für deutsche Veranstalter ein wichtiger Referenz-Effekt: Wenn der größte deutsche Messeveranstalter Grip einsetzt, lohnt sich eine Evaluation auch für mittelgroße deutsche Veranstalter.
- 2024–2026, Der Hybrid-Trend hat sich gefestigt; Grip hat das digitale Spielbein konsequent ausgebaut, während mehrere Wettbewerber nach der Pandemie wieder verstärkt auf Onsite-Funktionen fokussiert haben. Für Veranstalter, die Hybrid ernst nehmen, hat das die Auswahl spürbar verschmälert.
- Mai 2026, Listenpreise werden weiterhin nicht öffentlich kommuniziert. Wer eine Evaluation startet, sollte mindestens drei Wettbewerbsangebote (Brella, Swapcard, Cvent) parallel einholen, der intransparente Markt lässt sich nur über Verhandlungsdruck seriös bewerten.
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