ACCURE Battery Intelligence
ACCURE Battery Intelligence
ACCURE ist eine prädiktive Batterieanalytik-Plattform, die Flotten von Lithium-Ionen-Speichern auf Sicherheitsrisiken, Degradationsmuster und Betriebseffizienz überwacht. Das System analysiert BMS-Daten über KI-Modelle auf reversible und irreversible Alterung, erkennt Lithium-Plating und andere nicht-offensichtliche Degradationsmechanismen. Kunden wie RWE und Repsol nutzen ACCURE für mehr als 18 GWh globaler Speicherkapazität (Stand: 2025).
Kosten: Keine öffentlichen Preise — B2B-Lizenzmodell je nach Portfolio-Größe und Funktionsumfang, Anfrage erforderlich
Stärken
- Erkennt nicht-offensichtliche Degradationsmechanismen wie Lithium-Plating, die BMS systembedingt nicht detektieren können
- Über 18 GWh analysierter Speicherkapazität mit namhaften Kunden (RWE, Repsol, UBS Asset Management)
- Unabhängiges Garantiemonitoring und drittparteiliche Verifikation von Herstellerangaben
- Unterscheidet reversible Degradation (optimierbar) von irreversibler Alterung (nur abzubremsen)
- Dokumentierter Kundenfall: 32 % Lebensdauerverlängerung bei Repsol-BESS-Portfolio
Einschränkungen
- Keine öffentlichen Preise — Einstieg ausschließlich über Vertriebsgespräch
- Erfordert mindestens 12 Monate Betriebshistorie für aussagekräftige Degradationsanalyse
- Kein Self-Service-Zugang — Implementierung dauert 4–8 Wochen Onboarding
- Primär für professionelle BESS-Betreiber, nicht für Heimspeicher-Installationen
Passt gut zu
So steigst du ein
Schritt 1: Kontaktiere ACCURE über accure.net und beschreibe dein Speicherportfolio — Größe in MWh, Chemie (LFP/NMC), Betriebsdauer und vorhandene Datenpipeline. ACCURE bietet ein strukturiertes Discovery-Gespräch.
Schritt 2: Im Onboarding wird der BMS-Datenzugang eingerichtet — ACCURE normalisiert Datenformate verschiedener BMS-Hersteller und integriert bestehende SCADA-Systeme. Empfohlene Mindesthistorie: 12 Monate Betriebsdaten für zuverlässige Mustererkennung.
Schritt 3: Nach Datenintegration erhältst du kontinuierliche Diagnosen zu Sicherheitsrisiken, reversiblen Degradationsmustern (z. B. temporäre Kapazitätsverluste durch Betriebsstrategie) und irreversibler Alterung — mit konkreten Empfehlungen für Betriebsanpassungen und Garantieansprüche.
Ein konkretes Beispiel
Ein Windparkbetreiber mit 8 MW Batteriespeicher bemerkt nach zwei Jahren Betrieb einen Kapazitätsverlust von 12 %, obwohl der Hersteller laut Garantie nach fünf Jahren nur 8 % Verlust garantiert. ACCURE-Analysen zeigen: Der dominante Treiber ist nicht Zyklusalterung, sondern kalenderbasierte Hochtemperaturalterung durch mangelnde Nachtabkühlung. Die Betriebsdaten belegen, dass die Speichertemperatur im Sommer regelmäßig 38 °C überschreitet, weil das Kühlsystem erst bei Ladezyklen aktiv wird — nicht bei Standby. Mit diesem Nachweis kann der Betreiber einen Garantieanspruch geltend machen und gleichzeitig eine kostengünstige Betriebsanpassung umsetzen.
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