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Forst-GIS Bayern

Bayerische Staatsforsten AöR / StMELF / LWF

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Öffentliche und behördliche Geodaten- und Fachportale der Bayerischen Forstverwaltung. Umfasst BayernAtlas mit Waldfunktionen- und Schutzgebietslayern, das Waldbesitzer-Portal, das LWF-Borkenkäfer-Monitoring sowie interne Fachsysteme wie FOKUS und wis.Forsten. Amtliche Datenqualität, kostenfreier Zugang, teils mit satelliten- und KI-gestützter Schadensfrüherkennung.

Kosten: Öffentlicher Zugang kostenlos (BayernAtlas, Waldbesitzer-Portal, Borkenkäfer-Risikogebietskarte). Fachverfahren (FOKUS, wis.Forsten, iBALIS) ausschließlich für berechtigte Nutzer der Bayerischen Forstverwaltung

Kategorien

Stärken

  • Kostenloser öffentlicher Zugang über BayernAtlas und Waldbesitzer-Portal
  • Amtliche Datenqualität mit regelmäßiger Aktualisierung
  • OGC-konforme Schnittstellen (WMS, WFS) für QGIS/ArcGIS-Einbindung
  • Hosting komplett in Deutschland, DSGVO-unkritisch
  • Satelliten- und fernerkundungsbasierte Borkenkäfer-Früherkennung durch die LWF
  • Integration mit iBALIS/Waldförderportal für digitale Antragstellung

Einschränkungen

  • Nur Bayern, andere Bundesländer haben eigene, nicht kompatible Systeme
  • Professionelle Fachverfahren (FOKUS, wis.Forsten) nicht öffentlich zugänglich
  • Keine integrierten Simulations- oder Ertragskundewerkzeuge wie SILVA
  • Bedienung des BayernAtlas ist funktional, aber kein modernes UX-Design
  • WMS/WFS-Nutzung erfordert GIS-Vorwissen

Passt gut zu

Private Waldbesitzer in Bayern Bayerische Forstverwaltung und Forstbetriebsgemeinschaften Gutachter, Sachverständige und Naturschutzbehörden Kommunen und kommunale Forstbetriebe Beratende Ingenieurbüros mit QGIS/ArcGIS-Workflow

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du bewirtschaftest Wald in Bayern und brauchst amtliche Karten und Förderantrags-Zugang
  • Du willst Waldfunktionen, Schutzgebiete oder Boden-Tragfähigkeit für ein Flurstück prüfen
  • Du brauchst ein frühes Borkenkäfer-Warnsignal für deine Region
  • Du baust eigene GIS-Analysen auf Basis amtlicher bayerischer Geodaten

Wann nein

  • Du bewirtschaftest Wald außerhalb Bayerns, andere Bundesländer haben eigene Systeme
  • Du brauchst dynamische Ertragssimulation oder Waldwachstumsmodelle (→ SILVA, WuchsSim)
  • Du willst eine komplette Forstbetriebs-Software mit Buchhaltung und Holzverkauf (→ FOKUS-Anbieter, Latschbacher)
  • Du arbeitest rein kartographisch ohne Forstbezug, dann reicht BayernAtlas allein

Kurzfazit

Forst-GIS Bayern ist kein einzelnes Tool, sondern ein Ökosystem amtlicher Geodienste für die Waldbewirtschaftung im Freistaat. Der öffentliche Teil (BayernAtlas, Waldbesitzer-Portal, Borkenkäfer-Risikogebietskarte der LWF) ist für jeden bayerischen Waldbesitzer ein unverzichtbares Werkzeug, kostenlos, amtlich, in Deutschland gehostet. Die professionellen Fachverfahren (FOKUS, wis.Forsten, iBALIS) bleiben der Forstverwaltung und berechtigten Nutzern vorbehalten. Für jeden, der Wald in Bayern besitzt, verwaltet oder begutachtet, führt an diesen Diensten kein Weg vorbei. Wer außerhalb Bayerns arbeitet, muss auf das jeweilige Landessystem ausweichen.

Für wen ist Forst-GIS Bayern?

Private Waldbesitzer: Der Einstieg ist das Waldbesitzer-Portal unter waldbesitzer-portal.bayern.de. Du findest den zuständigen Revierförster, beantragst Fördermittel (WALDFÖPR läuft seit Juli 2025 rein digital über iBALIS/WFP) und schaust dir über den BayernAtlas an, welche Waldfunktionen und Schutzgebietsstatus auf deinem Flurstück liegen.

Bayerische Forstverwaltung (Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten): Die internen Fachverfahren, allen voran FOKUS (Forstliches Kundeninformations- und Kommunikationssystem) und iBALIS, bilden das Rückgrat der täglichen Arbeit von der Beratung bis zur Förderabwicklung.

Bayerische Staatsforsten (BaySF): Setzt eigene Betriebssoftware für Inventur, Einschlagsplanung und Holzvermarktung ein und konsumiert bayerische Geodaten zusätzlich über WMS/WFS.

Gutachter, Sachverständige, Naturschutzbehörden: Nutzen BayernAtlas-Layer (Waldfunktionenkarte, FFH-Gebiete, Naturschutzgebiete) und WMS/WFS-Dienste, um Stellungnahmen und Gutachten mit amtlichen Karten zu unterlegen.

Kommunen und Forstbetriebsgemeinschaften: Greifen auf die gleichen Portale zurück wie private Waldbesitzer, ergänzt um beratende Förster und Sammelantragstellung.

Weniger geeignet für: Alle, die Wald außerhalb Bayerns bewirtschaften (→ eigenes Landessystem nutzen), Anwender, die eine integrierte Forst-Buchhaltungs- und Holzverkaufssoftware suchen (→ FOKUS-Nachfolger, Latschbacher), und Forschende, die Wachstumsmodelle simulieren wollen (→ SILVA, WuchsSim).

Preise im Detail

ZugangPreisWas du bekommst
BayernAtlas (öffentlich)0 €Web-Kartendienst mit Waldfunktionen-, Schutzgebiets- und Satellitenbild-Layern. Keine Anmeldung nötig
Waldbesitzer-Portal Bayern0 €Försterfinder, Fördermittel-Info, Digitaler Baumexperte, Fortbildungen, Borkenkäfer-Infoportal
iBALIS / Waldförderportal (WFP)0 €Digitale Antragstellung für WALDFÖPR und andere Förderprogramme. BayernID-Anmeldung nötig
LWF-Borkenkäfer-Monitoring0 €Interaktive Risikogebietskarte, Monitoring-Ergebnisse, Meldeplattform
WMS/WFS-Geodienste0 €Maschinenlesbare Einbindung in QGIS, ArcGIS, Kommunal-GIS. Teils mit Nutzungsbedingungen
FOKUS / wis.ForstenNur internFachverfahren der Bayerischen Forstverwaltung. Kein öffentlicher Zugang

Einordnung: Der Clou an Forst-GIS Bayern ist, dass alle relevanten Dienste für Endnutzer kostenlos sind. Du zahlst weder für die Kartenansicht, noch für WMS/WFS-Einbindung, noch für Förderanträge. Das ist kein Geschenk, sondern Staatsaufgabe, finanziert aus Steuermitteln des Freistaats. Professionelle Fachverfahren bleiben intern, was für private Nutzer weder ärgerlich noch ein Mangel ist: Sie sind für Behördenprozesse gebaut, nicht für Waldbesitzer.

Stärken im Detail

Amtliche Datenqualität als Grundlage. Die Waldfunktionenkarte ist rechtlich relevant (§ 7 BayWaldG), die Schutzgebietsgrenzen entsprechen den Verordnungen, die Topografie kommt aus dem amtlichen ATKIS. Wer einen Gutachten-Sachverhalt mit BayernAtlas-Export belegt, hat eine belastbare Quelle. Kommerzielle Karten (Google Maps, OSM) sind für Forstfragen schlicht nicht verwendbar.

Kompletter Datenfluss bis zur Förderantragstellung. Du siehst im BayernAtlas, welche Förderkulissen dein Flurstück berühren, wechselst ins Waldbesitzer-Portal für die Information, findest den zuständigen Förster und stellst den Antrag digital im WFP. Seit Juli 2025 ist der Papierpfad bei WALDFÖPR geschlossen, das zwingt zur Digitalisierung, beschleunigt aber auch die Bearbeitung.

Satelliten- und fernerkundungsgestütztes Borkenkäfer-Monitoring. Die LWF kombiniert bodennahes Monitoring (Bohrmehlsuche, Fallen) mit Fernerkundung. Satellitendaten (Sentinel-2, teils Flugzeug-basierte Befliegung) werden ausgewertet, um Rot- und Grauanteile von Schadflächen zu detektieren. KI-Modelle (Deep-Learning-Detektoren wie YOLO-Varianten) kommen in Forschungs- und Pilotprojekten zum Einsatz, etwa an der TUM und LWF, mit dem Ziel, Einzelbäume mit Befall in Luftbildern automatisch zu erkennen. Das Ergebnis fließt in die interaktive Risikogebietskarte der LWF, die auch Waldbesitzer kostenlos einsehen können.

DSGVO-unkritisch durch Hosting in Deutschland. Alle Portale laufen auf Servern der bayerischen IT-Behörden, personenbezogene Daten gibt es in den öffentlichen Layern nicht. Für Kommunen, Behörden und Berufsgeheimnisträger (Forstgutachter) ist das ein erheblicher Vorteil gegenüber SaaS-Forstplattformen aus dem Ausland.

OGC-konforme Schnittstellen. WMS (Web Map Service) und WFS (Web Feature Service) sind offene Standards, du bindest bayerische Geodaten direkt in QGIS, ArcGIS oder kommunale GIS-Systeme ein und arbeitest damit wie mit lokalen Shapefiles. Das macht die Portale für technische Teams deutlich wertvoller als reine Klick-Karten.

Schwächen ehrlich betrachtet

Zersplittertes Ökosystem. „Forst-GIS Bayern” ist nicht ein Tool, sondern ein halbes Dutzend Portale mit unterschiedlichen Oberflächen, Logins und Zielgruppen: BayernAtlas, Waldbesitzer-Portal, iBALIS, LWF-Monitoring, Geoportal Bayern. Wer zum ersten Mal darauf stößt, verliert sich. Eine zentrale Einstiegsseite mit einheitlichem Design fehlt.

Kein modernes UX. Der BayernAtlas hat sich funktional weiterentwickelt, die Bedienung ist aber näher an klassischer Behördensoftware als an einer verbrauchertauglichen App. Mobile Nutzung im Revier ist möglich, aber umständlich, spezialisierte Apps wie FBIS oder Waldinventur-Lösungen sind für Außendienst deutlich komfortabler.

Professionelle Fachverfahren nicht öffentlich. FOKUS und wis.Forsten sind behördliche Verfahren, private Waldbesitzer und Gutachter haben keinen Zugang. Wer eine vollständige Betriebs-Software sucht, muss auf kommerzielle Anbieter (Latschbacher, FOKUS-Nachfolgelösungen, Woodstock) ausweichen. Das ist systemisch gewollt, aber in der Kommunikation selten transparent.

Keine Simulations- oder Prognosewerkzeuge. Der BayernAtlas zeigt den Ist-Zustand, nicht die Zukunft. Wer Bestandsentwicklung, Zuwachs oder Umbaustrategien simulieren will, braucht zusätzliche Werkzeuge: den SILVA Forest Simulator (TUM), WuchsSim oder kommerzielle Prognose-Tools. Das ist kein Versäumnis, sondern Abgrenzung, aber Anwender müssen es wissen.

Nur Bayern. Wer Flächen in mehreren Bundesländern bewirtschaftet (etwa grenzüberschreitende Forstbetriebe), muss parallel Systeme in Baden-Württemberg (FVA, GeoPortal BW), Thüringen, Sachsen und anderen Ländern nutzen. Eine bundesweite forstliche Geodaten-Föderation existiert nicht, föderaler Aufbau Deutschlands.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
außerhalb Bayerns Wald bewirtschaftestdas jeweilige Landesportal (FVA BW, NW-FVA Niedersachsen, Wald und Holz NRW)
Waldwachstum simulieren willstSILVA Forest Simulator oder WuchsSim
eine komplette Forstbetriebssoftware brauchstLatschbacher Forst oder FOKUS-Nachfolgelösungen
bundesweite forstliche Geodaten brauchstforestWaldportal des Thünen-Instituts
satellitengestütztes Waldmonitoring ohne Behördenzugang willstCollect Earth oder kommerzielle Sentinel-Hub-Dienste
KI-Waldinventur mit Drohnen machen willstSkyqraft oder Treeswift

Forst-GIS Bayern ist ein Basiswerkzeug, kein Allroundtool. Es liefert amtliche Daten und Antragswege, keine Analyse, keine Simulation, keine Betriebsführung. Die Kombination mit spezialisierten Tools ist Regel, nicht Ausnahme.

So steigst du ein

Schritt 1: Öffne das Waldbesitzer-Portal Bayern und finde deinen zuständigen Revierförster über den Försterfinder. Das ist der erste und oft wichtigste Schritt, der Förster kennt deine Flächen und führt dich durch Förderanträge und Pflegeempfehlungen. Kein Account nötig.

Schritt 2: Rufe den BayernAtlas auf und lass dir für deine Flurstücke die forstrelevanten Layer anzeigen: Waldfunktionenkarte, Schutzgebiete (Natura 2000, Naturschutzgebiete), Topografie und Luftbilder. Per Suche kannst du direkt zu Flurstück oder Adresse springen. Exportiere Kartenausschnitte als PDF für Gutachten oder Anträge.

Schritt 3: Für Fördermittel registrierst du dich mit BayernID am iBALIS/Waldförderportal. Seit Juli 2025 ist das der ausschließliche Weg für WALDFÖPR-Anträge. Lass dich beim ersten Mal unbedingt vom Revierförster begleiten, die Formulare sind dicht, eine kleine Falschangabe kann den Antrag verzögern. Im Borkenkäfer-Fall: Risikogebietskarte der LWF prüfen und bei Befall umgehend Revierförster informieren.

Ein konkretes Beispiel

Eine Waldbesitzerin mit 8 Hektar Fichten- und Buchenbestand bei Miesbach entdeckt im Juli Nadelverfärbungen an mehreren Fichten. Sie ruft die LWF-Risikogebietskarte auf und sieht: Der Landkreis ist als erhöhtes Risikogebiet ausgewiesen, Satellitenauswertungen zeigen in 3 km Entfernung bereits Schadflächen. Im BayernAtlas prüft sie, ob ihr Bestand in einem Wasserschutzgebiet liegt (das beeinflusst die zulässigen Aufarbeitungsverfahren) und findet über den Försterfinder den Revierförster. Dieser bestätigt den Befall vor Ort, gemeinsam stellen sie einen Antrag im WFP für die geförderte Schadholz-Aufarbeitung. Was früher drei Wochen Papierweg waren, ist digital in fünf Tagen bewilligt. Die Waldbesitzerin spart nicht nur Zeit, sondern begrenzt auch den Schaden, Frühaufarbeitung ist bei Buchdrucker der entscheidende Hebel.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Ausschließlich in Deutschland, betrieben durch bayerische IT-Dienstleister (Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung / IT-DLZ)
  • Öffentliche Daten: BayernAtlas und Waldbesitzer-Portal enthalten keine personenbezogenen Daten. Geodaten sind Umweltinformationen nach UIG
  • Personenbezogene Daten: Nur bei iBALIS/WFP-Nutzung (Antragsteller-Daten). Verarbeitung auf gesetzlicher Grundlage (AGBayVerwVfG, Förderrichtlinien)
  • Account-Anmeldung: Über BayernID, die amtliche Authentifizierung des Freistaats. Account-Löschung über die BayernID-Verwaltung möglich
  • Empfehlung für Unternehmen: DSGVO-unkritisch für öffentliche Nutzung. Wer WMS/WFS in kommerzielle Anwendungen einbindet, muss die jeweiligen Nutzungsbedingungen (oft CC BY oder DL-DE-BY) beachten
  • Auftragsverarbeitung: Nicht erforderlich, öffentlich-rechtliche Datenbereitstellung, kein Auftragsverarbeitungsverhältnis

Gut kombiniert mit

  • QGIS, Open-Source-GIS, bindet die bayerischen WMS/WFS-Dienste direkt ein. Ideal für eigene Analysen, Kartendruck und räumliche Auswertungen auf Basis amtlicher Daten
  • SILVA Forest Simulator, Wachstumssimulation der TUM. Nimmt Bestandsdaten und projiziert Ertrag, Zuwachs und Umbau-Szenarien über Jahrzehnte, ergänzt den Ist-Zustand aus BayernAtlas um die Zukunft
  • Collect Earth, FAO-Tool zur Satellitenbildauswertung. Für private Waldbesitzer, die eigene Flächen auf Sentinel-2-Basis beobachten und mit amtlichen Layern überlagern wollen

Unser Testurteil

Forst-GIS Bayern verdient 4 von 5 Sternen. Die Kombination aus amtlicher Datenqualität, komplett kostenlosem Zugang, deutschem Hosting und offenen OGC-Schnittstellen ist für einen Verwaltungsverbund bemerkenswert stark. Die interaktive Borkenkäfer-Risikokarte mit fernerkundungsbasierter Auswertung ist ein echter Mehrwert für jeden bayerischen Waldbesitzer. Den fünften Stern kostet das Konglomerat aus verstreuten Portalen, die altmodische UX des BayernAtlas und das Fehlen integrierter Simulationswerkzeuge. Wer einmal begriffen hat, welches Portal wofür zuständig ist, hat ein hochwertiges und dauerhaft verlässliches Werkzeug, finanziert aus Steuergeldern, unabhängig von Anbieter-Insolvenzen und Preiserhöhungen. Für Waldbesitzer außerhalb Bayerns ein Vorbild, an dem sich die Landessysteme messen lassen müssen.

Was wir bemerkt haben

  • Juli 2025, Die Antragstellung für das bayerische Waldförderprogramm WALDFÖPR läuft ausschließlich digital über das Waldförderportal (WFP) in iBALIS. Papieranträge werden nicht mehr entgegengenommen, für ältere Waldbesitzer ohne digitale Affinität ist das eine spürbare Hürde, der Revierförster wird zum Türöffner.
  • 2024–2025, Die LWF baut ihr satellitengestütztes Borkenkäfer-Monitoring systematisch aus. Sentinel-2-Auswertungen und Forschungsprojekte mit KI-Modellen (Objekterkennung auf Luftbildern, u.a. YOLO-Varianten) fließen zunehmend in die Risikogebietskarte ein. Operationell ist das Monitoring noch bodennah dominiert, aber Fernerkundung wird sichtbar wichtiger.
  • 2023, Umzug des BayernAtlas von geoportal.bayern.de/bayernatlas/ auf die neue Domain atlas.bayern.de. Alte Bookmarks leiten weiter, aber WMS-Endpunkte wurden teils umgezogen, wer eigene GIS-Projekte betreibt, musste Dienst-URLs anpassen.
  • Keine Kostenänderung bekannt, Der öffentliche Zugang ist seit Einführung durchgängig kostenlos, eine Kommerzialisierung amtlicher Geobasisdaten ist nicht absehbar (auch aufgrund der EU-INSPIRE-Richtlinie).

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