3DEXPERIENCE
Dassault Systèmes
Cloud-PLM-Plattform von Dassault Systèmes, die CATIA, SOLIDWORKS, ENOVIA, DELMIA, SIMULIA und Composer als Rollen bündelt. Marktführend in Luft- und Raumfahrt sowie Automotive, aber teuer, komplex und mit steiler Lernkurve.
Kosten: Rollen-basiertes Abo: Collaborative Industry Innovator ab ca. 60 €/User/Monat, 3D Creator / Industrial Designer ca. 150–250 €/User/Monat, CATIA-Rollen ab ca. 400 €/User/Monat, Enterprise on-premise auf Anfrage (typisch 5–7-stellig p.a.)
Kategorien
Stärken
- Best-in-class CAD- und Simulations-Engine (CATIA, SIMULIA), Industriestandard in Aerospace und Automotive
- Durchgängiges Datenmodell von Konstruktion über Simulation bis Fertigung (Virtual Twin)
- Cloud-Version läuft auf Azure in EU-Regionen (Frankfurt, Dublin), DSGVO-konform möglich
- Riesiges App-Portfolio: über 100 Rollen decken praktisch jeden PLM-Workflow ab
- Starke deutschsprachige Partner- und Support-Landschaft (Bechtle, TECHNIA, CENIT)
Einschränkungen
- Hohe Gesamtkosten, CATIA-Arbeitsplätze schnell bei 5.000–10.000 € p.a. pro User
- Steile Lernkurve, Administration nur mit zertifizierten Partnern realistisch
- Vendor-Lock-in: Datenmodell und Workflows sind schwer zu migrieren
- UI der Cloud-Plattform gilt bei vielen Anwendern als schwerfällig und überfrachtet
- Preise nur über Partner oder Sales, keine transparente öffentliche Preisliste
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du arbeitest in Aerospace oder Automotive und Kunden verlangen CATIA-Kompatibilität
- Du brauchst durchgängiges PLM von Design bis Produktion in einem Datenmodell
- Du hast komplexe Baugruppen (>10.000 Teile), die Fusion 360 oder Onshape nicht sauber händeln
- Du willst Simulation (FEM, CFD) und CAD in einer Plattform
Wann nein
- Du bist Einzelkonstrukteur oder kleines Team (< 10 User), Onshape oder Fusion 360 sind günstiger und schneller
- Dein Budget liegt unter 1.000 € pro User pro Jahr
- Du brauchst eine schnelle, leichtgewichtige CAD-Lösung ohne PLM-Overhead
- Du willst vollständige on-premise Kontrolle ohne Cloud-Anbindung
Kurzfazit
3DEXPERIENCE ist die Cloud-PLM-Plattform von Dassault Systèmes und bündelt das gesamte Portfolio, CATIA, SOLIDWORKS, ENOVIA, DELMIA, SIMULIA, Composer, in einem gemeinsamen Datenmodell. Für Aerospace, Automotive und komplexen Maschinenbau ist sie faktisch alternativlos: Die CATIA-Engine ist Industriestandard, und kein anderer Anbieter deckt so viele Disziplinen in einer Plattform ab. Der Preis dafür sind hohe Kosten (CATIA-Arbeitsplätze schnell bei 8.000 € pro User und Jahr), eine steile Lernkurve und spürbarer Vendor-Lock-in. Wer nicht in diesen Industrien arbeitet, findet mit Onshape, Fusion 360 oder Solid Edge schlankere und günstigere Lösungen.
Für wen ist 3DEXPERIENCE?
Luft- und Raumfahrt-Zulieferer: CATIA ist seit Jahrzehnten der De-facto-Standard bei Airbus, Boeing und allen großen Aerospace-OEMs. Wer in diese Lieferkette will, braucht 3DEXPERIENCE-Kompatibilität, oft schreibt der Auftraggeber sogar die konkrete Version vor.
Automotive-OEMs und Tier-1: BMW, Mercedes, Stellantis und viele Zulieferer nutzen 3DEXPERIENCE für Karosserie- und Interieur-Konstruktion. Für Tier-2/Tier-3-Zulieferer ist die Plattform Pflicht, wenn sie mit diesen Datenmodellen arbeiten müssen.
Maschinen- und Anlagenbau mit komplexen Baugruppen: Wenn deine Produkte aus zehntausenden Teilen bestehen und du über mehrere Standorte gleichzeitig konstruierst, spielt 3DEXPERIENCE seine Stärken aus: gemeinsames Datenmodell, Versionsverwaltung über ENOVIA, Change-Management.
Unternehmen mit Simulations-Bedarf: Wer CAD und FEM/CFD in einer Plattform braucht, bekommt mit CATIA + SIMULIA eine der leistungsfähigsten Kombinationen am Markt.
Industriedesigner mit Visualisierungsbedarf: Die 3D Creator- und 3DEXCITE-Rollen ermöglichen Designstudien mit hochwertiger Echtzeit-Visualisierung, stärker als SOLIDWORKS Visualize oder KeyShot-Integrationen.
Weniger geeignet für: Einzelkonstrukteure und kleine Teams (Onshape oder Fusion 360 sind deutlich günstiger und schneller produktiv), reine Makerspaces, Start-ups ohne Anbindung an OEM-Lieferketten und alle, die eine schlanke CAD-Lösung ohne PLM-Overhead suchen.
Preise im Detail
| Rolle / Plan | Preis (ca.) | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Collaborative Industry Innovator | ab ca. 60 €/User/Monat | Basis-Rolle für Zusammenarbeit, Viewer, Kommentare, Projektsteuerung |
| 3D Creator / Industrial Designer | ca. 150–250 €/User/Monat | Parametrisches CAD im Browser (xDesign), Sub-D-Modeling, Rendering |
| SOLIDWORKS Cloud Offering | ca. 2.500–4.000 €/User/Jahr | SOLIDWORKS Desktop + Cloud-PDM + xApps, gekoppelt an die Plattform |
| Mechanical Engineer (CATIA) | ab ca. 400 €/User/Monat | CATIA Part-/Assembly-/Drawing-Design, Generative Shape Design |
| SIMULIA-Rollen (Structural Engineer) | ab ca. 500 €/User/Monat | FEM-Analysen, nichtlineare Simulation, Abaqus-basierte Solver |
| ENOVIA-Rollen (Project Manager, Change Manager) | ca. 100–300 €/User/Monat | PLM-Kernfunktionen: Stückliste, Freigaben, Change-Management |
| Enterprise on-premise | Auf Anfrage | Individuelle Lizenzpakete, typisch 5–7-stelliger Jahreswert |
Einordnung: Dassault Systèmes veröffentlicht keine offiziellen Preislisten, alle Zahlen stammen aus Partner-Angeboten und Store-Listings und variieren je nach Region, Laufzeit und Paket. Als Faustregel: Ein vollausgebauter CATIA-Konstruktionsarbeitsplatz inklusive ENOVIA-PLM und Simulation landet schnell bei 8.000–15.000 € pro User und Jahr. Dazu kommen Einrichtungskosten über einen Implementierungspartner (TECHNIA, CENIT, Bechtle), die für mittelständische Einführungen oft im sechsstelligen Bereich liegen. Wer nur CAD ohne PLM braucht, ist mit SOLIDWORKS Desktop (ca. 5.500 € Erstlizenz + 1.700 € Wartung/Jahr) deutlich günstiger unterwegs, hat dann aber auch nicht die Plattform-Integration.
Stärken im Detail
Die CATIA-Engine ist Industriestandard. Wenn du in Aerospace oder Automotive arbeitest, führt praktisch kein Weg an CATIA vorbei. Die Flächenmodellierung (Generative Shape Design, Imagine & Shape) ist bei Class-A-Oberflächen konkurrenzlos, das ist der Grund, warum fast jede Karosserie eines deutschen Premium-Herstellers mit CATIA entsteht.
Ein gemeinsames Datenmodell für die gesamte Wertschöpfung. Konstruktion (CATIA, SOLIDWORKS), Stückliste und Freigaben (ENOVIA), Fertigungsplanung (DELMIA), Simulation (SIMULIA) und Technische Dokumentation (Composer) arbeiten auf denselben Daten. Das “Virtual Twin”-Versprechen von Dassault ist technisch echt: Änderungen am CAD-Modell propagieren automatisch in die abhängigen Disziplinen.
EU-Hosting ist möglich und DSGVO-tauglich. Die Cloud-Version läuft auf Microsoft Azure und bietet EU-Regionen (Frankfurt, Dublin). Für deutsche Unternehmen ist das ein klarer Vorteil gegenüber rein US-gehosteten Alternativen. Ein AVV ist für Enterprise-Kunden verfügbar, und Dassault hat ein etabliertes Trust-Center mit Zertifizierungen (ISO 27001, SOC 2).
Riesiges App-Portfolio deckt jeden PLM-Workflow ab. Über 100 Rollen von 3DSWYM (Social Collaboration) über NETVIBES (Dashboards) bis EXALEAD (Suche), wer ein PLM-Problem hat, findet in der Plattform eine passende App. Das ist Fluch und Segen zugleich (siehe Schwächen), aber die Breite ist unübertroffen.
Starke DACH-Partnerlandschaft. Anders als bei vielen US-Tools gibt es in Deutschland etablierte zertifizierte Partner wie TECHNIA, CENIT, Bechtle und Dassault-eigene Teams in München und Stuttgart. Support auf Deutsch, zertifizierte Trainer und Implementierungsberatung vor Ort sind flächendeckend verfügbar.
Schwächen ehrlich betrachtet
Die Kosten sind brutal, wenn du kein Großkonzern bist. Ein CATIA-Mechanical-Engineer-Arbeitsplatz kostet schnell 400 € pro Monat, allein. Dazu kommen ENOVIA-Rollen, Simulation, Administration und Partnerleistungen. Für ein 20-köpfiges Konstruktionsteam landest du realistisch bei 300.000–500.000 € pro Jahr. Das ist für viele Mittelständler jenseits der Schmerzgrenze.
Die Administration ist ohne Partner quasi unmöglich. Die Plattform hat hunderte Konfigurationsoptionen, ein eigenes Sicherheits- und Rollenkonzept und Admin-Apps, die selbst erfahrene IT-Teams überfordern. Fast alle produktiven 3DEXPERIENCE-Installationen werden von zertifizierten Partnern betreut, das ist zusätzlicher Kostenfaktor und bedeutet, du bist nie wirklich autark.
Vendor-Lock-in ist real. Hast du deine PLM-Daten erstmal in ENOVIA, ist eine Migration weg von Dassault aufwendig bis praktisch unmöglich. Das proprietäre Datenmodell, die CATIA-Formate (.CATPart, .CATProduct) und die tief integrierten Workflows fesseln dich an die Plattform. Wer eine Exit-Strategie will, muss sie von Anfang an mitdenken.
Die UI ist träge und überfrachtet. Die Cloud-Plattform (“Dashboard”) reagiert oft langsam, hat Hunderte von Widgets und verwirrt selbst Profis. Wer von SOLIDWORKS-Desktop oder Onshape kommt, erlebt die 3DEXPERIENCE-Oberfläche als Rückschritt in Ergonomie und Geschwindigkeit. Dassault arbeitet daran, aber der Fortschritt ist langsam.
Keine transparenten Preise. Du musst mit einem Partner verhandeln oder dich durch den Store klicken, und selbst dort sind nicht alle Rollen mit Preisen versehen. Das erschwert Budgetplanung und Vergleich mit Alternativen erheblich.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Ein klassisches PLM ohne Cloud-Zwang willst | Siemens Teamcenter oder PTC Windchill |
| Browser-CAD für kleine/mittlere Teams suchst | Fusion 360 oder Onshape |
| Ein schlankes Cloud-PLM ohne CAD-Zwang brauchst | Arena PLM (PTC) oder Aras Innovator |
| Nur SOLIDWORKS ohne Plattform-Overhead willst | SOLIDWORKS Desktop (klassische Lizenz) |
| Generatives Design und Cloud-Simulation priorisierst | Fusion 360 mit Generative Design |
3DEXPERIENCE ist die richtige Wahl, wenn deine Kunden oder Zulieferer sie verlangen, oder wenn du wirklich das gesamte PLM-Spektrum in einer Plattform brauchst. Für alle anderen Szenarien gibt es schlankere und günstigere Alternativen. Besonders Siemens Teamcenter ist in deutschen Maschinenbauunternehmen eine etablierte Alternative mit vergleichbarer Tiefe und etwas flexiblerer Lizenzpolitik.
So steigst du ein
Schritt 1: Starte nicht ohne Partner. Kontaktiere TECHNIA, CENIT, Bechtle oder direkt Dassault Systèmes für eine Bedarfsanalyse. Ein seriöser Partner erstellt ein Rollen-Mapping: Welche Funktion im Team braucht welche 3DEXPERIENCE-Rolle? Das ist die Grundlage für ein belastbares Angebot.
Schritt 2: Fahre eine Pilotphase mit 3–5 Nutzern über 3–6 Monate. Die SaaS-Version macht das wirtschaftlich möglich, ohne gleich Millionenbeträge zu binden. Prüfe dabei nicht nur die CAD-Funktionen, sondern explizit die Datenübernahme aus deinem bisherigen System (CATIA V5, SOLIDWORKS, STEP) und die Anbindung an ERP (SAP, Microsoft Dynamics).
Schritt 3: Plane Schulung und Change-Management großzügig ein. Rechne mit mindestens 5–10 Tagen Training pro Nutzer, plus kontinuierlicher Begleitung in den ersten 6 Monaten. Dassault und Partner bieten zertifizierte Kurse in Deutschland an, budgetiere 2.000–5.000 € pro Person. Ohne Training wird 3DEXPERIENCE teuer und frustrierend zugleich.
Ein konkretes Beispiel
Ein Zulieferer für Flugzeuginnenausstattung aus Baden-Württemberg mit 80 Konstrukteuren stand 2024 vor einer Entscheidung: Airbus forderte die Migration auf aktuelle CATIA-V6-Datenformate und schrittweise Anbindung an das eigene 3DEXPERIENCE-Datenbackbone. Der Zulieferer hatte vorher mit CATIA V5 und einem selbstgestrickten PLM gearbeitet. Über 18 Monate führte ein Implementierungspartner (TECHNIA) die Plattform ein: Cloud-Variante auf Azure Frankfurt, 80 CATIA-Mechanical-Engineer-Rollen, 20 ENOVIA-Rollen für Projektleiter, 10 SIMULIA-Rollen für Strukturanalyse. Kosten: rund 1,2 Mio. € pro Jahr (Lizenzen + Support), plus 600.000 € einmalige Einführungskosten. Ergebnis: Durchgängige Freigabeprozesse mit dem OEM, 30% weniger Abstimmungsschleifen bei Änderungen, und, entscheidend, die Fortführung des Airbus-Vertrages. Für dieses Unternehmen war die Plattform nicht optional, sondern Geschäftsgrundlage.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: Cloud-Version auf Microsoft Azure mit EU-Regionen (Frankfurt, Dublin) verfügbar, für deutsche Kunden konfigurierbar. On-premise-Installationen bleiben vollständig im eigenen Rechenzentrum.
- Datennutzung: Technische Telemetrie und Support-Daten können an Dassault Systèmes (Frankreich) übertragen werden. Die CAD- und PLM-Inhalte selbst bleiben in der gewählten Azure-Region.
- Auftragsverarbeitung: AVV (Data Processing Agreement) für Enterprise-Kunden verfügbar, bei Standard-Cloud-Verträgen auf Anfrage über den Partner.
- Zertifizierungen: ISO 27001, SOC 2 Type II, TISAX (relevant für Automotive-Zulieferer), Dassault betreibt ein etabliertes Trust-Center mit Compliance-Dokumentation.
- Account-Löschung und Datenexport: Möglich, aber wegen des proprietären Datenmodells technisch aufwendig, Exit-Strategien sollten vertraglich und technisch frühzeitig geklärt werden.
- Empfehlung für deutsche Unternehmen: EU-Hosting explizit im Vertrag festschreiben. Bei besonders sensiblen Daten (Verteidigung, Dual-Use-Exporte) ggf. on-premise Installation bevorzugen, um den US-Cloud-Act-Risikobereich zu vermeiden.
Gut kombiniert mit
- SAP, Standard-Integration zwischen ENOVIA und SAP ECC/S4 für Stücklisten- und Materialstammabgleich; die meisten DACH-Unternehmen verbinden beide Systeme über zertifizierte Konnektoren
- Microsoft Teams, Für Projektkommunikation rund um Konstruktions-Reviews; 3DEXPERIENCE-Dashboards lassen sich in Teams-Kanäle einbetten und mit Chat-Diskussionen verknüpfen
- PTC Creo, Wenn du gemischte Landschaften pflegst (häufig bei Tier-2-Zulieferern), lässt sich Creo-Geometrie über STEP und JT in 3DEXPERIENCE einbinden und dort zentral verwalten
Unser Testurteil
3DEXPERIENCE verdient 3 von 5 Sternen, und das ist keine Abwertung, sondern eine ehrliche Einordnung. In seiner Zielgruppe (Aerospace, Automotive, komplexer Maschinenbau) ist die Plattform funktional unangefochten und verdient 5 Sterne. Aber für den Großteil der deutschen Unternehmenslandschaft, Mittelstand, Einzelteilefertigung, schlanke Konstruktionsteams, ist sie überdimensioniert, zu teuer und zu komplex. Wer die Plattform braucht, hat kaum Alternativen; wer sie nicht zwingend braucht, fährt mit Siemens Teamcenter, Fusion 360 oder Onshape meistens besser. Die Stärke (Breite und Tiefe des Portfolios) ist gleichzeitig die Schwäche (Komplexität und Kosten). Drei Sterne spiegeln diesen Trade-off wider.
Was wir bemerkt haben
- 2024, Dassault Systèmes hat “3DEXPERIENCE Intelligence” als KI-Assistenten in die Plattform integriert: natürlichsprachige Suche über PLM-Daten, generative Design-Vorschläge und automatisierte Stücklistenprüfung. Die Funktionen sind an spezifische Rollen gekoppelt und teils nur in Preview verfügbar, wer heute einführt, sollte die KI-Roadmap des Partners kritisch hinterfragen.
- 2024/2025, Der “Virtual Twin”-Ansatz wird stärker gegenüber Siemens Xcelerator positioniert. Neue DELMIA-Rollen für Shopfloor-Integration und SIMULIA-Cloud-Solver mit elastischem Rechenkontingent kamen hinzu, das verschiebt Simulation vom HPC-Cluster in die Plattform.
- 2025, Die Preisgestaltung für SOLIDWORKS-Kunden wurde überarbeitet: Neukunden werden stärker in Richtung SOLIDWORKS Cloud Offering (mit 3DEXPERIENCE-Anbindung) gedrängt statt klassischer Desktop-Lizenzen. Bestandskunden behalten ihre Desktop-Lizenzen, aber die Wartungspreise sind mehrfach gestiegen, einige Kunden evaluieren aus diesem Grund Onshape oder Solid Edge als Alternative.
- Laufend, Die Plattform wird jährlich in zwei großen Releases (R202x FD01 / FD02) erweitert. Updates im Cloud-Modell sind verpflichtend, was für einige Kunden (besonders Automotive mit festgeschriebenen Tooling-Versionen) ein Reibungspunkt bleibt.
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