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Bezahlt 🇩🇪 Deutschsprachig ⚠️ Hybrid Zuletzt geprüft: 25. Juli 2026

GANTTPLAN APS

DUALIS GmbH IT Solution

4/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

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GANTTPLAN APS ist das Advanced-Planning-System der Dresdner DUALIS GmbH IT Solution für diskrete Fertigung und Spritzguss. Es berechnet Fertigungsreihenfolgen unter Maschinen-, Werkzeug-, Material- und Personalrestriktionen und wägt dabei sieben Zielgrößen kostenbasiert gegeneinander ab. KI steckt ausschließlich im optionalen Add-on GANTTPLAN Analytics.

Kosten: Modularer Aufbau: zwei Editionen (Starter, Expert) plus zwei Add-ons (Analytics für KI-gestützte Prognosen, Confirmation für BDE/MDE-Rückmeldung). DUALIS veröffentlicht keine Listenpreise, Konditionen ausschließlich auf Anfrage nach Demo und individuellem Angebot. Betrieb wahlweise On-Premise oder in der Microsoft-Azure-Cloud, seit 2024/25 zusätzlich mit browserbasiertem Web-Client.

Kategorien

Stärken

  • Kostenbasierte Mehrkriterien-Optimierung über sieben gewichtbare Zielgrößen: Rüstkosten, Fertigungskosten, Personalkosten, Durchlaufzeiten, Kapazitätsauslastung, Kapitalbindung und Termintreue
  • Multiresource-Planung: Maschinen, Personal mit Qualifikationsprofilen, Werkzeuge und Material werden gleichzeitig berücksichtigt
  • Sehr schnelle Planungsberechnung, laut DUALIS plant Referenzkunde Starlim über 1.000 Aufträge in unter 40 Sekunden
  • Visueller Drag-&-Drop-Leitstand, den Planer ohne IT-Hilfe anpassen können, Folgekonflikte werden sofort durchgerechnet
  • ERP-Integration als Feinplanungs-Aufsatz statt ERP-Ersatz, unter anderem für SAP und SAP S/4HANA
  • Zwei Editionen (Starter, Expert) plus Add-ons Analytics und Confirmation, skalierbar vom KMU-Einstieg bis zur Mehrstandort-Planung
  • Deutscher Hersteller aus Dresden mit deutschem Support, im Rücken die iTAC Software AG und damit der Dürr-Konzern
  • Evaluierung mit eigenen Auftrags- und Stammdaten vor dem Kauf möglich, statt reiner Standard-Demo

Einschränkungen

  • Kein öffentlicher Listenpreis, jede Budgetschätzung erfordert Demo, Anforderungsanalyse und individuelles Angebot
  • Implementierung dauert typisch 3–6 Monate, davon oft 4–8 Wochen reine Stammdatenkonsolidierung im ERP
  • KI-Komponente steckt ausschließlich im kostenpflichtigen Analytics-Add-on, das Basis-APS optimiert klassisch heuristisch
  • Hohe Beratungsabhängigkeit für Erstkonfiguration und Zielgrößen-Gewichtung, kein Self-Service-Werkzeug
  • Für Prozessfertigung mit Reaktorkaskaden oder Rezepturlogik (Chemie, Pharma, Petrochemie) deutlich weniger ausgereift als für diskrete Produktion
  • Begrenzte internationale Sichtbarkeit, für global einheitliche APS-Stacks sind Siemens, DELMIA oder Asprova die naheliegendere Wahl
  • Klassisches On-Premise-Erbe in der UI spürbar, Cloud-First-Bedienerlebnis bleibt hinter jüngeren Wettbewerbern zurück

Passt gut zu

Spritzguss-Betriebe mit 10–150 Maschinen und mehreren hundert bis tausend Aufträgen pro Monat Mittelständische Metallverarbeiter und Maschinenbauer mit 5–50 Maschinen Werkzeugbau-Unternehmen mit parallelem Serien- und Prototypenbetrieb Unternehmen mit bestehendem SAP-, Dynamics- oder Infor-System, die Feinplanung nachrüsten wollen Medizintechnik-, Lebensmittel- und Elektronikfertiger mit hoher Variantenvielfalt

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du planst diskrete Fertigung mit komplexen Rüst-, Werkzeug- und Personalzwängen
  • Du hast ein bestehendes ERP und brauchst eine professionelle Feinplanung darüber, ohne ERP-Wechsel
  • Du willst Mehrkriterien-Optimierung (Termintreue, Rüstzeit, Kapitalbindung gleichzeitig) statt isolierter Einzeloptimierung
  • Du brauchst deutschsprachigen Support und Beratung im Tagesgeschäft

Wann nein

  • Du bist Kleinstbetrieb mit wenigen Maschinen und weniger als 50 Aufträgen pro Monat, da reicht das ERP-Modul oder Excel
  • Deine Fertigung ist Prozessindustrie mit Reaktorkaskaden, Rezepturen oder Mischbatch-Logik
  • Du brauchst eine global einheitliche APS-Lösung für 10+ Werke
  • Du suchst eine Self-Service-Lösung ohne externe Beratungs- und Implementierungsphase
  • Du hast keine sauberen Stammdaten im ERP und keine Bereitschaft, diese vor dem Go-live zu konsolidieren

Kurzfazit

GANTTPLAN APS der Dresdner DUALIS GmbH IT Solution ist eines der wenigen ernsthaft deutschen Advanced-Planning-&-Scheduling-Systeme und im Mittelstand mit diskreter Fertigung eine etablierte Größe. DUALIS ist dabei kein Einzelanbieter, sondern eine 100-prozentige Tochter der iTAC Software AG und damit Teil des börsennotierten Dürr-Konzerns, was der langfristigen Produktstabilität ein solides Fundament gibt. Die Stärke liegt in der kostenbasierten Mehrkriterien-Optimierung über sieben konfigurierbare Zielgrößen statt eines simplen „minimiere Rüstzeit”, in der ERP-Integration als Aufsatz statt Ersatz und in der Rechengeschwindigkeit. Die KI-Komponente steckt ausschließlich im Analytics-Add-on und ist nicht Teil des Basis-APS, wer KI-Optimierung als Hauptargument hört, sollte das im Angebot explizit verhandeln. Schwächen: kein transparentes Pricing, 3 bis 6 Monate Implementierung, starke Stammdatenabhängigkeit. Für mittelständische Fertiger mit ERP-Bestand ist GANTTPLAN im deutschsprachigen Raum trotzdem die seriöse Wahl.

Für wen ist GANTTPLAN?

Spritzguss-Betriebe mit hoher Komplexität: Der historische Kernmarkt. Wer 10–150 Spritzgussmaschinen mit Dutzenden Werkzeugen, Material- und Personalrestriktionen plant, bekommt ein Werkzeug, das Excel- und ERP-Standardplanung weit hinter sich lässt. Die Branchentiefe (Werkzeug-Maschinen-Kompatibilitäten, Anguss-Konfigurationen, Trocknungszeiten) ist im APS-Markt selten so ausgereift.

Mittelständische Maschinen- und Metallverarbeiter: Lohnfertiger, Zulieferer und Maschinenbauer mit 5–50 Maschinen und mehreren hundert Aufträgen pro Monat sind die zweite Kernzielgruppe. Wenn Rüstzeiten, Werkzeugverfügbarkeit und Personalqualifikation die Engpasstreiber sind und das ERP nur Grobplanung liefert, schließt GANTTPLAN die Lücke ohne komplettes Stack-Replacement.

Werkzeugbau-Unternehmen mit Mischbetrieb: Wer parallel Serienproduktion und Prototypen- oder Sonderfertigung fährt, hat das härteste Planungsproblem im Mittelstand: zwei völlig unterschiedliche Auftragsprofile auf gemeinsamen Ressourcen. GANTTPLAN ist explizit auf diesen Mischbetrieb ausgelegt, Termintreue für Serienkunden bleibt erhalten, während Prototypen flexibel eingetaktet werden.

SAP-Häuser und andere ERP-Anwender ohne APS-Modul: GANTTPLAN positioniert sich nicht als ERP-Ersatz, sondern als Feinplanungs-Aufsatz. Wer in SAP oder S/4HANA investiert hat und die Standard-Feinplanung an Grenzen führt (oder das PP/DS-Modul scheut), bekommt eine schlanke Erweiterung ohne Migrationsprojekt. Aufträge, Stammdaten und Rückmeldungen laufen bidirektional.

Excel-Umsteiger mit erreichter Schmerzgrenze: Wer heute mit Plantafel oder Tabelle plant und merkt, dass die Liefertermintreue sinkt, die Express-Logistikkosten steigen und der Meister täglich Stunden mit Umplanen verbringt, bekommt mit GANTTPLAN den passenden ersten APS-Schritt. Die Lernkurve für den Planer selbst ist überschaubar, der Aufwand steckt in der Stammdatenarbeit davor.

Weniger geeignet für: Kleinstbetriebe mit unter fünf Maschinen und wenigen Aufträgen pro Tag (Excel oder das ERP-Modul reichen), reine Prozessfertigung mit kontinuierlichen Strömen statt diskreter Lose (AspenTech Aspen Plant Scheduler ist dort spezialisierter), Großkonzerne mit 10+ Werken und Bedarf an einer global einheitlichen Plattform, sowie Betriebe ohne saubere ERP-Stammdaten. GANTTPLAN kann keine fehlenden Arbeitspläne, Rüstzeiten oder Maschinenkapazitäten erfinden.

Preise im Detail

Edition / Add-onPreisWas du bekommst
GANTTPLAN StarterAuf AnfrageEinstiegsedition mit Kern-APS-Funktionen, vereinfachtem Datenmodell, Leitstand, ERP-Anbindung, schnellerem Roll-out
GANTTPLAN ExpertAuf AnfrageVollausbau mit kostenbasierter Mehrkriterien-Optimierung über sieben Zielgrößen und integrierter Materialbedarfsplanung (MRP)
Add-on: AnalyticsAuf AnfrageKI-gestützte Verfahren für Predictive Planning, historische Datenanalyse, Plan-Abweichungs-Prognose
Add-on: ConfirmationAuf AnfrageEchtzeit-Rückmeldung aus der Werkstatt (BDE/MDE), Soll-Ist-Vergleich, Engpass-Frühwarnung
ImplementierungAuf AnfrageStammdatenanalyse, ERP-Anbindung, Konfiguration, Schulung, Pilotbetrieb
DeploymentOn-Premise oder Microsoft AzureBetriebsmodell frei wählbar, seit 2024/25 zusätzlich browserbasierter Web-Client

Einordnung: DUALIS veröffentlicht keine Listenpreise, wie im APS-Markt branchenüblich. Belastbare Zahlen gibt es erst nach Demo, Anforderungsanalyse und individuellem Angebot, und sie hängen stark von Maschinenzahl, Editionswahl, Add-ons, Standortzahl und Implementierungsaufwand ab. Wir nennen hier bewusst keine Euro-Beträge, die wir nicht belegen können. Realistisch ist, dass Lizenz, Einführungsprojekt und laufende Wartung zusammen die Gesamtinvestition bestimmen und Mehrstandort-Setups deutlich teurer ausfallen als ein Einzelstandort-Einstieg. Die KI-Komponente steckt im Analytics-Add-on und ist nicht automatisch im Basis-APS enthalten, wer das ML-Argument zentral nutzen will, muss es separat lizenzieren. Der wichtigste Schritt vor dem Kauf: Lass dir eine Evaluierung mit echten Auftrags- und Stammdaten einräumen, statt nur eine Standard-Demo anzusehen. Für den Marktvergleich wichtig: Auch Siemens Opcenter APS, Asprova APS und PlanetTogether arbeiten überwiegend mit Angebotspreisen, ein reiner Preisvergleich ist im APS-Segment kaum möglich.

Stärken im Detail

Mehrkriterien-Optimierung als Differenzierungsmerkmal. Viele klassische APS-Tools optimieren nur eine Zielgröße, typischerweise Termintreue oder Durchlaufzeit. GANTTPLAN optimiert in der Expert-Edition kostenbasiert über sieben konfigurierbare Zielgrößen gleichzeitig: Rüstkosten, Fertigungskosten, Personalkosten, Durchlaufzeiten, Kapazitätsauslastung, Kapitalbindung und Termintreue. Planer können die Gewichtung anpassen und damit zwischen „maximaler Auslastung” und „minimaler Kapitalbindung” navigieren. Das ist deutlich näher an der realen Produktionsentscheidung als jede Einzeloptimierung, gerade bei gemischten Sortimenten mit unterschiedlichen Prioritäten.

Multiresource-Planung statt Maschinenfokus. GANTTPLAN plant nicht nur Maschinen, sondern parallel Personal mit Qualifikationsprofilen, Werkzeuge mit Verfügbarkeit und Material mit Lagerbeständen. Das Ergebnis ist ein Plan, der im Werk auch tatsächlich fahrbar ist, und nicht einer, der auf dem Papier passt und dann an einer fehlenden Werkzeugfreigabe oder einer nicht qualifizierten Schicht scheitert.

Sehr schnelle Berechnung, Starlim als Langzeitreferenz. Der Silikon-Spritzguss-Spezialist Starlim (Hauptsitz Marchtrenk, Österreich) plant mit GANTTPLAN nach DUALIS-Angabe über 1.000 Aufträge in unter 40 Sekunden. Diese Zahl ist eine Anbieter-Referenz und keine unabhängig geprüfte Messung, dass Starlim aber seit 2014 produktiv damit plant, ist belegt und spricht für die Praxistauglichkeit. In der Praxis bedeutet solche Geschwindigkeit: Planänderungen mehrmals täglich statt wöchentlich, schnelle Reaktion auf Maschinenstörungen und Auftragseingang.

Drag-&-Drop-Leitstand für Werksplaner. Die Visualisierung erinnert an klassische Plantafeln, hat aber echte Optimierungslogik dahinter. Verschiebt der Meister einen Auftrag manuell, rechnet das System die Folgekonflikte sofort durch und zeigt die Auswirkungen. Diese Mischung aus „Computer schlägt vor, Mensch entscheidet” ist genau die Balance, an der Werkstatt-Akzeptanz hängt, und der Punkt, an dem IT-zentrische APS-Systeme regelmäßig scheitern.

ERP-Integration als Feinplanungs-Aufsatz. Stammdaten (Arbeitspläne, Rüstmatrizen, Maschinenkapazitäten) und Aufträge fließen aus dem ERP, das geplante Ergebnis (Reihenfolge, Termine) zurück. DUALIS nennt unter anderem SAP und SAP S/4HANA als unterstützte Systeme. Seit der Konzernzugehörigkeit zu iTAC ist zusätzlich die Verzahnung mit der iTAC-MES-Welt ein Thema. Wer in ein bestehendes ERP investiert hat, vermeidet damit ein zweites Stammdaten-Silo, historisch einer der größten Schmerzpunkte bei APS-Einführungen. Welche Konnektoren konkret out-of-the-box bereitstehen, solltest du für dein Zielsystem im Vertriebsgespräch verifizieren.

Zwei Editionen plus modulare Add-ons. Mit Starter und Expert hat DUALIS eine Staffelung eingezogen, die KMU und Großmittelstand gleichermaßen erreicht. Starter kommt mit reduziertem Funktionsumfang und vereinfachtem Datenmodell aus, ist schneller eingeführt und damit für Erstanwender ein realistischer Einstieg. Die Add-ons Analytics (Predictive Planning mit KI-gestützten Verfahren) und Confirmation (Shopfloor-Rückmeldung per BDE/MDE) ergänzen modular, statt den Einstiegspreis aufzublasen.

Deutscher Hersteller mit Konzern im Rücken. DUALIS sitzt in Dresden, der Support ist deutschsprachig, ein Partnernetz von Implementierungsberatern ist im DACH-Raum verfügbar. Das wirkt unspektakulär, bis im Live-Betrieb ein Planproblem mit Übersetzung und Zeitzonen kollidiert. Als 100-prozentige Tochter der iTAC Software AG gehört DUALIS zum Dürr-Konzern, das bedeutet einen kapitalstarken Eigentümer statt Einzelanbieter-Risiko, ein Argument, das in eine Zehnjahres-Entscheidung gehört.

Evaluierung mit eigenen Daten vor dem Kauf. Der sinnvollste Weg zur Kaufentscheidung ist ein Testlauf mit echten Auftrags- und Stammdaten statt einer Standard-Demo: eigene Daten, definierte Szenarien, vergleichbare KPIs. DUALIS lässt sich darauf ein, du musst es aber aktiv vereinbaren. Das macht die Entscheidung nüchterner und schützt vor Fehlinvestitionen.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein transparentes Pricing. DUALIS veröffentlicht keine Listenpreise, jede Konditionierung beginnt mit Vertriebskontakt, Discovery-Call und individuellem Angebot. Für die Beschaffung heißt das mehrere Wochen Sourcing-Phase, bevor eine belastbare Budgetentscheidung möglich ist. Branchenüblich, aber für Erstkäufer und für KMU-Beschaffungsprozesse mit Drei-Angebots-Pflicht eine echte Hürde. Workaround: parallel zwei bis drei Demos ansetzen, statt seriell zu vergleichen.

Lange Implementierung mit hoher Stammdatenabhängigkeit. Eine GANTTPLAN-Einführung dauert typisch 3–6 Monate, in Mehrstandort-Setups länger. Der erfolgskritische Punkt ist die Stammdatenqualität im ERP: Wer Arbeitspläne, Rüstmatrizen, Maschinenkapazitäten und Werkzeug-Maschinen-Kompatibilitäten nicht vollständig gepflegt hat, scheitert an GANTTPLAN, nicht weil das Tool schlecht ist, sondern weil ohne saubere Stammdaten kein Planungsalgorithmus sinnvoll rechnen kann. Realistische Erwartung: 4–8 Wochen Stammdatenkonsolidierung vor dem eigentlichen Roll-out.

KI ist noch kein Verkaufsargument. Das Basis-APS arbeitet mit klassischen Optimierungsverfahren (heuristisch, genetische Algorithmen, simulationsbasiert). Die KI-gestützten Verfahren stecken im Analytics-Add-on und werden separat lizenziert. Selbstoptimierende Rüstzeit-Forecasts, automatische Engpass-Identifikation per ML und generative Was-wäre-wenn-Szenarien sind in Entwicklung, aber nicht auf dem Niveau, das KI-First-Anbieter versprechen. Für viele KMU ist das richtige Setup ohnehin das Basis-APS ohne Analytics, die ML-Komponente lohnt erst mit vorhandener Datenhistorie und konkreten Vorhersage-Use-Cases.

Hohe Beratungsabhängigkeit. GANTTPLAN ist kein Self-Service-Werkzeug. Erfolgreiche Einführungen brauchen erfahrene DUALIS-Berater oder zertifizierte Partner, insbesondere für die Erstkonfiguration der Zielgrößen-Gewichtung und der branchenspezifischen Regeln. Dieses Fachwissen haben die meisten Anwenderbetriebe intern nicht, und die Beratungsstunden machen einen relevanten Teil der Gesamtkosten aus.

Schwächer bei Prozessfertigung. Bei kontinuierlichen Prozessen mit Reaktorkaskaden, Pharma-Batches mit Reinraum-Logik oder petrochemischen Mischvorgängen reicht die Engine nicht. Hier sind AspenTech Aspen Plant Scheduler oder vergleichbare Prozess-APS gesetzt. GANTTPLAN ist klar der diskreten Fertigung verpflichtet, Lebensmittelverarbeitung mit gestückten Chargen funktioniert dagegen wieder gut.

Begrenzte internationale Sichtbarkeit. DUALIS ist im DACH-Markt etabliert, international kaum präsent: Gartner-Erwähnungen, große Branchenkonferenzen und internationale Referenzkunden sind selten. Wer eine globale Roll-out-Plattform mit Support in zehn Sprachen braucht, trifft mit Siemens Opcenter APS, DELMIA Quintiq oder Asprova APS die strategisch bessere Entscheidung. Für deutschsprachige Mittelständler gilt exakt das Gegenteil.

Klassisches On-Premise-Erbe sichtbar. Die UI ist funktional, aber kein Cloud-Erlebnis. Mobile-Optimierung, Touch-Bedienung und moderne Dashboard-Templates sind weniger ausgereift als bei cloud-nativen Wettbewerbern. Der 2024/25 eingeführte Web-Client entschärft das, hebt aber nicht die gesamte Bedienlogik auf ein neues Niveau. Power-User in der Werkstatt arbeiten gut damit, in Geschäftsführungs-Demos punktet die Optik selten.

Skalierung über 100 Maschinen wird komplex. In mittleren Fertigungen funktioniert GANTTPLAN ausgezeichnet. Bei sehr großen Werken (100+ Maschinen, mehrere Standorte parallel) wächst die Konfigurationskomplexität, und der Wechsel zu DELMIA Quintiq oder Siemens wird strategisch sinnvoller. Die Wachstumskurve hat eine erkennbare Obergrenze.

Maschinenanbindung läuft über ERP oder MES. Eine direkte Anbindung an Maschinen-PLCs (OPC UA) erfolgt typischerweise über das ERP oder ein vorhandenes MES, nicht durch GANTTPLAN selbst. Wer eine durchgängige Lösung von der Maschine bis zum Plan in einem Werkzeug sucht, muss zusätzlich in MES oder eine MDE-Lösung investieren.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine global einheitliche APS-Plattform für Konzerne brauchstSiemens Opcenter APS
Hochkomplexe Multi-Site-Optimierung mit eigener Skriptsprache willstDELMIA Quintiq
Diskrete Fertigung mit Drag-&-Drop-Fokus und US-Marktpräsenz brauchstPlanetTogether
Prozessindustrie mit Reaktor- oder Batch-Logik planstAspenTech Aspen Plant Scheduler
Eine etablierte APS-Engine für extrem komplexe Auftragsmischung suchstAsprova APS

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: proALPHA APS und proLogistik (deutsche Wettbewerber mit ähnlicher Mittelstandspositionierung), Felios und inform Add*One (kleinere DACH-Lösungen), Wassermann Plan.One (planungsfokussiert), ORTEMS (französischer Anbieter, heute bei Dassault Systèmes) sowie SAP IBP/PP-DS für Betriebe, die ohnehin SAP-zentral arbeiten. Im deutschsprachigen Mittelstands-APS-Markt konkurriert GANTTPLAN vor allem mit proALPHA, proLogistik und ORTEMS-Implementierungen über regionale Partner. Wer in Spritzguss, Werkzeugbau oder Medizintechnik plant und deutschen Hersteller sowie deutschen Support hoch gewichtet, kommt um eine Evaluierung kaum herum. Wer global einheitlich ausrollen will, sollte Asprova oder Siemens Opcenter gegenhalten.

So steigst du ein

Schritt 1: Stammdaten-Audit vor dem Vertriebsgespräch. Bevor du DUALIS anfragst, prüfe deinen ERP-Datenstand: Sind Arbeitspläne mit Vorgangs- und Rüstzeiten sowie Maschinen-Werkzeug-Kompatibilitäten vollständig erfasst? Liegen aktuelle Maschinenkapazitäten und Schichtmodelle hinterlegt? Sind Personal-Skills und Verfügbarkeiten dokumentiert? Ohne diese Basis kann GANTTPLAN keinen sinnvollen Plan berechnen, egal wie gut der Algorithmus ist. Plane realistisch 4–8 Wochen Stammdatenkonsolidierung ein, bevor das eigentliche Setup beginnt.

Schritt 2: Proof-of-Concept an einer Engpasslinie, mit eigenen Daten und harten KPIs. Vereinbare einen PoC auf einer einzelnen Engpasslinie, typisch 4–6 Wochen Konfiguration und Datenaufnahme, ausdrücklich mit echten Auftrags- und Stammdaten der letzten drei Monate. Definiere vorher messbare Erfolgskriterien: Wie viel sinkt die tägliche Planungszeit des Meisters? Wie viel steigt die Liefertermintreue? Wie stark gehen die Express-Logistikkosten zurück? Ohne diese Metriken ist der PoC ein technischer Erfolg, aber kein Business-Case.

Schritt 3: Roll-out mit 6–8-wöchigem Parallelbetrieb. Nach erfolgreichem PoC startet die Implementierung über alle Linien. Lass GANTTPLAN-Vorschlag und bestehende Planung sechs bis acht Wochen nebeneinander laufen, das Team kann täglich vergleichen und Vertrauen aufbauen. Danach der harte Switch. Dokumentiere in den ersten vier Wochen nach Go-live jede Abweichung vom Systemplan und spiele sie ans Konfigurationsteam zurück, dieser Rückkopplungsschritt entscheidet über die Planqualität nach 8–12 Wochen. Das Analytics-Add-on erst nach 3–6 Monaten Basisbetrieb aktivieren, vorher fehlt die Datenhistorie für sinnvolle Vorhersagen.

Ein konkretes Beispiel

Die Starlim-Gruppe, einer der weltweit größten Verarbeiter von Silikon für technische Formteile, hat ihren Hauptsitz in Marchtrenk (Österreich) und betreibt Werke in Österreich sowie internationale Produktionsstandorte, unter anderem in Kanada und China. Starlim ist nach DUALIS-Angabe seit 2014 GANTTPLAN-Kunde und plant damit nach Anbieter-Referenz über 1.000 Aufträge in unter 40 Sekunden. Das System koordiniert Serien- und Vorserienfertigung, deckt Ressourcen-Doppelbelegungen auf und hat die zuvor manuelle, zeitaufwendige Planung ersetzt. Diese Kennzahlen stammen aus der Herstellerreferenz und sind nicht unabhängig geprüft, dass die Zusammenarbeit seit über zehn Jahren produktiv läuft, ist aber ein starkes Signal für die Langlebigkeit solcher Einführungen.

Übertragen auf einen deutschen Mittelständler: Ein Lohnfertiger aus Baden-Württemberg mit 18 Mitarbeitenden, acht CNC-Fräsmaschinen und rund 300 Aufträgen pro Monat steigt von der Excel-Plantafel auf GANTTPLAN um. Die Evaluierung läuft über einige Wochen mit echten Auftragsdaten der letzten drei Monate, die Stammdatenpflege (Arbeitspläne, Schichtmodelle, Rüstmatrizen) bindet in den ersten Wochen etwa drei Meisterstunden täglich. Der eigentliche Gewinn im Regelbetrieb ist nicht ein einzelner Prozentwert, sondern die Fähigkeit, den Plan mehrmals täglich in Sekunden neu zu rechnen, statt einen wöchentlich erstellten Plan bis Montag veralten zu lassen. Konkrete Euro- und Prozent-Ergebnisse hängen von Ausgangslage, Datenqualität und Rüstkomplexität ab und lassen sich seriös erst nach einem PoC mit eigenen Zahlen beziffern, genau deshalb gehört diese Messung in die Pilotphase.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Kein DUALIS-eigenes Rechenzentrum. Entweder On-Premise beim Kunden, dann läuft die Software vollständig in der eigenen Infrastruktur (für deutsche Betriebe also in Deutschland), oder in der Microsoft-Azure-Cloud mit wählbarer Region. Wir tragen das Hosting deshalb als „global” (deployment-abhängig) und nicht als garantiert deutsches Hosting.
  • Cloud-Region vertraglich fixieren: Die Azure-Region ist wählbar und nicht automatisch auf die EU begrenzt. Wer deutsche oder EU-Datenhaltung braucht, muss die Region (etwa Frankfurt) im Vertrag festschreiben lassen. DUALIS selbst betreibt die eigene Web-Infrastruktur laut Datenschutzerklärung über Microsoft Azure in Deutschland, das ist aber die Unternehmenswebsite und nicht automatisch das Produkt-Hosting.
  • Konzernstruktur: DUALIS ist eine 100-prozentige Tochter der iTAC Software AG und gehört über die Dürr Systems AG zum Dürr-Konzern. Das erhöht die Anbieterstabilität, verlängert aber die Kette der beteiligten Konzerngesellschaften, weil Support- und Entwicklungsleistungen im Verbund erbracht werden können. Gehört in den AVV und in die Datenschutz-Folgenabschätzung.
  • Personenbezogene Daten: GANTTPLAN verarbeitet primär technische Produktionsdaten (Aufträge, Maschinen, Werkzeuge, Materialien). Personenbezug entsteht bei der Personalplanung (Mitarbeiter-Skills, Schichtzuordnungen, Anwesenheiten) und in den Nutzeraccounts mit Berechtigungssteuerung, hier ist die Mitbestimmung des Betriebsrats mitzudenken.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Für Cloud-Deployment zwingend, für reine On-Premise-Setups typisch entbehrlich, weil keine externe Datenverarbeitung stattfindet. DUALIS schließt laut eigener Datenschutzerklärung mit seinen Dienstleistern AVV ab, lass dir den AVV und die Liste der Subprozessoren vor Abschluss vorlegen. Hinweis aus derselben Quelle: Das DUALIS-CRM läuft über Salesforce mit Datenspeicherung in den USA, das betrifft Kontakt- und Vertriebsdaten, nicht deine Produktionsdaten.
  • KI-Komponente (Analytics): Die KI-gestützten Verfahren arbeiten mit historischen Produktionsdaten. In der Datenschutzerklärung findet sich kein Hinweis auf eine Nutzung von Kundendaten zum Training von KI-Modellen, klär die Zweckbindung trotzdem schriftlich vor Vertragsabschluss.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für deutsche und österreichische Mittelständler ist On-Premise der sauberste DSGVO-Pfad, weil die Daten das eigene Haus nicht verlassen. Für Branchen mit besonders strengen Compliance-Anforderungen (Medizintechnik, Pharma, Rüstung, Behörden-Zulieferer) ist On-Premise ohnehin meist die richtige Wahl. Bei der Cloud-Variante Azure-Region, AVV und Subprozessorenliste ausdrücklich anfordern und schriftlich fixieren.

Gut kombiniert mit

  • Evomecs, die Maschinendatenerfassung liefert die Ist-Daten aus der Werkstatt, GANTTPLAN nutzt sie für die optimierte Auftragsreihenfolge. MDE und APS ergänzen sich, weil ein Plan ohne Rückmeldung aus der Fertigung nach wenigen Stunden veraltet ist. Wer beides einführt, sollte die Schnittstelle früh ins Lastenheft schreiben.
  • Slim4, Supply-Chain- und Bestandsplanung oberhalb der Feinplanung: Slim4 bestimmt, was wann in welcher Menge produziert werden soll, GANTTPLAN bestimmt, in welcher Reihenfolge auf welcher Maschine. Die Kombination ist vor allem für Betriebe mit hoher Variantenvielfalt und schwankender Nachfrage sinnvoll.
  • NotebookLM, wer Stammdaten-Dokumentation, Arbeitspläne, Rüstmatrizen und Schulungsunterlagen rund um GANTTPLAN befragbar machen will, lädt sie dort hinein. Onboarding neuer Planer und Wissenstransfer profitieren spürbar, gerade weil das APS-Wissen sonst an ein oder zwei Köpfen hängt.

Unser Fazit

GANTTPLAN APS verdient 4 von 5 Sternen. Im deutschsprachigen APS-Markt für diskrete Fertigung ist die Plattform der DUALIS GmbH IT Solution eine etablierte und seriöse Wahl: kostenbasierte Mehrkriterien-Optimierung über sieben Zielgrößen, Multiresource-Planung inklusive Personal und Werkzeug, ERP-Integration als Aufsatz statt Ersatz, ein Leitstand, den Werksplaner tatsächlich bedienen, hohe Berechnungsgeschwindigkeit sowie ein deutscher Hersteller mit dem Dürr-Konzern als kapitalstarkem Eigentümer im Rücken. Mit Starter und Expert plus den Add-ons Analytics und Confirmation skaliert die Plattform vom KMU-Einstieg bis zum Großmittelstand. Den fünften Stern kostet das nicht-transparente Pricing, die lange Implementierungsphase mit hoher Stammdatenabhängigkeit (3 bis 6 Monate, davon oft 4 bis 8 Wochen reine Datenkonsolidierung), die KI-Komponente als separat lizenziertes Add-on statt Kernbestandteil und die hohe Beratungsabhängigkeit. Kein Punktabzug, aber ein ehrlicher Hinweis: Das früher als „deutsches Hosting” ausgewiesene Datenmodell ist deployment-abhängig (On-Premise oder Azure), die Datenhoheit entsteht durch die richtige Wahl im Vertrag, nicht durch ein DUALIS-Rechenzentrum. Wer als deutschsprachiger Mittelständler mit diskreter Fertigung und ERP-Bestand vom Excel-Planen wegkommen will, hat GANTTPLAN in der engsten Auswahl.

Was wir bemerkt haben

  • Juli 2026, Wir hatten zwei live geschaltete Detailseiten zum selben Produkt (/tools/ganttplan/ und /tools/dualis-ganttplan/), beide mit identischem Titel und dadurch in der Suche gegeneinander konkurrierend. Sie wurden zusammengeführt, die alte URL leitet dauerhaft hierher. Dabei ist ein Widerspruch aufgefallen: Die eine Seite bewertete GANTTPLAN mit 3 Sternen (Begründung: fehlende KI-Tiefe), die andere mit 4 (Begründung: Optimierungsqualität, Konzernrückhalt). Wir bleiben bei 4 Sternen, weil die verbleibenden Kritikpunkte überwiegend Beschaffungs- und Einführungsreibung sind und keine Produktmängel, und weil die fehlende KI-Tiefe über aiRelevance: features bereits transparent ausgewiesen ist.
  • Juli 2026, Faktencheck durch die Redaktion. Firmensitz Dresden und die Konzernzugehörigkeit (100-prozentige Tochter der iTAC Software AG, über Dürr Systems AG Teil des Dürr-Konzerns) über Impressum und Unternehmensseite bestätigt. Die frühere Ortsangabe „Wels” für den Referenzkunden Starlim haben wir auf den tatsächlichen Hauptsitz Marchtrenk korrigiert, in Wels sitzt nur das sterner training center. Das Datenhosting-Badge haben wir von „de” auf „global” angepasst, weil es kein DUALIS-eigenes Rechenzentrum gibt, und unbelegte Preis-, ROI- und Termintreue-Angaben entfernt.
  • 2024/25, DUALIS hat einen Web-Client für GANTTPLAN veröffentlicht. Der bisher Windows-zentrierte Zugriff wird damit browserbasiert möglich, relevant für Disponenten im Homeoffice, mobile Werksleitungen und schnelles Onboarding neuer Anwender ohne Software-Installation.
  • 2024/25, Die KI-Komponente steckt ausschließlich im Analytics-Add-on und nicht im Basis-APS. Wer mit der Erwartung „KI-Optimierung” ins Gespräch geht, sollte in der Vertragsverhandlung explizit prüfen, was davon lizenziert ist, Analytics ist ein separates Modul mit eigener Gebühr.
  • 2025, Die Produkthierarchie ist klar gegliedert in zwei Editionen (Starter, Expert) plus die Add-ons Analytics und Confirmation. Der Einstieg für KMU ist damit strukturell einfacher geworden, ohne dass die Funktionsbreite für den Großmittelstand verloren geht.
  • 2025, GANTTPLAN ist als Cloud-Variante über Microsoft Azure verfügbar, parallel zum klassischen On-Premise-Betrieb. Das öffnet den Anbieter für SaaS-affinere Mittelständler ohne eigenes Rechenzentrum, verschiebt die DSGVO-Frage aber von „liegt bei uns im Haus” zu „welche Azure-Region steht im Vertrag”.
  • Mai 2026, DUALIS hat die Domain ganttplan.de auf dualis-it.de/produkte/ganttplan-aps-system/ umgeleitet. Die Produktmarke GANTTPLAN bleibt erhalten, die Konsolidierung unter dem Unternehmensauftritt ist Strukturmaßnahme und kein Strategiewechsel. Wer Bookmarks oder interne Wiki-Links auf die alte Domain hat, sollte sie aktualisieren.
  • Mai 2026, Pricing bleibt vollständig auf Anfrage. Im APS-Vergleich (gegen Asprova, PlanetTogether, Siemens Opcenter APS) bedeutet das mehrere Wochen Sourcing-Phase pro Anbieter. Wer schnell entscheiden will, sollte mindestens zwei bis drei Demos parallel ansetzen statt nacheinander.

Quellen

  1. DUALIS – GANTTPLAN APS-System. https://www.dualis-it.de/produkte/ganttplan-aps-system/ (abgerufen am 2026-07-23). Zwei Editionen (Starter, Expert) plus Add-ons Confirmation (BDE/MDE) und Analytics (KI-gestützte Verfahren für Predictive Planning), Pricing nicht öffentlich, kostenbasierte Mehrkriterien-Optimierung über sieben Zielgrößen (Rüstkosten, Fertigungskosten, Personalkosten, Durchlaufzeiten, Kapazitätsauslastung, Kapitalbindung, Termintreue), Expert mit integriertem MRP, ERP-Anbindung u. a. SAP und SAP S/4HANA, Deployment On-Premise, Cloud (Microsoft Azure) und Web-Client, Zielbranchen u. a. Medizintechnik, Kunststoff/Spritzguss, Lebensmittel, Werkzeugbau, Elektronik, über 150 internationale Kunden und mehr als 1.000 Projekte.
  2. DUALIS GmbH IT Solution – Impressum. https://www.dualis-it.de/impressum/ (abgerufen am 2026-07-23). Firmensitz Breitscheidstraße 36, 01237 Dresden, Deutschland, Geschäftsführung Heike Wilson und Martin Heinz.
  3. DUALIS GmbH IT Solution – Unternehmen. https://www.dualis-it.de/unternehmen/ (abgerufen am 2026-07-23). DUALIS GmbH IT Solution ist eine 100-prozentige Tochter der iTAC Software AG und gehört über die Dürr Systems AG zum Dürr-Konzern, rund 30 Jahre Erfahrung in Fertigungsfeinplanung und Simulation.
  4. DUALIS GmbH IT Solution – Referenzen. https://www.dualis-it.de/referenzen/ (abgerufen am 2026-07-23). Starlim Spritzguss GmbH (größter Silikonverarbeiter für technische Formteile weltweit) Kunde seit 2014, über 60 gelistete Referenzkunden.
  5. DUALIS – Datenschutzerklärung. https://www.dualis-it.de/datenschutz/ (abgerufen am 2026-07-18). DUALIS betreibt die eigene Web-Infrastruktur (Piwik PRO Analytics) über Microsoft Azure in Deutschland, das CRM (Salesforce) speichert Daten in den USA. Mit Dienstleistern werden Auftragsverarbeitungsverträge geschlossen. Kein Hinweis auf eine Nutzung von Kundendaten für KI-Modelltraining..
  6. STARLIM Sterner – Standorte. https://www.starlim-sterner.com/en/company/locations/ (abgerufen am 2026-07-23). Hauptsitz Marchtrenk, Österreich (Mühlstraße 21, 4614 Marchtrenk), Wels beherbergt das sterner training center, nicht den Hauptsitz.

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